Jan Gruber

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Jan Gruber

Konkurrenz für Swiss: Delta kündigt New York (JFK)-Genf an

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines bietet erstmals seit 1993 wieder Nonstop-Flüge zwischen Genf und New York-JFK an. Der Carrier plant diese Route am 10. April 2023 aufzunehmen. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Swiss treten. Derzeit ist geplant, dass man diese Route täglich bedient. Als Fluggerät sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 767-400 zum Einsatz kommen. Das Comeback in Genf ist durchaus überraschend, denn auf dieser Route hat man nicht nur mit Swiss einen etablierten Konkurrenten, sondern zuletzt steuerte Delta die schweizerische Stadt ab New York im Jahr 1993 an. Damals hatte man die mittlerweile nicht mehr existierende Swissair als Codesharepartner. Wiederaufnahmen auch in Deutschland angekündigt Delta Air Lines will vom JFK aus auch wieder nach Berlin-Brandenburg fliegen. Das Unternehmen geht davon aus, dass man ab 25. Mai 2023 wieder täglich mit Boeing 767-300 zwischen den beiden Metropolen fliegen wird. Mit Düsseldorf und Stuttgart hat man auch zwei weitere Deutschland-Ziele, die schon länger brachliegen, wieder im Fokus. Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg soll dem aktuellen Planungsstand nach ab 26. März 2023 mit Boeing 767-300 von Atlanta aus angesteuert werden. Die Flüge in Richtung Stuttgart sind für die Verkehrstage Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag geplant. Nach Atlanta soll es an es an folgenden Tagen gehen: Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ebenso von Atlanta aus will Delta Air Lines wieder nach Düsseldorf fliegen. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 9. Mai 2023 angekündigt. Von den USA in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen soll es mit Boeing 767-300 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag

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Flybe nimmt Kurs auf die Isle of Man

Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe beabsichtigt ab 30. Oktober 2022 die Isle of Man ab London-Heathrow und Belfast-City mehrmals wöchentlich anzusteuern. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. Von Belfast-City aus will Flybe sechsmal wöchentlich fliegen. Tickets will man ab 29,99 Pfund-Sterling anbieten. Ab London-Heathrow will der Regio-Carrier fünf Umläufe pro Woche anbieten. Die Flugscheine ab der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verkauft das Luftfahrtunternehmen ab 79,99 Pfund-Sterling. „Das gesamte Team von Flybe freut sich über unser anhaltendes Wachstum und den erweiterten Winterflugplan, der nicht nur die Erweiterung unserer Flotte und unseres Streckennetzes innerhalb Großbritanniens und Nordirlands, sondern auch in Europa widerspiegelt. Noch stolzer sind wir darauf, dass unsere neue Fluggesellschaft den Kunden auf der Isle of Man, in Belfast und in anderen wichtigen Regionen zusätzliche Reisemöglichkeiten und noch günstigere Angebote bieten wird – gerade jetzt, wo sie am meisten gebraucht werden, um alle Menschen mit ihren Lieben, Erlebnissen und Reisezielen zu verbinden, die in diesem Winter und in der Ferienzeit am wichtigsten sind“, so Flybe-Geschäftsführer Dave Pflieger.

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Bukarest: HiSky Europe legt zwei neue Strecken auf

Auch die rumänische Fluggesellschaft HiSky Europe reagiert auf den Umstand, dass sich der Mitbewerber Blue Air in schweren Turbulenzen befindet. Man legt ab Bukarest zwei weitere Strecken auf. Diese sollen mit Airbus A320 bedient werden. Blue Air musste vor einigen Wochen den Flugbetrieb einstellen. Zunächst ging man davon aus, dass man ab 12. September 2022 wieder abheben kann, jedoch konnte man den Termin nicht einhalten. Derzeit hofft der Billigflieger, dass es am 10. Oktober 2022 soweit sein wird. Allerdings sind noch viele Fragen offen. In der Zwischenzeit haben Mitbewerber wie Wizz Air reagiert und angekündigt, dass die Präsenz in Rumänien deutlich aufgestockt wird. HiSky ist eine Fluggesellschaft mit Sitz in der Republik Moldau. Kürzlich wurde bekannt, dass man über einen Leasinggeber zwei Airbus A321LR beziehen wird. Unter dem Namen HiSky Europe unterhält man in Rumänien eine EU-Tochter. Diese wird im Winterflugplan 2022/23 die Destinationen Brüssel und Dublin neu ab Bukarest anbieten. Beide Routen sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Die belgische Hauptstadt soll ab 4. November 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Zwischen 30. November 2022 und vorerst 27. Jänner 2023 plant man zusätzlich auch mittwochs zu fliegen. Dublin will man ab 7. Dezember 2023 jeweils an den Tagen Mittwoch, Samstag und Sonntag ansteuern.

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KLM stockt Graz-Amsterdam auf

Die niederländische Fluggesellschaft KLM stockt im Winterflugplan 2022/23 auf der Strecke Graz-Amsterdam auf zehn wöchentliche Umläufe auf. Die Route wird von der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper mit Embraer 175 und Embraer 195-E2 bedient. Über das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol stehen Passagieren aus der Steiermark Umsteigemöglichkeiten zu 167 Destinationen offen. Dabei handelt es sich um 96 Ziele innerhalb Europas sowie um 71 interkontinentale Strecken. „Es freut uns sehr, dass wir kurz nach dem 5ten Geburtstag der Strecke von Graz nach Amsterdam diese guten Nachrichten haben. Die zusätzlichen Flüge sind nicht nur für den Lokalverkehr zwischen Graz und Amsterdam interessant sondern ermöglichen signifikant bessere Anschlüsse zu vielen Destinationen im weltweiten Streckennetz der KLM“, so Guido Hackl, Country Sales Manager Air France-KLM Austria, Czech Republic & Slovakia. Winterflugplan ab Graz auf einen Blick: KL1895 Amsterdam- Graz: 11:55-13:35 KL1896 Graz-Amsterdam: 14:05-15:55 (Diese Flüge werden täglich durchgeführt.) Neu dazu kommen folgende Flüge: KL1901 Amsterdam-Graz: 17:10-18.:50 KL1902 Graz-Amsterdam: 19:30-21:20 (Diese Flüge werden montags/freitags und sonntags durchgeführt).

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Rumänien: Legend Airlines hat AOC für A340-Betrieb in der Tasche

Die junge Fluggesellschaft Legend Airlines hat seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde die AOC-Zulassung für den Maschinentyp Airbus A340 erhalten. Der Vierstrahler mit der Registrierung YR-LRC darf nun für Passagier- und Frachtflüge eingesetzt werden. Die erste Maschine des Start-Ups trägt die Seriennummer 844 und war vormals bei Air Belgium im Einsatz. Vor der Registrierung in Rumänien wurden auf dem Flughafen Amman umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze wird Legend Airlines mit der künftigen YR-LRB einen weiteren Airbus A340-300 erhalten. Auch dieser war zuvor bei Air Belgium im Einsatz. Beide Flugzeuge werden von Airbus Financial Services geleast. Legend Airlines teilte mit, dass der Flugbetrieb in naher Zukunft aufgenommen werden soll. Man hält die Genehmigung für die Durchführung von Passagier- und Frachtflügen. Das AOC und die Betriebsgenehmigung wurden von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt.

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Austrian Airlines zieht B777-Charter ab Zagreb an Land

Normalerweise fliegt Austrian Airlines mit den Maschinentypen Embraer 195 und Airbus A320 zwischen Wien und Zagreb. Am 5. Oktober 2022 kommt eine Boeing 777-200ER zum Einsatz. Anschließend geht es weiter nach Berlin. Die Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten ist aufgrund der geringen Entfernung nicht sonderlich lange. Der Einsatz von Langstreckengerät kommt daher nicht häufig vor. Am 5. Oktober 2022 wird Austrian Airlines im Charterauftrag mit einer Boeing 777-200ER für einen Kunden zwischen Wien und Zagreb fliegen. Da es sich um keinen regulären Linienflug, sondern um eine Dienstleistung, die man für einen Charterkunden erbringt, handelt, kann man über die AUA-Homepage keine Tickets kaufen. Derzeit ist geplant, dass der Sonderflug am 5. Oktober 2022 gegen 10 Uhr 15 in Wien abheben soll. Von Zagreb aus wird Austrian Airlines dann mit Boeing 777-200ER im Kundenauftrag nach Berlin-Brandenburg fliegen. Der Start in der kroatischen Hauptstadt soll gegen 12 Uhr 00 erfolgen.

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Indien: Regierung will ehemalige Air-India-Töchter verkaufen

Vor dem Verkauf der Fluggesellschaft Air India an Tata Sons wurden einige Tochtergesellschaften aus dem Konzern herausgelöst. Diese waren kein Bestandteil der Privatisierung. Nun will die indische Regierung diese zu Geld machen. Laut lokalen Medienberichten wurden die Vorbereitungen für den Verkauf von zwei von vier ehemaligen Air-India-Töchtern eingeleitet. Man will zunächst das Marktpotential prüfen und erst in einem zweiten Schritt Interessensbekundungen von möglichen Käufern einholen. Vom Verkauf des Air-India-Konzerns an Tata Sons waren unter anderem die Töchter AI Engineering Services Ltd (AIESL), AI Airport Services Ltd (AIASL), Alliance Air Aviation Ltd (AAAL) und Hotel Corporation of India Ltd (HCL) ausgenommen. Diese sind in der Holdinggesellschaft Air India Assets Holding Ltd verblieben und befinden sich somit weiterhin im Staatseigentum. Der Wert der vier Gesellschaften wird auf etwa 1,8 Milliarden U.S.-Dollar geschätzt. Die Regierung strebt an, dass diese vollständig verkauft werden sollen. Zunächst will man zwei Firmen privatisieren und zu einem späteren Zeitpunkt sollen die beiden anderen folgen. Mit einer ersten öffentlichen Ausschreibung wird für das Jahr 2023 gerechnet.

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Klagenfurt: Ryanair rechnet mit bis zu 60.000 Passagieren

Im November 2022 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair nach vielen Jahren Abwesenheit zum Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier rechnet damit, dass man jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Passagiere von/nach Kärnten befördern wird. An einer Angebotsausweitung im Sommerflugplan 2023 arbeitet man bereits. Gegenüber Aviation.Direct erklärte das Unternehmen vor einigen Wochen, dass die Vorausbuchungszahlen den Erwartungen entsprechen und teilweise auch darüber liegen. In Kooperation mit dem Flughafen Klagenfurt werde man Shuttle-Services aus Zubringer in die Kärntner Schigebiete auf die Beine stellen. Ryanair-Sprecher Andreas Gruber sagte nun, dass man aus heutiger Sicht mit etwa 50.000 bis 60.000 Passagieren pro Jahr von/nach Klagenfurt rechnet. Damit stehen die Karten, dass es Lilihill gelingen könnte die jährlichen Fluggastzahlen über die 100.00er-Marke zu bringen, gar nicht so schlecht. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Markt das Flugangebot so annimmt wie momentan erwartet wird. Seitens Ryanair könnte es im Sommerflugplan 2023 zu einer Angebotsausweitung in Kärnten kommen. Gruber erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass man momentan am Flugplan für das kommende Jahr arbeitet und einen Ausbau des Angebots intensiv prüft. Noch keine Neuigkeiten zu möglichem Graz-Comeback Vor einigen Wochen hat Ryanair während einer Pressekonferenz durchsickern lassen, dass es auch Gespräche mit dem Grazer Flughafen über eine mögliche Nonstop-Verbindung nach London-Stansted gibt. Als möglicher Aufnahmetermin steht der Sommerflugplan 2023 zur Diskussion. Auf Nachfrage erklärte der Firmensprecher, dass es zu diesem Thema noch keine Neuigkeiten gibt. Neben Klagenfurt und Wien hat Ryanair im Winterflugplan 2022/23 auch den Salzburger Flughafen im Streckennetz. Diesen steuert man während der kalten Jahreszeit ab Dublin, London-Stansted und Manchester

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Newark: Funkenschlag während Start von United-B777

Eigentlich wollte United Airlines am Donnerstag, den 21. September 2022, mit der N787UA von Newark nach Sao Paulo fliegen. Während dem Start der Boeing 777 ist aus noch ungeklärter Ursache starker Funkenschlag im Bereich der linken Tragfläche entstanden. Der Kapitän entschied sich aus Sicherheitsgründen für eine Rücklandung. Zuvor musste das Langstreckenflugzeug einige Runden über dem Atlantik drehen. Währenddessen wurde auch Treibstoff abgelassen, um das Gewicht für die bevorstehende Landung zu senken. Rund 1,5 Stunden nach dem Start landete die N787UA sicher auf dem Newark Airport. Videos, die von Augenzeugen zufällig aufgenommen wurden, zeigen den deutlichen Funkenschlag während dem Aufsteigen von United-Airlines-Flug UA149. Offensichtlich handelt es sich nicht nur um bloße Funken, sondern es dürften sich Teile der oberen Tragfläche oder aber des Rumpfes gelöst haben. In sozialen Medien kursieren einige Fotos von Metallteilen, die zu Boden gegangen sind. Im eingebetteten Video ist auch ein glühender Gegenstand, der auf ein Autodach fällt, zu sehen. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch völlig unklar. Es handelt sich aber nicht um den ersten Vorfall mit Boeing 777 von United Airlines. In der Vergangenheit gab es schon so einiges. U.S.-amerikanische Medien spekulieren einen Zusammenhang mit dem Umstand, dass der Carrier einige Einheiten betreibt, die weit über 30 Jahre alt sind. Die NTSB hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, so dass deren erster Zwischenbericht abzuwarten ist. Brandmeldeanlage auf Flug von Frankfurt nach San Francisco defekt Am 20. September 2022 geriet United-Airlines-Flug UA927 auf dem Weg von Frankfurt am Main nach San Francisco ebenfalls in technische Schwierigkeiten.

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Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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