Granit Pireci

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Granit Pireci

Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair ruft Europäischen Gerichtshof an

Ryanair fordert jetzt den Europäischen Gerichtshof erneut dazu auf, das deutsche Rettungspaket für unrechtmäßig zu erklären. Der irische Billigflieger hat bisher offiziell keinerlei Staatshilfen – den staatlich garantierten Kredit, den man in UK in Anspruch genommen hat, verschweigt der Konzern gerne – erhalten, die Krise muss also nach wie vor aus eigener Kraft bewältigt werden. Gleichzeitig kassierten andere Fluggesellschaften – wie beispielsweise die Lufthansa – ordentlich. Diesen Frust möchte die irische Fluglinie nun wohl rauslassen. Der Low-Coster sieht die Bundesregierung in der Pflicht, auch andere in Deutschland tätige Airlines zu unterstützen. Das soll nun auf EU-ebene bestätigt werden. Unter anderem verlange das britische Unternehmen von den deutschen Verantwortlichen, die Slot-Regeln anzupassen, wie simpleflying.com berichtet. Dazu gibt es auch eine Vorgeschichte: Die aktuellen Regelungen kosteten Ryanair letztes Jahr wichtige Landerechte an den Flughäfen München und Frankfurt. Bei allem Aufschrei: die Führungsetage rund um Michael O’Leary muss sich in Geld üben. Denn es kann viel Zeit in Anspruch nehmen, bis die europäischen Höchstrichter antworten.

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Easyjet muss 1.400 Mitarbeiter kündigen

Für Billig-Flieger Easyjet lief es im 1. Quartal zum 21. Dezember 2020 alles andere als gut – aber genau nach Plan. Das Finanzergebnis im ersten Quartal entsprach den Erwartungen des Managements – trotz erhöhter Unsicherheit aufgrund des sich verändernden Marktumfelds, das verschärfte Reisebeschränkungen in ganz Europa mit sich brachte. Die Passagierzahlen brachen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 87 Prozent auf 2,9 Millionen ein. Die Erlöse verringerten sich um 88 Prozent auf umgerechnet 187 Millionen Euro. Angesichts der Corona-Beschränkungen wird die Airline von Jänner bis März höchstens zehn Prozent der eigentlich möglichen Flüge durchführen. Das teilte die britische Fluggesellschaft am Donnerstag in Luton mit. Gleichzeitig gab Easyjet bekannt, mindestens 1.400 Angestellte vor die Tür setzen zu müssen. Denn immer noch verliere die Airline etwa 45 Millionen Euro – pro Woche. „Der Schlüssel, um Reisen wieder zu ermöglichen, sind die Impfprogramme in Kombination mit der schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen durch die Regierungen, sobald dies sicher ist“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren.

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Air France-KLM: Startschuss für „Sustainable Aviation Fuel“-Programm

Air France-KLM startet ein innovatives Programm, mit dem Firmenkunden eine aktive Rolle in der Zukunft des nachhaltigen Reisens spielen können. Kunden von Air France und KLM Corporate können nach einer Schätzung der mit ihrer Reise verbundenen CO2-Emissionen einen jährlichen Beitrag ermitteln, den sie für das Corporate SAF-Programm (Sustainable Aviation Fuel) leisten möchten. Alle Beiträge der beiden Fluggesellschaften werden in die Beschaffung und den Verbrauch von SAF investiert. „Dies wird die Schaffung einer nachhaltigen Flugkraftstoffindustrie unterstützen, die einen zunehmend umweltbewussten Luftverkehr garantiert. Durch die Investition in dieses Unternehmensprogramm ergreifen Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen und tragen durch die Unterstützung innovativer Lösungen zum ökologischen Übergang des Luftverkehrs bei“, heißt es in der Pressemitteilung. „Air France und KLM arbeiten seit vielen Jahren daran, ihre Umweltbelastung zu verringern. Der Start des Corporate SAF-Programms ist ein weiterer Beweis für ein starkes Engagement zu konkreten Maßnahmen. Durch ihren Beitrag werden unsere Firmenkunden die Partner von morgen bei einer Energiewende sein, die voll und ganz ihrer umweltbewussteren Reiserichtlinie entspricht“, so Henri de Peyrelongue, Executive Vice President Commercial Sales bei Air France-KLM.

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Portugal streicht alle Flugverbindungen mit Brasilien

Portugal wird ab morgen alle Flugverbindungen von und nach Brasilien kappen.  Die portugiesische Regierung möchte es nicht riskieren, weitere Corona-Infizierte in das Landesinnere zu schleppen. Zudem beunruhigt die Entdeckung neuer Mutanten des Virus. Zwischen Brasilien und der ehemaligen Kolonialmacht Portugal gibt es traditionell enge Beziehungen. Diese Maßnahme soll deswegen nur für einen begrenzten Zeitraum gelten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte unterdessen mit, dass die zunächst in Brasilien festgestellte Mutante inzwischen in acht Ländern nachgewiesen worden sei. In Brasilien wurden zuletzt täglich mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle registriert, so der ORF. 

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Ab Freitag: Norwegen schottet sich wieder ab

Die norwegische Regierung schirmt das Land in der Nacht zum Freitag ab: die Grenzen werden für nahezu alle Einreisende dicht gemacht. Ab morgen werde Norwegen die striktesten Einreisebeschränkungen seit Mitte März einführen, so die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg heute auf einer Pressekonferenz. Damit reagiert die Regierungsspitze auf die sich rasch verbreitenden Corona-Mutationen. „Die Grenze wird praktisch für alle geschlossen sein, die nicht in Norwegen leben“, so Solberg weiter. Es werde nur wenige Ausnahmen geben, darunter für Arbeitnehmer mit „kritischen Funktionen“, den Warentransport und im Gesundheitswesen aus den Nachbarländern Schweden und Finnland, so der ORF. Seit Mittwoch gelten auch in Finnland verschärfte Einreiseregeln. Dänemark lässt seit dem 9. Jänner bis auf wenige Ausnahmen nur noch Menschen ins Land, die einen triftigen Einreisegrund sowie einen negativen und maximal 24 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Schweden hat zudem seine Grenzen nach Norwegen geschlossen.

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HiSky erlangt das AOC

Bald kann die noch in Gründung befindliche moldawische Fluglinie HiSky abheben. Das AOC hat der Carrier schon in der Tasche. Und zwar schon seit dem 26. Jänner, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Damit sei auch das letzte Hindernis überwunden. Die notwendige Betriebsgenehmigung würde die rumänische Schwestergesellschaft HiSky Europe mitbringen. Das Start-up betreibt eine einzelnes Flugzeug vom Typ A319-100. Die Airbus-Maschine verweilt derzeit auf einem Flieger-Parkplatz in der moldawischen Hauptstadt. Der Fuhrpark der oben angesprochenen Schwester ist nicht sonderlich größer: nur ein Airbus A320-200 steht bereit.

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Ab Mai: Pobeda startet in Moskau

Pobeda, die Tochtergesellschaft der russischen Aeroflot, wird voraussichtlich am 1. Mai 2021 den geplanten Betrieb von Moskau Sheremetyevo aus starten. Internen Flugplänen zufolge würde die Billig-Airline die Hauptstadt Russlands zunächst mit Machatschkala (2x täglich) und Perm (3x täglich) verbinden, schreibt das Luftfahrtportal CH-Aviation. Ab dem 1. Juni wolle der Low-Coster einen drauflegen und weitere Destinationen ab Sheremetyevo anbieten. So seien die Reiseziele Sotschi (täglich), Antalya (täglich), Jekaterinburg (täglich), Istanbul (2x täglich), Riga (2x täglich) und Ufa (4x täglich) bereits in Planung. Zudem sollen im Juli Routen nach Barnaul (täglich), Mineralnye Vody (3x täglich), Uljanowsk Baratayevka (täglich) und Vladikavkaz (täglich) folgen.

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Wizzair führt Reiseversicherung mit Covid-19-Schutz ein

Wizzair-Kunden sind ab sofort auch gegen Covid-19 abgesichert – zumindest bietet der Low-Coster seinen Passagieren nun einen Corona-Versicherungsschutz an. Dieser ist Teil des allgemeinen Reiseversicherungspakets und kann auf wizzair.com dazu gebucht werden. Abgedeckt würden Covid-bedingte Stornierungen und medizinische Kosten bei Auslandsreisen, so die ungarische Fluglinie. „Bei einer Covid-19-Infektion während der Auslandsreise und damit verbundenen zusätzlichen Kosten für eine Verlängerung des Aufenthalts oder medizinischen Kosten für eine Behandlung, deckt die Wizzair Reiseversicherung dies ab (bis zur vereinbarten Höchstgrenze). Die Versicherung springt auch bei einer Stornierung durch eine Corona-Infektion vor Reiseantritt ein. Die Reiseversicherung von Wizzair deckt auch verlorenes, gestohlenes oder beschädigtes Gepäck sowie einen verpassten Abflug ab. Es gelten dabei die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Ausschlüsse“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Fluggesellschaft macht seit geraumer Zeit mit dem Versicherungsanbieter Chubb gemeinsame Sache.  „Bei WIZZ sind wir bestrebt, das Reiseerlebnis zu optimieren, sei es der Buchungsprozess, der Service an Bord oder das Angebot zusätzlicher Extras, die das Reisen bequemer und nahtloser machen. Mit unserem aktualisierten Reiseversicherungspaket können Passagiere sicher sein, dass sie im Falle von Covid-19-bedingten Problemen auf ihrer Reise vorbereitet und abgesichert sind“, so Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager.

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2020: Nur 200.000 Passagiere flogen über Graz

Die Corona-Krise stürzt auch die Verkehrszahlen des Grazer Flughafens in ungeahnte Tiefen: Mit knapp 200.000 Fluggästen wurde ein Minus von 81 Prozent verzeichnet.  Die Corona-Pandemie hat auf die gesamte Flug- und Reisebranche und somit natürlich auch auf den Flughafen Graz nachhaltige negative Auswirkungen. Insgesamt drei Monate musste der Airport im Stillstand verharren, ohne einen einzigen regulären Linien- und Charterflug zu verzeichnen. Das spiegeln auch die Zahlen wider: Im Corona-Jahr wurden am Flughafen Graz exakt 199.490 Passagiere betreut (-80,8 Prozent im Vergleich zu 2019). In der Linie zeigt die Entwicklung mit 184.666 Fluggästen ein Minus von 79,4 Prozent, im Charterbereich wurde mit 14.824 Fluggästen ein Minus von 89,6 Prozent verzeichnet. Nur 4.002 Flugbewegungen konnten registriert werden. Die Auswirkungen der Krise auf den Frachtbereich sind hingegen eher gering ausgefallen. Das Gesamtfrachtaufkommen entspricht mit 16.220 Tonnen einem Minus von „nur“ 14,5 Prozent. So wie bei allen anderen Airports gilt auch für Graz: damit hatte niemand gerechnet. Besonders nicht nach 2019, dem besten Jahr der Geschichte.  Flughafen-Chef Wolfgang Grimus blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft: „Umfassende Impf- und Teststrategien zahlreicher Regierungen und die zuversichtlichen Pläne der Airlines und Reiseveranstalter lassen uns von einer schrittweisen Verbesserung der Situation und damit von einem höheren Reiseaufkommen, speziell ab dem zweiten Halbjahr 2021 ausgehen.“ Er gehe davon aus, dass zumindest ein Großteil der vorher angebotenen Linienverbindungen wieder aufgenommen werden. Dazu würden unter anderem Wien, Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Zürich und Amsterdam zählen. Darüber hinaus würden verschiedenste Reiseanbieter „aus derzeitiger Sicht“ ein abwechslungsreiches Sommerflugprogramm vorbereiten. So seien rund 15 Charterketten zu attraktiven Badezielen ab Graz geplant. „Unter

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Korean Air erweitert Benachrichtigungs-Service für geladenes Gepäck

Korean Air hat ihren Gepäckbenachrichtigungs-Service auf internationale Flüge ausgedehnt – und zwar um 15 Städte. Seit dem 18. Jänner 2021 gibt es den Service auch für die Reiseziele Amsterdam, Frankfurt, Paris, Atlanta, Boston, Honolulu, Las Vegas, Seattle, Washington, D.C., Auckland, Brisbane, Sydney sowie Dubai und Hongkong. Auch der Flughafen Wien steht auf der Liste. Am 1. Juni 2020 fiel der Startschuss für das neue Tool, das Fluggäste über das Smartphone informiert, wenn ich aufgegebenes Gepäck sicher geladen wurde. Damals nur für internationale Flüge ab dem Incheon International Airport im Einsatz. Bereits im Juli weitete die Fluggesellschaft ihn dann auf sechs weitere Strecken von Nordamerika nach Incheon aus, darunter New York, Dallas und Vancouver. Der Carrier plane, den Service innerhalb dieses Jahres auf alle internationalen und nationalen Flughäfen auszudehnen, wie das Unternehmen heute früh bekannt gibt.

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