Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Frankreich: Testpflicht auch für EU-Passagiere

Wer nach Frankreich reisen möchte, muss nun einen negativen PCR-Test vorweisen. Dies gilt nun auch für alle Passagiere, die aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union einreisen wollen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Damit dehnt Frankreich die „Testpflicht“ weiter aus, denn seit einiger Zeit müssen Fluggäste, die aus dem Nicht-EU-Ausland einreisen wollen, bereits einen negativen PCR-Testbefund vorlegen. Nun trifft es auch alle, die aus dem EU-Gebiet nach Frankreich wollen und zwar völlig unabhängig von der aktuellen Lange im Herkunftsland. Damit sollen „nicht notwendige Reisen“ weiter beschränkt werden. Österreich und Deutschland betrachten derzeit Frankreich als „Risikogebiet“. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkehr eine Quarantäne blüht, sofern man nicht unter eine der vielen Ausnahmen fällt. Wie lange die Maßnahmen andauern werden, ist derzeit nicht absehbar.

weiterlesen »

Griechenland verlängert harte Quarantäne-Regeln

Die derzeit besonders harte griechische Quarantäne-Regelung wird bis mindestens 8. Feber 2021 verlängert. Dies hat zur Folge, dass alle ankommenden Passagiere eine siebentägige Absonderung antreten müssen. Eigentlich wollte Griechenland die Vorschrift auslaufen lassen, doch man entschied sich wegen der Entwicklungen in anderen Staaten anders. Für Fluggäste, die in nächster Zeit nach Griechenland fliegen wollen, gilt es daher nachstehendes zu beachten: Bereits beim Boarding bzw. spätestens bei der Einreisekontrolle muss nebst dem PLF-Formular, das im Internet zu erstellen ist, ein negativer PCR-Testbefund vorgewiesen werden. Am griechischen Airport ist ein Schnelltest zu absolvieren. Dennoch ist anschließend eine einwöchige Isolation in einer Wohnung oder in der Ferienunterkunft einzuhalten. Österreich betrachtet Griechenland nicht mehr als Risikogebiet, so dass die Wiedereinreise in die Alpenrepublik ohne Auflagen möglich ist. Die Bundesrepublik Deutschland hat einige Regionen von der Liste der „Problemgebiete“ genommen. Hat man sich dort aufgehalten, so kann man ohne Test und Quarantäne nach Hause reisen.

weiterlesen »

Für ein Jahr: AUA fliegt OE-LPD nach Spanien aus

Die mit 14 Jahren vergleichsweise junge AUA-Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD wird für voraussichtlich ein Jahr im spanischen Teruel ins so genannte Long-Time-Storage überstellt. Dort wird sich der Langstreckenjet zu diversen Lufthansa-Maschinen, darunter Airbus A340-600, gesellen. Eine Sprecherin der Austrian Airlines bestätigte, dass die im Jahr 2007 übernommene Maschine für etwa ein Jahr auf dem spanischen Airport geparkt werden soll. Das Ausliegen ist bereits für Dienstag gegen 8 Uhr 00 geplant. Der exakte Termin steht noch nicht fest, denn: „Die finale Entscheidung trifft unser Kapitän jedoch morgen in der Früh wetterabhängig. Denn in Teruel ist ausschließlich ein Sichtanflug möglich“, so das Unternehmen gegenüber Aviation Direct. Die Boeing-777-Teilflotte der Austrian Airlines besteht derzeit aus sechs Einheiten mit einem Durchschnittsalter von 20,1 Jahren. Es handelt sich dabei um die nachstehenden Maschinen: OE-LPA (MSN: 28698) OE-LPB (MSN: 28699) OE-LPC (MSN: 29313) OE-LPD (MSN: 35960) OE-LPE (MSN: 27607) OE-LPF (MSN: 28692) Der OE-LPA wurden vor einiger Zeit die meisten Sitze entfernt. Diese Boeing 777-200 ist regelmäßig als Frachter im Einsatz. Wie es jetzt in der Kabine dieser Maschine aussieht, unter stellt Aviation Direct unter anderem mittels eines Vergleichsbildes in diesem Artikel vor.

weiterlesen »

Peoples verlängert Flugpause bis 28. März 2021

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples verlängert die Flugpause der Linienverbindung Altenrhein-Wien bis zum 28. März 2021. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese würden dazu führen, dass die Nachfrage auf unverändert niedrigem Niveau stagniert. Die OE-LMK, das einzige Flugzeug des Carriers, ist derzeit auf dem Flughafen Wien-Schwechat abgestellt. Peoples strebt die Wiederaufnahme des Linienflugverkehrs mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 an.

weiterlesen »

2020: Volotea will 90,7 Prozent Auslastung erreicht haben

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea will im Vorjahr mit 90,7 Prozent eine vergleichsweise äußerst hohe Auslastung erzielt haben. Der Carrier führte im Vergleich mit 2019 um 49 Prozent weniger Flüge durch. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass der rasche Fokus auf Inlandsflüge das Rezept zum Erfolg war. So wurden 86 Prozent der Flüge innerhalb der jeweiligen Länder, in denen Volotea tätig ist, durchgeführt. Befördert wurden laut Medienmitteilung 3,8 Millionen Passagiere. „Wir sind sehr stolz auf diese Zahlen, angesichts des aktuellen Kontextes sehr positiv. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität von Volotea sowie die Fähigkeit, in Rekordzeit ein brandneues inländisches Netzwerk anzubieten, waren entscheidend. Diese Ergebnisse, die zu dem im Sommer unterzeichneten Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro hinzukommen, helfen Volotea, in einer starken Position in das Jahr 2021 einzutreten, um von der erwarteten Belebung des Kurzstrecken-Freizeitverkehrs im Frühjahr / Sommer zu profitieren, wenn die Impfung voranschreitet“, so Volotea-Chef Carlos Muñoz. Der Billigflieger will heuer wieder expandieren. Dazu flottet man fünf Airbus A320 ein, wobei die erste Einheit bereits in Ostrava lackiert wurde. Auch sollen weitere A319 zur Flotte stoßen. Allerdings beendete man zwischenzeitlich den Betrieb der Boeing 717. Volotea war Europas letzter Betreiber dieses Musters. Die Volotea-Zahlen auf einen Blick: Anzahl Fluggäste: 3,8 Millionen durchgeführte Flüge: 30.600 (-49 Prozent) Ladefaktor: 90,7 Prozent Anzahl der Strecken: 293

weiterlesen »

OE-LPA: So sieht es jetzt im AUA-„Frachter“ aus

Aus der Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPA wurden vor einiger Zeit die Sitze der Economy- und Business-Class teilweise entfernt. Austrian Airlines nutzt die Maschine als so genannten „Behelfsfrachter“. Wie es nun innen aussieht und wie sich die „Business“ im Vergleich zu „vor Corona“ verändert hat, zeigen die Fotos in diesem Artikel. Die meisten Fluggesellschaften haben seit etwa März 2020 ein Problem: Die seitens vieler Regierungen aufgrund der Pandemie erlassenen Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dazu geführt, dass die Nachfrage – besonders auf der Langstrecke – stark eingebrochen ist. Gleichzeitig besteht immer wieder hoher Bedarf im Cargobereich, denn beispielsweise werden immer wieder Güter wie Masken und Schutzkittel aus China eingeflogen. Die Summe aller Umstände führte dazu, dass zahlreiche Airlines entschieden haben die Sitze aus ihren Passagierflugzeugen auszubauen, um mit dem Fluggerät temporär Fracht zu fliegen. So wurde auch aus der OE-LPA, die im Jahr 1997 an Lauda Air ausgeliefert wurde und durch die Fusion in die AUA-Flotte kam, ein „Frachter auf Zeit“. Vergleichsbild: Business-Class in der OE-LPA „vor Corona“ und jetztDer Langstreckenjet kommt derzeit regelmäßig auf der Strecke Wien-Shanghai-Wien zum Einsatz und bringt diverse Güter nach Österreich. Statt Passagieren mit Maske kann es also durchaus sein, dass palettenweise FFP2-Masken in der Business-Class „sitzen“. Der nachstehende Vergleich zeigt den Unterschied zwischen der AUA-Business-Class für Passagiere („vor Corona“) und der „Business-Class für Fracht“ (momentan in der OE-LPA).

weiterlesen »

Wien: Zoll ertappt Schmuggler mit 74 Chamäleons

Die Beamten der Zollstelle am Flughafen Wien-Schwechat konnten am 20. Jänner 2021 einen 56-jährigen Mann aufgreifen, der 74 artengeschützte Chamäleons in einem Koffer versteckt nach Österreich schmuggeln wollte. Zwei der Tiere waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits verendet. Laut Mitteilung des Finanzministeriums kam der Passagier aus Tansania und stieg in Addis Abeda um. Er wählte den so genannten „grünen Kanal“ und wurde von den anwesenden Zollbeamten routinemäßig kontrolliert. Da das Durchleuchten des Gepäckstücks ein verdächtiges Bild ergeben hat, wurde der Koffer geöffnet und intensiver untersucht. So fanden die Zöllner mehrere Verstecke wie Socken und Plastikdosen, in denen sich insgesamt 74 artengeschützte Chamäleons befanden. Die Boxen wurden daraufhin umgehend von der Zollfahndung in den Tiergarten Schönbrunn transportiert und dort von Reptilienexperten des Tiergartens geöffnet. Von den 74 Tieren waren zwei bereits tot und sind offenbar während des Transports von Tansania nach Österreich verendet. Die überlebenden Chamäleons wurden im Tiergarten Schönbrunn untersucht und versorgt. Bei den Tieren handelt es sich sowohl um Jungtiere im Alter von nur einer Woche als auch um erwachsene Chamäleons. Sie stammen den Experten des Tiergartens zufolge aus dem Usambara-Gebirge, eine momentan sehr regenreiche und kühle Region in Tansania. Die Reptilien werden nun in Terrarien untergebracht, die ihre speziellen Bedürfnisse wie hohe Grundfeuchtigkeit sowie eine luftige und kühle Umgebung erfüllen. Den Ermittlungen zufolge waren die Tiere für den tschechischen Markt bestimmt und sollten dort weiterverkauft werden. Der Schwarzmarktwert beträgt rund 37.000 Euro. „Die wichtige Arbeit des Zolls trägt auch regelmäßig dazu bei, Tierleid zu beenden und skrupellosen Tierschmugglern

weiterlesen »

Corona-Ausbruch bei Airbus: 500 Mitarbeiter unter Quarantäne

Rund 500 Mitarbeiter des Airbus-Werks Hamburg-Finkenwerder wurden von der lokalen Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt. Am Sonntagnachmittag teilte das zuständige Amt mit, dass bislang 21 Beschäftigte positiv getestet wurden. Welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Produktion haben wird, ist laut Airbus noch unklar. Der Hersteller teilte mit, dass man die Ursache des Ausbruchs noch untersucht. Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt die Proben auch auf die neuen Mutationen des Coronavirus untersuchen. Mit ersten Ergebnissen ist allerdings erst gegen Mitte der kommenden Woche zu rechnen. Das Amt stufte die rund 500 unter Quarantäne stehenden Mitarbeiter des Herstellers als Kontaktpersonen ersten Grades ein. Zwar gibt es diverse Schutzmaßnahmen, jedoch kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es beispielsweise in Pausen dennoch zu Kontakten gekommen ist. Airbus erklärte in einer ersten Reaktion, dass die Auswirkungen auf die Produktion im Hamburg-Finkenwerder derzeit geprüft werden. Momentan ist noch nicht absehbar, ob die Fertigungsrate weiter gedrosselt werden muss. Der Flugzeugbauer beschäftigt in der Hansestadt etwa 12.000 Mitarbeiter.

weiterlesen »

Finnair: Kein Boarding ohne negativem Coronatest

Ab Montag wird Finnair die Flüge vom Vereinigten Königreich und von Irland als nach Finnland wiederaufnehmen. Die Luftfahrtbehörde Traficom erteilte die entsprechende Genehmigung. Ab 28. Jänner 2021 müssen alle Personen, die auf dem Luftweg nach Finnland einreisen wollen, vor dem Abflug einen negativen Coronabefund vorweisen. Personen, die Covid-19 bereits überstanden haben, können auch einen Nachweis darüber vorweisen. Ausgenommen von der Verpflichtung sind lediglich Reisende, die in Helsinki umsteigen, jedoch nicht einreisen. Finnair teilte mit, dass am Check-In bzw. am Gate überprüft wird, ob ein negativer Testbefund oder ein Nachweis über eine überstandene Erkrankung vorhanden ist. Gegebenenfalls wird das Einsteigen verweigert. „Diese Anforderung ergänzt unsere anderen umfassenden Maßnahmen an Bord und auf Flughäfen, um ein sicheres Reisen während der Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Jaakko Schildt, Chief Operating Officer bei Finnair.

weiterlesen »

Ab Montag: FFP2-Pflicht bei Austrian Airlines

Ab Montag müssen bei Austrian Airlines sämtliche Passagiere über 14 Jahren FFP2-Masken tragen. Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen wurden aufgrund der jüngsten Änderung der Covid-Notmaßnahmenverordnung der österreichischen Bundesregierung angepasst. Der Carrier weist in einer Aussendung darauf hin, dass FFP2-Masken mit Ventil nicht zugelassen sind. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren können auch weiterhin eine normale MNS-Maske tragen. Jüngere sind weiterhin von der Verpflichtung ausgenommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen kann, muss ein ärztliches Attest auf einem Formblatt von Austrian Airlines sowie einen negativen Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Auch die Besatzungen müssen FFP2-Masken tragen. „Reisen und Gesundheitsschutz gehen Hand in Hand. Die umfassenden Schutzmaßnahmen an Bord werden vom großen Teil unserer Passagiere problemlos akzeptiert und umgesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass die FFP2 Maske schnell zum neuen Reisebegleiter werden wird“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter.

weiterlesen »