Jan Gruber

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Jan Gruber

Avanti Air: Erste de Havilland Dash 8-400 am Siegerland-Flughafen gelandet

Mit ein wenig Verspätung zeigt sich die erste de Havilland Dash 8-400 der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air in ihrem neuen Farbenkleid. Dieses ist schlicht gestaltet und zeigt das Firmenlog auf dem Leitwerk sowie den Airlinenamen auf dem Triebwerkskasten. Der kommerzielle Erstflug wird Ende April 2022 durchgeführt. Avanti Air setzte über viele Jahre hinweg auf Turbopropflugzeuge des Typs ATR72. Vor ein paar Jahren wechselte man auf Jets, um genau zu sein auf Fokker 100. Dieser Ausflug ist nun vorbei, denn die kleine Airline fliegt wieder mit Turboprops. Diesmal hat man sich aber de Havilland Dash 8-400 beschafft. Das hat verschiedene Gründe, wie das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct erklärte. Der angesichts der momentan hohen Treibstoffpreise wohl wichtigste Grund ist der niedrigere Spritverbrauch. Die Fokker 100 hätte in Paros nicht landen können, jedoch kann man zumindest fiktiv den Fuel Burn vergleichen. Die de Havilland Dash 8-400 benötigt rund eine Tonne Kerosin weniger, was sich finanziell stark bemerkbar macht. Die Sitzplatzkapazität ist zwar um 20 Prozent niedriger, jedoch ist der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß um etwa 50 Prozent verringert. Und dann kommt doch wieder Paros ins Spiel, denn derartige Charteraufträge hätte man mit der Fokker 100 schlichtweg nicht durchführen können. Weiters spielte bei der Entscheidung auch die Geschwindigkeit der Dash 8-400 eine Rolle. Diese ist im direkten Vergleich mit der ATR72 deutlich höher. Allerdings benötigt das zuletzt genannte Muster auch weniger Treibstoff. Um an das fiktive Beispiel des vorherigen Absatz anzuknüpfen: Die de Havilland Dash 8-400 hat gegenüber der Fokker 100 auf dieser Distanz eine nur um rund

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Air Dolomiti stockt Linz-Frankfurt auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main mit Wirksamkeit zum 18. April 2022 ausbauen. Künftig bietet man bis zu zwei tägliche Flüge an. Damit verbessert sich die Anbindung Oberösterreichs an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main. Auch im Point-to-Point-Verkehr macht sich die Aufstockung dann bemerkbar, denn Geschäftstermine können im doppelten Tagesrand ohne Übernachtung wahrgenommen werden. Neu ist auch, dass Air Dolomiti an allen Verkehrstagen in der gleichen Zeitenlage fliegen wird. Für Passagiere ist das insofern vorteilhaft, weil die Planbarkeit vereinfacht wird und die Star-Alliance-Wellen in Frankfurt besser erreicht werden können. Formell handelt es sich um eine eigenwirtschaftliche Strecke, die unter dem EN-Code von Air Dolomiti durchgeführt wird. Man verfügt jedoch über einen Codeshare mit der Konzernmutter Lufthansa. “Die Aufstockung der Frankfurtverbindung ist für uns ein ganz wesentlicher Schritt in Richtung “Rückkehr zur Normalität”. Gerade die Wiedereinführung der Tagesrandverbindung war für uns besonders wichtig. Wir können unseren Passagieren damit bessere Umsteigeverbindungen anbieten. Zudem haben wir mit dem Morgen- und Abendflug jetzt auch eine attraktive Flugverbindung für Kunden, die im Lokalverkehr reisen. Mit dieser Konstellation ist sichergestellt, dass wir wieder alle Verkehrssegmente abdecken können, was sich positiv auf die Nachfrage auswirken wird”, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport. Flugplan auf einen Blick: Verkehrstage Flugnummer Flugzeiten Mo – So EN 8047/LH 6935 LNZ (06:05h) – FRA (07:15h) Mo – So EN 8043/LH 6933 LNZ (14:35h) – FRA (15:40h) Mo – So EN 8042/LH 6935 FRA (12:40h) – LNZ (13:45h) Mo – So EN 8046/LH 6934 FRA

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Hahn: Deutschland legt Boeing 747 von Cargologicair UK an die Kette

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine von Cargologicair UK betriebene Boeing 747 auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn an die Kette legen lassen. Das Frachtflugzeug darf den Regionalflughafen auf unbestimmte Zeit nicht verlassen. Veranlasst wurde die Maßnahme von den Behörden des Bundeslands Rheinland-Pfalz. Dieses teilte unter anderem mit, dass Cargologicair UK und die betroffene Boeing 747 unter die aktuellen EU-Sanktionen fallen würden. Daher habe man über das Frachtflugzeug ein Startverbot auf unbestimmte Zeit verhängt. Man geht davon aus, dass dieses länger andauern wird. Cargologicair UK war zu Wartungszwecken auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dessen Insolvenzverwalter Jan Markus Pathner erklärte gegenüber Regionalmedien unter anderem, dass pro Tag eine Abstellgebühr in der Höhe von etwa 1.200 Euro zu bezahlen ist. Das deutsche Bundesverkehrsministerium ist der Ansicht, dass die formellen Eigentümer der Cargologicair UK russische Staatsbürger sind. Es spiele keine Rolle, dass diese zusätzlich auch einen Pass der Republik Zypern besitzen. Man hätte dem Unternehmen die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben, jedoch keinerlei Reaktion erhalten.

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Ostern: ÖBB bringen 13.000 zusätzliche Sitze auf die Schiene

Die Österreichischen Bundesbahnen rechnen rund um Ostern – nicht zuletzt auch wegen dem Klimaticket – mit einer besonders hohen Nachfrage. Daher bringt man zusätzliche Züge auf die Schiene. Insgesamt bietet man 13.000 zusätzliche Sitzplätze an. Die staatliche Eisenbahngesellschaft will rund um die Ostertage so ziemlich alles, das auf Schienen rollen kann, einsetzen. An den Hauptreisetagen stockt man besonders auf der West- und Südbahn das Angebot auf. Überwiegend handelt es sich um zusätzliche Garnituren, die als so genannte D-Züge fahren werden. Vereinzelt kommen aber auch zusätzliche Railjets zum Einsatz, so die ÖBB. Unabhängig davon empfiehlt sich aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage der Erwerb kostenpflichtiger Sitzplatzreservierungen. Dies garantiert, dass man in jedem Fall mitfahren kann. Bei Überfüllung kann es dazu kommen, dass der Zugchef aus Sicherheitsgründen einige Passagiere zum Aussteigen bittet, nicht jedoch Personen mit gültiger Platzkarte.

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Easyjet mietet Wetlease-Kapazität von Smartlynx ein

Die lettische Smartlynx hat mit Easyjet einen langfristigen ACMI-Vertrag abgeschlossen und wird mit drei Airbus A320 ab London-Gatwick für den Lowcoster fliegen. Eine weitere Maschine soll im Auftrag von Easyjet Europe ab dem europäischen Festland eingesetzt werden. Der britische Billigflieger hat das Angebot ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs stark erhöht. Teilweise mietet man auch Start- und Landerechte von Mitbewerbern, um zusätzlich wachsen zu können. Das Unternehmen erklärte Anfang dieses Jahres, dass man zur Abdeckung von Spitzen während dem Sommerflugplan 2022 Wetlease-Kapazität einmieten wird. Eine genaue Anzahl von Flugzeugen nannte man aber nicht. Momentan fliegen drei Airbus A320 von Smartlynx ab Gatwick für Easyjet. Die österreichische Konzernschwester Easyjet Europe, die im Rahmend es Brexits ins Leben gerufen wurde, wird mindestens einen Airbus A320 von Smartlynx ab dem europäischen Festland einsetzen. Die Maschine dient auch als Backup-Flugzeug. Eine fixe Station hat dieses Wetlease-Flugzeug noch nicht bekommen.

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Slowenische Regierung: Wizz Air startet in Maribor

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air soll laut dem slowenischen Staatssekretär Franc Kangler „sehr bald“ eine neue Verbindung zwischen Maribor und Skopje aufnehmen. Damit würde der Carrier erstmals zwei Flughäfen in Slowenien ansteuern. Bislang konzentriert sich die Marktpräsenz auf den Hauptstadt-Airport Ljubljana. In Maribor ist es schon länger ruhig, denn in der Vergangenheit konnten sich Linienangebote, auch jene von Ryanair, nicht sonderlich lange halten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Luxwing unter der Marke Skyalps diverse Charterflüge aufnehmen wird. Gegenüber „Sierra 5“ erklärte das Regierungsmitglied unter anderem, dass der Billigflieger Wizz Air in Kürze die Hauptstadt Nordmazedoniens ab Maribor anbieten wird. Man habe mit dem Lowcoster lange und umfangreich verhandelt. Allerdings räumte Kangler auch ein, dass ein finaler Vertrag noch nicht unterschrieben wurde. Auch ein mögliches Comeback von Ryanair steht im Raum. Das Ministerium bestätigte unter anderem, dass man auch mit diesem Carrier vielversprechende Verhandlungen führt. Seit dem Zusammenbruch des chinesischen Konglomerats, das den Airport Maribor kurzeitig betrieben hatte, ist dieser wieder unter den Fittichen der Regierung. Man versucht mit diversen Incentives dem sich – abgesehen von seiner Rolle im Bereich der Pilotenausbildung – im Dornröschenschlaf befindlichen Flughafen neues Leben einzuhauchen.

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Bulgarien-Einreise: 3G-Nachweis reicht wieder aus

Das EU-Mitglied Bulgarien hat mit Monatsanfang die Einreisebestimmungen auf den 3G-Nachweis umgestellt. Bislang verlangte man auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen PCR-Befund. Um ohne Quarantäne nach Bulgarien einreisen zu können, muss man nun geimpft, genesen oder getestet sein. Gegen Jahresanfang führte das EU-Mitglied aufgrund der Omikron-Variante die so genannte 2G-Plus-Regel ein. Diese wurde nun durch 3G ersetzt. Personen, die keinen Nachweis vorlegen können, müssen sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. In diesem Fall ist dann in Bulgarien ein Coronatest vorzunehmen. Innerhalb des Landes wurde die Maskenpflicht weitgehend aufgehoben. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern wird diese nur noch empfohlen, jedoch gibt es keine Vorschrift mehr.

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Rostock-Laage hat heuer fünf Ferien-Destinationen

Ab dem Flughafen Rostock-Laage werden im Sommerflugplan 2022 insgesamt fünf Ferienziele angeboten. Diese sollen ab Mai 2022 bedient werden. Es handelt sich um die Destinationen Heraklion, Rhodos, Hurghada, Antalya und Luxemburg. Das zuletzt genannte Ziel wird zwischen 21. Mai und 8. Oktober 2022 jeweils an Samstagen von Luxair bedient und ist eher auf den Incoming-Verkehr ausgerichtet. Heraklion wird seitens Corendon von 6. Mai bis 28. Oktober 2022 an Freitagen angesteuert. Nach Rhodos geht es ebenfalls mit Corendon von 2. Mai bis 25. Oktober 2022 jeweils an Montagen. Antalya wird ganzjährig angeboten. Während dem Hochsommer bietet Corendon Airlines zwei Umläufe pro Woche an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag angeboten. Hurghada wird von Corendon an Montagen angesteuert. Weiters gibt es heuer einzelne Charteflüge, wie Airport-Chefin Maren Wolters erläutert: „Der Flughafen Rostock-Laage bietet auch in diesem Jahr ein Sommerflugprogramm mit fünf Zielen sowie Sonderflügen nach Jersey und Guernsey an, die über PTI Panoramica buchbar sind. In den Sommermonaten wird auch MSC wieder Kreuzfahrtpassagiere über unseren Flughafen nach Warnemünde für ihre Ostseekreuzfahrten einfliegen.“

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Green Airlines sagt alle Flüge ab

Der Ticketverkäufer Green Airlines wirft „auf unbestimmte Zeit“ das Handtuch. Die „Aufrechterhaltung des Betriebs zum jetzigen Zeitpunkt ist weder wirtschaftlich noch ökologisch vertretbar“ teilte das Unternehmen mit. Man verspricht den offenbar wenigen Passagieren, die Flugscheine erworben hatten, eine vollständige Rückerstattung der bezahlten Ticketkosten. Am Vormittag hatte der Flughafen Weeze sämtliche Hinweise auf Green Airlines von seiner Homepage entfernt. Ein Sprecher des Airports erklärte gegenüber Aviation.Direct unter anderem, dass man am Dienstag darüber informiert worden wäre, dass die Green-Airlines-Flüge nicht durchgeführt werden. Einen neuen Starttermin hat man noch nicht kommuniziert bekommen. Dennoch konnte man über die Worldticket-Buchungsseite der Green Airlines noch bis kurz nach 7 Uhr 00 Flugscheine zum Preis von 389 Euro pro Richtung für den 6. April 2022 auf der Strecke Weeze-Westerland-Weeze buchen. Zwischenzeitlich wurde der Verkauf gänzlich eingestellt. Auch bewirbt Green Airlines auf der eigenen Homepage keine Strecken mehr. Der Ticketverkäufer schreibt in seiner Stellungnahme dazu: „Das Unternehmen will sich nun neu aufstellen und sich zunächst auf andere Projekte konzentrieren. Hierzu zählt unter anderem die Beantragung eines eigenen AOC (Air Operator Certificate, deutsch: Luftverkehrsbetreiberzeugnis). Sobald die Linienflüge wieder aufgenommen werden, wird Green Airlines dies rechtzeitig bekanntgeben“. Ob das Green Airlines für die Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung bewilligungsfähig ist oder nicht, wollte das LBA nicht kommentieren. Im weiteren Verlauf der Medienmitteilung hebt Green Airlines hevor, dass man „seit Ende März Linienflüge ab dem Airport Weeze nach München, Berlin und Sylt angeboten“ hatte. Verschwiegen wird, dass man mit Ausnahme von Caravan-Flügen nach Sylt die übrigen angekündigten Ziele nicht bedient

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Ryanair fährt Präsenz in Lappeenranta stark zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist eine von wenigen Airlines, die das finnische Lappeenranta ansteuern. Ab Wien wurde dieses Ziel nach mehreren Verschiebungen erst im Herbst 2022 aufgenommen. Damit ist schon bald – zumindest vorläufig – wieder Schluss. Die finnische Stadt, die sich nahe der Grenze zur Russischen Föderation befindet, wird seitens Ryanair ab Berlin-Brandenburg, Wien, Memmingen, Bergamo und Budapest angeboten. Ab dem bayerischen Airport und der ungarischen Hauptstadt sind die Finnland-Flüge bereits eingestellt bzw. wurden erst gar nicht aufgenommen. Ab Wien wird das Ziel Lappeenranta am 27. April 2022 vorerst letztmalig bedient. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus fliegt man am 30. April 2022 zum vorläufig letzten Mal den finnischen Airport an. Lediglich ab Bergamo soll weiterhin zweimal pro Woche geflogen werden. Ein Ryanair-Sprecher erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass man jene Strecken, die ausgesetzt sind bzw. ausgesetzt werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen will. Als Ursache für die Einstellung der Flüge wurde die aufgrund der geografischen Lage eingebrochene Nachfrage angegeben. Dem Vernehmen nach wurde Lappeenranta bislang auch von Passagieren, die von/nach Russland gereist sind, als Abflugs- bzw. Landeort genutzt. Der kriegerische Überfall auf die Ukraine hat dazu geführt, dass die Einreise in die Europäische Union auch für einfache Bürger durchaus kompliziert geworden ist. Die Sanktionen haben auch zur Folge, dass Russen mit ihren Bank- und Kreditkarten nicht mehr bezahlen können, da beispielsweise Mastercard und Visa den russischen Markt nicht mehr bedienen.

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