Jan Gruber

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Jan Gruber

Buzz: Gericht verpasst Ryanair weitere Watschn

Ryanair kassierte vor Gericht in Ungarn eine weitere Schlappe gegen den Mitbewerber Wizzair. Nach dem Erlass einer Einstweiligen Verfügung, die die Verwendung der Marke Buzz aufgrund von Verwechslungsgefahr untersagte, bestätigte nun das zuständige Gericht die Entscheidung. Dem Urteil nach, gegen das Ryanair ein Rechtsmittel zusteht, ist die Verwendung der Marke Buzz sowie der Internetdomain www.buzzair.com auf dem ungarischen Markt unzulässig. Zu hoch wäre die Verwechslungsgefahr. Das ungarische Gericht schloss sich damit weitgehend dem Antrag von Wizzair an und schmetterte die Gegenargumente von Ryanair ab. Ein wenig belustigend ist die Vorgehensweise dennoch, denn die Basis wird zwar Buzz betrieben, jedoch werden alle Flüge weiterhin als Ryanair vermarktet. Lediglich die Registrierung der Boeing 737-800 ist polnisch, die Crews tragen Uniformen mit Buzz-Logo und weisen auf die Durchführung durch diesen Carrier hin. Selbst auf den Sicherheitskarten ist noch immer das Ryanair-Sun-Logo zu sehen. Es ist anzunehmen, dass der irische Konzern das ungarische Urteil nicht auf sich sitzen lassen wird und in Berufung gehen wird.

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Mythos Lounge: Wie kommt man eigentlich rein?

Lounges haben oftmals den Ruf besonders luxuriöse Orte zu sein. Manchmal trifft das auch zu, doch es gibt leider auch exklusive Wartebereiche, die schlichtweg ihr Geld nicht wert sind. Nicht überall erhalten Reisende beste Mahlzeiten und eine reichhaltige Getränkeauswahl. Vielen stellt sich allerdings auch die Frage: Wie komme ich eigentlich rein? Zunächst muss unterschieden werden um welchen Lounge-Typ es sich eigentlich handelt, denn es gibt in der Tat verschiedene. Einige werden von Airlines und/oder Bahngesellschaften angeboten, andere von Flughäfen und wieder andere von Kreditkartengesellschaften und/oder unabhängigen Betreibern. Die beiden zuletzt genannten Arten sind im Regelfall für jeden Besucher gegen Zahlung einer Eintrittsgebühr offen. Manche Fluggesellschaften ermöglichen ebenfalls gegen Entrichtung einer Gebühr die Nutzung und zwar unabhängig von der Reiseklasse des Tickets. Airline-Lounges: Diese richten sich primär an Passagiere, die Flugscheine der Business- oder First-Class haben. Häufig können auch Vielflieger ab einem bestimmten Status den exklusiven Wartebereich ohne Aufpreis nutzen. Voraussetzung ist in beiden Fällen im Regelfall, dass man über ein gültiges Ticket der jeweiligen Airline oder Allianz verfügt. An Drehkreuzen gibt es häufig verschiedene Lounges, deren Zutritt sich nach der Buchungsklasse und/oder dem Statuslevel der Vielfliegerkarte richtet. Manchmal ist es auch möglich, dass zumindest ein Gast kostenfrei mitgenommen werden kann. Das ist allerdings keine allgemeingültige Regel, denn die Bestimmungen unterscheiden sich je nach Airline zum Teil enorm. Ohne entsprechendes Ticket oder Vielfliegerkarte mit ausreichendem Status gibt es unter normalen Umständen keinen Eintritt. Wer über beides nicht verfügt, kann höchstens versuchen vor der Lounge einen anderen Reisenden anzusprechen und fragen, ob

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Ryanairs verkorkste Multi-Brand-Strategie

Viel angekündigt und wenig bis nichts davon umgesetzt, mit diesen Worten lässt sich wohl die “Multi-Brand-Strategie” von Ryanair-Chef Michael O’Leary am besten Beschreiben. Mit dem Zukauf von Lauda wollte man sich eigentlich eine Zweitmarke in den Konzern holen, die eben Passagiere ansprechen sollte, die niemals bei Ryanair buchen würden. Teilweise ist das sogar gelungen, denn selbst manche Medien schreiben gelegentlich von “Lauda Air”, obwohl diese lange nicht mehr existiert und formal kein Zusammenhang besteht. Sehr schnell wurde dann auch mit Malta Air eine “zweite Zweitmarke” angekündigt und kurz darauf folgte, dass die polnische Ryanair Sun ab Herbst 2019 mit eigener Identität als “dritte Zweitmarke” auftreten soll. Was Michael O’Leary mit drei Subbrands neben Ryanair erreichen wollte, war der Branche von Anfang an ein Rätsel. Die Produkte von Lauda und Ryanair waren in den ersten Monaten tatsächlich unterschiedlich. Beispielsweise kassierte die Mainline schon wesentlich früher für Handgepäck-Trolleys extra und hatte ein komplett anderes Speisen- und Getränkeangebot an Bord. Doch damit ist seit Beginn der Sommerflugplanperiode 2019/2020 Schluss, so dass die Produkte deckungsgleich waren. Lediglich flog Lauda mit A320 und Ryanair mit Boeing 737-800 und in den Maschinen sind andere Sitze verbaut. Das war es dann aber auch schon mit den Unterschieden. Wie sieht es eigentlich bei Buzz und Malta Air aus? Die Kabinen sind komplett identisch mit jenen von Ryanair und unterscheiden sich nur durch das Logo auf den Sicherheitskarten. Bislang hat man bei Buzz darauf verzichtet das Logo auf den Safetycards einzusetzen, denn hier ist noch immer jenes von Ryanair

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MHS Aviation expandiert in Österreich

Das bayerische Bedarfsluftfahrtunternehmen stationiert eine Maschine des Typs Cessna Citation CJ2+ auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Der Carrier ist im Linienverkehr ab Mannheim im Auftrag von Rhein-Neckar-Air, die das wirtschaftliche Risiko der Operation trägt, tätig. Auch fliegt man gelegentlich für die dänische Sun Air of Scandinavia. In Österreich kooperiert man mit der Elangeni GmbH, die sich im Eigentum der Naomi Privatstiftung befindet. Hinter dieser steht Lukas Lichtner-Hoyer, dessen Jetalliance-Imperium vor einigen Jahren in die Pleite flog. Bemerkenswert ist auch, dass die neue Gesellschaft ursprünglich als Antiquitäten- und Schmuckhändler gegründet wurde. Im November 2019 wurde der Zweck der Gesellschaft auf Betrieb eines Luftverkehrsunternehmens geändert. Laut Medienmitteilung erhielt die Elangeni GmbH am 15. Juli 2020 AOC und Betriebsgenehmigung (OL) seitens der österreichischen Behörden erteilt. Im von der ACG geführten Luftfahrtregister sind derzeit keine Flugzeuge auf dieses Unternehmen eingetragen. Lukas Lichtner-Hoyer ist bei MHS Aviation als Flugbetriebsleiter tätig und baut sich nun mit der Elangeni GmbH nebenbei wieder ein eigenes Luftfahrtunternehmen auf. Die operative Durchführung der Bedarfsflüge erfolgt vorerst durch die MHS Aviation, die dazu eine Maschine auf dem Flughafen Wien-Schwechat stationiert. Langfristig soll die Flotte gemeinsam verwaltet und vermarktet werden, was zu Kostenvorteilen führen soll. “Zunächst haben wir eine Cessna Citation CJ2+ am Wiener Flughafen stationiert. Und während MHS weiterhin die Dienstleistungen als gewerblicher Flugbetrieb in Deutschland anbieten wird – wir betreiben im Augenblick Privatjets wie Gulfstream 550, Falcon 2000LX, Embraer Praetor, Bombardier Global Express, Challenger 300, CL604 and Learjet 45XR, sowie Turboprop Dornier 328-100 im Linienbetrieb – kommen wir mit der neuen

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Seltene Sowjet-Raritäten mitten in Warschau

Das größte Luftfahrtmuseum Polens befindet sich in der Nähe von Krakau, doch auch in der Hauptstadt Warschau gibt es zahlreiche Raritäten militärischer Art zu sehen. Der Eintrittspreis ist mit 0,0 Euro noch dazu niedrig. Weiters können Panzer und weitere historische Kriegsgeräte kostenfrei besichtigt werden. Das Muzeum Wojska Polskiego (“Museum der polnischen Armee”) besteht seit den 1920er Jahren und konnte im Bereich der Luftfahrt so einige Raritäten ansammeln. Die Außenausstellung, in der insbesondere Flugzeuge, Hubschrauber und Panzer zu sehen sind, ist kostenlos und während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Für die Ausstellung innerhalb der Gebäude muss eine Eintrittskarte gekauft werden, die jedoch nicht sonderlich teuer ist. Die Anzahl der Static Displays im Bereich der Fliegerei ist nicht sonderlich hoch, jedoch hochqualitativ. Insbesondere Liebhaber historischer Kriegsmaschinen aus Sowjetzeiten kommen hier auf ihre Kosten. Auch ein ehemaliges Regierungsflugzeug Polens ist aufgestellt und zwar unübersehbar, um nicht zu sagen mitten im Weg. Fotografischer Rundgang in der Sildeshow: Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Das Muzeum Wojska Polskiego befindet sich in der polnischen Hauptstadt Warschau und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Direkt vor dem Haupteingang befindet sich der Bahnhof Warszawa Powiśle, ab dem man auch ohne Umstieg zum Flughafen Warschau-Chopin gelangt. Die Fahrzeit beträgt in etwa 20-25 Minuten. Nach Warschau-Modlin ist ein Umstieg in Warszawa-Zachodnia (Bahnsteig 8 ist weit entfernt) erforderlich. Am Bahnhof Modlin muss in die Shuttlebus umgestiegen werden. Die Fahrzeit beträgt etwa 1,5 Stunden.  Die Angaben für Chopin und Modlin gelten selbstverständlich auch in die jeweils umgekehrte Richtung.

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WAW, WMI, alles Warschau! Oder etwa nicht?!

Polen ist eines der größten Mitglieder der Europäischen Union und entwickelte sich seit Anfang der 1990er Jahre zu einem wichtigen Player in der Wirtschaft. Die Hauptstadt Warschau ist nicht nur ein bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort, sondern auch eine touristisch äußerst attraktive Destination. Derzeit sind der polnischen Metropole zwei Flughäfen mit regelmäßigem Linienverkehr zugeordnet. Dabei handelt es sich um den Chopin-Airport und den Flughafen Modlin. Beide werden als Warschau vermarktet, doch sowohl die Lage als auch das Angebot unterscheiden sich enorm. Unter dem IATA-Code WAW ist der Chopin-Airport in Flugplänen unter Reservierungssystem von Airlines zu erkennen. Das Star-Alliance-Mitglied Lot unterhält hier ihre Homebase. Angeboten werden sowohl Langstreckenflüge als auch ein dichtes europäisches Streckennetz. Dieses wird durch die Routen, die von Star-Alliance- und Codeshare-Partnern bedient werden, ergänzt. Alle Fluggesellschaften, die Warschau anfliegen, nutzen den Flughafen Chopin, der sich innerhalb des Stadtgebiets befindet. Alle? Nein, eine Ausnahme gibt es dann doch: Ryanair. Diese fliegt den Airport Warschau-Modlin (WMI) an, der sich etwa 33 Kilometer Luftlinie vom Stadtkern der polnischen Hauptstadt entfernt befindet. Zum Vergleich: Chopin ist nur etwa sieben Kilometer vom Zentrum entfernt und bestens mit Bahn und Bus angebunden. Tagestickets der Zone 1 gelten auch ab/zum WAW. Modlin hingegen verfügt über eine “quasi-Schienenanbindung”, denn zunächst muss ein Shuttlebus genutzt werden, um zum Bahnhof Modlin zu gelangen. Die Fahrzeit bis zur Stadtgrenze Warschaus beträgt in etwa 45 Minuten. Der Preis für die Fahrt (inklusive Bustransfer) beträgt 19 Polnische Zloty. Theoretisch gibt es auch einen Expressbus mit Ticketpreisen ab neun PLN, jedoch ist der

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Laudamotion feuert fast alle Büromitarbeiter

Am Freitag kündigte die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion GmbH nahezu das gesamte verbliebene Personal im Büro in Schwechat. Zuvor wurde eine Frühanmeldung beim Arbeitsmarktservice getätigt. Bereits Ende Juni 2020 fuhr man mit dem sprichwörtlichen Eisenbesen durch den Standort und kündigte gar die Pressestelle. Die Lauda-Geschäftsleitung ist seit einigen Tagen regelrecht auf Tauchstation und wollte sich auch zum Erstflug der Nachfolge-Airline Lauda Europe Ltd. nicht äußern. Zahlreiche Aufgaben, die bislang in Wien erledigt wurden, werden künftig von Ryanair in Dublin und Malta Air in Birkirkara. Den Crew-Contact führt bereits seit einigen Wochen die polnische Konzernschwester Buzz von Warschau aus durch. In Wien soll nur ein kleines Team erhalten bleiben, das als eine Art „erweiterte Stationsleitung“ fungieren wird. Definitiv nicht von den Kündigungen sind die Nominated Persons von Lauda Europe Ltd. betroffen. Diese werden aus rechtlichen Gründen in jedem Fall benötigt. Dem Vernehmen nach benötigt der maltesische Nachfolger einige wenige momentane Laudamotion-Verwaltungsmitarbeiter. Diesen soll ein neuer Arbeitsplatz angeboten werden. Unklar ist auch, ob der Job dann von Wien aus oder in Birkirkara ausgeübt werden muss. Derzeit befindet sich Lauda im Transformationsprozess von Laudamotion GmbH zur Lauda Europe Ltd. Nach Abschluss dieses Vorgangs soll das österreichische Unternehmen geschlossen werden und operativ wird nur noch die maltesische Neugründung, die am Freitag ihren ersten Linienflug durchführte, tätig sein. Die Lackierung der Flugzeuge bleibt übrigens gleich. Lediglich das österreichische Hoheitszeichen wurde durch ein maltesisches ersetzt. Die Registrierungen beginnen künftig nicht mehr mit OE-, sondern mit 9H. Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber schweigt sich auch zu seiner eigenen Zukunft aus.

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Lauda Europe führte ersten Linienflug durch

Die Fluggesellschaft Lauda Europe Ltd. führte am Freitag den ersten kommerziellen Linienflug durch. Das maltesische Luftfahrtunternehmen ist Nachfolgerin der Laudamotion GmbH, die geschlossen werden soll und flog den Premierenflug auf der Strecke Palma de Mallorca-Bournemouth. Der Carrier fliegt im Auftrag der Konzernmutter Ryanair. Eingesetzt wurde die 9H-LMG, die vormals unter der Registrierung OE-LMG bei Laudamotion flog. Ab 15. September 2020 wird die Basis Wien sukzessive auf das maltesische Luftfahrtunternehmen Lauda Europe Ltd. umgestellt. Zahlreiche Maschinen wurden bereits vom österreichischen ins maltesische Register übertragen. Nach Abschluss dieses Vorgangs wird die österreichische Laudamotion geschlossen. Als Nachfolger fungiert Lauda Europe. Transport Malta erteilte vor wenigen Tagen die Betriebsgenehmigung und das AOC (MT-62). Der Three-Letter-Code lautet LDA. Der Two-Letter-Code ist LW. Die Flotte besteht aus Airbus A320, die vom Vorgänger Laudamotion GmbH übernommen werden. Geschäftsführer des Unternehmens ist der momentane Laudamotion-Chef und Ryanair-Vorstand David O’Brien, der auch als Accountable Manager fungiert. Geflogen wird primär im Auftrag von Ryanair, so dass zumeist deren Flugnummern verwendet werden.

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Das ist Michael O’Learys Machtzentrale in Malta

Links und rechts von Baustellen umgeben befindet sich in Birkirkara, größte Gemeinde der Republik Malta, die ausgelagerte Machtzentrale von Michael O’Leary. Im Centris Business Gateway, so der Name des Bürokomplexes, versehen unter anderem die Nominated Persons von Malta Air und nun auch von Lauda Europe ihren Dienst. Da die Flotte von Malta Air stetig wächst, könnte man durchaus ein riesiges Gebäude erwarten. Dem ist aber nicht so, denn die beiden Ryanair-Töchter nutzen nur eine Etage des Komplexes. Die tatsächlichen Entscheidungen werden selbstverständlich von Michael O’Leary und den ihm unterstellten Managern getroffen. Wenig überraschend: Überwiegend in Dublin. Von Birkirkara aus wird allerdings der Flugbetrieb von Malta Air gesteuert. In Kürze wird selbiges auch für Lauda Europe von hier aus erledigt. Das hat durchaus auch regulatorische Gründe, denn bestimmte Funktionsträger müssen ihren Arbeitsort am offiziellen Hauptsitz der jeweiligen Fluggesellschaft haben. Mittlerweile wurde Lauda Europe seitens Transport Malta alles erteilt was man so braucht, um kommerziell fliegen zu dürfen. Die Betriebsgenehmigung und das AOC (Nummer: MT-62) hat man selbstverständlich bereits in der Tasche. Der Three-Letter-Code lautet übrigens LDA. Die Internetadresse des Carriers ist nicht mehr laudamotion.com, sondern laudaeur.com. Eine eigene Homepage wurde noch nicht geladen. In den nächsten Wochen soll der komplette Laudamotion-Flugbetrieb von Lauda Europe übernommen werden. Zwischenzeitlich informiere Firmenchef David O’Brien die deutsche Belegschaft auch darüber, dass die Basis Stuttgart zum 30. September 2020 – und damit früher als ursprünglich angekündigt – geschlossen wird. Die eigentlich als “gerettet” angesehene Base in Düsseldorf wird am 24. Oktober 2020 aufgegeben. Die Stellen sollen

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VC will in den Tui-Aufsichtsrat einziehen

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit will sich mehr Einfluss im Aufsichtsrat der Tui AG sichern. Dazu werden eigene Kandidaten ins Rennen geschickt, die um die Arbeitnehmersitze im Kontrollgremium des Konzerns kandieren. „Die Vereinigung Cockpit hat eine klare Botschaft: Nur mit der Solidarität aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im TUI-Konzern können wir erfolgreich für den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen und für Perspektiven eintreten“, so Tanja Viehl, die Spitzenkandidatin auf der Gewerkschaftsliste. „Der Konzernvorstand muss Kunden, Aktionäre und Beschäftigte gleichermaßen im Fokus haben, um als Weltmarktführer in der Touristikbranche die Weichen für die Zeit nach der Covid-Krise auf Wachstumskurs zu stellen. Die Bundeskredite sind zugleich Verpflichtung für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Steuermittel dürfen nicht zur Finanzierung von Arbeitsplatzabbau herhalten müssen“.

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