
Safran erhöht Jahresprognose nach starkem Halbjahr
Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Safran blickt nach einer spürbaren Erholung des Luftverkehrs und einer hohen Nachfrage nach Flugzeugmotoren sowie Ersatzteilen optimistisch auf das weitere Geschäftsjahr 2026. Wie das Unternehmen am 28. Juli 2026 in Paris mitteilte, führt die anhaltend starke Auslastung der zivilen Luftflotten weltweit zu einer erhöhten Inanspruchnahme von Instandhaltungs- und Wartungsdienstleistungen. Vor diesem Hintergrund hat die Konzernführung um Vorstandschef Olivier Andriès die Finanzziele für das Gesamtjahr in mehreren Kernkennzahlen nach oben korrigiert. An den Finanzmärkten wurden die Zahlen positiv aufgenommen, wenngleich Marktbeobachter auf bestehende Unsicherheiten bei globalen Lieferketten verweisen. Operatives Ergebnis und Cashflow übertreffen bisherige Planungen Aufgrund der operativen Dynamik in den ersten sechs Monaten des Jahres hebt Safran seine Jahresziele an. Das bereinigte operative Ergebnis soll im Gesamtjahr 2026 nun einen Wert zwischen 6,4 Milliarden und 6,5 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einer Anhebung der bisherigen Zielmarke um jeweils 300 Millionen Euro. Parallel dazu rechnet das Management beim Umsatz mit einem Zuwachs im mittleren Zehner-Prozentbereich. Ursprünglich war ein Anstieg im niedrigen bis mittleren Zehner-Prozentbereich prognostiziert worden. Auch beim freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) erwartet Safran eine Verbesserung der Finanzlage. Die Prognose für diese Kennzahl wurde ebenfalls um knapp 300 Millionen Euro angehoben und liegt nun in einer Spanne von 4,7 Milliarden bis 4,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen profitiert dabei maßgeblich von Vorauszahlungen bei Neuaufträgen sowie von der hohen Marge im Geschäft mit Ersatzteilen für zivile Flugzeugtriebwerke, das traditionell profitabler ist als der Verkauf von Erstausrüstung. Die Halbjahresbilanz im Detail: Hohes Wachstum in den Kernsparten Im ersten Halbjahr








