Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Zürich erwartet Passagieransturm zu den Feiertagen und gibt Gepäcktipps

Die Flughafen Zürich AG rechnet mit einem deutlich erhöhten Passagieraufkommen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage, da die Tage traditionell zu den reisestärksten des Jahres gehören. Der Spitzentag wird für den 19. Dezember 2025 erwartet, an dem voraussichtlich rund 100.000 Passagiere abgefertigt werden. Zu den besonders beliebten Zielen zählen Metropolen wie New York, London und Paris, aber auch Pristina. Bei den Trenddestinationen verzeichnen saisonale Ziele wie Miami, die Malediven, Ibiza sowie skandinavische Orte wie Tromsø und Luleå eine hohe Nachfrage. Um einen möglichst entspannten Reisebeginn zu gewährleisten, empfiehlt der Flughafen Zürich eine gute Vorbereitung und die Beachtung der Gepäckvorschriften, insbesondere im Hinblick auf Weihnachtsgeschenke und Schweizer Spezialitäten. Fertigfondue darf beispielsweise sowohl im Hand- als auch im Aufgabegepäck transportiert werden, das passende Rechaud jedoch nur im aufgegebenen Gepäck, sofern es frei von Brennstoffen ist. Bei elektronischen Geschenken mit eingebauten Batterien gelten Beschränkungen der Nennleistung (max. 100 Wh) sowie die Pflicht zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten. Lose Batterien, Powerbanks und E-Zigaretten sind grundsätzlich nur im Handgepäck erlaubt. Reisende sollten Geschenke möglichst unverpackt transportieren, da die Verpackung bei notwendiger genauerer Sicherheitskontrolle geöffnet werden muss. Der Flughafen rät zur Nutzung des Online-Check-in oder des Vorabend-Check-in und zur Einhaltung der empfohlenen Einfindungszeiten. Für Passagiere verschiedener Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, stehen Self-Bag-Drop-Automaten zur Verfügung. Für Reisende, die die Feiertage in Zürich verbringen, bietet der Flughafen zudem spezielle kulinarische Programme an, wie Weihnachts- und Neujahrsbrunches sowie eine Speed-Dating-Silvesterparty im AIR Restaurant.

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Turkish Airlines verzeichnet deutliches Passagier- und Frachtwachstum im November 2025

Turkish Airlines hat im November 2025 ein robustes Wachstum im Passagier- und Frachtgeschäft erzielt. Nach Angaben der Fluggesellschaft beförderte das Unternehmen in diesem Monat rund 7,4 Millionen Fluggäste. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um 10,3 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres dar. Die starke Performance des türkischen National-Carriers, der sich als eines der wichtigsten globalen Drehkreuze positioniert, spiegelt die anhaltend hohe Nachfrage wider. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge, der sogenannte Load Factor, lag im November bei 84,3 Prozent. Obwohl die genauen Zahlen für den nationalen und internationalen Verkehr nicht genannt wurden, ist bekannt, dass Turkish Airlines über ein weitreichendes globales Netzwerk verfügt, das sowohl europäische als auch interkontinentale Strecken umfasst. Parallel zum Passagiergeschäft konnte auch die Frachtsparte, Turkish Cargo, im November zulegen. Das Frachtaufkommen stieg um 14,8 Prozent und erreichte ein Gesamtvolumen von 190,7 Tausend Tonnen. Dieses Wachstum unterstreicht die zunehmende Bedeutung Istanbuls als logistisches Zentrum und die robuste Entwicklung des globalen Luftfrachtverkehrs, in dem Turkish Airlines eine gewichtige Rolle spielt. Die zweistelligen Zuwachsraten im Passagier- und Frachtverkehr im traditionell schwächeren Reisemonat November belegen die starke Position von Turkish Airlines im internationalen Wettbewerb. Die kontinuierliche Steigerung der Auslastung bei gleichzeitigem Wachstum der beförderten Passagierzahlen festigt die Stellung der Airline als einer der führenden Akteure in der globalen Luftfahrt.

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Prodinger Tourismusberatung präsentiert neuen Destination Value Score zur Messung der regionalen Wertschöpfung

Die Prodinger Tourismusberatung hat den neuen Destination Value Score vorgestellt, ein Analyseinstrument, das die touristische Wertschöpfung und ihre gesamtwirtschaftlichen Effekte auf regionaler Ebene transparent messen soll. Ziel ist es, den Beitrag des Tourismussektors über reine Nächtigungs- und Bettenzahlen hinaus sichtbar zu machen und sowohl die direkten als auch die indirekten und induzierten ökonomischen Wirkungen zu quantifizieren. Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, betont, dass Tourismus Einkommen, Arbeitsplätze und Infrastruktur sichere und damit die Lebensqualität in einer Region stärke. Der Destination Value Score basiert auf einem regionalökonomisch fundierten Modell, das in fünf Schritten die Wirkung des Tourismus in einer Destination erfasst, von der Auswertung regionaler Daten bis zur sektoralen Abgrenzung und der Modellierung der Effekte. Die Analyse deckt zentrale Tourismus-Sektoren ab, darunter Beherbergung, Gastronomie, Bergbahnen, Verkehr, Handel sowie Freizeit, Kultur und Sport. Die Wertschöpfung wird dabei auf drei Ebenen betrachtet: die direkten Umsätze, die indirekten Effekte über Zulieferbetriebe, Handwerk und Dienstleistungen sowie die induzierten Effekte durch die Konsumausgaben der im Tourismus beschäftigten Arbeitskräfte. Die Analysen zeigen demnach, dass ein großer Teil der Gästeausgaben als Einkommen in der Region verbleibt. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See wurde eine Gesamtwertschöpfung von rund 105 Millionen Euro und etwa 990 direkt, indirekt und induziert vom Tourismus abhängigen Beschäftigten ermittelt. Zudem wurde sichtbar, dass von 100 Euro, die Gäste in Hotellerie und Gastronomie ausgeben, 74 Euro als Einkommen in der Region verbleiben. Der Destination Value Score dient als strategisches Steuerungsinstrument, das Destinationen dabei helfen soll, Investitionen, wie Seilbahnprojekte oder Freizeitinfrastruktur, faktenbasiert zu bewerten und die

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Boeing verzeichnet Lieferrückgang im November: 44 Jets ausgeliefert, Fokus auf 737 Max und Großaufträge für 777X

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im November eine Reduzierung seiner kommerziellen Flugzeugauslieferungen verzeichnet. Das Unternehmen lieferte insgesamt 44 Verkehrsflugzeuge aus, was einem Rückgang von neun Maschinen gegenüber dem Vormonat (Oktober: 53) entspricht. Mehr als 70 Prozent der Auslieferungen entfielen auf die stark nachgefragte Schmalrumpffamilie Boeing 737 Max. Trotz der Verlangsamung im Liefergeschäft konnte Boeing im gleichen Zeitraum einen massiven Auftragseingang verbuchen, angetrieben durch eine erfolgreiche Präsenz auf der Dubai Airshow 2025. Die Bilanz von 44 ausgelieferten Jets im November liegt deutlich unter den Zahlen des europäischen Hauptkonkurrenten Airbus, der im selben Monat 72 Flugzeuge an Kunden übergab. Während Airbus seine Gesamtjahresprognose für 2025 leicht senken musste, bleibt der europäische Hersteller weiterhin auf Kurs, sein Jahresziel von nahezu 800 Auslieferungen zu erreichen. Boeing arbeitet hingegen daran, im Jahresendspurt das beste Auslieferungsergebnis seit 2018 zu erzielen. Dominanz der 737 Max in den Auslieferungen Die Auslieferungsstatistik von Boeing im November wurde klar von der 737 Max dominiert. Der Hersteller lieferte 32 Maschinen dieser Einzelgang-Familie an insgesamt 18 Kunden aus. Dies entspricht einem monatlichen Rückgang von 17 Prozent über alle Flugzeugtypen hinweg. Zu den Hauptabnehmern der 737 Max im November gehörten wichtige US-Fluggesellschaften und Leasingfirmen: Neben der 737 Max lieferte Boeing im November sechs Exemplare seines Großraumflugzeugs 787 Dreamliner aus. Bemerkenswert war die Auslieferung von zwei 787-10 an TAAG Angola Airlines. Dies markierte die ersten beiden 787-10-Varianten in der Flotte der afrikanischen Fluggesellschaft, die bereits zwei 787-9-Flugzeuge betreibt. Weitere 787-9 gingen an American Airlines, Oman Air und Lufthansa. Zudem lieferte Boeing sechs Frachtflugzeuge aus,

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Flughafen Zürich verzeichnet Passagierzuwachs im November 2025

Der Flughafen Zürich hat im November 2025 erneut einen Anstieg des Passagieraufkommens verzeichnet. Insgesamt nutzten 2.350.041 Passagiere den größten Schweizer Flughafen, was einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Trotz dieses Wachstums zeigen die detaillierten Zahlen, dass sich die Auslastung der Flüge leicht abgeschwächt hat. Von der Gesamtpassagierzahl waren 1.612.777 sogenannte Lokalpassagiere, während der Anteil der Umsteigepassagiere 31,3 Prozent betrug, was 734.056 Fluggästen entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Berichtsmonat um 5,3 Prozent auf 20.168 Starts und Landungen. Diese Zunahme der Bewegungen ist geringer als der prozentuale Passagierzuwachs. Dies spiegelt sich in der leicht erhöhten durchschnittlichen Passagierzahl pro Flug wider, die bei 130,3 Fluggästen lag, was einer Steigerung von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig sank die Sitzplatzauslastung im November 2025 geringfügig um 0,6 Prozentpunkte auf 76,3 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der Kapazitätsausbau durch die Airlines schneller erfolgt ist als der tatsächliche Anstieg der Nachfrage, oder dass die Fluggesellschaften im November, traditionell ein schwächerer Reisemonat, mehr Spielraum in ihren Buchungsstrategien zugelassen haben. Die Abwicklung von Fracht am Flughafen Zürich zeigte ebenfalls eine positive Entwicklung. Es wurden insgesamt 38.961 Tonnen Fracht bewegt, was einer Zunahme von 3,9 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres entspricht. Der Flughafen Zürich festigt mit diesen Zahlen seine Position als wichtiges europäisches Drehkreuz. Die Zunahme sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr unterstreicht die anhaltende Erholung des Luftverkehrs. Das starke Wachstum der Lokalpassagiere ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität und die Reisetätigkeit in der Region, während der

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Klimaticket: Kritik an Preiserhöhungen und Pläne für österreichweite Buchungsplattform

Das österreichische Klimaticket stand jüngst im Nationalrat erneut im Zentrum einer politischen Debatte. Die Abgeordnete Elisabeth Götze (Grüne) brachte die Kritik an den jüngsten Preisanpassungen vor und äußerte die Befürchtung, dass diese zu einem Rückgang der Kundennachfrage beim bundesweiten Ticket führen könnten. Das Klimaticket, das seit seiner Einführung im Jahr 2021 die Nutzung des gesamten öffentlichen Nah- und Fernverkehrs in Österreich ermöglicht, ist ein zentrales verkehrspolitisches Instrument. In der Reaktion auf die Kritik verteidigte der zuständige Vertreter die Preisanpassung. Er argumentierte, dass die Erhöhung, die aufgrund der aktuellen Budgetsituation notwendig geworden sei, verhältnismäßig gering ausfalle und im Wesentlichen die seit 2021 ausgebliebene Inflationsanpassung nachhole. Er betonte die Attraktivität der regionalen Klimatickets und kündigte an, dass an einer österreichweiten Buchungsplattform gearbeitet werde, um die Nutzung weiter zu vereinfachen. Manuel Litzke (FPÖ) wertete das Klimaticket hingegen als ein „teures grünes Wahlzuckerl“ und kritisierte, dass die ländliche Bevölkerung aufgrund der dort weniger dichten Infrastruktur strukturell benachteiligt sei. Dieser Einschätzung widersprach die Regierung, indem sie die Einführung des Tickets als eine vernünftige Investition für alle Bürger in Österreich bezeichnete. Man räumte jedoch ein, dass es immer Raum für Verbesserungen gebe, und kündigte an, weiterhin an der Optimierung des Angebots zu arbeiten. Die Debatte verdeutlicht die anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bei der Finanzierung und Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebots in Österreich. Die Notwendigkeit der Inflationsanpassung steht dem Ziel der Zugänglichkeit gegenüber, während gleichzeitig die infrastrukturellen Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten im Fokus der Kritik bleiben.

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Statistik: Österreicher sind so reiselustig wie nie zuvor

Die Reiselust der österreichischen Bevölkerung hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria überschritt die Zahl der Urlaubsreisenden im dritten Quartal (Juli bis September) des aktuellen Jahres erstmals die Fünf-Millionen-Marke. Insgesamt verreisten 5,1 Millionen Personen ab 15 Jahren aus Österreich in diesem Zeitraum, was einem Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Generaldirektorin Manuela Lenk von der Statistik Austria bestätigte die signifikant gestiegene Reiseintensität: Fast zwei Drittel (65,5 Prozent) der Wohnbevölkerung unternahmen im Sommer mindestens eine Urlaubsreise ins In- oder Ausland, was eine Steigerung um 1,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Obwohl die Gesamtzahl der Reisen mit 9,43 Millionen nahezu unverändert blieb (ein leichtes Minus von 0,2 Prozent), war eine Verschiebung der Präferenzen festzustellen: Die Reiselust verlagerte sich leicht vom Inland ins Ausland. Die Zahl der Inlandsurlaubsreisen sank um 1,1 Prozent auf 3,93 Millionen, während Auslandsurlaubsreisen um 0,5 Prozent auf 5,5 Millionen anstiegen. Destinationspräferenzen: Italien und Kroatien führen vor der Steiermark Die Analyse der beliebtesten Urlaubsziele zeigt eine klare Dominanz südeuropäischer Länder. Obwohl weniger als die Hälfte aller Reisen (41,7 Prozent) innerhalb Österreichs stattfanden, führen Italien und Kroatien das Ranking der meistbesuchten Destinationen an. 13,4 Prozent der österreichischen Urlauber verbrachten ihren Sommerurlaub in Italien, gefolgt von Kroatien mit 9,3 Prozent. Die Steiermark etablierte sich als beliebtestes inländisches Ziel und belegte im Gesamtranking den dritten Platz mit 7,8 Prozent. Dahinter folgten Deutschland (7,2 Prozent) und Niederösterreich (5,8 Prozent). Die übrigen Plätze in den Top 10 wurden von österreichischen Bundesländern belegt: Oberösterreich (5,5 Prozent), Salzburg (5,3 Prozent),

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American Airlines plant deutlichen Ausbau der Langstreckenflotte zur Stärkung des internationalen Geschäfts

American Airlines kündigt eine strategische Neuausrichtung an, die eine deutliche Stärkung der Präsenz auf internationalen Märkten vorsieht. Derzeit konzentriert sich die in Dallas ansässige Fluggesellschaft stärker auf Inlandsflüge als ihre größten Konkurrenten. Basierend auf dem aktuellen Flottenplan soll die Zahl der langstreckentauglichen Flugzeuge bis zum Ende des Jahrzehnts von aktuell rund 135 auf etwa 200 Jets erhöht werden, mit der Option für weiteres Wachstum. CEO Robert Isom erklärte bei einer Veranstaltung am 10. Dezember, dass internationale Reisen in den letzten Jahren etwas höhere Margen erzielt hätten als das Inlandsgeschäft. Obwohl er auch im nationalen Markt großes Verbesserungspotenzial sehe, sei American Airlines nun in der Lage, auf der internationalen Seite „ein bisschen größer mitzuspielen“. Die Fluggesellschaft musste während der Pandemie Langstrecken-Teilflotten, insbesondere die Boeing 767 und den Airbus A330, stilllegen, was die Kapazität vorübergehend reduzierte. Die Bemühungen, die Kapazität wieder aufzustocken, wurden durch Lieferverzögerungen in der Lieferkette nach der Pandemie gebremst. Isom hob hervor, dass die während der Pandemie getroffenen Entscheidungen, die Flotte effizienter zu gestalten, auf lange Sicht vorteilhaft seien, da man zukünftig nur „eine Art von Großraumflugzeugen“ betreiben werde. Aktuell hat American Airlines noch 20 Boeing 787-9 bestellt, die mit einem neuen, Premium-lastigen Kabinenlayout ausgeliefert werden sollen. Im Oktober erfolgte die Übernahme des ersten von 50 fest bestellten Airbus A321XLR, einem Langstrecken-Schmalrumpfflugzeug. Bis Ende 2026 erwartet die Airline 15 bis 16 Maschinen dieses Typs. Darüber hinaus werden ältere Boeing 777 durch geplante Umrüstungen länger im Betrieb gehalten. Finanzchef Devon May ergänzte, dass Optionen für weitere 25 bis 30 Boeing

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Deutsche Beherbergungsbetriebe verzeichnen Rekordwert bei den Übernachtungszahlen

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Oktober 2025 insgesamt 45,9 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen registriert. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Anstieg von 1,2 Prozent im Vergleich zum Oktober des Vorjahres. Während die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland leicht um 0,7 Prozent auf 38,6 Millionen zunahm, war das Wachstum bei ausländischen Gästen mit 4,1 Prozent auf 7,3 Millionen deutlich stärker. Das kumulierte Ergebnis für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 markiert einen neuen Höchststand im deutschen Tourismus. Mit insgesamt 433,5 Millionen Übernachtungen übertraf der Berichtszeitraum den bisherigen Rekordwert aus dem Zeitraum Januar bis Oktober 2024 um 0,1 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Attraktivität Deutschlands als Reiseziel und die Robustheit des heimischen Beherbergungssektors. Eine differenzierte Betrachtung der Herkunft der Gäste über die ersten zehn Monate zeigt jedoch ein heterogenes Bild. Die Übernachtungen von Inlandsgästen stiegen im Jahresvergleich um 0,6 Prozent auf 362,0 Millionen. Dagegen sank die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland in diesem Zehnmonatszeitraum um 2,3 Prozent auf 71,5 Millionen. Der Rückgang bei den ausländischen Besuchern im Gesamtjahr 2025 deutet darauf hin, dass die Erholung des internationalen Tourismus in Deutschland, trotz des starken Wachstums im Oktober, noch nicht überall das Vor-Krisen-Niveau erreicht hat oder durch andere Faktoren beeinflusst wurde. Die Ergebnisse im Oktober 2025 sind somit primär den Inlandsgästen und einem späten touristischen Boom im Herbst zu verdanken.

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Düsseldorf: NH Airport Service beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Der in Düsseldorf ansässige Abfertigungsdienstleister NH Airport Service hat beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das 2017 gegründete Unternehmen, das am Flughafen Düsseldorf personalintensive Bodenverkehrsdienste wie Kabinen- und Gebäudereinigung sowie Turnaround-Services erbringt, strebt mit diesem Schritt eine Stabilisierung seiner Kostenstrukturen und die Rückkehr zur Profitabilität an. Geschäftsführer Hasan Imam betonte, dass das Ziel des Verfahrens die Sanierung des Unternehmens sei. Trotz der Tatsache, dass die erbrachten Dienstleistungen als unverzichtbarer Teil der Ground-Operations gelten, war das Unternehmen aufgrund begrenzter Automatisierungsmöglichkeiten stark kostenbelastet. Die Geschäftsführung wird während des Verfahrens von dem Sanierungsexperten Georg Heidemann unterstützt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat derweil Till Forster zum vorläufigen Sachwalter bestellt, der das Verfahren im Interesse der Gläubiger überwachen wird. Der Betrieb der NH Airport Service mit ihren 89 Beschäftigten läuft während des Insolvenzverfahrens uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind für die Monate November 2025 bis Januar 2026 durch das Insolvenzgeld gesichert. Diese Regelung gibt dem Unternehmen Zeit, den Sanierungsplan auszuarbeiten und umzusetzen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Insolvenz in Eigenverwaltung ist in Deutschland ein Instrument, das darauf abzielt, Unternehmen unter Beibehaltung der Geschäftsführung zu restrukturieren. Das Verfahren am Flughafen Düsseldorf reiht sich ein in eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen, die in der stark vom Wettbewerb und den Personalkosten geprägten Branche der Bodenverkehrsdienste in den letzten Jahren beobachtet wurden. Die erfolgreiche Sanierung der NH Airport Service ist für den Flughafen Düsseldorf von Bedeutung, da das Unternehmen eine wesentliche Rolle in den täglichen Abfertigungsprozessen spielt.

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