
Nichts ging mehr: KLM musste Passagiere nach Amsterdam sitzen lassen
Am Flughafen Amsterdam ist am Samstag das Abfertigungschaos endgültig eskaliert. Aufgrund von Personalmangel ging so gut wie nichts mehr. KLM hatte sich daher entschlossen, dass man zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greift: Man stellte die Beförderung von Passagieren von Europa-Zielen zum größten Airport der Niederlande ein. Bereits seit einigen Wochen sorgt der Schiphol-Airport immer wieder für Aufsehen, denn enorm lange Warteschlangen an den Schaltern, an der Sicherheitskontrolle und fehlendes Personal für das Boarding der Flüge sorgen für Frust bei den Reisenden. Viele Passagiere verpassen ihre Flüge, weil sie nach stundenlanger Wartezeit noch immer nicht den Weg bis zu Gate geschafft haben. Die Warteschlangen sind zum Teil so lange, dass diese bereits vor dem Terminal auf der Straße beginnen. Der größte Anbieter, KLM, stelle am vergangenen Wochenende temporär den Ticketverkauf ein. Auch muss man aufgrund der chaotischen Situation immer wieder Flüge streichen, jedoch waren alle Maßnahmen, die man gemeinsam mit dem Schiphol-Airport ergriffen hat, nicht ausreichend. Der Kollaps trat dennoch ein und KLM entschied sich dann dafür, dass man von Europa-Zielen aus keine weiteren Passagiere mehr nach Amsterdam befördert. „Um für Passagiere und Personal einen sicheren und praktikablen Betrieb in Schiphol sicherzustellen hat KLM entschieden, dass keine weiteren Passagiere nach Amsterdam gebracht werden. Das bedeutet, dass eine große Zahl von KLM-Flügen am Samstag sich verspäteten oder gestrichen wurden“, so die größte Fluggesellschaft der Niederlande in einer Medienerklärung. In Schiphol sollen mehrere „externe Faktoren“ zusammengekommen sein. Neben dem Personalmangel habe auch das Wetter dazu beigetragen, dass viele Maschinen verspätet waren oder gar nicht






