Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings: Gericht kippt irreführende Werbung zur CO2-Kompensation

Im Rahmen eines Rechtsstreits zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Lufthansa-Tochter Eurowings wurde nun ein richtungsweisendes Urteil gefällt. Das Oberlandesgericht Köln bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz, dass die Werbung von Eurowings zur CO2-Kompensation irreführend war und untersagte dem Unternehmen, weiterhin mit Formulierungen wie „CO2-neutral reisen … jetzt ausgleichen und abheben“ zu werben. Diese Entscheidung hat nicht nur Konsequenzen für Eurowings, sondern könnte auch weitreichende Auswirkungen auf die Werbepraktiken der gesamten Lufthansa-Gruppe haben, die in jüngster Zeit verstärkt auf Kompensationsangebote setzt. Das zentrale Problem, das im Verfahren zur Sprache kam, war die Formulierung der Werbung, die den Eindruck erweckte, dass die Kompensation der CO2-Emissionen des Fluges bereits vor dem Abflug erfolgen würde. Das Oberlandesgericht erklärte, dass dieser Eindruck für viele Verbraucher irreführend sei, da sie erwarten würden, dass ihre Umweltbelastung durch den Flug unmittelbar ausgeglichen werde. In Wahrheit erfolgt die tatsächliche Kompensation jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt – möglicherweise abhängig von zukünftigen Prognosen und der Verfügbarkeit von Klimaschutzprojekten. Das Gericht stellte fest, dass Eurowings in ihrer Werbung nicht ausreichend darauf hingewiesen hatte, dass die Kompensation der CO2-Emissionen nicht sofort, sondern erst in der Zukunft stattfinden könnte. Kunden hätten detailliertere Informationen über den zeitlichen Ablauf und die Unsicherheiten bezüglich der Kompensation erhalten müssen. Diese Entscheidung setzt einen wichtigen Präzedenzfall in Bezug auf die Transparenz von Werbeversprechen in der Luftfahrtbranche. Die Praxis der CO2-Kompensation bei Lufthansa Eurowings ist nicht das einzige Unternehmen innerhalb des Lufthansa-Konzerns, das CO2-Kompensation als Marketingstrategie nutzt. Bereits 2023 hatte die Lufthansa-Gruppe auf ausgewählten Strecken die sogenannten „Green

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„Warten aufs Christkind“: Traditionelles Adventsereignis am Flughafen Graz

Am 24. Dezember 2024 lädt der Grazer Flughafen zu der beliebten Veranstaltung „Warten aufs Christkind“ ein. Von 9:00 bis 13:00 Uhr können Familien in der Abflughalle des Flughafens die Zeit bis zur Bescherung auf besondere Weise verkürzen. In einer weihnachtlich gestalteten Atmosphäre gibt es für Kinder und deren Begleitpersonen zahlreiche Aktivitäten: Bastelstationen, eine Kinderbackstube sowie eine festliche Bläsermusik stimmen auf den Heiligen Abend ein. Zudem wird es Flughafenführungen und Weihnachtsgeschichten von Frederik Mellak geben. Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch werden Spenden für den Verein „Kinder.leben auf Zeit“ gesammelt, der sich der Palliativbetreuung von Kindern und Jugendlichen widmet. Ein Weihnachtsstand sorgt für weitere Unterhaltung mit Punch und Snacks. Die Organisatoren Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig betonen, dass das Event dazu beiträgt, die Wartezeit bis zum Heiligen Abend für alle Anwesenden besonders schön zu gestalten.

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Neue Stornierungsregeln der Deutschen Bahn: Was Reisende wissen müssen

Zum Fahrplanwechsel hat die Deutsche Bahn Änderungen an den Stornierungsbedingungen für Flexpreis-Tickets im Fernverkehr eingeführt. Diese Neuerungen sorgen bei Kunden für gemischte Reaktionen. Während die Bahn eine klarere Strukturierung ihrer Regeln betont, stehen für die Kunden vor allem die höheren Gebühren und kürzeren Fristen im Fokus. Ab sofort können Flexpreis-Tickets im Fernverkehr nur noch bis acht Tage vor dem ersten Geltungstag kostenfrei storniert oder umgetauscht werden. Für Stornierungen, die innerhalb der sieben Tage vor dem Reisedatum erfolgen, fällt eine Gebühr von zehn Euro an. Noch teurer wird es für Kurzentschlossene: Ab dem ersten Geltungstag des Tickets beträgt die Stornogebühr 30 Euro. Damit hat die Deutsche Bahn die bisherigen Kosten von 19 Euro deutlich erhöht. Für Tickets mit Hin- und Rückfahrt gilt der Tag der Hinfahrt als Stichtag. Diese Regelung sorgt dafür, daß Rückfahrten, die erst später stattfinden, nicht separat storniert werden können, ohne die neuen Gebührensätze zu berücksichtigen. Sparpreis-Tickets bleiben unverändert Für die günstigeren Sparpreis-Tickets bleiben die Stornierungsregelungen hingegen bestehen. Reisende können ihre Tickets bis vor dem ersten Geltungstag stornieren, wobei eine Gebühr von zehn Euro erhoben wird. Allerdings erfolgt die Rückerstattung nicht in bar, sondern als Gutschein, der für drei Jahre gültig ist. Auch bei Supersparpreis-Tickets bleibt die strikte Regelung bestehen: Eine Stornierung ist nicht möglich, es sei denn, sie wird als Sofortstorno innerhalb von drei Stunden nach der Buchung vorgenommen. Sofortstornierung: Ein begrenztes Zeitfenster Bereits im Sommer 2024 hatte die Deutsche Bahn die Frist für die sogenannte Sofortstornierung drastisch verkürzt. Während Kunden zuvor zwölf Stunden Zeit hatten, sich

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Frühbucher aufgepaßt: So maximieren Sie Ihre Urlaubstage 2025

Das Jahr 2025 bietet dank der geschickten Platzierung von Feiertagen und Fenstertagen eine einmalige Gelegenheit, mit wenigen Urlaubstagen viel Freizeit zu gewinnen. Ob für einen erholsamen Strandurlaub, einen aktiven Skiurlaub oder einen spannenden Städtetrip – wer früh plant, kann nicht nur attraktive Reiseziele wählen, sondern auch von den besten Preisen profitieren. Der Reiseveranstalter TUI hat bereits die Highlights für die Feiertage des Jahres 2025 zusammengestellt und bietet Frühbuchern bis zum 25. Februar 2025 Rabatte sowie eine große Auswahl an Angeboten. Der Jahreswechsel 2024/2025 ist der perfekte Start in ein urlaubsreiches Jahr. Durch die günstige Platzierung der Feiertage können Berufstätige vom 25. Dezember bis zum 6. Januar mit nur fünf eingesetzten Urlaubstagen insgesamt 13 freie Tage genießen. Beliebt sind hierbei sowohl Skiurlaube in Österreich als auch Reisen in die Ferne. So bietet der TUI Kids Club Trebesingerhof in Kärnten drei Nächte im Januar ab 519 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension Plus an – ein idealer Kurzurlaub für Familien. Ostern: Zehn freie Tage mit fünf Urlaubstagen Ostern fällt im April 2025 in eine Zeit, die sich hervorragend für Reisen auf die Kanarischen Inseln, nach Madeira oder Ägypten eignet. Die milden Temperaturen und die vielen Sonnenstunden machen diese Ziele besonders attraktiv. Wer zum Beispiel eine Woche im Riu Madeira verbringen möchte, zahlt ab 2.229 Euro pro Person im Doppelzimmer auf Basis All Inclusive. Diese Reise startet am 12. April mit Flug ab Wien. Staatsfeiertag: Kurztrip im Mai Der 1. Mai, der Staatsfeiertag, fällt auf einen Donnerstag. Ein zusätzlicher Urlaubstag ermöglicht ein

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Neue Busverbindung zwischen Lörrach und dem EuroAirport

Ab sofort ist der EuroAirport Basel/Mulhouse noch besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Mit der neuen Regiobuslinie 220 „FREUND“ wird Lörrach direkt mit dem Flughafen verbunden. Die Linie verkehrt im Stunden- sowie während der Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt und ermöglicht eine bequeme Verbindung zwischen der deutschen Nachbarstadt und dem grenzüberschreitend genutzten Flughafen. Die feierliche Einweihung fand am Samstag bei einer gemeinsamen Fahrt zur ehemaligen Zollplattform am Palmrain statt. Die Regiobuslinie 220 stellt die erste direkte Busverbindung zwischen Deutschland und Frankreich am südlichen Oberrhein dar. Sie ergänzt das bestehende öffentliche Verkehrsnetz, das den EuroAirport mit den Bahnhöfen in Basel, Saint-Louis und Freiburg sowie anderen Städten im grenzüberschreitenden Bereich verbindet. Der Bus bietet Reisenden die Möglichkeit, auf das Eisenbahnnetz der DB sowie die Regio-S-Bahn in Lörrach umzusteigen. Zusätzlich zum neuen Busverkehr bleibt auch die Flixbus-Verbindung zwischen Freiburg und dem EuroAirport bestehen, die weiterhin in etwa einer Stunde den Flughafen erreicht. Die neue Buslinie ist in den Tarifverbund des Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) integriert und bietet sowohl Einzelfahrkarten als auch Abonnements für Pendler und Reisende an.

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Private Wings startet saisonale Flüge zwischen Altenrhein und Brač

Die deutsche Charterfluggesellschaft Private Wings wird im Sommer 2025 saisonale Flüge zwischen Altenrhein in der Schweiz und der kroatischen Insel Brač anbieten. Ab dem 8. Mai bis zum 2. Oktober 2025 wird die Airline einmal wöchentlich, immer donnerstags, mit einer Dornier 328-100 und 32 Sitzplätzen fliegen. Sieben-Tage-Pakete, einschließlich Flugtickets, sind über den Reiseveranstalter High Life Reisen buchbar.

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Eurowings verzichtet auf Flüge zwischen Berlin und Ljubljana

Eurowings hat seine Pläne für die Aufnahme von Flügen zwischen Berlin und Ljubljana im Sommer 2025 eingestellt. Zuvor hatte die Fluggesellschaft beim slowenischen Ministerium für Infrastruktur Zuschüsse für diese Verbindung beantragt. Stattdessen konzentriert sich die Airline nun auf die neue Strecke zwischen Düsseldorf und Ljubljana, die am 12. April 2025 starten soll. Tickets für die Flüge zwischen den beiden Hauptstädten wurden nie zum Verkauf angeboten. Eine spätere Einführung von Flügen von Berlin bleibt jedoch möglich, abhängig von der Leistung der Düsseldorfer Verbindung.

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Qatar Airways nimmt Flüge nach Canberra wieder auf

Qatar Airways wird ab Dezember 2025 erneut tägliche Flüge nach Canberra anbieten, mit Zwischenstopp in Melbourne. Damit wird die Verbindung in die australische Hauptstadt nach pandemiebedingter Unterbrechung wiederhergestellt. Die Strecke wird mit Boeing 777-Maschinen bedient, ausgestattet mit der Q-suite Business Class und kostenlosem Starlink Wi-Fi. Über den Hub in Doha erhalten Passagiere Zugang zu über 170 weiteren Zielen. Die Partnerschaft mit Virgin Australia erweitert zudem die Reisemöglichkeiten. Buchungen sind ab sofort möglich.

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Qatar Airways plant Umstrukturierung von Flugzeugbestellungen

Die katarische Fluggesellschaft Qatar Airways könnte Berichten zufolge ihre bestehende Bestellung von 25 Boeing 737-10 Jets streichen. Der ursprüngliche Auftrag, der Mitte 2022 während eines heftigen Streits mit Airbus erteilt wurde, ist mittlerweile aufgrund verbesserter Beziehungen zum europäischen Hersteller nicht mehr zwingend erforderlich. Laut einem Bloomberg-Bericht befindet sich die Airline in der Überprüfung ihrer langfristigen Flottenstrategie, wobei alternative Optionen wie ein Wechsel zur Boeing 737-8 im Raum stehen. Die Bestellung der Boeing 737-10 war eine direkte Konsequenz aus den Spannungen zwischen Qatar Airways und Airbus. Der Streit, der sich an Lackschäden und strukturellen Problemen bei den A350-Jets entzündete, führte nicht nur zu rechtlichen Auseinandersetzungen, sondern auch zur Annullierung von Airbus-Bestellungen, darunter 50 A321-200N und 23 A350-900. Nach intensiven Verhandlungen und einer endgültigen Einigung nahmen beide Parteien die Zusammenarbeit wieder auf. Im Rahmen dieser Beilegung wurden auch die stornierten Airbus-Bestellungen reaktiviert, was den Bedarf an zusätzlichen Boeing-Flugzeugen minimierte. Strategische Neuausrichtung: Von Großraum- zu Schmalrumpfflugzeugen? Qatar Airways hat traditionell eine Flotte, die überwiegend aus Großraumflugzeugen besteht, darunter der Airbus A350, die Boeing 777 und die Boeing 787 Dreamliner. Derzeit besitzt die Airline lediglich 29 Airbus A320-200 sowie neun Boeing 737-8. Interessanterweise setzt Qatar Airways ihre Boeing 737-8 nicht für den eigenen Betrieb ein. Sechs dieser Jets sind an IndiGo Airlines verleast, während drei weitere derzeit geparkt sind. Dies verdeutlicht, dass Schmalrumpfflugzeuge im Geschäftsmodell von Qatar Airways bislang eine untergeordnete Rolle spielen. Dennoch könnte sich dies ändern. Qatar Airways prüft Berichten zufolge, ob die Bestellung der 737-10 in eine Order für die kleinere

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„Der Spitzname“: Ein turbulenter Familienfilm vor winterlicher Kulisse

Mit „Der Spitzname“ bringt Erfolgsregisseur Sönke Wortmann den dritten Teil seiner Gesellschaftskomödien-Reihe auf die Leinwand. Nach „Der Vorname“ und „Der Nachname“ erwartet das Publikum erneut ein heiteres, pointiertes Familiendrama, diesmal vor der malerischen Kulisse der Tiroler Alpen. Der Film, der am 19. Dezember 2024 im Verleih von Constantin Film in den österreichischen Kinos startet, verspricht unterhaltsame Konflikte, scharfsinnige Dialoge und humorvolle Auseinandersetzungen mit den kleinen und großen Problemen des Lebens. Eine Hochzeit in Gefahr Im Mittelpunkt des Films stehen Anna (gespielt von Janina Uhse) und Thomas (Florian David Fitz), die sich das Jawort geben wollen. Zu diesem Anlass lädt das Paar die gesamte Familie in die verschneiten Tiroler Alpen ein. Doch was als harmonisches Familientreffen geplant war, gerät schnell außer Kontrolle. Stephan (Christoph Maria Herbst) zeigt sich bereits im Ski-Lift gewohnt mürrisch und kommentiert bissig die Entwicklungen im Leben der Familienmitglieder. Anna feiert als Schauspielerin berufliche Erfolge, während Thomas kurz davorsteht, in den Vorstand eines Immobilienkonzerns aufzusteigen – allerdings nur, wenn er die obligatorische Sensibility-Schulung meistert. Stephans Ehefrau Elisabeth (Caroline Peters) kämpft mit finanziellen Sorgen und greift heimlich zum Bitcoin-Handel, während René (Justus von Dohnányi) sich als übervorsichtiger Vater von Zwillingen erweist. Zu allem Überfluss bringen die jugendlich-woken Kinder Cajus (Jona Volkmann) und Antigone (Kya-Celina Barucki) zusätzliche Unruhe in die erhoffte Idylle. Bald brodeln alte Konflikte unter der Oberfläche, und nicht nur die geplante Hochzeit gerät ins Wanken. Mit gewohnt scharfsinnigem Humor und einem Gespür für die Absurditäten des Familienlebens lässt „Der Spitzname“ die Zuschauer über die Eigenheiten der Figuren

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