Jan Gruber

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Jan Gruber

Business-Travel-Verband ABTA wählte neuen Vorstand

Die Austrian Business Travel Association holte am 7. Oktober 2020 die aufgrund des Lockdowns verschobene Generalversammlung nach und wählte einen neuen Vorstand. Andreas Gruber, Head of Travel Management CEE von Siemens AG Österreich, wurde erneut zum Präsidenten gewählt. Neu im Präsidium sind Marion Würtz-Schmiedberger (Cargo-Partner GmbH) und Angela Lille (Erste Group). Die Vizepräsidenten Sabine Toplak (Accor Hotels) und Markus Grasel wurden in ihren Ämtern bestätigt. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Monika Milde, Travel Managerin bei Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH und CoKG, (Kassierin) und Marion Würtz-Schmiedberger, Assistant Management/Travel Management bei Cargo-Partner GmbH (Schriftführerin). Zum erweiterten Vorstand (acht Mitglieder) gehören Alexander Schnecke (Austrian Airlines), Roman Brauner (Hertz), Markus Emhofer (Amadeus Austria Marketing), Klaus Kretz (Europäische Reiseversicherung), Peter Tolinger (Verkehrsbüro Business Travel) und Angela Lille (Erste Group). In beratender Funktion stehen dem Vorstand wie bisher Wilfried Kropp (Kropp Kommunikation) und Christa Thomasser, (vorm. Infineon) zur Verfügung. Die Generalversammlung wurde moderiert von Hannes Schwarz, Managing Director HRS Austria. „Wir stellen uns mit Zuversicht den Herausforderungen dieser für die Geschäftsreiseindustrie so schwierigen Zeit, aber die aktuelle Situation kann uns nicht hindern, Pläne für die Zukunft zu schmieden – darum haben wir auch für 2021 bereits ein komplettes Jahresprogramm erstellt“ erklärte der in seiner Funktion wieder bestätigte Präsident Andreas Gruber, nach der Wahl im Hotel MAXX by Steigenberger Wien. „Die Generalversammlung mit persönlicher Anwesenheit abzuhalten – unter strenger Einhaltung sämtlicher behördlicher Vorschriften – hat uns gezeigt wie wichtig die Kommunikation von Mensch zu Mensch für unsere Mitglieder ist, der persönliche Meinungsaustausch bei einer Veranstaltung vor Ort ist auch trotz allen technischen Fortschritts

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Green Airlines: Weder Anmeldung noch Flugplan am FKB vorgelegt

Eigentlich müssten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Sektkorken knallen, denn mitten in der Corona-Pandemie will mit Green Airlines ein Newcomer die Inlandsstrecke nach Berlin aufnehmen. Auch Hamburg und Sylt sind auf der Homepage des Anbieters bereits angekündigt. Doch auf der Webseite des Airports fehlt jeglicher Hinweis auf das Angebot der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft. Das hat seinen guten Grund, erklärt eine Sprecherin des Baden-Airparks gegenüber Aviation.Direct. Ob mit Air Alsie ein gültiger Chartervertrag unterschrieben wurde oder nicht, beantwortete Green Airlines nicht, sondern bringt selbst Chalair Aviation ins Spiel. Eine Prognose zum Angebot dieser Flüge können wir aktuell nicht geben. Unter Corona-Bedingungen wird ein solches Flugangebot nach unseren Erfahrungen zu Beginn größere Verluste einfliegen. Sprecherin der Baden-Airpark GmbH Über AOC und OL verfügt die „Green Airlines UG (haftungsbeschränkt)“ selbstverständlich nicht. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass ein Turbopropflugzeug bei der dänischen Air Alsie gechartert werden soll und die Sitzplätze dann auf eigene Rechnung vermarktet werden. Gelegentlich nennt man solche Konstruktionen auch „virtuelle Airline“. Doch angemeldet hat man das Flugangebot, das am 1. November 2020 aufgenommen werden soll, bislang weder in Karlsruhe/Baden-Baden noch am Berlin-Brandenburg Airport. Auch scheint man in der Slotzuweisung des BER nicht auf. Eine Sprecherin des Baden-Airparks erklärte auf Anfrage: „Selbstverständlich würden wir uns am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sehr freuen, wenn wir unseren Fluggästen wieder innerdeutschen Flugverkehr und insbesondere, die für die Region wichtige Linienverbindung zwischen dem FKB und Berlin bieten könnten. Aus diesem Grund sind wir bereits seit Anfang des Jahres immer wieder mit einem Vertreter von Green Airlines im

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Innsbruck-Chef Pernetta: „Wir freuen uns über jeden Flug, der stattfindet!“

Der Flughafen Innsbruck meldete mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2020 für den Großteil der Belegschaft Kurzarbeit an. Traditionell ist die Wintersaison für den Tiroler Airport besonders wichtig, denn viele Schifahrer und Snowboarder reisen mit Charterflügen an und nutzen dabei diesen Airport. Im Corona-Jahr ist allerdings alles ein bisschen anders, denn zahlreiche Staaten erklärten Innsbruck und/oder Tirol zum Risikogebiet. Dies hat zur Folge, dass Urlauber bei ihrer Rückkehr in Quarantäne müssen. Das wirkt sich natürlich nachteilig auf die Nachfrage aus. Doch was muss eigentlich geschehen, um Innsbruck und die ganze Branche wieder richtig zum Laufen zu bringen? Darüber sprach Aviation Direct mit Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der auch ausführlich darüber berichtet wie hart die letzten Monate für ihn und seine Belegschaft waren. Tiroler lassen sich nicht unterkriegen, dieses Motto lässt sich durchaus auch am Flughafen Innsbruck feststellen, denn man blickt mit Hochspannung in die Zukunft. Derzeit warten wir gespannt, wie sich die Situation bis zum für uns so wichtigen Winter entwickelt. Eines kann man aber schon jetzt feststellen: Wir freuen uns tatsächlich über jeden Flug, der stattfindet! Dieses Gefühl war uns sicherlich im Winter vor Corona abhandengekommen. Marco Pernetta, Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback ermöglichen zu können?Marco Pernetta: Die wichtigsten Schritte wären jetzt natürlich einmal in jedem Land selbst zu treffen, um die gestiegenen Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Andererseits sollte dringend überdacht werden, ob die bisherigen Grenzwerte nicht angepasst werden sollten, da derzeit

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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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Ukraine International setzt Eriwan bis Ende Oktober aus

Aufgrund der weiterhin enorm angespannten Lage in Armenien und Aserbaidschan bezüglich Berg-Karabach streicht Ukraine International Airlines nun sämtliche Flüge nach Eriwan. Diese Maßnahme gilt vorläufig bis zum 31. Oktober 2020. Der Carrier teilte mit, dass die Entscheidung in Absprache mit den ukrainischen Behörden getroffen wurde. Momentan ist Ukraine International der Ansicht, dass aufgrund des bewaffneten Konflikts die Destination nicht sicher bedient werden kann. Die Lage wird weiterhin beobachtet. Gegebenenfalls könnte es auch zu einer Verlängerung der temporären Einstellung kommen. Aserbaidschan untersagt derzeit übrigens sämtliche zivilen Flüge.

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Lauda: Einschnitte angekündigt, doch Leiharbeitsfirma startet Flugbegleiterkurs

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen: Lauda-Chef David O’Brien stimmte am Mittwoch die Wiener Belegschaft auf bevorstehende Einschnitte ein und warb für unbezahlte Urlaube und just einen Tag später schreibt die Leiharbeitsfirma Crewlink Bewerber ein und kündigt einen Ausbildungskurs für neue Flugbegleiter an.  Über das irische Personalleasingunternehmen ist ein ganz erheblicher Teil des Kabinenpersonals von Lauda Europe und Laudamotion, die Ende des Monats den Flugbetrieb einstellen wird, beschäftigt. Aviation Direct liegt das Anschreiben, das die Teilnehmer der im März aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Kurse sowie Bewerber, denen man ursprünglich abgesagt hatte, vor. In diesem wird die Wiederaufnahme von Flugbegleiterkursen für Lauda angekündigt. Ist man an dem Job interessiert, so ist das Zeitfenster zur Zustimmung in typischer Ryanair-Manier enorm kurz: Bis Freitag, 9. Oktober 2020 muss die Zusage per Mail übermittelt werden. Andernfalls ist sprichwörtlich der Zug abgefahren. Die Ankündigung, dass ab November wieder neues Kabinenpersonal für Lauda durch die Leiharbeitsfirma Crewlink ausgebildet werden soll, steht in krassem Widerspruch zur Erklärung von Firmenchef David O’Brien, dass in Wien harte Einschnitte bevorstehen. Das Personalleasingunternehmen nennt übrigens keine Basis, an der die Nachwuchsflugbegleiter künftig arbeiten sollen. Lauda schloss die Station Stuttgart mit Ende September 2020, Düsseldorf erleidet mit Monatsende selbiges Schicksal. Damit bleiben Palma de Mallorca und Wien übrig. Im Sommerflugplan 2021 will Lauda Europe einige Airbus-Maschinen woanders hin “verpflanzen” und eine oder mehrere neue Bases eröffnen. Ob und gar wo ist allerdings noch nicht entschieden. Wozu also neue Flugbegleiter ausgebildet werden, wenn gleichzeitig die Basis Wien auf Einschnitte vorbereitet wird,

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Dnata schließt Veranstalter-Tochter Tropo

Der deutsche Reiseveranstalter Tropo, eine Tochter der Dnata Travel Group, schließt. Der Geschäftsbetrieb wird mit Jahresende eingestellt. Es handelt sich um eine freiwillige Liquidation, da der Alleingesellschafter das Unternehmen nicht mehr fortführen möchte. „Durch die beispiellosen Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebranche sowie aufgrund von Veränderungen von Präferenzen und Nachfrage auf Kundenseite, mussten wir unser Veranstaltergeschäft umstrukturieren und bedarfsgerecht neu ausrichten. Die Entscheidung, tropo nicht mehr fortzuführen war keine leichte und folgte einer gründlichen Geschäftsprüfung und einer sorgfältigen Abwägung verschiedener kommerzieller und strategischer Faktoren. Ich danke dem Geschäftsführer Thomas Meyer und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von tropo für ihre harte Arbeit und ihr Engagement in den vergangenen zwei Jahren“, erklärt Steve Allen, CEO Dnata Travel Group. In einer Aussendung erklärt Dnata, dass sämtliche Buchungen mit Abreisedatum bis zum 31. Dezember 2020 gültig bleiben und durchgeführt werden sollen. Sämtliche Reisen ab 1. Jänner 2021 werden storniert. Betroffene Kunden sollen ihre Anzahlungen zurückbezahlt bekommen. Auch wurde der Verkauf unter der Marke Tropo bereits eingestellt.

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Air Canada versilbert neun Boeing 737-Max-8

Air Canada veräußerte neun Boeing 737-Max-8 an zwei Leasingunternehmen und besserte damit die Kassa um 365 Millionen U.S.-Dollar auf. Es handelt sich um einen so genannten Sale-and-Leaseback-Deal, so dass der Carrier die Maschinen, die momentan nicht fliegen dürfen, weiterhin nutzen kann. Drei Einheiten gingen an Jackson Square Aviation und die restlichen an Avolon Aerospace Leasing. Die neun B737-Max-8 werden nun langfristig von Air Canada gemietet. Die Ausgaben für die Raten wurden mit 345 Millionen U.S.-Dollar beziffert. „Seit Beginn der COVID-19-Krise hat Air Canada mehrfach Zugang zu den Finanzmärkten erhalten und erfolgreich Liquidität in Höhe von fast sechs Milliarden US-Dollar zu angemessenen Bedingungen, einschließlich dieser Transaktion, aufgenommen, da das Liquiditätsniveau weiterhin beibehalten wird, um die Krise zu mildern Herausforderungen und Unsicherheiten bevorstehen. Wir freuen uns sehr, unsere enge Beziehung zu Avolon auszubauen und eine neue Beziehung zu Jackson Square Aviation aufzunehmen“, so Michael Rousseau, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand von Air Canada.

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VC erlangt zwei Mandate im Tui-Aufsichtsrat

Die Vereinigung Cockpit wird mit zwei Vertretern in den Aufsichtsrat der Tui AG einziehen. Tanja VIehl und Andreas Barczewski wurden am 8. Oktober 2020 als Arbeitnehmervertreter in das Kontrollgremium gewählt. Die VC hält damit erstmals zwei Mandate im Aufsichtsrat des weltgrößten Tourismuskonzerns. „Die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein für uns und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,“ sagt VC-Rechtsanwältin und Spitzenkandidatin Tanja Viehl. „Ich möchte ihr Vertrauen rechtfertigen, indem ich mich als Vertreterin aller rund 70.000 Konzernbeschäftigten im Aufsichtsrat für deren Interessen einsetze. Wir werden dabei den Erhalt von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellen. Letztlich haben Staatskredite das Überleben der Tui gesichert. Da erwarten Steuerzahler wie auch Beschäftigte zu Recht, dass Arbeitsplätze geschützt werden.“ Der Aufsichtsrat ist mit jeweils 10 Anteilseigner- und 10 Arbeitnehmervertretern besetzt. Für die Arbeitnehmerbank entfallen wiederum drei Sitze auf die im Konzern vertretenen Gewerkschaften. „Dass mit Tanja Viehl und Andreas Barczewski erstmals gleich zwei Sitze aus den Reihen der VC im einflussreichen Tui-Aufsichtsrat besetzt werden können, ist Ausdruck der Anerkennung für die jahrelange, kompetente Arbeit der Teams, in denen unsere Kandidaten mitgewirkt haben. Gleichzeitig ist es Verpflichtung für uns als VC, die vor der Tür stehenden Herausforderungen gemeinsam mit vielen Entscheidungsträgern und mit dem größtmöglichen Engagement anzugehen. Dabei steht für uns die Zusammenarbeit im Vordergrund. Sämtliche Arbeitnehmervertreter müssen im Aufsichtsrat gemeinsam für die Interessen aller Beschäftigten streiten”, so VC-Präsident Markus Wahl.

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Sun Air kündigt Comeback in Friedrichshafen und Düsseldorf an

Der Flughafen Friedrichshafen befindet sich momentan in einer Art unfreiwilligem Dornröschen-Schlaf, zumindest was den innerdeutschen Flugverkehr anbelangt. Der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia plant ab 18. Jänner 2021 die Düsseldorf-Strecke wiederaufzunehmen. Der Carrier teilte weiters mit, dass am 11. Jänner 2021 die Verbindung zwischen Billund und Düsseldorf ebenfalls wiedereröffnet wird. Ab 2. November 2020 will Sun Air ab dem dänischen Airport die Strecken nach Oslo, Manchester, Brüssel und London-City bedienen. Die Wiederaufnahmen wurden teilweise bereits mehrfach verschoben. Die Flotte des Carriers besteht aus Dornier-328-Jets.

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