Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa gibt sechs Lounges auf

Noch wurden nicht alle Lounges der Lufthansa Group wiedereröffnet. An fünf Standorten wird das nie wieder geschehen, denn der Carrier schließt fünf dieser exklusiven Wartebereiche in Deutschland und einen weiteren in Indien. Betroffen sind die Lounges in Bremen, Dresden, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, Nürnberg und Delhi. Am zuletzt genannten Airport kann künftig jene von Air India genutzt werden. Lufthansa erklärte, dass jene, die bereits vor der Corona-Pandemie schwach frequentiert waren, dauerhaft aufgegeben werden. In einem Anschreiben ist auch zu lesen, dass man durch diese Maßnahme die „hohe Qualität“ aufrechterhalten wolle.

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Corona fegte Graz regelrecht leer

Der Flughafen Graz startete mit einem dreiprozentigen Passagierzuwachs und zwei Prozent mehr Flugbewegungen in das Jahr 2020. Gezählt wurden im Jänner 62.114 Reisende und 1.043 Starts oder Landungen. Im Feber hatte man um drei Prozent weniger Reisende und seit März 2020 ging es dann aufgrund der Pandemie stark bergab. So reduzierte sich das Fluggastaufkommen zunächst um 69 Prozent auf 23.598 Passagiere. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 59 Prozent auf 484 Starts oder Landungen zurück. Im April 2020 hatte man nur elf kommerzielle Flugbewegungen. An Bord befanden sich 14 Reisende. Im Mai 2020 war es kaum besser: 14 Starts oder Landungen mit 31 Fluggästen. 1.090 Passagiere nutzten im Juni 2020 den Grazer Flughafen. Durchgeführt wurden 70 Flugbewegungen. Die sonst enorm reisestarken Sommermonate Juli und August 2020 spiegeln in Graz sehr deutlich die allgemeine Branchenlage wieder: Im Juli wurden mit 263 Starts oder Landungen um 82 Prozent weniger Flüge durchgeführt und nur 10.112 Reisende gezählt – ein Minus von 91 Prozent. Der August 2020 war mit 275 Flugbewegungen und einem Passagierminus von 87 Prozent ebenfalls schwach. Den Umständen entsprechend konnte man aber im direkten Vergleich mit Juli 2020 auf 13.043 Fluggäste zulegen.

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Transat-Übernahme wird für Air Canada deutlich günstiger

Die Übernahme von Transat durch Air Canada wird günstiger ausfallen, denn pro Aktie werden aufgrund durch die Corona-Pandemie gesunkenen Airlinewerte nur noch fünf kanadische Dollar bezahlt werden. Darauf einigten sich die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen und empfehlen den Transat-Aktionären die Annahme des Angebots. Diese haben die Wahl zwischen einer Zahlung in bar oder in Form von Air-Canada-Aktien im Verhältnis 0,2862 AC-Anteilsscheine pro Transat-Aktie. Das Gesamtvolumen der geplanten Transaktion sinkt auf etwa 190 Millionen kanadische Dollar ab. Diese steht unter dem Vorbehalt diverser Genehmigungen, die noch eingeholt werden müssen. Mit dem Closing wird Ende Jänner oder Anfang Feber 2021 gerechnet. „COVID-19 hat verheerende Auswirkungen auf die globale Luftfahrtindustrie gehabt und sich erheblich auf den Wert von Fluggesellschaften und Luftfahrtanlagen ausgewirkt. Dennoch beabsichtigt Air Canada, die Übernahme von Transat zu einem reduzierten Preis und zu geänderten Bedingungen abzuschließen“, so Calin Rovinescu, Präsident und Chief Executive Officer von Air Canada. „Diese Kombination wird die Geschäftstätigkeit von Transat und seine Stakeholder stabilisieren und Air Canada und die kanadische Luftfahrtindustrie in die Lage versetzen beim Eintritt in die Welt nach COVID-19 stärker aufzutreten.“

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Noch heuer: Eurowings plant Beirut und Erbil

Die Lufthansa-Tochter Eurowings begibt sich in die Fußstapfen der nicht mehr existierenden Carrier Germania und SunExpress Deutschland. Der Carrier wird noch heuer Nonstop-Flüge in den Libanon und Irak aufnehmen. Beirut soll ab 15. Dezember 2020 ab Berlin-Brandenburg angeboten werden. Diese Destination wird ist ab 22. Dezember 2020 auch ab Düsseldorf geplant. Zusätzlich beabsichtigt Eurowings ab diesem Airport auch Erbil anzusteuern. Die Aufnahme ist für den 19. Dezember 2020 angekündigt. Dies berichtet das Portal Airliners.de unter Berufung auf einen Firmensprecher.

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Herbstferien: Griechenland stößt Mallorca vom Thron

In den in Deutschland bevorstehenden Herbstferien sind heuer die griechischen Inseln Rhodos, Kreta und Kos deutlich stärker nachgefragt als Mallorca. Zu diesem Schluss kommt Eurowings nach Auswertung der Buchungszahlen. Die seitens der Bundesrepublik bestehende Reisewarnung für Spanien, die ab 15. Oktober 2020 auch zu einer Zwangsquarantäne führen wird, dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Lufthansa-Tochter fliegt erstmals mehr sonnenhungrige Urlauber auf die drei griechischen Inseln als auf die Baleareninsel, deren Tourismus seit Monaten unter den aktuellen Reise-Restriktionen leidet.

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Drohnen-Testflug über 380kV-Leitung durchgeführt

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid führte in Zusammenarbeit mit Smart Digital und der Austro Control einen Drohnen-Testflug über eine Strecke von 100 Kilometern durch. Beabsichtigt ist künftig Inspektionsflüge mit unbemanntem Fluggerät durchzuführen. „Drohnen ermöglichen viele Innovationen und erleichtern uns in vielen Bereichen das Leben. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und vielversprechend und das Zukunftspotenzial sehr hoch. Gerade für ein Land wie Österreich, das stark durch eine mittelständische Luftfahrtzulieferindustrie geprägt ist, birgt dieses Potenzial eine große Chance“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). SmartDigital führte im Auftrag der APG diesen ersten Testflug erfolgreich durch. Beflogen wurde die 380-kV-Leitung, die vom Umspannwerk Süd-Ost in 1100 Wien ins Burgenland führt. Allerdings wurde nicht die gesamte Trasse, sondern ein Teilabschnitt von Wien nach Rotenturm an der Pinka bei diesem ersten Testflug inspiziert. „Das Innovationspotential von Drohnen ist enorm, und es ist unser erklärtes Ziel, sowohl als Luftfahrtbehörde, als auch als Flugsicherung, innovative Anwendungen zu fördern und ein Partner für die österreichische Luftfahrtindustrie zu sein“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz.

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650.000 Lufthansa-Group-Kunden warten noch auf Geld

Die Lufthansa Gruppe teilte am Freitag mit, dass mit Stand 7. Oktober 2020 rund 3,2 Milliarden Euro an Ticketerstattungen an etwa 7,3 Millionen Kunden geleistet wurden. Offen sind nach Angaben des Konzerns noch 650.000 Anträge im Wert von 300 Millionen Euro. „Ständig wechselnde Reisestriktionen und -warnungen zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen“, so der Kranich in einer Aussendung.

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Ryanair-CEO Wilson: „Testkapazitäten müssen in Fleischerei-Betriebe“

Seit knapp über einem Jahr leitet Eddie Wilson die Geschicke der Billigfluggesellschaft Ryanair DAC, einer Tochter der Ryanair Holdings plc, deren Chef Michael O’Leary ist. Insbesondere Gewerkschaften ist der Name Wilson nur zu gut bekannt, denn in seiner vorherigen Funktion als Personaldirektor galt er als knallharter Verhandler. Es ist sinnvoll Tests für Länder oder Regionen durchzuführen, die bei Ankunft als Teil einer Stichprobe oder innerhalb eines Ankunftszeitraums als rot eingestuft werden. Tests vor der Abreise innerhalb der EU auf der Kurzstrecke sind jedoch nicht realistisch. Eddie Wilson, CEO Ryanair DAC. Die von Wilson geleitete Fluggesellschaft hat 270 Boeing 737-800 und eine Boeing 737-700, die als Executive Jet genutzt wird, im Eigenbetrieb. Die Konzernschwestern Buzz, Lauda Europe, Malta Air und Ryanair UK betreiben 198 weitere Flugzeuge im Wetlease für den irischen Carrier. Die Gesamtflotte, auf die der Manager zurückgreifen kann, besteht aus 469 Maschinen, die wie folgt verteilt sind: Airline Flotte Ryanair DAC 1 Boeing 737-700 (Executive Jet)270 Boeing 737-800 Buzz 47 Boeing 737-800 Malta Air 120 Boeing 737-800 Laudamotion / Lauda Europe 30 Airbus A320 Ryanair UK 1 Boeing 737-800 Aviation Direct sprach mit Eddie Wilson, der seit 23 Jahren für Ryanair tätig ist und als enger Vertrauter von Group-CEO Michael O’Leary gilt, über die jüngsten Pläne der EU-Kommission, die Lockdown-Zeit, Schnelltests. Der Manager vertritt die Ansicht, dass Corona-Schnelltests auf Kurzstreckenflügen nicht praktikabel sind, sondern in der fleischverarbeitenden Industrie eingesetzt werden sollten. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback

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So heftig traf die Pandemie den Flughafen Salzburg

Der Flughafen Salzburg startete mit einem leichten Minus von einem Prozent ins Jahr 2020. Im Feber verzeichnete der zweitgrößte Airport allerdings ein Plus von sieben Prozent auf 258.852. Auch die Anzahl der Flugbewegungen legte um fünf Prozent auf 2.145 zu. Ab März ging es dann aufgrund der Corona-Pandemie steil bergab. Die Anzahl der Starts und Landungen halbierte sich auf 1.089. An Bord befanden sich 9.537 Fluggäste – ein Minus von 60 Prozent. Im Lockdown-Monat April 2020 gab es gar nur vier kommerzielle Flugbewegungen mit nur elf Passagieren. Der Mai 2020 war nur ein wenig besser: 22 Starts und Landungen mit 247 Fluggästen. Im Juni waren es 28 kommerzielle Flugbewegungen mit 1.633 Reisenden. Die traditionell reisestarken Monate Juli und Augst waren in Salzburg heuer aufgrund der Corona-Pandemie äußerst schwach, aber den Umständen entsprechend konnte man im Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat zulegen. Die Anzahl der Flugbewegungen war im Juli um 80 Prozent reduziert. Gezählt wurden 290 Starts oder Landungen. An Bord befanden sich 18.377 Passagiere – ein Minus von 87 Prozent. Im August 2020 gab es in Salzburg 381 kommerzielle Flugbewegungen und somit um 74 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dementsprechend ist es auch wenig verwunderlich, dass sich die Anzahl der Fluggäste um 80 Prozent auf 30.704 reduzierte.

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München: Passagierzahlen drastisch eingebrochen

Die Corona-Pandemie hat am Flughafen München tiefe Spuren hinterlassen: Das Passagieraufkommen reduzierte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 zum 72,6 Prozent auf 10.040.373 Fluggäste. Bis Jahresende rechnet die Geschäftsleitung mit 12 Millionen Reisenden. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um knapp 200.000: Bisher wurden im laufenden Betriebsjahr rund 123.000 Flugbewegungen gezählt – ein Minus von 61 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 116.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert etwa halbiert. Wie drastisch sich die Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung des Münchner Flughafens auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen der letzten sechs Monate deutlich: In den Monaten April und Mai, in denen der Flugverkehr in München fast zum Erliegen kam, wurden am Airport insgesamt lediglich 60.000 Fluggäste gezählt – weniger als ein Prozent des Vorjahresaufkommens. Mit der schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen innerhalb der Europäischen Union zog der Verkehr in den Folgemonaten spürbar an und erreichte während der bayerischen Sommerferien knapp 20 Prozent des Vorjahresniveaus. So nutzten im August 2020 rund 880.000 Fluggäste die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe. Durch die Ausweisung von immer mehr Risikogebieten und die damit verbundenen Einschränkungen wurde dieser Aufwärtstrend allerdings im September wieder gestoppt. Die Anzahl der Fluggäste ging infolgedessen im September auf 730.000 Passagiere zurück und lag damit nur noch bei 16 Prozent des Vorjahreswertes. Mit einer baldigen Trendwende ist nach Einschätzung der Experten in den kommenden Monaten nicht zu rechnen. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten zeichnet sich für das Gesamtjahr 2020 ein Passagieraufkommen

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