Jan Gruber

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Jan Gruber

Jänner 2022: Ryanair hatte nur noch sieben Millionen Passagiere

Die Ryanair Group beförderte im Jänner 2022 rund sieben Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, in dem man 1,3 Millionen Reisende hatte, konnte man kräftig zulegen. Selbstredend lag man aber deutlich unter der Leistung von Jänner 2019. Ryanair musste im direkten Vergleich zwischen Dezember 2021 und dem jüngst abgelaufenen Kalendermonat deutlich Federn lassen. Im Schlussmonat des Vorjahres hatte man 9,5 Millionen Passagiere an Bord. Der Carrier begründet den Rückgang um rund 2,5 Millionen Fluggäste mit den Auswirkungen der Omikron-Corona-Variante. Generell zeigt sich, dass die Passagierzahlen des größten Billigfliegers Europas seit einigen Monaten rückläufig sind. Betrachtet man den Zeitraum von Juli 2021 bis Ende Jänner 2022, so konnte das Unternehmen von 9,3 Millionen Passagieren im Juli 2021 zunächst auf 11,1 Millionen Reisende im August 2021 zulegen. Im September 2021 gab es mit 10,6 Millionen Fluggästen einen kleinen Knick, jedoch stieg die Anzahl der beförderten Reisenden im Oktober 2021 auf 11,3 Millionen. Seither befinden sich die Ryanair-Fluggastzahlen auf dem Weg nach unten. Generell ist das Aufkommen in den Wintermonaten schwächer, jedoch zeigt sich nach und nach die aufgrund der Omikron-Variante verhaltene Nachfrage. So hatte der Billigflieger im November 2021 noch 10,2 Millionen Passagere und sank dann im Dezember 2021 auf 9,5 Millionen Fluggäste ab. Zuletzt im Jänner 2022 waren es nur noch sieben Millionen Reisende. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Blick auf die Auslastung. Diese lag zwischen Juli 2021 und Jänner 2022 bei folgenden Werten: 80 Prozent, 82 Prozent, 81, Prozent, 84 Prozent, 86 Prozent, 81 Prozent und

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Noch heuer zwei A320neo für die AUA? – Kein Kommentar!

Die Flotte von Austrian Airlines altert langsam, aber sicher vor sich hin. Das Durchschnittsalter könnte durch die Einflottung fabrikneuer Airbus A320neo deutlich nach unten gedrückt werden. Aus Kreisen der österreichischen Fluggesellschaft ist zu hören, dass noch heuer die ersten beiden „Neos“ eingeflottet werden sollen. Viele Flugzeuge der Austrian Airlines sind bereits in die Jahre gekommen. Das durchschnittliche Alter der A320ceo-Teilflotte beträgt beispielsweise 17 Jahre. Beim Maschinentyp Airbus A321-100 ist man einer der weltweit letzten Operators. Dementsprechend sind die drei Mittelstreckenjets mit 26,1 Jahren nicht mehr die Jüngsten. Die drei A321-200 bringen es immerhin auf 22,4 Jahre. Auf der Langstrecke beträgt das Durchschnittsalter 22,3 Jahre (Boeing 767-300ER) bzw. 21,1 Jahre (Boeing 777-200). Die jüngsten Mitglieder der AUA-Flotte sind die 17 Embraer 195, die im Schnitt 10,4 Jahre auf dem Buckel haben. Dass Austrian Airlines sowohl auf der Lang- als auch auf der Mittelstrecke Handlungsbedarf hat, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist allgemein bekannt. Schon fast in regelmäßigen Abständen gibt es Gerüchte über fabrikneue Zugänge. Mal betrifft es die Airbus-Flotte, mal die Boeing-Langstreckenmaschinen. Im Sommer 2021 hielt sich das Gerücht, dass heuer Dreamliner eingeflottet werden, vergleichsweise hartnäckig. Offiziell bestätigt wurde dies seitens der AUA ohnehin nie und mittlerweile ist es um das Thema wieder ruhig geworden. „Wollen Konzernentscheidungen nicht vorgreifen“ Nun wollen einige Mitarbeiter von Austrian Airlines sicher wissen, dass um den 1. August 2022 und 1. September 2022 jeweils ein Airbus A320neo eingeflottet werden soll. Die Maschinen sollen aus einer bestehenden Lufthansa-Order stammen und konzernintern an die AUA verleast werden. Klingt durchaus

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Gegen Lebensmittelverschwendung: AUA startet Melangerie-Sackerl

Nicht jeder Passagier hat an Bord Hunger und schon gleich gar nicht, wenn man für Snacks und Getränke die Geldbörse zücken muss. Die logische Konsequenz daraus: Meistens bleibt am Abend was übrig, das in der Mülltonne landen kann. Austrian Airlines versucht nun probeweise zu günstigeren Preisen zu verkaufen. Dabei werden die vergleichsweise hohen Kosten, die in der Speisekarte verzeichnet werden, aber nicht generell gesenkt. Vielmehr handelt es sich um ein To-Go-Angebot, das übriggebliebene Catering-Produkte zu einem günstigeren Preis „zum Mitnehmen“ beinhaltet. Seit 2. Feber 2022 bietet Austrian Airlines unter dem Projektnamen „AM2GO“ an, dass auf längeren Europaflügen mit Zielflughafen Wien kurz vor der Landung so genannte „Melangerie-Sackerl“ angeboten werden. Diese beinhalten Frischeprodukte, die nicht regulär verkauft wurden, jedoch andernfalls möglicherweise in der Tonne landen würden. Laut AUA werden für Für einen kleinen Beitrag werden je nach Verfügbarkeit ein oder zwei Produkte in einem Papiersackerl zusammen mit Holzbesteckset ausgegeben. Die Fluggäste können so die vor der Entsorgung geretteten Speisen nach Ankunft in Wien zu Hause oder als Stärkung zur Weiterreise genießen. Sinn und Zweck des Probelaufs ist, dass die Verschwendung von Lebensmitteln eingedämmt werden soll. Dabei setzt das Angebot an „Melangerie-Sackerln“ voraus, dass am jeweiligen Flug vor der Landung in Wien noch unverkaufte Frischeprodukte an Bord sind. Im Rahmen der Testphase soll „AM2GO“ laufend angepasst und auf weitere Strecken ausgerollt werden.

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Tirana: Air Albania kündigt Düsseldorf und Athen an

Die Fluggesellschaft Air Albania legt im Sommerflugplan 2022 zwei zusätzliche Strecken ab Tirana auf. Es handelt sich um das deutsche Düsseldorf sowie um die griechische Hauptstadt Athen. Nach Nordrhein-Westfalen will die Airline aus Albanien ab dem 27. März 2022 fliegen. Derzeit sind drei Umläufe pro Woche geplant. Diese sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. Nach Athen soll es ab dem 28. März 2022 gehen. Derzeit ist vorgesehen, dass diese Route viermal wöchentlich bedient wird. Auch ab Kukes will Air Albania heuer wieder fliegen. Momentan sind Verbindungen nach Basel und Zürich geplant. Istanbul ist ebenfalls in der „Pipeline“, jedoch gibt es für diese Route noch keinen Termin für die Wiederaufnahme. Näheres zu Air-Albania-Flüge ab Kukes in diesem Artikel.

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Tunesien lockert die Einreiseregeln

Das nordafrikanische Tunesien verlangt von vollständig geimpften Personen keinen negativen PCR-Test mehr. Künftig kann auch ein Antigen-Schnelltest-Ergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Weiterhin erforderlich ist, dass zwei Formulare online ausgefüllt werden müssen. Diese müssen in ausgedruckter Form mitgeführt werden. Die Fluggesellschaften sind angewiesen das Vorhandensein von Impfnachweis, Testbefund und der Formulare spätestens im Zuge des Boardings zu überprüfen. Kinder unter sechs Jahren sind generell ausgenommen. Ab dem sechsten Lebensjahr sind Impfung und mindestens Antigen-Schnelltest sowie die Formulare vorzulegen. Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nicht nach Tunesien einreisen. Das Tourismusamt weist darauf hin, dass es an allen Grenzübergängen zu stichprobenartigen Coronatests kommen kann. Die Kosten hierfür trägt der Staat. Falls dieser positiv ausfallen sollte, ist eine fünftägige Quarantäne anzutreten.

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Deutsche Bahn bestellt 43 weitere ICE3neo

Die Deutsche Bahn AG bestellt bei Siemens weitere 43 Ferntriebwägen des Typs ICE3neo. Die Order, die bis 2029 ausgeliefert werden soll, wächst damit auf 73 Exemplare an. Es handelt sich um eine überarbeitete Variante des ICE3. Laut Erklärung der Deutschen Bahn AG knüpft der ICE3neo nicht an den ICE4, sondern an den ICE3. Die ersten 30 Garnituren sollen bis zum Jahr 2026 auf die Schiene gebracht werden und in erster Linie auf Schnellfahrstrecken zum Einsatz kommen. Weiters erwartet die DB bis 2026 auch 44 weitere ICE4-Züge. Im Betrieb soll der Hauptunterschied zwischen ICE3neo und ICE4 in der Geschwindigkeit liegen. Das Neo-Modell soll mit 320 Stundenkilometern flotter unterwegs sein als der ICE4. Daher will man diese Züge primär als so genannte ICE-Sprinter zwischen deutschen Metropolen einsetzen. Durch erneuerte Scheiben soll auch der Handyempfang während der Fahrt besser sein.

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Paris-Wien-Montreal mit Austrian Airlines für 77 Euro am Markt

Im Dezember 2021 äußerte sich Austrian-Airlines-Vorstandsmitglied Michael Trestl wohlwollend gegenüber den von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) geplanten Mindestpreise für Flugtickets. Dazu passt so ganz und gar nicht, dass momentan Flüge von Paris über Wien nach Montreal für 77 Euro zu haben sind. Ist Austrian Airlines etwa unter die Ultra-Lowcoster gegangen? Nicht wirklich, denn die AUA selbst verkauft Paris-Wien-Montreal nicht für 77 Euro, sondern ein so genannter Online Travel Agent. Die AUA selbst verlangt für die idente Flugverbindung 113,06 Euro. Ein OTA meint aber aus eigener Tasche die Differenz übernehmen zu müssen, um in Suchmaschinen möglichst weit oben gelistet zu werden. 113,06 Euro sind für einen Flug von Paris über Wien nach Montreal nicht gerade teuer und es ist unwahrscheinlich, dass dieser Preis die Gestehungskosten abdeckt. Das ist insofern überraschend, weil sich Austrian Airlines-Vorstandsmitglied Michael Trestl erst im Dezember 2021 für die von Verkehrsministerin Leonore Gewessler geplanten Mindestpreise ausgesprochen hat. Beispielsweise betonte Trestl im Dezember 2021, dass Austrian Airlines die geplanten Mindestpreise „voll unterstützen wird, um Angebote unter den Gestehungskosten zu verhindern“. Austrian Airlines erklärte auf Anfrage unter anderem, dass die Preisgestaltung vom lokalen Marktumfeld abhängig ist. Im konkreten Fall sind es die Märkte Kanada und Frankreich, nicht jedoch Österreich. Von der Buchung über so genannte Online-Travel-Agents rät man übrigens ab und empfiehlt die Nutzung der AUA-Homepage oder österreichische Reisebüros. OTA bietet Flüge billiger als die AUA selbst an Betrachtet man die Billigangebote im Detail, so zeigt sich ein durchaus beachtliches Phänomen, denn es ist gar nicht die AUA selbst, die

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D-AASH: Avanti Air hat erste DHC Dash 8-400 eingeflottet

Die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air hat mit der D-AASH die erste von drei de Havilland Dash 8-400 auf dem AOC registriert. Die Maschine trägt die Seriennummer 4187 und war in der Vergangenheit unter anderem bei Flybe im Einsatz. Das rund 14,5 Jahre alte Turbopropflugzeug wurde ursprünglich als N187WQ an Colgan Air ausgeliefert. Im Jahr 2015 wechselte die Maschine zur britischen Flybe und war als G-PRPA unterwegs. Kurz nach der Pleite der britischen Regionalfluggesellschaft wurde diese Dash 8-400 auf dem deutschen Flughafen Saarbrücken abgestellt. Im März soll dies nunmehrige D-ASSH in den Niederlanden umlackiert werden. Auch soll die Kabine dieser Maschine erneuert werden, bestätigte Geschäftsführer Stefan Kissinger gegenüber Aviation.Direct. In der Vergangenheit war Avanti Air mit ATR42/72 in der Luft. Später flottte man auf Fokker 100 um. Den Ausflug in die Welt der Regionaljets beendet man nun, denn im Herbst 2021 wurde bekannt, dass man drei de Havilland Dash 8-400 einflotten wird. Diese werden beispielsweise auch ab Graz, Klagenfurt und Memmingen für Reiseveranstalter fliegen.

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Charter: Springer bietet Skiathos und Paros ab Klagenfurt an

Der Reiseveranstalter Springer Reisen bietet im Sommer 2022 zwei Charterziele ab dem Flughafen Klagenfurt an. Dabei handelt es sich um die griechischen Destinationen Paros und Skiathos. Im Gegensatz zur Vergangenheit hat der Tour Operator heuer keine Direktflüge auf die Insel Naxos im Portfolio. Dieses Jahr bietet man das Ziel Naxos sowohl ab Graz als auch ab Klagenfurt indirekt an. Das bedeutet konkret, dass auf Paros gelandet wird und die Urlauber anschließend per Schiff auf die Nachbarinsel gebracht werden. Laut Springer Reisen dauert der Transfer auf dem Seeweg etwa 20 Minuten. Die Paros-Flüge werden von Avanti Air mit de Havilland Dash 8-400 am Verkehrstag Samstag durchgeführt. Freitags steuert die deutsche Fluggesellschaft mit diesem Maschinentyp ab Klagenfurt das Ziel Skiathos an. Während die Flüge von Klagenfurt nach Paros ohne Zwischenstopp durchgeführt werden, gibt es in die Gegenrichtung aus technischen Gründen einen Tankstopp auf der Insel Mykonos. Dies betrifft übrigens auch die Rückflüge von Paros nach Graz. Hintergrund ist laut Avanti Air, dass es auf der Insel Paros keinen Treibstoff gibt, weshalb auf Mykonos aufgetankt werden muss. „Wir freuen uns, dass unser Partner Springer Reisen das Charterangebot des vergangenen Jahres ab dem Flughafen Klagenfurt für den Sommer 2022 stark ausbaut. Mit Skiathos und Paros/Naxos sind sehr beliebte griechische Ferieninseln mit wöchentlichen Direktflügen, durchgeführt von einer renommierten Airline, bequem erreichbar“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Die Springer-Charter ab Klagenfurt auf einen Blick: Klagenfurt (KLU) 12:35 Skiathos (JSI) 16:05  Skiathos (JSI) 10:20  Klagenfurt (KLU) 11:50 Zeitraum: 27. Mai – 30. September 2022 Klagenfurt

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Verkürzung der Zertifikate: Österreichs Touristik kassiert Stornos

Seit Dienstag, 1. Feber 2022, gilt der so genannte „grüne Pass“ in Österreich nur noch 180 Tage. In anderen EU-Staaten ist dieser weiterhin 270 Tage lang gültig. Es entwickelt sich mittlerweile ein fast undurchsichtiger Flickenteppich. Laut Wirtschaftskammer führt dieser zu ersten Stornierungen seitens ausländischer Touristen. Eigentlich sollte der „grüne Pass“ Geimpften, Genesenen und Getesteten einheitliches Reisen innerhalb der Europäischen Union und Drittstaaten, die sich angeschlossen haben, bieten. Es dauerte nicht lange, da scherte mit Malta das erste EU-Mitglied deutlich aus und führte bei der Einreise die 1G-Regel ein. Nach und nach verschärften auch andere Unionsmitglieder ihre Reiseregeln, so dass mal gar nichts erforderlich ist, mal genesen und/oder geimpft oder andernorts braucht man zusätzlich einen PCR-Test. Das Ziel, dass Reisen vereinfacht und vereinheitlicht wird, haben die Regierungen der EU-Mitglieder durch konsequentes Missachten von Einigungen auf europäischer Ebene, jedoch zu Hause dann wieder die eigene Suppe kochen, regelrecht vereitelt. Mittlerweile ist es sehr kompliziert den Durchblick zu bewahren wie lange Genesungs- und Impfzertifikate eigentlich gültig sind. Es zeigen sich massive nationale Unterschiede. Die Mehrheit der EU-Staaten gewährt Genesenen und zweifach Geimpften eine Gültigkeitsdauer von 270 Tagen, jedoch knüpfen immer mehr Mitglieder diese an eine Auffrischungsimpfung. In Deutschland gilt man neuerdings erst 28 Tage nach einer positiven Testung als Genesen und nach 90 Tagen ist dieser Status wieder wertlos. Für die Einreise ausreichend, beim Sessellift oder beim Wirt nicht Österreich verkürzt mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2022 die Gültigkeit der Zertifikate von 270 Tagen auf 180 Tage. Das betrifft allerdings nur das Inland,

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