Jan Gruber

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Jan Gruber

Maribor: Wizz Air soll hohe Zuschüsse fordern

Slowenien will wieder Leben auf den Flughafen Maribor bringen und führt daher intensive Gespräche mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Der zuletzt genannte Carrier erwartet sich einen Zuschuss in der Höhe von einer Million Euro für die Aufnahme einer Flugverbindung nach Skopje. Gegenüber Radio Maribor erklärte Flughafenchef Smiljan Kramberger, dass die Verhandlungen mit dem ungarischen Billigflieger weitergeführt werden, jedoch mit einem kurzfristigen Wizz-Air-Start in Maribor nicht zu rechnen ist. Vor ein paar Wochen hörte sich das von Seiten der Politik noch gänzlich anders an. Der Manager sagte gegenüber der Radiostation unter anderem, dass Wizz Air für die Aufnahme einer saisonalen Flugverbindung zwischen Skopje und Maribor einen Zuschuss von rund einer Million Euro haben will. Das scheint der slowenischen Politik offenbar zu teuer zu sein, weshalb man zeitgleich die Gespräche mit dem Mitbewerber Ryanair intensiviert hat. Wizz Air hat – im Gegensatz zum irischen Konkurrenten – den Flughafen Maribor noch nie angeflogen. Ryanair war kurzzeitig in den Jahren 2007 und 2008 mit einer Verbindung nach London-Stansted präsent. Mit dieser wurde auch der Grazer Airport unter Druck gesetzt. Letztlich scheiterte an beiden Flughäfen die Fortführung daran, dass der Billigflieger immer höhere „Marketingzuschüsse“ forderte. Dennoch bestätigte Ryanair, dass man die Möglichkeiten für ein Comeback in Maribor sowie eine mögliche Expansion in Slowenien intensiv prüfe. Gänzlich ohne Flüge wird der Flughafen Maribor im Sommer 2022 nicht dastehen. Zwischen Ende Juni und Mitte September 2022 werden Charterflüge, die unter der Marke Skyalps von Luxwing mit de Havilland Dash 8-400 durchgeführt werden, angeboten. Diese sind

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Balearen-Angebot liegt um zehn Prozent über dem Rekordjahr 2019

Viele Fluggesellschaften scheinen heuer große Hoffnungen auf eine starke Nachfrage in Richtung Balearen zu setzen. Aus Zahlen des spanischen Airlineverbandes ALA geht hervor, dass das Angebot dieses Jahr um zehn Prozent über dem Rekordjahr 2019 liegt. Demnach befinden sich für den Sommer 2022 rund 44,4 Millionen Sitzplätze im Verkauf. ALA erklärt weiters, dass die touristische Nachfrage in keiner anderen spanischen Region so stark gestiegen ist wie auf den Balearen. Gleichzeitig richtet man einen eindringlichen Appell an die Flughäfen Ibiza und Palma de Mallorca: Diese sollen dafür sorgen, dass die Polizei personell aufstockt, so dass es bei Passkontrollen, die Passagiere, die aus Non-Schengen-Staaten ankommen und abfliegen, zu keinen übermäßig langen Warteschlangen kommt. Andernfalls würde Chaos drohen.

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Österreich: Wirtschaftskammer fordert erneut Streichung der 3G-Einreiseregel

Das österreichische Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an neuen Einreiseregeln. Die momentane Verordnung ist bis Ende September 2022 befristet, kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer fordert abermals, dass die 3G-Regel aufgehoben werden soll. Dabei verweist man auch auf die Praxis, die andere EU-Staaten, mit denen im Bereich Tourismus im Wettbewerb steht. Viele Regierungen haben die bürokratischen G-Regeln bei der Einreise bereits ersatzlos gestrichen. Die Wirtschaftskammer erwartet nun von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne), dass sich die im Inland vollzogenen Lockerungen auch im Bereich der Einreiseverordnung finden müssen. „Es freut mich, dass österreichweit die meisten Covid-Maßnahmen aufgehoben werden konnten und unsere Gäste endlich wieder unbeschwert das einzigartige österreichische Tourismusangebot nutzen können. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, warum man in Sachen Einreiseverordnung nach wie vor nicht mit den Inlandsregeln gleichgezogen hat“, so Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Im harten Wettbewerb der Destinationen darf Österreich nichts unversucht lassen, um sich als für die Reisenden attraktives Land zu positionieren. Während viele europäische Mitbewerber ihre Einreiseregelungen bereits weitestgehend gelockert haben, gilt für die Einreise nach Österreich weiterhin 3-G. Um dem heimischen Tourismus keinen Wettbewerbsnachteil aufzubürden, braucht es hier besser heute als morgen eine entsprechende Änderung“.

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Winter 2022: Corendon Europe legt weitere Ferienstrecken ab Deutschland auf

Der Winterflugplan 2022/2023 der Corendon Airlines Europe nimmt weiter konkrete Formen an. Ab Düsseldorf und Hannover legt man neue Verbindungen nach Ägypten bzw. Agadir auf. Weiters nimmt man ab Karlsruhe/Baden-Baden Fuerteventura ins Programm. Von Düsseldorf und Hannover aus will Corendon Europe ab Anfang November 2022 die ägyptischen Badeorte Marsa Alam und Sharm el Sheikh ansteuern. Von der Messestadt aus will man auch Agadir ins Programm aufnehmen. Während die zuerstgenannte Destination zweimal pro Woche bedient werden soll, ist zu den anderen Zielen derzeit eine wöchentliche Rotation geplant. Ab 6. November 2022 plant Corendon Europe jeweils an Sonntagen ab Karlsruhe/Baden-Baden die Kanaren-Insel Fuerteventura anzufliegen. Ab München stockt man das Angebot zu diesem Ziel auf zwei wöchentliche Umläufe auf. Die maltesische Fluggesellschaft hat erst vor wenigen Tagen zusätzliche Ziele für den Winter 2022/23 bekanntgegeben.

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Finnair hebt die Maskenpflicht auf

Die Fluggesellschaft Finnair hebt mit Wirksamkeit zum 25. April 2022 die Maskenpflicht an Bord ihrer Flugzeuge auf. Man verlangt nur noch dann das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, wenn dies aufgrund einer behördlichen Vorschrift des Ziellandes notwendig ist. „Das Flugzeug gilt als risikoarme Umgebung für die Übertragung von Coronaviren, da die effektive Klimaanlage und andere Faktoren das Übertragungsrisiko verringern. Wenn Sie jedoch aus persönlichen Gründen einen zusätzlichen Schutz wünschen, können Sie jederzeit eine FFP2- oder FFP3-Maske tragen, die beide einen ausgezeichneten Schutz gegen Viren bieten, auch wenn andere an Bord keine Masken tragen“, sagt Kimmo Ketola, Medizinischer Direktor bei Finnair.   In vielen Ländern ist das Tragen von Masken an Bord von Flügen zum und vom Zielort nach wie vor vorgeschrieben. Auf solchen Flügen müssen sowohl die Besatzung als auch die Passagiere während des gesamten Fluges eine Gesichtsmaske tragen. Beispielsweise Österreich verlangt mittels Notam explizit, dass FFP2-Masken getragen werden müssen. Das hat zur Folge, dass dies Finnair an Bord ihrer Flugzeuge im Verkehr von/nach Österreich durchsetzen muss.

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Wien: Thompson-Hotel entsteht an der „Mahü“

An der Wiener Mariahilfer Straße entsteht derzeit ein neues Hotel, das unter der Hyatt-Marke Thompson auftreten wird. Es wird über 148 Zimmer verfügen und soll Ende 2024 eröffnet werden. Das Thompson Vienna ist Teil des Projekts „Mahü 10-18“: Auf der Fläche eines ehemaligen Möbelhauses entsteht dort ein Warenhaus, das von der KaDeWe Group betrieben und durch das Thompson Vienna ergänzt wird. Errichter des Bauprojekts ist die Signa Group. Für die Gestaltung des Thompson Vienna sind die Architekten von OMA und die Innenarchitekten Tara Bernerd & Partners verantwortlich. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der Signa und Central Group mit dem Thompson Vienna weiter ausbauen können“, so Felicity Black-Roberts, Vice President Development Europe von Hyatt. „Mit seinem besonderen Ambiente und der dynamischen gesellschaftlichen Szene wird das bereits dritte Hyatt-Haus in Wien Gäste und Einheimische gleichermaßen anlocken. Das beispiellose Bauprojekt soll Premium-Shopping, Gastronomie, Unterhaltung, Mode und Hotellerie an einem Ort vereinen.“  Das Projekt folgt auf Hyatts kürzliche Ankündigung von Thompson Madrid. Das Thompson Vienna wird neben dem Park Hyatt Vienna und dem Andaz Vienna Am Belvedere das dritte Hyatt Hotel in der österreichischen Hauptstadt.

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Ostern 2022: Zürich-Aufkommen um 30 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte über die Ostertage rund 280.000 Passagiere. Damit lag man um rund 30 Prozent unter dem Aufkommen, das der Airport vor der Corona-Pandemie hatte. Dennoch waren die Zahlen deutlich besser als in den Jahren 2021 und 2020. Gegenüber der Agentur SDA bestätigte eine Sprecherin, dass der größte Flughafen der Schweiz zwischen Karfreitag und Ostermontag im Schnitt rund 70.000 Reisende pro Tag hatte. Damit hat man etwa 70 Prozent des Aufkommens, das man im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 hatte, erreicht. Im ersten Corona-Jahr hatte man in der Osterzeit nur etwa 850 Passagiere pro Tag. Im Vorjahr waren es in etwa 13.200 pro Ostertag. Der West-Schweizer Airport Genf blieb unter den jüngsten Erwartungen. Der Flughafen ging davon aus, dass über die Osterzeit etwa 187.000 Fluggäste den Airport nutzen werden. Tatsächlich flogen aber nur rund 180.000 Reisende ab Genf.

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Italien will Ita Airways bis Jahresende 2022 verkaufen

Die italienische Regierung will die Privatisierung des Alitalia-Nachfolgers Ita Airways bis spätestens Ende dieses Jahres abschließen. In Kürze wird man jene, die innerhalb der jüngsten Frist formelle Interessensbekundungen abgegeben haben, zur Übermittlung verbindlicher Angebote auffordern. Laut einem Bericht der “Corriere della Sera” sollen sich derzeit das Konsortium Lufthansa/MSC, Wizz-Air-Aktionär Indigo Partners und Certares im Rennen befinden. In Kürze wird diesen der Datenraum zur Einsichtnahme in die Bücher geöffnet werden. Anschließend sollen die Interessenten bis Anfang Mai 2022 verbindliche Angebote abgeben. Momentan soll das Konsortium MSC/Lufthansa gute Karten haben. Vorgesehen ist, dass die Reederei die Mehrheit übernimmt und der Kranich mit einer Minderheit beteiligt sein soll. Allerdings lehnte zuletzt das italienische Finanzministerium die geforderte Exklusivität ab und besteht auf ein offenes Verkaufsverfahren. Daher gilt es abzuwarten, ob die anderen Interessenten verbindliche Angebote, die in Verhandlungen münden könnten, abgeben oder nicht. Ab Mitte Juni 2022 will Italiens Regierung eine vorläufige Vereinbarung mit dem Käufer erreichen und diesen bis Dezember 2022 unter Dach und Fach bringen. Je nach Interessent könnte eine umfangreiche Prüfung durch die Wettbewerbsbehörden notwendig sein.

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Lufthansa Group zieht sich erneut aus dem italienischen Inlandsmarkt zurück

Die Lufthansa Group zieht sich – zumindest vorläufig – aus dem italienischen Inlandsgeschäft zurück. Air Dolomiti wird vorerst nicht mehr inneritalienisch fliegen, sondern sich auf ihre Stützpunkte Frankfurt am Main und München konzentrieren. Lufthansa versuchte sich mehrfach mit äußerst bescheidenem Erfolg innerhalb von Italien zu etablieren. Der Ausflug als Lufthansa Italia ab Mailand-Malpensa mit von Germanwings betriebenen Flugzeugen war ein finanzielles Desaster. Der Zukauf der 1991 gegründeten Regionalfluggesellschaft Air Dolomiti entwickelte sich nach und nach in eine andere Richtung als ursprünglich geplant. Das Unternehmen war ein kleiner Regio-Carrier, der fast ausschließlich inneritalienisch unterwegs war. Bereits seit 1994 kooperiert man mit Lufthansa und wurde neun Jahre später von dieser vollständig übernommen. Dennoch ist man weiterhin auch unter eigenen Flugnummern und mit eigener Livery in der Luft. Nach und nach schrumpfte das inneritalienische Streckennetz zusammen. Zuletzt hatte man nur noch wenige Routen. Der Fokus liegt längst auf ACMI-Dienstleistungen für Lufthansa ab Frankfurt und München. Teilweise fliegt man auch unter eigenen Flugnummern, jedoch stets mit Codeshare der Konzernmutter. Im Gespräch mit Travel Quotidiano bestätigte Air-Dolomiti-Chef Steffen Harbarth, dass der von ihm geleitete Carrier künftig nur noch ab den Bases Frankfurt am Main und München fliegen wird. Die Routen innerhalb Italiens werden aufgegeben. Zwischenzeitlich wurde auch der Verkauf von Flugscheinen auf den betroffenen Strecken eingestellt. Die Lufthansa Group zieht sich damit erneut vollständig und zumindest vorläufig aus dem Inlandsgeschäft in Italien zurück. Air Dolomiti wird künftig – ähnlich wie die Konzernschwester Lufthansa Cityline – auf Zubringerdienste für die Konzernmutter fokussiert sein. Im Gegensatz zu

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FlyAir41: 9A-ZAG ist nun startklar

Die Sundair-Konzernschwester FlyAir41 hat am Dienstag die Service-Freigabebescheinigung (CRS) für den Airbus A319 mit der Registrierung 9A-ZAG erhalten. Die Maschine kann damit laut Geschäftsführer Marcos Rossello kommerziell eingesetzt werden. Der Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 3443 und wurde im Jahr 2008 an Iberia ausgeliefert. Vor der Einflottung bei FlyAir41 wurden bei einem Wartungsbetrieb in Bremen umfangreiche Arbeiten durchgeführt. Das Unternehmen bezeichnete nicht näher was gemacht werden musste, um die 9A-ZAG fit für den Sommer 2022 machen zu können. Die für den Einsatz auf dem AOC der FlyAir41 notwendige CRS hat man am Dienstag erhalten. Geschäftsführer Marcos Rossello erklärte, dass die 9A-ZAG seit dem heutigen Mittwoch kommerziell eingesetzt werden kann. FlyAir41 ist eine junge kroatische Fluggesellschaft, die überwiegend im Auftrag ihrer Konzernschwester Sundair fliegt.

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