Jan Gruber

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Jan Gruber

Die Würfel sind gefallen: Lufthansa mottet den Airbus A380 aus

Schon seit einigen Wochen wird spekuliert und jetzt ist es fix: Lufthansa wird einen Teil ihrer Airbus-A380-Flotte reaktivieren. Derzeit prüft der Konzern noch wie viele es werden und zu welchen Destinationen diese eingesetzt werden. Sonderlich überraschend kam die Medienmitteilung der Lufthansa, dass man die Superjumbos – entgegen wiederholter Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr – wieder in die Luft bringen wird, nicht. Seit einigen Wochen machte auch der Kranich-Chef Hoffnung darauf, dass man doch wieder mit Airbus A380 fliegen könnte. Die Teilflotte bestand ursprünglich aus 14 Exemplaren. Sechs hat man bereits verkauft. Die übrigen acht Stück sollen weiterhin Bestandteil der Lufthansa-Flotte bleiben. Derzeit diese in Spanien und Frankreich im so genannten Long-Time-Storage. Voraussichtlich ab Sommer 2023 sollen die Superjumbos wieder fliegen. Die genaue Stückzahl wird der Lufthansa-Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. „Im Sommer 2023 erwarten wir dann rund um den Globus nicht nur ein deutlich verlässlicheres Luftverkehrssystem, sondern werden Sie auch wieder an Bord unserer Airbus A380 begrüßen dürfen. Wir haben heute entschieden, dieses nach wie vor sehr beliebte Flugzeug ab Sommer 2023 bei Lufthansa wieder in Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus verstärken und modernisieren wir unsere Flotten allein in den kommenden drei Jahren mit rund 50 neuen Langstreckenflugzeugen vom Typ Airbus A350, Boeing 787 und Boeing 777-9 sowie über 60 neuen Airbus A320/321“, so Lufthansa. Der Airbus A380 ist beim Kranich mit 509 Sitzplätzen bestuhlt.

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Belgische Gewerkschaften bestehen auf Treffen mit Brussels-Chef Gerber

Drei Gewerkschaften, die bei Brussels Airlines einen dreitägigen Streik organisiert haben, bestehen darauf, dass es zu einem persönlichen Gespräch mit Firmenchef Peter Gerber kommen muss. Dieser soll daran aber nicht interessiert sein. Gar unbefristete Streiks stehen mittlerweile im Raum. Am Freitag ist es zu einem Treffen zwischen Vertretern der Gewerkschaften der Flugbegleiter und Piloten sowie des Managements gekommen. Zum Ärgernis der Arbeitnehmervertreter soll Brussels-CEO Gerber daran nicht teilgenommen haben. Nun fordert man, dass sich dieser persönlich an den Verhandlungstisch begeben soll. Sowohl die Arbeitnehmervertreter der Piloten als auch jene des Kabinenpersonals kann sich nun vorstellen, dass unbefristet gestreikt werden könnte. Einen entsprechenden Aufruf unter den Mitgliedern hat man bereits gestartet. Bei der belgischen Lufthansa-Tochter wurde von Donnerstag, 23. Juni 2022 bis Samstag, 25. Juni 2022 die Arbeit niedergelegt. Brussels Airlines musste etwa 315 Flüge streichen. Betroffen waren in etwa 40.000 Fluggäste. Die Gewerkschaften fordern, dass die Löhne erhöht werden, die Arbeitsbedingungen verbessert werden und die jüngsten Teuerungen berücksichtigt werden. Man will die abgeschlossenen Krisen-Tarifverträge loswerden. Das will aber das Management nicht. „Da wir 2020, 2021 und auch noch im ersten Quartal 2022 Verluste gemacht haben, erlaubt es uns unsere finanzielle Situation nicht, die aktuellen Tarifverträge ückgängig zu machen oder wieder zu öffnen, die als Teil unserer Vereinbarung mit der belgischen Regierung im Jahr 2020 von allen unseren Sozialpartnern unterzeichnet wurden, um eine Zukunft für unser Unternehmen zu gewährleisten“, so ein Firmensprecher. Die Gewerkschaften vertreten nun die Ansicht, dass nur persönliche Gespräche mit Firmenchef Peter Gerber zu einem Kompromiss führen können.

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Auch in Wien gab es am Sonntag lange Warteschlangen vor der „Siko“

Am Sonntag ist es am Flughafen Wien-Schwechat punktuell zu langen Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle gekommen. Betroffene behaupten, dass sie rund 1,5 Stunden anstehen mussten. Vorliegende Privatfotos belegen, dass sich die Warteschlangen quer durch das Terminal 2 hinein in die Terminals 1 und 3 gezogen haben. Den Hauptansturm hatten offensichtlich die Vias-Mitarbeiter im erst kürzlich wieder in Betrieb genommenen Abfertigungsgebäude 2 zu bewältigen. Auch im Terminal 3 mussten die Reisenden länger anstehen, jedoch soll dort weniger los gewesen sein. Einige clevere Fluggäste, denen bekannt ist, dass es im Sicherheitsbereich einen Shuttlebus zwischen den Sicherheitsbereichen gibt, sind daher ins T3 ausgewichen. Der Flughafen Wien macht keinen Hehl daraus, dass es am Sonntagvormittag einen starken Passagieransturm gibt. Man habe bereits reagiert und die Kapazität der Sicherheitskontrollen aufgestockt. Zu hoffen bleibt, dass dies die Wartezeiten verkürzt, denn bereits vor der Corona-Pandemie zählten lange Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle im Terminal 2, die damals für Schengen-Flüge noch im Bereich der B-Gates durchgeführt wurden, besonders während der Frühwellen zur Tagesordnung. Passagiere können auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich Sicherheitskontrollen schneller durchgeführt werden können. Beispielsweise kann man die Wartezeit nutzen, um Flüssigkeiten zu entfernen, den Laptop aus der Tasche zu nehmen und gegebenenfalls kann man schon Gürtel, Uhr und so weiter ablegen. Auch ist es sehr ratsam, dass man sich schon vorher damit befasst was ins Handgepäck darf und was nicht, so dass volle Marmeladengläser und Co nicht einzeln von den Sicherheitsmitarbeitern entfernt werden müssen.

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Bilanz zum Wochenende: Urlauber im Luftfahrt-Chaos „versunken“

Die österreichischen Sommerferien haben noch gar nicht begonnen, aber das Chaos vom Wochenende war durchaus ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl was noch so alles bevorstehen könnte. Austrian Airlines musste zahlreiche Flüge streichen, in Wien mussten Passagiere lange warten und in Innsbruck gab es gar eine unnötige Busreise nach München und wieder zurück. Indes kassierten Buzz und Austrian Airlines kassierten in Wien je einen Birdstrike. Der Ausfall einer Fokker 100 der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air hatte zur Folge, dass das Charterprogramm des Reiseveranstalters Idealtours ordentlich durcheinander gewirbelt wurde. Die Urlauber mussten enorm lange auf ihre Flüge warten. In einem Fall wurden diese zunächst mit einem Reisebus nach München gebracht, jedoch wurde auch von dort aus nicht geflogen, so dass es wieder zurück nach Innsbruck ging. Nach einer Übernachtung wurden die Reisenden dann mit einem A319 von Trade Air an ihr Ziel gebracht. Für die übrigen Idealtours-Kunden hieß es noch lange warten, denn die Fokker 100 ist es am Samstagabend aus Zagreb eingetroffen. Die Verspätungen haben sich somit über das gesamte Wochenende hingezogen. Innsbruck als „Mini-Blaupause“ für Wien Das AOG einer einzigen Maschine wirbelte also den Charterflugplan von Idealtours ordentlich durcheinander. Trade Air hat offensichtlich kein Backup zur Verfügung und der ACMI-Markt ist aufgrund hoher Nachfrage regelrecht leergefegt. Da die 9A-BTE mittlerweile fast 30 Jahre auf dem Buckel hat und der Maschinentyp Fokker 100 dafür bekannt ist, dass dieser enorm robust und sicher ist, aber auch anfällig für Kleinigkeiten ist, könnte sich ein solches Chaos-Wochenende während dem Sommer 2022 jederzeit wiederholen.

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Münster: Aegean hat Heraklion-Charterflüge aufgenommen

Der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück konnte am Freitag die Aufnahme einer von Aegean Airlines bedienten Nonstopverbindung nach Heraklion feiern Der A320, der im Auftrag verschiedener Reiseveranstalter fliegt, war vollbesetzt. Die Charterflüge werden während der Sommersaison jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Dienstag durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Flugangebote anderer Carrier gibt es nun fünf wöchentliche Verbindungen zwischen Münster/Osnabrück und der griechischen Insel Heraklion. Aegean Airlines wurde am Freitag standesgemäß mit der traditionellen Feuerwehr-Wasserfonatine begrüßt. „Mit Münster/Osnabrück nehmen wir einen weiteren Flughafen in Deutschland in unser Streckennetz auf. Wir freuen uns auf erfolgreiche und gut gebuchte Flüge gemeinsam mit unseren Touristikpartnern und dem Flughafen Münster/Osnabrück“, so Detlev Geiser, Country Sales Manager der Aegean Airlines.

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Deutschland: Regierung will türkische Leiharbeiter an Flughäfen genehmigen

Die deutsche Bundesregierung will den Einsatz von Leiharbeitern aus dem Ausland an deutschen Verkehrsflughäfen bewilligen. Allerdings besteht man darauf, dass die Arbeitgeber zumindest den Tariflohn bezahlen müssen. Dies erklärte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gegenüber der „Bild am Sonntag“. Branchenverbände ringen bereits seit einigen Wochen darum, dass seitens der Regierung grünes Licht für den temporären Einsatz von rund 2.000 türkischen Leiharbeitern an Deutschlands Flughäfen gegeben wird. Bislang verhielt sich die deutsche Regierung eher zurückhaltend, jedoch dürfte der Ferienauftakt in NRW die Einstellung verändert haben. Unter anderem in Köln/Bonn und Düsseldorf ist es zu enorm langen Warteschlangen gekommen. In Deutschland fehlen an vielen Airports helfende Hände, denn Personalmangel herrscht in nahezu allen Bereichen. Besonders stark betroffen sind die Sicherheitsdienstleister, die im Auftrag der Bundespolizei die Sicherheitskontrollen durchführen. Da viel zu wenige Mitarbeiter zur Verfügung stehen, kommt es punktuell zu stundenlangen Wartezeiten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte gegenüber der Zeitung unter anderem, dass er sich mit den Ministerkollegen Heil und Faeser (Inneres) abgestimmt habe. Die Leiharbeiter sollen beispielsweise im Bereich der Gepäckabfertigung eingesetzt werden. Der Einsatz soll auf „einige Monate“ befristet werden. Die Verantwortung für die chaotischen Zustände an Deutschlands Flughäfen sieht das FDP-Regierungsmitglied aber nicht bei der Staatsführung, sondern bei den Airports und bei den Flughäfen.

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Viele Krankenstände: AUA musste 52 Flüge streichen

Stolze 52 von rund 360 geplanten Flügen musste Austrian Airlines allein am Samstag streichen. Ursachen hierfür waren Personalmangel und der Streik bei der französischen Flugsicherung. Dabei erklärte Firmenchefin Annette Mann erst unmittelbar zuvor, dass man ausreichend fliegende Mitarbeiter habe. Das Unternehmen wäre von vielen Krankenständen, besonders im Bereich der Flugbegleiter, regelrecht überrollt worden. Diese sind in erster Linie auf angebliche Corona-Infektionen zurückzuführen. Somit entstand bei Austrian Airlines ein personeller Engpass, den es laut Generaldirektorin Mann eigentlich nicht geben sollte. Die Personaldecke scheint angespannt zu sein und bereits kleine Unregelmäßigkeiten können sich offensichtlich erheblich auf den Flugbetrieb auswirken. Die Folge aus den vielen Streichungen, von denen zunächst der Kurier berichtete: Tausende Passagiere sind in Wien und an anderen Flughäfen gestrandet. Betroffene berichten gegenüber Aviation.Direct, dass die Themen Ersatzbeförderung und Umbuchungen nicht reibungslos laufen. An der Homebase soll es zu langen Warteschlangen an den Schaltern gekommen sein und nicht in jedem Fall gab es eine Lösung für die Passagiere. Außerhalb Wiens soll an manchen Airports den Betroffenen mitgeteilt worden sein, dass diese sich an das Call-Center der Austrian Airlines wenden sollen. Vor Ort könne man leider nichts machen. Das Streichkonzert setzt sich am Sonntag offensichtlich fort, denn zahlreiche AUA-Flüge sind bereits abgesagt worden. Noch ist nicht klar wie viele Verbindungen über den Tag hinweg ausfallen werden. Austrian Airlines erklärte am Vormittag gegenüber Aviation.Direct, dass nach aktuellem Stand der Dinge 42 Verbindungen von/nach Wien ausfallen werden. Passagiere sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Stand ihrer Buchung informieren und im Falle einer Streichung

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Wien: Vias-Mitarbeiter bekommen einmalig 1.400 Euro

Die Beschäftigten der Flughafen-Wien-Tochter Vias, die unter anderem für die Sicherheitskontrollen zuständig ist, werden für das zweite Halbjahr 2022 eine Einmalzahlung in der Höhe von rund 1.400 Euro als Teuerungsausgleich erhalten. Dies gaben Betriebsrat und Gewerkschaft Vida nach Abschluss der Verhandlungen bekannt. Arbeitnehmervertreter Daniel Liebhart ist der Ansicht, dass die in der österreichischen Luftfahrt tätigen Unternehmen erkannt hätten, dass die Personalsituation in der gesamten Branche angespannt ist. Den Umstand, dass es bislang zu keinem Chaos gekommen ist, führt der Vida-Fachgruppenobmann darauf zurück, dass viele Überstunden geleistet werden. „Wir sind besonders stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die dafür sorgen, dass der Flughafen Wien aktuell zu den pünktlichsten Airports Europas zählt“, betont der Gewerkschafter. Sowohl mit Austrian Airlines als auch mit Vias habe man „positive Sozialpartnergespräche“ führen können. Bei beiden Unternehmen führen diese dazu, dass zunächst Einmalzahlungen an die Beschäftigten geleistet werden. „Bei der am Flughafen Wien für die Sicherheit und Passagierkontrollen zuständigen VIAS konnten wir gemeinsam mit dem Betriebsrat bereits Prämienzahlungen von in Summe rund 1.400 Euro für das zweite Halbjahr 2022 in Verhandlungen erreichen und damit einen Teuerungsausgleich schaffen. Mit der VIAS-Geschäftsführung befinden wir uns auch in fruchtbaren Gesprächen zur mittelfristigen Etablierung eines spürbar besseren Lohnniveaus, um das Problem der Personalknappheit im Sicherheitsbereich und der Bodenabfertigung der Passagiere nachhaltig lösen zu können“, erklärt Liebhart. Kritisch sieht man seitens der Vida, dass Austrian Airlines weiterhin am Sparpaket, das zu Beginn der Corona-Pandemie vereinbart wurde, festhält. Dieses sieht unter anderem vor, dass die Löhne gekürzt sind. Gleichzeitig sollen aber die Dienstpläne

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Skytrax: Lufthansa ist den fünften Stern wieder los

In der Luftfahrtbranche war es vielen ein Rätsel warum Skytrax vor einigen Jahren das Fünf-Sterne-Rating an Lufthansa verliehen hatte. Die Ankündigung einer neuen Business-Class, die bis dato nicht eingeführt wurde, hatte damals maßgeblich dazu beigetragen. Nun ist der Kranich den fünften Stern wieder los und darüber so ganz und gar nicht erfreut. In der Luftfahrt gibt es für so ziemlich alles und jeden irgendeinen Award. Einst genossen die Skytrax-Ratings hohes Prestige, jedoch büßte die Agentur nach der Fünf-Sterne-Einstufung der Lufthansa ganz ordentlich an Vertrauen ein. Seither hat sich beim Kranich auch einiges getan, denn man glich besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke das Bordprodukt an jenes von Billigfliegern an und auch auf der Long Haul muss man für viele Serviceleistungen mitunter tief in die Tasche greifen. Natürlich sieht es in der First Class anders aus, jedoch ist diese für die breite Masse nicht wirklich relevant. Lufthansa ist jedenfalls den fünften Skytrax-Stern los und bei genauer Betrachtung des Ratings rangiert man in der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke nur noch minimal über dem Billigflieger Ryanair. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass man viele Elemente des Produkts des Konkurrenten kopiert und abgewandelt umgesetzt hat. Beispiel: Paid-Catering. „Die Lufthansa Group investiert derzeit mehrere Milliarden in ein noch besseres Reiseerlebnis. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte des Konzerns. Diese beispiellosen Investitionen zielen darauf ab, das Bord- und Bodenprodukt rundum zu erneuern. Wir stehen vor der Einführung eines neuen Spitzenproduktes auf der Langstrecke in allen vier Reiseklassen (Economy, Premium Economy, Business,

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Odyssee für Idealtours-Urlauber: Busausflug nach München, wieder zurück nach Innsbruck und noch immer nicht in Kavala

Eine regelrechte Odyssee mussten Kunden des österreichischen Reiseveranstalters Idealtours in Innsbruck durchmachen, denn aufgrund des Ausfalls einer Fokker 100 von Trade Air gab es nicht nur über 18 Stunden Verspätung, sondern auch eine völlig unnötige Busreise nach München und wieder zurück. Der genannte Tour Operator lässt ab Tirol einige Charterziele von der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air bedienen. Dazu kommt die letzte verbliebene Fokker 100 dieses Carriers ab Innsbruck zum Einsatz. Am Freitag erlitt die 9A-BTE, die mittlerweile fast 30 Jahre auf dem Buckel hat, auf dem Weg von Thessaloniki nach Tirol einen technischen Defekt und musste eine Sicherheitslandung in Zagreb einlegen. Die Instandsetzung dauerte seine Zeit, denn erst am Samstag konnte der Regionaljet wieder nach Innsbruck überstellt werden. Für die Fluggäste, die am Freitag nach Kavala reisen wollten, hieß es zunächst warten. Dann wurde kommuniziert, dass die Fokker 100 einen Defekt hat und man nicht ab Innsbruck fliegen könne. Aber ab München soll es dann in den Urlaub gehen. Per Bus wurden die Passagiere dann zum bayerischen Airport gebracht, aber „gebracht“ hat es nichts. Vor Ort hieß es dann, dass auch ab München nicht geflogen wird, weil man zwar ein Flugzeug, aber keine Crew dazu habe. Wieder zurück in den Bus und dieser fuhr dann zum Ausgangsort, also nach Innsbruck. Nach dieser unnötigen Busreise übernachteten die Betroffenen auf Kosten des Tour Operators in einem Hotel und konnten am Samstagvormittag dann ihren Flug nach Kavala antreten. Trade Air flog dazu den Airbus A319 mit der Registrierung 9A-BTJ von Pristina nach Innsbruck

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