Jan Gruber

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Jan Gruber

Iberojet: Neuer DomRep-Ableger hebt im August 2022 mit A330 ab

Der Barcelo-Konzern in der Dominikanischen Republik einen weiteren Flugbetrieb auf. Dieser wird sich zu den Iberojet-Airlines, die man in Spanien und Portugal hat, gesellen. Das erste Flugzeug der Neugründung wird im August in die Dominikanische Republik umgemeldet. Paul Verhagen, stellvertretender Geschäftsführer von Iberojet, erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass mit Hilfe des dritten AOCs der saisonabhängige Markt zwischen der iberischen Halbinsel und der Karibik besser bedient werden soll. Zunächst wird man eine Maschine, die momentan bei Iberojet Spanien registriert werden, an denen neuen Ableger übergeben. Noch im Sommer 2022 soll die Maschine dann zwischen Punta Cana und Spanien eingesetzt werden. Es handelt sich um einen Airbus A330-300. Vorerst soll der neue Flugbetrieb in Form einer Single-Aircraft-Operation in der Luft sein. „Und wenn die Nachfrage vorbei ist und der Winter einsetzt und der Markt anzieht, zum Beispiel in Südamerika oder in Teilen der West- und Ostküste der USA, werden wir dieses Flugzeug auf diesen Strecken einsetzen, so dass es nicht mehr in Madrid Barajas auf dem Boden steht, sondern das ganze Jahr über fliegt“, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com. Angesprochen auf den einzigen Airbus A320-200 meinte Verhagen, dass dieser momentan bei Air Europa im Wetlease untergebracht ist. Man prüfe derzeit, ob man diese Maschine langfristig im Rahmen eines Charterauftrags unterbringen kann. Der Aufbau eigener Kurzstrecken wäre mit nur einer Maschine dieser Größe nicht rentabel. „Es ist schwierig, die A320 für unsere eigenen Zwecke zu nutzen, denn was kann man mit einem einzigen Flugzeug machen? Nehmen wir an, wir nutzen dieses Flugzeug

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Umfrage: 64 Prozent der urlaubswilligen Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sechs von zehn Österreichern während dem Sommer 2022 fix verreisen wollen. Davon wollen 46 Prozent ihren Urlaub innerhalb von Österreich verbringen. Zu diesem Schluss ist eine im Auftrag der Österreichischen Hoteliersvereinigung von Mindtake durchgeführte Umfrage gekommen. 1.000 Einwohner wurden nach ihren Urlaubsplänen für den Sommer 2022 befragt. Die Standesvertretung der Hoteliers sieht das Ergebnis positiv, denn immerhin will knapp unter der Hälfte der Befragten ihren Urlaub im Inland verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit rät jenen, die noch nicht gebucht haben, dass diese sich rasch entscheiden sollten: „Hier und da wird es schon knapp, aber noch findet man in allen Kategorien und Preisklassen freie Zimmer“. Derzeit sollen die See-Regionen in Kärnten, Salzburg und der Steiermark besonders stark gebucht sein.

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Air New Zealand führt Economy-Schlafkabinen ein

Stolze fünf Beförderungsklassen wird Air New Zealand künftig auf der Langstrecke anbieten. Darunter befinden sich auch die weltweit ersten Schlafkabinen für Economy-Class-Passagiere. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man jedem Reisenden „den besten Schlaf“ bieten will. Die neuen Dreamliner von Air New Zealand, die 2024 auf den Markt kommen sollen, bieten den Kunden mehr Auswahl als jede andere Fluggesellschaft der Welt und sorgen für den besten Schlaf am Himmel, unabhängig davon, in welcher Kabine die Kunden fliegen. Dazu gehören ein neuer Business Premier Luxe-Sitz für Kunden, die mehr Platz und Privatsphäre wünschen, sowie Skynest, die weltweit erste Schlafkabine für Economy-Reisende. Rückmeldungen aus umfangreichen Kundenbefragungen über einen Zeitraum von fünf Jahren haben gezeigt, wie wichtig eine gute Nachtruhe und der Wunsch nach mehr Platz und Komfort sind. „Die Lage Neuseelands versetzt uns in eine einzigartige Position, um bei Ultralangstreckenreisen führend zu sein. Wir haben uns auf Schlaf, Komfort und Wellness konzentriert, weil wir wissen, wie wichtig es für unsere Kunden ist, gut ausgeruht anzukommen. Ganz gleich, ob sie direkt zu einem Meeting oder zu ihrem ersten Urlaubsort reisen – sie wollen sofort durchstarten. Wir wollten unseren Economy-Kunden eine Liegeoption anbieten, und so wurde Skynest geboren. Es wird das Reiseerlebnis in der Economy-Klasse grundlegend verändern“, so Firmenchef Greg Foran. Die neuen Beförderungsklassen im Überblick Business Premier Luxe „Der beste Schlaf unter dem Himmel. Unser neues Angebot richtet sich an Kunden, die den ultimativen Raum und Privatsphäre suchen. Ein luxuriöses Erlebnis mit allen Merkmalen von Business Premier, aber mit einer vollständig schließenden Tür

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Piloten mit russischer Lizenz können Jobs im Ausland nicht antreten

Piloten mit russischer Staatsbürgerschaft haben es derzeit schwer einen Job im Ausland zu verrichten. Grund dafür ist, dass die nationale Luftfahrtbehörde Rosaviatsia ihr wirksamstes Blockademittel anwendet und zwar die Bürokratie. Auskünfte, die normalerweise unkompliziert zwischen Zivilluftfahrtbehörden ausgetauscht werden, werden nicht mehr erteilt. Für die Flugzeugführer hat das zur Folge, dass diese neue Jobs bei nicht-russischen Airlines nicht antreten können, die die potentiellen Arbeitgeber die Lizenzierung und den bisherigen beruflichen Werdegang nicht über die Luftfahrtbehörde verifizieren kann. Rosaviatsia beruft sich auf den Datenschutz. Bereits vor dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine legte die russische Bürokratie Flugzeugführern, die außerhalb Russlands arbeiten wollten, Steine in den Weg. Seit etwa sechs Jahren ziehen sich Verifizierungen mitunter enorm in die Länge. Nun hat man den internationalen Austausch mit anderen Zivilluftfahrtbehörden gänzlich eingestellt. Für Piloten ist das fatal, denn diese können nicht außerhalb Russlands arbeiten, denn die Gültigkeit der Lizenz und anderer Dokumente können nicht mehr verifiziert werden. Hinter der Vorgehensweise von Rosaviatsia steckt eine durchaus perfide Strategie: Da es außerhalb Russlands mehr Geld zu verdienen gibt, wollen viele russische Piloten im Ausland arbeiten. Dieser Trend hat sich seit dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine noch verschärft, denn zahlreiche Airlines haben Piloten abgebaut, da die Flugbetriebe drastisch eingeschränkt werden mussten. Außerhalb Russlands gibt es in vielen Ländern Bedarf, aber die russischen Behörden wollen verhindern, dass „ihre“ Piloten das Land verlassen und sich woanders neu orientieren. Man befürchtet gar, dass fliegerisches Knowhow dauerhaft verloren gehen könnte und in Russland ein Pilotenmangel entstehen könnte. Bis vor wenigen Jahren

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Berlin: Einmalzahlungen und Lohnerhöhungen bei Easyjet

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung von Easyjet in Deutschland haben sich auf Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen für Flugbegleiter und Piloten geeinigt. Diese greifen ab Herbst 2022. Laut Erklärung der Arbeitnehmervertreter erhalten die deutschen Easyjet-Flugzeugführer im Oktober dieses Jahres Einmalzahlungen zwischen 1.125 und 3.000 Euro. Gleichzeitig werden die monatlichen Gehälter um zunächst 2,5 Prozent angeboten. Im April 2023 soll eine weitere Einmalzahlung von bis zu 1.500 Euro ausbezahlt werden. Die Bezüge werden dann erneut um 2,5 Prozent erhöht. Die dritte Gehaltserhöhung beträgt drei Prozent und soll im Oktober 2023 in Kraft treten. Flugbegleiter bekommen im Oktober dieses Jahres Einmalzahlungen von bis zu 4.500 Euro. Gleichzeitig werden die Löhne um fünf Prozent erhöht. Im April 2023 steigen die Bezüge abermals um 3,2 Prozent. Der Tarifvertrag, den beide Seiten bestätigt haben, läuft bis März 2024. „Wir wissen, dass dies eine schwierige Zeit für unsere Mitarbeitenden ist, und wir konzentrieren uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Verdi im Interesse unserer Beschäftigten, dem langfristigen Erfolges des Unternehmens und um langfristig Arbeitsplätze zu sichern“, so Deutschland-Chef Stephan Erler. Nicht vom Tisch ist aber die von Easyjet angekündigte Verkleinerung der Basis Berlin-Brandenburg. Zum Winterflugplan 2022/23 soll die Anzahl der vor Ort stationierten Flugzeuge abermals reduziert werden. Auch will man rund 275 Mitarbeiter abbauen.

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Carsten Spohr: Lufthansa reaktiviert fünf weitere A340 und Swiss holt A330 zurück

Im Sommer 2023 will Lufthansa-Chef Carsten Spohr bis zu fünf Airbus A380 in die Luft bringen. Diese sollen voraussichtlich ab München eingesetzt werden. Noch ist nicht endgültig entschieden, ob man drei oder vier Superjumbos einsetzen und einen als Backup bereithalten wird. Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung erklärte der Firmenchef auch, dass für den Sommerflugplan 2023 fünf weitere Airbus A340-600 reaktiviert werden sollen. Die Tochtergesellschaft Swiss soll jene A330, die momentan in Jordanien abgestellt sind, wieder in den Liniendienst stellen. Weiters räumte Spohr gegenüber der Belegschaft ein, dass man im Zuge der Freiwilligenprogramme zu viele Mitarbeiter abgebaut habe. Derzeit würde man zusätzlich darunter leiden, dass man viele Krankenstände habe. Dieses Problem haben auch Flughäfen und andere Partner. Auf den Lieferketten gibt es ebenfalls aufgrund des Personalmangels Unregelmäßigkeiten. Der Lufthansa-Konzernchef ist aber auch der Ansicht, dass es nichts bringt, wenn sich alle Beteiligten „gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben“. Es hätten alle – Flughäfen, Airlines, Reisebüros und Politik – Fehler gemacht. Die Geschwindigkeit der Erholung der Nachfrage wäre von allen „massiv unterschätzt“ worden. Schockiert zeigte sich Carsten Spohr aber über einen ganz anderen Umstand. Das Verhalten mancher Passagiere habe sich drastisch in Richtung Aggressivität gegenüber Mitarbeitern verändert. Es wäre in der Firmengeschichte einmalig, dass Sicherheitskräfte angeheuert werden mussten, um die Lufthansa-Beschäftigten zu schützen. Die Äußerung des Kranich-Chefs deckt sich mit Berichten von Lufthansa- und Flughafenmitarbeitern sowie fliegendem Personal diverser Airlines – inklusive LH. Gegenüber Aviation.Direct wurde immer wieder erklärt, dass man mit Beschimpfungen, Drohungen, aggressiver Wortwahl und zum Teil sogar körperlichen Attacken konfrontiert ist.

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Freitag: Verdi ruft zum Warnstreik am Flughafen Hamburg auf

Am Hamburger Flughafen brauchen Passagiere am Freitag noch stärkere Nerven, denn die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter im Bereich Real Estate Maintenance zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Diese Abteilung ist unter anderem für die Technik der Gepäckbeförderung sowie die technische Instandhaltung der Runways sowie der gesamten Infrastruktur zuständig. Derzeit ist unklar wie stark sich die Arbeitsniederlegungen auf den Flugbetrieb auswirken werden. Die Gewerkschaft Verdi fordert für ihre Mitglieder unter anderem 8,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Seitens der Arbeitgeber wurden bislang maximal vier Prozent bei zwei Jahren Laufzeit angeboten. In Hamburg kommt es bereits jetzt wegen Personalmangel zu längeren Wartezeiten. Mittlerweile hat sich auch bei den Gepäckstücken ein signifikanter Rückstau gebildet. Am Freitag gehen unter anderem Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in die Sommerferien. Beide Bundesländer befinden sich im Einzugsgebiet des Hamburger Flughafens.

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Deutsche Bahn tritt der Star Alliance bei

Die Star Alliance und die Deutsche Bahn AG wollen künftig eng zusammenarbeiten. Im Rahmen einer „intermodularen Partnerschaft“ will man die kombinierte Nutzung von Schienen- und Flugangeboten erleichtern. Der Beitritt der Deutschen Bahn AG zur Star Alliance wurde in den letzten Wochen wiederholt von Führungskräften der Allianz, aber auch der Lufthansa Group angedeutet. Beispielsweise sagte Star-Alliance-Chef Jeffrey Goh, dass in Kürze ein branchenfremdes Unternehmen beitreten wird. Weitere Manager schränkten ein, dass es ein Bahnunternehmen in Deutschland sein wird. Am kommenden Montag werden die Einzelheiten im Rahmen einer Pressekonferenz kommuniziert. Zu dieser haben Bahn-Vorstandsmitglied Michael Peterson und Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister bereits eingeladen. Es ist davon auszugehen, dass dann auch mitgeteilt wird welche Vorteile Miles&More-Mitglieder künftig bei der DB in Anspruch nehmen können.

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Ehemalige Adria-Airways-Zentrale für 4,7 Millionen Euro verkauft

Lange hat es gedauert, aber nun ist es dem Insolvenzverwalter von Adria Airways gelungen einen Käufer für die rund 4.400 Quadratmeter große ehemalige Firmenzentrale zu finden. Das Gebäude wurde im Jahr 2009 errichtet und verfügt über vier Stockwerke. Der erste Anlauf brachte wenig Erfolg, denn die Preisvorstellungen des Masseverwalters lagen über jenen potentieller Käufer. In der zweiten Auktion lag der Rufpreis bei 3,7 Millionen Euro und ging dann für 4,7 Millionen Euro weg. Insolvenzverwalter Janez Pustatičnik sagte, dass Sachverständige den Wert der Liegenschaft auf etwa 4,1 Millionen Euro geschätzt hätten. Zugeschlagen hat ein nicht näher genannter Investor aus dem Ausland. Adria Airways war einst die nationale Fluggesellschaft Sloweniens. Der Verkauf an das deutsche Unternehmen 4K Invest war nicht von Erfolg gekrönt, denn der Carrier musste musste im September 2019 den Flugbetrieb einstellen und anschließend Konkurs anmelden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seither in diversen Verfahren gegen eine Vielzahl von Personen.

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Zwei Airbus A321: Eurowings Discover baut Finnair-Wetlease aus

Eurowings Discover baut die Wetlease-Zusammenarbeit mit dem Oneworld-Mitglied Finnair weiter aus. Zu den drei Airbus A350, die bereits für die Lufthansa-Tochter fliegen, gesellen sich ab August 2022 zwei A321. Die eingemieteten Maschinen sollen laut Eurowings Discover primär ab Frankfurt am Main eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit Finnair wird somit auf fünf Maschinen ausgebaut. Dabei handelt es sich um drei Airbus A350, die ab Frankfurt und München für die Lufthansa-Tochter im Einsatz sind und zwei A321, die ab Frankfurt für Eurowings Discover fliegen sollen. Eine Firmensprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Von August bis Ende Oktober 2022 erweitert Eurowings Discover die bestehende Wetlease-Vereinbarung mit ihrem Partner Finnair um zwei Airbus A321. Diesen Sommer sind bereits 3 Airbus A350 von Finnair auf der Langstrecke ab Frankfurt und München im Einsatz. Die Flugzeuge werden auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Frankfurt eingesetzt. Mit den beiden A321 ergänzt Eurowings Discover ihre eigene, noch kleine Flotte und unterstützt damit ihre operative Stabilität in einem starken Reisesommer. Bis Ende des Jahres wächst die Flotte von Eurowings Discover auf 21 eigene Flugzeuge“.

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