Jan Gruber

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Jan Gruber

Lot ordert Airbus A220 im großen Stil

Auf der diesjährigen Paris Air Show 2025 hat die polnische Nationalfluggesellschaft Lot Polish Airlines einen Festauftrag bei Airbus über insgesamt 40 Flugzeuge der A220-Familie platziert. Die Bestellung umfaßt 20 A220-100 und 20 A220-300 und markiert damit das erste Mal, daß Lot für ihre Flottenmodernisierung Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus ausgewählt hat. Die Vereinbarung, die potenziell eine Aufstockung auf bis zu 84 A220-Flugzeuge vorsieht, ist ein klares Zeichen für die Wachstumsambitionen von Lot und ihre Absicht, ihre Position als führende Fluggesellschaft in Mittel- und Osteuropa auszubauen. Die neuen Flugzeuge, deren Beitritt zur Flotte im Jahre 2027 beginnen soll, werden die bestehende Regionalflotte von Lot schrittweise ersetzen. Strategische Neuausrichtung: Lot setzt auf die A220-Familie Die Entscheidung von Lot Polish Airlines für die Airbus A220-Familie ist ein fundamentaler Wandel in ihrer Flottenstrategie. Traditionell stark mit Boeing-Flugzeugen verbunden, signalisiert dieser Schritt eine Diversifizierung der Zulieferer und ein Bekenntnis zu den modernen, auf Regionalstrecken spezialisierten Flugzeugtypen von Airbus. Michał Fijoł, Vorstandsvorsitzender von Lot Polish Airlines, betonte die zukunftsweisende Bedeutung dieses Auftrags: „Die heutige Entscheidung gilt der Zukunft. Die Airbus A220-Familie, die ab 2027 in unsere Flotte aufgenommen wird, eröffnet uns neue Möglichkeiten für Entwicklung und Wachstum – Schlüsselpfeiler unserer Strategie.“ Er hob hervor, daß diese modernen, effizienten und passagierorientierten Flugzeuge es Lot ermöglichen werden, „effektiv im europäischen Luftraum zu konkurrieren, unsere Position als bevorzugter Anbieter in Mittel- und Osteuropa zu stärken und Lot auf ihre Rolle als führende Fluggesellschaft am Zentralen Kommunikationshafen vorzubereiten.“ Der „Zentrale Kommunikationshafen“ (Central Communication Port, CPK) ist ein geplantes Mega-Projekt in

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Lufthansa City Airlines erweitert Streckennetz ab München

Lufthansa City Airlines baut ihr Streckennetz in der zweiten Jahreshälfte 2025 erheblich aus. Die neue Fluggesellschaft übernimmt sechs weitere Verbindungen von ihrer Muttergesellschaft Lufthansa und integriert diese in ihren Flugplan ab München. Dies geht aus aktuellen Flugplandaten hervor. Die erste neue Route startet bereits am 1. Juli und führt nach Sevilla, die täglich bedient wird. Ab dem 1. August folgen Neapel mit ebenfalls täglichen Flügen und Sofia mit sechs bis sieben wöchentlichen Verbindungen. Die Strecke nach Catania wird ab dem 1. September täglich angeflogen. Die Expansionswelle findet ihren Abschluß im Oktober mit den Routen nach Bukarest, die zweimal täglich bedient werden, und nach Alicante, die sechsmal wöchentlich angeflogen wird. Alle diese neuen Strecken werden mit modernen Flugzeugen des Typs Airbus A320neo bedient. Im Zuge dieser Erweiterung wird Lufthansa City Airlines die Frequenz der Verbindung nach Neapel ab September auf 20 wöchentliche Flüge erhöhen. Die Route nach Sevilla war bereits im Vorfeld angekündigt worden. Diese Strategie untermauert die Rolle von Lufthansa City Airlines als wichtiger Bestandteil der Konzernflotte und soll die Konnektivität des Drehkreuzes München weiter stärken. Durch die Übernahme dieser Verbindungen von Lufthansa soll die Effizienz im Kurz- und Mittelstreckenbereich gesteigert werden.

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Riyadh Air setzt auf Airbus A350-1000: Großauftrag auf der Paris Air Show unterzeichnet

Riyadh Air, die neue Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, hat auf der Paris Air Show einen strategischen Festauftrag für 25 Flugzeuge des Typs Airbus A350-1000 bekanntgegeben. Die Vereinbarung, die potenziell auf bis zu 50 Maschinen dieses Typs ausgeweitet werden könnte, wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unterzeichnet. Anwesend waren hochrangige Vertreter wie S.E. Yasir Al-Rumayyan, der Gouverneur des saudi-arabischen Public Investment Fund (PIF), Christian Scherer, CEO Commercial Aircraft bei Airbus, und Tony Douglas, CEO von Riyadh Air. Dieser Großauftrag, der Riyadh Air zum ersten Betreiber der A350-1000 in Saudi-Arabien macht, ist ein zentraler Baustein für die ambitionierte „Vision 2030“ des Königreichs, die darauf abzielt, bis zum Ende des Jahrzehnts jährlich 300 Millionen Flugpassagiere zu erreichen und das Land als globales Luftfahrt- und Tourismusdrehkreuz zu positionieren. Riyadh Air: Eine neue Premium-Fluggesellschaft mit globalen Ambitionen Riyadh Air wurde als neue nationale Fluggesellschaft Saudi-Arabiens gegründet, mit dem klaren Ziel, eine Premium-Fluggesellschaft von Weltformat zu etablieren. Das Unternehmen ist vollständig im Besitz des Public Investment Fund (PIF) des Königreichs, einem der größten Staatsfonds der Welt, was die strategische Bedeutung und die finanzielle Rückendeckung der Fluggesellschaft unterstreicht. Riyadh Air soll eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der „Vision 2030“ spielen, einem umfassenden Plan zur Diversifizierung der saudi-arabischen Wirtschaft und zur Reduzierung der Abhängigkeit vom Erdöl. Im Rahmen dieser Vision soll Saudi-Arabien zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Logistik und Luftfahrt entwickelt werden. Die Entscheidung, eine neue Fluggesellschaft zu gründen, anstatt sich ausschließlich auf die bestehende nationale Fluggesellschaft Saudia zu verlassen, zeigt das Ausmaß der Ambitionen. Riyadh Air soll ein

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Zürich: Passagieraufkommen stagniert im Mai 2025

Der Flughafen Zürich verzeichnete im Mai 2025 ein Passagieraufkommen von 2.775.275 Reisenden. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Obwohl die Zahl der Fluggäste nahezu konstant blieb, stieg die Anzahl der Flugbewegungen, also Starts und Landungen, um 1 Prozent auf 24.092. Die Anzahl der Lokalpassagiere lag im Mai 2025 bei 2.002.850. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 28 Prozent, was 767.514 Reisenden entspricht. Auffällig ist, daß die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug mit 130 Fluggästen um 2 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Gleichzeitig sank die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat im Vergleich zum Mai des Vorjahres um 2 Prozentpunkte auf 77 Prozent. Dies deutet darauf hin, daß die Airlines zwar mehr Flüge anbieten, diese jedoch nicht voll ausgelastet sind oder daß kleinere Flugzeuge eingesetzt werden. Im Bereich der Frachtabwicklung wurde im Mai am Flughafen Zürich ein Volumen von 36.935 Tonnen verzeichnet. Dies stellt eine Abnahme von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat dar. Die Entwicklung im Mai 2025 zeigt somit ein gemischtes Bild für den Flughafen Zürich: Während das Passagieraufkommen stabil bleibt und die Flugbewegungen leicht zunehmen, sind die Auslastung der Flüge und das Frachtvolumen rückläufig. Die Luftverkehrsbranche sieht sich weiterhin mit Herausforderungen wie dem Ausgleich von Kapazitäten und Nachfrage konfrontiert.

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Sommersaison 2025 in den Alpen: Südtirol führt bei Preisen, Bayern bei Auslastung, Tirol stabil

Die Tourismusbranche im Alpenraum blickt mit Spannung auf die Sommersaison 2025. Erste Prognosen, erstellt von Thomas Steiner, Managing Partner des renommierten Beratungsunternehmens Kohl > Partner, in Zusammenarbeit mit RateBoard, einem Spezialisten für Revenue Management-Systeme, zeichnen ein überwiegend positives Bild. Die Analyse von Daten aus 450 Hotelbetrieben in Bayern, Südtirol und Tirol deutet auf eine stabile bis positive Entwicklung hin. Während Südtirol sowohl bei der Nachfrage als auch bei den Preissteigerungen die Führung übernimmt, verzeichnet Bayern das stärkste Wachstum in der Auslastung. Tirol zeigt sich stabil und weist weiterhin Potenzial für Zuwächse auf. Insgesamt läßt sich festhalten, daß die Buchungszahlen und Preistrends für den Sommer 2025 eine robuste Nachfrage und eine solide Preissetzung erwarten lassen, wenngleich die Kurzfristigkeit der Buchungen weiterhin eine Herausforderung bleibt. Methodik der Prognose: Ein tiefgehender Faktencheck Die Grundlage für die vorliegenden Prognosen bildet ein umfassender „Fakten-Check zur Sommersaison 2025“, der von Thomas Steiner, Managing Partner bei Kohl > Partner, in Kooperation mit RateBoard durchgeführt wurde. Kohl > Partner ist ein etabliertes Beratungsunternehmen im Tourismussektor, das sich auf strategische Entwicklung, Management und Marketing spezialisiert hat. RateBoard ist ein anerkannter Anbieter von Revenue Management-Systemen, die Hoteliers dabei unterstützen, Preise und Kapazitäten optimal zu steuern, um den Umsatz zu maximieren. Die Expertise beider Unternehmen gewährleistet eine fundierte Datenanalyse. Die Analyse basiert auf einem breiten Datensatz von 450 Hotelbetrieben, die im gesamten Alpenraum angesiedelt sind. Diese breite Stichprobe ist entscheidend, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen und Trends über verschiedene Kategorien von Beherbergungsbetrieben hinweg zu identifizieren. Durch die Nutzung von Daten aus

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Karrieretag am Stuttgarter Flughafen bietet vielfältige Jobchancen

Am Freitag, dem 27. Juni 2025, findet im Terminal 1 West des Stuttgarter Flughafens (STR) ein Karrieretag statt. Von 10 bis 16 Uhr erhalten Besucher Informationen aus erster Hand zu verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten auf dem Flughafengelände. Das Angebot richtet sich an Berufserfahrene, Schüler auf der Suche nach Ausbildungs- oder dualen Studienplätzen sowie an Absolventen, die ihren Berufseinstieg planen. Über 15 Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen, die den Betrieb am Landesflughafen sicherstellen, werden vor Ort vertreten sein. Dazu gehören die Flughafengesellschaft selbst, die für die Infrastruktur zuständig ist, sowie die Boden- und Passagierabfertigungsdienstleister SGS und LOSCH Airport Service. Des Weiteren präsentieren sich Unternehmen aus der Hotellerie, Sicherheitsdienste und Behörden wie die Landespolizei und Securitas. Auch Partner wie die Messe Stuttgart, die VfB Bildungsakademie und SIXT sind anwesend, um über ihre Angebote zu informieren. Die Agentur für Arbeit bietet zusätzlich wertvolle Ratschläge zur Bewerbung. Ein Fotopoint ermöglicht es Schülern, kostenlose professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen. Als besonderes Highlight wird von 13 bis 14 Uhr das VfB-Maskottchen Fritzle anwesend sein. Besucher des Karrieretags können kostenlos im Parkhaus P4 parken; die Ausfahrttickets werden am Infodesk des Karrieretags gegen Parktickets für P2/P4 getauscht.

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Schweizerische Südostbahn AG: Kupferfarbene Züge erschließen malerische Landschaften

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) hat sich als ein herausragender Akteur im schweizerischen Schienenverkehr etabliert, der Reisenden das ganze Jahr über die Möglichkeit bietet, einige der landschaftlich reizvollsten Regionen der Schweiz zu durchqueren. Mit ihren charakteristischen kupferfarbenen Zügen, die nicht nur äußerlich einen Blickfang darstellen, sondern auch im Inneren mit einem modernen und komfortablen Raumkonzept überzeugen, verbindet die SOB wilde Hochmoorgebiete mit schroffen Gebirgslandschaften. Von den hügeligen Gefilden des Appenzellerlandes bis zu den majestätischen Alpen des Gotthardmassivs bietet die SOB auf ihren Linien wie dem Voralpen-Express, Treno Gottardo, Aare Linth und dem neuen Alpenrhein-Express ein Reiseerlebnis, das Natur- und Kulturliebhaber gleichermaßen begeistert und die Schweiz von ihren schönsten Seiten präsentiert. Ein rollendes Wohnzimmer: Komfort und Design in den SOB-Zügen Die Schweizerische Südostbahn AG legt großen Wert auf ein angenehmes Reiseerlebnis, das über die reine Beförderung von A nach B hinausgeht. Die außen kupferfarbenen Züge sind ein Markenzeichen der SOB und heben sich deutlich vom üblichen Erscheinungsbild vieler Bahnflotten ab. Doch nicht nur die äußere Gestaltung überzeugt; das Innere der Züge ist auf den Komfort der Reisenden ausgerichtet. Ein modernes, helles Raumkonzept schafft eine freundliche und einladende Atmosphäre, während große Fenster den Blick auf die vorbeiziehende, atemberaubende Landschaft ermöglichen. Diese großen Fenster sind ein entscheidendes Merkmal für eine Bahn, die sich als „Panoramabahn“ durch die schönsten Regionen versteht. Die Ausstattung an Bord läßt kaum Wünsche offen: Zwei speziell eingerichtete Bistrozonen, die mit Automaten für Getränke und Snacks ausgestattet sind, ermöglichen es den Reisenden, sich während der Fahrt zu versorgen. An allen

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Neue Initiative: KLM, Transavia und Elysian Aircraft treiben Entwicklung der Elektroluftfahrt voran

KLM, Transavia und Elysian Aircraft haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um die Entwicklung der batterieelektrischen Luftfahrt voranzutreiben. Das Vorhaben konzentriert sich auf den zukünftigen Einsatz des Elysian E9X Flugzeugs, das darauf abzielt, 90 Passagiere bis zu 800 Kilometer rein elektrisch zu befördern. Dies macht das Flugzeug ideal für regionale Strecken, wie beispielsweise zwischen Amsterdam und London. Im Rahmen einer Reihe interdisziplinärer Workshops werden die drei Partner technische, operative und kommerzielle Aspekte der Elektroluftfahrt untersuchen. Ihr Ziel ist es, nicht nur das Flugzeug selbst zu entwickeln, sondern ein vollständiges Ökosystem darum herum zu schaffen. Dies umfaßt Aspekte wie das Kundenerlebnis, die erforderliche Infrastruktur und die Festlegung praktikabler Routen. Die Expertise der beteiligten Unternehmen wird dabei gebündelt: Transavia steuert ihr Wissen aus dem praktischen Flugbetrieb bei, während KLM Einblicke in alternative Antriebstechnologien und die langfristige Transformation des Sektors liefert. Auch Piloten sind aktiv an der Gestaltung der Flugabläufe beteiligt, insbesondere im Hinblick auf die Handhabung neuer Energiesysteme. Die Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer neuen Ära des Flugverkehrs dar. Die Partner haben sich darauf verständigt, Innovation mit realistischen und skalierbaren Lösungen zu verbinden. Zukünftige Arbeiten werden detaillierte Routenanalysen und die Gestaltung des Passagiererlebnisses umfassen, um die Akzeptanz elektrischer Flugzeuge zu fördern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Fluggeräten, die den Anforderungen des regionalen Luftverkehrs gerecht werden und somit eine Alternative für Kurzstreckenflüge bieten können.

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Deutsche Bahn und Eurostar planen Direktverbindung nach London

Die Deutsche Bahn (DB) und der europäische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Eurostar arbeiten an einer umsteigefreien Direktverbindung von Deutschland nach London. Diese ambitionierten Pläne, die eine signifikante Ausweitung des internationalen Schienenverkehrs bedeuten könnten, wurden vom Bahn-Konzern selbst bestätigt, nachdem die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) darüber berichtet hatte. Beide Unternehmen sind überzeugt vom großen Potenzial einer solchen Direktverbindung, die Deutschland und Großbritannien auf der Schiene noch näher zusammenbringen soll. Aktuell ist eine Reise von Deutschland nach London nur mit einem Umstieg in Brüssel möglich. Die geplante umsteigefrei Verbindung verspricht eine erhebliche Verkürzung der Reisezeit und eine Vereinfachung des Reiseerlebnisses, stellt jedoch auch technische, betriebliche und rechtliche Herausforderungen dar, die es zu überwinden gilt. Die Vision einer Direktverbindung: Details der geplanten Strecke und Eurostars Expansionspläne Die Idee einer umsteigefreien Zugverbindung von Deutschland nach London ist nicht neu, gewinnt aber nun durch die konkreten Gespräche zwischen der Deutschen Bahn und Eurostar an Realität. Gemäß dem Bericht der FAZ strebt Eurostar eine deutliche Ausweitung seines internationalen Angebots im nächsten Jahrzehnt an. Insbesondere die Verbindungen nach Deutschland und in die Schweiz sollen „in den frühen Dreißigerjahren“ kräftig aufgestockt werden. Für die Direktverbindung von Frankfurt nach London ist vorgesehen, daß täglich vier Züge verkehren werden. Eine Reisedauer von etwa fünf Stunden wird angestrebt, was angesichts der Distanz und der Notwendigkeit, den Kanaltunnel zu durchqueren, eine bemerkenswerte Effizienz darstellen würde. Gegenwärtig ist die Reise von Deutschland in die britische Hauptstadt lediglich mit einem obligatorischen Umstieg in Brüssel möglich. Von großen deutschen Städten wie Frankfurt oder Köln verkehren ICE-Züge der Deutschen

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Airbus prognostiziert starken Bedarf an neuen Flugzeugen bis 2044

Airbus erwartet in den kommenden zwei Jahrzehnten einen weiterhin wachsenden Bedarf an neuen Flugzeugen. Bis zum Jahr 2044 sollen voraussichtlich rund 43.400 neue Passagier- und Frachtflugzeuge benötigt werden, teilte der Konzern am Donnerstag kurz vor der weltgrößten Flugzeugmesse in Le Bourget bei Paris mit. Diese Prognose liegt etwa 1.000 Maschinen über der Vorjahresvorhersage für den Zeitraum bis 2043. Die globale Flotte an Passagier- und Frachtjets dürfte sich damit auf mehr als 49.000 Maschinen verdoppeln. Als Hauptgrund für diesen Anstieg wird ein erwartetes jährliches Wachstum des weltweiten Luftverkehrs um 3,6 Prozent genannt. Dies wird maßgeblich durch eine Zunahme der Mittelschicht um 1,5 Milliarden Menschen weltweit getrieben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Flugreisen unternehmen. Airbus erwartet einen besonders starken Anstieg der Nachfrage innerhalb Indiens sowie zwischen China und anderen asiatischen Ländern. Nach Einschätzung des Konzerns werden nur etwa 44 Prozent der neuen Maschinen ältere Flugzeuge ersetzen; mehr als die Hälfte diene dem Ausbau der Flotten. Der größte Teil der Nachfrage entfällt auf Schmalrumpfjets wie die Airbus-Reihen A320neo und A220 sowie die Boeing 737 MAX, die mit 34.250 Stück fast vier Fünftel der prognostizierten Nachfrage ausmachen. Hinzu kommen etwa 9.170 Großraumjets wie die Airbus-Modelle A350 und A330neo sowie die Boeing-Modelle 777X und 787 „Dreamliner“. Trotz dieser hohen Nachfrage kämpfen die Flugzeugbauer seit der Coronapandemie mit Engpässen bei Zulieferern. Christian Scherer, Chef des Verkehrsflugzeuggeschäfts bei Airbus, äußerte sich „vorsichtig optimistisch“, das Jahresziel von 820 Auslieferungen erreichen zu können, obwohl Airbus derzeit auf Triebwerkssätze für 40 bereits fertiggestellte Flugzeuge wartet. Boeing wird seine eigene Marktprognose für

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