Jan Gruber

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Jan Gruber

Boeing 737-Max-8: Reifenplatzer bei der Landung in Kingstown führt zu Flughafen-Schließung

Ein Zwischenfall mit einer Boeing 737-Max-8 von American Airlines hat am 20. Januar 2025 für Aufsehen am Kingstown Argyle International Airport (SVD) auf St. Vincent und den Grenadinen gesorgt. Bei der Landung platzten zwei Reifen des linken Hauptfahrwerks, was zur vorübergehenden Schließung des Flughafens führte. Die 737-Max-8 mit der Registrierung N328TC befand sich auf dem Flug AA909 von Miami International Airport (MIA) nach Kingstown. Trotz des Vorfalls blieben alle 146 Passagiere und Besatzungsmitglieder unverletzt. Der Flug AA909 landete um 16:40 Uhr Ortszeit sicher auf der einzigen Landebahn des Flughafens Argyle. Kurz nach dem Aufsetzen platzten zwei Reifen des linken Hauptfahrwerks. Bilder, die in sozialen Medien kursieren, zeigen die Maschine auf der Landebahn, umgeben von Flughafenfeuerwehr und Rettungskräften. Die Passagiere konnten das Flugzeug über mobile Treppen sicher verlassen. Ein Sprecher von American Airlines erklärte, daß die betroffene Maschine nach dem Vorfall außer Dienst genommen und einer gründlichen Inspektion durch das Wartungsteam unterzogen wurde. „Wir danken unserer Crew für ihre Professionalität und unseren Kunden für ihr Verständnis“, fügte der Sprecher hinzu. Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb Da der Flughafen Argyle nur über eine einzige Start- und Landebahn verfügt, mußte der Betrieb für über 11 Stunden eingestellt werden, bis die Maschine entfernt und die Landebahn überprüft werden konnte. Dies führte zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr. Mindestens drei Flüge wurden umgeleitet, darunter ein Virgin Atlantic-Flug von London Heathrow mit Zwischenstopp in Bridgetown, der zum Grantley Adams International Airport zurückkehren mußte. Darüber hinaus wurden zwei Flüge gestrichen. Die betroffenen Passagiere wurden auf alternative Verbindungen umgebucht. Nach

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Michelin-Sterne für zwei Restaurants am Wolfgangsee: Region rückt kulinarisch in den Fokus

Am 21. Januar 2025 wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Hangar 7 in Salzburg die renommierten MICHELIN-Sterne verliehen. Zwei Restaurants am Wolfgangsee erhielten dabei jeweils einen Stern: das Atelier Fischer in St. Gilgen, geführt von Stefan Fischer, und das Gourmetrestaurant Paula in St. Wolfgang unter der Leitung von Sebastian Leutgeb. Mit dieser Auszeichnung avanciert der Wolfgangsee zum einzigen Sterne-Hotspot im Salzkammergut und unterstreicht die hohe Qualität der regionalen Gastronomie. Die Rückkehr des „Guide MICHELIN“ als flächendeckender Restaurantführer für Österreich hat die kulinarische Szene des Wolfgangsees weiter aufgewertet. Die Sterne für das Atelier Fischer und das Restaurant Paula zeigen nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Küchen, sondern auch, wie Kulinarik zunehmend zu einem zentralen Reisemotiv im Tourismus wird. Der Wolfgangsee gewinnt damit an Bedeutung als Genussregion und zieht immer mehr kulinarisch interessierte Gäste an. Stefan Fischer, der bereits mit drei Hauben im Gault&Millau ausgezeichnet wurde, verbindet in seinem Restaurant eine raffinierte Mischung aus traditioneller österreichischer Küche und modernen, künstlerischen Akzenten. Seine Kreationen, serviert auf handgefertigtem Geschirr, bieten ein einzigartiges Erlebnis für die Gäste. Sebastian Leutgeb hingegen, erst 28 Jahre alt, hat mit seinem Restaurant Paula in nur zwei Jahren einen großen Erfolg erzielt. Nach Erfahrungen in renommierten Häusern wie dem Hotel Adlon in Berlin und Schloss Fuschl kehrte er an den Wolfgangsee zurück, um seine kulinarische Vision zu verwirklichen. Der kulinarische Höhepunkt des Jahres 2025 wird das mundART Festival sein, das vom 25. April bis zum 4. Mai am Wolfgangsee stattfindet und die Vielfalt der Region in den Mittelpunkt

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Eurowings startet neue Direktverbindung nach Porto ab Köln/Bonn

Ab dem 1. Mai 2025 erweitert Eurowings ihr Streckenangebot am Flughafen Köln/Bonn mit einer neuen Direktverbindung nach Porto. Die beliebte Hafenstadt im Norden Portugals wird drei Mal pro Woche angeflogen – immer montags, donnerstags und samstags. Die Strecke nach Porto ist die fünfte neue Verbindung, die die Airline im kommenden Sommerflugplan aufnimmt. Zuvor hatte Eurowings bereits Flüge nach Bastia (Korsika), Erbil, Funchal (Madeira) und Klagenfurt angekündigt. Porto, bekannt für seinen Portwein und die malerische Altstadt, zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Portugal. Das historische Zentrum der Stadt, das 1996 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde, lockt mit engen Gassen, barocken Kirchen und dem markanten Torre dos Clérigos. Die neuen Flüge von Eurowings bieten Reisenden nun eine komfortable Möglichkeit, diese Sehenswürdigkeiten zu entdecken. „Mit der Aufnahme der neuen Routen wird das Streckenangebot von Eurowings im kommenden Frühjahr und Sommer an unserem Flughafen noch abwechslungsreicher“, freut sich Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Porto ist aufgrund seiner kulturellen Highlights und einzigartigen Atmosphäre eine attraktive Ergänzung unseres Flugangebots.“ Die Flüge nach Porto starten jeweils um 18:55 Uhr montags, um 19:10 Uhr donnerstags und um 18:40 Uhr samstags in Köln/Bonn, die Rückflüge erfolgen zu ähnlichen Zeiten.

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Michelin-Sterne kehren nach Österreich zurück – SalzburgerLand glänzt mit 18 Sternen

Bei der feierlichen Vergabe der Michelin-Sterne am Dienstagabend im Salzburger Hangar-7 wurde das SalzburgerLand als kulinarische Hochburg ausgezeichnet. Insgesamt wurden 18 Michelin-Sterne sowie vier Grüne Sterne für nachhaltige Küche an Restaurants im Bundesland vergeben. Diese Auszeichnungen markieren die Rückkehr des weltweit renommierten Restaurantführers nach Österreich, der seit 2009 erstmals wieder ein vollständiges Länderguide veröffentlicht. Die Veranstaltung stand im Zeichen der herausragenden kulinarischen Vielfalt des SalzburgerLandes, das für seine hohe Dichte an Spitzenköchen und außergewöhnlichen Restaurants bekannt ist. Besonders hervorzuheben ist, dass das Land mit fünf Restaurants, die jeweils zwei Sterne erhielten, in dieser Kategorie österreichweit führend ist. Zu den ausgezeichneten Betrieben zählen unter anderem das „Kräuterreich by Vitus Winkler“ in Sankt Veit im Pongau und das „Restaurant Döllerer“ in Golling. Zusätzlich wurden vier Restaurants mit dem Grünen Stern ausgezeichnet, einem speziellen Zeichen für nachhaltige kulinarische Praktiken. Diese Auszeichnung wird an Restaurants verliehen, die besonders eng mit regionalen Produzenten zusammenarbeiten und auf saisonale Zutaten setzen. Ein Beispiel hierfür ist das „Kräuterreich by Vitus Winkler“, das ebenso wie das „dahoam by Andreas Herbst“ in Leogang und das „Rauchkuchl“ in Stuhlfelden ausgezeichnet wurde. Landeshauptmann Wilfried Haslauer und andere führende Persönlichkeiten des SalzburgerLandes begrüßten die Rückkehr des Guide Michelin als bedeutenden Erfolg für die regionale Gastronomie und die damit verbundene Steigerung der internationalen Sichtbarkeit. Die hohe Anzahl an Auszeichnungen unterstreiche das kulinarische Potenzial des SalzburgerLandes und dessen stetige Entwicklung zu einem renommierten Ziel für Feinschmecker aus aller Welt.

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Wien: Card Complete streicht kostenlosen Zugang zur Fast-Track-Sicherheitskontrolle

Ab April 2025 wird der Zugang zum FastTrack am Flughafen Wien-Schwechat kostenpflichtig. Diese Änderung betrifft auch Kunden der Kreditkarte von Card Complete,die bisher kostenlosen Zugang zu diesem Service hatten. Betroffen sind beispielsweise Inhaber der Miles&More-Zahlungskarten, die von diesem Unternehmen ausgegeben werden. Zukünftig wird der Preis für die Nutzung des FastTrack direkt beim Zutritt an der Einlasskontrolle über eine NFC-Transaktion mit der Kreditkarte abgerechnet. Die genauen Kosten können auf der Website des Flughafens eingesehen werden. Künftig sollen jene Card-Complete-Kunden, die bislang die Fast-Track-Sicherheitskontrolle kostenfrei nutzen konnten, lediglich einen 20-prozentigen Preisnachlass bekommen. Dies geht aus Anschreiben hervor, die an die Karteninhaber gerichtet wurden.

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Discover Airlines erhält EMAS-Zertifizierung für Umweltmanagement

Discover Airlines hat im Dezember 2024 erfolgreich das Umweltmanagementsystem gemäß dem europäischen Standard EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifizieren lassen. Die Airline erhielt das Zertifikat ohne Beanstandungen nach einem zweitägigen externen Audit. EMAS ist ein freiwilliges System der Europäischen Union, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und rechtliche Verpflichtungen zu erfüllen. Das Umweltmanagementsystem von Discover Airlines entspricht damit den Anforderungen der ISO 14001, wobei die Zertifizierung zusätzlich weitere Vorgaben zur Verbesserung der Umweltpraktiken umfasst. Im Rahmen der EMAS-Zertifizierung veröffentlichte Discover Airlines erstmals eine Umwelterklärung, die auf den Umweltdaten der Jahre 2021 bis 2023 basiert. Diese Erklärung bezieht sich auf die Standorte Frankfurt und München und stellt die Umweltauswirkungen des Unternehmens an diesen deutschen Flughäfen dar. Mit der Zertifizierung folgt die Airline dem Umweltmanagementstandard der Lufthansa Group und belegt ihr Engagement für eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung. „Die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS war für uns der nächste logische Schritt. Unsere Mitarbeitenden setzen sich von Anfang an für mehr Nachhaltigkeit ein, sowohl am Boden als auch an Bord. Dass dieses Engagement nun durch die Zertifizierung Anerkennung findet, freut uns sehr“, erklärt Bernd Bauer, CEO von Discover Airlines.

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Wiens Städtetourismus: Rekordzahlen im Jahr 2024

Das Jahr 2024 stellt einen Meilenstein im Bereich des Wiener Städtetourismus dar. Nach den dramatischen Einbrüchen während der Pandemie hat sich die österreichische Hauptstadt nicht nur erholt, sondern die besten touristischen Ergebnisse ihrer Geschichte erzielt. Mit einer Rekordzahl von 8.169.000 Ankünften, einem Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und 18.865.000 Nächtigungen (+9%) wurde die Stadt im vergangenen Jahr zu einem Hotspot für internationale Gäste. Dies bedeutet nicht nur einen Aufschwung für den Tourismussektor, sondern auch eine signifikante Steigerung der wirtschaftlichen Erträge Wiens. Ein Rekordjahr im Tourismus: Nächtigungen und Umsätze im Höhenflug Die Zahlen des Jahres 2024 sprechen eine deutliche Sprache: Wiens Beherbergungsbetriebe verzeichneten einen beeindruckenden Umsatzanstieg, der die 1-Milliarde-Euro-Marke bereits im Oktober überschritt. „Zum ersten Mal in der Geschichte Wiens hat der Nächtigungsumsatz bereits vor dem Jahresende diesen Höchstwert erreicht“, freut sich Peter Hanke, Präsident des WienTourismus und Wirtschaftsstadtrat. Der gesamte Umsatz für die Monate Januar bis November 2024 stieg um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf mehr als 1,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2023 lag dieser bei 1,24 Milliarden Euro. Ein besonders hervorzuhebender Aspekt dieses Erfolgs ist das starke Wachstum der Nächtigungsumsätze im Verhältnis zu den tatsächlichen Nächtigungen, die im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls einen Zuwachs von 9 Prozent verzeichnen konnten. Es lässt sich also feststellen, dass Wien nicht nur mehr Gäste anzieht, sondern diese auch zu einem höheren Konsum veranlasst – ein Trend, der sich in den hochpreisigen Segmenten der Hotellerie besonders bemerkbar macht. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Wien als Ziel für

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Tarifkonflikt bei Tuifly spitzt sich zu: Verdi schließt Warnstreiks nicht aus

Die Verhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem Ferienflieger Tuifly über neue Vergütungstarifverträge für die rund 2.000 Beschäftigten an Bord, am Boden und in der Technik befinden sich an einem kritischen Punkt. Ein Angebot der Arbeitgeberseite, das jährliche Vergütungssteigerungen von 2,33 Prozent über einen Zeitraum von 36 Monaten vorsieht, wurde von der zuständigen Tarifkommission als „nicht verhandlungsfähig“ abgelehnt. Verdi macht deutlich, daß es ohne substanzielle Nachbesserungen zu Arbeitskampfmaßnahmen kommen könnte. Warnstreiks im Februar seien bereits eine realistische Option, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Die Tarifverhandlungen begannen im Dezember 2024 und betreffen zentrale Bereiche des Unternehmens, darunter das Kabinenpersonal, das Bodenpersonal und die Technikabteilungen. Verdi fordert eine Gehaltssteigerung von 17 Prozent oder mindestens 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Neben dieser Kernforderung verlangt die Gewerkschaft auch die Rücknahme von Verschlechterungen, die im Rahmen einer sogenannten Krisenvereinbarung im Jahr 2021 eingeführt wurden. Diese Vereinbarung war während der Corona-Pandemie getroffen worden, um wirtschaftliche Einbußen des Unternehmens zu kompensieren. Nun, da die Luftfahrtbranche wieder an Fahrt aufnimmt, drängt Verdi auf eine Rückkehr zu besseren Konditionen. Ein zentraler Kritikpunkt von Verdi ist die unzureichende Vergütung im Vergleich zu Wettbewerbern. So verweist die Gewerkschaft auf Discover Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, deren tarifliche Einstiegsvergütung für Kabinenmitarbeiter um nahezu 700 Euro pro Monat über derjenigen von Tuifly liege. Verdi argumentiert, daß bei anderen Airlines in den vergangenen Jahren Tarifabschlüsse erreicht wurden, die die hohe Inflation besser ausgleichen konnten. Dies untermauere die Forderung nach einem deutlich besseren Angebot seitens Tuifly. Reaktion der

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Erfolgreiche Austrian Travel Business: Internationale Fachmesse fördert globalen Austausch im Tourismus

Die Austrian Travel Business (ATB), Österreichs größte Fachmesse für den Tourismus, hat am 16. und 17. Januar 2025 im Austria Center Vienna (ACV) erneut unter Beweis gestellt, wie stark das internationale Interesse an Reisen nach Österreich ist. Mit rund 350 Einkäufern aus mehr als 40 Ländern und über 280 österreichischen Ausstellern – darunter Tourismusverbände, Hotels und Sehenswürdigkeiten – wurde die Messe zu einer wichtigen Plattform für den globalen Austausch im Bereich Tourismus. In mehr als 2.000 Verkaufsgesprächen wurden zahlreiche neue Geschäftskontakte geknüpft. Im Mittelpunkt der Messe standen vor allem Networking-Möglichkeiten, innovative Technologien und das einzigartige österreichische Lebensgefühl. Dazu trugen interaktive Formate wie „Fireside Chats“, Mixed-Reality-Präsentationen und Infotürme bei, die den Teilnehmern einen modernen und effizienten Zugang zu Informationen ermöglichten. Ein besonderes Highlight waren die exklusiven Networking-Events im Palais Ferstel sowie in der Heidi Horten Collection und im Naturhistorischen Museum, die ideale Bedingungen für Gespräche in entspanntem Ambiente boten. „Die ATB zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der internationale Austausch für die Weiterentwicklung des österreichischen Tourismus ist. Mit Teilnehmern aus über 40 Ländern schaffen wir eine Plattform für globale Partnerschaften, die neue Impulse für unseren Tourismus setzen und die Internationalisierung weiter vorantreiben“, erklärte Astrid Steharnig-Staudinger, CEO der Österreich Werbung. Besondere Akzente wurden auch durch die „Action Zone“ gesetzt, die interaktive Erlebnisse wie eine Rollskipiste und ein Rafting-Boot bot. Die ATB 2025 war nicht nur eine Gelegenheit zur Präsentation von Österreichs Tourismusangeboten, sondern auch ein bedeutender Schritt für die Internationalisierung der Branche. Mit 5.400 geknüpften Kontakten und zahlreichen innovativen Programmpunkten zeigte die Messe einmal

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Easyjet meldet starke Buchungszahlen und verringerten Verlust zum Jahresbeginn 2024/25

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat mit einem soliden Start ins Geschäftsjahr 2024/25 überrascht. Dank starker Buchungstrends für die Weihnachtsferien konnte das Unternehmen seinen typischen Verlust im ersten Quartal deutlich reduzieren. Zudem zeigt sich das Management optimistisch für die bevorstehende Reisesaison und kündigte an, das Sitzplatzangebot weiter auszubauen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Im ersten Geschäftsquartal, das Ende Dezember 2024 endete, konnte Easyjet seinen bereinigten Vorsteuerverlust auf 61 Millionen britische Pfund (etwa 72,2 Millionen Euro) senken. Dies entspricht einer Reduzierung um rund die Hälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Billigflieger, der als direkter Konkurrent von Ryanair gilt, profitierte dabei sowohl von höheren Passagierzahlen als auch von günstigen Entwicklungen bei den Kerosinpreisen. Easyjet konnte 21,2 Millionen Passagiere befördern, was einem Zuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf gut zwei Milliarden Pfund. Damit übertraf die Fluggesellschaft die Erwartungen vieler Analysten, die mit einem schwächeren Ergebnis gerechnet hatten. Ausblick auf die kommenden Monate Das Management von Easyjet zeigte sich optimistisch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. Kenton Jarvis, der neue Geschäftsführer von Easyjet, betonte die anhaltend hohe Nachfrage nach Flügen und Pauschalreisen, insbesondere für die Oster- und Sommerferien. „Mit Blick auf den Sommer sehen wir eine anhaltende Nachfrage nach unseren Flügen und Urlaubsreisen“, so Jarvis. Eine Million Passagiere hätten ihre Buchungen bereits bestätigt. Die Fluggesellschaft plant, im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 103 Millionen Sitzplätze anzubieten. Dies stellt einen bedeutenden Ausbau des Angebots dar und reflektiert das Vertrauen des Unternehmens in die Erholung der Tourismusbranche.

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