Granit Pireci

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Granit Pireci

Emirates präsentiert erste wiederverwerteten Artikel aus dem ausgemusterten A380

Der erste A380 (A6-EDA), der jemals an Emirates ausgeliefert wurde, wird derzeit zur Wiederverwertung seiner Einzelteile zerlegt. Mit der Initiative soll der Deponieabfall auf ein Minimum reduziert werden. Dafür arbeitet Emirates mit Falcon Aircraft Recycling und dessen Partner Wings Craft zusammen. Die beiden Unternehmen zerlegen die ausgemusterten A380-Flugzeuge, um die Bauteile durch Upcycling oder Recycling wieder zu verwerten. Das Angebot an Gegenständen ist vielfältig: ein Couchtisch hergestellt aus einem A380-Hauptrad, eine Uhr aus einem wing fuel panel oder das vergoldete Emirates-Logo der First Class-Kabine. Auch größere Artikel sind verfügbar, wie die A380-Lounge-Bar oder das 24 Meter hohe Flugzeugheck mit der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Zerlegung des Flugzeugs in unserer Anlage ist noch im Gange. Dabei befolgen wir die strengsten behördlichen Richtlinien und wenden bewährte Verfahren an, um Abfall und Umweltbelastung zu minimieren. Der A380 ist ein besonderes Flugzeug, das ein sinnvolles zweites Leben verdient hat. Der Emirates A380 hat so viele ikonische Merkmale, dass es eine Nachfrage nach maßgeschneiderten Einzelstücken geben wird. Wir arbeiten eng mit Wings Craft zusammen, um weitere Unikate auf den Markt zu bringen, sobald neue Teile und Materialien verfügbar sind“, so Andrew Tonks, Direktor von Falcon Aircraft Recycling.

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Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

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Royal Jordanian vertraut auf Komponentenversorgung von Lufthansa Technik

Royal Jordanian, die nationale Fluggesellschaft des Haschemitischen Königreichs Jordanien, und die Lufthansa Technik AG haben einen Vertrag über eine umfassende Komponentenversorgung für Flugzeuge der Airbus-A320-Familie unterzeichnet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird Lufthansa Technik ihren Total Component Support (TCS) einschließlich Ersatzteilversorgung, Teilepooling und Homebase Support für insgesamt fünf A319, sechs A320 und zwei A321 erbringen. Im Rahmen des TCS werden sich die Experten von Lufthansa Technik um alle Aspekte der Komponentenversorgung von Royal Jordanians Flotte kümmern, von ersten Bereitstellungsstudien über den Aufbau eines Basislagers am Queen Alia International Airport in Amman bis hin zu Reparatur und Überholung, Fehlersuche, Dokumentation und Ingenieurdienstleistungen. „Royal Jordanian ist einer unserer langjährigen Partner im Nahen Osten. Umso stolzer bin ich, dass wir diese hervorragende Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen werden“, so Kai-Stefan Röpke, Vice President Corporate Sales Europe, Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Wir sind bestrebt, unseren geschätzten Kunden eine erstklassige Flugzeugverfügbarkeit zu gewährleisten und werden dies mit den hervorragenden Service-Levels kombinieren, für die unsere Komponentenversorgung bekannt ist.“

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Pilatus stellt den PC-7 MKX vor

Mit moderner Avionik, gepaart mit einer bewährten Zelle und neuesten Trainingstools hat Pilatus Aircraft den bewährten Turboprop-Trainer Pilatus PC-7 zum smarten Basic Trainer modernisiert.  Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat bislang über 600 Exemplare seines Trainingsflugzeugs PC-7 gebaut und an Kunden ausgeliefert. Auf der Dubai Airshow, die gestern in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) begann, hat Pilatus nun eine modernisierte Version des Turboprop-Trainers präsentiert. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Upgrade des Flugzeugmusters auf moderne Systeme, sondern auch um die Einbettung des Flugzeugs in eine intelligente Trainingsumgebung mit Simulator, Virtual-Reality-Trainingstools, Cockpitkamera und Mission Debriefing System. Pilatus bezeichnet das Flugzeug deshalb auch als „smarten Basic Trainer“. Ein hochmodernes Cockpit mit intelligenter Avionik sei das Herzstück des brandneuen PC-7 MKX, sagt der Flugzeughersteller. Die beiden Besatzungsmitglieder finden die neueste Generation von hochauflösenden Displays im Cockpit vor. Dies ermögliche laut Hersteller Flugschülern einen einfachen Einstieg in die Welt der modernen Avionik, während er gleichzeitig essenzielle fliegerische Fähigkeiten trainieren könne. Neben der Grundkonfiguration der Avionik stehen Kunden auch verschiedene Optionen zum Ausbau der Fähigkeiten zur Wahl wie beispielsweise ein SVS (Synthetic Vision System), eine Traffic Advisory System oder ein Autopilot. Die Avionik kann konventionell über Schalter und Knöpfe, aber auch über die Touchscreen-Funktionalität bedient werden. Das primäre Flugdisplay in der Mitte ermögliche die Auswahl verschiedener Flugmodi, während das rechte und linke Display für die Navigation, die Eingabe von Flugplandaten sowie zur Übersicht über verschiedene Flugzeugsysteme dienten, so Pilatus Aircraft.

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Air Baltic erreicht volle Mitarbeiterimmunität

Die gesamte Belegschaft der lettischen Fluggesellschaft, einschließlich des fliegenden Personals, ist immun gegen Corona. Die Hälfte der Mitarbeitenden hat jetzt mindestens zwei Stiche der CoV-Impfung intus. Einige hätten sich schon innerhalb der letzten sechs Monate von Covid-19 erholt, so das Unternehmen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus dieser Pandemie. Ich danke unserem professionellen Team für ihren Einsatz. Damit sind wir die erste Fluggesellschaft in Europa, die eine volle Mitarbeiterimmunität erreicht hat“, so Airline-Chef Martin Gauss. Insgesamt beschäftigt Air Baltic derzeit mehr als 1 490 Mitarbeiter, darunter 228 Piloten und 393 Kabinenpersonal.

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Preisverleihung: Gold für die japanische ANA

Die Fluggesellschaft hat den Gold-Award bei der diesjährigen PRIDE-Index-Bewertung der japanischen gemeinnützigen Organisation „Work with Pride“ erhalten. „Wir glauben an das oberste Ziel, eine Unternehmenskultur und eine Arbeitsumgebung zu fördern, in der alle Mitarbeiter frei sind, ihr authentisches Selbst zu sein“, sagte Jun Taneie, Executive Vice President und Director of Diversity & Inclusion Promotion. „Die Anerkennung dieser Arbeit mit dem Pride Award bedeutet uns sehr viel. Wir sind weiterhin sehr bestrebt, unseren Ruf als führender LGBTQ-Arbeitgeber in Japan zu wahren.“ Der PRIDE Index wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, japanische Arbeitgeber bei der Einrichtung von Arbeitsplätzen zu unterstützen, die für Menschen aller geschlechtlichen Orientierungen angenehm sind.

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Kuwait Airways vergibt Base-Maintenance-Auftrag an Lufthansa Technik

Kuwait Airways hat kürzlich einen Vertrag mit der Lufthansa Technik AG über umfassende Base-Maintenance-Leistungen für Flugzeuge des Typs Airbus A330ceo unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst Sechs-Jahres-Checks für insgesamt vier A330-200, von denen die ersten beiden bereits erfolgreich bei Lufthansa Technik Philippines (LTP) in Manila überholt wurden. Die ersten beiden Flugzeuge von Kuwait Airways trafen im Oktober bei  LTP ein und sind bereits pünktlich an den Kunden zurückgegeben worden. Während die dritte A330 aktuell in Manila überholt wird, folgt die vierte Maschine direkt im Anschluss, um Anfang Dezember die Überholungssequenz abzuschließen. Die Sechs-Jahres-Checks – die ersten im Flugzeugleben der vergleichsweise jungen A330-Flotte von Kuwait Airways umfassen in der Regel umfassende strukturelle und mechanische Inspektionen. „Wir fühlen uns geehrt, Kuwait Airways wieder in unserem Kundenstamm begrüßen zu dürfen und sind dankbar für das Vertrauen, das sie uns mit der Beauftragung umfassender Serviceleistungen für ihre A330-Flugzeuge entgegenbringen“, sagte Tim Butzmann, Senior Director Sales Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Unsere Experten in Manila werden die A330 von Kuwait Airways mit derselben Gründlichkeit und Präzision überholen, die sie in jedes Flugzeug investieren, um den vollen Wert dieser relativ jungen Flotte zu erhalten. Dabei sind wir stolz darauf, das Vertrauen des Kunden durch herausragende Zuverlässigkeit und Service zu rechtfertigen.“

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Fast 40 Prozent mehr Cargo bei den Frachtflügen von und nach München

Frachtgüter werden am Münchner Flughafen vorwiegend in großen Passagiermaschinen als sogenannte Beiladefracht transportiert: Bezogen auf das gesamte Münchner Frachtaufkommen hatte diese Beiladefracht in früheren Jahren einen Anteil von rund 90 Prozent. Vor dem Hintergrund der weltweiten Corona Pandemie haben sich die Gewichte bei der Luftfracht in München allerdings deutlich verschoben: Während die Beiladefracht durch fehlende Passagierflüge auf den Langstrecken nach Asien und Amerika erheblich zurückging, stieg der sogenannte „Nurfrachtverkehr“ im gleichen Zeitraum deutlich an. So wurden im Zeitraum von Januar bis Oktober 2021 am Münchner Airport rund 55.000 Tonnen an Transportgut in reinen Frachtmaschinen abgefertigt. Dies ist ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. Damit liegt der Anteil des Nurfrachtverkehrs gegenwärtig nicht mehr bei zehn, sondern bei rund 45 Prozent am gesamten Münchner Frachtaufkommen. „Dass München jetzt von immer mehr Frachtmaschinen angesteuert wird, zeigt einmal mehr das enorme Potential, das unser Flughafen als Umschlagplatz für Luftfracht bietet. Hier sehe ich angesichts der exportstarken süddeutschen Wirtschaft und ihrer engen Vernetzung mit Märkten und Produktionsstätten in aller Welt noch erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten für unseren Airport“, so Flughafen-Chef Jost Lammers. München profitiere aktuell unter anderem von den regelmäßigen Flügen der russischen Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo, die sechs Mal pro Woche mit Jumbos vom Typ Boeing B747-8F zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und verschiedenen asiatischen Destinationen verkehrt. Die positive Entwicklung im Nurfrachtverkehr wird zudem durch einen Newcomer beflügelt: Die moldawische Aerotranscargo landet seit neuestem zweimal wöchentlich mit einem Frachtjumbo aus Hongkong in München. Die Airline führt diese Frachtverbindung im Auftrag des internationalen Logistikdienstleisters DB

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Vida warnt: Ängste bleiben, Tourismus-Beschäftigte gehen

Ohne Fixkostenzuschuss für Beschäftigte und Perspektive für bessere Arbeitsbedingungen werde Branche Mitarbeiter nicht halten können. „Mit der vierten Corona-Welle droht die nächste Abwanderungswelle von Beschäftigten in der Gastronomie und Hotellerie. Die Kolleginnen und Kollegen haben Angst, dass sie in den nächsten Wochen ihren Job verlieren oder wieder Lohneinbußen in Kauf nehmen müssen und schauen sich nach anderen Möglichkeiten um“, warnt Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus der Gewerkschaft Vida. Der Gewerkschafter ist irritiert von den Forderungen der Arbeitgeber in diversen Medien nach finanzieller Unterstützung durch die Bundesregierung, auch wenn er Verständnis dafür zeigt, dass die Betriebe Planungssicherheit brauchen und es wahrscheinlich nicht ohne Unterstützungsleistungen geht, wenn die Gäste ausbleiben sollten. „Die Sorgen und Existenzängste der Beschäftigten auf der anderen Seite waren der Regierung bisher aber immer völlig egal und so wie es ausschaut, ändert sich daran nichts“, so Tusch und verweist auf den bereits im Frühjahr geforderten jedoch weiterhin ausbleibenden Fixkostenzuschuss für Beschäftigte.  Kommt der Fixkostenzuschuss nicht, sei die Abwanderung von Mitarbeitenden vorprogrammiert. Dabei könne sich die Tourismus-Branche keine weitere Abwanderung von Beschäftigten leisten. „Die Betriebe beschweren sich seit Jahren über zu wenig Personal und fordern regelmäßig die Öffnung des Saisonierkontingents. Daran, dass man die Arbeitsbedingungen verbessert und den Menschen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt Perspektiven gibt, haben die Vertreter der WKÖ aber noch nie gedacht“, so Tusch und betont: „Die Kolleginnen und Kollegen sind aus Überzeugung Gastgeber, aber ein Vollzeitjob muss so viel Einkommen bringen, dass ein gutes Leben möglich ist.“ Auch der Arbeitsmarkt sei ein Markt mit Angebot und

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Emirates auf Erholungskurs

Die arabische Fluggesellschaft Emirates verzeichnet für die erste Hälfte des Geschäftsjahres eine deutliche Umsatzerholung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Konkret verzeichnete die Unternehmensgruppe innerhalb der ersten 6 Monate (1. April bis 30. September 2021) einen Umsatz von 6,7 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3,7 Milliarden US-Dollar). Der Nettoverlust beträgt 1,6 Milliarden US-Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 3,8 Milliarden US-Dollar. Zudem weist das Unternehmen einen positiven operativen Cashflow (Ebitda) von 1,5 Milliarden US-Dollar auf. Das Fracht- und Abfertigungsgeschäft habe dabei die Grundlage für die rasche Wiederaufnahme des Passagierverkehrs gebildet, teilte das Unternehmen mit. Dennoch sei es noch ein langer Weg, um das Niveau von vor der Pandemie und die Rentabilität des Unternehmens wiederherzustellen.

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