Jan Gruber

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Jan Gruber

Regionale Flughäfen als Schlüssel zum Erfolg: Erstes Expertenforum Luftfahrt in Linz

Das erste Expertenforum Luftfahrt der Aviation Industry Austria (AIA), des Dachverbandes der österreichischen Luftfahrtbranche, hat gestern, am 12. Juni 2025, am Flughafen Linz stattgefunden und bot eine Plattform für intensive Diskussionen und vielfältige Expertenmeinungen. Über 80 geladene Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus versammelten sich, um die Rolle regionaler Flughäfen als Mobilitätsdrehscheiben und deren Bedeutung für die Standortentwicklung sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erörtern. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Herausforderungen und Chancen der Luftverkehrsentwicklung in einem sich wandelnden Marktumfeld und die Vernetzung mit internationalen Märkten. Experten hoben die immense Wertschöpfung und die Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze durch die Luftfahrtbranche in Österreich hervor und betonten die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Tourismus und Politik, um weiteres Wachstum und internationale Relevanz zu sichern. Ein illustres Podium: Geballte Kompetenz am Flughafen Linz Das Expertenforum der Aviation Industry Austria versammelte eine beeindruckende Riege von Fachleuten und Entscheidungsträgern, die ihre Perspektiven auf die Zukunft der österreichischen Luftfahrt teilten. Am Podium saßen namhafte Persönlichkeiten, die verschiedene Facetten der Branche repräsentierten: Diese vielseitige Besetzung des Podiums spiegelte die Komplexität und die weitreichenden Verflechtungen der Luftfahrtindustrie wider. Die Diskussionen drehten sich nicht nur um technische und betriebliche Aspekte, sondern auch um wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Rolle der Regionalentwicklung und die Notwendigkeit internationaler Vernetzung. Die Rolle der Regionalflughäfen: Mobilität, Standort und Wettbewerbsfähigkeit Im Zentrum der Veranstaltung standen die regionalen Flughäfen Österreichs. Diese Standorte sind weit mehr als nur Start- und Landeplätze für Flugzeuge; sie fungieren als entscheidende Mobilitätsdrehscheiben, die lokale Wirtschaftsräume mit nationalen und internationalen Märkten

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Thai Airways plant Flottenvereinfachung und deutliches Wachstum

Thai Airways International arbeitet aktiv an der Reduzierung der Anzahl ihrer Flugzeugtypen. Wie Unternehmenschef Chai Eamsiri der Bangkok Business mitteilte, soll die Flotte von ehemals acht verschiedenen Typen vor der Pandemie auf zukünftig vier reduziert werden. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft sechs verschiedene Flugzeugmuster. Gemäß den Daten von ch-aviation umfaßt die aktuelle Flotte von Thai Airways 79 Flugzeuge, darunter Airbus A320-200, A330-300, A350-900 sowie Boeing 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9. Die A380-800 und die verbliebenen B747-400 wurden kurz nach Beginn der Pandemie ausgemustert. Eamsiri plant, die Anzahl der Flugzeugtypen bis 2029 auf fünf zu senken, indem die Boeing 777-200ER außer Dienst gestellt werden. Bis 2033 soll die Reduzierung auf vier Typen erfolgen, wenn die Airbus A330-300 aus der Flotte genommen werden. Parallel zur Flottenvereinfachung strebt Thai Airways ein erhebliches Wachstum an. Bis 2033 soll die Gesamtflotte auf 150 Flugzeuge anwachsen. Dies umfaßt 15 Boeing 777-300ER, 17 Airbus A350-900, 66 Boeing 787 (sowohl 787-8 als auch 787-9) und 52 Airbus Schmalrumpfflugzeuge. Auf der Bestellliste stehen bereits 32 Airbus A321-200N, sechs Boeing 787-10 und 42 Boeing 787-9. Die Auslieferungen der A321neo sind zwischen November 2025 und August 2028 geplant, während weitere B787-9 in der ersten Jahreshälfte 2026 eintreffen sollen. Die ersten B787-10 werden voraussichtlich Mitte 2027 geliefert. Eamsiri erwartet, daß die Flotte von Thai Airways unter Berücksichtigung der Ausmusterungen bis Ende 2028 um 80 Flugzeuge wachsen wird.

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Play Airlines vollzieht strategischen Rückzug aus Nordamerika

Die isländische Fluggesellschaft Play hat den vollständigen Rückzug aus dem nordamerikanischen Markt bestätigt. Dieser strategische Schritt, der bereits im Dezember 2024 mit der Einstellung der Flüge zwischen Keflavik und Washington Dulles begann und sich im April 2025 mit dem Ende der Verbindung nach Hamilton, dem Tor zur Metropolregion Toronto, fortsetzte, wird mit der Einstellung der letzten drei verbleibenden Nordamerika-Routen im Oktober 2025 abgeschlossen sein. Das Unternehmen begründet diese Entscheidung mit der Kostenintensität seines nordamerikanischen Geschäfts, welches auf einem Drehkreuz-Modell basierte, sowie mit einem Marktumfeld, das von hoher Saisonalität, Überkapazitäten und zunehmendem Wettbewerb geprägt ist. Künftig wird sich Play auf das Leasinggeschäft und die Erschließung südeuropäischer Freizeitmärkte konzentrieren, die dem Unternehmen zufolge eine bessere Leistungsbilanz aufweisen. Play Airlines: Ein Blick auf das Geschäftsmodell und die nordamerikanische Expansion Play Airlines wurde als isländischer Billigflieger konzipiert, der Reisenden preiswerte Verbindungen zwischen Europa und Nordamerika über sein Drehkreuz am internationalen Flughafen Keflavik (KEF) auf Island anbieten sollte. Das Geschäftsmodell basierte auf dem sogenannten „Drehkreuz-Modell“ oder „hub-and-spoke“-Prinzip, bei dem Passagiere aus verschiedenen europäischen Städten in Keflavik zusammengeführt und von dort mit Anschlußflügen zu Zielen in Nordamerika weiterbefördert werden. Umgekehrt galt dies auch für Reisende aus Nordamerika, die über Keflavik nach Europa gelangen wollten. Dieses Modell erfordert eine hohe Effizienz bei den Umsteigevorgängen und eine ausreichende Anzahl an Anschlußpassagieren, um die Flüge profitabel zu gestalten. Die Expansion nach Nordamerika war ein wesentlicher Bestandteil der ursprünglichen Unternehmensstrategie, um das Wachstum der Fluggesellschaft voranzutreiben und sich als Transatlantik-Carrier im Niedrigpreissegment zu etablieren. Dies umfaßte die Eröffnung von Routen

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Air France eröffnet Pop-up-Restaurant auf dem Dach der Galeries Lafayette in Paris

Air France eröffnet vom 25. Juni bis zum 20. August 2025 ein Pop-up-Restaurant auf dem Dach der Galeries Lafayette Paris Haussmann. Gäste können dort die Business-Menüs der Langstreckenflüge „wie an Bord“ genießen, während sie einen Panoramablick über Paris haben. Die Gerichte und Desserts wurden speziell von dem dreifach mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Koch Régis Marcon und der renommierten Konditorin Nina Métayer kreiert. Nach dem Erfolg des ersten Pop-up-Restaurants im Palais de Tokyo während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris wählt Air France in diesem Jahr das achte Stockwerk des Kaufhauses Galeries Lafayette als Standort. Das Restaurant präsentiert sich in einem maßgeschneiderten Dekor in den Farben der Fluggesellschaft: Marineblau, Weiß und ein Hauch von Rot. Mit zwanzig Gedecken und zwei Mittagsservices soll es eine private, gemütliche Atmosphäre schaffen, ähnlich den Flughafenlounges. Eine Außenlounge und Sonnenliegen runden das Ambiente ab und ermöglichen einen umfassenden Blick auf Paris, vom Eiffelturm bis zum Montmartre. Die Speisekarte umfaßt französisch inspirierte Gerichte, zubereitet von Servair, einem führenden Airline-Catering-Unternehmen. Das Menü, das Appetizer, Vorspeise, Hauptgericht, eine Käseauswahl und ein Dessert umfaßt, wird auf speziellem Geschirr des Designers Jean-Marie Massaud serviert und bildet das Business-Menü der Fluggesellschaft ab. Küchenchef Régis Marcon bietet Gerichte mit Fleisch, Geflügel, Fisch und vegetarischen Optionen, inspiriert von der Natur und seiner Heimatregion Auvergne-Rhône-Alpes. Nina Métayer, die 2023 zur weltbesten Konditorin gekürt wurde, steuert die Desserts bei. Die Wein- und Champagnerkarte wurde von Air Frances Chefsommelier Xavier Thuizat zusammengestellt. Das Restaurant ist täglich (außer dienstags) von 11:30 bis 15:30 Uhr geöffnet; Reservierung ist

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Lufthansa Group erweitert Codeshare-Flüge mit ITA Airways auf Langstrecken

Die Lufthansa Group treibt die Integration von ITA Airways voran und ermöglicht ihren Kunden ab dem 1. Juli 2025 die Kombination von Flügen der Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines mit Langstreckenflügen von ITA Airways in einer einzigen Buchung. Dies stellt einen wichtigen Schritt in der geplanten vollständigen Integration der italienischen Fluggesellschaft dar. Durch die gegenseitigen Codeshare-Angebote profitieren Reisende von deutlich verbesserten Anschlußverbindungen und einer durchgehenden Gepäckbeförderung bis zum Zielort. So ist es beispielsweise möglich, mit Lufthansa von Frankfurt und München über Rom mit ITA Airways nach Bangkok, Dschidda, Riad oder mit Brussels Airlines von Brüssel nach Kairo zu reisen. Auch Codeshare-Flüge von Wien via Rom nach Rio de Janeiro oder São Paulo sind mit Lufthansa und Austrian Airlines buchbar. Weitere Codeshare-Verbindungen nach Afrika und Asien sollen in den kommenden Wochen folgen. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, äußerte sich erfreut über diesen Meilenstein. Er betonte, daß den Gästen durch die Ausweitung der Codeshare-Flüge ein nahtloses und konsistentes Reiseerlebnis mit einem erweiterten und aufeinander abgestimmten Streckennetz geboten werde. Kunden können wie gewohnt Meilen und Punkte in den jeweiligen Vielfliegerprogrammen Miles & More oder Volare sammeln und einlösen. Bereits seit März können Reisende von ITA Airways und den anderen Netzwerkairlines der Lufthansa Group über 100 neue Codeshare-Flüge für ausgewählte inneritalienische und europäische Verbindungen buchen. Nach der vollständigen Umsetzung des Codeshare-Programms werden den Passagieren von ITA Airways zukünftig über 250 Codeshare-Ziele der Lufthansa Group zur Auswahl stehen.

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Boeing verzeichnet Rekordaufträge im Mai 2025: Starkes Wachstum trotz Produktionsengpässen

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Mai 2025 einen bemerkenswerten Auftragseingang von 303 neuen Flugzeugen verzeichnet. Dieser Wert stellt den sechstbesten Monat in der Geschichte des Unternehmens hinsichtlich der Bestelleingänge dar und markiert eine signifikante Erholung nach einem vergleichsweise schwachen April 2025, in dem lediglich acht Aufträge verbucht wurden. Der europäische Konkurrent Airbus hingegen meldete im gleichen Zeitraum keine neuen Bestellungen, was auf eine mögliche Zurückhaltung von Ankündigungen vor der Internationalen Paris Air Show hindeuten könnte. Trotz dieses Erfolges bei den Neuaufträgen steht Boeing weiterhin vor der Herausforderung, seinen umfangreichen Auftragsbestand aufgrund anhaltender Produktionsbeschränkungen und Lieferkettenprobleme abzuarbeiten. Ein detaillierter Blick auf die Auftragsbücher: Die Bestellungen im Mai 2025 Der monatliche Auftrags- und Auslieferungsbericht von Boeing für Mai 2025 enthüllt eine beeindruckende Vielfalt an neuen Bestellungen über verschiedene Flugzeugtypen hinweg. Die größte Kategorie bildeten dabei die Schmalrumpfflugzeuge der 737 Max-Familie mit insgesamt 139 Einheiten (119 + 20), was die anhaltende Nachfrage nach diesem Flugzeugmuster im Kurz- und Mittelstreckenbereich unterstreicht. Darüber hinaus gingen Bestellungen für 75 Einheiten des Großraumflugzeuges 787-10 sowie 45 Einheiten der 787-9, beides Varianten des beliebten Dreamliners, ein. Diese Bestellungen deuten auf eine starke globale Nachfrage nach Langstreckenflugzeugen hin. Ergänzt wurden die Auftragsbücher durch 30 Einheiten der 777X, dem zukünftigen Großraumflugzeug von Boeing, sowie weitere sieben 787-9. Der Gesamtwert dieser Neuaufträge, basierend auf Listenpreisen, dürfte sich auf mehrere Dutzend Milliarden US-Dollar belaufen, auch wenn Rabatte in der Regel üblich sind. Dieser massive Auftragseingang im Mai 2025 ist ein wichtiger Meilenstein für den Flugzeughersteller, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten

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Abkühlung auf der Grand Tour of Switzerland: Spektakuläre Badeplätze entlang der Route

Die Grand Tour of Switzerland, bekannt für ihre kulturellen Höhepunkte und Panoramastraßen, bietet auch eine Vielzahl an attraktiven Bademöglichkeiten. Entlang der rund 1600 Kilometer langen Reiseroute finden sich versteckte Naturidyllen, urbane Flußbäder und erfrischende Bergseen, die sich ideal für eine Pause eignen. Zu den besonders empfehlenswerten Badestellen zählt der türkisfarbene Caumasee in Graubünden, nahe dem Abschnitt Chur-Flims, der mit seiner malerischen Umgebung aus Tannen und einer kleinen Insel zum Verweilen einlädt. Im Tessin lockt das Maggiatal mit seinen natürlichen Felsenbecken und glasklaren Flüssen, beispielsweise bei Ponte Brolla oder Cevio, zu einem Bad inmitten wildromantischer Natur. Der Neuenburgersee im Jura & Drei-Seen-Land begeistert mit warmem Wasser, flachen Ufern und langen Sandstränden, ideal für Familien und Wassersportler in Orten wie Yvonand oder Estavayer-le-Lac. Der fjordartige Walensee in St. Gallen besticht durch sein klares Wasser und die dramatische Lage vor der Bergkette Churfirsten. Hier bieten sich Badeplätze in Walenstadt oder das autofreie Quinten an. Am Genfersee im Waadtland und Genf finden sich urbane Bademöglichkeiten wie die „Bains des Pâquis“ in Genf, aber auch Naturplätze bei Montreux. Oberhalb von Kandersteg im Berner Oberland liegt der Oeschinensee, ein Gletschersee von atemberaubender Blaufärbung, der zum UNESCO-Welterbe gehört und nach einer leichten Wanderung erreicht werden kann. Ein einzigartiges Erlebnis ist das Rheinschwimmen in Basel, dem nördlichsten Punkt der Grand Tour, wo sich Besucher im Sommer mit dem „Wickelfisch“ im Fluß treiben lassen können.

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Österreichisches Bundesheer präsentiert sich auf dem Donauinselfest 2025

Das Österreichische Bundesheer beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Donauinselfest, das vom 20. bis 22. Juni 2025 unter dem Motto „Deine Insel. Echte Momente.“ bei freiem Eintritt stattfindet. Die Bundesheer Action & Activity Insel wird an allen drei Festivaltagen von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet sein und soll Sport- und Technikbegeisterte anziehen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob die Bedeutung der Motivation der Mitarbeiter hervor, denen zahlreiche zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildungen offenstehen. Jörg Neumayer, Landesparteisekretär der SPÖ Wien, betonte, daß das Bundesheer mit seinem Programm, welches Teamgeist und Gemeinschaft erlebbar mache, zum Geist des Miteinanders auf der Insel beitrage. Besucher können Adrenalin und Action bei einer aufblasbaren Hindernisbahn, einem Military Fitness Parcours oder einem ZORBs-Parcours erleben. Spektakuläre Höhepunkte sind die bis zu zehn Meter hohen Bagjump-Türme, die „Hänge-Challenge“ sowie die kraftintensive LKW-Zugs-Challenge, bei denen Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamgeist gefragt sind. Technikbegeisterte können im mobilen Cyber-Escape-Room spielerisch in die Welt der Cyber-Sicherheit eintauchen oder in Flugsimulatoren virtuellen Höhenflüge erleben. Vor Ort besteht zudem die Möglichkeit, sich über die Pilotenausbildung und weitere Karrieremöglichkeiten beim Bundesheer zu informieren. Das Bundesheer ist auch Teil der „Wiener Städtische Versicherung / Sicheres Wien Insel“, wo es gemeinsam mit anderen Hilfs- und Einsatzorganisationen Katastrophenschutz und zivile sowie militärische Zusammenarbeit präsentiert. Musikalisch untermalt wird das Programm durch Auftritte der Combo der Militärmusik Kärnten und der Rockband Camouflash des oberösterreichischen Bundesheeres.

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Deutscher Luftverkehr fordert finanzielle Erleichterungen

Die deutsche Luftverkehrsbranche sieht sich weiterhin mit erheblichen strukturellen Herausforderungen konfrontiert und richtet daher einen dringlichen Appell an die neue Bundesregierung, bestehend aus Union und SPD. Joachim Lang, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), äußerte in Nürnberg die Erwartung, daß politische Maßnahmen ergriffen werden, um den Standort Deutschland im internationalen Vergleich wieder attraktiver zu gestalten. Insbesondere im europäischen Kontext hinkt der deutsche Luftverkehr dem Erholungsniveau anderer Länder hinterher. Die Branche fordert daher substanzielle finanzielle Entlastungen, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und einer weiteren Abwanderung von Kapazitäten entgegenzuwirken. Kernforderungen des BDL: Abschaffung der Luftverkehrssteuer und Kostensenkungen Im Zentrum der Forderungen des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft an die Bundesregierung steht die vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer. Diese Steuer, die im Jahre 2011 eingeführt wurde, belastet jeden Abflug von einem deutschen Flughafen mit einem zusätzlichen Entgelt, dessen Höhe von der Entfernung des Zielortes abhängt. Ursprünglich als Beitrag zur Konsolidierung des Staatshaushaltes und zur Finanzierung anderer politischer Ziele gedacht, wird sie von der Luftverkehrsbranche seit langem als wettbewerbsverzerrendes Element kritisiert. Alternativ zur vollständigen Abschaffung fordert der BDL eine deutliche Reduzierung dieser Steuerlast. Darüber hinaus verlangt der Verband geringere Kosten für Luftsicherheit und Flugsicherung, da diese Gebühren in Deutschland im europäischen Vergleich als überdurchschnittlich hoch angesehen werden. Die Luftsicherheitskosten werden beispielsweise durch behördliche Auflagen und die Finanzierung des Sicherheitspersonals bestimmt, während die Flugsicherungsgebühren von der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die Dienstleistungen im deutschen Luftraum erhoben werden. Eine Senkung dieser Posten würde die Betriebskosten der Fluggesellschaften an deutschen Standorten spürbar reduzieren und diese wieder attraktiver machen.

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Erhöhte Gebühren für Reisedokumente in Österreich ab Juli 2025

In Österreich treten mit dem 1. Juli 2025 deutliche Gebührenerhöhungen für amtliche Dokumente wie Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine in Kraft. Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) rät daher allen Bürgern, die für ihre bevorstehenden Urlaubsreisen noch neue Reisedokumente benötigen, ihre Anträge möglichst noch im Juni zu stellen, um Kosten zu sparen. Yvette Polasek, Reiseexpertin des ÖAMTC, weist darauf hin, daß die Gebührenerhöhungen zum Teil erheblich sind. So steigt die Gebühr für einen neuen Reisepaß von 75,90 Euro auf 112 Euro. Ein Personalausweis wird künftig 91 Euro statt bisher 61,50 Euro kosten, und für einen Führerschein fallen zukünftig 90 Euro anstelle von 60,50 Euro an. Der Mobilitätsclub empfiehlt daher dringend, rechtzeitig zu prüfen, ob eine Erneuerung notwendig ist. Ausschlaggebend für die alten Gebühren ist der Zeitpunkt der Antragstellung, nicht der Ausstellungszeitpunkt. Dadurch können pro Dokument bis zu 36 Euro gespart werden. Ein weiterer Hinweis der ÖAMTC-Expertin ist, daß Anträge für Reisepässe und Führerscheine, sofern noch Termine verfügbar sind, im gesamten Bundesgebiet gestellt werden können. Dies bedeutet, daß man nicht zwingend die wohnsitznächste Behörde aufsuchen muß, was insbesondere in Ballungsräumen mit langen Wartezeiten eine Erleichterung darstellen kann. Es wird geraten, sich frühzeitig über freie Termine zu informieren.

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