Jan Gruber

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Jan Gruber

Flugbegleiter und Musikkünstler Tamer macht Branche mit neuem Song Mut

Unter seinem Künstlernamen Tamer hat ein ab dem Flughafen Köln/Bonn tätiger Flugbegleiter einen neuen Song, der der Luftfahrtbranche Mut und Hoffnung machen soll, veröffentlicht. Bekannt wurde der musikbegeisterte Tamer vor einigen Jahren als damaliges Mitglied der TV-Popband Jamatami, die 2011 für eine Dokusoap ausgewählt wurde. Hauptberuflich ist Tamer als Flugbegleiter für eine Airlines tätig, doch in seiner Freizeit hält ihn weiterhin seine musikalische Leidenschaft im Bann. Er veröffentlicht nun als Solokünstler einen selbst geschriebenen Song. Mit diesem möchte der junge Mann seine Leidenschaften verbinden, um mit seinem neuen Aviation-Song Vorfreude auf eine Zeit zu versprühen, in der Künstler wieder bedingungslos ihrer Leidenschaft nachgehen können und Crews ihre urlaubsfreudigen Gäste an ihre Reiseziele begleiten dürfen. ,,Ich möchte uns allen mit dem Lied Hoffnung auf einen Sommer voller Lebensfreude geben“, so Tamer über den Song, der das Gefühl des Fliegens und der Freiheit aufgreift und wiederspiegelt. Das Song-Video wurde am Ultraleichtflugzentrum Ekelenz e.V. gedreht. Dabei stellte eine A320-Kapitänin ihr privates Ultraleichtflugzeug zur Verfügung. Die für die Aufnahmen verwendete Drohne wurde ebenfalls von hauptberuflichem Airline-Personal bedient. Das Tanzstudio Kreiten aus Aachen griff Tamer mit Choreo, Bild und Ton unter die Arme. Die Take-Off-Transfers, die sonst Passagiere, Crews und andere Kunden chauffieren, stellten für die Videoaufnahmen eine Limousine zur Verfügung. Fazit des Teams, das mitgewirkt hat: “Zeigt uns: Wir alle in der Aviation freuen uns auf einen „normalen“ Sommer nach 2 Jahren Pandemie und Unsicherheit und mit unserer Leidenschaft möchten wir auch andere von diesem Thema begeistern.”

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Trotz Kritik: Corsair will Mali-Flüge reaktivieren

Die französische Fluggesellschaft Corsair International sorgt derzeit in Frankreich für politischen Wirbel, denn der Carrier will die Nonstop-Flüge zwischen Paris-Orly und Bamako wiederaufnehmen. Das passt einigen politischen Kräften so ganz und gar nicht in den Kram. Hintergrund ist, dass die diplomatische Stimmung zwischen Mali und Frankreich seit dem Militärputsch im August 2020 angespannt ist. Der europäische Staat war früher Kolonialmacht im afrikanischen Land. Corsair International will die Route zwischen Orly und Bamako ab 16. Juni 2022 dreimal wöchentlich mit Airbus A330 bedienen. Vorerst ist geplant, dass diese saisonal bis zum 18. September 2022 angeboten wird. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einer hohen Nachfrage nach Flugverbindungen zwischen Frankreich und Mali. Zuletzt flog man im Jahr 2019 in den genannten afrikanischen Staat. Der Mitbewerber Air France steuert Bamako seit Mitte Feber 2022 wieder mehr oder weniger regelmäßig an. Teile der französischen Politik vertreten die Ansicht, dass sich durch den Ausbau der Flugverbindungen die Militärjunta in Mali international etablieren würde. Diese verhängt regelmäßig Sanktionen im Luftfahrtbereich. Beispielsweise forderte man die Fluggesellschaften dazu auf, dass sie ihre Slots nutzen sollen oder aber diese verlieren werden. Auch verweigerte man wiederholt europäischen Fluggesellschaften den Überflug. Selbiges gilt immer wieder für ausländische Militärflugzeuge. Das bekam auch die deutsche Bundeswehr zu spüren.

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EASA will Preighter-Einsätze beenden

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit will den Einsatz von so genannten Preightern nicht über den 31. Juli 2022 verlängern. Man ist zum Schluss gekommen, dass sich die logistischen Herausforderungen verändert hätten und daher will man die Ausnahmegenehmigungen nicht mehr gewähren, so die EASA in einer Mitteilung. Seit dem 24. März 2020 konnten Luftfahrtunternehmen vereinfacht die Bewilligung für den Transport von Fracht in Passagierkabinen erhalten. Dies diente auch um mehr Schutzgüter, besonders aus Asien, nach Europa fliegen zu können. Die EASA gab grünes Licht für das Ausbauen der Sitze als auch für den Transport auf den Sitzbänken. MIt dieser Praxis soll nun Schluss sein. Für Fluggesellschaften bedeutet dies, dass rechtzeitig neue Genehmigungen beantragt werden müssen. Diese haben in der Regel eine Laufzeit von rund acht Monaten. Nach dem 31. Juli 2022 sollen diese nicht mehr im vereinfachten Verfahren verteilt werden. Einige Carrier haben sich bereits entschieden, dass man die “Preighter” wieder als Passagierflugzeuge einsetzen wird. Laut CH-Aviation.com sind derzeit 43 Passagiermaschinen, die von Airlines mit Sitz in der Europäischen Union betrieben werden, als “Preighter” im Einsatz. Diese werden nach und nach rückgebaut werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass sich der eine oder andere Anbieter für dauerhafte Konvertierungen entscheiden wird. Dann müssen alle Standards, die für Cargoflugzeuge gelten, erfüllt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese seit 24. März 2020 aufgeweicht. Auch Austrian Airlines setzte zeitweise Passagierflugzeuge als Preighter ein, jedoch wurden diese wieder rückgebaut.

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Sparpaket verärgert AUA-Mitarbeiter zunehmend

Das aufgrund der Corona-Pandemie mit Gewerkschaft und Betriebsrat vereinbarte Sparpaket bei Austrian Airlines sorgt zunehmend für Unmut in der Belegschaft. Die ÖGB-Teilgewerkschaft Vida fordert eine Neuverhandlung, denn dieses wäre unter völlig anderen Voraussetzungen als jene, die momentan der Fall sind, vereinbart worden. Beim fliegenden Personal verdienen Co-Piloten und junge Flugbegleiter bei den immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik stehenden Mitbewerbern Lauda Europe und Wizz Air mittlerweile deutlich besser als bei Austrian Airlines. Hintergrund ist, dass die Gehälter zum Teil drastisch gekürzt sind und das mit Zustimmung von Betriebsrat und Gewerkschaft. Im Rahmen des Sparpakets müssen die Bediensteten drei Jahre lang auf Teile ihrer Bezüge verzichten. Heuer gibt es zehn Prozent weniger, im kommenden Jahr um 13 Prozent weniger und im Jahr drei um sieben Prozent weniger. Offiziell ist die Rede von “Verzicht”, jedoch kann von Freiwilligkeit keine Rede sein, denn Geschäftsführung, Gewerkschaft und Betriebsrat haben dies gemeinsam als “Krisenbeitrag” beschlossen. Eine echte Einspruchsmöglichkeit für die Betroffenen bestand nicht, dennoch hat die Belegschaft mit großer Mehrheit zugestimmt. Offenbar dachten viele nur kurzfristig an den Joberhalt und nicht an die Folgewirkung ihrer Zustimmung gegenüber ihren Arbeitnehmervertretern. Mittlerweile haben einige Flugbegleiter Austrian Airlines verlassen, denn selbst für das Reinigen der Dienstkleidung muss das Personal mittlerweile selbst aufkommen. Bis zu 25 Euro pro Putzerei-Vorgang fallen an. Über das gesamte Monat gesehen kann sich ein stolzer Betrag ansammeln, was besonderes das Kabinenpersonal, das neben dem Boden-Servicemitarbeitern stark von den Lohnkürzungen betroffen ist. Kein Frühstück im Hotel, keine Crew-Meals und Uniform-Reinigung muss selbst bezahlt werden Dazu

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Armenien: Erster A320 trägt Flyarna-Livery und Crews zeigen sich in ihren Uniformen

DIe neugegründete Fluggesellschaft Flyarna hat den ersten Kurs für Flugbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Aus diesem Anlass stellte der Carrier, an dem der Billigflieger Air Arabia mit 49 Prozent beteiligt ist, die künftigen Uniformen des Kabinenpersonals vor. Auch wurde bereits der erste Airbus A320 in die Livery des armenischen Startups umlackiert. Das erste Flugzeug der Flotte trägt noch die Interimsregistrierung OE-LAP. Diese Woche wurde der Mittelstreckenjet im tschechischen Ostrava aus dem Paintshop geschoben. Künftig wird die Maschine als ER-YRA für Flyarna in der Luft sein. Das Flugzeug ist 6,6 Jahre alt und trägt die Seriennummer 6782. Ursprünglich flog dieser Airbus A320, der sich im Eigentum von SMBC Aviation Capital für Batik Air. Fast zeitgleich wurde der erste Kurs für angehende Flugbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Das Kabinenpersonal bekam am Ende der Ausbildung die Uniformen ausgeteilt. Flyarna nützte dies auch gleich, um mit Hilfe von Gruppenfotos die Dienstkleidung vorzustellen. Diese ist in blau gehalten und im direkten Vergleich mit anderen Airlines eher schlicht. Eigenen Angaben nach haben die ersten 20 Flugbegleiter ihren Kurs bereits abgeschlossen. Weitere Ausbildungen laufen derzeit auf Hochtouren. Flyarna erklärte auf Anfrage, dass mit die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung durch die Luftfahrtbehörde von Armenien in den nächsten Tagen erwartet. Der kommerzielle Erstflug soll dann im Mai 2022 durchgeführt werden. Der genaue Termin hängt von der offiziellen Zulassung als Fluggesellschaft ab. Flyarna ist ein Joint-Venture von Air Arabia (49 Prozent) und dem staatlichen Armenian National Interests Fund (51 Prozent). Zunächst will man mit zwei Airbus A320 abheben. Der Carrier soll als Billigflieger

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Basel: Pristina-Flugstreichungen sorgen für Ärger und Chaos

Auf dem Euroairport Basel-Mulhouse sorgt der Ausfall von mehreren Charterflügen in Richtung Pristina für Verärgerung. Beispielsweise wurden von Fly2Sky und Alk Airlines als Operating Carrier angekündigte Verbindungen kurzfristig gestrichen. Den Gründonnerstag wollten viele Menschen mit Wurzeln und/oder Verwandten bzw. Freunden im Kosovo für eine Reise nach Pristina nutzen. Die Nachfrage ist traditionell hoch, so dass es einige Charterflüge gibt. Allerdings sind jene, die von Fly2Sky und Alk Airlines durchgeführt werden sollten, ersatzlos gestrichen wurden. Die Umbuchung auf Verbindungen anderer Fluggesellschaften soll nach Angaben von Betroffenen nicht möglich gewesen sein, da diese komplett ausgebucht waren. Im Bereich der Check-In-Schalter des Euroairports soll es chaotischen Szenen gekommen sein, denn die Passagiere mit gültigen Tickets wollten reisen, jedoch soll das Bodenpersonal nur die Information gehabt haben, dass die Flüge nicht stattfinden werden. Nach und nach baute sich eine Mischung aus Wut und Verzweiflung auf. Weder der Flughafen noch die beiden Airlines wollten Angaben zu den Gründen der Streichungen machen. Alk Airlines hat auch die Pristina-Flüge für die nächsten Tage abgesagt. Auch die Auftraggeber der Charterflüge hüllen sich in Schweigen und verweisen auf die Operating-Carrier, die wiederum der Ansicht sind, dass die beiden Operating Carrier der richtige Ansprechpartner sein sollen. Letztlich entsteht der Eindruck, dass niemand die Verantwortung dafür übernehmen möchte, dass hunderte Reisende ihre bezahlten Flüge nach Pristina nicht antreten können. Der Flughafen Basel-Mulhouse wurde eigenen Angaben nach weder von den Reisebüros, die die Flugzeuge gechartet haben, noch von den Operating Carriern über die Gründe der Absagen informiert. Man weiß lediglich, dass nicht

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Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 1.140 E-Zigaretten

Der österreichische Zoll führte bei einer am Flughafen Wien ansässigen Spedition Paketkontrollen durch und fand in an Privatpersonen adressierten Warensendungen stolze 1.140  Stück E-Zigaretten verschiedener Geschmacksrichtungen. Das Finanzministerium geht davon aus, dass es sich nicht um Waren für den Privatgebrauch handelt, sondern dass durch das Aufsplitten auf zahlreiche Einzelsendungen das Versandhandelsverbot für Tabakwaren und Einfuhrzölle umgangen werden sollten. Die am Flughafen Wien tätigen Zöllner wurden erstmals Anfang März 2022 fündig, beschlagnahmte 900 Stück und dem nicht genug: Anfang April stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf eine weitere Sendung mit rund 140 E-Zigaretten. Bei den beschlagnahmten Produkten handelt es sich um rauchfertige Einweg-E-Zigaretten mit einem geschätzten Warenwert zwischen 5 und 10 Euro pro Stück. Trotz der Adressierung der Sendungen an Privatpersonen, ist aufgrund der Warenmengen davon auszugehen, dass die E-Zigaretten in Österreich hätten verkauft werden sollen. Durch das aufmerksame Handeln der Zollorgane konnten die illegal eingeführten Waren jedoch beschlagnahmt werden. „Unsere Zöllnerinnen und Zöllner haben damit wieder ihr Können und ihren Einsatz bewiesen. Durch ihre gewissenhafte Arbeit tragen sie jeden Tag zum Schutz unseres Wirtschaftsstandortes, aber auch der Menschen in Österreich bei. Diese Fälle zeigen das sehr eindrücklich: Wettbewerbsverzerrung und der Handel mit illegal eingeführten Waren konnten verhindert werden, gleichzeitig wurden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen Waren geschützt. Denn das Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz verbietet den Versandhandel mit Tabakwaren nicht ohne Grund. Jugendliche und Erwachsene können so nicht ausreichend geschützt werden, da weder das Alter der Konsumenten kontrollierbar ist, noch, ob die Produkte nicht andere gesundheitsschädliche Komponenten, über

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Alicante: Vorfeld-Auto parkt unter Boeing 737-800 von Ryanair

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DYA machte auf dem Flughafen Alicante unliebsame Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Ein Rampen-Mitarbeiter des Ground-Handling-Dienstleisters vergaß die Handbremse anzuziehen und hatte ungeschickterweise auch keinen Gang eingelegt. So kam was kommen musste: Das Auto steckte unter dem Ryanair-Flugzeug. Immer wieder machen Verkehrsflugzeuge ungewollte Bekanntschaft mit Flughafen-Fahrzeugen. In fast allen Fällen sind diese auf menschliches Versagen, sprich ein Missgeschick, zurückzuführen. Beispielsweise war Wizz Air am Flughafen Danzig regelrecht vom Pech verfolgt, denn binnen kurzer Zeit erlitt man an gleich drei Maschinen Beschädigungen. Im aktuellen Fall bei Ryanair in Alicante ist die Ursache rasch gefunden worden. Der Bodenmitarbeiter hatte darauf vergessen die Handbremse anzuziehen oder aber einen Gang eingelegt zu lassen. So machte sich sein Dienstfahrzeug selbstständig auf den Weg unter die Boeing 737-800. Dort steckte das Auto dann fest und musste vorsichtig entfernt werden. Die EI-DYA wurde anschließend von technischem Fachpersonal überprüft. Es konnten, außer ein paar Kratzern, keine Schäden festgestellt werden, so dass mit diesem Flugzeug der Flug FR4006 nach Manchester sicher durchgeführt werden konnte. Die geringe Geschwindigkeit des rollenden Kleinwagens dürfte sich für Ryanair als “Glück im Unglück” erwiesen haben, denn in ähnlichen Fällen haben Verkehrsflugzeuge erhebliche Strukturschäden erlitten. Somit blieb es bei ein paar Kratzern und rund 1,5 Stunden Flugverspätung.

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Flughafen Klagenfurt: Tanner will Großkaserne bauen

Das österreichische Verteidigungsministerium plant auf dem Areal des Flughafens Klagenfurt rund 120 Millionen Euro zu investieren und eine neue Großkaserne zu bauen. Diese soll auf einer Fläche von rund zehn Hektar entstehen und insbesondere für Krisen- und Katastrophenfälle dienen. Seit einigen Jahren ist die Zivilluftfahrt auf dem Kärntner Flughafen rückläufig. Die Hoffnungen, die die Landespolitik in die mehrheitliche Privatisierung gesetzt hatte, konnten bislang keine Trendwende bringen. Da die Fluggastzahlen aufgrund der Corona-Pandemie unter eine vertraglich vereinbarte Schwelle gefallen sind, prüft die Landesregierung gar die Call-Option zu ziehen und damit den Airport wieder in Landeseigentum zu bringen. Im militärischen Bereich wurde über Jahre hinweg schleichend abgebaut. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) macht nun dem Klagenfurter Flughafen ein Angebot: Auf nicht für den Flugbetrieb relevanten Flächen will sie eine neue Kaserne bauen. Weiters soll ein ständiger Hubschrauber-Stützpunkt eingerichtet werden und Klagenfurt soll zum Kompetenz- und Forschungszentrum für militärische Drohnen werden. Alles in allem will das Verteidigungsministerium rund 120 Millionen Euro investieren. Allerdings ist das Projekt noch alles andere als fix, denn es herrscht Uneinigkeit darüber was mit den dafür benötigten Flächen geschehen soll. Beispielsweise stellte Mehrheitseigentümer Lilihill ein anderes Projekt, das unter anderem einen Logistikpark vorsieht, vor. Dazu kommt, dass sich die Landesregierung von Kärnten gegen den Verkauf von Grundstücken stemmt. Allenfalls eine Verpachtung wäre vorstellbar. Besonders die ÖVP drängt darauf, dass die Call-Option gezogen werden soll und damit die Privatisierung rückgängig gemacht werden soll. Ende dieses Monats tritt der Aufsichtsrat der Kärntner Beteiligungsgesellschaft zusammen und will über die weitere Vorgehensweise beraten. Umgekehrt

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Mannheim: Rhein-Neckar Air nimmt Berlin und Hamburg wieder auf

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, reaktiviert die innerdeutschen Strecken nach Berlin-Brandenburg und Hamburg. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden diese wiederholt ausgesetzt. Ab Mitte Mai 2022 will man diese wieder bedienen, jedoch in stark reduziertem Umfang. In die deutsche Bundeshauptstadt wird MHS Aviation mit Dornier 328 im Auftrag von Rhein-Neckar Air ab 17. Mai 2022 fliegen. Vorerst ist nur ein Umlauf pro Woche, der jeweils an Dienstagen durchgeführt werden soll geplant. Angeboten wird der einfache Tagesrand, denn Flug M2220 fliegt am Vormittag von Mannheim nach Berlin und zurück geht es als M2227 am Abend. Hamburg soll ab 16. Mai 2022 angesteuert werden. Vorerst sind bis zu vier Umläufe pro Woche geplant. Während man die Route an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag einmal bedienen wird, sind für Mittwoch zwei Rotationen vorgesehen. Aus dem Buchungssystem geht hervor, dass es in manchen Kalenderwochen weniger Flüge in die Freie und Hansestadt geplant sind. Die Destination Sylt bietet man ab Mannheim bis zu dreimal pro Woche an. Im Auftrag eines Reiseveranstalters fliegt man ab Kassel-Calden nach Westerland und Heringsdorf. Tickets für diese Routen können nicht direkt bei Rhein-Neckar Air gekauft werden, sondern über den Reiseveranstalter. Der Mannheim-Flugplan von RNA ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt.

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