Jan Gruber

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Jan Gruber

Gitarre auf United-Flug zerstört – Country-Star eilt zur Hilfe

Musiker sind häufig mit ihren Instrumenten an Bord von Flugzeugen unterwegs. Während die wertvolle Fracht zumeist unbeschadet am Zielort ankommt, gibt es immer wieder Berichte über unsachgemäße Behandlung durch Fluggesellschaften, die zu Beschädigungen der Instrumente führen. Einem Passagier auf einem Flug mit United Airlines ist kürzlich Ähnliches widerfahren: Nach der Landung stellte er fest, daß seine Gitarre in mehrere Teile zerbrochen war. Glücklicherweise zeigte ein bekannter Country-Sänger Herz und kaufte ihm ein neues Instrument. „In tausend Stücke“ zerbrochen Sam Hayes, ein Musiker aus Nashville, reiste kürzlich mit United Airlines und seinem Musikinstrument. Am Gate wurde er gebeten, sein Gepäck aufzugeben, da im Flugzeug kein Platz mehr vorhanden war. Zögernd willigte Hayes ein. Nach seiner Ankunft am Zielort erhielt er seine Gitarre im Koffer zurück – zerbrochen, wie er es beschrieb, in „tausend Stücke“. Hayes zeigte sich entsprechend enttäuscht: „Es ist ein Teil dessen, was du tust und wer du bist. Du verliebst dich in diese Gitarren, und sie werden einfach zu einer Erweiterung deiner selbst.“ Laut einem Bericht des lokalen Nachrichtensenders WSMV4 forderte United Airlines Hayes auf, eine neue Gitarre zu kaufen, und sicherte ihm die Erstattung des Betrags zu. Dies hätte jedoch bedeutet, daß Hayes das Geld zunächst aus eigener Tasche hätte vorstrecken müssen, bis die Rückzahlung erfolgt wäre. Großzügige Geste eines Kollegen Als der für einen Grammy nominierte Country-Sänger Chris Young, der Hayes nur flüchtig kannte, von der Situation erfuhr, rief er ihn an. Er teilte ihm mit, daß bei Carter Vintage Guitars in Nashville, Tennessee, eine Gibson-Gitarre

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Aena-Flughäfen verzeichnen deutliches Passagierwachstum im April 2025

Die Flughäfen der Aena-Gruppe, darunter 46 spanische Airports, London Luton und 17 brasilianische Flughäfen, haben im April 2025 insgesamt 32,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,2 Prozent im Vergleich zum April 2024. Ein Faktor für dieses Wachstum war der Umstand, daß Ostern in diesem Jahr in den April fiel, während es 2024 im März gelegen hatte. Allein die spanischen Flughäfen der Gruppe verzeichneten 27,3 Millionen Passagiere, ein Plus von 6,3 Prozent. An 22 spanischen Flughäfen, darunter Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga, wurden im April neue Passagierrekorde für diesen Monat aufgestellt. Madrid-Barajas war mit 5,6 Millionen Passagieren und einem Zuwachs von 3,8 Prozent der stärkste Flughafen. Im Frachtverkehr führte ebenfalls Madrid-Barajas mit 65.608 Tonnen und einem Anstieg von 10,7 Prozent. Auch die brasilianischen Flughäfen der Aena-Gruppe trugen mit 3,56 Millionen Passagieren (+5,7 Prozent) zum Wachstum bei. London Luton meldete 1,5 Millionen Passagiere, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. Insgesamt verzeichnete die Aena-Gruppe im April auch Zuwächse bei den Flugbewegungen (+0,9 Prozent auf 274.866) und beim Frachtaufkommen (+6,8 Prozent auf 119.766 Tonnen). Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2025, so stieg die Zahl der Passagiere an den spanischen Aena-Flughäfen um 5,2 Prozent auf 90,9 Millionen, die Flugbewegungen um fünf Prozent auf 782.712 und das Frachtaufkommen um 5,6 Prozent auf 416.321 Tonnen. Die Aena-Gruppe setzt somit ihr solides Wachstum in ihrem globalen Netzwerk fort, getragen von saisonalem Reiseverkehr und einer Expansion im Frachtgeschäft, insbesondere in Spanien und Brasilien.

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Flughafen Köln/Bonn verbucht deutlichen Gewinn im Geschäftsjahr 2024

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem erfreulichen wirtschaftlichen Ergebnis abgeschlossen und zum dritten Mal in Folge einen deutlichen Gewinn erzielt. Mit einem Überschuß von 12,7 Millionen Euro setzte der Airport seinen Erfolgskurs fort und übertraf das Ergebnis des Vorjahres (5,3 Millionen Euro Gewinn) um knapp 7,5 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung wurde durch eine Zunahme des Passagierverkehrs auf über 10 Millionen Fluggäste – erstmals seit 2019 – und ein stabiles Frachtgeschäft gestützt. Der Umsatz des Flughafens stieg im Jahr 2024 um mehr als 20 Millionen Euro auf 363,8 Millionen Euro (2023: 342,1 Millionen Euro), während das operative Ergebnis EBITDA um 7,5 Millionen Euro auf 66,9 Millionen Euro (2023: 59,4 Millionen Euro) zulegte. Flughafenchef Thilo Schmid hob die Leistung des Teams hervor und betonte die Stärke des Geschäftsmodells, das auf Passagierverkehr, Fracht und Standortentwicklung basiert. Geschäftsführer Cenk Özöztürk kündigte an, die guten Zahlen vor allem für Investitionen in den Passagierkomfort und die Optimierung von Prozessen zu nutzen. Im Passagierverkehr profitierte der Flughafen von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere zu touristischen Zielen und zu Besuchen von Familie und Freunden im Ausland. Während der innerdeutsche Verkehr noch nicht das Niveau vor der Pandemie erreicht hat, blickt der Flughafen optimistisch in die Zukunft und erwartet für 2025 aufgrund der starken touristischen Nachfrage ein weiteres Wachstum auf 10,6 Millionen Passagiere. Im Frachtgeschäft behauptete Köln/Bonn seine Position als einer der führenden Standorte in Europa mit einem stabilen Umschlagvolumen von 845.000 Tonnen. Der Flughafen investiert im Rahmen des Programms „Next Chapter“ über

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Gewerkschaft warnt vor Sparmaßnahmen bei Eisenbahnern

Die Gewerkschaft Vida bekräftigt, im Zuge der bevorstehenden Budgetkonsolidierung genau darauf zu achten, daß die Beschäftigten der Eisenbahn nicht unter Sparmaßnahmen leiden. Gerhard Tauchner, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft Vida, warnte vor Zuständen, wie sie in Deutschland im Bahnsektor zu beobachten seien. Neben einer soliden Finanzierung des Ausbaus und der Instandhaltung der Bahninfrastruktur gehe es vor allem um die Situation der Arbeitnehmer, denn kein Zug könne ohne Personal fahren. Tauchner unterstützte die Ankündigung der Bundesregierung und der ÖBB, daß bei den Beschäftigten keinesfalls gespart werden dürfe. Er betonte, daß die Eisenbahn eine innovative Zukunftsbranche sei, die auch in anderen Wirtschaftsbereichen wie der Industrie Wertschöpfung und Beschäftigung generiere. Dies dürfe trotz budgetärer Zwänge nicht gefährdet werden. Tauchner wies darauf hin, daß allein die ÖBB jährlich 4.000 bis 5.000 neue Mitarbeiter suche, um die anstehende Pensionierungswelle und die laufende Fluktuation zu bewältigen. Die hohe Anzahl von 4,5 Millionen Überstunden und 400.000 nicht konsumierten Resturlaubstagen zeige deutlich, daß dringend mehr qualifiziertes Personal eingestellt und ausgebildet werden müsse, um die notwendige Leistung in allen Bereichen aufrechtzuerhalten. Investitionen in gute und zukunftsfähige Arbeitsplätze im Eisenbahnsektor seien unerläßlich, um den Fahrgästen einen stabilen Betrieb mit attraktiven Angeboten zu bieten und Anreize für mehr Güterverkehr auf der Schiene zu schaffen. Eine Verlagerung von Angeboten von der Schiene auf die Straße sei der falsche Weg, so Tauchner abschließend.

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Lufthansa plant tiefgreifende Umstrukturierung des Konzerns zur Effizienzsteigerung

Der Lufthansa-Konzern arbeitet seit Monaten intensiv an einer Vereinfachung seiner komplexen Unternehmensstruktur, um die Effizienz zu steigern und besser auf die sich wandelnden Marktbedingungen reagieren zu können. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ sind die Vorbereitungen für das unter dem Projektnamen „Matrix Next Level“ laufende Vorhaben bereits weit fortgeschritten. Insiderkreise deuten an, daß der Konzernvorstand das Umbauprojekt noch im Mai auf den Weg bringen könnte. Ziel der neuen Organisation ist es, die Profitabilität des Gesamtkonzerns nachhaltig zu verbessern und eine angestrebte operative Gewinnmarge von acht Prozent im Airlinegeschäft zu erreichen, ein Ziel, das bislang primär die Tochtergesellschaft Swiss in Zürich erfüllt. Komplexe Struktur als Herausforderung Mit derzeit 14 Fluggesellschaften und – nach der Teilübernahme der ITA Airways in Rom – sechs Interkontinental-Drehkreuzen unterhält die Lufthansa Group ein weit verzweigtes und als komplex wahrgenommenes Betriebssystem. Großaktionär Klaus-Michael Kühne hatte die gegenwärtige Aufstellung des Konzerns wiederholt als ineffizient kritisiert und angemahnt, Lufthansa habe sich mit einer Vielzahl von „Nebenprodukten“ und einem unübersichtlichen Airlinegeflecht „total verzettelt“. Diese Kritik scheint nun im Konzern Gehör zu finden. Zentrale Steuerung und Synergieeffekte im Fokus Ein wesentlicher Bestandteil der geplanten Umstrukturierung ist die stärkere Zentralisierung wichtiger Entscheidungsbefugnisse auf Konzernebene, insbesondere in Bezug auf die Netzplanung und die Umsatzsteuerung. Das Ressort von Lufthansa-Vorstand Dieter Vranckx leistet hierbei bedeutende Vorarbeit, da bei ihm die kommerzielle Steuerung der verschiedenen Drehkreuze zusammenläuft. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Flugbetrieben der Lufthansa Group zu intensivieren und Synergieeffekte besser zu nutzen. Dazu könnten auch Veränderungen in der Produktionsverteilung innerhalb des Systems gehören.

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Passagierplus und Frachtwachstum am Flughafen Brüssel im April 2025

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im April 2025 ein deutliches Wachstum sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Frachtaufkommen. Mit über 2,1 Millionen Passagieren wurde ein Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres registriert. Dieses Wachstum wurde trotz eines landesweiten Gewerkschaftsstreiks am 29. April erzielt und ist hauptsächlich auf die Osterferien in niederländischsprachigen Schulen sowie den Beginn der Maiferien in französischsprachigen Schulen und den Niederlanden zurückzuführen. Auch im Frachtbereich gab es positive Entwicklungen. Das gesamte Frachtaufkommen stieg um 11 Prozent auf fast 70.000 Tonnen. Während das Segment der reinen Frachtflüge um 9 Prozent zurückging, verzeichnete die beförderte Fracht in Passagiermaschinen einen Zuwachs von 19 Prozent. Besonders stark wuchsen die Integratordienste mit einem Plus von 27 Prozent. Die wichtigsten Regionen für Import und Export von Fracht waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt erhöhte sich im April um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Anzahl der Passagierflüge ebenfalls um 5 Prozent, während die Frachtflüge um 7 Prozent zunahmen. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug betrug 150, was einer Steigerung von 3,5 Prozent im Vergleich zum April 2024 entspricht. Trotz des Streiks konnte der Flughafen Brüssel somit ein positives Ergebnis für den April präsentieren.

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Ab Friedrichshafen: Leav Aviation hilft bei Peoples aus

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter Leav Aviation hilft derzeit der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples, deren einzige Maschine aufgrund eines technischen Defekts nicht zur Verfügung steht, aus. Temporär werden sämtliche Peoples-Flüge nicht ab Altenrhein, sondern ab Friedrichshafen durchgeführt. Vor wenigen Tagen musste das österreichische Luftfahrtunternehmen wegen einem technischen Problem außerplanmäßig in Zürich landen. Bislang konnte dieser Embraer 170, der gleichzeitig das einzige Flugzeug der kleinen österreichischen Airline ist, noch nicht wieder in den Liniendienst gestellt werden. Das Peoples-Management musste daher auf einen Wetlease zurückgreifen und hat sich dabei für einen – gegenüber der eigenen Maschine – deutlich größeren Airbus A320, betrieben von Leav Aviation entschieden. Seit 13. Mai 2025 ist die D-ANDI im Auftrag von Peoples im Einsatz. Allerdings hat das für alle Beteiligten auch „Nebenwirkungen“, für die jedoch das deutsche Luftfahrtunternehmen rein gar nichts kann, denn die Runway in Altenrhein ist schlichtweg zu kurz, um das Muster Airbus A320 sicher betreiben zu können. Daher wurden die von Leav Aviation im Auftrag von Peoples durchgeführten Flüge auf die andere Seite des Bodensees verlegt, also nach Friedrichshafen. Airbus A320 „zu groß“ für Altenrhein Konkret bedeutet das, dass sämtliche Flüge, die eigentlich ab Altenrhein durchgeführt werden sollten, bis auf weiteres in Friedrichshafen starten. Doch es gibt eine Besonderheit, denn einfach so zum Konkurrenz-Airport in Deutschland kommen, ist nicht vorgesehen. Die Reisenden werden gebeten weiterhin in Altenrhein zum Check-In zu erscheinen. Von dort aus geht es dann mit Reisebussen zum Flughafen Friedrichshafen. Die Folge daraus ist, dass sich die Reisezeiten mitunter erheblich verlängern. Passagiere, die

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Airlines for Europe fordert Reform der EU-Fluggastrechteverordnung

Die europäische Fluggesellschaftenvereinigung Airlines for Europe (A4E) hat erneut eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung EU261 gefordert. A4E argumentiert, daß das aktuelle Regelwerk unklar und intransparent sei und somit das ursprüngliche Ziel untergrabe, Flugverspätungen und -annullierungen für Passagiere zu minimieren. Zu den Kernforderungen gehören längere Zeitfenster vor der Auszahlung von Entschädigungen, um Fluggesellschaften mehr Zeit zur Wiederherstellung des Betriebs nach Störungen zu geben, wobei die schnelle Umleitung von Passagieren Priorität vor sofortiger Kompensation haben soll. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung einer klaren, nicht abschließenden Liste „außergewöhnlicher Umstände“, um rechtliche Unklarheiten und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand zu reduzieren. A4E verwies auf einen Fall, in dem der Tod eines Co-Piloten unter der aktuellen Auslegung umstrittenerweise nicht als außergewöhnlicher Umstand gewertet wurde. Die Fluggesellschaften betonen, daß eine Reform von EU261 ihre Pflicht zur Betreuung von Passagieren nicht beeinträchtigen würde. Vielmehr würde sie den Fluggesellschaften helfen, den Betrieb schneller wiederherzustellen, was letztendlich dem größten Interesse der Passagiere diene: pünktliche Ankünfte. Die EU261-Verordnung, die seit 2004 in Kraft ist, regelt die Rechte von Fluggästen bei Verspätungen, Annullierungen und Nichtbeförderung. Sie sieht unter anderem Entschädigungszahlungen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden vor. Fluggesellschaften argumentieren seit längerem, daß die derzeitigen Regelungen eine zu hohe finanzielle Belastung darstellen würden. Verbraucherschutzorganisationen hingegen warnen vor einer Aufweichung der Fluggastrechte. Die Europäische Kommission hatte bereits 2013 eine Überarbeitung der Verordnung vorgeschlagen, die jedoch bisher nicht umgesetzt wurde.

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WTTC warnt vor Einbruch des internationalen Tourismus in den USA

Das World Travel & Tourism Council (WTTC) prognostiziert für die Vereinigten Staaten einen deutlichen Rückgang im internationalen Tourismus. Demnach werden ausländische Besucher in diesem Jahr voraussichtlich nur noch knapp 169 Milliarden US-Dollar ausgeben, was einem Rückgang von 12,5 Milliarden Dollar im Vergleich zu 2024 entspricht. Für das kommende Jahr erwartet das WTTC sogar einen weiteren Rückgang der internationalen Tourismuseinnahmen in den USA, als einzigem der 184 analysierten Länder. WTTC-Chefin Julia Simpson bezeichnete dies als einen „Weckruf für die US-Regierung“. Während andere Staaten Maßnahmen zur Förderung des internationalen Tourismus ergriffen hätten, sende Washington gegenteilige Signale. Die Organisation verweist auf signifikante Rückgänge der Besucherzahlen aus wichtigen Herkunftsländern. So sank laut Daten des US-Handelsministeriums die Zahl der Reisenden aus Deutschland im Jahresvergleich um 28 Prozent, aus dem Vereinigten Königreich und Südkorea jeweils um 15 Prozent. Auch aus Spanien, Kolumbien und der Dominikanischen Republik wurden zweistellige Rückgänge verzeichnet. Das WTTC kritisiert, daß in den USA derzeit fast 90 Prozent des touristischen Umsatzes durch Inlandsreisen generiert würden, was eine zugrundeliegende Schwäche verdecke: Das internationale Geschäft, das langfristiges Wachstum sichere, breche weg. Der Verband fordert daher einen Kurswechsel in der US-Tourismuspolitik, einschließlich verbesserter Einreisebedingungen, verstärkter internationaler Marketingaktivitäten und Maßnahmen zur Wiederherstellung des Vertrauens ausländischer Reisender. Die US Travel Association unterstützt diese Forderung und betont die Chance, die globale Großveranstaltungen wie die Fußball-WM und das 250-jährige Bestehen der USA für eine Wiederbelebung des Tourismus bieten könnten – vorausgesetzt, es werde ein einladendes Signal von höchster politischer Ebene gesendet. Auch US Travel verweist auf eine besorgniserregende Entwicklung: Während

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Falt- und Klappräder im Test: ÖAMTC prüft acht Modelle ohne Elektroantrieb

Fahrräder erfreuen sich großer Beliebtheit als umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Fortbewegungsmittel. Ein Manko ist jedoch ihre Sperrigkeit, die den Transport erschwert. Wer sein Rad im Urlaub nutzen möchte oder es in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen will, steht oft vor Problemen. Klapp- oder Faltfahrräder versprechen hier Abhilfe durch ihr reduziertes Packmaß. Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) hat gemeinsam mit Partnerorganisationen acht Modelle ohne Elektromotor genauer unter die Lupe genommen und dabei Kriterien wie Fahrverhalten, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit geprüft. Im Test des ÖAMTC schnitten vier der acht untersuchten Falt- und Klappräder mit der Note „gut“ ab. Drei Modelle erhielten die Bewertung „befriedigend“, während ein Fabrikat lediglich mit „genügend“ beurteilt wurde. ÖAMTC-Techniker Dominik Darnhofer betonte, daß neben der praktischen Transportierbarkeit eines Klapprads die Sicherheit keinesfalls zu kurz kommen dürfe. Daher wurden alle Räder einem Fahrtest unterzogen sowie auf ihre Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit geprüft. Eine zusätzliche Schadstoffprüfung ergab keine Beanstandungen. Die Wahl des passenden Modells hängt maßgeblich vom geplanten Nutzungsprofil ab. Wer das Rad hauptsächlich für den täglichen Pendelverkehr nutzt und es häufig mit Auto oder Bahn kombiniert, sollte laut ÖAMTC-Experte Darnhofer zu einem kompakten und leicht faltbaren Modell greifen. Hierfür eigneten sich beispielsweise die mit „gut“ bewerteten Räder von Riese und Müller oder Dahon. Wer das Falt- oder Klapprad hingegen wie ein herkömmliches Fahrrad nutzen und gelegentlich auch abseits befestigter Wege unterwegs sein möchte, dem empfiehlt der ÖAMTC den Testsieger Brompton G Line, der ebenfalls mit „gut“ abschnitt. Dieses Modell eigne sich auch für längere Strecken und zeige sowohl auf der

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