Jan Gruber

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Jan Gruber

Kuba öffnet Havanna für den Tourismus

Kuba ermöglicht ab 15. November 2020 touristische Einreisen über den Flughafen Havanna. Die Reisenden müssen sich jedoch einer Gesundheitsprüfung inklusive PCR-Testung unterziehen. Die Bewegungsfreiheit ist bis zum Vorliegen eines negativen Befunds eingeschränkt. Dies soll jedoch maximal 24 Stunden andauern. Die Testung ist allerdings nicht kostenfrei, sondern hierfür ist eine so genannte “Gesundheitssteuer” zu bezahlen. Über die Höhe haben die Behörden bislang keine konkreten Angaben gemacht. Möglicherweise werden bald weitere Gebiete des abgeschotteten Staats wieder für den Tourismus geöffnet. Für den Badeort Varadero gilt bereits seit einiger Zeit eine Sonderregelung.

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Spanien verlangt ab 23. November 2020 einen negativen PCR-Test

Ab 23. November 2020 müssen alle Personen, die aus von der spanischen Regierung definierten Risikogebieten einreisen, einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Eine anschließende Quarantäne ist dann nicht erforderlich.  Spanien reagiert damit auf weltweit steigende Fallzahlen und will so die weitere Einschleppung des Coronavirus verhindern. Die Vorlagepflicht gilt ausdrücklich auch für Deutsche, die nach Palma de Mallorca reisen wollen. Die Kanaren verlangen bereits seit 14. November 2020 die Vorlage eines negativen Befundes, akzeptieren jedoch nicht nur PCR-Ergebnisse, sondern auch Antigen-Tests. Spanienweit muss der Befund in englischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. Achtung: Wer kein negatives PCR-Ergebnis vorweisen kann, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Weiters kann ein Antikörper-Test angeordnet werden. Innerspanisch gilt diese Beschränkung nicht, auch nicht für Inselbewohner.

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Judith Engel leitet künftig die Verkehrssektion im BMK

Die Verkehrssektion im österreichischen Klimaschutzministerium steht ab Jänner 2021 unter neuer Leitung. In diesem Bereich ist auch die Luftfahrt angesiedelt. Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) teilte mit, dass der Posten nach Ausschreibung an Judith Engel vergeben wurde. Die Stelle war seit 30. Juni 2020 aufgrund der Pensionierung des bisherigen Sektionschefs, Gerhard Gürtlich, vakant. Engel war zuletzt Leiterin des Rahmenbauprogramms im Wiener Gesundheitsverbund und davor bei der Flughafen Wien AG und der ÖBB-Infrastruktur AG in Leitungsfunktionen tätig. Sie ist ausgebildete Bauingenieurin und bringt einen umfassenden Erfahrungsschatz in unterschiedlichen Teilen des Verkehrssektors und der Bauwirtschaft mit. „Ich freue mich, dass wir mit Judith Engel eine großartige Expertin für die Leitung der Sektion Verkehr gewinnen konnten. Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren die großen Herausforderungen im Kampf gegen die Klimakrise angehen. Denn heute ist der Verkehr leider noch unser Sorgenkind in der Klimabilanz – in Zukunft liegen aber enorme Chancen in der klimafreundlichen Mobilität“, so Leonore Gewessler.

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Starker Rückgang auch bei Mietwagenvermittler Sunny Cars

Weniger Urlaubsreisende bedeuten auch weniger Vermittlungspotential für Leihautos. Sunny Cars teilte mit, dass das am 31. Oktober 2020 abgelaufene Geschäftsjahr tiefrot abgeschlossen wurde. Der Umsatz reduzierte sich von 275 Millionen Euro in der vorigen Periode auf 71,5 Millionen Euro. Betrachtet man die Anzahl der Buchungen, so wird der Einbruch noch heutlicher: Im Geschäftsjahr 2019/2020 vermittelte Sunny Cars rund 900.000 Mietautos. In der kürzlich abgeschlossenen Periode waren es nur noch 232.000 Buchungen. „In diesem Ausnahmejahr für die Tourismusbranche haben wir von Anbeginn der Corona-Krise versucht, so gut wie möglich mit der Situation umzugehen“, bekräftigt Sunny Cars Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter Kai Sannwald. „Uns kommt zugute, dass wir die erwirtschafteten Gewinne der vergangenen Jahre überwiegend im Unternehmen belassen haben und somit auf hohe Rücklagen zurückgreifen können. Damit ist es uns möglich, auch weitere Verluste aus dem Eigenkapital zu stemmen. Wir sind sogar in der Lage, das neue Geschäftsjahr ohne eine einzige Buchung zu überstehen.“ Sunny Cars plant und kalkuliert für das aktuelle Geschäftsjahr mit Vorsicht und fährt intern einen rigiden Sparkurs: „Wir stellen uns darauf ein, dass so schnell nicht mit einer Rückkehr zur Normalität beim Reiseverhalten zu rechnen ist“, betont Co-Gesellschafter Thorsten Lehmann. „Der Kunde muss erst einmal wieder verreisen wollen und vor allem können, daher rechnen wir erst Mitte 2021 mit einer langsamen Besserung der Gesamtsituation“.

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Eurowings: Beirut ab Berlin, Düsseldorf und Stuttgart

Die Billigfluggesellschaft Eurowings nimmt ab 19. Dezember 2020 Nonstop-Flüge ab Berlin-Brandenburg, Düsseldorf und Stuttgart nach Beirut auf. Ab der NRW-Landeshauptstadt wird zusätzlich auch Erbil angeboten. Während die Flüge ab Berlin und Düsseldorf bereits kurz vor Weihnachten starten, geht es in Baden-Württemberg erst am 2. Feber 2021 los. „Familien und Freunde zu besuchen ist gerade in Krisenzeiten besonders wertvoll. Menschen egal welcher Nationalität suchen regelmäßig die Nähe und den persönlichen Austausch mit ihren Angehörigen. Dies ermöglichen wir mit attraktiven Nonstop-Verbindungen in die jeweiligen Heimatländer. Dabei beobachten wir eine anhaltend stabile Nachfrage in diesem Segment, auch in den letzten Wochen und Monaten der Corona-Krise“, so Jens Bischof, CEO von Eurowings. Ab dem 19. Dezember 2020 bringt Eurowings ihre Passagiere von Berlin nach Beirut, die Hauptstadt des Libanon. Flüge starten jeweils dienstags und samstags in Berlin mit anschließendem Rückflug nach ihrer Landung in Beirut. Der Flugplan ab Berlin auf einen Blick: Dienstag: BER – BEY 08.25 Uhr – 13.25 Uhr; BEY – BER, 14.30 Uhr – 17.45 Uhr Samstag: BER – BEY, 12.05 Uhr – 17.05 Uhr; BEY – BER, 18.15 Uhr – 21.30 Uhr Ab dem 19. Dezember fliegen Eurowings Passagiere von Düsseldorf per Direktverbindung nach Erbil im Irak und ab dem 22. Dezember nach Beirut im Libanon. Die Flüge werden jeweils dienstags und samstags angeboten. Der Flugplan ab Düsseldorf auf einen Blick:  Düsseldorf – Erbil: Dienstag und Samstag: DUS – EBL, 07.30 Uhr – 14.15 Uhr; EBL – DUS, 15.15 – 18.25 Uhr Düsseldorf – Beirut: Dienstag: DUS – BEY, 11.30

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Abzocke: 79 Euro für Corona-Schnelltest in Hamburg und München

Während es in der Pilotphase für Lufthansa- und Austrian-Airlines-Passagiere noch kostenlos ist, wird für die private Inanspruchnahme und möglicherweise auch nach dem Ende der Testphase der beiden Airlines, kräftig zur Kasse gebeten. Der Corona-Schnelltest soll in Hamburg und München nämlich stolze 79 Euro kosten. Da die tatsächlichen Kosten für die Durchführung eines Antigen-Tests laut diversen Labors bei zehn bis 15 Euro liegen, ist es ein äußert happiger Preis. Zum Vergleich: Gegenüber Airliners.de sagte Centogene, dass an den beiden Airports PCR-Tests 59 Euro kosten. Das Ergebnis soll innerhalb von 12-24 Stunden mitgeteilt werden. Wer das PCR-Ergebnis innerhalb von sechs Stunden haben möchte, muss 139 Euro auf den Tisch legen. Am Flughafen Wien verlangt das Labor 120 Euro. Dieser Preis wird immer wieder kritisiert, da es an anderen Airports erheblich günstiger ist. Zum Beispiel werden in Kiew-Schuljany etwa 50 Euro fällig und in Tel Aviv-Ben Gurion gar nur etwa 30 Euro. Der Umstand, dass in München und Hamburg für die von der Airlinebranche als “schnell, billig und zuverlässig” beworbenen Antigen-Schnelltests mit 79 Euro tief in die Tasche gegriffen werden soll, sorgt durchaus für Unverständnis. Derzeit können Passagiere von Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Hamburg-Wien und von Lufthansa auf München-Hamburg-München diese noch kostenfrei in Anspruch nehmen. Die Teilnahme ist aber seit 12. November 2020 nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend. Rechtlich ist das nach Einschätzung eines konsultierten Rechtsanwalts bedenklich, da die eingesetzten Antigen-Tests noch keine Zulassung haben. Es bleibt daher abzuwarten, ob Lufthansa und Austrian Airlines die horrenden Kosten von 79 Euro pro Antigen-Test

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Wien entwickelt sich wieder zum Flugzeug-Parkplatz

Aufgrund der geringen Nachfrage verwandelt sich das Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat nach und nach wieder in einen großen Parkplatz für Verkehrsflugzeuge. Wizzair und Austrian Airlines haben derzeit insgesamt 40 Flugzeuge im so genannten Long Time Storage auf diesem Airport abgestellt. Während der ersten Lockdown-Phase hätte man fast glauben können, dass mehr Maschinen auf dem Vorfeld abgestellt waren als Autos auf den Parkflächen für Passagiere. Nebst Level Europe, Wizzair, Lauda und Austrian Airlines nutzen auch weitere Carrier diesen Airport für das Parken ihrer Flugzeuge. Soweit das Auge reichte: Überall Jets und Turbopropflugzeuge, die nicht wussten wann sie wieder abheben werden. Da die Angebote aufgrund der Pandemie und der in vielen Ländern neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie “zweiter Lockdowns” sukzessive zurückgefahren wurden und werden, erhöht sich nun wieder die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Storage. Mit Stand Donnerstag waren in Wien 31 Maschinen der Austrian Airlines und neun der Wizzair eingemottet abgestellt. Teilweise sind wichtige Teile der Maschinen in Folien eingepackt oder gar die Triebwerke demontiert. Je nach Flugzeug wird nach den Empfehlungen der Hersteller vorgegangen und zusätzlich nach dem aktuellen Bedarf des jeweiligen Betreibers. Seitens Ryanair sind in Wien derzeit drei Boeing 737-800 im Short-Time-Storage abgestellt. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern hat man sich noch nicht dazu entschlossen diese auf eine längere Parkdauer vorzubereiten. Die von der Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben A320 hingegen sind nicht abgestellt, sondern derzeit noch im Einsatz. Einzelne Maschinen stehen jedoch in Luqa und Stansted herum und warten dort auf bessere Zeiten. Aufgrund des Umstands, dass die

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Lufthansa Group testete erstmals alle Passagiere

Die Lufthansa Group führte am Donnerstag die ersten Flüge, auf denen alle Passagiere zuvor einen Antigen-Schnelltest absolvieren mussten, durch. Diese führten von Wien nach Hamburg und zurück sowie von München nach Hamburg und zurück. Der Konzern teilte mit, dass alle Ergebnisse negativ waren. Auch die Besatzungen mussten sich der Testung unterziehen. Das Ergebnis wurde per Push-Nachricht, SMS und/oder E-Mail zugestellt. Anschließend erfolgte eine Freischaltung der Bordkarte, die das Betreten des Sicherheitsbereichs ermöglichte. Derzeit ist ein negatives Antigen-Ergebnis weder in Deutschland, noch in Österreich als Ersatz für einen möglicherweise benötigten negativen PCR-Befund anerkannt. „Wir wollen für unsere Kunden die weltweiten Reisemöglichkeiten bei höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards wieder erweitern. Erfolgreiches Testen ganzer Flüge kann hierfür ein wichtiger Schlüssel sein. Mit unseren heute erfolgreich gestarteten Testflügen sammeln wir wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Schnelltests”, so Ola Hansson, CEO des Lufthansa Hub München. Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, werden ohne Zusatzkosten auf einen Alternativflug umgebucht. Erst bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses wird die Bordkarte freigeschaltet und der Zutritt zum Flugsteig ermöglicht. Alternativ können Fluggäste einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Lufthansa kümmert sich um den kompletten Schnelltestablauf. Für den Fluggast entstehen derzeit keine Extrakosten. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen. „Der Probelauf mit den Antigen-Schnelltests auf ausgewählten Flügen der Lufthansa ist ein positives und wichtiges Signal für die Branche. Über die umfangreichen Hygienemaßnahmen hinaus, die Flughäfen und Airlines schon jetzt für die Passagiere bereithalten, bieten

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Emirates steckt tief in den roten Zahlen

Die Emirates Group verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 einen Umsatzrückgang auf 3,7 Milliarden U.S.-Dollar. Damit lagen die Einnahmen um 74 Prozent unter dem Vorjahreswert. Unterm Strich steht ein Verlust in der Höhe von 3,8 Milliarden U.S.-Dollar. Die Fluggesellschaft hatte einem um 75 Prozent reduzierten Umsatz, der mit 3,2 Milliarden U.S.-Dollar ausgewiesen wird. Die Service-Tochter Dnata verzeichnete einen Rückgang um 67 Prozent auf 644 Millionen U.S.-Dollar. Der Verlust beträgt 396 Millionen U.S.-Dollar.  „Wir begannen das laufende Geschäftsjahr inmitten eines weltweiten Lockdowns, als der Fluggastverkehr buchstäblich zum Erliegen kam. In dieser für die Luftfahrt und Reisebranche beispiellosen Situation verzeichnete die Emirates Group zum ersten Mal seit über 30 Jahren einen Halbjahresverlust”, so Chairman Ahmed bin Saeed Al Maktoum. „Mit dem Stillstand des Passagierverkehrs haben Emirates und dnata sich schnell angepasst, um die Fracht-Nachfrage und andere Renditepotenziale zu bedienen. Dies hat uns dabei geholfen, Einnahmen von null auf 26 Prozent des Vorjahres zurückzugewinnen. Wir konnten auf unsere eigenen starken Liquiditätsreserven zurückgreifen. Durch unseren Anteilseigner und den erweiterten Finanzsektor stellen wir weiterhin sicher, dass wir Zugang zu ausreichenden Finanzmitteln haben, um das Geschäft aufrechtzuerhalten und uns durch diese herausfordernde Zeit zu führen. In der ersten Hälfte des Finanzjahres 2020-21 hat unser Anteilseigner zwei Milliarden US-Dollar in Form einer Kapitalinvestition Emirates zugeführt und wird uns auf unserem Erholungskurs unterstützen“.  Die Mitarbeiteranzahl der Emirates Group lag mit Stand 30. September 2020 bei 81.334 Mitarbeitern und hat sich damit im Vergleich zum 31. März 2020 erheblich um 24 Prozent reduziert. Dies steht im Einklang mit

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Klagenfurt übernimmt AUA-Bodenpersonal per Betriebsübergang

Nachdem sich Austrian Airlines in Klagenfurt und Salzburg aus dem Ground Handling zurückziehen wird, werden in Kärnten die bislang von der AUA erbrachten Leistungen von der Avisafe, einer 100-prozentigen Tochter des Airports, übernommen. Für die Mitarbeiter der Airline an diesem Standort gibt es gute Nachrichten: Per Betriebsübergang werden sie übernommen. In Salzburg sind entsprechende Verhandlungen laut Austrian Airlines allerdings gescheitert. Der Carrier bietet an, dass diese nach Wien versetzt werden können. Wesentlich besser sieht es in Klagenfurt aus, denn die dortigen AUA-Bodenmitarbeiter des Ground Handlings erhalten ein Angebot, dass sie per Betriebsübergang zur Avisafe wechseln können und somit zu gleichen Konditionen ihren Job am selben Ort weitermachen können. Betroffen sind 18 Austrian-Airlines-Mitarbeiter. „Mir ist es als Geschäftsführer ein wichtiges Anliegen, die Jobs am Airport auch in diesen schwierigen Zeiten zu sichern. Das Team der AUA am Standort Klagenfurt gehört zur Flughafen-Familie und umso mehr freut es mich, dass wir gemeinsam mit Austrian Airlines eine Möglichkeit des Verbleibs der AUA-Bodencrew am Standort ausverhandeln konnten”, so der Klagenfurter Flughafendirektor Nils Witt. Das Bestreben des Airport Klagenfurt ist es, eine weitere Verbesserung des Dienstleistungsangebotes für die Passagiere in allen Bereichen zu schaffen. Dabei werden die AUA-Mitarbeiter zukünftig eine wichtige Rolle spielen. Nach Abschluss der derzeit laufenden Gesprächen, wird bis Mitte Dezember feststehen, wie viele der AUA-Mitarbeiter in die Avisafe übergehen und somit das Airport Klagenfurt Team zukünftig verstärken werden.

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