Jan Gruber

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Jan Gruber

Bulgarien-Einreise: 3G-Nachweis reicht wieder aus

Das EU-Mitglied Bulgarien hat mit Monatsanfang die Einreisebestimmungen auf den 3G-Nachweis umgestellt. Bislang verlangte man auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen PCR-Befund. Um ohne Quarantäne nach Bulgarien einreisen zu können, muss man nun geimpft, genesen oder getestet sein. Gegen Jahresanfang führte das EU-Mitglied aufgrund der Omikron-Variante die so genannte 2G-Plus-Regel ein. Diese wurde nun durch 3G ersetzt. Personen, die keinen Nachweis vorlegen können, müssen sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. In diesem Fall ist dann in Bulgarien ein Coronatest vorzunehmen. Innerhalb des Landes wurde die Maskenpflicht weitgehend aufgehoben. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern wird diese nur noch empfohlen, jedoch gibt es keine Vorschrift mehr.

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Rostock-Laage hat heuer fünf Ferien-Destinationen

Ab dem Flughafen Rostock-Laage werden im Sommerflugplan 2022 insgesamt fünf Ferienziele angeboten. Diese sollen ab Mai 2022 bedient werden. Es handelt sich um die Destinationen Heraklion, Rhodos, Hurghada, Antalya und Luxemburg. Das zuletzt genannte Ziel wird zwischen 21. Mai und 8. Oktober 2022 jeweils an Samstagen von Luxair bedient und ist eher auf den Incoming-Verkehr ausgerichtet. Heraklion wird seitens Corendon von 6. Mai bis 28. Oktober 2022 an Freitagen angesteuert. Nach Rhodos geht es ebenfalls mit Corendon von 2. Mai bis 25. Oktober 2022 jeweils an Montagen. Antalya wird ganzjährig angeboten. Während dem Hochsommer bietet Corendon Airlines zwei Umläufe pro Woche an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag angeboten. Hurghada wird von Corendon an Montagen angesteuert. Weiters gibt es heuer einzelne Charteflüge, wie Airport-Chefin Maren Wolters erläutert: „Der Flughafen Rostock-Laage bietet auch in diesem Jahr ein Sommerflugprogramm mit fünf Zielen sowie Sonderflügen nach Jersey und Guernsey an, die über PTI Panoramica buchbar sind. In den Sommermonaten wird auch MSC wieder Kreuzfahrtpassagiere über unseren Flughafen nach Warnemünde für ihre Ostseekreuzfahrten einfliegen.“

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Green Airlines sagt alle Flüge ab

Der Ticketverkäufer Green Airlines wirft „auf unbestimmte Zeit“ das Handtuch. Die „Aufrechterhaltung des Betriebs zum jetzigen Zeitpunkt ist weder wirtschaftlich noch ökologisch vertretbar“ teilte das Unternehmen mit. Man verspricht den offenbar wenigen Passagieren, die Flugscheine erworben hatten, eine vollständige Rückerstattung der bezahlten Ticketkosten. Am Vormittag hatte der Flughafen Weeze sämtliche Hinweise auf Green Airlines von seiner Homepage entfernt. Ein Sprecher des Airports erklärte gegenüber Aviation.Direct unter anderem, dass man am Dienstag darüber informiert worden wäre, dass die Green-Airlines-Flüge nicht durchgeführt werden. Einen neuen Starttermin hat man noch nicht kommuniziert bekommen. Dennoch konnte man über die Worldticket-Buchungsseite der Green Airlines noch bis kurz nach 7 Uhr 00 Flugscheine zum Preis von 389 Euro pro Richtung für den 6. April 2022 auf der Strecke Weeze-Westerland-Weeze buchen. Zwischenzeitlich wurde der Verkauf gänzlich eingestellt. Auch bewirbt Green Airlines auf der eigenen Homepage keine Strecken mehr. Der Ticketverkäufer schreibt in seiner Stellungnahme dazu: „Das Unternehmen will sich nun neu aufstellen und sich zunächst auf andere Projekte konzentrieren. Hierzu zählt unter anderem die Beantragung eines eigenen AOC (Air Operator Certificate, deutsch: Luftverkehrsbetreiberzeugnis). Sobald die Linienflüge wieder aufgenommen werden, wird Green Airlines dies rechtzeitig bekanntgeben“. Ob das Green Airlines für die Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung bewilligungsfähig ist oder nicht, wollte das LBA nicht kommentieren. Im weiteren Verlauf der Medienmitteilung hebt Green Airlines hevor, dass man „seit Ende März Linienflüge ab dem Airport Weeze nach München, Berlin und Sylt angeboten“ hatte. Verschwiegen wird, dass man mit Ausnahme von Caravan-Flügen nach Sylt die übrigen angekündigten Ziele nicht bedient

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Ryanair fährt Präsenz in Lappeenranta stark zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist eine von wenigen Airlines, die das finnische Lappeenranta ansteuern. Ab Wien wurde dieses Ziel nach mehreren Verschiebungen erst im Herbst 2022 aufgenommen. Damit ist schon bald – zumindest vorläufig – wieder Schluss. Die finnische Stadt, die sich nahe der Grenze zur Russischen Föderation befindet, wird seitens Ryanair ab Berlin-Brandenburg, Wien, Memmingen, Bergamo und Budapest angeboten. Ab dem bayerischen Airport und der ungarischen Hauptstadt sind die Finnland-Flüge bereits eingestellt bzw. wurden erst gar nicht aufgenommen. Ab Wien wird das Ziel Lappeenranta am 27. April 2022 vorerst letztmalig bedient. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus fliegt man am 30. April 2022 zum vorläufig letzten Mal den finnischen Airport an. Lediglich ab Bergamo soll weiterhin zweimal pro Woche geflogen werden. Ein Ryanair-Sprecher erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass man jene Strecken, die ausgesetzt sind bzw. ausgesetzt werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen will. Als Ursache für die Einstellung der Flüge wurde die aufgrund der geografischen Lage eingebrochene Nachfrage angegeben. Dem Vernehmen nach wurde Lappeenranta bislang auch von Passagieren, die von/nach Russland gereist sind, als Abflugs- bzw. Landeort genutzt. Der kriegerische Überfall auf die Ukraine hat dazu geführt, dass die Einreise in die Europäische Union auch für einfache Bürger durchaus kompliziert geworden ist. Die Sanktionen haben auch zur Folge, dass Russen mit ihren Bank- und Kreditkarten nicht mehr bezahlen können, da beispielsweise Mastercard und Visa den russischen Markt nicht mehr bedienen.

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Wirtschaftskammer Österreich fordert Abschaffung der 3G-Einreiseverordnung

Die Fachgruppen Reisebüros und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich fordern die Bundesregierung zur Beendigung der 3G-Einreiseregeln auf. Die aktuell gültige Verordnung hatte der ehemalige Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) unmittelbar vor seinem Rücktritt noch bis zum 30. September 2022 verlängert. Typischerweise gab es seitens des Ministeriums, das nun von Johannes Rauch (Grüne) geleitet wird, keine nähere Kommunikation zu dieser außergewöhnlich langen Verlängerung. Generell reagiert das Gesundheitsministerium nicht auf Fragen, die unverständliche bzw. schwammige Formulierungen, die viel Raum zur Interpretation zulassen. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Impfzertifikate von Personen, die drei Stiche erhalten haben, ablaufen werden und das Gesundheitsministerium noch immer keine Lösung vorgestellt hat, werden nun Reisebüros und Hotellerie nervös. Das offizielle Wording des Rauch-Ministeriums ist, dass man sich in den nächsten Wochen mit der Thematik befassen wird. Die Wirtschaftskammer kritisiert die 3G-Einreiseregeln, die dem aktuellen Stand der Dinge nach bis 30. September 2022 verordnet sind, scharf: „Mit dem zuletzt spürbaren Rückgang der Infektionszahlen ist es nun an der Zeit auch die Einreisebestimmungen für Österreich entsprechend anzupassen und die verpflichtende 3-G-Regel abzuschaffen. Viele andere Länder in Europa, wie beispielsweise Dänemark, die Niederlande, Schweden, die Schweiz oder das Vereinigte Königreich sind diesen Schritt bereits gegangen und buhlen nun um Gäste aus dem Ausland. Österreich hat mit seinen strengen Einreiseregelungen hier eindeutig einen Nachteil“, beschreiben Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, und Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuelle Situation am europäischen Tourismusmarkt. Der Ukraine-Krieg habe den ursprünglich positiven Aussichten für den Tourismus in Österreich

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Austrian Airlines: Kaufmännisches und technisches Personal weiterhin in Kurzarbeit

Bei der Fluggesellschaft Austrian Airlines wurde nach über zwei Jahren die Kurzarbeit teilweise beendet. Das fliegende Personal befindet sich nicht mehr in dieser staatlichen Beihilfemaßnahme, die aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche österreichische Unternehmen in Anspruch genommen haben. Die kaufmännischen und technischen Mitarbeiter von Austrian Airlines befinden sich weiterhin in Kurzarbeit. Diese wurde bis vorerst Ende Mai 2022 verlängert, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Als erstes Großunternehmen meldete die AUA im März 2020 Kurzarbeit an. Damals galt dieser Schritt zunächst als überraschend, jedoch mussten diese Unterstützung im Verlauf der Pandemie zahlreiche Firmen in Anspruch nehmen. Während es bei Level Europe, die Insolvenz anmelden musste und Eurowings Europe sowie Austrian Airlines sehr ruhig zu ging, machte Laudamotion aus dem Thema Kurzarbeit eine öffentliche Seifenoper. Beispielsweise forderte man, dass die damalige Ministerin Aschbacher die Gewerkschaft Vida anweisen solle die Sozialpartnervereinbarung zu unterschreiben. Nach nur wenigen Wochen beendete man die Kurzarbeit unter dem Vorwand der Schließung der Basis Wien, wobei nur wenige Monate später der Nachfolger Lauda Europe an den Start ging und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung freiwillig an die österreichischen Behörden zurückgegeben hat.

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Lübeck Air und Sundair sollen Flughafen Lübeck beflügeln

Die Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Sommer 2022 ab Lübeck die Destinationen Antalya, Heraklion und Palma de Mallorca ansteuern. Laut Geschäftsführer Marcos Rossello handelt es sich nicht um Charter, sondern um eigenwirtschaftlich betriebene Linien. Bereits im Vorjahr wollte Sundair in Lübeck starten, jedoch verschob man das Vorhaben aufgrund der Corona-Pandemie auf den Sommerflugplan 2022. Das Ziel Antalya soll im Zeitraum von 2. Mai bis 28. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Nach Heraklion geht es ab dem 3. Mai 2022. Sundair plant jeweils dienstags und sonntags ab Lübeck zu fliegen. Vorerst ist das Angebot bis zum 30. Oktober 2022 befristet. Palma de Mallorca wird ab 4. Mai 2022 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Lübeck Air mit deutlich mehr Flugzielen Unter der Hausmarke Lübeck Air bietet der Airport heuer ein deutlich ausgebautes Streckennetz an. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Air Alsie und German Airways, wobei die zuletzt genannte Fluggesellschaft formell im Wetlease für den dänischen Carrier fliegt. Als Maschinentypen kommen ATR72 (Air Alsie) und Embraer 190 (German Airways) zum Einsatz. Charteraufträge konnte man auch in Salzburg und Bern an Land ziehen. Von Lübeck aus wird es im Sommer 2022 zu folgenden Zielen gehen: Bastia, Bergen, Bern, Ibiza, Jersey, Keflavik, Mahon, München, Olbia, Salzburg, Stuttgart, Visby und Zadar. Von Salzburg bedient Lübeck Air mit Embraer 190 von German Airways das Ziel Preveza. Auftraggeber ist Rhomberg Reisen. Ab Bern-Belp werden Linienflüge nach Heringsdorf und Lübeck angeboten. Weiters steuert man im Veranstalterauftrag unter anderem die Ziele Jerez

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Fraports Krux am Flughafen St. Petersburg-Pulkovo

Eigentlich will sich der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport aus Russland zurückziehen. Derzeit hält man rund 25 Prozent am Airport Sankt Petersburg-Pulkovo. Allerdings kann man die Beteiligung gar nicht so einfach verkaufen, denn ein vertragliches Verkaufsverbot bis 2025 ist in den Verträgen festgehalten. Die Fraport AG befindet sich damit in einer Art Zwickmühle, denn eigentlich will man aufgrund des Ukraine-Krieges nicht mehr in der Russischen Föderation aktiv sein und andererseits drohe der Einzug der wertvollen Beteiligung durch die russische Regierung. Konzernchef Stefan Schulte schätzt den Wert des 25-Prozent-Anteils auf einen „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“. Im Jahr 2009 ist die Fraport AG beim Flughafen Pulkovo im Rahmen eines Konsortiums eingestiegen. Dieses hält eine 30-jährige Betreiberkonzession. In den Verträgen ist festgehalten, dass ein Verkauf nicht vor dem Jahr 2025 erfolgen darf. Bei Missachtung läuft die Fraport AG akute Gefahr, dass die russische Regierung den Anteil ohne jegliche Entschädigung verstaatlichen könnte.

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Twin City Liner legt vergünstigte Familien-Fahrscheine auf

Das Katamaran-Schiff Twin-City-Liner wird ab 8. April 2022 wieder auf der Stammstrecke zwischen Wien und Bratislava verkehren. Vorerst sind bis zu drei tägliche Umläufe geplant. Dazu kommen Ausflugsfahrten nach Budapest und Esztergom/Visegrád. Im Zeitraum von 8. bis 30. April 2022, 11. bis 17. Juli 2022 und 22. Oktober bis 1. November 2022 gibt es für Familien vergünstigte Fahrscheine. In Begleitung eines Erwachsenen können bis zu zwei Kinder bzw. Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr kostenfrei mitfahren. Der günstigste Fahrschein kostet laut Twin City Liner 22 Euro. Dieses wird in Anlehnung an das einstige Produkt der Austrian Airlines als „Red Ticket“ bezeichnet. Der neue Twin City Liner der Central Danube bietet 250 Sitzplätze und pendelt von der Schiffstation City am Schwedenplatz auf seiner Stammstrecke zwischen Wien und Bratislava. An Bord des neuen Schnellkatamarans kann die Captain’s Lounge am Oberdeck, die über komfortable Bestuhlung und fix installierte Tische verfügt, bequem über eine innenliegende Verbindung erreicht werden. Das Hauptdeck überzeugt mit Premium-Sitzen. Auf beiden Decks gibt es moderne Aufladestationen für elektronische Geräte sowie WLAN.

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Österreichische Hoteliervereinigung rechnet mit schwierigem Jahr 2022

Die Österreichische Hoteliervereinigung geht davon aus, dass der heimische Tourismus auch im Jahr 2022 von vielen Unsicherheiten geprägt sein wird. Dies hängt auch mit der momentanen Kostenexplosion zusammen, so die Standesvertretung. Man nimmt Bezug auf eine aktuelle Studie der Wifo, die dem österreichischen Tourismus erneut ein schwieriges Jahr prognostiziert. „Die Nachfrage springt gerade wieder an und die Betriebe blicken positiv in Richtung der nächsten Monate. Sommerurlaub in Österreich wird auch 2022 im Trend liegen. Es braucht aber Sicherheit und Stabilität, sonst ersticken wir die Entwicklung wieder im Keim“, so ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer. Die Branche befinde sich momentan in einer Erholungsphase nach zwei Jahren Dauerkrise. Allerdings gibt es einige Umstände, die zu Unsicherheit führen. Dazu zählt unter anderem, dass völlig unklar ist wie es im Herbst und Winter 2022/23 laufen wird. Auch die aufgrund des Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Kosten wirken sich nicht gerade euphorisch aus. Man sieht die Politik auf allen Ebenen gefordert. Die Kostenexplosion, getrieben durch die Energiepreise, wie auch Gästeausfälle aus den Fernmärkten aufgrund der Ukraine-Krise sind auf kurze Sicht die beiden höchsten Unsicherheitsfaktoren: „Wir brauchen Konzepte, um der aktuellen Preisentwicklung entgegenzuwirken. Österreichs Wirtschaft kann es sich nicht leisten auf die Konjunkturlokomotive Tourismus zu verzichten, speziell vor dem Hintergrund einer drohenden Rezession in anderen Branchen“, hebt Gratzer hervor. Es braucht zudem eine rasche Rückkehr zu Normalität: Vor allem die Betriebe in Wien leiden im Vergleich zu anderen europäischen Städten massiv an den Dauerbeschränkungen der letzten zwei Jahre. Hinsichtlich der kommenden Wintersaison gibt Gratzer zu bedenken, dass es wichtig ist,

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