Jan Gruber

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Jan Gruber

PS752: Kanadisches Gericht spricht Hinterbliebenen 83 Millionen U.S.-Dollar zu

Vor rund zwei Jahren wurde Ukraine-International-Flug PS752 kurz nach dem Start in Teheran abgeschossen. Ein kanadisches Gericht entschied nun, dass der Iran 83 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen mit kanadischer Staatsbürgerschaft bezahlen muss. Am 8. Jänner 2020 wurde die Boeing 737-800 UR-PSR kurz nach dem Start in Teheran von zwei Flugabwehrraketen abgeschossen. Die 167 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder hatten keine Chance und kamen ums Leben. Der Iran leugnete dies zunächst, räumte den Abschuss jedoch ab dem 11. Jänner 2020 ein. Man habe das Passagierflugzeug irrtümlich für einen Marschflugkörper gehalten. In Kanada wurde der Staat Iran auf Schadenersatz verklagt. Der Ontario Superior Court sprach den Hinterbliebenen insgesamt 83 Millionen U.S.-Dollar zu. Allerdings ergibt sich aufgrund der internationalen Sanktionen ein Problem, denn im Falle einer Nichtzahlung wird das Urteil nur sehr schwer vollstreckbar sein.

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Südafrika: Jetstream-Propeller gebrochen und in Kabine gekracht

Ein Charterflug der südafrikanischen Regionalfluggesellschaft SA Airlink erlitt am Montag einen Vogelschlag, der zum Bruch eines Propellerblatts der Jetstream 41 mit der Registrierung ZS-NRJ führte. Das “Bruchstück” durchschlug die Außenwand und ist in den Passagierraum geraten. Es kommt sehr selten vor, dass Propellerblätter brechen und noch dazu in die Kabine gelangen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit haben diese so einiges an Kraft und somit sind Durchschläge in den Passagierraum durchaus gefährlich. Passiert ist im konkreten Fall zum Glück nichts, denn das kleine Turbopropflugzeug konnte sicher bei der Venetia-Mine in Südafrika landen. Laut lokalen Berichten kollidierte während dem Landeanflug ein größerer Vogel mit dem rechten Propeller der ZS-NRJ. Dadurch brach ein Blatt ab und krachte in die Kabine. Fotos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, zeigen das nicht unerhebliche Ausmaß der Beschädigung. Die Jetstream 41 konnte sicher landen und die Fluggäste haben das Turbopropflugzeug unverletzt verlassen können. Der Vorfall ereignete sich am 3. Jänner 2022.

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Wegen Quarantäne-Regeln: Cathay musste alle Frachtflüge absagen

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific sieht sich nicht mehr in der Lage Langstrecken-Frachtflüge durchzuführen. Hintergrund ist, dass die chinesische Sonderverwaltungszone die Quarantänezeit für Besatzungen, die im Ausland waren, von drei auf sieben Tage erhöht hat. Damit geht dem Carrier schlichtweg das Personal aus. Auslöser für die Verschärfung ist nur ein einziger Coronafall. Ein nicht näher bezeichnetes Cockpitmitglied soll fünf Tage nach seinem Flugdienst positiv getestet worden sein. Dies nahm die Regierung der Sonderwirtschaftszone zum Anlass dafür, dass Crews nun nach jedem Auslandsdienst länger in Absonderung müssen. Operativ führt das dazu, dass Cathay Pacific mittlerweile so akuten Personalmangel hat, dass man sämtliche Langstreckenflüge, die man mit Cargo-Maschinen und so genannten Preightern durchgeführt hat, temporär eingestellt hat. Man will nun den Closed-Loop-Betrieb aktivieren, jedoch bedarf dies so einiges an Vorlaufzeit. Dazu Flugbetriebsleiter Christ Kempis in einem Anschreiben an die Belegschaft: „Wir können nicht über Nacht auf Closed-Loop-Betrieb übergehen und müssen eine Verschnaufpause einlegen, um alle Abhängigkeiten, einschließlich der kritischen Verfügbarkeit von Hotelzimmern, vollständig zu berücksichtigen“. Geplant ist derzeit, dass voraussichtlich am 6. Jänner 2022 die Frachtflüge wieder anlaufen sollen. Dazu will man Crewmitglieder nach Los Angeles entsenden und auch die dortige Pilotenbasis reaktivieren.  Anders ausgedrückt: Man versucht mit Hilfe von Fahrzeugführern, die im Ausland stationiert sind, die angespannte Lage ein wenig zu lindern. Cathay Pacific gilt im Cargobereich als fünftgrößter Anbieter der Welt. Das Unternehmen war einst die Vorzeige-Airline Hongkongs, jedoch war man bereits vor der Coronakrise stark angeschlagen, denn die langwierigen Proteste haben sich nicht nur nachteilig auf die Nachfrage ausgewirkt, sondern

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Kanada: Omikron legte Pacific Coastal Airlines lahm

Die kanadische Pacific Coastal Airlines stellte aufgrund der Omikron-Corona-Variante den Flugbetrieb temporär ein. Am 2. und 3. Jänner 2022 konnte man nicht fliegen, hob jedoch am 4. Jänner 2022 wieder ab. Dazu erklärte der Carrier unter anderem, dass sich in der Betriebsleitstelle die Omikron-Mutation stark ausgebreitet habe. Man wäre außer Stande gewesen den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Anlässlich des Neustarts teilte die Regionalfluggesellschaft mit: “Unsere Teams haben alle Optionen und Ressourcen ausgeschöpft, bevor die Entscheidung getroffen wurde, den Betrieb für diese zwei Tage auszusetzen. Es bricht mir das Herz, die Reisepläne so vieler Kunden zu beeinflussen, aber wir haben derzeit keine praktikable Alternative“, sagt Quentin Smith, Präsident von Pacific Coastal Airlines. „Wir ergreifen diese schnelle und notwendige Maßnahme, um die Integrität unseres langfristigen Zeitplans zu schützen und unseren Betrieb zu sichern”. Die Regionalfluggesellschaft bedient von Vancouver aus 17 Airports in British Columbia. Weiters ist man ab anderen Airports u.a. mit Seaplanes aktiv. Mit Westjet hat man ein Kooperationsabkommen und führt Flüge unter der Marke Westjet Link durch. Derzeit besteht die Flotte überwiegend aus dem Maschinentyp Saab 340.

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Lessor Jetstream Aviation Capital bringt Saab-2000-Frachter auf den Markt

Die Saab 2000 gilt als eines der schnellsten Turbopropflugzeuge der Welt. Ein kommerzieller Erfolg war es als Passagiermaschine nicht, denn es wurden nur 63 Exemplare gebaut. Nun werden die ersten Maschinen in Frachter konvertiert. Ein Exemplar steht bereits kurz vor der Übergabe an einen Betreiber. Die schwedische Täby Air Maintenance baute eine Saab 2000 in ein reines Cargo-Flugzeug um. Die Arbeiten wurden in Örebro vorgenommen und sind weitgehend abgeschlossen. Die behördliche Zulassung steht jedoch noch aus. Man rechnet damit, dass man diese Saab 2000 gegen Ende März 2022 an den Leasinggeber Jetstream Aviation Capital übergeben kann. Bis dahin sollen die Genehmigungen von FAA und EASA vorliegen. Zusätzlich zu den bestehenden Frachtbereichen sollen sechs weitere Compartments zur Verfügung stehen. Das Volumen wird auf 55,4 Kubikmeter steigen. Das Floor-Loading-Limit beträgt 730 Kilogramm pro Quadratmeter. Der maximale Payload wird mit 6.622 Kilogramm angegeben, wobei für den Betrieb unter US FAR Part 135 der maximale Payload 3.402 Kilogramm beträgt.

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Heathrow-Gebühren: Airlines und Flughafen weiterhin uneins

Der größte Flughafen des Vereinigten Königreichs will den Verdienstentgang, den man aufgrund der Corona-Pandemie hat, durch höhere Gebühren kompensieren. Im ersten Anlauf genehmigte die britische Zivilluftfahrtbehörde das geplante Ausmaß nicht. Teurer wurde es – zum Ärgernis von British Airways und Virgin Atlantic – trotzdem. Die beiden Platzhirsche laufen weiterhin gegen die Preiserhöhungen Sturm und drohen immer wieder ihre Präsenz in Heathrow zu reduzieren. Zur tatsächlichen Verlagerung im großen Stil ist es bislang aber noch nicht gekommen. Ganz so einfach ist das nämlich gar nicht, denn bei British Airways fungiert dieser Flughafen als Hauptdrehkreuz. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass Ex-IAG-Chef Willie Walsh in seiner neuen Funktion als IATA-Präsident gegen das Management des Flughafens Heathrow poltert. Er wirft in einem offenen Brief “Gier” und “Rückkehr zu alten Tricks” vor. Gefordert wird, dass die Gebühren gesenkt und nicht erhöht werden. Der Flughafen Heathrow sieht die Angelegenheit gänzlich anders, denn beispielsweise im November 2021 lag das Aufkommen um rund 60 Prozent unter jenem von November 2019. Mitverantwortlich sind auch die vergleichsweise restriktiven Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs, die sich noch dazu häufig mit minimaler Vorlaufzeit ändern. Eigenen Angaben nach hat Heathrow seit dem Beginn der Corona-Pandemie Verluste in der Höhe von 3,4 Milliarden Pfund fabriziert. Den Fluggesellschaften stößt aber sauer auf, dass der größte Flughafen UKs gleichzeitig betont, dass man Cash-Reserven in der Höhe von 4,1 Milliarden Pfund zur Verfügung haben. Dem stehen aber Schulden in der Höhe von 15,4 Milliarden Pfund gegenüber. Für diese müssen Zinsen bezahlt werden, was letztlich

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Einreisebestimmungen: Zypern verlangt bis zu drei Coronatests

Wer in den nächsten Tagen nach Larnaka oder Paphos fliegen möchte, muss künftig zwei bis drei Corona-Tests absolvieren. Auch Geimpfte und Genesene müssen bis mindestens 15. Jänner 2022 bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Zusätzlich muss unmittelbar nach der Einreise eine zweite PCR-Testung absolviert werden. Die Kosten sind selbst zu tragen und im Regelfall vorab bei der Terminbuchung oder an Ort und Stelle zu begleichen. Fällt der Befund ebenfalls negativ aus, kann man den Zypern-Urlaub ohne weitere Auflagen verbringen. Wichtig: Personen, die noch keine Auffrischungsimpfung (auch als “Drittimpfung” bezeichnet) nachweisen können, müssen sogar einen dritten Coronatest absolvieren. Dieser muss rund 72 Stunden nach der Einreise in den Inselstaat durchgeführt werden. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Testungen ist dann ein Antigen-Schnelltest vorgesehen. Auch für diesen müssen die Kosten aus eigener Tasche bezahlt werden. Die zypriotische Regierung will diese Einreisebestimmungen bis mindestens 15. Jänner 2022 praktizieren, wobei eine mögliche Verlängerung bereits in Aussicht gestellt wurde. Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, müssen damit rechnen einen Quarantäne antreten zu müssen. Es gilt auch darauf hinzuweisen, dass alle Personen – unabhängig vom Impfstatus – den so genannten Cyprus Flight Pass online erstellen müssen.

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Düsseldorf mit neuer Gebührenordnung ins neue Jahr gestartet

Am Flughafen Düsseldorf gilt seit 1. Jänner 2022 eine neue Gebührenordnung. Diese begünstigt modernes Fluggerät und soll gleichzeitig die Fluggesellschaft motivieren eher tagsüber den Airport zu nutzen. Gebührenordnungen deutscher Verkehrsflughäfen müssen behördlich bewilligt werden und setzten sich aus verschiedenen Leistungen, die von Nutzern der Flughäfen in Anspruch genommen werden können, zusammen. Das Entgelt, das für Starts und Landungen zu entrichten ist, orientiert sich in erster Linie am MTOW. Weitere Posten, die anfallen können sind beispielsweise Parkgebühren. “Mit der Genehmigung unserer neuen Entgeltordnung konnten wir ein sehr ambitioniertes Vorhaben umsetzen. Sie ist das Ergebnis einer intensiven Diskussion mit unseren Airlinepartnern. Es ist uns gelungen, eine transparente, nachvollziehbare und für alle Airlines gleichermaßen geltende Regelung zu finden, die zeigt, unter welchen Bedingungen Flugzeuge in Düsseldorf eingesetzt werden können. Sie ist eine verlässliche Basis für das weitere Engagement der Airlines an unserem Standort”, so Düsseldorfs Flughafendirektor Thomas Schnalke.

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Verschärfung: Kuba verlangt auch von Geimpften negativen PCR-Test

Mit Wirksamkeit zum 5. Jänner 2022 müssen auch vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen bei der Einreise nach Kuba einen negativen PCR-Test vorlegen. Dieser darf maximal 72 Stunden alt sein, wobei der Zeitpunkt der Abstrichnahme zählt. Zusätzlich müssen sich Personen, die beispielsweise ihren Urlaub auf der Insel verbringen wollen, vorab elektronisch registrieren. Anschließend erhält man einen QR-Code, der wahlweise auf dem Smartphone oder ausgedruckt bei der Grenzkontrolle vorgewiesen werden muss. Die kubanische Regierung hat die Fluggesellschaft, die ihr Staatsgebiet ansteuern angewiesen, dass im Zuge des Check-ins Impfnachweis, PCR-Test und QR-Code überprüft werden müssen. Der QR-Code kann zusätzlich auch im Hotel verlangt werden. Wichtig: Der negative Coronatest (PCR) darf zum Zeitpunkt der Einreisekontrolle durch die kubanischen Behörden nicht älter als 72 Stunden sein.

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World2Fly plant neue Strecken ab Lissabon und Madrid

Der spanische Iberostar-Konzern will im kommenden Jahr mit den World2Fly-Airline-Töchtern weiter wachsen. Im Fokus stehen dabei Ziele in der Karibik und an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Während die spanische World2Fly bereits seit einiger Zeit in der Luft ist, soll der portugiesische Ableger im zweiten Halbjahr 2022 den Betrieb aufnehmen. Ab Madrid wird man ab 19. Juni 2022 neu an den Verkaufstagen Mittwoch und Sonntag nach Santo Domingo fliegen. Von Lissabon aus will man das Angebot nach Punta Canta, Varadero, Havanna, Cancun und in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik ausweiten. Voraussichtlich ab Juni 2022 will man mit Boston und Washington zwei neue Ziele an der U.S.-Ostküste anbieten. Weitere U.S.-Destinationen sind San Francisco, Las Vegas, Orlando. Puerto Vallarta (Mexiko), die Seychellen und Barbados sind ebenfalls in Planung. Nach Möglichkeit sollen AIrbus A350, die mit 432 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz kommen.

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