Jan Gruber

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Jan Gruber

Herbstferien: Stuttgart ersucht um frühzeitige Anreise

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen rechnet damit, dass zum Auftakt der Herbstferien im deutschen Bundesland Baden-Württemberg deutlich mehr Passagiere den Airport nutzen werden. Gleichzeitig ersucht man darum, dass die Reisenden möglichst frühzeitig erscheinen sollen. Laut Flughafen Stuttgart sind derzeit die Ziele im Mittelmeerraum, wie Palma de Mallorca und Antalya, oder die Kanarischen Inseln stark nachgefragt. Städtedestinationen wie Amsterdam, Istanbul, Berlin oder Hamburg sind ebenfalls gut gebucht. Eine sorgfältige Reisevorbereitung ist nach wie vor unerlässlich. Alle erforderlichen Reisedokumente wie Pass oder Ausweis und Nachweise zu Impfung, Test oder Genesung sollten stets griffbereit sein. Weil die Überprüfung der nötigen Dokumente derzeit zusätzlich Zeit erfordert, sollten Passagiere mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Airport sein. Fluggäste der Airlines Eurowings und Condor können deren Vorabend-Check-in nutzen (jeweils 18 – 20 Uhr) und sich dann am Abflugtag direkt zur Sicherheitskontrolle begeben. Vor allem zu Ferienbeginn kann es beim Check-in oder an den Sicherheitskontrollen in den Hauptverkehrszeiten, wie etwa am frühen Morgen und nachmittags punktuell zu längeren Wartezeiten kommen. Das gilt ebenso bei der Einreise oder der Gepäckausgabe bei der Rückkehr. In Terminal 3 ist derzeit kein Check-in möglich, die Sicherheitskontrolle für Passagiere ist aber uneingeschränkt nutzbar. Wer vor oder nach der Reise einen Corona-Test benötigt, bekommt diesen im EcoCare Testcenter in Terminal 1 auf der Galerieebene.

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ÖBB mit neuem Preissystem und zusätzlichen Nachtzügen

Am 12. Dezember 2021 ändert sich bei Europas Eisenbahnunternehmen der Fahrplan. Die Österreichischen Bundesbahnen bauen ihr Angebot im internationalen Fernverkehr aus. Eine weitere Neuerung ist das Preissystem, das künftig jenem von Fluggesellschaften nachempfunden ist. Künftig gilt die Grundregel: Wer im Fernverkehr früh bucht, bezahlt weniger. Laut Konzernchef Andreas Matthä ist künftig der Kauf am Schalter kurz vor der Abfahrt des Zuges der teuerste Weg um an den Fahrschein zu kommen. „Der Zuwachs an Reisenden und der verstärkte Trend beim Ticketkauf in Richtung Online-Buchung, hat zur Erweiterung unseres neuen Preissystems geführt. Wer früher und online bucht, bekommt einen besseren Preis als jene Kundinnen und Kunden, die erst am Tag der Abfahrt am Schalter ein Ticket lösen. Somit haben es unsere Kunden in Zukunft selbst in der Hand, wie viel sie für ihr Ticket bezahlen“, so der ÖBB-Generaldirektor. Der Preis für das Ticket errechnet sich nach dem Buchungszeitpunkt und dem Verkaufskanal. Das günstigste Ticket ist bis 15 Tage vor Abfahrt in der App oder im Web zu buchen. Die Variante des Ticketkaufs am Reisetag und Schalter ist die teuerste. Am Schalter wird es ab dem 12. Dezember 2021 dafür eine Neuerung bei der ÖBB Vorteilscard geben: sie bringt dort künftig 50 Prozent Ermäßigung. Zusätzliche Nachtverbindungen Im Bereich der Nightjets führen die Österreichischen Bundesbahnen drei wöchentliche Fahrten von Wien über München und Straßburg nach Paris ein. Ab 12. Juni 2022 wird der bestehende Nightjet nach Berlin verlängert und startet künftig schon ab Graz. Mit dabei ist eine EuroNight-Wagengruppe nach Warschau – wodurch Graz

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Verkehrszahlen: Innsbruck profitierte von Wien-Anbindung

Der Flughafen Innsbruck macht normalerweise den Großteil des Jahresgeschäfts in der kalten Jahreszeit. Zwischen Jänner und März 2021 ist dieses defacto ausgefallen. Dennoch war es nie gänzlich ruhig, denn der Airport profitierte von der Inlandsstrecke nach Wien. Das Fluggastaufkommen war in den ersten vier Monaten aufgrund der Lockdowns, aber auch der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen niedrig. Mit Ausnahme von Feber 2021 konnte Innsbruck – im Gegensatz zu anderen Bundesländer-Flughäfen – stets zumindest über 1.000 Fluggästen pro Monat bleiben. Spürbar bergauf ging es ab Mai 2021. Ordentlich Schub brachten Innsbruck in den Monaten Juli und August 2021 die Urlaubsflüge. So zählte der Tiroler Flughafen im Juli 2021 19.082 Passagiere, die auf 275 Verbindungen unterwegs waren. Im August 2021 hatte man 24.405 Reisende auf 307 Movements. Innsbruck-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     77 -95%                1.298 -99% Februar                     46 -97%                   950 -100% März                     47 -94%                1.175 -98% April                     54 2600%                1.172 720% Mai                     64                     –                  2.048 – Juni                   157 772%                7.966 1519% Juli                   275 49%               19.082 118% August                   307 59%               24.405 106%

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„Druckfehler“ im Wizz-Magazin: Keine Pläne für Treviso und Verona ab Wien

Im jüngsten Bordmagazin kündigt der Billigflieger Wizz Air mit Treviso und Verona zwei weitere Destinationen ab Wien-Schwechat an. Buchbar sind diese nicht und das hat auch seinen Grund. Es handle sich um einen Fehler, so das Unternehmen. Ob Wizz Air geplant hatte ab Wien nach Treviso und Verona zu fliegen und es sich kurzfristig anders überlegt hatte, bleibt offen. Laut einer Sprecherin handle es sich aber um einen Fehler im Bordmagazin. Weiters: „Diese Verbindungen sind ab Wien nicht verfügbar und derzeit gibt es auch keine Pläne sie aufzunehmen“. Die ebenfalls genannten Ziele Olbia, Split und Dubrovnik sind von diesem „Druckfehler“ nicht betroffen und werden von Wizz Air ab dem Flughafen Wien-Schwechat angeboten. Der Carrier verkündete kürzlich, dass ab November 2021 auf diesem Airport ausschließlich der Maschinentyp Airbus A321neo stationiert sein wird.

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Charterflüge haben Linz beflügelt

Der oberösterreichische Flughafen Linz konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere abfertigen. Dies ist insbesondere auf das Charterangebot zurückzuführen. Der Airport zählte im traditionell reisestarken August 16.944 Fluggäste und 259 Flugbewegungen. Der Start in das Jahr 2021 war in Linz äußerst schwierig, denn aufgrund der Lockdowns sowie der Einreise- und Quarantänebestimmungen hatte man über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine Passagierflüge. Im Frachtbereich konnte Linz Zuwächse erzielen. Das „Comeback“ fand in Oberösterreich im Mai 2021 statt. Man hatte 64 Reisende. Im Juni 2021 waren es 1.590 Passagiere und im Juli 13.403 Fluggäste. Im August 2021 zählte Linz 16.944 Reisende. Im September 2021 wurde die Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf reaktiviert. Neuer Betreiber ist Eurowings. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     85 -78%  – -100% Februar                     80 -81%  – -100% März                   127 -46%  – -100% April                   125 -1%  – – Mai                   106 15%                     64 -91% Juni                   130 48%                1.590 5200% Juli                   261 110%               13.403 1365% August                   259 109%               16.944 909%

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EU-Gericht weist LOT-Klage gegen Air-Berlin-Zerschlagung zurück

Die Pleite der Air Berlin Group liegt nun schon einige Jahre zurück. Die polnische Fluggesellschaft LOT hatte damals gegen die Genehmigungen der EU-Kommission, die zum Erwerb von Assets sowie der Luftfahrtgesellschaft Walter durch Lufthansa und weiteren Teilen durch Easyjet geführt haben, geklagt. Das Gericht der Europäischen Kommission wies das Rechtsmittel ab. Rückblick: Air Berlin musste im Sommer 2017 Insolvenz anmelden und wurde mit einem Millionenkredit, den die deutsche Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt hatte, in der Luft gehalten. Damals wurden heftige Vorwürfe erhoben, dass sich Lufthansa bereits im Vorfeld die Filetstücke ausgesucht habe. Manche Äußerungen von Politikern befeuerten diese Vermutungen. Lufthansa wollte sich eigentlich auch die österreichische Fluggesellschaft Niki einverleiben, jedoch lehnte das die EU-Kommission ab. Daraufhin verkaufte der Insolvenzverwalter diesen Carrier an die IAG-Tochter Vueling. Dieser Deal und das in Deutschland geführte Insolvenzverfahren wurden gekippt. Am Landesgericht Korneuburg wurde ein neues Verfahren eröffnet, das letztlich dazu führte, dass die Laudamotion GmbH, die damals im Eigentum von Niki Lauda war, die Assets aus der Masse von Niki übernommen hatte. In Deutschland gingen erhebliche Teile des Air-Berlin-Konzerns an Lufthansa. Darunter befanden sich unter anderem zahlreiche Start- und Landerechte sowie die Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter. Das zuletzt genannte Unternehmen wurde später an Zeitfracht weitergereicht und melde gegen Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz an. An Berlin-Tegel hatte die Lufthansa Group kein Interesse, so dass Easyjet zum Zug gekommen ist. Die polnische LOT wollte ebenfalls einen Teil vom Kuchen haben, ging jedoch komplett leer aus. Man zog vor das Gericht der Europäischen Union, denn

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Österreich: Impact der Pandemie bei Urlaubsreisen deutlich sichtbar

Die Corona-Pandemie führte in Österreich zu einem starken Rückgang der Reisen ins In- und Ausland. Ein Vergleich der Zahlen zeigt aber, dass es im Sommer des Vorjahres mehr touristische Reisen innerhalb Österreichs als in 2019 gab. Die „nackten Zahlen“ der Statistik Austria zeigen, den Impact der Corona-Pandemie deutlich. So gab es in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 noch 2.051.00 Inlands- und 981.000 Auslandsurlaube. Im zweiten Quartal brachen diese deutlich ein. Der Blick auf das dritte Quartal zeigt, dass Aufenthalte im Inland bevorzugt wurden. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 gab es in der warmen Jahreszeit stets mehr Urlaube im Ausland und zwar deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Die genauen Zahlen sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Der Umstand, dass in der kalten Jahreszeit überwiegend im Inland Urlaub gemacht wird, liegt auch daran, dass Österreich ein wintersportbegeistertes Land ist und gerne die heimischen Schigebiete genutzt werden. Betrachtet man die ersten zwei Quartale des laufenden Jahres, so zeigen sich die Auswirkungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen in den ersten drei Quartalen deutlich. Laut Statistik Austria gab es nur 155.000 Urlaube im Ausland. Zum Vergleich: In 2019 waren es 1.348.00 und im Vorjahreszeitraum 981.000. Einen ersten Aufschwung in Richtung Ausland gab es ab dem zweiten Quartal 2021. Es gab demnach 992.000 Urlaubsreisen außerhalb Österreichs. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020 waren es 290.00. Vom Wert, den man in 2019 erreicht hatte (2.976 Auslands-Urlaube) war man aber meilenweit entfernt. Die Statistik für das dritte Quartal des laufenden Jahres liegt noch nicht vor.

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Salzburg: Im Sommer kehrte wieder Leben ein

Am Salzburger Flughafen zeichnet sich seit April 2021 ein deutlicher Aufwärtstrend ab. Allerdings ist die traditionell starke Wintersaison in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgefallen. In Salzburg zeigt sich deutlich, dass rund um Ostern die Nachfrage deutlich angezogen ist. Im Main 2021 fiel man auf 469 Passagiere zurück. Hinsichtlich der Flugbewegungen war sogar weniger los als im März 2021. Im Juni 2021 hatte Salzburg 9.783 Fluggäste, die auf 126 Flugverbindungen unterwegs waren. Deutlich bemerkbar ist die gesteigerte Nachfrage während der Sommerferien. So hatte man im Juli 2021 490 Flugbewegungen und 41.491 Passagiere. Im August 2021 steigerte man sich auf 59.070 Reisende und 556 Flugbewegungen. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     38 -98%                   997 -100% Februar                     24 -99%                   460 -100% März                     18 -98%                   450 -100% April                     24 500%                1.016 9136% Mai                     12 -45%                   469 90% Juni                   126 350%                9.783 499% Juli                   490 69%               41.491 126% August                   556 46%               59.070 92%

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Austrian Airlines ortet gute Herbstferien-Nachfrage

Eigenen Angaben nach hat Austrian Airlines das Warmwasser- und Städteangebot während der bevorstehenden Herbstferien aufgestockt. Dabei sollen Larnaka, Paris, Málaga, Athen und Rom stark nachgefragt sein. Die derzeit beliebtesten Destinationen der Austrian Airlines Linienflüge in der Kurz- und Mittelstrecke, Rom, Paris und Nizza werden in den Herbstferien jeweils bis zu 21-mal die Woche angeflogen. Auch weitere mediterrane Ziele wie Athen, Zypern, Venedig und Málaga sollen häufig gebucht werden. Ebenso sind viele Inseldestinationen von Austrian-Holidays, wie etwa Kreta, Rhodos, Mallorca, Gran Canaria und Teneriffa in den Herbstferien „äußerst gut gebucht“. Hohe Nachfrage herrscht außerdem bei Flügen nach Catania, Neapel und Santorin, so Austrian Airlines in einer Aussendung. Ab dieser Woche stehen mit Cancún, Mauritius und den Malediven auch wieder attraktive Warmwasserdestinationen im AUA-Flugplan. Bei diesen Sonnenzielen zeichnet sich eine steigende Nachfrage ab, erklärt das Unternehmen.

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Ab 25. Oktober 2021: Dänemark lockert die Einreise-Regeln

Im Inland hat Dänemark die Coronamaßnahmen bereits weitgehend aufgehoben. Nun lockert man auch die bislang noch restriktiven Einreisebestimmungen. Die so genannte 3G-Regel bleibt jedoch bestehen. Ab 25. Oktober 2021 können Personen aus EU-Staaten kommende unter Nachweis vollständiger Impfung, Genesung oder mit negativem Testbefund ohne Quarantäne einreisen. Es muss dann auch kein triftiger Grund mehr bestehen. Das Infektionsgeschehen im Herkunftsland spielt dann keine Rolle mehr. Auch entfällt der zusätzliche Test in Dänemark. Kann man die Regel nicht erfüllen, so hat man binnen 24 Stunden in Dänemark eine Testung vorzunehmen. Bei Drittstaaten gibt es Lockerungen, jedoch kann auch weiterhin eine häusliche Quarantäne verlangt werden. Dies sollte vor der Einreise aus einem Nicht-EU-Staat auf den offiziellen Seiten der dänischen Regierung geprüft werden.

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