Jan Gruber

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Jan Gruber

Rumänien: Insolvente Blue Air muss Staathilfen zurückbezahlen

Die EU-Kommission hat staatliche Beihilfen, die in der Vergangenheit an die insolvente Billigfluggesellschaft Blue Air bezahlt wurden, für illegal erklärt. Es wurde angeordnet, dass Rumänien etwa 33,85 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfordern muss. Allerdings ist es äußerst unwahrscheinlich, dass tatsächlich Geld fließen wird, denn Blue Air hat schon vor längerer Zeit den Flugbetrieb eingestellt und befindet sich in einem Konkursverfahren. Die EU-Kommission teilte unter anderem mit, dass man den Umstrukturierungsplan, mit dem die Folgen der Corona-Pandemie überwunden werden sollten, für unrealistisch hält. Dies untermauert man auch damit, dass der Carrier trotz staatlicher Beihilfe Insolvenz anmelden musste.

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Wien: Ryanair fordert neues Incentive-Programm

Im Sommerflugplan 2024 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair mit Olbia, Rijeka, Split und Tirana vier neue Routen ab Wien-Schwechat anbieten. In der Alpenrepublik hat man weiters die Flughäfen Klagenfurt und Salzburg im Portfolio. In der österreichischen Bundeshauptstadt betreiben die Ryanair-Group-Mitglieder Lauda Europe, Malta Air und Buzz insgesamt 19 Flugzeuge im Sommerflugplan 2024. Neuerdings hat Malta Air auch zwei Boeing 737-Max-200 in Wien stationiert. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass man im laufenden Jahr etwa sieben Millionen Passagiere haben wird. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum würde dies einem Wachstum von 15 Prozent entsprechen. Der aktuelle Marktanteil wird mit 20 Prozent beziffert. Während einer Pressekonferenz übte Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary neuerlich Kritik an Austrian Airlines, die als „staatlich subventioniert“ bezeichnet wurde. Unter anderem wird dem Mitbewerber vorgeworfen, dass die Ticketpreise um bis zu 500 Prozent über jenen von Ryanair liegen sollen. Zur Anzahl der beförderten Passagiere ab Wien: Im Jahr 2023 waren es sechs Millionen Fluggäste. Im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie waren es 2,7 Millionen Reisende. Dies entspricht einem Zuwachs von 125 Prozent. Zum Vergleich: Austrian Airlines hatte im Vorjahr 13,8 Millionen Passagiere an Bord. Die Lufthansa-Tochter konnte in der direkten Gegenüberstellung um ein Prozent zulegen. „Während Ryanair den Low-Fare-Verkehr weiter ausbaut und spannende neue Destinationen wie Olbia, Rijeka, Split und Tirana aufnimmt, hat die staatlich subventionierte AUA, die sich im Besitz der Lufthansa befindet, seit 2019 kein nennenswertes Wachstum mehr erzielt – nur ein Prozent“, so Michael O’Leary. Auf einigen Routen, darunter unter anderem Madrid, Palma de Mallorca und Barcelona, stockt

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Neue Anflugrouten: Austro Control nimmt Vorschläge der Bevölkerung an

Die österreichische Flugsicherung Austro Control bindet die Bevölkerung bei der Festlegung neuer An- und Abflugrouten ein. Seit 18. Feber 2024 können interessierte Personen Verbesserungsvorschläge und Stellungnahmen online bei der ACG einbringen. Österreichs Verkehrsflughäfen müssen noch in diesem Jahr für Maschinen, die mehr Fluglärm verursachen, höhere Entgelte einheben. Dies ist in Salzburg schon lange der Fall, jedoch nicht an allen anderen Airports. Modernes Fluggerät, das als vergleichsweise leise gilt, profitiert künftig von reduzierten Gebühren. Neu ist auch, dass sich Einwohner hinsichtlich der Gestaltung der An- und Abflugrouten beteiligen können. Unter www.austrocontrol.at/flugrouten können interessierte Personen ab sofort Stellungnahmen, Kritik und Vorschläge einbringen. „Mit dem neuen Beteiligungskonzept können sich Bürgerinnen und Bürger nun erstmals bei der Festlegung der An- und Abflugrouten zum und vom Flughafen beteiligen. Das erhöht die öffentliche Beteiligung bei der Abwicklung von Flugverkehr und schafft mehr Transparenz. Künftig werden die Bürger somit auch besser informiert und insgesamt stärker einbezogen. Durch diese Öffentlichkeitsbeteiligung ermöglichen wir auch die gesteigerte Vermeidung von Lärm und mehr Lebensqualität“, erklärt Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Eigenen Angaben nach habe des Ministeriums in den letzten Monaten in Kooperation mit der Austro Control ein spezielles Verfahren, das zur Stärkung des Dialogs mit der Bevölkerung im Rahmen der Flugroutenfestlegung entwickelt. Die Zuschriften, die bei der ACG deponiert werden, sollen von dieser evaluiert werden. Online soll man einsehen können, ob und wie ein Anliegen berücksichtigt werden kann oder nicht. „Austro Control steht für eine sichere, pünktliche und lärm- und umweltschonende Abwicklung des Flugverkehrs. Wie wir das sicherstellen, wollen wir jetzt noch

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Ex-AUA-Sprecher zum WWF Österreich gewechselt

Der ehemalige Austrian-Airlines-Pressesprecher Leonhard Steinmann ist nun als Leiter der Kommunikationsabteilung des WWF Österreich tätig. Der Medienreferent war über einige Jahre hinweg in der Presseabteilung von Austrian Airlines aktiv. Vor seinem Wechsel zum WWF Österreich verantwortete er unter anderem die Kommunikation von Neos-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. „Der WWF arbeitet dafür, dass wir Menschen auf unserem Planeten eine Zukunft haben – für eine intakte Natur und gegen die Klimakrise. Ich freue mich sehr, dass ich meinen Teil zu dieser Aufgabe beitragen kann“, sagt Leonhard Steinmann.

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Schulterschluss: Comeback für Wetterradar „Valluga“

Seit dem Jahr 2017 ist das Wetterradar „Valluga“, das sich auf dem Arlberg befindet, außer Betrieb, denn ein Blitzschlag hat es schwer beschädigt. Seither wurde darum gestritten wer für die Instandsetzung aufkommt. Nun haben die Bundesländer Tirol und Vorarlberg mit der Bundesregierung eine Einigung erzielt. Der Bund steuert 2,5 Millionen Euro bei und die beiden Länder tragen 1,5 Millionen Euro. Für die laufenden Betriebskosten soll dann das Wissenschaftsministerium alleine aufkommen. Die Wiederinbetriebnahme soll bis spätestens 2026 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Betrieb für zumindest zehn Jahre sichergestellt. Das gegenständliche Wetterradar befindet sich auf einer Höhe von 2.800 Metern und ist aus der Sicht der Landespolitiker auch für die Luftfahrt von entscheidender Bedeutung. Da es eine äußerst kostspielige Technik ist, wurde lange darüber gestritten wer für die Kosten aufkommen soll. Seit dem Blitzschlag, der sich im Jahr 2017 ereignet hat, ist es außer Betrieb. In einer Pressekonferenz haben die Landeshauptleute gemeinsam mit Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) das Projekt vorgestellt. Es soll State-of-the-Art-Technologie verwendet werden. Diese soll es ermöglichen, dass 3D-Radar-Bilder, die einen Radius von rund 240 Kilometern erfassen können, geliefert werden können. Wissenschaftsminister Martin Polaschek erklärte, dass der Bedarf an präzisen Wetterdaten steig steigen würde. Aus diesem Grund würde sein Ressort in das neue Radar „Valluga“ investieren und für etwa zehn Jahre die jährlichen Betriebskosten tragen. Im Fokus hat man nicht nur Informationen, die man der Luftfahrt liefern kann, sondern die Verantwortlichen erhoffen sich auch, dass durch das modernisierte Wetterradar extreme Wetterereignisse früher und besser erkannt werden können. In diesem

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Lufthansa-Bodenpersonal: Verdi ruft erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft das Lufthansa-Bodenpersonal an den Airports Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart für Dienstag, den 20. Feber 2024 zur Arbeitsniederlegung auf. Der Kranich-Konzern rechnet damit, dass lediglich 10 bis 20 Prozent der Flüge durchgeführt werden können. Laut Mitteilung von Verdi soll der Streik ab 20. Feber 2024 um 4 Uhr 00 beginnen und am Mittwoch um 7 Uhr 10 enden. Erst vor wenigen Tagen kam der Flugbetrieb aufgrund eines vergleichbaren Aufrufs der Gewerkschaft regelrecht zum Erliegen. Von Einschränkungen sind nicht nur Airlines der Lufthansa Group betroffen, sondern auch Carrier, in deren Auftrag die Kranich-Mitarbeiter Bodenverkehrsdienstleistungen erbringen. Laut Verdi haben die jüngsten Verhandlungen nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Daher ruft man neuerlich um Streik auf, um den Druck auf die Konzernleitung zu erhöhen. Es geht um einen Vergütungstarifvertrag, der etwa 25.000 Beschäftigte bei Lufthansa und deren Tochtergesellschaften betrifft. Die Kranich-Airline geht davon aus, dass man am Streiktag lediglich zehn bis 20 Prozent der Flüge durchführen kann. Passagiere würde man über Streichungen so rasch wie möglich informieren. Gleichzeitig fordert Lufthansa die Fluggäste dazu auf, dass diese nur dann zum jeweiligen Airport anreisen sollen, wenn ihr gebuchter Flug ausdrücklich nicht gestrichen wurde.

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Berlin: SAS stockt Kopenhagen und Stockholm auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird die Fluggesellschaft SAS ihre Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg deutlich aufstocken. Sowohl Kopenhagen als auch Stockholm-Arlanda werden häufiger angeboten. Die dänische Hauptstadt verbindet SAS derzeit täglich mit Berlin. Im Sommerflugplan 2024 sollen 16 Umläufe pro Woche angeboten werden. Man zielt darauf ab, dass man potentielle Umsteiger für Langstreckenflüge gewinnen kann, denn die deutsche Bundeshauptstadt gilt im Nonstopbereich als unterversorgt. Stockholm-Arlanda wird ab Berlin-Brandenburg künftig zehnmal wöchentlich angeboten.

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Croatia Airlines kündigt Split-Istanbul an

Im Sommerflugplan 2024 wird das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines eine saisonale Nonstopverbindung zwischen Split und Istanbul anbieten. Ab 7. Mai 2024 beabsichtigt der Carrier dreimal wöchentlich die Adria-Stadt Split mit der türkischen Metropole Istanbul zu verbinden. Dazu kommen Maschinen des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Es handelt sich um eine saisonale Flugverbindung, die derzeit bis zum 10. Oktober 2024 buchbar ist. Ob diese eventuell verlängert wird, hat man seitens Croatia Airlines noch nicht entschieden.

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Sommer 2024: Uzbekistan Airways nimmt Kurs auf Rom

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways baut im Sommerflugplan 2024 ihre Präsenz in der Europäischen Union weiter aus. Zusätzlich zu den bereits bekannten neuen Destinationen wird der Carrier ab 31. März 2024 auch Kurs auf den italienischen Hauptstadtflughafen Rom-Fiumicino nehmen. Diesen wird man zunächst einmal wöchentlich ab Tashkent mit Airbus A321neo ansteuern. Bei entsprechendem Erfolg ist beabsichtigt, dass die Route aufgestockt werden soll.

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Flughafen Köln/Bonn darf gesperrte Abstellfläche wieder nutzebn

Der Flughafen Köln/Bonn darf nun eine seit langer Zeit behördliche gesperrte Fläche im Bereich des Vorfelds A wieder für das Abstellen von Flugzeugen nutzen. Der entsprechende Planfeststellungs-Bescheid wurde zugestellt. Im Jahr 2007 hat die Flughafen Köln/Bonn GmbH das Vorfeld A um eine betonierte Teilfläche zur Abstellung von Flugzeugen ergänzt. Sie war bereits seit den 60er Jahren zur Abstellung von Maschinen auf Rasen genutzt worden. Diese Teilfläche wurde 2007 auf Basis der seinerzeit geltenden Rechtslage behördlich zugelassen, ohne dass ein Planfeststellungsverfahren erforderlich war. 2014 beanstandete das Bundesverwaltungsgericht nach einer Klage das Vorgehen der Genehmigungsbehörde und untersagte eine Weiternutzung des Teilstücks bis zum Abschluss eines luftrechtlichen Zulassungsverfahrens. Aufgrund dessen entschied sich der Flughafen 2015 dafür, das Planfeststellungsverfahren auf den Weg zu bringen, zu dem erstmals auch die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gehörte. „Wir begrüßen, dass das Planfeststellungsverfahren jetzt abgeschlossen ist. Die darin enthaltenen Maßnahmen dienen insbesondere dazu, die betrieblichen Abläufe am Flughafen bestmöglich im Sinne unserer Fluggäste und der Airlines zu organisieren. So steht jetzt ein in den vergangenen Jahren nicht nutzbarer Teil des Vorfeldes A für das terminalnahe Abstellen von Flugzeugen wieder zur Verfügung. Dies vermeidet unnötige Umschleppvorgänge, schont Ressourcen und verbessert die operativen Abläufe“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Der Planfeststellungsbeschluss sichert zusätzlich die verbindliche Grundlage für die weitere positive Entwicklung des Standortes und schafft Planungssicherheit. Dies ist für den Flughafen, aber auch seine Partner und die hier angesiedelten Unternehmen von zentraler Bedeutung und sichert langfristig Arbeitsplätze“, so Schmid.

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