Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Einreiseanmeldungen: Anschober feiert sich selbst

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) feiert sich mal wieder selbst. Diesmal ist er ganz davon überzeugt, dass die Online-Einreiseanmeldungen (Pre-Travel-Clearance) ein Erfolg auf ganzer Linie sein sollen. Der Verwaltungsaufwand wäre massiv gesenkt worden. Laut dem Regierungsmitglied habe es seit dem 15. Jänner 2021 858.000 Pre-Travel-Clearance-Einreichungen gegeben. Davon wurden 85 Prozent über das Internet und der Rest in Form der Papierformulare erstattet. Seit der verpflichtenden Registrierung von PendlerInnen stieg die Inanspruchnahme der Pre-Trave-Clearance um das bis zu 8-fache. Allein in der vergangenen Woche wurden 238.000 Einreisen nach Österreich vorab online registriert. „Durch die elektronische Vorerfassung der Daten und die Digitalisierung dieses Prozesses schaffen wir eine massive Entlastung der involvierten Behörden und gleichzeitig die notwendige Kontrolle, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen können beispielsweise für das Contact Tracing eingesetzt werden. Ich freue mich sehr, dass die Maßnahme so gut angenommen wird und möchte mich bei allen Beteiligten für die gute technische Umsetzung bedanken“, so Gesundheitsminister Anschober. Das Pre-Travel-Clearance-Formular findet sich unter diesem Link auf der Homepage der Bundesregierung. Wichtig: Österreich erhebt keinerlei Gebühren für die Einreiseanmeldung. In Deutschland kam es wiederholt dazu, dass Passagiere Betrügern aufgesessen sind, die gegen Bezahlung das Ausfüllen vornehmen wollten. Die deutsche Bundespolizei warnt ausdrücklich und rät ausschließlich die offiziellen Homepages der Behörden zu nutzen.

weiterlesen »

Rumänien: Just Us Air wirft das Handtuch

Der rumänischen Charterfluggesellschaft Just Us Air wurden am 1. März 2021 AOC und Betriebsbewilligung entzogen. Laut lokalen Medienberichten soll der Carrier selbst den entsprechenden Antrag gestellt haben, da man den Geschäftsbetrieb aufgeben will. Der auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Anbieter sieht demnach keine kurzfristige Erholung der Branche. Eigenen Angaben nach konnte man für die kommenden Monate keine Aufträge an Land ziehen. Daher zieht man nun den Schlussstrich und will das Unternehmen freiwillig schließen. In diesem Zusammenhang brachte man Anträge auf Suspendierung der luftfahrtrechtlichen Zulassungen ein. Erst vor wenigen Tagen sorgte Just Us Air in Irland für Aufsehen, denn auf Antrag des Unternehmens ordnete ein irisches Gericht die Pfändung eines Flugzeugs Air Moldova an. Die betroffene Maschine wurde auf dem Flughafen Dublin an die Kette gelegt, was auch zur Streichung von Flügen führte. Hintergrund der Maßnahme waren unbezahlte Rechnungen aus ACMI-Dienstleistungen.

weiterlesen »

Quarantäne: Kölner Anwälte fordern 500 Euro Schmerzensgeld pro Tag

Eine Rechtsanwaltskanzlei aus Köln fordert im Auftrag von Mandaten, die nach ihrer Rückkehr aus „Risikogebieten“ trotz negativem PCR-Befund in Quarantäne mussten, Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Juristen halten die pauschale Absonderung von Personen, die sich in „Risikogebieten“ aufgehalten haben, für unrechtmäßig. Grundlage der Klage bildet das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster. In diesem wurde im November 2020 die Einreiseverordnung des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen gekippt. Die Richter erachteten die Quarantäne bei der Rückkehr aus „Risikogebieten“ für unrechtmäßig. Die Kanzlei Rogert & Ulbrich ist der Ansicht, dass während der Pandemie „mehrere Tausend“ Absonderungsbescheide unrechtmäßig ergangen sein sollen. Die Anwälte sind der Meinung, dass primär die pauschale „häusliche Quarantäne“ nach der Rückkehr aus „Risikogebieten“ sowie nach einem möglichen Kontakt mit einer infizierten Person unrechtmäßig sein könnte und zwar insbesondere dann, wenn der Betroffene einen negativen PCR-Befund vorweisen konnte. „Reiserückkehrer pauschal in häusliche Quarantäne zu schicken ist Unsinn, denn die Reise als solche führt ja nicht zu einer Gefährdung, sondern nur eine höhere Anzahl von Kontakten mit potenziell Infizierten. Eine Reise beinhaltet aber nicht unbedingt eine höhere Anzahl von Kontakten mit Infizierten und damit ein höheres Risiko sich zu infizieren. Das muss individuell betrachtet werden, wird aber derzeit in den Corona-Verordnungen pauschal unterstellt. Das ist schlicht falsch und damit unrechtmäßig“, so Rechtsanwalt Tobis Ulbrich in einer Medienmitteilung. Konkret gefordert werden Schmerzensgelder in der Höhe von 100 bis 500 Euro pro Tag Absonderung. Die Kanzlei bietet auch ihre Dienstleistungen an und schreibt in der Pressemitteilung, dass man die Ansprüche aller Interessieren prüfen würde. Was jedoch am Ende

weiterlesen »

Zürich konnte ASQ-Award verteidigen

Der Flughafen Zürich-Kloten konnte ungeachtet des aufgrund der Corona-Pandemie starken Passagierrückgangs erneut den ASQ-Award als „bester Airport Europas“ in der Kategorie zwischen 25 und 40 Millionen Passagieren gewinnen. Der ASQ Award wird jährlich vom Airports Council International (ACI) World, dem internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber, vergeben. Die Auszeichnung würdigt Flughäfen auf der ganzen Welt, die nach Meinung ihrer eigenen Passagiere das beste Kundenerlebnis bieten. Die Befragung der Passagiere findet jeweils kurz vor dem Boarding statt. Der Fragebogen beinhaltet 34 verschiedene Kategorien wie Check-in, Sicherheitskontrolle und Verpflegungsmöglichkeiten. Die Erhebung zeigt, dass die Passagiere am Flughafen Zürich vor allem die gute Verkehrsanbindung, das Ambiente und die Sauberkeit schätzen. Es ist bereits das fünfte Mal nach 2006, 2008, 2018 und 2019, dass der Flughafen Zürich den ersten Platz bei einem ASQ Award belegt. „Ich freue mich sehr, dass wir trotz dieses Ausnahmejahrs und der enorm schwierigen und belastenden Bedingungen die Auszeichnung als besten Flughafen Europas unserer Grösse entgegennehmen dürfen. Auch wir mussten das Angebot reduzieren, aber die Bewertung zeigt uns, dass wir den Fokus auf den Erhalt der richtigen Dienstleistungen legen und die Passagiere unsere Arbeit schätzen. Diese Wertschätzung gebührt auch unseren 280 Partnerfirmen und allen Mitarbeitenden hier am Flughafen, an der Front und im Hintergrund“, erklärt Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG.

weiterlesen »

Innerdeutscher Flugverkehr um 91,4 Prozent eingebrochen

Im Jänner 2021 zählten die deutschen Flughäfen 1.769.528 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat waren das um 88,6 Prozent weniger Reisende. Das Frachtaufkommen stieg um 14,2 Prozent auf 404.196 Tonnen. Mit einem Minus von 91,4 Prozent war der innerdeutsche Flugverkehr besonders stark rückläufig. Europa-Ziele waren um 88,4 Prozent weniger gefragt. Mit einem Rückgang von 87 Prozent kam die Langstrecke ein wenig „besser“ weg. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um 72,3 Prozent zurück, das sind 44.016 Starts und Landungen. „Das Passagieraufkommen verharrte zu Beginn des Jahres weiter am Boden. Die minimale Erholungskurve um die Weihnachtsfeiertage im Dezember endete mit Beginn des neuen Jahres. War das geringe Aufkommen in den ersten Januartagen noch von Reiserückkehrern geprägt, fiel die Verkehrsnachfrage von Woche zu Woche. Seit Mitte Januar liegt die Luftverkehrsnachfrage unter der inoffiziellen Lockdown-Grenze von 10 Prozent. Hohe Inzidenzzahlen nicht nur in Deutschland führten zu erneuten Grenzschließungen und Einreiseverboten. Harte Reiseeinschränkungen und Empfehlungen nicht notwendige Reisen zu unterlassen, ließen viele auf Mobilität verzichten. Die Luft- und Reisebranche befindet sich den gesamten Januar faktisch im Lockdown. Die Luftverkehrsbranche kommt nicht aus der Krise. Dennoch erfüllen die Flughäfen ihre Daseinsvorsorgefunktion und ermöglichen die Verkehrsanbindung der Regionen aus der Luft“, so der Flughafenverband ADV. Wachstum im Cargo-Bereich Im Gegensatz zur Passage bleibt die Luftfracht der Hoffnungsschimmer. Die Einladungen legen mit +15,1 Prozent (203.294 Tonnen) und die Ausladungen mit +13,3 Prozent (200.902 Tonnen) kräftig zu. Vor allem die Integratorstandorte mit einem hohen Anteil an Expressfracht profitieren aktuell von der großen Nachfrage im Online-Handel. Die stabilen

weiterlesen »

Frankfurt: Ex-Wisag-Mitarbeiter im Hungerstreik

Seit vergangenem Mittwoch befinden sich etwa 24 ehemalige Mitarbeiter des deutschen Bodendienstleisters Wisag im Hungerstreik. Diese demonstrieren so gegen die Kündigung von insgesamt 230 Beschäftigten. Den Personalabbau, der im Dezember 2020 vorgenommen wurde, wird von den Betroffenen als unrechtmäßig betrachtet. Laut der gewerkschaftsnahen Worlds Socialists Web sollen sich unter den Gekündigten 31 Busfahrer befinden, die angeblich seit Oktober 2020 keinen Lohn bekommen haben. Weiters kritisiert der Bericht, dass die lokalen Medien den Hungerstreik der ehemaligen Wisag-Mitarbeiter nicht weiter beachtet hätten. Die Betroffenen wollen mit dem Hungerstreik darauf aufmerksam machen, dass sie Opfer der Corona-Pandemie sind. Vor der Krise galten ihre Jobs als sicher, jedoch änderte sich das aufgrund der eingebrochenen Nachfrage schlagartig.  Die Prorestmaßnahme wird am Flughafen Frankfurt am Main durchgeführt. Ein Ärgernis für die Busfahrer ist auch, dass die Firma Wisag die betroffene Abteilung geschlossen hat. Die Mitarbeiter sollen an eine Tochterfirma namens Sky City Bus übergehen. Das soll jedoch in den Augen der Fahrer zum Nachteil führen, denn diese sagen, dass sie hinsichtlich der Seniorität wieder bei null anfangen würden. Weiters werfen die Ex-Mitarbeiter auf Pappschildern vor, dass Wisag über zahlreiche Tochterfirmen und Subunternehmer das System perfektioniert habe. Das Unternehmen weist die Vorwürfe entschieden zurück. Arbeitsamt und Gewerkschaft werden ebenfalls kritisiert Ein weiterer Vorwurf richtet sich gegen das deutsche Arbeitsamt, da die ehemaligen Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht klagen und eine Überbrückungshilfe vom Jobcenter benötigen. Dieses soll jedoch unter dem Vorwand Corona die notwendigen Vorsprachen immer wieder nach hinten verschieben. Das hat finanzielle Konsequenzen, den einige der Hungerstreikenden stehen

weiterlesen »

Tod nach Rolltreppensturz im Rollstuhl: Alaska muss 3,2 Millionen Dollar zahlen

Im Jahr 2017 verstarb auf dem Flughafen Portland eine 75-jährige Rollstuhlfahrerin. Sie fiel eine Rolltreppe herunter und erlag später an ihren Verletzungen. Nun wurde die Fluggesellschaft Alaska Airlines zur Verantwortung gezogen. Der Carrier muss 3,2 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen bezahlen. Natürlich stellt sich zunächst die Frage wie es sein kann, dass eine Airline dafür haftet, dass eine Rollstuhlfahrerin eine Rolltreppe des Flughafens hinunterfällt. Doch das Gerichtsverfahren, das in Seattle geführt wurde, stellte ein eindeutiges Versäumnis von Alaska Airlines fest. Nach U.S.-amerikanischem Recht sind Fluggesellschaften verpflichtet Rollstuhlfahrern entsprechende Unterstützungen zur Verfügung zu stellen. Genau das hat der Carrier verabsäumt, so dass die gehbehinderte Pensionistin mit einer für sie unüberwindbaren Hürde konfrontiert war. Die Dame versuchte die Rolltreppe mit ihrem Rollstuhl zu verwenden, um eben ihren Anschlussflug nicht zu verpassen. Die Überwachungskameras haben den Unfall dokumentiert. Doch Alaska Airlines wollte es nicht auf sich sitzen lassen, dass man die gehbehinderte Frau nicht unterstützt habe. Vielmehr wäre es so gewesen, dass sie jegliche Hilfe verweigert und abgelehnt habe. Sie wäre auf die Skybridge gebracht worden und anschließend wollte sie alleine zum nächsten Gate finden. Das Gericht ist der Ansicht, dass genau das unzulässig war. Der Gesundheitszustand der 75-jährigen Frau wäre offensichtlich nicht gut gewesen. Alaska Airlines habe gegen den Air Carrier Acccess Act verstoßen und haftet daher mit 3,2 Millionen U.S.-Dollar. Die Airline prüft derzeit gegen die Höhe der Schadenersatzverpflichtung in Berufung zu gehen. Das Urteil ist daher noch nicht rechtskräftig.

weiterlesen »

SouthEast Airlines: Slowenisches Startup will mit A320 abheben

Ein ehemaliger Adria-Airways-Pilot will gemeinsam mit Partnern eine neue slowenische Fluggesellschaft in die Luft bringen. Diese soll unter dem Namen SouthEast Airlines mit einer reinen Airbus-A320-Flotte an den Start gehen. An Bord soll sich jener chinesische Investor befinden, der bereits die Flugschule aus der Konkursmasse von Adria Airways herausgekauft hatte. Erste Gespräche mit der slowenischen Zivilluftfahrtbehörde wurden bereits geführt. Zunächst will man sich auf die Durchführung von Charterflügen konzentrieren, wobei der Einstieg ins Liniengeschäft zu einem späteren Zeitpunkt angedacht ist. Gegenüber Sierra5 erklärte Initiator Blaž Berdnik: „Irgendwann Anfang 2019 haben mein Team und ich beschlossen, dass es Zeit für einen neuen Ansatz in Slowenien ist. Natürlich sind die Vorbereitungen für ein solches Projekt sehr intensiv und deshalb haben wir zwischen 18 und 20 Monate gebraucht, um unsere Pläne der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Im Januar haben wir nach dem ersten offiziellen Interview bei der Zivilluftfahrtbehörde der Republik Slowenien unsere Absicht, eine neue Fluggesellschaft mit Sitz in Slowenien zu gründen, offiziell bestätigt“. Maribor als Homebase im Rennen Durchaus spannend ist auch der Umstand, dass man sich noch nicht entschieden hat, ob Ljubljana oder Maribor die Homebase des geplanten Carriers wird. Für die Operation ab dem sich nahe der Steiermark befindlichen Airports dürfte sprechen, dass dieser günstiger ist als Ljubljana. Auch könnte man eventuell ein wenig von der Nähe zu Graz profitieren. Dagegen spricht aber, dass seit vielen Jahren kein Flugangebot ab Maribor erfolgreich war. Ausnahmslos mussten sämtliche Linienflüge mangels Nachfrage nach kurzer Zeit eingestellt werden. Eigenen Angaben nach hat SouthEast Airlines

weiterlesen »

Bulgarien: Gulliv Air baut die Flotte kräftig aus

Die bulgarische Fluggesellschaft Gulliv Air plant mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600 sowie A330-Langstreckenjets zu expandieren. Drei Props und zwei Long-Haul-Maschinen sollen zur Flotte stoßen. Derzeit hat Gulliv Air einen Airbus A330-200 in Betrieb. Der Carrier ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Gegenüber dem Portal CH-Aviation.com bestätigte die bulgarische Airline, dass einer der beiden Neuzugänge auf der Langstrecke die Registrierung LZ-AWY tragen wird. Es handelt sich um einen A330-200. Die andere Maschine ist die derzeitige EI-DAZ, die momentan auf Aer Lingus registriert ist. Der A330-300 wird die Registrierung LZ-AWZ bekommen. Gleichzeitig will Gulliv Air auch den Regionalmarkt abdecken und organisierte sich bei DAE Capital drei ATR 72-600. Die Turbopropflugzeuge haben die Registrierungen LZ-DAH, LZ-DAI und LZ-DAJ erhalten. Diese wurden zwischenzeitlich vom niederländischen Woendsrecht nach Sofia überstellt. Zuvor waren die drei Maschinen bei Nesma Airlines im Einsatz, sind jedoch seit September 2019 abgestellt gewesen.

weiterlesen »

Ab 12. April 2021: Eurowings fliegt ab Graz und Linz nach Deutschland

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird ab 12. April 2021 in Graz und Linz zwei neue Routen starten. Dabei handelt es sich um Strecken, die bislang von Austrian Airlines bedient wurden. Beide Fluggesellschaften bestätigten gegenüber Aviation Direct, dass die operative Durchführung künftig unter der kommerziellen Verantwortung von Eurowings erfolgen wird. Ab Linz wird Eurowings die Destination Düsseldorf anbieten. Diese wird mit Maschinen des Typs Airbus A319 ab 12. April 2021 bedient. Es wird jedoch keinen Nightstopp geben, sondern das Flugzeug fliegt nach dem Muster Düsseldorf-Linz-Düsseldorf. Eurowings übernimmt ebenfalls ab 12. April 2021 die Strecke Graz-Stuttgart. Diese wird ebenfalls ohne Nightstopp bedient. Das bedeutet, dass der Airbus A319 von Baden-Württemberg in die Steiermark und anschließend wieder zurück fliegen wird. Ein Sprecher des Billigablegers der Lufthansa erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir können Ihnen heute bestätigen, dass Eurowings ab 12. April 2021 die Strecken Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf bedienen wird. Die Flüge sind ab morgen, 2. März 2021 in den Buchungssystemen freigeschaltet. Austrian Airlines bedient diese Strecken dann nicht mehr“. Für Geschäftsreisende führt die Umstellung auf Eurowings dazu, dass der Abflug in Graz bzw. Linz später sein wird. Da beide Strecken bislang mit Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400 bedient wurden, steigt die angebotene Kapazität pro Flug deutlich an. Es wird sich daher zeigen, ob Eurowings die Maschinen füllen kann und somit wirtschaftlich erfolgreich fliegen kann. Graz-Düsseldorf bleibt bei Austrian Airlines Die Strecke Graz-Düsseldorf wird bei Austrian Airlines verbleiben und künftig mit Embraer 195 statt DHC Dash 8-400 bedient. In der Steiermark wird kein Flugzeug stationiert, sondern

weiterlesen »