Granit Pireci

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Granit Pireci

74 Prozent weniger Dienstreisen im Corona-Jahr

Es war zu erwarten: Die Pandemie hat der Geschäftsreise-Branche massiv zugesetzt. Die Zahl der geschäftlich bedingten Flugreisen ist auf ein Viertel zusammengeschrumpft. Das gab der Geschäftsreiseverband Austrian Business Travel Association (abta) am Montag bekannt. „Der Einbruch des Geschäftsreisemarktes im Jahr 2020 ist beispiellos“, resümierte abta-Präsident Andreas Gruber angesichts der Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria und der führenden Travel Management Companies. Geschäftsreisen seien „praktisch von einer Woche auf die andere“ nur noch in Ausnahmefällen möglich geworden, so Gruber. Den betroffenen Unternehmen im Reisemarkt wie etwa Fluggesellschaften, auf Geschäftsreisen spezialisierten Reisebüros und Hotels sei die Geschäftsgrundlage entzogen worden. Besonders im vierten und letzten Quartal habe sich die Krise nochmals verschärft, berichtet der ORF. Ende 2020 brach die Zahl der ausgestellten Flugtickets gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr davor laut abta um 87,2 Prozent ein. Darüber hinaus hat sich auch bei den Ticketpreisen etwas getan. Denn diese seien im Durchschnitt um 12,1 Prozent gesunken. Die CoV-Krise treffe diese Reisebranche also doppelt – zu der deutlich niedrigeren Zahl verkaufter Tickets gesellten sich niedrigere Durchschnittspreise.

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Griechen bestellen 18 Kampfjets

Griechenland rüstet auf. Insgesamt 18 Kampfjets vom Typ Rafale bestellt die Regierung von den Franzosen. en entsprechenden Vertrag unterzeichneten am Montag in Athen die französische Verteidigungsministerin Florence Parly und ihr griechischer Amtskollege Nikos Panagiotopoulos, berichtet das Luftfahrtportal Aero. Wir haben eine strategische Kooperation“, betonte Parly und kündigte weitere Rüstungs-Vorschläge für Athen an. So wolle Paris den Griechen Fregatten verkaufen, damit Griechenland eine starke Macht im Mittelmeer bleibe. Die zwölf gebrauchten und sechs neuen Kampfflieger samt Waffen, Munition und Ersatzteilen sollen 2,3 Milliarden Euro kosten. Und die ersten sechs Fluggeräte sollen bis Ende des Jahres schon ausgeliefert werden. 

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BER: Betreiber erwartet Besserung ab 2025

Die Flughafengesellschaft FBB tagt wieder einmal im Krisenmodus. Mit einer Erholung des Flugverkehrs auf Vorkrisen-Niveau rechnet der Aufsichtsrat erst 2025. Die ursprünglich angesetzte zweitägige Strategiekonferenz wurde auf Grund der aktuellen Corona-Situation auf einen Tag verkürzt und fand als Videokonferenz statt. Unter anderem wurde über das Fluggastaufkommen gesprochen. Dieses verharre derzeit auf „niedrigstem Niveau“, heißt es in der Aussendung. Im Schnitt wurden am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in den ersten Januarwochen täglich rund 7.500 Fluggäste abgefertigt und damit nur rund zehn Prozent des Vorjahresniveaus erreicht. Generell erwartet die Flughafengesellschaft ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen eine nur langsame Erholung des Flugverkehrs. Ihrer Einschätzung nach kann in diesem Jahr mit 10,7 Millionen Passagieren nur knapp ein Drittel des Aufkommens von 2019 erreicht werden. Viele Airlines haben ihre Flotten deutlich reduziert, Arbeitsplätze abgebaut und positionieren sich neu am Markt. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft stellte dem Aufsichtsrat deshalb drei mögliche Szenarien vor, wann das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 mit 35,6 Millionen wieder erreicht werden kann. Im besten Falle wäre das 2023 möglich, im schlechtesten Fall im Jahr 2027. Die Entwicklung hängt entscheidend davon ab, wann die Impfstoffe global und flächendeckend verfügbar sind, wann die Quarantänebestimmungen gelockert beziehungsweise. aufgehoben werden und wie schnell sich die Wirtschaft erholt. Wie die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat mitteilte, geht sie, als Grundlage für den Businessplan, von einem mittleren Szenario aus. Danach ist ein Erreichen des Vor-Corona-Niveaus im Jahr 2025 realistisch. „Erst wenn ein Impfstoff gegen das Corona-Virus global und flächendeckend zur Verfügung steht, werden Reisebeschränkungen gelockert oder aufgehoben. Die Flughafengesellschaft rechnet

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Ryanair darf umstrittenen Werbe-Banner nicht mehr verwenden

Die ASA (Advertising Standards Authority), eine Organisation der britischen Werbebranche, verbietet der Fluggesellschaft nun, die umstrittene „Jab and Go“ – Anzeige erneut zu verwenden. Das ging wohl nach hinten los: Der Low-Coster Ryanair hat zuletzt mit dem Werbeslogan „Jab and Go“ – übersetzt „Stechen und los“ – für Aufsehen gesorgt. Damit sollten potenzielle Kunden dazu ermutigt werden, sich bereits jetzt um ihren Urlaub im kommenden Frühjahr zu kümmern. Schließlich würde der Impfstoff bald für alle Teile der Gesellschaft verfügbar sein. Doch damit würde die Fluglinie den Menschen suggerieren, dass Reisen in Zukunft nur nach erfolgter Impfung möglich sei. Das würde rein faktisch nicht stimmen, so die nichtstaatliche Organisation. Diese mögliche Fehlinterpretation habe das Unternehmen billigend in Kauf genommen. Dafür müssen jetzt die Konsequenzen getragen werden.  Und das tut Ryanair auch: Obwohl „die Entscheidung der ASA sachlich ungerechtfertigt“ sei, werde man diese akzeptieren und die Werbekampagne künftig aussetzen, heißt es auf der Plattform Simple Flying. Ein Sprecher des Flugunternehmens versichert zudem, dass auch in Zukunft keine Impfung notwendig sein wird, um mit Ryanair zu fliegen. Mit dem Slogan freue man sich lediglich darüber, dass es endlich einen Impfstoff gebe. Auf Twitter werfen einige Nutzer dem Unternehmen vor, Profit aus der Pandemie schlagen zu wollen und dabei die dramatische Lage zu verleugnen. „Das ist vermutlich die entsetzlichste Werbung, die ich je gesehen habe“, schreibt ein Twitter-Nutzer. Eine Frau ist ähnlich schockiert: „Ryanairs neuer Spruch für 2021 ist „Stechen und los“ – wie ekelhaft ist das denn?“.

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Airbus zieht neuen Kunden an Land

Airbus begrüßt einen neuen Kunden. Turkmenistan Airlines hat zwei umgebaute A330-200-Maschinen bestellt.  Die Auslieferung der beiden Jets sei für 2022 geplant, berichtet aero.de. Und sie geht in die Geschichtsbücher des Landes ein. Denn noch nie zuvor wurde ein Flugzeug des europäischen Herstellers nach Turkmenistan verkauft. Die A330-200P2F werden es der Airline ermöglichen, ihr internationales Frachtstreckennetz weiter auszubauen. Umgerüstete A330 sind seit Ende 2017 auf dem Markt. Wegen der Corona-Pandemie und der höheren Nachfrage nach Luftfracht sind die Maschinen so gefragt wie wohl noch nie zuvor. Auch die Austrian Airlines rüstete ihre Triple Seven vor nicht allzu langer Zeit auf einen „Behelfsfrachter“ um, um dem hohen Bedarf im Cargobereich gerecht zu werden – Aviation.Direct berichtete.

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Neues Tool zeigt nachfragestarke Strecken, die (noch) nicht bedient werden

Skyscanner verspricht Großes: Den Fluggesellschaften wird ein neues Tool präsentiert, mit dem die ungenutzte Nachfrage nach Direkt-Flügen ermittelt werden kann. Das neue Tool habe beispielsweise die Strecken Berlin-Brandenburg nach Cancún, Frankfurt am Main nach Phuket und Düsseldorf nach Bangkok als Routen ohne Anbindung aber mit Potenzial identifiziert. Im Gegensatz zu anderen Datenquellen würde die Lösung vom Techno-Unternehmen handfeste Prognosen erstellen, um neue Nonstop-Flugverbindungen mit bis zu zwölf Monaten Vorlauf aufzunehmen. Aufgrund der Corona-Krise seien die Daten des vergangenen Jahres praktisch irrelevant. „Angesichts der sich abzeichnenden Erholung im Reisemarkt stellen wir noch mehr von unseren konkurrenzlosen Nachfragedaten zur Verfügung, um Partnern in der gesamten Luftfahrtbranche zu helfen, die sich entwickelnde Strecken-Nachfrage der Reisenden zu verstehen. Unser neues Modul „Unserved Routes“ innerhalb von Travel Insight Vision wurde speziell für Fluggesellschaften und Flughäfen entwickelt und ermöglicht es ihnen, die tägliche Marktnachfrage zu prognostizieren und Business Cases für die Wiederaufnahme bestimmter Direktverbindungen oder sogar die Expansion auf neuen Strecken zu erstellen“, so Michael Docherty, Leiter Datenprodukte bei Skyscanner.

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Carsten Spohr droht EU mit umweltzerstörenden Leerflügen

Die EU-Kommission möchte die Slot-Regelungen ab Sommer wieder eingeschränkt einführen. Carsten Spohr lehnt dieses Vorgehen ab. Für den Lufthansa-Chef kommt die Einführung noch viel zu früh. Deswegen mischt er jetzt in der Debatte tatkräftig mit – und reagiert mit Drohungen auf die Vorschläge aus Brüssel. „Wir würden alles dafür tun, um unsere Slots zu halten. Das würde jedes verantwortungsvolle Management im Übrigen auch tun“, wird er auf airliners.de zitiert. Die EU liebäugelt damit, dass ab dem Sommerflugplan die Slots zu mindestens 40 Prozent genutzt werden müssen. Ansonsten lösen sich die Start- und Landerechte der Fluggesellschaften in Luft auf.  Angesichts der derzeit recht verhaltenen Erholung des Luftverkehrs rechnet Spohr nicht damit, diese Vorgaben einhalten zu können. Stattdessen sehe er sich zu umweltschädlichen Leerflügen gezwungen. Die EU wolle einerseits den CO2-Abdruck verringern, zwinge die Airlines aber gleichzeitig durch das Festhalten an der Regel zu Leerflügen, so der Vorstandsvorsitzende der Kranich-Fluglinie. Weltweit waren und sind die Slot-Regeln wegen der Corona-Krise ausgesetzt worden. In normalen Zeiten müssen Slots zu mindestens 80 Prozent genutzt werden, damit sie weiterhin zum Einsatz kommen können. Anderenfalls werden sie von den Aufsichtsbehörden neu vergeben.

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KLM muss noch mehr Mitarbeiter kündigen

Die Airline muss den Gürtel noch enger schnallen. Der letztjährige Personalabbau hätte sich als nicht ausreichend erwiesen. Damals wurden großzügig Kündigungen ausgeteilt – knapp 5.000 Mitarbeiter mussten ihre Koffer packen. Jetzt würde es weitere 800 bis 1.000 Stellen treffen, berichtet das Luftfahrtportal Aero. Die Corona-Krise würde das Unternehmen in die Knie zwingen. Vor allem durch Reisebeschränkungen und internationale Maßnahmen dauere die Erholung vor allem auf den Langstrecken länger als erwartet. „Diese Reduzierung ist noch unabhängig von den neuen Maßnahmen der Regierung der vergangenen 48 Stunden“, so KLM-Chef Pieter Elbers. Die Regierung hatte am Mittwoch drastischere Verschärfungen angekündigt. So wurde ein Verbot für Passagierflüge aus Großbritannien, Südafrika und Südamerika verhängt. Ebenso müssen sich Einreisende aus Risikogebieten vor jedem Flug einem Schnelltest unterziehen. Und zwar zusätzlich zu einem vorher gemachten Corona-Test.

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American Airlines bekommt zusätzliche Staatshilfe

Das US-Finanzministerien nimmt weitere Milliarden in die Hand und greift American Airlines unter die Flügel.  Dem US-Carrier würden mindestens 3,09 Milliarden US-Dollar genehmigt werden, berichet CH-Aviation. Damit sollen wackelnde Arbeitsplätze doch noch erhalten werden. Die erste Teilzahlung sei bereits Mitte Jänner erfolgt. Die staatlichen Mittel wurden an die Fluggesellschaft und ihre Töchter Envoy Air, Piedmont Airlines und PSA Airlines verteilt. „Die zusätzlichen Finanzmittel befähigen uns dazu, beurlaubte Angestellte wieder einzustellen und nicht endgültig kündigen zu müssen. Außerdem können wir den Flugverkehr in Städten und Gemeinden wieder aufnehmen, die auf uns angewiesen sind“, so Doug Parker, Chief Executive Officer bei American Airlines.

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Nach Rekordminus: Flughafen Wien geht optimistisch ins neue Jahr

„2020 ist das schwerste und wohl auch bizarrste Jahr in der Flughafen-Geschichte“, mit diesen Worten begann die heutige Online-PK der Flughafen Wien AG. Und damit hat Vorstand Julian Jäger nicht ganz unrecht. Denn das abgelaufene Jahr warf den Standort um Jahrzehnte zurück – letztendlich nutzen nur 7,8 Millionen Fluggäste den Airport. Dennoch soll es spätestens in der zweiten Jahreshälfte besser werden. Damit verzeichnet das börsennotierte Unternehmen ein Minus von 75,3 Prozent (2019: 31,66 Millionen). Das entspricht etwa dem Passagieraufkommen des Jahres 1994. Gesunken sind sowohl das Aufkommen im Transferverkehr (-79,2 Prozent) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (-74,1 Prozent). Die Anzahl der Starts und Landungen ging um 64,1 Prozent zurück. Das Frachtaufkommen verzeichnete im Jahr 2020 ein Minus von 23,2 Prozent. Wie verhängnisvoll diese Krise für VIE ist, lässt sich besonders gut an einem Wert herauslesen: Am passagierschwächsten Tag sind gerade einmal 154 Reisende geflogen. Im Vergleichsjahr betrug diese Kennzahl hingegen 41.343 – von solchen Zahlen träumt der Airport aktuell. Da sieht es nämlich noch düster aus. Denn erstmals in der Geschichte schreibt der Hauptstadt-Flughafen rote Zahlen. Das soll sich rasch ändern, im neuen Geschäftsjahr möchte der Vorstand wieder Gewinne einfahren. Aus heutiger Sicht werde heuer ein Umsatz von rund 430 Millionen Euro, ein Betriebsergebnis (Ebitda) von 150 Millionen und ein Nettogewinn von vier Millionen erwartet. Mit derzeit rund 5.000 Besuchern täglich bleiben auch die ersten Monate im neuen Jahr herausfordernd. Doch der Aufschwung ist in Sichtweite. Diesen erwarte der Airport aus heutiger Sicht vor allem ab dem zweiten Halbjahr.

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