Jan Gruber

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Jan Gruber

Impfungen: „Theoretische Termine“ für AUA-Mitarbeiter im April 2021

Viele Austrian-Airlines-Mitarbeiter haben in ihren April-Dienstplänen bereits Covid-19-Impftermine eingetragen. Auf den ersten Blick wirkt das als ob sich die AUA “vordrängen” wolle, doch fix sind die Termine noch nicht. Es könnte zu Verzögerungen kommen, denn im nationalen Impfplan haben weiterhin Hochrisikopatienten und ältere Personen Vorrang. Die Phase II ist noch nicht abgeschlossen und das Personal von Verkehrsunternehmen mit Kundenkontakt ist erst in Phase III vorgesehen. Zumindest in der Theorie habe man für das fliegende AUA-Personal schon Termine in der Tasche, aber die Praxis sieht ein wenig anders aus. Je nach Fortschritt der Phase II-Impfungen und der Verfügbarkeit der Vakzine werden diese dann fixiert oder möglicherweise auch auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. In der Theorie hatten auch viele ältere Menschen Impftermine in der Tasche, doch gerade in Wien kam es wiederholt dazu, dass selbst äußerst betagte Pensionisten mangels Impfstoff an Ort und Stelle wieder nach Hause geschickt wurden. Bei Austrian Airlines bereitet man sich organisatorisch auf die Impfaktion vor und hat mögliche Termine bereits in den Dienstplänen berücksichtigt, nur ob diese dann tatsächlich “piksen” werden, hängt von den Entscheidungen der Behörden ab. Somit wurden “theoretisch mögliche Termine” vergeben. Die Lufthansa-Tochter ging auf den Vorhalt, dass die AUA keine systemkritische Infrastruktur, kein Krankenhaus und auch kein Pflegeheim ist, gar nicht ein. Momentan sind nämlich unter anderem diese Gruppen in den Phasen I und II an der Reihe und das in den meisten Bundesländern mit ordentlich Verzug. Eine Sprecherin verwies auf den nationalen Impfplan: “Die Phase 3 des österreichischen Impfplans, welche Mitte

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Österreich: Metro zieht Corona-Teststraßen hoch

Der Lebensmittel-Großhändler Metro steigt in Österreich in das Geschäft mit Antigen-Schnelltests ein. Man bietet an den Standorten Wiener Neustadt, Vösendorf, Dornbirn und Langenzersdorf kostenfreie Testungen an. Auch in Linz, Innsbruck, Graz und Klagenfurt will man dies in Kürze durchführen. Die Teststraßen werden im Rahmen der vom Bund geförderten betrieblichen Testungen aufgebaut. Diese stehen sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden des Großhändlers offen und sind kostenlos. Laut Metro soll die Abstrichnahme durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Fällt der Antigentest negativ aus, wird eine Bestätigung, die auch beispielsweise für den Zutritt zu Friseuren oder zur Einreise in Länder, die Antigen-Befunde anerkennen, verwendet werden kann. „Seit Ausbruch der Pandemie leistet METRO einen massiven Aufwand für Sicherheit, Schutz und Gesundheit ihrer Beschäftigten und Kunden. Zusätzlich werden bereits seit vergangenem Dezember allen Mitarbeitern an allen zwölf Standorten Schnelltests angeboten. Mit der Einrichtung der Teststraßen unterstützen wir nun dabei, Risiken zu identifizieren und leisten damit einen weiteren Beitrag für die Gesellschaft”, so Metro-Österreich-Chef Xavier Plotitza. Öffnungszeiten der Metro-Teststraßen: Vösendorf, Wiener Neustadt und Langenzersdorf: Mo-Sa 08:00-16:00 UhrDornbirn: Mo, Mi und Fr 09:00-12:00 und 14:00-17:00 sowie am Karsamstag, 3. April von 11:00-16:00 und am Dienstag, 6. April von 09:00-12:00 und 14:00-17:00 Uhr

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Rom: Albastar veröffentlicht Ouagadougou-Flugplan

In Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Jennifer Tour International wird die spanische Fluggesellschaft Albastar ab 25. Juni 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Rom-Fiumicino und Ouagadougou (Burkina Faso) aufnehmen. Es handelt sich um die erste Flugverbindung zwischen den beiden Staaten. Die Charterflüge sollen vorerst alle zwei Wochen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Tour Operator und Albastar ist zunächst bis März 2022 befristet. Bei Erfolg soll die Route weiterhin bedient werden. Derzeit werden laut Albastar weitere Strecken geprüft. Der Carrier unterhält einige inneritalienische Routen, die im Rahmen von PSO-Subventionen, aber auch auf eigene Rechnung, angeboten werden. Der Burkina-Faso-Flugplan auf einen Blick: AP5129 FCO 1300 – 1800 OUAAP5130 OUA 1850 – 00:00 FCO

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Graz: AUA will Düsseldorf planmäßig reaktivieren

Die Wiederaufnahme der letzten verbliebenen dezentralen AUA-Strecke ab Graz soll per 12. April 2021 planmäßig erfolgen. Die Düsseldorf-Route will Austrian Airlines primär mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedienen. Die Verbindung nach Stuttgart wird künftig von der Konzernschwester Eurowings bedient, wobei die eingesetzten Airbus A319 ab Deutschland fliegen werden. Ein AUA-Sprecher betont gegenüber Aviation Direct, dass die Reaktivierung der Düsseldorf-Strecke am 12. April 2021 durchgeführt werden soll. “Es bleibt dabei, dass wir Graz-Düsseldorf am 12.4. wieder aufnehmen”, so der Medienreferent. Zuvor wurde bekannt, dass Eurowings die Erstflüge auf den von Austrian Airlines übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf verschieben wird. Derzeit ist geplant, dass diese erst Ende Mai 2021 aufgenommen werden soll. Austrian Airlines wird künftig ab Linz keine regelmäßigen Linienflüge anbieten. Ab Graz beschränkt sich das Angebot auf die Destinationen Wien und Düsseldorf. Auch ab Salzburg bietet die AUA keine Linienflüge mehr an. Die zweite verbliebene dezentrale Austrian-Airlines-Strecke ist Innsbruck-Frankfurt, wobei diese laut Lufthansa in absehbarer Zeit in die kommerzielle Verantwortung der Muttergesellschaft übergehen soll. Einen Termin gibt es dafür jedoch noch nicht.

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Austrian Airlines „vergisst“ kostenloses Wasser

Vor wenigen Tagen betonte Austrian-Airlines-CCO Michael Trestl, dass ungeachtet des Paid-Caterings auch weiterhin kostenloses Wasser an die Passagiere ausgeschenkt wird. In der Praxis scheinen die Ankündigungen des Vorstands und die tatsächliche Umsetzung weit auseinander zu gehen. So wurde am Sonntag auf Austrian-Airlines-Flug OS187, durchgeführt mit Embraer 195, kein Gratis-Wasser angeboten. Auch auf Nachfrage von verschiedenen Passagieren hieß es, dass Snacks und Getränke nur gegen Bezahlung erhältlich sind. Das vermeintlich kostenlose Wasser gab es zumindest auf diesem AUA-Flug nicht. Ob die Crew die aktuellen Bestimmungen ihres Arbeitgebers missverstanden hat oder ob eine Systematik dahinter steckt, wird sich noch zeigen. Ein Sprecher der Austrian Airlines sagte unter Vorhalt des nicht vorhandenen kostenlosen Wassers gegenüber Aviation Direct: “Wasser an Bord ist und bleibt kostenlos. Wir stellen es auf Nachfrage zur Verfügung”. Aus dieser Äußerung lässt sich interpretieren, dass den Reisenden das Gratis-Getränk nicht proaktiv angeboten werden soll, sondern nur wenn danach gefragt wird. Genau das taten auf besagtem AUA-Flug einige Reisenden, erhielten jedoch die Auskunft, dass Snacks und Getränke nur noch gegen Bezahlung erhältlich sind. Auch Inhaber “alter Tickets” müssen bezahlen Eine andere Problematik ergibt sich mit Tickets, die bereits vor der Umstellung auf Paid-Catering erworben wurde. Während dem Buchungsprozess wurden hier inkludierte Getränke – im unter dem Corona-Deckmantel reduzieren Ausmaß – ausgewiesen. Auch diese Passagiere, die eigentlich aufgrund ihres Beförderungsvertrags einen Rechtsanspruch auf Wasser, Tee oder Kaffee ohne Zuzahlung hätten, sollen zur Kasse gebeten werden. Die AUA spekuliert hier offensichtlich auf “vergessen”, denn nur wenn betroffene Reisenden aktiv reklamieren, werde man sich

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Deutschland: Testpflicht gilt erst ab Dienstag

Die seitens der deutschen Regierung ankündigte Testpflicht für Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben und auf dem Luftweg in die Bundesrepublik einreisen, wird am Dienstag in Kraft treten. Ursprünglich wurde angekündigt, dass diese bereits am Sonntag hätte schlagend werden sollen. Anlass dieser Änderung der Einreisebestimmungen ist die verstärkte Mallorca-Nachfrage rund um Ostern. Da die Balearen nicht mehr als Risikogebiet gelten waren bislang bei der Rückkunft weder Test noch Quarantäne notwendig. Das ändert sich ab Dienstag, denn alle Personen, die auf dem Luftweg kommend einreisen, müssen einen negativen Antigen- oder PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Einige Reiseveranstalter haben auf Mallorca entsprechende Kapazitäten für ihre Kunden organisiert. Manche Fluggesellschaften stellen entsprechende Testungen für ihre Passagiere bereit, jedoch weigert sich beispielsweise Easyjet dies zu tun. Der Billigflieger verweist darauf, dass die Erfüllung der Einreisebestimmungen grundsätzlich die Aufgabe des Reisenden ist. Die Fluggesellschaften sind angewiesen sowohl die elektronische Einreiseanmeldung als auch den negativen Testbefund vor dem Boarding zu kontrollieren. Personen, die das nicht vorweisen können, dürfen laut deutscher Verordnung nicht befördert werden. Das bereitet dem Branchenverband BDL Sorgen, denn dieser befürchtet, dass zahlreiche Reisende nicht mitfliegen dürfen.

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Fotogalerie: Erofey bringt Schnelltests nach Erfurt

Am Samstag brachte die von der russischen Fluggesellschaft Erofey betriebene Boeing 757-200 mit der Registrierung VP-BHM Schnelltestkits nach Erfurt. Diese sind nach Angaben des Airports für ganze Deutschland bestimmt. „Wir freuen uns, dass wir als Landesflughafen des Freistaates Thüringen nun auch bei der Logistik der Corona-Tests einen wichtigen Beitrag für die Bekämpfung der Pandemie in ganz Deutschland leisten können“, so Flughafenchef Gerd Stöwer. Bei der Ladung handelt es sich um 480.000 Corona-Tests mit einer Gesamtladung von zirka 20 Tonnen. Weitere Frachtflugzeuge der Erofey mit gleicher Ladung werden am 28.03.2021, am 01.04.2021. und am 02.04.2021 in Erfurt landen.  Insgesamt werden ca. 2 Millionen Tests über diesen Airport geliefert. Der Besuch der VP-BHM in der Slideshow:

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Fotogalerie: Emirates-A380 wieder Stammgast in Wien

Knapp über ein Jahr lang blieben von Emirates betriebene Airbus A380 dem Flughafen Wien-Schwechat fern. Das änderte sich diese Woche. Die Superjumbos sind nun – zumindest vorläufig – wieder öfters anzutreffen. Seit 25. März 2021 sind die Maschinen des Typs Airbus A380 wieder zurück in Wien. Vorerst kommt das größte Passagierflugzeug der Welt bis zum 31. Mai 2021 zum Einsatz. Anschließend hängt es primär von der weiteren Entwicklung der Nachfrage ab. Diese soll laut Emirates momentan sehr stark sein. Am Samstag war die A6-EOT auf einem Dubai-Wien-Dubai Umlauf im Einsatz. Christian Ambros hielt für Aviation Direct einige Impressionen des Airbus A380 ab. Diese sind in nachstehender Slideshow dargestellt. Emirates ist der weltgrößte Operator des Superjumbos.

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Condor-Streit: EU-Kommission bremst Lufthansa ein

Im Streit um die von Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge für die einstige Tochtergesellschaft Condor bahnt sich ein Umdenken des Kranichs an. Laut einem Sprecher ziehe man in Erwägung „den Vertrag mit Condor vorerst weiter laufen zu lassen“. Ganz freiwillig macht man das allerdings nicht, denn laut Reuters soll die EU-Kommission entsprechenden Druck ausüben. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ schreibt, dass EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager bei der deutschen Bundesregierung interveniert haben soll. Sie soll ihren Unmut über das Verhalten der mit rund neun Milliarden Euro vom Staat gestützten Lufthansa zum Ausdruck gebracht haben. Das Kommissionsmitglied soll es auch negativ gesehen haben, dass sich zwei mit Steuergeldern in der Luft gehaltene Unternehmen gegenseitig versuchen zu verdrängen, wobei Lufthansa hier wesentlich mehr Marktmacht haben sollen. Lufthansa will nichts von Condor-Schieflage gewusst haben Gegenüber Reuters sagte ein Sprecher des Kranichs: „Es war uns nicht bewusst, dass es so schlecht um Condor steht“. Diese Äußerung ist schon fast scheinheilig, denn bis vor wenigen Tagen argumentierte Lufthansa damit, dass man die eigenen Flüge, insbesondere Eurowings Discover, besser auslasten wolle. Zahlreiche Routen, die unter dem neuen Brand angeboten werden, sind deckungsgleich mit dem bestehenden Condor-Angebot. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Condor erneut auf der Suche nach frischem Geld ist, da die Staatshilfe fast aufgebraucht ist. Der Ferienflieger brachte gegen den „blauen Brief“ der einstigen Muttergesellschaft eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein und zieht auch gegen die Bewilligung der Lufthansa-Staatshilfe vor das Gericht der Europäischen Union. Sollte der Kranich nicht einlenken oder aber die Behörden rechtzeitig entscheiden, würde die Kündigung im Juni

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