Jan Gruber

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Jan Gruber

Vida fordert Offenlegung des Vertrags der AUA-Staatshilfe

Die Gewerkschaft Vida fordert Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) zur Offenlegung des Vertrags über die Gewährung der Staatshilfe für die Austrian Airlines auf. Bislang wird dieser von der Bundesregierung unter Hinweis auf die Vertraulichkeit unter Verschluss gehalten. Die Arbeitnehmervertreter argumentieren: „Ohne genauen Kenntnisstand über die Vertragsinhalte, sei es der Gewerkschaft nicht möglich, das Agieren des Lufthansa-Konzerns in Übereinstimmung mit der Standortvereinbarung zu bringen. Insbesondere die Entscheidung, zukünftig einen signifikanten Teil der Langstreckenflotte über die neu gegründete Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings Discover in Deutschland abzuwickeln, sei problematisch. Im Lufthansa-Konzern werde mit der Gründung von Eurowings Discover eine Möglichkeit geschaffen, kostengünstig Flüge durchzuführen“. Weiters verweist Vida darauf, dass Eurowings Discover außerhalb des Lufthansa-Konzerntarifvertrags fliegt und daher keine Mitbestimmungsmöglichkeiten vorhanden sind. Dies könnte auch Auswirkungen auf Österreich haben, denn mangels lokalem Branchen-KV könnte Eurowings Discover genutzt werden, um in Österreich die mit der Regierung abgeschlossene Standortvereinbarung „umfliegen“ zu können. Branchen-KV soll Billigflieger-Löhne eindämmen Über die Mitbewerber Lauda Europe, Buzz und Wizz Air verliert die Gewerkschaft kein gutes Wort und erneuert die Forderung nach einem Branchen-Kollektivvertrag. Unter anderem die genannten Unternehmen würden, so Vida Fachbereichsvorsitzender Daniel Liebhart, die „vollkommene soziale Deregulierung in der Luftfahrt weiter schamlos ausnutzen“. Dazu verweist der Gewerkschafter darauf, dass seiner Ansicht nach Unternehmenskonstrukte geschaffen wurden, „in denen rechtswirksam auch Betriebsratsgründungen verhindert werden können, auch wenn die Beschäftigten österreichischem Arbeitsrecht unterliegen und sie sich organisieren wollen“. Liebhart kritisiert in diesem Zusammenhang, dass die Bunderegierung bislang alle „Adaptierungsforderungen der Gesetze seitens der Gewerkschaft, wurden von den Zuständigen in der Bundesregierung

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Lauda-Europe-Flugbegleiter: Verkaufsdruck und Überwachung massiv erhöht

Vergehen zwischen zwei Onboard-Sales mehr als 15 Minuten, so hat dies bei der Basis Wien der Lauda Europe künftig ein Nachspiel für Flugbegleiter. Die Stationsleitung übt in einem internen Anschreiben massiven Druck auf das Kabinenpersonal aus. Besagtes Rundschrieben, das vom für Wien zuständigen Base Supervisor unterfertigt ist und Aviation Direct vorliegt, liest sich wie eine Mischung aus Verkaufsdruck einer Drückerkolonne und Methoden einer alten Geheimpolizei. Besonders bedenklich erscheint dabei der Umstand, dass aus der Überwachung der Mitarbeiter nicht nur kein Hehl gemacht wird, sondern auch noch die Verschärfung angekündigt wird. Dabei geht es nur um wenige Cent, denn laut Anschreiben liegt der durchschnittliche Onboard-Umsatz pro Fluggast bei 1,07 Euro. Der Base Supervisor will aber, dass dieser im Schnitt auf 1,70 Euro steigt. Als Referenz wird angeführt, dass der durchschnittliche Umsatz in der flugschwachen Zeit bei 1,86 Euro gelegen haben soll. Angesichts steigender Passagierzahlen bezeichnet dies der Base Supervisor für Wien als „inakzeptabel“. In nachstehender Tabelle sind – unter der Annahme vollbesetzter Maschinen – die durchschnittlichen Einkünfte aus dem Bordverkauf dargestellt. Diese soll die Geringfügigkeit der Beträge, wegen derer Druck auf das Kabinenpersonal ausgeübt wird, illustrieren. Umsatz / PAX Passagiere A320 Gesamt 1,07 Euro 180 192,6 Euro 1,70 Euro 180 306 Euro 1,86 Euro 180 334,8 Euro Um die Art und Weise wie der für Wien zuständige Base-Supervisor mit den Lauda Europe-Flugbegleitern kommuniziert unverfälscht darstellen zu können, werden im weiteren Verlauf dieses Artikels alle Zitate im englischsprachigen Original publiziert. Zum durchschnittlichen Umsatz schreibt der Manager an die Flugbegleiter: „This is unacceptable

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Green Airlines chartert fast 30 Jahre alte 737-300 aus Bulgarien

Statt in Embraer 190 von German Airways sollen die Passagiere des Charterunternehmens Green Airlines mit fast 30 Jahre alten Boeing 737-300 der bulgarischen Fluggesellschaft ALK Airlines zu Ferienzielen geflogen werden. Betroffen sind die Warmwasserziele ab Paderborn und Rostock-Laage. German Airways steht als Operator für diese Flüge offenbar nicht zur Verfügung. Davon sollen die Charterflüge nach Sylt sowie ab Groningen nicht betroffen sein. German Airways wollte den Vorgang auf Anfrage nicht kommentieren. Laut Medienerklärung von Green Airlines soll der Einsatz der Boeing 737-300 nur eine Übergangslösung bis inklusive 8. Juli 2021 sein. Anschließend sollen Airbus A319 der rumänischen Just Us Air zum Einsatz kommen. Der deutsche Charter-Auftraggeber stellt es in einer Aussendung so dar, dass es sich um eine Aufstockung der Kapazität handeln würde. Die Flugzeiten sollen sich nicht ändern. Da Green Airlines sich selbst als besonders grün verkauft, stellt sich durchaus die Frage inwiefern fast 30 Jahre alte Boeing 737-Classic, die als treibstoffdurstig gelten, umweltfreundlich sein sollen. Just US Air: AOC und Betriebsgenehmigung sind suspendiert Der rumänischen Just Us Air wurden am 1. März 2021 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Luftfahrtbehörde Rumäniens suspendiert. Das bedeutet konkret, dass dieses Unternehmen mit Stand 30. Juni 2021 nicht zur Durchführung kommerzieller Passagierflüge befugt ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Just Us Air die Zertifikate wiedererlangt. Hierzu ist ein Antrag an die Zivilluftfahrtbehörde notwendig und diese trifft dann nach entsprechender Prüfung die Entscheidung. Das vollständige Dokument der rumänischen Luftfahrtbehörde, aus dem obiger Auszug entnommen wurde, ist unter diesem Link zum Download bereitgestellt. Wesentliche

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Dortmund baut neues Polizeipräsidium

Der Flughafen Dortmund wird auf dem Areal des derzeitigen Parkplatz P3 ein neues Gebäude für das Polizeipräsidium Dortmund errichten. Als Bauherr fungiert der Airport und die Exekutive wird anschließend als Mieter einziehen. Nach einem knapp zweijährigen Vergabeverfahren erhielt der Flughafen den Zuschlag als neuer Vermieter und Bauherr. Durch den Neubau soll die räumliche Situation der Polizei Dortmund an der Markgrafenstraße in der Innenstadt entlastet werden. „Wir freuen uns, dass wir nach einem langen Verfahren den Zuschlag bekommen haben und künftig Vermieter eines Gebäudes sein dürfen, dass wir nach den Wünschen der Polizei errichten werden. Überzeugt haben im Vergabeverfahren nicht nur die ausgesprochen gute infrastrukturelle Lage, sondern auch die Ideen und Konzeptionen unseres Totalübernehmers ZECH Bau SE“, so Dietmar Krohne, Abteilungsleiter Facility Management und Projektverantwortlicher am Dortmund Airport. „Attraktiv ist die schlüsselfertige Errichtung des Polizeidienstgebäudes für uns vor allem aufgrund des Mietvertrages mit der Polizei Dortmund über drei Jahrzehnte.“ „Wir bedanken uns und sind stolz darauf, dass der Flughafen Dortmund nach guten und intensiven Vergabeverhandlungen uns sein Vertrauen ausgesprochen und uns mit einem Totalübernehmervertrag mit der Planung und Errichtung dieses besonderen Gebäudes beauftragt hat. Darüber hinaus freuen wir uns, bei dieser spannenden Aufgabe mit unserem Projektpartner, den Nattler Architekten, unsere Kompetenzen hinsichtlich der speziellen Anforderungen von Polizeigebäuden einbringen und ausbauen zu können“, erläutert Heinrich Schulze, Niederlassungsleiter der Zech Bau SE in Essen.

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Brussels bekommt drei Airbus A320neo

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wird im Jahr 2023 drei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo einflotten. Der Vorstand der Lufthansa sowie der Aufsichtsrat der SN Airholding gaben hierfür am Dienstag grünes Licht. „Natürlich freuen wir uns sehr, den Airbus A320neo in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Die modernen General Electric CFM-Triebwerke des Airbus A320neo sind bekannt für ihre Treibstoffeffizienz und ihre geringere Geräuschkontur. Darüber hinaus werden wir mit den drei neuen Flugzeugen unserem Ziel einer vollständig harmonisierten A320-Mittelstreckenflotte rein auf Flugzeuge näherkommen und damit nicht nur die Komplexität unserer Maintenance & Engineering-Aktivitäten, sondern auch des gesamten Betriebs weiter reduzieren. Aufgrund der hohen Ähnlichkeit mit der aktuellen Flotte sind die Crews nach kurzer Einarbeitung in der Lage, die neuen Flugzeuge zu bedienen, dies macht die Integration nahtlos“, so Brussels-Chef Peter Gerber. Brussels Airlines zählt derzeit 38 Flugzeuge zu ihrer Gesamtflotte, davon acht Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330 und 30 Mittelstreckenflugzeuge (16 A320 und 14 A319).

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Air-Europa-Übernahme: EU-Kommission leitet vertiefte Prüfung ein

Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, dass die Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa ungefähr gegen Jahresmitte 2021 abgeschlossen werden soll. Nun gerät das Projekt ins Wanken, denn die EU-Kommission hat Bedenken angemeldet und führt eine vertiefte Prüfung durch. Iberia hat bereits einige Slots, vorwiegend in Madrid, an Mitbewerber wie Volotea und World2Fly abgegeben. Damit wollte man die Wettbewerbsbehörde wohlwollend stimmen, doch die bisherigen Maßnahmen sind der EU-Kommission offensichtlich zu wenig. Diese ist der Ansicht, dass es auf mindestens 70 Verbindungen zu einer Monopolstellung der International Airlines Group kommen wird. In weiterer Folge wird bedingt durch den geplanten Zusammenschluss von Iberia und Air Europa mit steigenden Preisen gerechnet. Brüssel hat nun ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Dieses soll bis zum 5. November 2021 abgeschlossen werden. Dann wird die EU-Kommission mitteilen, ob der Deal durchgewunken wird, unter Auflagen bewilligt wird oder gar komplett untersagt wird. Welche Auswirkungen ein Verbot auf Air Europa haben könnte, ist völlig unklar. Die Finanzhilfe, die Spanien über den Staatsfonds Sepi gewährt hatte, war auch an die Übernahme durch die IAG geknüpft.

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Edelweiss-A330 in Eurowings-Discovery-Livery nach Luqa überstellt

Edelweiss hat den Airbus A330-300 mit der Registrierung HB-JHQ aus dem französischen Chateauroux nach Luqa überstellt. Das Langstreckenflugzeug hat Zwischenzeitlich die Livery von Eurowings Discover erhalten, trägt jedoch noch die schweizerische Zulassung. Bei der neuen Ferientochter von Lufthansa wird dieser Airbus A330-300 die Registrierung D-AFYQ tragen. Edelweiss wird auch die HB-JHR an Eurowings Discover abgeben. Dort wird das Flugzeug als D-AFYR ins deutsche Register eingetragen. Bei Lufthansa Technik in Luqa wird die HB-JHQ derzeit auf den Einsatz bei der neuen Konzernschwester vorbereitet. Erst kürzlich wurde mit der D-AXGB ein anderer Airbus A330 von Eurowings Discover zu Wartungszwecken nach Malta geflogen.

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Schwerin-Parchim bleibt Parkplatz für Autos

Linien- oder Charterflüge gibt es ab Schwerin-Parchim schon lange nicht mehr. Der Airport ist pleite und bislang fand sich kein Käufer. Allerdings machte man sich einen Namen als Parkplatz für Kraftfahrzeuge, denn diverse Automobilhersteller lagern hier seit „Dieselgate“ Autos zwischen. Gegenüber der Deutschen Presseagentur bestätigte Masseverwalterin Bettina Schmudde, dass sich daran auch so schnell nichts ändern wird. Der entsprechende „Parkplatzvertrag“ wurde mit Zustimmung der Luftfahrtbehörde von Mecklenburg-Vorpommern zumindest bis Ende 2021 verlängert. Der Flughafen Schwerin-Parchim ist kein Opfer der Corona-Pandemie, sondern musste bereits am 2. Mai 2019 den Gang zum Konkursrichter antreten. Der Airport befand sich in den Händen eines chinesischen Betreibers, der von den anfangs ambitionierten Plänen nur wenig bis gar nichts umsetzen konnte. Das Konkursverfahren gestaltet sich insofern schwierig, weil verschiedene Nutzungskonzepte vorliegen. Es ist nicht in trockenen Tüchern, dass der Flughafen jemals wieder ans Netz gehen wird.

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Gullivair soll Flughafen Ruse neues Leben einhauchen

Derzeit ist die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair auf die Durchführung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Das könnte sich ändern, denn der Carrier prüft mit dem Muster ATR72-600 innerhalb von Bulgarien zu fliegen. Konkret handelt es sich im ersten Schritt um eine Nonstopverbindung zwischen Ruse und der Hauptstadt Sofia. Zunächst muss aber die Lizenz des Flughafens Ruse, der über eine 2.500 Meter lange Piste verfügt, auf größere Maschinen erweitert werden. Laut lokalen Medienberichten sollen entsprechende Vorbereitungen bereits eingeleitet worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Erweiterung des Streckennetzes ab Ruse geplant. Hierzu könnten bis zu drei ATR72-600 in dieser bulgarischen Stadt stationiert werden. Ob auch internationale Verbindungen vorgesehen sind, ist derzeit noch unklar. Der Airport Ruse befindet sich seit längerer Zeit mangels Nachfrage in einer Art Dornröschenschlaf. Das wollen die lokalen Politiker mit Hilfe von Gullivair ändern.

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Swiss-Chef Vranckx rechnet mit „jahrelanger Maskenpflicht“

Die Fluggesellschaft Swiss verliert noch immer „weniger als 1,5 Millionen Franken“ pro Tag. Man hofft, dass im Hochsommer 50 bis 55 Prozent der Vorkrisen-Kapazität angeboten werden kann und geht davon aus, dass die Nachfrage auch im Jahr 2023 noch um 20 Prozent reduziert sein wird. Dies erklärte Firmenchef Dieter Vranckx im Gespräch mit Blick. Noch vor etwa drei Monaten plante Swiss im Hochsommer etwa 65 Prozent Kapazität anzubieten. Diese Planung wurde laut Vranckx an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Er sagte auch, dass drei Monate in der aktuellen Situation „eine lange Zeit“ sind. Dennoch: Die Hoffnung liegt auf der steigenden Nachfrage und mit Hilfe dieser „können wir diesen Geldabfluss stoppen, die Situation bleibt aber mittelfristig schwierig“. Das Jahr 2022 hat Dieter Vranckx bereits regelrecht abgehakt und bezeichnet dieses als „Übergangsjahr“. „2022 gehen wir von einer weiteren Steigerung der Buchungszahlen aus, aber wir richten unsere Ziele auf das Jahr 2023 aus“, so der Manager gegenüber Blick. Der Winter 2021/2022 könnte für Swiss schwierig werden, denn derzeit ist nicht absehbar wie sich die Nachfrage entwickeln wird. Mit Wachstum rechnet der Firmenchef nicht vor Feber 2022. Maskenpflicht soll „jahrelang bleiben“ Angesprochen auf die Maskenpflicht an Bord der Flugzeuge von Swiss sagte Vranckx gegenüber Blick, dass diese „noch jahrelang bleiben“ wird. Das gilt sowohl für die Passagiere als auch das Personal. Bislang habe man 1.700 Stellen abgebaut, wobei davon rund ein Drittel gekündigt wurde. Der Swiss-Chef bedauert dies zwar, fügt aber hinzu, dass man keine andere Möglichkeit gehabt habe. Zur aktuellen Auslastung und zur Anzahl

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