Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

IAG kürzt die Kapazität erneut

Die meisten Airlines in Europa beklagen derzeit, dass die Vorausbuchungen äußerst gering sind. Nun reagiert auch die International Airlines Group und reduziert ihre Kapazitäten neuerlich. Hintergrund sind Reisebeschränkungen und Flugverbote, die angesichts steigender Infektionszahlen wieder zunehmen. Laut dem Portal FVW ist das Angebot gegenüber dem Vorjahr nun um 78 Prozent reduziert. Bei allen IAG-Konzernairlines wurden weitere Kürzungen vorgenommen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass nochmals nach unten nachjustiert werden könnte.

weiterlesen »

Lufthansa stellt Friedrichshafen-Flüge ein

Der Flughafen Friedrichshafen erleidet einen neuerlichen Rückschlag in der Coronakrise, denn Lufthansa wird die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main neuerlich aussetzen. Ab 1. Oktober 2020 wird diese Strecke nicht mehr bedient. Ein Kranich-Sprecher bestätigte dies gegenüber Airliners.de. Die Buchungszahlen sollen deutlich unter den Erwartungen liegen. Die Folge daraus ist, dass die Aussicht auf ein wirtschaftlich tragfähiges Ergebnis auf längere Sicht nicht in Aussicht ist. Der Bodensee-Airport verliert damit seine einzige Anbindung an ein Lufthansa-Drehkreuz.

weiterlesen »

Wien: Office Park 4 offiziell eröffnet

Am Flughafen Wien-Schwechat wurden am Montag an die ersten Mieter des neuen Office Park 4 die Schlüssel übergeben. Der Büro- und Konferenzkomplex verfügt über insgesamt 26.000 Quadratmeter Fläche und ergänzt die schon zuvor vorhandenen Businesscenter. Entworfen wurde das neue Gebäude, das sich in der Nähe der Einfahrt befindet, vom Wiener Architekten Heinz Neumann. Die offizielle Eröffnung erfolgte am Montag in Anwesenheit von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Für die Flughafen Wien AG waren die Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger dabei. „Ich freue mich, dass wir in dieser herausfordernden Zeit mit dem Office Park 4 in der Airport City ein so wichtiges Signal für Wachstum, Wirtschaft und Arbeitsmarkt setzen. Der Office-Park 4 bietet Kapazitäten für weitere 2.500 Arbeitsplätze und schafft damit wichtige Impulse für die gesamte Region“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Der Office Park 4 ist ein beeindruckendes Zeichen dafür, dass der Flughafenbetrieb nie wirklich stillgestanden ist und hier Ideen für die Zukunft weitergeführt worden sind. Der Neubau setzt neue Maßstäbe in Hinblick auf Büroinfrastruktur und bringt Wachstumsimpulse für die Region rund um Wien. Der Flughafen Wien ist für Wien das Tor zur Welt, wichtiger Arbeitgeber und eine Lebensader für die Wiener Wirtschaft sowie für den Tourismus. Genau solche Initiativen braucht es jetzt, um die Region zu fördern und die Wertschöpfung weiter auszubauen“, sagt der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. „Mit dem Office Park 4 schaffen wir eine neue Arbeitswelt auf höchstem Qualitätsniveau inmitten der Airport City Vienna. Rund 2.500 Arbeitnehmer sollen hier arbeiten. Damit setzt der

weiterlesen »

Luftfahrt: Kreditversicherer rechnet mit langem Leiden

Der Kreditversicherer Coface rechnet damit, dass sich die gesamte Transportbranche inklusive Luftfahrt nicht vor dem Jahr 2022 von den Folgen der Corona-Pandemie erholen wird. „Wir rechnen mit einem ‚langen Leiden‘ für die gesamte Luftfahrtbranche. Derzeit gibt es keinerlei Anhaltspunkte für eine rasche Erholung des Transportsektors“, erläutert Declan Daly, Regional CEO für Zentral- und Osteuropa bei Coface. „Sollte es zu einer zweiten Pandemiewelle in diesem Jahr kommen, wäre der Umsatz im 4. Quartal 2020 sogar um 57 Prozent und im 4. Quartal 2021 um 27 Prozent niedriger als Ende 2019“. Von den 13 Sektoren, für die Coface sektorale Risikobewertungen veröffentlicht, ist der Luftverkehr am stärksten betroffen: Der Umsatz dürfte im Basisszenario um 51 Prozent und im Falle einer zweiten COVID-19-Welle bis Ende 2020 um 57 Prozent zurückgehen. Der Einbruch des Reiseverkehrs führte auch zu einem starken Rückgang der Luftfrachtkapazität, da der Großteil der Fracht von Passagierflugzeugen mitbefördert wird. Der Schlüssel für eine positive Entwicklung könnte, so die Coface-Experten, in Innovationen liegen. „Auf lange Sicht werden Nachhaltigkeit und Umweltschutz die bestimmenden Herausforderungen für den Verkehrssektor und hier insbesonders für die Luftfahrt bleiben. Es wird Innovationen brauchen, die einen weniger umweltbelastenden Verkehr ermöglichen“, so Daly mit einem Ausblick.

weiterlesen »

Swiss vor großem Personalabbau

Bei der Lufthansa-Tochter Swiss könnten rund 15 Prozent der 9.500 Arbeitsplätze den Folgen der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Weiters stehen durchaus harte Verhandlungen mit den Belegschaftsvertretern bevor, denn die Kosten sollen um 20 Prozent gesenkt werden. Dies berichtet die Sonntagszeitung. Laut einem Unternehmenssprecher wurden bereits erste Verhandlungen mit den Vertretern des Personals geführt. Nun stehen auch Gespräche über Sozialpläne an, die im Falle des Falles, wenn die gemeinsamen Bemühungen nicht ausreichen, schlagend werden könnten. Allerdings will man dies nach Möglichkeit mit Teilzeitmodellen und Frühpensionen vermeiden. Auch verzichtet Swiss auf die Nachbesetzung von Stellen, die frei werden. Als gesichert gilt, dass Swiss an der Lohnschraube drehen wird. Ähnliches wurde bereits bei Lufthansa praktiziert, dennoch steht dort jede fünfte Stelle auf der Kippe. Konzernweit wurde der Personalüberhang mit 22.000 Mitarbeitern beziffert. Da sich die Coronakrise derzeit zu verschärfen droht, könnte der Kranich im Herbst das Sparprogramm nochmals adaptieren und weitere Maßnahmen könnten notwendig werden.

weiterlesen »

Frankfurt: Die meisten „Positiven“ kamen aus dem Kosovo

Das Labor Centogene, das am Flughafen Frankfurt am Main PCR-Tests durchführt, stellte fest, dass die meisten am größten Airport Deutschlands positiv auf das Coronavirus getesten aus dem Kosovo eingereist sind. Das Unternehmen wertete den Zeitraum von 15. Juli bis 8. September 2020 aus. Durchgeführt wurden 104.177 Testungen, wovon 0,85 positiv waren. In die Länder-Statistik zogen nur jene Staaten Einzug, wenn mindestens 350 Reiserückkehrer getestet wurden. Das „Ranking“ ist wie folgt: Kosovo: 6,38 Prozent positiv Malta: 4,71 Prozent positiv Bosnien-Herzegowina: 3,17 Prozent positiv Ungarn 2,57 Prozent positiv Kroatien: 2,31 Prozent positiv Albanien: 2,14 Prozent positiv Besonders wenige Reiserückkehrer wurden aus den Ländern Spanien (0,30 Prozent), USA (0,28 Prozent), Vereinigtes Königreich (0,21 Prozent), Israel (0,16 Prozent), Portugal (0,09 Prozent) sowie Tunesien und Vereinigte Arabische Emirate (jeweils keine positiven Fälle) positiv auf das Coronavirus getestet.

weiterlesen »

August: Zürich um 76,7 Prozent unter dem Vorjahr

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im August 2020 725.447 Passagiere. Der Wert liegt damit um 76,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Anzahl der Flugbewegungen war um 57 Prozent reduziert und wird seitens des Airports mit 10.852 Starts bzw. Landungen kommuniziert. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im August 2020 um 72,3 Prozent auf 599.157 Fluggäste. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 16,8 Prozent (-13,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die totale Anzahl sank um 87,2 Prozent auf 121.464 Umsteiger Durchschnittlich befanden sich 94,4 Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit August 2020 bedeutet dies einen Rückgang um 31,6 Prozent. Die Auslastung sank um 25 Prozentpunkte auf 58,5 Prozent. Im Bereich der Fracht verzeichnete Zürich ein Minus von 40,5 Prozent und zählte 21.098 Tonnen Luftfracht.

weiterlesen »

Kärnten subventioniert den Airport kräftig

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die Lilihill Group ihre Anteile am Klagenfurter Flughafen weiter aufstocken will. Dazu laufen bereits Verhandlungen mit Land Kärnten und Stadt Klagenfurt. Über den Inhalt der Gespräche schweigt sich die Landesregierung aus, da Stillschweigen vereinbart wurde. Das ist der Opposition naturgemäß ein Dorn im Auge. Jedenfalls fordert die Landespolitik nachhaltige Investitionen in den Airport. Allerdings scheint sich die ganze Diskussion in Sachen jener Grundstücke, die zwar zum Flughafen gehören, jedoch für den Betrieb nicht zwingend notwendig sind, zu spießen. Diese können nur mit Zustimmung von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten verkauft werden. Zum Teil gelten die Flächen als durchaus wertvoll. Zuletzt übte der Landesrechnungshof erhebliche Kritik an der Teilprivatisierung, die im Jahr 2018 über die Bühne gegangen ist. Seither hält die Lilihill Group die Mehrheit. Das Portal 5min.at berichtet unter Berufung auf das Referat von Landesrat Martin Gruber (ÖVP), dass Kärnten im Vorjahr 666.000 Euro für die Sicherheitsinfrastruktur des Klagenfurter Flughafens überwiesen hat. Weiters kann die Betreibergesellschaft noch Zuschüsse in der Höhe von 2,64 Millionen Euro beim Land abrufen. Die Stadt ist noch zu 827.000 Euro verpflichtet, wobei beide Zusagen bereits vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags erteilt wurden.

weiterlesen »

Lübeck: Unbekannte warfen stinkende Flüssigkeit ins Terminal

In der Nacht vom 12. auf den 13. September 2020 warfen Unbekannte Behälter mit einer übelriechenden Flüssigkeit durch die Scheiben des Terminals am Flughafen Lübeck. Worum es sich genau handelt und wer hinter der Aktion steckt, ist nach Angaben der lokalen Polizei noch unklar und derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Der Norddeutsche Rundfunk berichtet, dass die Exekutive und die Feuerwehr in Schutzanzügen anrücken mussten. Die stinkende Flüssigkeit wurde aufgenommen und entfernt. Proben werden derzeit im Labor der Kriminalpolizei ausgewertet, um Erkenntnisse darüber zu erlangen worum es sich eigentlich handelt. Die Hintergründe sind vollkommen unklar. Auch ist nicht bekannt, ob ein Zusammenhang mit dem Zwischenfall, den selbsternannte Klimaschützer vor einigen Wochen verursacht haben, besteht. Der Flugverkehr soll jedenfalls von der stinkenden Flüssigkeit nicht beeinträchtig gewesen sein.

weiterlesen »

Übersicht: Große Unterschiede beim Handgepäck

Bis vor wenigen Jahren war die erlaubte Größe des Handgepäcks bei fast allen Airlines einheitlich. Lediglich beim maximalen Gewicht gab es schon damals Abweichungen. Mittlerweile sind Labels „cabinfriendly“ kein guter Ratgeber mehr, denn die Bestimmungen gleichen einem Dschungel und werden von manchen Airlines auch regelmäßig geändert. Wer nun glaubt, dass Ryanair und Wizzair besonders dreiste Bestimmungen für das Handgepäck haben, der ist noch nicht mit Condor geflogen. Die deutsche Ferienfluggesellschaft erlaubt in den günstigsten Tarifen so kleine Dimensionen wie keine andere Airline. Abgeschaut hat man sich das offensichtlich von Ryanair und Wizzair, jedoch selbst noch ein wenig nachgeschärft. Gerade bei Billigfluggesellschaften ist es möglich, dass gegen Zahlung einer Gebühr („Priority Paket“) mehr Handgepäck mitgenommen werden darf. Vorsicht: Am Gate kann es sehr teuer werden, wenn die Abmessungen zu groß sind oder man ein zweites Kabinengepäckstück dabei hat. Bei manchen Airlines laufen Damen mit ihren Handtaschen sogar schnurstracks in die Abzockfalle. Zum Glück sind nicht alle Fluggesellschaften so knickrig. In der nachstehenden Übersicht sind die per 13. September 2020 gültigen Handgepäcksbestimmungen, jeweils im billigsten Economy-Tarif (ohne Vielfliegerkarte und/oder optionale Extras wie Priority-Pakete) dargestellt. Airline Abmessungen Gewicht Aer Lingus 55 x 40 x 24 cm48 x 33 x 20 cm (Aer Lingus Regional) 10kg7 kg (Aer Lingus Regional) Aeroflot 55 x 40 x 25 cm + kleine Tasche 10kg (5kg kleine Tasche) Air Baltic 55 x 40 x 23 cm 8kg Air Canada 55 x 40 x 23 cmzusätzlich 43 x 33 x 16 cm Keine Beschränkung Air Europa 55 x 35

weiterlesen »