Jan Gruber

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Jan Gruber

Bozen: Ehemalige AUA-Dash 8-400 fliegt jetzt für Skyalps

Die maltesische Fluggesellschaft Luxwing hat mit der 9H-ALE die dritte de Havilland Dash 8-400 in den Farben von Skyalps nach Bozen überstellt. Die Maschine wird neben der 9H-BEL und 9H-EVA für die Hausmarke des Südtiroler Flughafens eingesetzt werden. Über viele Jahre hinweg war die 9H-ALE als OE-LGN „Gmunden“ für Tyrolean Airways und später Austrian Airlines im Einsatz. Das knapp unter 12 Jahre alte Turbopropflugzeug wurde im Vorjahr an EIC Aircraft Leasing verkauft und sollte eigentlich an Camair Co verleast werden. Dazu kam es jedoch nicht. Neuer Operating Carrier des einstigen Tyrolean-Flugzeugs, das nun im maltesischen Register eingetragen ist, ist Luxwing. Diese fliegt im Auftrag der Hausmarke des Flughafens Bozen, also in den Farben von Skyalps. Das Streckennetz ab dem Südtiroler Flughafen ist heuer stark ausgeweitet. Auch führt man ab dem slowenischen Maribor Charterflüge durch. Ein Sprecher von Skyalps erklärte gegenüber Aviation.Direct unter anderem, dass die 9H-ALE kurz nach Ostern erstmals kommerziell zum Einsatz kommen wird. Für die Bedienung des Sommerflugplans werden dann insgesamt drei de Havilland Dash 8-400 im Einsatz sein.

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Osterferien: Stuttgart rechnet mit 1.900 Flügen

Im deutschen Bundesland Baden-Württemberg beginnen am 14. April 2022 die Osterferien. Der Flughafen Stuttgart rechnet daher mit deutlich mehr Passagieren. Nach vorläufigem Stand stehen für die gesamte Woche nach Ostern rund 1.900 Flüge im Plan, stärkster Tag ist der Freitag, 22. April mit rund 200 Flügen. Beliebtestes Ziel ist Palma de Mallorca mit insgesamt 78 Flügen während der Ferienzeit. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Reisenden, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport zu sein, um möglichst entspannt in die Ferien zu starten. Bei vielen Airlines muss an Bord weiterhin eine Maske getragen werden, auch in den Terminals wird die Verwendung einer FFP2-Maske weiterhin dringend empfohlen.

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UK-Startup Sentra Airways least A330-200 von ALC

Sentra Airways, ein Airline-Startup aus dem Vereinigten Königreich, unterzeichnete mit der Air Lease Corporation einen langfristigen Leasingvertrag über einen gebrauchten Airbus A330-200. Dieser soll im Sommer 2022 übergeben werden und ist das erste Flugzeug des Startups. Das Startup Sentra Airways wurde im Jahr 2019 unter dem Namen Majestic Mallard Airways Ltd. gegründet. Zwischenzeitlich hat man den heutigen Namen angenommen. Geleitet wird das Unternehmen von Ismail Musah und Balqis Zakaria Ismail. Man beabsichtigt Nonstop-Verbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Ghana aufzunehmen. „ALC freut sich, diesen Leasingvertrag für eine A330-200 mit Sentra Airways bekannt geben zu können“, sagte Lauren Kervick, Assistant Vice President of Marketing der Air Lease Corporation. „Sentra hat einen aufregenden Wachstums- und Geschäftsplan für Flüge von Großbritannien nach Westafrika, und wir freuen uns darauf, unsere Beziehung in den kommenden Jahren auszubauen.“ „Sentra Airways ist hocherfreut, diesen wichtigen Meilenstein endlich erreicht zu haben“, sagte Ishmael Musah, Chairman und Accountable Manager von Sentra Airways. Auch Bruce Fenton, Executive Director von Sentra Airways, äußerte sich dazu: „Wir möchten ALC unseren Dank dafür aussprechen, dass sie unser Leasingpartner für die erste A330-200 von Sentra Airways ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ALC und den Abschluss der behördlichen Genehmigungen für die Erteilung unseres britischen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses noch in diesem Jahr.“

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Westbahn hat München-Züge aufgenommen

Die Westbahn bietet seit Freitag bis zu vier tägliche Zugverbindungen zwischen Wien-Westbahnhof und München-Hauptbahnhof an. Die Reisezeit zwischen Wien (Hütteldorf) und München (Ost), wo man auf die Schnellbahn zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen umsteigen kann, beträgt drei Stunden und 47 Minuten. Mit 12. Juni 2022 soll sich die Fahrzeit zwischen den beiden Metropolen um vier Minuten verkürzen. In Österreich halten die Westbahn-Züge an den bisherigen Haltestellen. Dies hat zur Folge, dass München ab Amstetten, Wels, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck erstmals ohne Umstieg erreichbar ist. Das Klimaticket gilt bei der Westbahn bis zur Staatsgrenze. Für die Weiterfahrt bietet das Unternehmen einen speziellen Fahrschein zum Preis von 14,90 Euro an. Dieser gilt in der so genannten Comfort Class, die zwischen erster und zweiter Klasse angesiedelt ist. „In Anbetracht der Spritkosten ist die Direktverbindung nach München aber auch für alle Autofahrerinnen und Autofahrer interessant, denn mit dem WESTsuperpreis reisen sie ab nur 23,99 Euro von Wien nach München. Dieser Preis ist im Vergleich zur Autofahrt einfach unschlagbar“, sagt Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn Management GmbH. Einen weiteren Vorteil stellt auch der Halt im Bahnhof München Ost dar. Dieser ermöglicht es insbesondere den Reisenden aus dem oberösterreichischen Zentralraum und aus Salzburg, rasch und mit nur einem Umstieg in die S-Bahn den Flughafen München zu erreichen. Gleichzeitig mit der Aufnahme des neuen Ziels München in den Fahrplan verdichtet die Westbahn ab 8. April aber auch das Angebot zwischen Wien und Salzburg auf bis zu 52 Verbindungen pro Tag

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Avanti Air: Erste de Havilland Dash 8-400 am Siegerland-Flughafen gelandet

Mit ein wenig Verspätung zeigt sich die erste de Havilland Dash 8-400 der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air in ihrem neuen Farbenkleid. Dieses ist schlicht gestaltet und zeigt das Firmenlog auf dem Leitwerk sowie den Airlinenamen auf dem Triebwerkskasten. Der kommerzielle Erstflug wird Ende April 2022 durchgeführt. Avanti Air setzte über viele Jahre hinweg auf Turbopropflugzeuge des Typs ATR72. Vor ein paar Jahren wechselte man auf Jets, um genau zu sein auf Fokker 100. Dieser Ausflug ist nun vorbei, denn die kleine Airline fliegt wieder mit Turboprops. Diesmal hat man sich aber de Havilland Dash 8-400 beschafft. Das hat verschiedene Gründe, wie das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct erklärte. Der angesichts der momentan hohen Treibstoffpreise wohl wichtigste Grund ist der niedrigere Spritverbrauch. Die Fokker 100 hätte in Paros nicht landen können, jedoch kann man zumindest fiktiv den Fuel Burn vergleichen. Die de Havilland Dash 8-400 benötigt rund eine Tonne Kerosin weniger, was sich finanziell stark bemerkbar macht. Die Sitzplatzkapazität ist zwar um 20 Prozent niedriger, jedoch ist der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß um etwa 50 Prozent verringert. Und dann kommt doch wieder Paros ins Spiel, denn derartige Charteraufträge hätte man mit der Fokker 100 schlichtweg nicht durchführen können. Weiters spielte bei der Entscheidung auch die Geschwindigkeit der Dash 8-400 eine Rolle. Diese ist im direkten Vergleich mit der ATR72 deutlich höher. Allerdings benötigt das zuletzt genannte Muster auch weniger Treibstoff. Um an das fiktive Beispiel des vorherigen Absatz anzuknüpfen: Die de Havilland Dash 8-400 hat gegenüber der Fokker 100 auf dieser Distanz eine nur um rund

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Air Dolomiti stockt Linz-Frankfurt auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main mit Wirksamkeit zum 18. April 2022 ausbauen. Künftig bietet man bis zu zwei tägliche Flüge an. Damit verbessert sich die Anbindung Oberösterreichs an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main. Auch im Point-to-Point-Verkehr macht sich die Aufstockung dann bemerkbar, denn Geschäftstermine können im doppelten Tagesrand ohne Übernachtung wahrgenommen werden. Neu ist auch, dass Air Dolomiti an allen Verkehrstagen in der gleichen Zeitenlage fliegen wird. Für Passagiere ist das insofern vorteilhaft, weil die Planbarkeit vereinfacht wird und die Star-Alliance-Wellen in Frankfurt besser erreicht werden können. Formell handelt es sich um eine eigenwirtschaftliche Strecke, die unter dem EN-Code von Air Dolomiti durchgeführt wird. Man verfügt jedoch über einen Codeshare mit der Konzernmutter Lufthansa. “Die Aufstockung der Frankfurtverbindung ist für uns ein ganz wesentlicher Schritt in Richtung “Rückkehr zur Normalität”. Gerade die Wiedereinführung der Tagesrandverbindung war für uns besonders wichtig. Wir können unseren Passagieren damit bessere Umsteigeverbindungen anbieten. Zudem haben wir mit dem Morgen- und Abendflug jetzt auch eine attraktive Flugverbindung für Kunden, die im Lokalverkehr reisen. Mit dieser Konstellation ist sichergestellt, dass wir wieder alle Verkehrssegmente abdecken können, was sich positiv auf die Nachfrage auswirken wird”, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport. Flugplan auf einen Blick: Verkehrstage Flugnummer Flugzeiten Mo – So EN 8047/LH 6935 LNZ (06:05h) – FRA (07:15h) Mo – So EN 8043/LH 6933 LNZ (14:35h) – FRA (15:40h) Mo – So EN 8042/LH 6935 FRA (12:40h) – LNZ (13:45h) Mo – So EN 8046/LH 6934 FRA

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Hahn: Deutschland legt Boeing 747 von Cargologicair UK an die Kette

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine von Cargologicair UK betriebene Boeing 747 auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn an die Kette legen lassen. Das Frachtflugzeug darf den Regionalflughafen auf unbestimmte Zeit nicht verlassen. Veranlasst wurde die Maßnahme von den Behörden des Bundeslands Rheinland-Pfalz. Dieses teilte unter anderem mit, dass Cargologicair UK und die betroffene Boeing 747 unter die aktuellen EU-Sanktionen fallen würden. Daher habe man über das Frachtflugzeug ein Startverbot auf unbestimmte Zeit verhängt. Man geht davon aus, dass dieses länger andauern wird. Cargologicair UK war zu Wartungszwecken auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dessen Insolvenzverwalter Jan Markus Pathner erklärte gegenüber Regionalmedien unter anderem, dass pro Tag eine Abstellgebühr in der Höhe von etwa 1.200 Euro zu bezahlen ist. Das deutsche Bundesverkehrsministerium ist der Ansicht, dass die formellen Eigentümer der Cargologicair UK russische Staatsbürger sind. Es spiele keine Rolle, dass diese zusätzlich auch einen Pass der Republik Zypern besitzen. Man hätte dem Unternehmen die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben, jedoch keinerlei Reaktion erhalten.

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Ostern: ÖBB bringen 13.000 zusätzliche Sitze auf die Schiene

Die Österreichischen Bundesbahnen rechnen rund um Ostern – nicht zuletzt auch wegen dem Klimaticket – mit einer besonders hohen Nachfrage. Daher bringt man zusätzliche Züge auf die Schiene. Insgesamt bietet man 13.000 zusätzliche Sitzplätze an. Die staatliche Eisenbahngesellschaft will rund um die Ostertage so ziemlich alles, das auf Schienen rollen kann, einsetzen. An den Hauptreisetagen stockt man besonders auf der West- und Südbahn das Angebot auf. Überwiegend handelt es sich um zusätzliche Garnituren, die als so genannte D-Züge fahren werden. Vereinzelt kommen aber auch zusätzliche Railjets zum Einsatz, so die ÖBB. Unabhängig davon empfiehlt sich aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage der Erwerb kostenpflichtiger Sitzplatzreservierungen. Dies garantiert, dass man in jedem Fall mitfahren kann. Bei Überfüllung kann es dazu kommen, dass der Zugchef aus Sicherheitsgründen einige Passagiere zum Aussteigen bittet, nicht jedoch Personen mit gültiger Platzkarte.

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Easyjet mietet Wetlease-Kapazität von Smartlynx ein

Die lettische Smartlynx hat mit Easyjet einen langfristigen ACMI-Vertrag abgeschlossen und wird mit drei Airbus A320 ab London-Gatwick für den Lowcoster fliegen. Eine weitere Maschine soll im Auftrag von Easyjet Europe ab dem europäischen Festland eingesetzt werden. Der britische Billigflieger hat das Angebot ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs stark erhöht. Teilweise mietet man auch Start- und Landerechte von Mitbewerbern, um zusätzlich wachsen zu können. Das Unternehmen erklärte Anfang dieses Jahres, dass man zur Abdeckung von Spitzen während dem Sommerflugplan 2022 Wetlease-Kapazität einmieten wird. Eine genaue Anzahl von Flugzeugen nannte man aber nicht. Momentan fliegen drei Airbus A320 von Smartlynx ab Gatwick für Easyjet. Die österreichische Konzernschwester Easyjet Europe, die im Rahmend es Brexits ins Leben gerufen wurde, wird mindestens einen Airbus A320 von Smartlynx ab dem europäischen Festland einsetzen. Die Maschine dient auch als Backup-Flugzeug. Eine fixe Station hat dieses Wetlease-Flugzeug noch nicht bekommen.

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Slowenische Regierung: Wizz Air startet in Maribor

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air soll laut dem slowenischen Staatssekretär Franc Kangler „sehr bald“ eine neue Verbindung zwischen Maribor und Skopje aufnehmen. Damit würde der Carrier erstmals zwei Flughäfen in Slowenien ansteuern. Bislang konzentriert sich die Marktpräsenz auf den Hauptstadt-Airport Ljubljana. In Maribor ist es schon länger ruhig, denn in der Vergangenheit konnten sich Linienangebote, auch jene von Ryanair, nicht sonderlich lange halten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Luxwing unter der Marke Skyalps diverse Charterflüge aufnehmen wird. Gegenüber „Sierra 5“ erklärte das Regierungsmitglied unter anderem, dass der Billigflieger Wizz Air in Kürze die Hauptstadt Nordmazedoniens ab Maribor anbieten wird. Man habe mit dem Lowcoster lange und umfangreich verhandelt. Allerdings räumte Kangler auch ein, dass ein finaler Vertrag noch nicht unterschrieben wurde. Auch ein mögliches Comeback von Ryanair steht im Raum. Das Ministerium bestätigte unter anderem, dass man auch mit diesem Carrier vielversprechende Verhandlungen führt. Seit dem Zusammenbruch des chinesischen Konglomerats, das den Airport Maribor kurzeitig betrieben hatte, ist dieser wieder unter den Fittichen der Regierung. Man versucht mit diversen Incentives dem sich – abgesehen von seiner Rolle im Bereich der Pilotenausbildung – im Dornröschenschlaf befindlichen Flughafen neues Leben einzuhauchen.

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