Granit Pireci

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Granit Pireci

UK: Bald „Hotel-Quarantäne“ für Einreisende?

Großbritannien steht wegen der sich rasch verbreitenden Corona-Mutation unter Zugzwang. Das Kabinett rund um Premierminister Boris Johnson plant demnach eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende einzuführen. Diese Pläne würden noch auf unsicheren Füßen stehen. So sei noch unklar, ab wann und für welche Staaten diese Regelungen gelten sollen. Beobachter würden demnach auch nicht ausschließen, dass sie nur Hochrisiko-Gebiete betreffen, so das Luftfahrtportal Aero. Die Isolation soll – damit sie auch eingehakten wird – in dafür vorgesehene „Quarantäne-Hotels“ erfolgen. Die Kosten dafür sollen Reisende selbst tragen. Nach Berechnungen britischer Medien müssten sie für zehn Tage mit umgerechnet rund 1.125 Euro rechnen. Das würde sicherlich das Beherbergungs-Geschäft beleben. Doch Vertreter der Luftfahrtbranche warnen: noch strengere Maßnahmen seien „katastrophal“ und würden die Grenzen praktisch dicht machen.

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Island stellt digitale Impf-Zertifikate aus

Die isländische Regierung belohnt geimpfte Bürger mit einem digitalen Impf-Zertifikat. Damit soll ihnen die Tür zur Welt geöffnet werden – zumindest theoretisch. Denn international anerkannt ist ein solches Dokument nicht. Die ersten Nachweise seien bereits ausgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium gestern mit. Knapp 4.800 Personen hätten bereits zwei Impfstoffdosen erhalten und seien somit in der Lage, das Zertifikat zu beantragen, so der ORF. Ziel sei es, die länderübergreifende Bewegungsfreiheit zu erleichtern. Reisende könnten den Nachweis an der Grenze vorzeigen, um von den jeweiligen Einreisebeschränkungen ausgenommen zu werden. Island selbst will Reisenden in Zukunft auf so eine Art und Weise die Einreise erleichtern und sie von bestehenden Corona-Bestimmungen befreien. Nach Angaben der EU-Kommission werden bereits in elf Mitgliedsstaaten Impfzertifikate ausgestellt, sieben weiteren Länder planen das demnach. 

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EU-Kommission: „Reisen Sie nicht“

Die EU-Kommission schlägt schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus vor. Unter anderem sollen Reisen innerhalb der Europäischen Union sowie von außerhalb nach Ansicht der Brüsseler Behörde weiter eingeschränkt werden. Zudem schlug sie am Montag vor, noch weiter an den Test- und Quarantäne-Regeln zu schrauben. Demnach soll eine neue „dunkelrote“ Kategorie für Hochrisikogebiete mit mehr als 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen zwei Wochen eingeführt werden. Von unnötigen Reisen aus beziehungsweise in diese Gebiete solle dringend abgeraten werden, so EU-Justizkommissar Didier Reynders. Das gelte nicht nur für grenzüberschreitende Reisen, sondern ebenso für Bewegungen innerhalb eines Landes. Für Reisende aus den dunkelroten Gebieten soll nach Ansicht der EU-Kommission schon vor der Abreise ein PCR-Test verpflichtend sein sowie Quarantäne bei der Ankunft. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sagte dazu: „Die erste Empfehlung ist: Reisen Sie nicht.“ Die meisten EU-Länder lassen nur noch dringend notwendige Einreisen zu und machen Ausnahmen etwa für EU-Bürger und ihre Angehörigen, so der ORF. Doch auch das dürfe in Zukunft nicht so sein. So schlägt die EU-Kommission vor, unter anderem einen negativen PCR-Test innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise verpflichtend zu machen. Auch drängt die Behörde auf strengere Regeln für Reisende aus Ländern, in denen besonders aktive Virusvarianten entdeckt worden sind. In Österreich gilt seit Mitte Dezember eine Quarantäne- und Testpflicht bei der Einreise aus fast allen Staaten der Welt. Seit Mitte Jänner ist vor der Einreise nach Österreich auch eine elektronische Registrierung verpflichtend. Zudem gilt laut Außenministerium eine weltweite Reisewarnung – bis auf eine Handvoll Ausnahmen.

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Vereinigung Cockpit: Tuifly offen für Verhandlungen

Im Konflikt mit Tuifly hat sich die Vereinigung Cockpit mit dem Arbeitgeber auf eine Mediation verständigt. Das Verfahren wird nun zügig vorbereitet und im Februar durchgeführt. In den vergangenen Monaten hatte die VC immer wieder die Bereitschaft zu tiefgreifenden Einschnitten im Gegenzug für einen umfassenden Kündigungsschutz bekräftigt. Zuletzt lag ein Krisenbeitrag im Volumen von 200 Millionen Euro auf dem Tisch. „Es ist gut, dass der Stillstand endlich beendet ist und wir wieder an einer Lösung arbeiten können“, so Marcel Gröls, im Vorstand der VC zuständig für Tarifpolitik. „Wir sehen konstruktiven Gesprächen entgegen und sind zuversichtlich, dass das Management ein ebenso hohes Interesse an einer Einigung hat wie wir.“ Die Unternehmenspläne sahen zuletzt vor, Flotte und Arbeitsplätze bei Tuifly massiv zu reduzieren. In den Cockpits sind etwa 50 Prozent der Belegschaft und damit bis zu 270 Piloten von Kündigungen bedroht.

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Biden führt Einreisestopp wieder ein

Das war zu erwarten: Neu-US-Präsident Joe Biden hat den Einreisestopp für Europäer erneuert.  Und sogar ausgeweitet. Denn ab sofort gelten die verschärften Maßnahmen zum Schutz vor einer Mutation des Coronavirus auch für ausländische Reisende aus Südafrika. „Der nationale Notstand, der durch den Coronavirus-Ausbruch in den Vereinigten Staaten verursacht wurde, stellt weiterhin eine ernste Bedrohung für unsere Gesundheit und Sicherheit dar“, heißt es in der von Biden gestern unterzeichneten Proklamation. „Das ist nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen des internationalen Reiseverkehrs aufzuheben“, wird die Sprecherin des Weißen Hauses vom ORF zitiert. Der scheidende US-Präsident Donald Trump hatte vor etwa einer Woche ein Ende des Einreisestopps angeordnet, der seit nunmehr fast zehn Monaten andauert. 

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Balearen: Ibiza wird dicht gemacht

Die Balearen-Regierung zieht die Reißleine und verschärft die Corona-Maßnahmen erneut. Mindestens bis zum 30. Jänner ist das Rausgehen nur unter bestimmten Ausnahmen möglich. Erlaubt sind jetzt nur noch essentielle Reisen. Dazu gehören etwa Arztbesuche, die Pflege von Angehörigen, berufliche Pflichten, Besuche von Bildungseinrichtungen, Behördengänge und ähnliches. Die Polizei wird die Kontrollenam Hafen und am Flughafen deutlich erhöhen. Die Corona-Pandemie setzt Mallorcas Nachbarinsel in den letzten Tagen deutlich zu. Hatte es zu Weihnachten noch eine 14-Tages-Inzidenz von 159 Fällen pro 100.000 Einwohnern, sind es inzwischen 1.970 Fälle und damit die höchste Inzidenz einer der Balearen-Inseln während der gesamten Pandemie. Auch Formentera trifft es ähnlich hart. Dort wurde seit neuestem ebenfalls die höchste Corona-Warnstufe verhängt, berichtet mallorcazeitung.es.

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Lufthansa bewältigt Erstattungs-Problem

Der Lufthansa-Konzern ist wohl über den Berg – zumindest bei den Rückerstattungen. Denn diese sind bei der Fluglinie schon auf Vorkrisen-Niveau. Das Corona-Jahr war zweifelsohne mit vielen Unsicherheiten verbunden. So auch für Flugreisende, die 2020 monatelang auf ihr Geld warten mussten, ihnen laut einer EU-Richtlinie innerhalb von sieben Tagen zugestanden war. Doch jetzt soll damit Schluss sein. Zumindest bei der Kranich-Airline. Denn diese meldet, bei der Erstattung von stornierten Flugtickets nicht mehr im Verzug zu sein. Aktuell seien noch rund 100.000 Vorgänge im Wert von rund 43 Millionen Euro offen, berichtete das Unternehmen am Montag in Frankfurt. Davon betreffen 1200 Rückerstattungsanträge mit einem Wert von 480.000 Euro die heimische Tochter Austrian Airlines, berichtet die Presse. Die Werte entsprechen ungefähr dem normalen Niveau vor der Coronakrise und werden im laufenden Jahr voraussichtlich noch leicht abnehmen, wegen fortlaufender Neu-Stornierungen aber nie gänzlich null erreichen, erklärte der deutsche Airlinekonzern. Wegen der zahlreichen Flugabsagen hatte es im vergangenen Sommer bei der Lufthansa-Gruppe und anderen Airlines erhebliche Staus bei den Erstattungen gegeben. 

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Bund und Länder streiten über Hilfspaket: Den Flughäfen geht allmählich die Kohle aus

Den deutschen Flughäfen geht derzeit das Geld aus. Seit Monaten warten sie auf versprochene Zuschüsse, um die Folgen der Pandemie abzufedern. Doch bisher ist kein Cent geflossen. Der Bund sieht die Länder in der Pflicht, die Länder verweisen wiederum auf den Bund zurück. Rund zehn Millionen Euro gehen den deutschen Airports derzeit flöten – pro Tag! So vermeldete Anfang der Woche das größte Drehkreuz in Deutschland, der Flughafen Frankfurt, im Jahr 2020 gut drei Viertel weniger Passagiere registriert zu haben als noch 2019. Während der börsennotierte Betreiber Fraport jedoch diese Krise wohl glimpflich überstehen wird, sieht es bei den kleineren Regional-Flughäfen besonders düster aus. Wegen dieses Horrorszenarios kämpfen sie buchstäblich ums nackte Überleben und klammern sich nun an den letzten Strohhalm, den Staat. Doch bislang ohne Erfolg.  Denn zwischen dem Bund und den Ländern herrscht Uneinigkeit darüber, wer sich in welcher Höhe an dem Hilfspaket beteiligen muss. Beim Luftverkehrsgipfel Anfang November hatte der Bund die Länder verpflichtet, zu jedem Euro, den der Bund als Zuschuss gewährt, auch einen Euro dazuzugeben. Eine halbe Milliarde Euro hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Aussicht gestellt. Allerdings weigern sich die Strippenzieher in den Ländern, das Spiel des Bundes mitzuspielen. Die Akteure aus Berlin müssen ihrer Ansicht nach stärker mitwirken. Nun sollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine Ministerkollegen aus den Ländern auf ihrer bevorstehenden Konferenz am kommenden Donnerstag mit einem Schlag alle Probleme aus der Welt schaffen. „Die Flughäfen richten in ihrer wirtschaftlichen Notlage hohe Erwartungen an die Finanzministerkonferenz, da sie mit voller Wucht die Folgen des zweiten Lockdown spüren“,

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AUA-Crew lässt Mindestabstand vermissen

Das Facebook-Posting einer AUA-Flugzeugbesatzung macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde. Darin winken zwölf Menschen fröhlich in die Kamera – ohne auch nur einen Gedanken an den Mindestabstand zu verlieren. Ein kühler Cocktail an der Strandbar, Palmen und die untergehende Sonne bilden die Kulisse: In so ein Szenario wünschen sich derzeit viele Österreicher. Doch der harte Covid-19-Lockdown macht das unmöglich. Aber eben nicht für alle. Denn die Crews der Lufthansa-Tochter sind immer noch weltweit unterwegs – wenn auch nicht mehr so oft. Und da lassen sie es sich augenscheinlich gut gehen, wie ein Schnappschuss auf den Malediven deutlich macht. Das Foto sorgte in Luftfahrt-Kreisen für großen Unmut. Nicht nur, weil es vielleicht in Zeiten wie diesen moralisch nicht gerade vorbildlich ist, solche Inhalte zu teilen. Sondern auch, weil natürlich ein Risiko für die Fluggäste bestehen könnte. Auf KURIER-Anfrage sah man das Posting bei der AUA aber recht locker: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich im Ausland an die lokalen Vorschriften halten bzw. die Einreisevoraussetzungen erfüllen. Im Fall der Malediven ist das ein negativer PCR-Test, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden vorab negativ getestet“, sagt ein Sprecher der Airline. Auch auf den Malediven gilt übrigens eine Ein-Meter-Abstandspflicht. Laut der Airline wurde diese Maßnahme aber nicht umgangen, da es sich bei der Crew schließlich um eine geschlossene Gruppe handelt und die Regelung in diesem Fall nicht gilt.

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Etihad warnt vor weiteren Stellenkürzungen

Etihad Airways muss wohl wieder Nägel mit Köpfen machen. Bei dem Golf-Carrier könnte es in absehbarer Zeit wieder einmal zu Kündigungen kommen. Ein geleaktes Dokument deutet jedenfalls darauf hin. In diesem warnt der Arbeitgeber seine Belegschaft vor weiteren Arbeitsplatzverlusten. Etihad sehe derzeit keinen anderen Ausweg und müsse die Reißleine ziehen – und das so schnell wie möglich. Denn der Flugverkehr erhole sich einfach zu langsam. Wie viele Mitarbeiter letztendlich vor die Tür gesetzt werden, sei noch ungewiss, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Schon im November des letzten Jahres griff die Fluggesellschaft zu ähnlichen Maßnahmen, um die Kostenstruktur zu senken. Damals traf es rund 20 Prozent der Kabinenbesatzungen. Angekündigt wurde der Jobabbau auf ähnliche Weise, eine interne Quelle hatte es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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