Jan Gruber

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Jan Gruber

Bulgarien: Burgas hat die Sommersaison 2022 eröffnet

Am Wochenende eröffnete die polnische Ryanair-Tochter Buzz im bulgarischen Burgas die Sommersaison. Der Airport hatte zuvor die Start- und Landebahn umfangreich saniert. Der „Comeback“-Flug ist aus Warschau-Modlin kommend gelandet. Die Flughäfen Burgas und Varna werden von Fraport Twin Star betrieben. Am Samstag landete Buzz im Auftrag von Ryanair auf der frisch sanierten Burgas-Piste und eröffnete laut Airport damit die Touristensaison 2022. Die Passagiere wurden mit symbolischen Geschenken und einem spektakulären Wasserspritzschuss überrascht. So wird die Fluggesellschaft ab dem 09.04.2022 ihr Sommerflugprogramm mit doppelt so vielen Flügen wie 2021 starten und sieben Ziele ansteuern. Dabei handelt es sich um London-Luton, Danzig, Krakau, Warschau, Wien, Budapest und Bratislava. Der Mitbewerber Wizz Air unterhält in Burgas eine saisonale Basis. Angeboten werden 18 Strecken, wobei heuer vier Neuaufnahmen staffinden werden. Ab 15. Juni 2022 steuert man London-Gatwick an, ab 2. Juni 2022 das ungarische Debrecen, ab 1. August 2022 Krakau und ab 19. Juni 2022 das polnische Rzeszów. Es wird erwartet, dass Polen auch in diesem Jahr der wichtigste Markt für den Flughafen Burgas sein wird, da Charter- und Linienflüge von/zu zehn polnischen Zielen geplant sind. EasyJet erweitert sein Flugprogramm zum Flughafen Burgas um eine weitere Strecke – ab dem 01.07.2022 von/nach Manchester, Großbritannien. Außerdem werden drei neue Ziele in Rumänien eröffnet: Die bulgarische Fluggesellschaft GullivAir wird ab dem 16.06.2022 erstmals direkte Linienflüge von und nach Bukarest anbieten. Zum ersten Mal werden ab dem 01.06.2022 auch direkte Charterflüge von/nach Timisoara mit European Air Charter angeboten: Nonstopflüge nach Cluj – Charterflüge mit European Air Charter

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German Airways baut die Flotte weiter aus

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways wird im Laufe dieses Jahres die Flotte auf acht Embraer 190 aufstocken. Derzeit befindet man sich im Einflottungsprozess, so dass man im Sommer 2022 mit bis zu sieben Maschinen dieses Typs in der Luft sein wird. Die achte Einheit wird gegen Ende 2022 erwartet, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Das auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen bietet keine Linienflüge an. Man ist im Auftrag von Veranstaltern und anderen Fluggesellschaften unterwegs. Dazu ein Sprecher: „Aktuell fliegen wir bei British Airways den Cityflyer zwischen Düsseldorf und London City. Für die iatlienische Ita Airways bedienen wir die Strecke zwischen Mailand Linate und London City sowie zwischen Mailand Linate und Genf sowie Luxemburg. Für Luxair werden wir ab Mitte Mai von Luxemburg aus auf den Strecken nach Porto, Lissabon, Ibiza, Menorca, Mallorca und Madrid unterwegs sein. Für unsere Kreuzfahrtkunden geht es jedes Wochenende nach Genua und Korfu. Darüber hinaus haben wir natürlich noch Charterflüge zu den verschiedensten Destinationen in Europa“. Viele Fluggesellschaften berichten derzeit von stark steigenden Buchungszahlen rund um Ostern und für die Hochsaison im Sommer 2022. Charterfluggesellschaften bekommen die Nachfrage nur indirekt durch mehr Anfragen bzw. mehr Aufträge mit. Angesprochen darauf welches Feedback German Airways von Kunden bekommt, antwortete der Medienreferent: „Wir bekommen über unsere Auftraggeber ein recht positives Bild zurückgespielt, was die Nachfrage angeht. Allerorts wird eine gestiegene Nachfrage nach Urlaubsflügen vermeldet. Die Reiselust der Deutschen ist nach den Lockdown-Jahren bedingt durch Corona wieder erwacht und schlägt sich in der gestiegenen Nachfrage nieder.

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Mit Airbus A330: Condor feiert Comeback in Nürnberg

Nach längerer Abwesenheit ist die Ferienfluggesellschaft Condor zurück auf dem Flughafen Nürnberg. Der Erstflug wurde am vergangenen Samstag durchgeführt, doch die formelle Begrüßung mittels Wasserfontäne der Feuerwehr erfolgte am Montag. Im Einsatz war der Airbus A330-200 mit der Registrierung D-AIYC. Das Langstreckenflugzeug hob pünktlich am Son Sant Joan Airport ab und erreichte den fränkischen Flughafen rund 20 Minuten früher als geplant. Ab sofort bedient Condor nach mehrjähriger Abstinenz, zunächst viermal wöchentlich, die Verbindung Nürnberg – Palma – planmäßig mit Flugzeugen vom Typ A320/A321 oder der größeren Boeing 757-300. Ab Ende Mai 2022 ist ein Ausbau auf einen täglichen Abflug bis zum Ende des Sommerflugplanes 2022 vorgesehen, womit „des Deutschen liebste Insel“ bis zu 42 Mal wöchentlich ab dem Albrecht Dürer Airport angesteuert wird. In den derzeit auch in Bayern laufenden Osterferien kommt dabei auch vereinzelt der „neue“ Condor Airbus 330-200 zum Einsatz. Die aktuell zwei eingesetzten Langstreckenflugzeuge werden dabei ausschließlich auf der Kurz- und Mittelstrecke, zum Line Training für Cockpit und Kabine genutzt, um möglichst viele Crews zügig mit dem erforderlichen Rating für den neuen Flugzeugtyp in der Condor Flotte auszustatten und möglichst viele „Cycles“ in kurzer Zeit zu absolvieren. Bei den Großraumflugzeugen handelt es sich bei den derzeitigen A330-200 ausnahmslos um ehemalige Etihad Airways Flugzeuge, welcher in einer Zwei-Klassen-Konfiguration aus Business und Economy Class konfiguriert sind. Diese sollen sowohl Crews als auch der Airline in der täglichen Operation auf die bestellten fabrikneuen A330neos vorbereiten, welche die Airline im Laufe des Jahres 2022 erwartet. Condors Business Class Gäste könnte dabei

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Türkische Regierung gründet neue Airline für Russland-Flüge

Die Türkei will auf Touristen aus Russland nicht verzichten und plant daher eine neue, staatliche Fluggesellschaft aufzusetzen, die Urlauber zwischen den beiden Staaten befördern soll. Man ist offenbar besorgt, dass die bestehenden Carrier sanktioniert werden könnten. Die Zeitung „Sabah“ berichtet unter Berufung auf Behördenkreise, dass in naher Zukunft eine neue türkische Fluggesellschaft abheben soll. Diese soll explizit im Russland-Verkehr eingesetzt werden und durch eine spezielle Konstruktion keine Versicherungsprobleme haben. Auch will man der russischen Zivilbevölkerung Urlaube in der Türkei schmackhaft machen und eine umfangreiche Werbekampagne starten. Der Sitz des geplanten Carriers soll in Antalya angesiedelt werden. Derzeit geht die Staatsführung davon aus, dass man rund eine Million Russen pro Jahr in Urlaubsgegenden der Türkei befördern wird. Die Flotte soll aus Flugzeugen bestehen, die kein „sekundäres Sanktionsrisiko“ haben und daher auch keine versicherungstechnischen Probleme haben sollen. Näher wollten die Verantwortlichen nicht auf dieses Thema eingehen. Der Flugverkehr zwischen der Türkei und Russland läuft weiter, da sich der Bosporus-Staat diversen Sanktionen nicht angeschlossen hat. Allerdings nutzen viele türkische Fluggesellschaften Leasingmaschinen von westlichen Lessoren. Diese untersagen aufgrund der Sanktionen, die unter anderem von der EU und den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Russland ausgesprochen wurden, den Einflug in den Luftraum der Russischen Föderation. Auch verweigern diverse Versicherer den Deckungsschutz. Davon unabhängig steuert beispielsweise Turkish Airlines weiterhin Moskau an, jedoch kommen primär Flugzeuge, die sich im Eigentum befinden, zum Einsatz. Mit welchem Fluggerät die „Russland-Konstruktion“ der türkischen Regierung an den Start gehen wird, ist derzeit völlig unklar. Auch ist nicht klar, ob es sich

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Gericht: Etihad muss keinen Schadenersatz für Air-Berlin-Pleite leisten

Die millionenschwere Schadenersatzklage, die Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther gegen Großaktionär Etihad Airways eingebracht hatte, ist nun endgültig vom Tisch. Der Londoner Supreme Court entschied zu Gunsten des Golfcarriers. Der Masseverwalter will das Verfahren nicht weiterverfolgen. Einige Monate vor der Pleite des Air-Berlin-Konzerns gab Etihad Airways eine millionenschwere Patronanzerklärung ab. In dieser verpflichtete man sich Air Berlin auch weiterhin mit Finanzmitteln zu versorgen. Im Sommer 2017 zog man diese aber einseitig zurück und Air Berlin und zahlreiche Töchter, darunter auch die österreichische Niki, mussten im weiteren Verlauf Insolvenz anmelden. Zwischen Air Berlin, die formell eine plc, also eine britische Aktiengesellschaft, als persönlich haftenden Gesellschafter der deutschen Kommanditgesellschaft hatte, und Etihad Airways war im Falle von Streitigkeiten London als Gerichtsstand vereinbart. In der Luftfahrt ist es gar nicht unüblich, dass das Vereinigte Königreich gewählt wird. Flöther war der Ansicht, dass der Großaktionär aufgrund der Patronanzerklärung haftet und diese erfüllen muss. Zunächst wurde in Berlin eine Klage eingebracht, wobei sich Etihad mit einer Gegenklage, die den Gerichtsstand feststellen sollte, wehrte. Ein Gericht in London erklärte sich dann für international zuständig und eröffnete das Verfahren. Die Klage in Deutschland wurde in weiterer Folge eingestellt, da die Zuständigkeit im Vereinigten Königreich festgestellt wurde. Der Supreme Court entschied nun zu Ungunsten der Insolvenzmasse von Air Berlin. Darüber berichtete zunächst die Berliner Morgenpost. Diesem Medium gegenüber erklärte Flöther auch, dass er das Schadenersatzverfahren gegen Etihad Airways nicht weiterverfolgen wird. Mit anderen Worten bedeutet das, dass ein Schlussstrich unter die Causa gezogen wird und der Golfcarrier auf Grundlage der

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Bulgaria Air befördert Hunde und Katzen von Ukrainern kostenlos

Die Fluggesellschaft Bulgaria Air lässt Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ihre Haustiere wie Hunde oder Katzen kostenfrei mitfliegen. Maßgeblich ist, dass diese einen ukrainischen Pass oder einen Flüchtlingsausweis vorweisen können. Bulgaria Air erklärt unter anderem, dass man weiß, dass die Tiere „Teil ihrer Familien sind“. Man habe festgestellt, dass zum Teil hohe Gebühren für die Mitnahme von Haustieren für Flüchtlinge eine hohe Hürde darstellen. Auch befördern die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair generell keine Tiere, wobei davon beispielsweise Blindenhunde aus gesetzlichen Gründen ausgenommen sind. Das Thema „ukrainische Haustiere“ ist sogar bei der EU-Kommission ein großes Thema. Diese forderte die Mitgliedsstaaten auf, dass diese dafür Sorge tragen sollen, dass die Bus-, Bahn-, und Fluggesellschaften die Tiere der ukrainischen Flüchtlinge unkompliziert befördern. Man will dadurch verhindern, dass Kriegsflüchtlinge ihre Tiere zurücklassen oder sich wegen diesen ihren Heimatort erst gar nicht verlassen. Bulgaria Air ist die erste Fluggesellschaft, die auf den Vorstoß der EU-Kommission reagiert hat und gestattet Ukrainern nun die unentgeltliche Mitnahme kleiner Haustiere wie Hunde und/oder Katzen. „Bulgaria Air hat schon immer eine sehr ernste soziale Verantwortung in Bezug auf verschiedene Ursachen gehabt, so dass es niemanden überrascht, dass wir selbst in einer ernsten Situation wie der aktuellen wieder die Hand ausstrecken und Hunderten von Menschen, die vor dem Krieg fliehen, einen Grund zum Lächeln geben“, so Hristo Todorov, Geschäftsführer von Bulgaria Air. Derzeit ist vorgesehen, dass Hunde und Katzen bis zu einem Gewicht von acht Kilogramm in einer Transportbox in der Kabine mitfliegen dürfen. Größere bzw. schwerere Tiere müssen in einem speziellen

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Einreise: Kroatien verlangt keine 3G-Nachweise mehr

Seit 9. April 2022 verlangt Kroatien bei der Einreise keine Corona-Nachweise mehr. Aus der Europäischen Union und der Schweiz kommend können Personen seither wieder ohne Impf-, Genesungs-, oder Testnachweis einreisen. Innenminister Davor Bozinovic sagte unter anderem, dass der 3G-Nachweis nicht für Personen, die aus Drittstaaten einreisen, entfallen wird. Konkret bedeutet das, dass zum Beispiel aus Slowenien kommend keine Unterlagen mehr notwendig sind, aber aus Serbien sehr wohl. Innerhalb Kroatiens wurde die unliebsame Maskenpflicht weitgehend aufgehoben. Mund-Nasen-Schutz muss nur noch in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen getragen werden. In Restaurants, Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt diese nicht mehr. Auch ist die Sperrstunde gefallen und die bisherige Beschränkung der Personenanzahl bei Veranstaltungen wurde ebenfalls aufgehoben.

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Air Dolomiti vs. AUA: Die kleinen, aber feinen Unterschiede im Embraer 195

Innerhalb der Lufthansa Group sind die Fluggesellschaften Air Dolomiti und Austrian Airlines mit dem Maschinentyp Embraer 195 unterwegs. Der Konzern versucht seit einigen Jahren die Bordprodukte seiner Airlines anzunähern. Auf dem E195 gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Töchtern aus Italien und Österreich. Ähnlich wie Lufthansa Cityline ist Air Dolomiti ab München und Frankfurt auf vielen Lufthansa-Kurzstrecken unter LH-Flugnummern im Einsatz. Allerdings werden auch zahlreiche Routen unter dem EN-Code des italienischen Carriers angeboten. Auch zu Zeiten von „Team Lufthansa“ und „Lufthansa Regional“ war Air Dolomiti stets im eigenen Farbenkleid in der Luft. Derzeit betreibt man 16 Embraer 195, die mit 120 Sitzplätzen bestuhlt sind. Die Konzernschwester Austrian Airlines verfügt über 17 Maschinen dieses Typs. Diese wurden vor einigen Jahren von der Konzernschwester Lufthansa Cityline übernommen und traten die Nachfolge der in die Jahre gekommenen Fokker70/100-Flotte an. Auch Austrian Airlines hat den Embraer 195 mit 120 Sitzplätzen bestuhlt. Bei Air Dolomiti verfügt der brasilianische Regionaljet über 32 nummerierte Reihen, bei Austrian Airlines jedoch nur über 31. Dieser Unterschied ist einfach erklärt: Bei beiden Carriern existiert aus verschiedenen Gründen die Reihe 13 nicht. Bei Air Dolomiti zusätzlich auch die Reihe 17, denn in Italien gilt auch diese Ziffernkombination als Unglückszahl. Abgesehen davon, dass bei Austrian Airlines und Air Dolomiti die Flugzeuge unterschiedlich lackiert sind, findet sich der offensichtlichste Unterschied im Kabinendesign. Bei der österreichischen Fluggesellschaft dominieren die Farben weiß-grau und rot. Bei der italienischen Konzernschwester weiß-grau und blau. Auch haben die beiden Fluggesellschaften unterschiedliche Sitze verbaut. Bei Air Dolomiti sind

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Flixbus und Flixtrain fahren Angebot wieder hoch

Der Fernbuslinien-Anbieter Flixbus fährt das Angebot in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region wieder hoch. Eigenen Angaben nach bedient man derzeit 270 Ziele. Man will bis zum Hochsommer das Niveau von 2019 wieder erreichen. Während der Corona-Pandemie musste Flixbus mehrfach den Fahrbetrieb einstellen. Viele Strecken pausieren noch immer. Die Konzernschwester Flixtrain hat ihr Angebot wieder auf 40 Haltestellen erhöht. Man hat unter anderem die Bedienung der Bahnhöfe München, Augsburg, Würzburg, Aschaffenburg, Mainz, Koblenz, Andernach, Remagen und Bonn wieder aufgenommen. Eine gänzlich neue Haltestelle ist Dresden. Bis Hochsommer 2022 will Flixtrain, dessen Züge währen der „Fahrpause“ modernisiert wurden, die Anzahl der Destinationen auf 70 erhöhen. Unter anderem wird man neu Hildesheim, Braunschweig, Freiburg und Karlsruhe ansteuern.

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Chinesisches Militär mit mehreren Xian Y-20 in Belgrad

Auf dem serbischen Hauptstadtflughafen sind am Wochenende mehrere militärische Transportflugzeuge der chinesischen Streitkräfte gelandet. Dabei handelt es sich um die Eigenentwicklung Xian Y-20, die bis zu 66 Tonnen Kapazität haben. Am Samstag waren die 20041, 20042, 20045, 20047, 20049 und 20142 im Einsatz. Am Sonntag waren ebenfalls Transporter dieses Typs auf dem Weg von China nach Belgrad. Teilweise sind die Flugzeuge schon wieder nach China zurückgekehrt bzw. befinden sich auf dem Rückweg in die Volksrepublik. Ein kurzes Video findet sich beispielsweise hier. Die Xian Y-20 ist ein in China entwickelter Schulterdecker, der erst im Jahr 2013 den Erstflug absolvierte. Angetrieben wird dieses Muster von vier Solowjow D-30KP-2-Triebwerken. Mit der 11051 und 11052 stellten die chinesischen Streitkräfte die ersten beiden Exemplare im Jahr 2016 in den Dienst. Angesichts der angespannten Lage in der Ukraine und des Umstands, dass Serbien derzeit versucht einen Spagat zwischen den Beziehungen mit Russland und der Ukraine zu finden, wird besonders in sozialen Medien spekuliert, dass China Waffen und/oder Truppen nach Belgrad eingeflogen habe. Die Volksrepublik und Serbien haben vor längerer Zeit einen Kaufvertrag über den Erwerb diverser militärischer Güter abgeschlossen. Diese stehen in keinem Zusammenhang mit der aktuellen Situation in der Ukraine, da die Papiere schon vor einigen Jahren unterschrieben wurden. Beobachter am Flughafen Belgrad stellten fest, dass zumindest bei einigen Flugzeugen die Abdeckungen für ihre Spreu- und Leuchtraketen-Gegenmaßnahmensysteme entfernt worden waren. Es sieht sehr danach aus, als wären sie mit Gegenmaßnahmen ausgestattet worden, die eine Art potenzieller Bedrohung vorwegnehmen würden. Was diese Bedrohung gewesen wäre,

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