Jan Gruber

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Jan Gruber

Oslo: Flyr kündigt fünf neue Strecken an

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr kündigt die Aufnahme von fünf neuen Strecken für den Sommerflugplan 2022 an. Diese sollen ab der Homebase Oslo angeboten werden und unter anderem nach Stockholm, Prag und Pisa führen. Ab 7. April 2022 will Flyr fünfmal wöchentlich zwischen den Hauptstädten von Norwegen und Schweden fliegen. Per 9. Mai 2022 soll diese Route täglich bedient werden. Mit Wirksamkeit zum 15. August 2022 ist eine weitere Aufstockung auf neun Umläufe pro Woche geplant. Die tschechische Hauptstadt Prag soll ab dem 7. April 2022 zunächst zweimal wöchentlich angesteuert werden. Für den 14. Juni 2022 ist die Anhebung der Frequenzen auf drei pro WOche angekündigt. Zum 8. April 2022 will Flyr zunächst zweimal wöchentlich ins schottische Edinburgh fliegen. Mit 15. Juni 2022 kommt ein dritter Umlauf dazu. Das dänische Billund soll ab 8. April 2022 zunächst dreimal pro Woche bedient werden. Eine vierte Rotation kommt am 13. Juni 2022 dazu und ab 15. August 2022 will man sechs Mal pro Woche zwischen den beiden Städten fliegen. Nach Pisa soll es ab dem 6. Mai 2022 zunächst zweimal wöchentlich gehen. Temporär will man zwischen dem 6. Juli 2022 und 10. August 2022 dreimal pro Woche pendeln.

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Slowenien zahlte 1,68 Millionen Euro an Lufthansa Group

Slowenien hat seit dem Konkurs von Adria Airways keinen Homebase-Carrier mehr und die Corona-Pandemie hat das Interesse von Airlines ab Ljubljana oder gar Maribor zu fliegen in noch enger gesteckte Grenzen befördert. Nun will die Regierung das bestehende Förderprogramm verlängern. Man ist in der ungünstigen Situation, dass man keine Passagierfluggesellschaft hat, die eine Basis oder Homebase in Slowenien unterhält. Das führt dazu, dass besonders Netzwerkcarrier einen gewissen Druck ausüben können. Die slowenische Regierung legte unmittelbar nach der Pleite von Adria Airways ein Förderprogramm auf, das Airlines unter bestimmten Umständen bis zu 30 Euro pro Fluggast in die Kassen spült. Allerdings müssen sich die Carrier dafür bewerben und es kommen auch nur Strecken in Frage, die die Regierung als besonders wichtig für die Konnektivität Sloweniens erachtet. In erster Linie handelt es sich dabei um Hub-Anbindungen, jedoch auch um bedeutsame Point-to-Point-Strecken. Laut offizieller Mitteilung des slowenischen Wirtschaftsministeriums hat man in den Jahren 2020 und 2021 rund 3,73 Millionen Euro an die Fluggesellschaften ausbezahlt. Davon gingen 1,68 Millionen Euro an Lufthansa und ihre Töchter Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. An die Billigfluggesellschaft Wizz Air wurden 178.350 Euro überwiesen. Air France erhielt 494.550 Euro. Turkish Airlines bekam 664.560 Euro. Die Regierung will das Förderprogramm auch im Jahr 2022 fortführen und die dafür zur Verfügung stehenden Finanzmittel aufstocken. Man will mit Hilfe dieser Förderungen die Wiederaufnahme bestehender Routen unterstützten, aber auch neue Carrier nach Slowenien locken. Interessanterweise gab Ryanair dem von Fraport geleiteten Flughafen Ljubljana schon einen öffentlichen Korb, denn man warf dem Airport

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Kanada: Swoop flottet sechs Boeing 737-Max-8 ein

Die Westjet-Tochter Swoop erweitert die Flotte um sechs Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8. Diese sollen im Laufe des Sommers 2022 übernommen werden. Gleichzeitig will man das Streckennetz ausbauen. Der kanadische Billigflieger betreibt derzeit zehn Boeing 737-800. Die Einflottung der zusätzlichen Flugzeuge ist eigenen Angaben nach eine Reaktion auf die derzeit hohe Nachfrage. Man rechnet damit, dass besonders hinsichtlich Urlaubsreisen ein enormer Nachholbedarf besteht. Die sechs Boeing 737 Max 8 sollen primär im Inlandsverkehr eingesetzt werden. Punktuell werden diese aber auch auf internationalen Strecken anzutreffen sein. “Wir haben über die Feiertage eine sehr bedeutsame Nachfrage nach Rückreisen gesehen, was signalisiert, dass die Kanadier bereit sind, sich mit Familie und Freunden wieder zu vereinen. Die Anschaffung von sechs neuen Flugzeugen als Reaktion auf die erwartete Nachfrage wird sicherstellen, dass Swoop in diesem Sommer mehr Kanadier wieder verbindet und gleichzeitig die wirtschaftliche Erholung Kanadas beschleunigt”, so Bert van der Stege, Finanzchef von Swoop. Der Carrier hat bereits eine ganze Reihe neuer Strecken angekündigt. Diese sollen schrittweise ab Mai 2022 aufgenommen werden. Überwiegend werden diese ab Newfoundland und Labrador angeboten.

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U.S. Air Force verlegt B-52-Bomber nach Fairford

Die U.S. Air Force hat am Donnerstag vier B-52 Stratofortress des 5. Bombergeschwaders von der Minot Air Force Base nach Fairford im Vereinigten Königreich verlegt. Diese sollen an einer schon länger geplanten Bomber Task Force-Mission teilnehmen. Laut Erklärung der U.S. Air Force handelt es sich um ein gemeinsames Manöver der US European Command und des US Strategic Command. Diese Art Übungen führt man eigenen Angaben nach regelmäßig durch.  Auf dem Weg zur RAF Fairford werden US-Bomberflugzeuge in britische Typhoon-Flugzeuge und portugiesische F-16-Flugzeuge integriert, die derzeit der isländischen Air Policing-Mission der NATO zugeteilt sind. Bomberflugzeuge wurden auch in British Joint Terminal Attack Controllers (JTAC) integriert, um bilaterale Close Air Support-Schulungen durchzuführen. Die Mission konzentrierte sich auf die Verbesserung der Bereitschaft und Interoperabilität für die Lotsen, die für die Koordinierung von Luftangriffen zur Unterstützung der Bodentruppen verantwortlich sind. „Angesichts eines sich ständig verändernden globalen Sicherheitsumfelds ist es entscheidend, dass unsere Bemühungen mit unseren Verbündeten und Partnern vereint sind“, sagte General Jeff Harrigian, Kommandeur der USAFE-AFAFRICA. „Wir trainieren und kooperieren in Europa gemeinsam, denn durch konsequente Integration stärken wir unsere gemeinsame Luftmacht.“ Durch diese Rotation werden die Bomber von RAF Fairford aus operieren, um sich weiterhin mit unseren Partnern und Verbündeten zu integrieren. Derartige Rotationen werden seit dem Jahr 2018 in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

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Spanien: Wamos Air will nach Brasilien fliegen

Die spanische Fluggesellschaft Wamos Air will künftig Charterflüge nach Brasilien durchführen. Ein entsprechendes Ansuchen wurde bereits bei der  Agência Nacional de Aviação Civil eingebracht. Gleichzeitig will der Carrier die Airbus-A330-Flotte aufstocken. Wamos Air hat ausdrücklich keine Streckenrechte für Linienflüge zwischen Spanien und Brasilien beantragt, sondern die Zulassung für Charterflüge. Über den möglichen Auftraggeber macht man noch keine näheren Angaben. Dem Vernehmen nach soll es sich aber um einen namhaften Reiseveranstalter handeln. Die Fluggesellschaft war in der Vergangenheit primär in den Segmenten Charter und ACMI tätig. Im Zuge der Coronapandemie setzte man verstärkt Passagierflugzeuge für die Beförderung von Frachtgütern. Auch ist man unter anderem in Richtung Karibik auf eigene Rechnung tätig. Über den hauseigenen Tour Operator Wamos Tours bietet man auch Pauschalreisen an.

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Düsseldorf: Alltours legt Zusatzcharter nach Mallorca auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hat aufgrund hoher Nachfrage kurzfristig einige Charterflüge in Richtung Palma de Mallorca aufgelegt. Zeitgleich öffnen wieder mehrere konzerneigene Hotels ihre Pforten. Die Zusatzflüge sollen ab Düsseldorf am 11., 13., 18., 19. und 20. Feber 2022 von Condor im Auftrag des Tour Operators durchgeführt werden. Alltours erklärt unter anderem, dass sich die Flugzeiten optimal für Wochenendaufenthalte auf Palma eignen würden.  Verschiedene Reiseveranstalter melden derzeit, dass sich die Nachfrage, die aufgrund der Omikron-Variante zunächst eingebrochen war, wieder stabilisiert habe. Besonders für die Hauptsaison erhalte man derzeit verstärkt Buchungen. Der Trend, dass eher kurzfristig gebucht wird, ist aber noch nicht gebrochen.

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Trotz Omikron: Flughafen Pristina erzielt neuen Monatsrekord

Der Flughafen Pristina überrascht mit einem neuen Monatsrekord, der ausgerechnet im Omikron-Monat Jänner 2022 erzielt werden konnte. Der Airport legte gegenüber dem Vorkrisenmonat 01/2019 um stolze 15,1 Prozent zu.  Pristina ist während großer Zeitspannen der Coronapandemie dadurch aufgefallen, dass die Fluggastzahlen konstant geblieben sind bzw. teilweise konnte der Airport sogar Zuwächse erzielen. Im Jänner 2021 hatte man 194.207 Passagiere, teilte der Flughafen Pristina mit. Gegenüber dem Jänner 2020  konnte man um sechs Prozent zulegen und im direkten Vergleich mit Jänner 2019 gar um 15,1 Prozent. Der Gegenüberstellung mit dem Vorjahresmonat ist wenig aussagekräftig, da auch Pristina hart von den Auswirkungen betroffen war. Auch hinsichtlich der Flugbewegungen konnte der Airport mit 1.584 Starts und Landungen eine neue Bestmarke erzielen. Die Geschäftsführung des Flughafens im Kosovo rechnet damit, dass das Jahr 2022 alle bisherigen Rekorde egalisieren wird. Man geht derzeit von rund 2,5 Millionen Passagieren aus. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Airport Pristina nach dem starken Start ins Jahr 2022 die ambitionierte Marke knacken wird.

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Zürich: Blue Islands führt Charter auf die Kanalinseln durch

Der Tour Operator Rolf Meier Reisen bietet heuer wieder Charterflüge von Zürich nach Jersey und Guernsey an. Diese werden im Zeitraum von 14. Mai bis 3. September 2022 von der Fluggesellschaft Blue Islands durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese Flüge in den Jahren 2020 und 2021 nicht im Programm. Da sich nun die Einreisebestimmungen beiderseitig gelocket haben, entschied man sich für das Comeback, so Geschäftsführer Walter Fink gegenüber Travel Inside. Die Charterflüge, die jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden, sollen mit 68-sitzigen ATR 72-500 von Blue Islands operiert werden. Die beiden Kanalinseln werden mit einem Flug bedient, so dass es je nachdem welche Insel man bucht, zu einer Zwischenlandung kommen kann.

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Kommentar: Es geht um Grundsatzfragen im Condor-Lufthansa-Streit

Zwischen Lufthansa und Condor schwelt seit längerer Zeit ein Streit, der an verschiedenen Stellen ausgetragen wird. Das Ergebnis der vorläufigen Prüfung des Bundeskartellamts bezüglich der Zubringerflüge ist unmissverständlich zu Gunsten des Ferienfliegers, wirft jedoch auch grundsätzliche Fragen auf. Beispielsweise geht die Wettbewerbsbehörde davon aus, dass Fernbusse und die Bahn kein attraktiver Zubringer zu Langstreckenflügen sind. Damit verpasst das Bundeskartellamt dem “Bahn-Wahn” der deutschen Regierung einen regelrechten Schlag ins Gesicht, denn manche Politiker sprechen sich gar für ein Verbot von Inlandsflügen aus. Das regelrechte Anrecht auf die “Mitbenutzung” der Lufthansa-Zubringerflüge zu günstigeren Konditionen könnte Folgewirkungen haben. Sollte die Sichtweise des Bundeskartellamts halten, dann könnten andere Fluggesellschaften dies nötigenfalls einklagen und dann hätte der Kranich-Konzern ein ernsthaftes Problem, denn mal angenommen einige Langstrecken-MItbewerber oder gar Ryanair pochen darauf die innerdeutschen Flüge der Lufthansa Group als Feeder nutzen zu dürfen? Aus der Sicht der Lufthansa ist die vorläufige Entscheidung des Bundeskartellamts daher höchst problematisch und es ist davon auszugehen, dass im weiteren Fortgang des Verfahrens versuchen wird, dass die Behörde zu einer anderen Ansicht kommt. Wenn nicht, dann ist mit einer Klage bis zum Europäischen Gerichtshof zu rechnen, denn es geht um grundsätzliche Themen und die Kernfrage, ob andere Airlines das Recht haben Zubringer eines marktbeherrschenden Unternehmens mitzubenutzen. Bei Telefonanschlüssen ist dies der Fall, denn die Deutsche Telekom muss ihre Leitungen auch an Mitbewerber vermieten. Wenn es dann so läuft wie in der Telekommunikationsbranche, dass die Regulierungsbehörde den Preis festlegt, wird es kompliziert. Umgekehrt ist Condor in der durchaus komplizierten Situation, dass man

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Einreise: Schweden schafft Corona-Auflagen ab

Schweden hat am Mittwoch nicht nur fast alle Coronamaßnahmen abgeschafft, sondern auch die Einreiseregeln deutlich gelockert. Aus den Nachbarländern sowie aus EU- und EWR-Staaten kommend benötigt man keinerlei Nachweise oder Formulare mehr. Zuvor praktizierte das nordische Land die 3G-Regel. Diese gilt weiterhin, wenn man aus sogenannten Drittstaaten kommt. Beispielsweise aus Österreich, Deutschland und der Schweiz einreisend, benötigt man keinerlei Nachweise mehr. Das gilt sowohl für Geimpfte, Genesene als auch Ungeimpfte. Gegen Ende des Vorjahres verlangte Schweden kurzzeitig auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen Coronatest. Nach nur drei Wochen schaffte man diese Auflage wieder ab. Einer Regierungserklärung nach habe diese sich als unwirksam erwiesen.

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