
Kommentar: Mallorca als Chance und Risiko
Viele Deutsche betrachten die Mittelmeerinsel Mallorca schon fast 17. Bundesland, denn kaum eine Urlaubsregion ist so beliebt wie die Balearen-Insel. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass es ab fast jedem deutschen Airport zumindest in der Ferienzeit Flüge nach Palma gibt. Die Aufhebung der Reisewarnung führte nun zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen für die Osterferien. Für die Hoteliers, Fluggesellschaften und Tour Operator sowie die lokale Wirtschaft auf Mallorca ist es natürlich erfreulich, dass viele Deutsche ihre Osterferien auf der Mittelmeerinsel verbringen wollen. Doch gilt es auch klar und deutlich ins Gewissen zu rufen, dass Spanien die Bundesrepublik als Risikogebiet betrachtet und daher sowohl ein elektronisches PLF-Formular als auch ein negativer PCR-Test vorzulegen sind. Andernfalls könnte der erhoffte Mallorca-Urlaub schon am Gate enden. In Deutschland wird mittlerweile kontrovers diskutiert, dass Osterurlaube auf der spanischen Insel hoch im Kurs stehen, aber gleichzeitig die Bundesregierung alles unternimmt, um Urlaube im Inland unterbinden zu können. Die Beherbergungsbetriebe sollen auch weiterhin nur Geschäftsreisende aufnehmen dürfen. In gewisser Weise ist dies durchaus sinnbildlich für die chaotische Corona-Politik in Deutschland. Für die Reisebranche wird der bevorstehende Ansturm auf Palma eine Bewährungsprobe sein, denn diese kann unter Beweis stellen, dass sichere Urlaube auch in Zeiten von Corona problemlos möglich sind. Gleichzeitig können noch vor dem Sommer Schwachstellen gefunden und ausgemerzt werden. Ganz davon abgesehen sind Airlines, Hotels und Reiseveranstalter auf die Einnahmen angewiesen. Das Geschäft kann man sich daher kaum entgehen lassen. Sauftouristen könnten für Ärger sorgen Das größte Risiko ist aber, dass Reisende durch ihr Verhalten







