
Venedig weitet Zutrittsgebühren für Tagestouristen im Jahr 2026 aus
Die italienische Lagunenstadt Venedig intensiviert ihre Maßnahmen zur Steuerung des Besucheraufkommens. Wie die Stadtverwaltung und Experten des ÖAMTC bestätigen, wird das im Jahr 2024 eingeführte System der Eintrittsgebühren für das Jahr 2026 erheblich ausgeweitet. Ab dem 3. April 2026 wird an insgesamt 60 ausgewählten Tagen ein Zutrittsgeld für Tagesgäste fällig. Die Regelung konzentriert sich primär auf die besucherstarken Zeiträume zwischen dem 3. April und dem 26. Juli, wobei die Gebührenpflicht jeweils von freitags bis sonntags sowie an Feiertagen wie dem Ostermontag und Brückentagen im Mai und Juni gilt. Die Kosten sind für alle Besucher ohne gebuchte Übernachtung in der Zeit von 08:30 bis 16:00 Uhr zu entrichten. Zusätzliche Recherchen zu den operativen Details zeigen, dass die Stadtverwaltung auf eine Staffelung der Preise setzt, um eine frühzeitige Planung zu erzwingen. Wer seine Registrierung bis spätestens vier Tage vor der Ankunft abschließt, zahlt die Basisgebühr von fünf Euro. Kurzentschlossene, die innerhalb der Vier-Tages-Frist buchen, müssen hingegen den erhöhten Satz von zehn Euro entrichten. Die Abwicklung erfolgt digital über ein zentrales Buchungsportal, das nach der Zahlung einen QR-Code generiert. Dieser Code dient als digitaler Nachweis bei stichprobenartigen Kontrollen an den Hauptzugangspunkten wie dem Bahnhof Santa Lucia oder dem Piazzale Roma. Ein Kontingent, das die Gesamtzahl der Besucher pro Tag deckelt, wurde für das Jahr 2026 trotz vorheriger Diskussionen erneut nicht eingeführt. Die Registrierungspflicht gilt dabei auch für Personen, die von der eigentlichen Zahlung befreit sind. Dazu zählen unter anderem Hotelgäste mit Übernachtung in der historischen Altstadt, Einwohner der Region Venetien, Kinder unter 14








