Jan Gruber

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Jan Gruber

Friedrichshafen braucht fast 30 Millionen Euro

Der Flughafen Friedrichshafen unterstreicht seine wichtige Bedeutung für die Bodensee-Region mit einem Gutachten, das von der Kanzlei Roland Berger, erstellt wurde. Dieses ist seit Anfang Juni 2020 damit beauftragt eine Studie zur Zukunft des Airports zu erstellen. Dabei sollte grundsätzlich die Nachhaltigkeit und damit die künftige Entwicklung der Verkehre in Friedrichshafen geprüft werden. Der besondere Fokus lag darauf, strategische Handlungsoptionen und den damit zusammenhängenden Finanzbedarf zu evaluieren und grundsätzlich zu prüfen, ob der Flughafen in seiner bestehenden Form wirtschaftlich zu betreiben ist. Diese ambitionierte und komplexe Untersuchung wurde in der kurzen Zeitspanne bis zur Gesellschafterversammlung Ende August 2020 intensiv bearbeitet. Das klare Ergebnis wurde mit einer eindeutigen Empfehlung den Gremien der FFG – Aufsichtsrat und Gesellschaftern – vorgelegt. Die Ergebnisse und Beschlussempfehlungen müssen nun in den Gremien der wichtigen Gesellschafter des Flughafens vorgestellt, diskutiert und beschlossen werden. Zum Auftakt dazu diente eine gemeinsame Informationsveranstaltung von Gemeinderat und Kreistag, die gestern stattfand. Die Analysen und Untersuchungen von Roland Berger waren trotz des engen Zeitplans sehr tiefgreifend und umfassend. Die Ergebnisse lauten wie folgt: Der Flughafen hat bereits in der Vergangenheit Krisen und Rückschläge (Airline Insolvenzen etc.) gut gemeistert. Die konstante Nachfrage nach Flugleistungen beträgt belastbar rund eine halbe Million (500.000) Passagiere. Die Erholung des Flugverkehrs wird je nach Verlauf der Pandemie nur zögerlich verlaufen. Maßnahmen zur Verbesserung des operativen Jahresergebnisses (EBITDA) werden ergriffen. Dabei handelt es sich um eine Optimierung des heutigen Status Quo im Bereich Aviation. Der bestehende Verkehrsmix von Geschäftsreiseverkehr, Touristik und VFR (Visiting Friends and Relatives) ist gezielt

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Winter: Swiss plant mit 30 Prozent Kapazität

Die Lufthansa-Tochter Swiss plant im Winterflugplan 2020/21 mit 30 Prozent der sonst üblichen Kapazität. Ursprünglich ging man davon aus, dass bis Dezember 2020 wieder aufgrund 50 Prozent hochgefahren werden kann. Aufgrund neuerlicher Reise- und Quarantänebeschränkungen musste dieses Ziel aber verworfen werden. Derzeit geht man bei Swiss davon aus, dass frühestens im Jahr 2024 wieder Normalität einkehren wird. Dies erklärte das Unternehmen gegenüber Travel Inside. Weiters beziffert Swiss-Manager Trestl den Anteil der No-Shows auf dem Höhepunkt des Lockdowns mit 80 Prozent. Momentan betrage die Quote 20 Prozent. Normal wären bei Swiss weniger als ein Prozent üblich. Weiters erklärte der Swiss-Netzwerkplaner, dass die Aufhebung der Quarantänepflicht nicht zwangsläufig zu einem sprunghaften Anstieg der Neubuchungen führt. Als Beispiel nennt er die Strecke Belgrad-Zürich. Der Carrier befördere momentan nicht mehr etwa 100.000 Passagiere pro Tag, sondern höchstens einige Tausend.

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Gulf Air setzt auf Recaro-Sitze

Recaro Aircraft Seating konnte einen weiteren Großauftrag an Land ziehen: Gulf Air lässt die A321neo-Flotte mit Sitzen des deutschen Herstellers ausstatten. Der Carrier erwartet die Übernahme von insgesamt 29 Maschinen dieses Typs. Gulf Air ist die nationale Fluggesellschaft von Bahrain. Vor längerer Zeit handelte es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen Bahrain, Katar, Abu Dhabi und Oman. Die Partner trennten sich im Laufe der Zeit und brachten ihre eigenen Airlines in die Luft. Verblieben ist Bahrain. Der Carrier bestellte übrigens auch neun Maschinen des Typs A321LR.

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Varna und Burgas mit neuem Geschäftsführer

Die von Fraport betriebenen Airports in Varna und Burgas haben mit Frank Quante einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der Manager tritt die Nachfolge von Ulrich Heppe, der die Fraport-Twinstar-Airports einige Jahre leitete, an. Der neue Chief Executive Officer der beiden bulgarischen Flughäfen trat erst im Juli 2020 in die Fraport Gruppe ein. Zuvor war unter anderem für einen türkischen Energiekonzern als Finanzchef tätig. „Mein Ziel ist es, die beiden bulgarischen Flughäfen von Fraport Bulgaria in den kommenden Jahren zu verwalten und weiterzuentwickeln sowie unsere gute Partnerschaft mit den lokalen Gemeinden, in denen wir arbeiten, fortzusetzen“, so Quante.

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Köln/Bonn rechnet erst ab 2026 mit Wachstum

Kölns Flughafenchef Johann Vanneste rechnet damit, dass frühestens im Jahr 2026 das Passagieraufkommen des Vorjahres wieder erreicht werden kann. Auch ist er der Ansicht, dass die Quarantänebestimmungen auf die Nachfrage wie ein zweiter Lockdown wirken. Im Interview mit der Rheinischen Post erklärte der Direktor des Flughafens Köln/Bonn auch, dass der Umstand, dass viele Geschäftsreisen durch Telefon- und Videokonferenzen ersetzt wurden, eine äußerst nachteilige Auswirkung auf die Nachfrage hat. Den Anteil der Passagiere, die aus geschäftlichen Gründen mit Flugzeugen reisen, beziffert Vanneste mit 30 Prozent.

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DFS und Lufthansa entwickeln neue Flugprofile

Die Luftfahrt steht seit einiger Zeit in Sachen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß regelmäßig am Pranger. Die Deutsche Flugsicherung und Lufthansa nutzten im Frühjahr die Zeit des massiven Verkehrsrückgangs, um neue Flugprofile zu entwickeln. Diese sollen insbesondere Treibstoff und in weiterer Folge auch Kohlenstoffdioxid-Emissionen einsparen. Die Deutsche Flugsicherung hat in Zusammenarbeit mit der Lufthansa im April und Mai dieses Jahres ein Konzept für effizientere Flugprofile entwickelt und implementiert. Das Efficient Flight Profile Concept (EFP) unterstützt den kontinuierlichen Sinkflug (Continuous Descent Operations), der eine im Vergleich zu Standardanflügen verbrauchs- und emissionsärmere Landung ermöglicht. Zugleich sorgen diese Anflugprofile im Umfeld der Flughäfen für eine geringere Lärmbelastung. Erste Auswertungen zeigen, dass allein die Lufthansa Group seit Einführung des EFP-Konzepts den Ausstoß von CO2 um mehr als 2.000 Tonnen pro Monat reduzieren konnte. Das EFP-Konzept ermöglicht es, für Anflüge auf die Flughäfen Frankfurt und München sowohl lateral als auch vertikal optimierte Flugwegführungen nunmehr bereits ab Entfernungen von mehr als 200 Nautischen Meilen zu planen. Dabei erhalten Flugzeuge mit einem Vorlauf von bis zu einer halben Stunde die Freigabe für einen Direktflug aus dem oberen Luftraum zum Initial Approach Fix – jenem Punkt, von dem es dann zum Landeanflug auf den Flughafen ansetzt. Dies ist nur möglich durch eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Flugsicherungsorganisationen und kann bereits bis zu einer Woche vor dem eigentlichen Flugereignis erfolgen. Ein weiterer, Schlüssel zum Erfolg des EFP-Konzepts liegt in der hohen Transparenz zwischen Cockpitbesatzung und Lotsen sowie der zeitgerechten Bereitstellung der Informationen. Die Freigaben werden frühzeitig vereinbart und ermöglichen so einen ruhigen

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Wien eröffnet zweites Corona-Testzentrum

Die Stadt Wien wird am Donnerstag ein zweites Corona-Testzentrum, in dem sich Einwohner der Hauptstadt Österreichs kostenfrei auf eine etwaige Covid-19-Infektion testen lassen können, eröffnen. Nach Angaben der Rathauskorrespondenz wird dieses auf der Donauinsel errichtet. Ursprünglich waren die Drive- und Walk-In-Teststraßen vor dem Ernst-Happel-Fußballstadion für Reiserückkehrer in Betrieb genommen worden. Mittlerweile weichte man den Zugang massiv auf, so dass der Personenkreis, der zur kostenfreien Nutzung berechtigt ist, äußerst groß ist. Beispielsweise genügt nun auch der Kontakt mit einem Reiserückkehrer. Da die Bevölkerung offensichtlich das Angebot äußerst gut annimmt, ist zeitweise mit stundenlangen Wartezeiten vor dem Ernst-Happel-Stadion zu rechnen. Aus diesem Grund wird in der Nähe der Floridsdorfer Brücke auf der Donauinsel ein zweites Testzentrum, das ebenfalls in der Form Drive- und Walk-In genutzt werden kann, eröffnet. Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme kostenloser PCR-Tests sind genau gleich wie beim Ernst-Happel-Stadion.

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Wizzair startet interaktive Einreise-Landkarte

Die Billigfluggesellschaft Wizzair integrierte auf ihrer Homepage eine interaktive Karte, die Auskunft über das aktuelle Angebot des Carriers, aber auch die am Zielort gültigen Einreisebestimmungen gibt. Der pinkfarbene Lowcoster will damit die Planung von Flugreisen erleichtern. Um die Karte zu benutzen, müssen die Passagiere einfach auf den gewünschten Abflughafen klicken und können dann aus allen verfügbaren Zielen im Wizzair-Netzwerk wählen. Länder und Flughäfen sind je nach Einschränkungen farblich gekennzeichnet – grün bedeutet, dass es keine Einschränkungen für die Einreise auf dem Luftweg gibt, gelb bedeutet, dass es teilweise Einschränkungen (Test/Quarantäne/Wohnsitz) für die Einreise auf dem Luftweg gibt und rot bedeutet, dass es vollständige oder teilweise Einreiseverbote auf dem Luftweg gibt. Für weitere Informationen zu den Reisebestimmungen können Passagiere bestimmte Routen anklicken, um zu einer länderspezifischen Reiseinformationsseite zu gelangen, die relevante Links zu Websites der lokalen Behörden, nützliche Reiseseiten und alle notwendigen Formulare enthält, die vor der Abreise ausgefüllt werden müssen. Die Reiseplanungskarte wird täglich um 18:00 Uhr MEZ aktualisiert, dennoch empfiehlt Wizzair den Passagieren, die Einreisebestimmungen vor dem Abflug doppelt zu überprüfen, da sie sich täglich ändern können. „Wir sind stets bestrebt, das Kundenerlebnis während der gesamten Reise und auch auf unserer Website zu verbessern und diese neue Website-Suchfunktion wird es den Passagieren erleichtern, zu bestimmen, wohin sie reisen können und wohin nicht. Wir glauben, dass die Reiseplanungskarte die Bedenken der Passagiere bezüglich des Reisens in diesen unsicheren Zeiten verringern wird, da sie diese mit den neuesten Reiseinformationen auf dem Laufenden hält, so dass die Passagiere weiterhin neue und aufregende

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Emirates startet Schüler- und Studentenrabatt

Golfcarrier Emirates gewährt ab sofort Schülern, Studenten und deren Angehörigen einen Rabatt von zehn Prozent in der Economyclass und fünf Prozent in der Businessclass. Dazu muss bei der Buchung der Aktionscode „Student“ eingegeben werden. Der Carrier will damit Reisen zwischen Heimat und Studienort fördern. Schüler und Studenten kommen ab sofort in den Genuss von Sonderrabatten für Economy- und Business-Class-Tarife, von zusätzlichem Freigepäck und von einer kostenlosen Umbuchung ihrer Reise bis sieben Tage vor Reiseantritt. Darüber hinaus können auch ihre Familienangehörigen und Reisebegleiter in den Genuss dieses Angebots kommen, sofern sie gemeinsam reisen. Tickets können bis zum 31. Oktober 2020 unter Verwendung des Codes STUDENT gebucht werden. Alle Tickets haben eine maximale Gültigkeit von 12 Monaten. Weitere Informationen über das Angebot unter diesem Link.

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Ryanairs Gebührenverzicht hat einen Haken

Die Ryanair Group erhebt auch für Ticketkäufe, die für Oktober und November 2020 getätigt werden, keine Umbuchungsgebühr. Allerdings muss eine etwaige Tarifdifferenz nachgezahlt werden. Lediglich die pauschale Verwaltungsgebühr für die Änderung des Tickets entfällt weiterhin. Ryanair erklärt, dass Kunden, die Flugscheine für Oktober oder November 2020 erwerben, diese ohne Erhebung der sonst üblichen Gebühr bis zum 21. März 2021 umgebucht werden können. Allerdings hat die Angelegenheit zwei Haken: Eine etwaige Tarifdifferenz muss nachgezahlt und auf die Verwaltungsgebühr verzichtet der Carrier nur dann, wenn die Änderung mindestens sieben Tage vor Abflug getätigt wird. Da sich momentan zum Teil über Nacht gravierende Änderungen in Sachen Einreisebestimmungen ergeben, ist dies nicht sonderlich kulant. „Um unseren Kunden in diesem Herbst so viel Flexibilität und Vertrauen wie möglich zu bieten, haben wir den Erlass unserer Umbuchungsgebühr auf Buchungen für Reisen im Oktober und November ausgedehnt. Kunden können jetzt eine wohlverdiente Auszeit planen und wissen, dass sie ihre Flüge ohne zusätzliche Gebühren auf ein anders Datum bis zum 21. März 2021 verschieben können“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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