Jan Gruber

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Jan Gruber

Flixbus fährt wieder nach Kiew

Der deutsche Fernbus- und Bahnlinienanbieter Flixmobility hat den Verkauf von Fahrkarten von/nach Kiew wieder aufgenommen. Zunächst sollen die Verbindungen ab Warschau und Prag in die Hauptstadt der Ukraine reaktiviert. Die erste Fahrt wurde bereits am Montag durchgeführt. Ende April 2022 will Flixbus wieder von Budapest aus nach Kiew fahren. Nach und nach sollen weitere Strecken von West-Europa in die ukrainische Hauptstadt reaktiviert werden. Man hält den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für richtig. Flixbus hatte aufgrund des Krieges die Fahrten nach Kiew ausgesetzt. Lediglich Lwiw, das sich in der West-Ukraine befindet, wurde durchgehend angesteuert. Mittlerweile registriert man wieder mehr Fahrgäste mit Ziel Ukraine. Vor wenigen Wochen war dies genau umgekehrt, denn die Fernbusse wurden von vielen Flüchtlingen genutzt, um in die Nachbarstaaten, beispielsweise Polen, zu kommen.

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Hurghada: Tui legt zusätzliche Charterflüge mit Austrian Airlines auf

Der Reiseveranstalter Tui stockt das Pauschalreisen-Angebot in Richtung Ägypten weiter auf. Man sicherte sich bei Austrian Airlines rund 1.000 Sitzplätze von/nach Hurghada. Die Nachfrage soll stark steigend sein und sich wieder auf Vorkrisenniveau befinden. Laut Tui war die Stadt am Roten Meer zu Ostern die am besten gebuchte Destination. Die 1.000 Sitzplätze, die man sich bei Austrian Airlines gesichert hat, sind in erster Linie für den Herbst 2022 gedacht. Das Unternehmen rechnet mit einer hohen Nachfrage, die gar über dem Vorkrisenniveau liegen könnte. Wir haben uns deshalb entschieden, die Flugkapazitäten in der Hochsaison von Wien nach Hurghada um eine zusätzliche Verbindung am Samstag auszubauen“, sagt David Szabo, Flug- und Produktmanager Tui Österreich. „Außerdem haben wir uns für die Herbstferien bereits jetzt über tausend Flugplätze gesichert. Mit unserem Airline-Partner Austrian Holidays bieten wir unseren Gästen ein gern gebuchtes Qualitätsprodukt.“ Insgesamt sieben Mal wöchentlich geht es ab dem Flughafen Wien nach Hurghada, dreimal wöchentlich ab Salzburg sowie zweimal wöchentlich ab Graz und Linz. Für die Herbstferien wurden fünf zusätzliche Verbindungen ins Programm genommen, davon fliegt Tui vier Sonderflüge mit Austrian Airlines am 26. Oktober 2022.  Zusätzliche Flüge mit Austrian Airlines: 7. Mai – 29. Oktober 2022: immer samstags 23. Oktober 2022: einmal täglich 26. Oktober 2022 viermal täglich

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China Eastern Airlines fliegt wieder mit Boeing 737-800

Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines hat den Maschinentyp Boeing 737-800 wieder kommerziell in die Luft gebracht. Der Carrier unterbrach den Flugbetrieb dieses Musters im Nachgang des Absturzes vom 21. März 2022. Unter der Flugnummer MU5843 wurde am Sonntag die Strecke Kunming-Chengdu mit der Boeing 737-800 mit der Registrierung B-207L bedient. Damit brachte das Unternehmen knapp einen Monat nach dem freiwilligen Grounding der Teilflotte diesen Maschinentyp wieder in die Luft. Das Modell Boeing 737-700 war von der temporären Außerdienststellung nicht betroffen. Am 21. März 2022 stürzte die B737-800 mit der Registrierung B-1791 aus noch ungeklärter Ursache ab. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Kunming nach Guanghzou. China Eastern Airlines erklärte unter anderem, dass die Flugunfalluntersuchungen weiter laufen. Man habe alle Boeing 737-800 ausführlich überprüft und diverse Tests vorgenommen. Man befindet das Flugzeug als sicher und hat sich daher für den Wiedereinsatz entschieden. Das Luftfahrtunternehmen groundete nach dem fatalen Verlust insgesamt 223 Boeing 737-800. Auch waren teilweise jene, die von Tochtergesellschaften betrieben werden, betroffen. Die Entscheidung führte auch zu Kapazitätsengpässen, die nicht vollständig mit Hilfe von Wetlease-Dienstleistungen kompensiert werden konnten. Die Flugdatenschreiber der B-1791 wurden zwischenzeitlich geborgen und befinden sich in Auswertung. China will der ICAO in Kürze einen ersten Zwischenbericht vorlegen. Zur genauen Unfallursache lassen sich derzeit noch eine validen Angaben machen, da sich die Volksrepublik hinsichtlich Informationen stark zurückhält. Der Absturz war der schwerste Flugunfall, den China in den letzten Jahrzehnten verzeichnen musste.

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Österreich: Maskenpflicht im Flugzeug, auf Schiffen und im Reisebus jedoch nicht

Die jüngst adaptiere Corona-Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums brachte in vielen Bereichen die Aufhebung der Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Flugzeugen – pocht Minister Johannes Rauch (Grüne) aber weiterhin auf FFP2-Masken. Es kommt aber darauf an in welchem “Setting” das Fahrzeug unterwegs ist. Ist ein Autobus im Linienverkehr – egal, ob Nah- oder Fernverkehr – unterwegs, dann müssen die Fahrgäste FFP2-Maske tragen. Handelt es sich allerdings um eine Charterfahrt, beispielsweise mit Fußballfans auf dem Weg zu einem Match oder zurück, so besteht keinerlei Verpflichtung Masken zu tragen. Selbiges gilt auch dann, wenn es sich um eine Reisefahrt handelt. Gemeint ist damit, wenn das Busunternehmen eine klassische Busreise durchführt. Es spielt dabei keine Rolle, ob auch so genannte “vulnerable Personen” dabei sind oder nicht. Auch auf Ausflugsschiffen, die beispielsweise auf der Donau und auf dem Bodensee unterwegs sind, ist die Maskenpflicht gefallen. Dies gilt sowohl für die Außen- als auch die Innenbereiche. Verkehrt das Schiff aber nicht “touristisch”, sondern als eine Art Fähre, dann müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden. Die aktuelle Regelung galt bereits vor den Verschärfungen, die nur wenige Tage nach dem vermeintlichen “Freedom Day” gesetzt wurden. Das österreichische Gesundheitsministerium schaffte es trotz mehrfacher Erinnerung nicht zu erklären warum in Reisebussen keine Maskenpflicht besteht, jedoch an Bord von Flugzeugen sehr wohl. Auch beantwortete das von Johannes Rauch geleitete Ministerium nicht, ob Charterflüge mit Reisebus- bzw. Charterbus-Fahrten gleichzusetzen sind. Dies hätte insbesondere auf die Business Aviation, aber auch auf Urlaubs-Charterflüge Auswirkungen. Auch gab das österreichische Gesundheitsministerium keine Auskunft darüber warum man

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Azerbaijan Airlines kehrt nach Berlin und Mailand-Malpensa zurück

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines baut ihre Präsenz in Deutschland und Italien wieder langsam aus. Ende Mai 2022 wird der Carrier die Verbindungen zwischen Berlin bzw. Mailand-Malpensa und Baku reaktivieren. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 29. Mai 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedient werden. Als Maschinentyp kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 vom Einsatz. Flug JS 63 startet um 7 Uhr 00 Lokalzeit in Baku und erreicht Berlin-Brandenburg gegen 9 Uhr 55 Lokalzeit. Der Rückflug wird um 10 Uhr 55 LT angetreten und kommt in der Hauptstadt Aserbaidschans gegen 17 Uhr 25 LT an. Mailand-Malpensa steuert Azerbaijan Airlines ab 21. Mai 2022 an. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Airbus A320 bedient werden sollen, geplant. Über das Drehkreuz Baku werden sowohl ab Berlin als auch ab der italienischen Metropole zahlreiche Destinationen als Umsteigeverbindungen angeboten.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

USA: Gericht erklärt Maskenpflicht in Öffis für illegal

In den Vereinigten Staaten wurde die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch in Flugzeugen, durch Bundesrichterin Kathryn Kimball Mizelle aufgehoben. Das Gericht erklärte diese für illegal und begründete die Entscheidung damit, dass die Gesundheitsbehörde CDC ihre Befugnisse überschritten habe. In den USA hegte sich in den letzten Monaten erheblicher Widerstand gegen die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Mehrere Airlines und Abgeordnete der Republikaner plädierten wiederholt für die sofortige Aufhebung. Die Entscheidung der Bundesrichterin ist zwar sofort umzusetzen, jedoch können das Weiße Haus und das Justizministerium ein Rechtsmittel dagegen einlegen. Immer mehr Staaten heben die Maskenpflicht komplett auf und verlangen auch nicht mehr, dass an Bord von Flugzeugen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Österreich geht einen Sonderweg, denn beispielsweise in Flugzeugen und Supermärkten pocht man weiterhin auf FFP2-Masken, während diese zum Beispiel in Reisebussen und Diskotheken nicht mehr erforderlich sind.

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SunExpress führt kostenpflichtiges Priority-Paket ein

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress führt mit “SunPriority” ein neues, aufpreispflichtiges Extra ein. Dieses kann von Passagieren auf Flügen in die Türkei ab Basel, Berlin, Köln-Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Wien und Zürich dazu gebucht werden. Das Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa erklärt, dass das kostenpflichtige Paket ab 7,99 Euro pro Oneway-Flug und Passagier erhältlich ist. Enthalten ist unter anderem die Nutzung separater Check-In-Schalter. Weiters verspricht man, dass Reisende, die sich für Priority entscheiden als erste an Bord gehen dürfen und ihr Gepäck bevorzugt ausgeladen bekommen sollen. „Neue Produkte und Services einzuführen, die den Bedürfnissen unserer Fluggäste entsprechen, gehört schon immer zu unserem Kerngeschäft“, so Nicole Haginger, Head of Product and Customer Journey bei SunExpress. „Wir freuen uns über das starke Interesse unserer Kunden an SunPriority, das Fliegen mit uns jetzt noch komfortabler macht. Wir werden unsere verfügbaren SunPriority Destinationen daher zeitnah weiter ausbauen.“

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London: Jumbolino-Operator Jota Aviation wirft das Handtuch

Die britische Charterfluggesellschaft Jota Aviation, einer der letzten europäischen Betreiber der BAe 146 bzw. Avro RJ85/100, hat den Flugbetrieb eingestellt. Die letzte kommerzielle Bewegung fand bereits Mitte März 2022 statt, doch über das Osterwochenende wurde der Geschäftsbetrieb endgültig aufgegeben. Die operative Basis des Carriers befand sich auf dem Flughafen London-Biggin Hill. Von dort aus wurden zuletzt ein Avro RJ100, ein RJ85 und vier BAe 146-300QT eingesetzt. Der zuletzt genannte Maschinentyp waren Frachter. Spezialisiert war man auf die Durchführung von VIP-, Sport-, Musik- und Filmcharter. Auch war man mit zumindest einem Flugzeug im Bereich Express-Fracht tätig. Jota wurde in der heutigen Form im Jahr 2009 gegründet und erlitt unter anderem aufgrund des Brexits, aber auch wegen der Corona-Pandemie, enorme Umsatzrückgänge. Das Unternehmen löschte zwischenzeitlich sämtliche Social-Media-Kanäle und gibt sich zu den Gründen der Betriebseinstellung weitgehend zugeknöpft. Lokale Medien berichten von möglichen finanziellen Problemen. Die Cargo-Flugzeuge wurden schrittweise bis Feber 2022 ausgeflottet und sind mittlerweile bei einem Leasingvermittler mit sofortiger Verfügbarkeit gelistet. Selbiges gilt auch für die Avro 85/100. Laut Zahlen der britischen Zivilluftfahrtbehörde hatte Jota Aviation im Jahr 2019 etwa 28.000 Passagiere. Im Vorjahr waren es nur noch 10.421 Reisende. Das Unternehmen konnte sich somit nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und auch im Frachtbereich schnitt man wesentlich schlechter ab als Mitbewerber. Mittlerweile ist der Maschinentyp BAe 146 (inklusive dem Nachfolger Avro Regionaljet) in Europa selten geworden. Einst zählte der “Jumbolino” zum Rückgrat zahlreicher Regionalflotten, jedoch trennten sich viele Operators von den als treibstoffhungrig geltenden Maschinen. Jota Aviation war nicht

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Gerichtsurteil: Operator-Wechsel in Kaunas auf Buzz kommt Ryanair teuer zu stehen

In Litauen kommt Ryanair die Schließung der Basis Kaunas teuer zu stehen. Ein Gericht entschied, dass den Beschäftigten rund 600.000 Euro an Löhnen nachbezahlt werden musste. Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass die polnische Buzz, die ebenfalls der Firmengruppe angehört, den Stützpunkt nahtlos übernommen hat. Ryanair begründete die Schließung mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Den beschäftigten wurde die Versetzung zum Flughafen London-Stansted kommuniziert, jedoch war dies laut Gericht nicht in den Arbeitsverträgen vorgesehen. Nachdem der Löwenanteil der Mitarbeiter am “neuen Dienstort” nicht erschienen ist, sprach der Billigflieger im Juni 2020 Kündigungen aus. Ungefähr zeitgleich wurde die Basis Kaunas an Buzz übergeben. Dieser Umstand war für das Gericht maßgeblich zu Gunsten der Arbeitgeber zu entscheiden. Das litauische Gericht gibt den ehemaligen Ryanair-Beschäftigten Recht und verurteilt die Fluggesellschaft zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 600.000 Euro. Mit der Hauptklage wegen der Entlassung wurde der Durchschnittslohn für den Zeitraum vom Zeitpunkt der Entlassung bis zur Vollstreckung des Urteils gefordert, höchstens jedoch für ein Jahr. Das Gericht stellte fest, dass die Versetzung an den Flughafen London-Stansted rechtswidrig war. Diese wäre weder in den Arbeitsverträgen vorgesehen gewesen, noch habe Ryanair auf die persönlichen Umstände der Beschäftigten Rücksicht genommen. Ebenso würdigte das Gericht, dass der irische Billigflieger von den Mitarbeitern verlangte, dass diese in einem Umkreis von maximal einer Stunde zum Flughafen Kaunas wohnen müssen. Gleichzeitig übertrug die Fluggesellschaft einen Teil ihres Betriebs am Flughafen Kaunas an ein Unternehmen, das zur selben Gruppe gehört. Der Fall zeigte jedoch, dass die Beschäftigten alle Möglichkeiten hatten, für

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Malta MedAir hat dritten Airbus A320 übernommen

Die Fluggesellschaft Malta MedAir hat vergangene Woche einen weiteren Airbus A320 übernommen. Dieser soll ab 20. April 2022 im Auftrag der türkischen Corendon Airlines fliegen und in Antalya stationiert werden. Derzeit trägt der Mittelstreckenjet die Registrierung OE-IOB. Nach der Ummeldung in das maltesische Register wird er laut Mavio News als 9H-MMO in der Luft sein. Malta MedAir schloss mit Corendon Airlines einen Wetlease-Vertrag, der bis mindestens Ende Oktober 2022 laufen wird. Die künftige 9H-MMO hat laut Mavio News eine durchaus spannende Vorgeschichte in ihrem bisherigen Flugzeugleben gehabt. Sie wurde ursprünglich 2008 an TACA ausgeliefert. Anschließend wurde dieser A320 wurde von einer Reihe von Fluggesellschaften geflogen, darunter die wenig bekannte Bassaka Air aus Kambodscha als XU-118. Sie wurde hauptsächlich für die Beförderung von Spielern aus China eingesetzt. Vor seinem jüngsten Wechsel zu Malta MedAir flog das Flugzeug für die moldawische Fluggesellschaft Flyone.

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