Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Air Baltic erweitert Winterflugplan 2024 um neue Verbindungen von Vilnius

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat den Start ihres erweiterten Winterflugplans 2024 angekündigt, der neue Strecken ab Vilnius umfasst. Seit Ende Oktober fliegt Air Baltic zweimal wöchentlich nach Düsseldorf und Oslo-Torp. Diese Verbindungen sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern zusätzliche Möglichkeiten bieten, darunter Kurztrips in deutsche Städte sowie Erholungsurlaube in Norwegen. Im Rahmen einer Risikoteilungsvereinbarung mit den litauischen Flughäfen stärkt Air Baltic damit die europäische Anbindung Litauens. Laut Martin Gauss, CEO von Air Baltic, ist Deutschland ein wichtiger Wirtschaftspartner für Litauen. Die Erweiterung der Deutschlandverbindungen mit dem Airbus A220-300 soll zudem Litauens Stellung als Tor zu weiteren europäischen Zielen festigen. Insgesamt verbindet Air Baltic Vilnius im Winterflugplan mit 14 Direktverbindungen innerhalb Europas und bietet über das Drehkreuz Riga Zugang zu mehr als 80 weiteren Zielen. Für den Sommer 2025 plant Air Baltic bereits die Einführung weiterer sieben Strecken von Vilnius, unter anderem nach Ibiza, Tel Aviv und Valencia, was die größte Sommererweiterung in der Geschichte der litauischen Air Baltic-Route darstellt. Die Expansion gilt als wichtiger Schritt für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Baltikums.

weiterlesen »

Billigfluglinien: Günstig, aber problematisch für Konsumentenrechte

Billigfluglinien wie Ryanair und Wizz Air bieten günstige Reisen an, doch Konsumenten stoßen häufig auf Probleme bei Rückerstattungen und Kundenservice. Bei Stornierungen von Flügen müssen laut EU-Recht Steuern und Gebühren zurückgezahlt werden, doch Ryanair weist diese nicht separat aus und verweigert Erstattungen. Auch beim Check-in entstehen Probleme: Kunden berichten, dass Online-Check-Ins oft nicht funktionieren, und Gebühren am Schalter somit unvermeidbar sind. Die Arbeiterkammer Oberösterreich kritisiert die Airlines und fordert europaweit strengere Regeln, um Kundenrechte zu stärken.

weiterlesen »

Trotz stabiler Nachfrage bleiben Österreichs Hotelleriebetriebe unter Druck

Die kürzlich durch Statistik Austria veröffentlichten Übernachtungszahlen verdeutlichen die durchwachsenen Trends in Österreichs Tourismusbranche. Im September wurden landesweit rund 11,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet – ein Rückgang von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Erklärungen für das Minus finden sich unter anderem in den ungewöhnlich hohen Niederschlägen und Stürmen, die viele Regionen betrafen und Betriebe stark belasteten. Diese Naturereignisse führten nicht nur zu infrastrukturellen Herausforderungen, sondern auch zu einem deutlichen Rückgang an Touristen. Laut Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), blieb dies nicht ohne Folgen für die Buchungen und das wirtschaftliche Ergebnis der Betriebe. Trotz Rückgang positives Zeichen für Herbst und Winter Dennoch blickt die Branche zuversichtlich auf die bevorstehenden Herbstferien und die Wintersaison. Spreitzhofer äußerte sich optimistisch angesichts des aktuellen Buchungsstands, der von stabiler Nachfrage und Wetteroptimismus getragen wird. Die Herbstferien haben in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen und werden auch 2024 von Familien und Individualreisenden verstärkt gebucht. Der Trend zu spontanen Kurzreisen spielt vielen Betrieben in die Hände, da günstige Wetterbedingungen oft zu kurzfristigen Buchungen führen. Darüber hinaus verzeichnet die Branche eine hohe Nachfrage nach authentischen Natur- und Gesundheitserlebnissen. Aktivitäten wie Eisbaden, Waldbaden und Winterwandern erleben einen Aufschwung und gelten als Attraktionen, die sowohl zur touristischen Anziehungskraft als auch zur gesundheitlichen Erholung beitragen. Belastende Kostenentwicklung bleibt eine Herausforderung Trotz der positiven Nachfrageentwicklung bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Hotellerie angespannt. Die gestiegenen Energiekosten, erhöhte Zinsen sowie die höheren Löhne setzen die Branche unter Druck, was sich in rückläufigen Betriebsergebnissen widerspiegelt. Nach einer Umfrage

weiterlesen »

Corendon Schiphol: Das Hotel mit der Boeing 747 im Garten

Nahe dem Flughafen Amsterdam-Schiphol ist seit einigen Jahren eine Boeing 747 in den Farben von Corendon Airlines abgestellt. Mittlerweile ist der ausgemusterte Jumbojet zum Wahrzeichen des „Corendon Amsterdam Schiphol Airport“, einem Hotel, das sich nur wenige Fahrminuten vom größten Airport der Niederlande entfernt befindet. Es handelt sich um eine große Unterkunft, die in mehrere Gebäude unterteilt ist. Man ist offiziell im Vier-Sterne-Bereich angesiedelt, jedoch kann man es durchaus mit Fünf-Sterne-Häusern aufnehmen, denn punktuell ist man in Sachen Angebot und Service zumindest auf Augenhöhe. Zu bieten hat das Corendon-Flughafenhotel so einiges. Boeing 747 im Garten des Hotels Das Highlight dürfte wohl die eingangs erwähnte Boeing 747 sein. Diese wurde vor einigen Jahren vom Corendon-Konzern gekauft und so womöglich vor der Verschrottung bewahrt. Hotelgäste können den Jumbojet auch von innen besichtigen. Externe Personen müssen an der Rezeption eine Eintrittskarte erwerben. Zwar ist diese ausgemusterte Boeing 747 in den Farben von Corendon Airlines lackiert, jedoch hatte der Konzern noch nie ein solches Muster in der Flotte. Die Kabine ist weitgehend im Original des vormaligen Operators KLM erhalten geblieben. Dieses Flugzeug, Baujahr 1989, war bis 2018 als PH-BFB für das Skyteam-Mitglied im Einsatz. Das Corendon Hotel Amsterdam-Schiphol bietet für Hotelgäste regelmäßig fachkundige Führungen durch und rund um das Ausstellungsstück an. Die Zeiten und Anmeldungen können bei der Rezeption erfragt bzw. vorgenommen werden. Auch ist es möglich im Zuge von Veranstaltungen die Boeing 747 zu buchen. Besonders im Upper Deck kann es in den Sommermonaten aber sehr heiß werden, denn im Regelfall ist die extern

weiterlesen »

Erste Frau in Europa als Flugbetriebsleiterin: Cristina Preda bei Dan Air

Cristina Preda hat bei der Fluggesellschaft Dan Air als erste Frau in Europa die Position der Flugbetriebsleiterin übernommen. Mit jahrelanger Erfahrung als Pilotin von Boeing- und Airbus-Maschinen und tausenden Flugstunden wird sie zukünftig die Betriebsstandards der Fluggesellschaft überwachen, als Vertreterin gegenüber den Luftfahrtbehörden agieren und die Sicherheitskultur im Unternehmen fördern. Preda, Absolventin der Romanian Aviation Academy, hat sich als Pilotin in herausfordernden Einsätzen bewährt. So leitete sie Rückführungsflüge aus Krisengebieten wie dem Libanon und Israel. Die Bedeutung ihrer Führungsrolle und die besondere Herausforderung ihrer Aufgaben wurden von Matt Ian David, dem CEO von Dan Air, hervorgehoben, der ihren Mut und ihre Professionalität in kritischen Situationen betonte. Cristina Preda äußerte den Wunsch, dass ihre Position Frauen und andere inspirieren möge, in der Luftfahrtbranche nach Führungsrollen zu streben. Die Ernennung Predas ist ein bedeutender Schritt für mehr Diversität in der europäischen Luftfahrtbranche.

weiterlesen »

Flughafen Tel Aviv schließt Terminal 1 bis Frühjahr 2025

Infolge der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten schließt der Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv sein Terminal 1 für internationale Flüge ab dem 1. November bis zum 23. März 2025. Diese Entscheidung der Israel Airports Authority (IAA) erfolgt, nachdem zahlreiche große Billigfluggesellschaften, darunter EasyJet, Ryanair und Wizz Air, ihre Flugverbindungen nach Israel aufgrund der unsicheren Lage in der Region ausgesetzt haben. Diese Maßnahme stellt nicht nur eine logistische Herausforderung für die Fluggesellschaften und Passagiere dar, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die ökonomischen Auswirkungen des regionalen Konflikts auf die israelische Luftfahrt. Billigfluggesellschaften stellen Flugbetrieb ein: Ein empfindlicher Verlust für Ben-Gurion Im Juni 2023 hatte der Flughafen sein Terminal 1 nach einem vorübergehenden Sicherheitsstopp im vergangenen Herbst wiedereröffnet. Das Terminal, in erster Linie für Billigfluggesellschaften ausgelegt, war für diese Anbieter eine bevorzugte Wahl aufgrund der geringeren Betriebskosten gegenüber dem größeren und zentraleren Terminal 3. Die Billigfluganbieter Ryanair und Wizz Air hatten sich nach dem Wiederbeginn ihrer Dienste im Frühjahr schnell zu wichtigen internationalen Akteuren am Ben-Gurion etabliert. Mit fast 80 wöchentlichen Flügen nach Tel Aviv allein durch Wizz Air war das Unternehmen bis zum Sommer 2024 die viertgrößte ausländische Fluggesellschaft am Ben-Gurion-Flughafen. Der Verlust dieser Anbieter bedeutet eine erhebliche Einschränkung für den Ben-Gurion-Flughafen, da die Passagierzahlen am Terminal 1 auf 20.000 pro Tag zurückgingen. „Diese Zahl macht es uns unmöglich, Terminal 1 wirtschaftlich zu betreiben,“ erklärte ein IAA-Sprecher in einer offiziellen Mitteilung. In der Zwischenzeit werden alle internationalen Flüge in Terminal 3 zusammengefaßt, während eine begrenzte Anzahl an Inlandsflügen, insbesondere nach Eilat, weiterhin

weiterlesen »

Korruptionsskandal bei Garuda Indonesia: Haftstrafe für ehemaligen CEO verdoppelt

Ein jüngstes Urteil des Obersten Gerichtshofs in Jakarta verdoppelte die Haftstrafe des ehemaligen Geschäftsführers von Garuda Indonesia, Emirsyah Satar, auf zehn Jahre und erhöhte die damit verbundene Geldstrafe. Diese Entscheidung ist der Höhepunkt eines komplexen Korruptionsverfahrens, das mehrere Jahre zurückreicht und das nationale Ansehen Indonesiens in der internationalen Luftfahrtbranche erheblich beeinträchtigt hat. Satar wird vorgeworfen, in seiner Amtszeit an korrupten Machenschaften beteiligt gewesen zu sein, die dem Unternehmen schwerwiegende finanzielle Verluste einbrachten und Vertrauen in die Integrität des staatlichen Unternehmens erschütterten. Umfangreiche Korruptionsvorwürfe und Ermittlungsergebnisse Der Fall, der seit Jahren für Schlagzeilen sorgt, dreht sich um Satars Amtszeit von 2005 bis 2014, in der er als CEO von Garuda Indonesia tätig war. Ermittlungen zeigten auf, daß Satar und sein Berater Soetikno Soedarjo an zweifelhaften Beschaffungsprozessen beteiligt waren, die Schmiergeldzahlungen beinhalteten und die Beschaffung unpassender Flugzeuge wie die Bombardier CRJ1000 und ATR72-600 betrafen. Letztere, betrieben von der Garuda-Tochtergesellschaft Citilink, führten zu erheblichen operativen und finanziellen Verlusten, da die Maschinen weder den Bedürfnissen noch der Kapazitätsplanung des Unternehmens entsprachen. Satar hatte, wie die Ermittlungen ergaben, den Beschaffungsplan eigenmächtig abgeändert, um die Sitzplatzkapazität von 70 auf 90 Sitze zu erhöhen, ohne dies mit dem Vorstand abzustimmen. Diese Entscheidung führte zu einer Fehlinvestition, die Garuda Verluste von rund 609 Millionen USD einbrachte. Kritiker sehen in diesem Vorgehen eine vorsätzliche Handlung, die vor allem der Bereicherung diente, weniger jedoch den Interessen der Fluggesellschaft. Verdoppelung der Haftstrafe und Strafen: Ein starkes Signal der Justiz Das Gericht entschied, die ursprüngliche Haftstrafe von fünf Jahren auf zehn Jahre

weiterlesen »

Austrian Airlines will keine Boeing 737-Max-8

Austrian Airlines hat bei einer Pressekonferenz aktuelle Entwicklungen zur Flugzeugflotte und den wirtschaftlichen Ergebnissen vorgestellt. CEO Annette Mann hatte zunächst die Boeing 737 Max 8 als möglichen Nachfolger für die Kurz- und Mittelstreckenflotte ins Gespräch gebracht, doch COO Francesco Sciortino gab nun bekannt, dass die Airline auf die 737 verzichten werde, da dieses Modell keine Container-Lademöglichkeiten bietet. Eine endgültige Entscheidung über die Flotte könnte möglicherweise noch vor der Flottensitzung im Mai 2025 fallen. Während der Präsentation der Quartalszahlen für den Zeitraum von Juli bis September wurde bekannt, dass sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr halbiert hat. Mann führte die schlechten Ergebnisse auf verschiedene Faktoren zurück, darunter hohe Standortkosten in Österreich. Der Abflug eines A320 in Wien kostet laut Mann 3.715 Euro, während die Kosten in Prag bei nur 540 Euro liegen. Des Weiteren wies der Vorstand von Austrian Airlines Vorwürfe zurück, die Trainingsunterlagen für das Wettertraining von Piloten manipuliert zu haben. In diesem Zusammenhang wurde eine mögliche Klage wegen Rufschädigung angedeutet. Im Hinblick auf die Umweltpolitik wurde eine neue Abgabe angekündigt, die ab dem 1. Januar 2025 für alle Flüge innerhalb der EU gilt und zwischen ein und 36 Euro beträgt, je nach Streckenlänge und Buchungsklasse. Diese Abgabe soll die Umstellung auf klimaneutrales Fliegen unterstützen. Ab 2025 müssen alle Kerosinlieferungen in der EU zu zwei Prozent mit nachhaltigem Flugkraftstoff gemischt werden.

weiterlesen »

Air Astana: A320-Wartung nach EASA-Standards in Kasachstan

Auf dem kasachischen Hauptstadtflughafen Astana unterhält die Fluggesellschaft Air Astana ihr eigenes Wartungszentrum, das derzeit auf den Maschinentyp Airbus A320-Reihe spezialisiert ist. Es handelt sich eigenen Angaben nach um das derzeit modernste MRO-Zentrum des asiatischen Staats. Die Arbeiten werden nach EASA-Standards durchgeführt und man verfügt auch über sämtliche Zulassungen, die erforderlich sind, um nach den Richtlinien der EU-Behörde arbeiten zu dürfen. Das hat auch einen bestimmten Grund, denn die eigene Flotte und jene der Tochtergesellschaft Fly Arystan sind im irischen Register eingetragen, so dass es verpflichtend notwendig ist, dass nach EASA-Standards gearbeitet wird. Ansonsten würde man Gefahr laufen, dass die irische IAA eine Deregistrierung vornehmen würde. Das war aber bei Air Astana noch nie ein Thema, denn vor der Inbetriebnahme der eigenen MRO-Zentren hat man diesen Typ bei renommierten Anbietern außerhalb Kasachstans warten lassen. Bei der Langstreckenflotte (Boeing 767) ist das übrigens noch immer der Fall. Im Bereich der Bürokratie bedeutet der Unterhalt eines Wartungszentrums nach EASA-Standards in Kasachstan übrigens doppelte Arbeit, denn sämtliche Berichte müssen in englischer Sprache für die europäischen Behörden und in der Amtssprache Russisch für die kasachische Zivilluftfahrtbehörde verfasst und abgegeben werden. Dies nimmt man seitens Air Astana gerne in Kauf, denn langfristig will man auch Wartungsdienstleistungen für Drittkunden an den Standorten Almaty und Astana anbieten. Bereits jetzt steht man für dringende Arbeiten parat, also wenn beispielweise ein Flugzeug, für das man zur Wartung berechtigt ist, ein AOG hat und die Hilfe der Air Astana Technik angefragt wird, zur Verfügung. Planmäßige Arbeiten macht man derzeit aus

weiterlesen »

Lufthansa Cargo erweitert transpazifischen Frachtflugdienst

Lufthansa Cargo hat am 27. Oktober 2024 ihren ersten direkten Frachtflug von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Los Angeles gestartet und damit ihren transpazifischen Operations ausgeweitet. Der Flug LH8019, durchgeführt von der Tochtergesellschaft AeroLogic, markiert den Beginn eines neuen Dienstes im Rahmen des Winterflugplans. Zuvor startete die Maschine am 26. Oktober 2024 von Frankfurt nach Vietnam. Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, betonte, dass diese Verbindung auf die steigende Nachfrage der wachsenden vietnamesischen Wirtschaft reagiert. Die neue Route ermöglicht eine schnellere und effizientere Anbindung an den nordamerikanischen Markt. Lufthansa Cargo bietet nun insgesamt 89 wöchentliche Frachtverbindungen mit der Boeing 777F an, darunter 50 Frequenzen zu 17 Destinationen in Asien. Diese Expansion wird auch durch die wachsende eCommerce-Branche vorangetrieben. Darüber hinaus nutzt die Fluggesellschaft ihre A321-Frachterflotte und bietet Kapazitäten für Beiladungen auf einem umfassenden Netzwerk von Partnerairlines an.

weiterlesen »