Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor kündigt Langstrecken-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor begibt am 31. Oktober 2020 ihr Comeback auf der Langstrecke. Ab diesem Tag werden jeweils drei wöchentliche Flüge ab Frankfurt am Main und Düsseldorf nach Varadero angeboten. Hintergrund ist auch, dass das deutsche Außenministerium die Reisewarnung für Kuba aufgehoben hat. Die Flüge werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Samstag durchgeführt und sind ab 349,99 Euro oneway erhältlich. „Die Deutschen möchten in den Urlaub, sich während der Reise und am Zielort aber auch in Zeiten von Corona wohl fühlen. Kuba erfüllt mit karibischen Temperaturen, tollen Hotels und Traumstränden zum Baden und Entspannen alle Voraussetzungen – und Condor fliegt ihre Gäste seit 65 Jahren zuverlässig und sicher in den Urlaub, auch in besonderen Zeiten wie diesen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Vor Ort werden zudem umfassende Hygienekonzepte in den Hotels und am Flughafen Varadero umgesetzt.“

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Air Asia und Air Asia X stottern Strafen in 18 Raten ab

Die Erhebung zusätzlicher Gebühren für die Bezahlung von Flugtickets mittels Debit- oder Kreditkarte sowie Onlinebanking kommt Air Asia und Air Asia X nun teuer zu stehen. Die zuständige Zivilluftfahrtbehörde Mavcom verhängte saftige Bußgelder in der Höhe von umgerechnet jeweils rund 408.000 Euro. Dagegen zogen die beiden Carrier vor Gericht, jedoch erfolglos. Immerhin: Das Abstottern in 18 Monatsraten wurde bewilligt. In Malaysia ist es nicht zulässig, dass für die Bezahlung zusätzliche Gebühren erhoben werden. Das interessierte die beiden Billigfluggesellschaften aber herzlich wenig: Im Zeitraum von 10. August bis 11. September 2019 wurden diese erhoben. Mavcom ist der Ansicht, dass ein Verstoß gegen das Gesetz vorliegt und verhängte zwei saftige Bußgelder. Weniger überraschend ergriffen Air Asia und Air Asia X ein Rechtsmittel. Laut dem Portal Malaysiakini wurde im September 2020 in zwei separaten Verfahren vor dem High Court in Kula Lumpur verhandelt. Das Ergebnis ist, dass sich die beiden Lowcoster und die Behörde Mavcom jeweils im Gerichtssaal auf eine Ratenzahlung geeinigt haben. Beide Carrier müssen ab 15. Oktober 2020 das Bußgeld in 18 Monatsraten abstottern. Bis inklusive März 2022 müssen jeweils etwa 23.000 Euro überwiesen werden.

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Aegean übernimmt A320neo-Jets später

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird elf Maschinen der A320neo-Rehie erst in den Jahren 2023 bis 2025 übernehmen. Ursprünglich hätten diese ab 2021 ausgeliefert werden sollen. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen hervor. Die aus insgesamt 46 Einheiten bestehende Airbus-Order soll laut dieser Unternehmensmitteilung beibehalten werden. Auch hält man an der Übernahme von vier Airbus A320neo, die bis April 2021 zur Auslieferung anstehen, fest. Allerdings verändert sich die Gesamtplanung, denn statt 26 Maschinen der A320neo-Reihe wird man bis 2022 nur 15 dieses Typs betreiben. Auch könnte die Gesamtflotte durch die Nichtverlängerung von Leasingverträgen für A319ceo und A320ceo verkleinert werden. Man behalte sich diese Flexibilität vor, so Aegean

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Klagenfurt weitet Betriebszeiten aus

In der Kärntner Politik wird weiterhin um den Flughafen Klagenfurt gestritten, denn der Prüfbericht des Landesrechnungshofs sorgte für ordentlich Wirbel. Demnach sollen die Alt-Gesellschafter, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten, im Zuge der Teilprivatisierung kein Geld erhalten haben. Die Lilihill Group leistete eine Kapitalerhöhung und erhielt dadurch 74,9 Prozent der Anteile. Unabhängig davon weitete der Airport die Betriebszeiten aus und Austrian Airlines fliegt teilweise wieder zweimal täglich. Dem Bericht nach soll die mit Stadt und Land vereinbarte Strategie vorsehen, dass Grundstücke, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind, bis 2021 verkauft werden. Dadurch sollen etwa 10,19 Millionen Euro lukriert werden. Weiters ist in der Vereinbarung vorgesehen, dass alle Maßnahmen zur nachhaltigen Absicherung des Airport-Standorts gesetzt werden und Stadt und Land Klagenfurt zustimmen werden. Die Opposition im Gemeinde- und Landtag schäumt wieder und vermutet insbesondere aufgrund des Umstands, dass Lilihill den Kaufvertrag nachverhandeln will und sich sogar die Aufstockung der Anteile vorstellen kann erneute Intransparenz. Das Unternehmen und das Land Kärnten verweisen auf die Vertraulichkeit der Gespräche. Die Opposition fordert, dass das Land und die Stadt „die Karten auf den Tisch legen“ sollen. In fliegerischer Hinsicht gibt es ebenfalls Neuigkeiten in Kärnten. Die Betriebszeiten wurden im Zuge des Corona-Lockdowns stark eingeschränkt und schrittweise wieder ausgedehnt. Nun ist der Airport Klagenfurt von 6 Uhr 00 bis 23 Uhr 30 geöffnet. Austrian Airlines wird an ausgewählten Tagen die Wien-Anbindung zweimal täglich bedienen.

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Emirates kehrt nach Budapest zurück

Die Fluggesellschaft Emirates Airline wird ab 21. Oktober 2020 die ungarische Hauptstadt Budapest wieder mit Dubai verbinden. Ebenso angekündigt sind die Wiederaufnahmen von Düsseldorf, Hamburg und Bologna, jeweils zum 1. November 2020, sowie ab 4. November 2020 Lyon. Die Flüge von und nach Budapest und Lyon werden jeweils zweimal wöchentlich mittwochs und samstags durchgeführt, während die Flüge von und nach Bologna, Düsseldorf und Hamburg jeweils zweimal wöchentlich freitags und sonntags durchgeführt werden. Alle Destinationen werden mit Flugzeugen des Musters Boeing 777- 300ER bedient, welche den Transport zusätzlicher Fracht ermöglichen.

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Sizilien: Albastar, Alitalia und Tayaranjet erhalten Subventionen

In Sizilien wurden zahlreiche subventionierte Inlandsstrecken zur Aufrechterhaltung der Konnektivität vergeben. Die Zuschläge wurden seitens der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC an drei Airlines vergeben: Albastar, Alitalia und Tayaranjet. Wie berichtet wird Albastar ab Trapani insgesamt drei Strecken bedienen und hierfür Subventionen erhalten. Dabei handelt es sich um die Ziele Brindisi, Neapel und Parma. An den Mitbewerber Tayaranjet wurden Ancona, Perugia und Triest vergeben. Diese werden ebenfalls ab Trapani bedient. Alitalia erhielt den Zuschlag für Mailand-Linate und Rom-Fiumicino ab Comiso. Die mit Mitteln der öffentlichen Hand unterstützten Routen sollen ab 1. November 2020 aufgenommen werden. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Subventionsbedingungen deutlich reduzierte Ticketpreise für Bewohner Siziliens angeboten werden müssen. Die Differenz zum Standard-Tarif wird über die Förderungen abgedeckt. Vergleichbare Beispiele gibt es auch in Griechenland und Spanien.

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Ryanair droht mit Klage gegen Air-Europa-Staatshilfe

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Air-Europa-Mutter Globalia in Spanien um eine Staatshilfe in der Höhe von 400 Millionen Euro angesucht hat. Die Reaktion von Ryanair hat nicht lange auf sich warten lassen: Der Mitbewerber hält diese für illegal und kündigt im Falle einer Gewährung rechtliche Schritte an. Der irische Billigflieger meldete sich bei nahezu jeder Staatshilfe in ganz Europa zu Wort und kündigte jeweils rechtliche Schritte an. So auch in den Fällen Austrian Airlines und Lufthansa. Das Unternehmen drohte jeweils mit einer Wettbewerbsbeschwerde bei der Europäischen Kommission und Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof. Ryanair nahm jedoch selbst im Vereinigten Königreich ein staatlich besichertes Darlehen in Anspruch.

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USA: Bislang 14,1 Milliarden U.S.-Dollar an Airlines vergeben

Die U.S.-amerikanische Regierung greift den Fluggesellschaften der Vereinigten Staaten über den CARES-Act kräftig mit Krediten unter die Arme. Der Topf ist mit insgesamt 25 Milliarden U.S.-Dollar gefüllt. Bislang wurden Zusagen über 14,1 Milliarden U.S.-Dollar verteilt, wobei Delta und Southwest bis dato keine Mittel abgerufen haben, sondern sich alternativ refinanzieren wollen. American Airlines wurde ein Kreditvolumen in der Höhe von 5,48 Milliarden U.S.-Dollar zugesichert. Laut Börsenmitteilung wurden davon bis 25. September 2020 550 Millionen U.S.-Dollar abgerufen. Mitbewerber United Airlines sicherte sich 5,17 Milliarden U.S.-Dollar und erhielt bis zum 28. September 2020 bereits 520 Millionen U.S.-Dollar ausbezahlt. Alaska Airlines kann auf eine Kreditlinie in der Höhe von 1,3 Milliarden U.S.-Dollar zurückgreifen, wovon man bis 29. September 2020 315 Millionen U.S.-Dollar überwiesen bekommen hat. JetBlue Airlines erhielt bis 29. September 2020 115 Millionen U.S.-Dollar von maximal möglichen 1,14 Milliarden U.S.-Dollar ausbezahlt. Ebenso bis zu diesem Datum flossen 60 Millionen von 573 Millionen U.S.-Dollar an SkyWest Airlines. Hawaiian Airlines hat von 420 Millionen U.S.-Dollar bis zum 25. September 2020 45 Millionen U.S.-Dollar abgerufen. Der Billigflieger Frontier Airlines erhielt ebenfalls Darlehen aus dem Cares-Act. Bedingt dadurch, dass dieser Carrier nicht börsennotiert ist, wurde die Höhe des staatlich besicherten Kredits bislang nicht mitgeteilt. Delta Air Lines und Southwest Airlines haben vorläufige Vereinbarungen mit der U.S.-Regierung unterzeichnet, jedoch bislang keine Finanzmittel abgerufen. Beide Airlines erklärten, dass diese alternativen Finanzierungsmöglichkeiten wahrnehmen werden. Sollten diese auf die Teilnahme am Cares-Act, der bis zum 26. März 2021 zur Verfügung steht, verzichten, sollen die dadurch freiwerdenden Mittel den übrigen Teilnehmern zugewiesen

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Nächstes Corona-Opfer: Air Asia Japan

Mit Air Asia Japan muss eine weitere Fluggesellschaft aufgrund der Coronakrise den Flugbetrieb einstellen. Der Carrier begründet diesen Schritt in einer Medienerklärung mit „äußerst herausfordernden Betriebsbedinungen“. Der Geschäftsbetrieb wurde nach Beschlussfassung durch das Board of Directors mit sofortiger Wirkung aufgegeben. An Air Asia Japan ist die Air Asia Group mit Sitz in Kuala Lumpur mit 33 Prozent beteiligt. In einer erstellen Stellungnahme erklärte der Konzern: „Wir respektieren und haben der Entscheidung von AAJ zugestimmt, da dies den Cash-Burn von AAJ und dem Unternehmen angesichts der äußerst herausfordernden Betriebsbedingungen in Japan verringern würde.“ Air Asia Japan selbst erklärte, dass die Reise- und Quarantänebestimmungen die Nachfrage massiv haben einbrechen lassen und derzeit keine Aussicht auf Besserung besteht. „Diese Faktoren haben die Fähigkeit des Unternehmens, den Betrieb fortzusetzen, stark belastet“, so der Carrier in einer Medienerklärung. Betroffen sind derzeit nur Flüge, die von Air Asia Japan durchgeführt werden. Ein Comeback kann sich Air Asia Japan aber auch vorstellen: „Die internationalen Verbindungen von Malaysia, Thailand und den Philippinen nach Japan werden in Zukunft wieder aufgenommen, wenn die Reisebeschränkungen aufgehoben und die Grenzen zu Japan wieder geöffnet sind“, so Air Asia Japan in einer Medienerklärung. Unklar bleibt allerdings, ob es zu einem Comeback des japanischen Ablegers kommen wird oder ob andere Carrier aus der Air Asia Group die Routen dann übernehmen werden.

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Boeing hat für 62 737-Max gar keine Kunden

Für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing sind mit dem Debakel rund um die 737-Max und die Corona-Pandemie gleich zwei „Worst-Case-Szenarien“ zusammengekommen. Neubestellungen für dieses Muster konnte man nur vereinzelt an Land ziehen. Die IAG verkündete im Vorjahr auf der Paris Air Show zwar eine Großbestellung, doch die unterzeichnete Absichtserklärung wurde bis dato nicht in eine fixe Order umgewandelt. Boeing kassierte salopp gesagt viele Stornos und zwar 564 Stück, wie das Portal Aviation Week berichtet. Bereits vor der Corona-Pandemie nahmen einige Airliners, aber auch Lessoren Abstand von der 737-Max-Reihe. Die nunmehrige Krise führte dazu, dass noch mehr Kunden mit Boeing über den Ausstieg aus den Kaufverträgen verhandelt haben. Aviation Week schreibt auch, dass der U.S.-amerikanische Hersteller 62 Exemplare auf dem Hof stehen hat, für die überhaupt kein Käufer in Sicht ist. Produziert wurden diese quasi „auf Lager“. Es gibt aus er Sicht von Boeing aber auch Licht am Ende des Tunnels. Sowohl die FAA als auch die EASA deuteten unmissverständlich an, dass eine Wiederzulassung noch in diesem Jahr erfolgen könnte. Der Hersteller kann – nach Modifikationen – ausliefern, doch genau das könnte vielen Kunden aufgrund der Coronakrise so ganz und gar ungelegen kommen, so dass damit zu rechnen ist, dass Airlines und Lessoren über neuerliche Verschiebungen der Übergaben verhandeln könnten. Immer dann, wenn es bei Boeing mies läuft, ist ein Mann zu Stelle: Michael O’Leary, der seinen Haus- und Hoflieferanten mit einer 737-Großbestellung beglückt. So schreibt „Irish Independent“ ohne Nennung näherer Quellen, dass Ryanair mit Boeing über die Bestellung von 150 bis

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