Granit Pireci

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Granit Pireci

Rekordflug: Lufthansa bringt Forscher-Team zu den Falklandinseln

Der längste Passagierflug in der Geschichte der Deutschen Lufthansa. Dieses Ereignis findet in wenigen Tagen statt. Und wäre ohne die Corona-Krise wohl nie entstanden.  In normalen Zeiten reisen Forscher über Südafrika an. Doch wegen der neuartigen Corona-Variante scheidet diese Option aus. Da kommt die Kranich-Airline ins Spiel. Und startet einen ungewöhnlichen Sonderflug: Es geht 13.000 Kilometer von Hamburg in Richtung Falklandinseln. Nonstop. Am 1. Februar werde es nach Flug Revue-Informationen für die Lufthansa-A350 D-AIXN mit den Forschern des Alfred-Wegener-Instituts an Bord losgehen. Die Flugdauer werde mit über 15 Flugstunden angesetzt. Nach der Landung auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Mount Pleasant auf den Falklandinseln geht es für das Forscher-Team mit dem Schiff weiter in die Antarktis. Die Vorbereitungen auf den Sonderflug haben jetzt schon begonnen. Alle 18 Besatzungsmitglieder (vier Piloten, vier Techniker und zehn Flugbegleiter) und die mitreisenden Wissenschaftler befinden sich bereits jetzt in Quarantäne.

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Air France-KLM: Zähe Verhandlungen über weitere Finanzhilfen

Über zehn Milliarden Euro flossen schon an den börsennotierten Zusammenschluss Air France-KLM. Doch es wird noch mehr benötigt. Die Verhandlungen darüber kommen aber nicht so richtig in Fahrt.  Gespräche zwischen der französischen und der niederländischen Regierung über weitere Finanzhilfen für Air France-KLM verlaufen schleppend. Und dass seit dem vergangenen Jahr. Denn die Regierungsvertreter würden sich schon seit November damit auseinandersetzen. Bislang ohne jeglichen Erfolg. Dabei seien weitere sechs Milliarden Euro im Gespräch, berichtet die Aero. Es könnte daran liegen, dass beide Seiten keine gemeinschaftliche Lösung anstreben. Vielmehr werde nur auf sich geschaut. Die Niederländer würden ihr Geld direkt in KLM hineinstecken wollen und Air France außen vor lassen. Auch von französischer Seite klangen zuletzt nationalistische Töne an die Öffentlichkeit: „Air France-KLM ist keine richtige Gruppe, sie teilen wenige Sparten ihres Betriebes und die Niederländer haben jede Menge Macht“, so der Staatssekretär im französischen Verkehrsministerium Jean-Baptiste Djebbari im Oktober. „Es stellt sich die Frage, was wir tun sollten und ob wir es gemeinsam tun sollten.“ 

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Griechenland: Hotels müssen horrenden Einbruch hinnehmen

Nicht nur die Hotellerie hierzulande leidet unter den Corona-Maßnahmen. Auch die griechischen Betriebe kämpfen ums Überleben. Und nur die Starken überleben. Diese meisten verlieren jedoch diesen Kampf. Nur 863 Ganzjahres-Hotels blieben den Griechen im Dezember erhalten – also nur 22 Prozent. Geldsorgen und Existenzängste zwingen die Menschen dazu, das Handtuch zu werfen. Wer kann es ihnen auch übel nehmen. Alleine im abgelaufenen Jahr resultierte ein Umsatzrückgang von 78 Prozent. Erwirtschafteten die Betriebe 2019 noch knapp 8,3 Milliarden Euro, waren es im Corona-Jahr nur etwa 1,8 Milliarden Euro. So konnte im Durchschnitt nur eines von fünf Unterkünften die Auswirkungen von Covid-19 überstehen, berichtet news.gtp.gr. 

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Etihad führt IATA-Travel Pass ein

Der Gesundheitspass steht den Kunden vorerst nur auf ausgewählten Flügen ab Abu Dhabi zur Verfügung. Noch ist es also nur ein Pilot-Projekt. Doch die Airline ist zuversichtlich. Und werde die Partnerschaft mit dem Dachverband für Fluggesellschaften nach erfolgreicher Einführung ausbauen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die App soll einerseits stets aktuelle Informationen dazu bieten, welche Einreisebestimmungen es gibt und wo anerkannte Covid-Test-Zentren zu finden sind. Zum anderen können registrierte Labore und Impfstellen ihre Testergebnisse und Impfzertifikate direkt an die App auf dem Smartphone des Nutzers senden, sodass diese Informationen bei Bedarf vorgezeigt werden können. 

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American Airlines stellt digitalen Gesundheitspass vor

American Airlines wird einen mobilen Gesundheitspass für internationale Reisende einführen.  Fluggäste können die Verifly-App nutzen, um negative Corona-Testergebnisse und andere notwendige Papiere vorzeigebereit auf dem Smartphone zu laden. Der US-Carrier plant den Start ihres neuen Tools für den 23. Jänner. Als Antwort auf die Anweisung der Gesundheitsbehörde, die eine Einreise in die Vereinigten Staaten ab dem 26. Jänner nur mit negativem PCR-Test erlaubt. Theoretisch könne die neue Anwendung auch dazu dienen, eine Corona-Impfung nachzuweisen, falls in Zukunft nötig, berichtet der Business Insider.  

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Trump schafft US-Einreiseverbot ab

Donald Trump will in seinen letzten Tagen im Amt die US-Grenzen für Europäer wieder aufsperren. Doch sein Nachfolger erteilt dem umgehend eine Absage. Es gleicht einem politischen Tennisspiel. Kaum verkündet der noch amtierende US-Präsident das Ende des Einreisestopps, kontert die künftige Regierung seines Nachfolgers Joe Biden und schiebt der Verordnung einen Riegel vor. In einer vom Weißen Haus verbreiteten Verfügung heißt es, die Beschränkungen für Reisende aus dem Schengenraum, aus Großbritannien und aus Irland sowie aus Brasilien würden zum 26. Januar aufgehoben. Trump wies dennoch darauf hin, dass ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Nur die Einreisesperren für Ausländer aus China und dem Iran bleiben seinen Angaben zufolge bestehen. Diese Verfügung würde sechs Tage nach seinem Ausscheiden als Präsident in Kraft treten, berichtet die Zeit. Dies sei aber nicht der richtige Zeitpunkt, um Lockerungen in die Wege zu leiten, so das Team Biden.  „Auf Anraten unserer medizinischen Berater beabsichtigt die Regierung nicht, diese Beschränkungen am 26.1. aufzuheben“, teilte die künftige Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, auf Twitter mit: „Mit der Verschlimmerung der Pandemie und dem Auftauchen weiterer ansteckender Varianten auf der ganzen Welt ist dies nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen für internationale Reisen aufzuheben.“ Stattdessen plane die Biden-Regierung weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit internationalen Reisen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Biden hat den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten unmittelbaren Ziele erklärt. Eine beschlossene Maßnahme gilt jedenfalls ab dem 26. Jänner: Einreisende benötigen unbedingt einen negativen Covid-19-Test. Ansonsten endet der Urlaub schon am Flughafen.

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BRQ: 2020 besuchten den Airport nur 86.089 Passagiere

Ein Armutszeugnis für den Standort: 2020 nutzten nur 86.089 Fluggäste den tschechischen Flughafen Brünn. Und damit um 84 Prozent weniger als noch im Vergleichsjahr. Da sah die Welt nämlich noch ganz anders aus. Der Airport registrierte im Jahr 2019 exakt 543,633 Passagiere. Ein Rekordjahr. Mittlerweile ist man von solchen Zahlen meilenweit entfernt. „Es war ein hartes Jahr. Wir mussten Tag für Tag um jeden einzelnen Fluggast kämpfen. Die Regierung musste reagieren. Das hieß für uns: Dreieinhalb Monate Stillstand. Natürlich hörte das Leben in unserem Land nicht auf und wir standen für Frachtflüge, Flüge des Luftrettungsdienstes, der Polizei oder Hilfsflüge zur Verfügung, die uns im Kampf gegen Covid-19 unterstützten. Es war alles andere als normal“, blickt Flughafen-Chef Milan Kratina auf das Jahr zurück. Trotzdem bleibt der Blick in Richtung Zukunft gerichtet. Das Management sei gerade in Verhandlungen um neue Strecken. Schon bald soll Kiew, die ukrainische Hauptstadt, neu in das Streckennetz aufgenommen werden. 

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Emirates-Mitarbeiter können sich ab sofort impfen lassen

Bei Emirates fällt der Startschuss für die Impfungen: Die Golf-Airline hat mit einer groß angelegten Impfkampagne begonnen, bei der möglichst viele ihrer Mitarbeiter in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen das Coronavirus immunisiert werden sollen.  Priorität hätten zunächst die Mitarbeiter, die an „vorderster Front“ im Einsatz seien, so etwa Kabinen- und Cockpitbesatzungen , teilte das Unternehmen mit Sitz in Dubai mit. Die Impfungen fänden nun zwölf Stunden pro Tag und an sieben Tagen die Woche statt, „um sicherzustellen, dass so viele wichtige Luftverkehrsmitarbeiter wie möglich den Impfstoff bekommen“, hieß es in der Unternehmensmitteilung. Verabreicht werden den Emirates-Mitarbeitern demnach die Corona-Impfstoffe der Unternehmen Biontech und Pfizer sowie des chinesischen Konzerns Sinopharm. Die Vakzine soll zu einer zügigen Erholung des Tourismus-Sektors in den Vereinigten Arabischen Emiraten beitragen.

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Wechsel im Aufsichtsrat von Edelweiss

Im Verwaltungsrat der Edelweiss Air AG kommt es zu Veränderungen. Dieter Vranckx übernimmt die Nachfolge von Thomas Klühr als Verwaltungsratspräsident. Markus Binkert wurde als neues Mitglied ernannt und folgt auf Josef Felder. Mit Dieter Vranckx übernimmt ein erfahrener Airline-Manager das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Der 47-jährige ist seit 1998 in verschiedenen Managementfunktionen in der Airline-Branche tätig – unter anderem als CEO bei der Schwestergesellschaft Swiss. Markus Binkert wurde als Mitglied des Verwaltungsrats ernannt. Er arbeitet seit 2005 in verschiedenen Führungsfunktionen für Swiss und die Lufthansa Group und ist seit 2020 Chief Financial Officer von Swiss. „Ich freue mich, gemeinsam mit Markus Binkert den Verwaltungsrat von Edelweiss zu stärken, um so die Airline für die Zukunft optimal auszurichten“, so Dieter Vranckx, Verwaltungsratspräsident von Edelweiss. Die beiden neuen Mitglieder haben ihre Funktionen per 1. Januar 2021 übernommen.

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Memmingen muss deutlichen Verkehrseinbruch hinnehmen

Damit hatte vor einem Jahr niemand gerechnet: Nach Rekordwerten 2019 haben etliche Flughäfen 2020 aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang bei Fluggästen zu verzeichnen. So auch in Memmingen. Ein Plus von 15,4 Prozent im Fluggastaufkommen zeigte der Geschäftsjahresabschluss 2019 – über 1,7 Millionen Passagiere waren am Flughafen Memmingen gelandet oder gestartet. In der Bilanz 2020 sind nurmehr 690.780 Fluggäste dokumentiert. „Corona hat die Zahl unserer Passagiere mehr als halbiert“, stellt Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid fest. Der Rückgang der Flugbewegungen fiel deutlich geringer aus und listete ein Minus von 25 Prozent auf 17.436 (Vorjahr: 23.345). „Vergleicht man unsere Zahlen mit denen anderer deutscher Airports, so sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, resümiert Schmid weiter. Denn im Durchschnitt verzeichnet Memmingen mit minus 60 Prozent den zweitgeringsten Rückgang bei den Passagieren deutschlandweit. In der Gunst der Passagiere stand im vergangen Jahr Sofia an erster Stelle, gefolgt von Sibiu, Temeswar, Varna und Kiew. Auch neue Ziele wurden in den Flugplan aufgenommen. So ging es erstmals nach Bacău im Nordosten Rumäniens und nach Catania auf Sizilien. Auch Larnaca auf Zypern, Heraklion auf Kreta und Rhodos feierten Premieren. Insgesamt wurden im letzten Jahr 59 Ziele ab Memmingen von 17 Airlines im Linien- und Charterverkehr angeflogen. Auch für dieses Jahr gibt es bereits einen Neuzugang: Ab Ende Mai verbindet die ukrainische Low-Coster SkyUp den Airport mit Kiew. Zum Jahreswechsel hat es auch Veränderungen im Aufsichtsrat der Flughafen Memmingen GmbH gegeben. Auf Michael Schilling, der den Gründungsgesellschafter Dachser seit den ersten Tagen des Airports vertreten hat, folgte Stephan

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