Jan Gruber

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Jan Gruber

Asiana fliegt Paletten statt Passagiere im A350

Mangels Nachfrage seitens Passagieren muss bei Asiana Airlines nun der erste Airbus A350 als Frachter aushelfen. In Kooperation mit Airbus und der EASA wurde eine Lösung entwickelt und zugelassen, um die Kabine als Frachtraum nutzen zu können. Airbus teilte mit, dass die 238 Economy-Class-Sitze ausgebaut wurden und Sicherungseinrichtungen für Paletten angebracht wurden. Durch diese Maßnahme erhöht sich die maximale Cargokapazität auf insgesamt 28 Tonnen. Die koreanische Niederlassung des europäischen Flugzeugbauers unterstütze Asiana bei der Konvertierung. „Wir gratulieren Asiana Airlines zum ersten Betreiber, der einen A350 mit der Airbus-Lösung umrüstet. In diesen herausfordernden Zeiten sind wir erfreut zu sehen, dass sich unsere Airline-Partner schnell bewegen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Airbus ist weiterhin bestrebt, unsere Airline-Partner durch die Bereitstellung von Lösungen für ihre neuen Anforderungen zu unterstützen“, Anand Stanley, Head of Region, Asia-Pacific bei Airbus.

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Ukraine International verschiebt Düsseldorf-Comeback

Eigentlich wollte Ukraine International Anfang Oktober wieder von Kiew-Borispil nach Düsseldorf und Brüssel fliegen. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts. Der Carrier nannte als neuen Termin für die Wiederaufnahme der beiden Routen den 24. Oktober 2020. Weiters werden die Verbindungen von Kharkiv und Dnipro nach Tel Aviv ab 4. Oktober 2020 bzw. 8. Oktober 2020 vorläufig eingestellt. Grund dafür sind die beiderseits harten Einreisebestimmungen, wobei der Carrier darauf verweist, dass von 25. September 2020 bis 11. Oktober 2020 der Grenzübertritt in Israel defacto nicht möglich ist. Das hat zur Folge, dass die Tel-Aviv-Flüge auch ab Kiew und Odessa eingeschränkt werden. Ab Borispil wird Ukraine International an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag fliegen. Nur einen Umlauf, jeweils an Donnerstagen, bietet man ab Odessa zum Ben-Gurion-Flughafen an.

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DFS: Keine Erholung, sondern Stagnation

Der Flugverkehr in Deutschland soll bis Dezember 2020 nur rund 45 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen. Davon geht die Deutsche Flugsicherung (DFS) in ihrer jüngsten Prognose aus. Die Rekordwerte des Jahres 2025 werde man frühestens in 2025 wieder erreichen. Das Unternehmen stellt auch fest, dass die Erholung der Luftfahrtbranche nach dem Aufwärtstrend, der zwischen Juni und Ende August 2020 zu verzeichnen war, ins Stocken geraten ist. Insbesondere der Tourismus habe stark dazu beigetragen, dass der Reiseverkehr, wenn auch auf niedrigem Niveau, wieder angelaufen ist. Die jüngsten Reise- und Quarantänebestimmungen führen laut DFS dazu, dass die Nachfrage deutlich geringer ausfällt. Zugleich sind für das vierte Quartal 2020 keine Impulse aus dem Interkontinentalverkehr zu erwarten, und eine Erholung des Geschäftsreiseverkehrs ist nach wie vor nicht abzusehen. Daher passte die Deutsche Flugsicherung ihrer Prognose für die weitere Entwicklung des deutschen Luftverkehrs an. Aktuell geht man davon aus, dass das Aufkommen auf dem momentanen Niveau stagnieren wird. Im August und September 2020 hat die DFS im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur 45 Prozent des Flugaufkommens kontrolliert. „Bei diesen Verkehrszahlen wird es vorerst bleiben, denn es gibt bislang keine Anzeichen für einen nennenswerten Aufschwung. Wir rechnen dafür damit, dass sich der Verkehr im Corona-Jahr 2020, verglichen mit dem Vorjahr, mehr als halbiert“, so DFS-CEO Prof. Klaus-Dieter Scheurle. Zu Beginn der Krise war die DFS noch davon ausgegangen, dass der Verkehr zum Jahresende wieder langsam ansteigt – von 45 Prozent im September auf 75 Prozent im Dezember. „Die steigenden Infektionszahlen und die Test- und Quarantänebestimmungen für Rückkehrer dämpfen

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Wien wird Corona-Schnelltests anbieten

Am Flughafen Wien wurden seit Anfang Mai bis zuletzt rund 60.000 PCR-Tests durchgeführt. Das kostenpflichtige Angebot steht allerdings immer wieder in der Kritik, denn beispielsweise in Deutschland wird diese Privatleistung wesentlich billiger angeboten. Die VIE-Geschäftsleitung hält die Teststation im Office Park dennoch für einen Erfolg. „Das ist nicht nur ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der Pandemie, sondern ermöglicht vor allem, dass notwendige Flugreisen sicher und gesund durchgeführt werden können. Ohne der Möglichkeit, mit dem Flugzeug zu reisen, drohen schwerwiegende Spätfolgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze, denn ohne Akquise von neuen Aufträgen geht den Betrieben in den kommenden Monaten die Arbeit aus. Mehr Reisefreiheit ist daher unbedingt notwendig: Dafür braucht es dringend eine europaweite Koordination und Vereinheitlichung der Test- und Reisebestimmungen, hier ist dringend mehr Initiative von der EU-Kommission gefordert.“, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, klar. In Kürze sollen auch Antigen-Schnelltests angeboten werden. Derzeit stehen die notwendigen Genehmigungen und die Anerkennung durch die Behörden noch aus. Sobald diese erteilt sind, soll das Testangebot ausgedehnt werden. „Klassische“ PCR-Tests könnten täglich in der Zeit von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ohne Voranmeldung zum Preis von 120 Euro gemacht werden. Das Ergebnis soll spätestens am Folgetag per E-Mail übermittelt werden.

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Tui erfüllt Bedingungen für zweiten Staatskredit

Der unter den „Nebenwirkungen“ der Corona-Pandemie stark leidende Touristikkonzern Tui erfüllt die Voraussetzungen für die Auszahlung eines weiteren Darlehens in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Erhalten hat man im Frühjahr bereits 1,05 Milliarden Euro. Der Konzern musste einige Bedingungen bis zum 30. September 2020 erfüllen. Dies ist nun geschehen und die Gläubiger von Anleihen haben ihre Zustimmung erteilt. Der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds zeichnete eine Optionsanleihe in der Höhe von 150 Millionen Euro. Der Konzern verfügt nun über Finanzmittel, die unter anderem über Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt wurden, von etwa zwei Milliarden Euro, um über den Winter zu kommen. Die erste, im Frühjahr ausbezahlte, Tranche ist ein Darlehen über 1,05 Milliarden Euro. Nun kommen weitere 1,2 Milliarden Euro dazu, die dem Konzern über den Winter bringen sollen. In der Kritik stand Tui aufgrund des Umstands, dass bei der Tochter Tuifly die Flotte erheblich verkleinert wird und auch der Personalstand deutlich reduziert wird. Die Gewerkschaften fordern, dass mit Staatshilfen Jobs gesichert und nicht abgebaut werden dürfen.

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Austrian Airlines startet PopUp-Store in Wien

In Kooperation mit dem auf Luftfahrtwaren spezialisierten Geschäft „strictly Hermann“ eröffnet Austrian Airlines in der Wiener Taborstraße einen PopUp-Store. Hier sind diverse Waren, die auch im Onlineshop des Carriers erhältlich sind, gleich zum Mitnehmen verfügbar. „Nachdem am Flughafen Wien leider coronabedingt die Passagiere fehlen, haben wir kurzfristig entschieden, in der Wiener Innenstadt zu landen“, erklärt Amir Aghamiri, „Marken-Chef“ bei Austrian Airlines. „Wir wollen den Pop Up Store zumindest bis zum Weihnachtsgeschäft geöffnet halten“, so Aghamiri weiter. Das Geschäft „strictly Hermann“ befindet sich in der Taborstraße 5, 1020 Wien und hat folgende Öffnungszeiten: Mo-Fr 11:00-18:00 und Sa 10:00-16:00.

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Lufthansa und AUA verlegen Bordverkauf ins WLAN

Die Corona-Pandemie verhalf Onlinehändlern wie Amazon, aber auch vielen kleineren Versandhäusern, zu einem regelrechten Boom. Kein Wunder, denn die meisten Geschäfte waren geschlossen. Nun starten Lufthansa und Austrian Airlines in ihrem Bord-WLAN einen eigenen Store. Der Verkauf von Duty-Free-Artikeln über den Wolken, ganz klassisch durch das Kabinenpersonal, ist derzeit bei vielen Airlines eingeschränkt oder entfällt komplett. Das gilt ausdrücklich nicht für Ryanair, denn dort wird weiterhin verkauft. Lufthansa und Austrian Airlines wollen das Thema Bordverkauf nun modernisieren und bieten eine Plattform innerhalb des Flynet an. Dieses kann beispielsweise über das Smartphone oder den Laptop aufgerufen werden. Angeboten werden Produkte, die einen Bezug zur jeweiligen Destination haben. Das nennt sich „Fly Over“. Nach Angaben des Konzerns soll beim Überflug über die Schweiz beispielsweise Schokolade aus der Eidgenossenschaft angeboten werden. In der Kategorie „Quick Sales / Private Sales“ finden sich Angebote zu den Themen Fashion, Beauty und Accessoires. Die Bezahlung der Waren erfolgt online über die Skydeals-Plattform. Anschließend wird der Einkauf mit einem Paketdienst an die gewünschte Lieferadresse geschickt.

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Lufthansa beendet Pilotenausbildung in Bremen

Keine guten Neuigkeiten gab es am Montagabend für die rund 700 angehenden Piloten der Lufthansa-Flugschule Bremen. Der Kranich-Konzern lässt die Ausbildung an diesem Standort auslaufen und nur noch wenige können den Weg zu ihrer Lizenz abschließen. Pikantes Detail: Obwohl die meisten Kurse nicht mehr abgeschlossen werden, sollen die Kadetten dennoch den vollen Preis bezahlen. Nur jene Flugschüler, die unmittelbar vor dem Abschluss stehen, sollen ihre Ausbildung noch beenden können. Alle anderen wurden am Dienstag über einen Webcast dazu aufgefordert, dass sie sich einen anderen Berufsweg suchen sollen und die Schule nun ohne finanzielle Verpflichtungen verlassen sollen. Die bereits geleisteten Zahlungen sollen nicht zurückerstattet werden. Alle Kurse sind seit drei Monaten unterbrochen. Lufthansa Aviation Training sieht auf mehrere Jahre hinaus keinen Bedarf an Nachwuchspiloten. Man werde, wenn die Kursteilnehmer darauf bestehen, versuchen diese in anderen Flugschulen unterzubringen. Nur jene, die kurz vor der Abschlussprüfung stehen können diese noch in Bremen absolvieren. Eine Jobgarantie in der Lufthansa Group gibt es allerdings nicht. Auch ist nicht garantiert, dass Rückzahlungen der Vorleistungen des Konzerns (rund 60.000 bis 80.000 Euro) rückgefordert werden könnten. Die Vereinigung Cockpit fordert, dass Lufthansa Aviation Training die Ausbildungen wie ursprünglich zugesagt noch selbst durchführt und keine externen Dienstleister beauftragt. Die VC gibt an, dass von den etwa 700 Kadetten rund 170 kurz vor dem Abschluss stehen. Die Flugschüler machen in einem YouTube-Video auf ihr Schicksal aufmerksam und fordern Konzernchef Carsten Spohr indirekt dazu auf die Entscheidung zu überdenken. Der Standort Bremen jedenfalls könnte komplett aufgegeben werden. Betroffen sind dann auch

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United startet Corona-Schnelltests

Auf der Strecke San Francisco-Hawaii müssen Passagiere von United Airlines ab 15. Oktober 2020 vor dem Abflug einen Corona-Schnelltest absolvieren. Zunächst wird das neue Verfahren auf dieser Inlandsstrecke getestet, könnte jedoch schon sehr bald auf das ganze Streckennetz ausgedehnt werden. United Airlines ist die weltweit erste Fluggesellschaft, die einen konkreten Starttermin für die Einführung von Antigen-Tests vor dem Abflug benannt hat. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten feststehen und darüber entscheiden, ob man mitfliegen darf oder nicht. Die Lufthansa Group plant ebenfalls die neuen Schnelltests zu nutzen. Ein genauer Termin für den Start steht noch nicht fest, jedoch betonte zuletzt Konzernchef Carsten Spohr, dass es so rasch wie möglich erfolgen wird. Betroffen ist dann auch die Tochter Austrian Airlines, die entsprechende Pläne bereits offiziell bestätigt hat.

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Air France: 60 Euro Rabatt auf letzte Tegel-Tickets

Air France wird am 8. November 2020 den letzten Linienflug ab Berlin-Tegel durchführen. Der Carrier bietet anlässlich des für die Luftfahrt historischen Ereignisses einen Rabattcode an, mit dem eine Ermäßigung in der Höhe von 60 Euro gewährt wird. Das Unternehmen hat unter diesem Link alle Informationen und Bedingungen zur Nutzung des Codes BYETXL8NOV bereitgestellt. Der Rabatt gilt nur für den Flug AF1135 am 8. November 2020 von Berlin-Tegel nach Paris-Charles de Gaulle. Der Rückflug kann aber bis 31. August 2021 erfolgen. Air France weist in einer Aussendung darauf hin, dass die Möglichkeit besteht am 8. November 2020 von Berlin wieder zurück nach Berlin fliegen. Die Verbindung AF1134 hebt um 20 Uhr 40 in Paris-CDG ab und wird um 22 Uhr 35 am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg landen. „Mit Flug AF1235 von Tegel nach Paris hat Air France die Ehre, sich als letzte Airline vom Flughafen Berlin-Tegel zu verabschieden und schließt damit ein wichtiges Kapitel in der deutsch-französischen Luftfreundschaft. 60 Jahre lang leistete Air France mit der Verbindung nach Tegel einen Beitrag bei der Annäherung von Deutschland und Frankreich. Mit den Flügen vom neuen Flughafen BER schlagen wir nun ein neues Kapitel auf und freuen uns, die traditionsreiche Verbindung von Paris nach Berlin weiterzuführen“, so Stefan Gumuseli, Deutschland-Chef von Air France-KLM. Am 8. November 2020 startet Air France zweimal vom neuen Berlin Brandenburg Airport (BER) nach Paris-Charles de Gaulle. Mit dem dritten Flug, AF1235, um 15.00 Uhr, verabschiedet Air France sich als letzte Airline vom Airport Berlin-Tegel. Zum Einsatz auf der historischen

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