Jan Gruber

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Jan Gruber

KLM flog nach Vogelschlag drei Stunden über Europa

Es gibt nur wenige Vogelarten, die auf einer Höhe von 35.000 Fuß fliegen können, doch eine Boeing 777-200ER von KLM scheint am Sonntag mit genau einem solchen Tier Bekanntschaft gemacht zu haben. Die Maschine befand sich auf dem Weg nach Sansibar und kehrte über Kreta um. Offiziellen Angaben nach erlitt die PH-BQD auf Reiseflughöhe nach etwa drei Stunden Flugzeit einen Vogelschlag. Da sich in der Höhe von rund 36.000 Fuß aber nur sehr wenige fliegende Lebewesen aufhalten, kommen solche Vorfälle extrem selten vor. In niederländischen Medien wird sogar darüber spekuliert, dass sich der Birdstrike schon nach dem Start in Amsterdam ereignet haben könnte. Ein Foto zeigt, dass das betroffene Triebwerk eine kleine Delle hat. Diese lässt auf den Zusammenstoß mit einem Objekt, beispielsweise mit einem Vogel, schließen. Allerdings ist schleierhaft warum KLM nach dem Birdstrike, der sich auf 35.000 Fuß Höhe ereignet haben soll, stolze drei Stunden zurück nach Amsterdam flog anstatt auf einem der zahlreichen nahegelegen Flughäfen zu landen. Für die Passagiere war der Vorfall besonders ärgerlich, denn diese befanden sich rund sechs Stunden in der Luft und kamen nicht im ersehnten Sansibar, sondern wieder in Amsterdam an. Eine Sicherheitsgefährdung bestand der aktuellen Informationslage nach nicht. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht.

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Kein Boom: Frachtaufkommen in Österreich eingebrochen

Immer wieder sprechen Fluggesellschaften von einem regelrechten „Frachtboom“, der als Begleiterscheinung der Corona-Pandemie aufgetreten ist. In manchen Märkten konnten tatsächlich beachtliche Zuwächse erzielt werden, aber in Österreich ist alles anders. Sowohl die Anzahl der Cargo-Flüge als auch das Frachtaufkommen gingen im Jahr 2020 rapide zurück. Austrian Airlines feierte sich vor wenigen Tagen, dass man mit dem „Preighter“ OE-LPA den Cargoflug Nummer 100 durchgeführt hat. Auf den ersten Blick ist das eine erfreuliche Zahl, doch bei genauerer Betrachtung wird schnell klar: Die Boeing 777 stand sich den Großteil des Jahres 2020 regelrecht die Räder platt, denn die Maschine war regelrecht unterbeschäftigt. Für die AUA war der Einstieg ins Cargo-Business eine notwendige Entscheidung, um wenigstens ein bisschen Geld verdienen zu können. Mit Paletten, Paketen oder was auch immer an Bord verdient man Geld, am Boden entstehen jeden Tag exorbitant hohe Kosten bei null Einnahmen. Insofern ist die Entscheidung sicherlich nicht falsch gewesen, jedoch konnte die AUA von keinem „Nachfrage-Boom“ im Cargo-Sektor profitieren. 2020 war äußerst schwaches Cargo-Jahr Die „nackten Zahlen“ sprechen eine klare Sprache, denn im Jahr 2020 kamen 99.640.513Kilogramm Fracht in der Alpenrepublik an. Ein Jahr zuvor waren es noch 113.053.073 Kilogramm. Trotz vieler China-Importe im medizinischen Bereich kam damit um 12 Prozent weniger Fracht in Österreich an. Im Export musste die Branche ganz ordentlich Federn lassen: Im Jahr 2020 reduzierte sich das ausgehende Cargo-Aufkommen um 41 Prozent auf 58.884.900 Kilogramm. Im Jahr 2019 waren es noch 99.108.834 Kilogramm. Auch im Transit-Umschlag gab es einen 14-prozentigen Rückgang auf 29.796.050 Kilogramm. Zum

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Umfrage: Österreicher lehnen Impfpflicht für Urlaubsreisen ab

Vor wenigen Tagen überraschte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) damit, dass er eine Art „Privilegienpass“ für Geimpfte einführen will. Auf EU-Ebene gab es dafür durchaus Zustimmung und zuletzt sagte gar Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass eine solche Lösung kommen muss und auch Diskriminierung Ungeimpfter realistisch erscheint. Doch wie stehen eigentlich Reisende zu den Vorschlägen? Das österreichische Portal Urlaubsguru führte eine Umfrage durch und diese ergab laut Geschäftsführer Daniel Frick, dass die Reiselust heuer sehr hoch ist. Allerdings konnten sich 73 Prozent der 1.800 Befragten nicht damit anfreunden, dass Urlaube nur mit Impfung möglich sein sollen. Als Hauptargument wird die Entscheidungsfreiheit darüber, ob man sich impfen lassen möchte, angeführt. Die Entscheidung dürfe nicht automatisch zu Beschränkungen führen. Rund 33 Prozent der Befragten würden sich impfen lassen, um Länder mit möglichen Impfvorschriften für die Einreise besuchen zu können. Die Frage, ob man bis zur eigenen Impfung mit dem Reisen warten würde, beantworteten 72 Prozent der Teilnehmenden mit Nein. Nur 21 Prozent können sich vorstellen, bis nach der vollständigen Impfung auf die nächste Reise zu warten. Etwa 7 Prozent sind unentschieden.  Und wäre es in Ordnung, wenn bereits geimpfte Mitbürger wieder verreisen dürfen, während man selbst noch auf die Impfung wartet? Die Antwort ist eindeutig. Rund  68 Prozent  wollen nicht, dass  bereits Geimpfte andere Reiseprivilegien genießen als Ungeimpfte. Die Befragten sprechen sich auch gegen Reiseprivilegien bei Inlandsreisen aus. Knapp dreiviertel der Befragten sind der Ansicht, dass Hotels auch ungeimpfte Gäste empfangen sollten. Impffortschritt in Urlaubsländern nicht ausschlaggebend für Reisevorhaben  Nicht nur die eigene Impfung kann vor einer  Ansteckung mit dem Coronavirus im  Ausland schützen. Der Impffortschritt in der Bevölkerung im Urlaubsland

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Schweizer Startup will Pauschalreisen im Privatjet etablieren

Im Vorjahr konnte die Business-Jet-Branche zum Teil beachtliche Zuwächse erzielen, denn Firmen und wohlhabende Privatpersonen legten bei der Reiseplanung viel Wert auf die Minimierung theoretischer Ansteckungsgefahren. Nun startet ein Schweizer Startup Pauschalreisen und linienähnliche Dienste mit Privatjets. Zunächst will man ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Zürich diverse Warmwasserziele anfliegen. Diese werden teilweise zweimal pro Woche angeboten. Ab dem größten Airport der Schweiz fasst man auch Amsterdam ins Auge. Die Maschinen werden von der im Sommer 2020 gegründeten Travelcoup Schweiz AG gechartert. „Travelcoup Deluxe bietet ein Geschäftsmodell, das in ganz Europa einzigartig ist: Eine Pauschalreise mit dem Privatjet im Einzelplatzverkauf – so wird Reisen und Fliegen endlich wieder zu einem echten Erlebnis“, erläutert Niclas Seitz, CEO von Travelcoup Deluxe. „Nach dem erfolgreichen Produktlaunch in der Schweiz im vergangenen Jahr war die Expansion nach Deutschland für uns der nächste logische und strategische Schritt. Der Privatjet ist der klare Gewinner der Krise, dementsprechend ambitioniert sind auch unsere Wachstumspläne: Wir wollen unsere Strecken und Frequenzen möglichst bereits im ersten Geschäftsjahr verdoppeln.“ Das exklusive First-Class-Reiseerlebnis zum Business-Class-Preis wird mit Travelcoup Deluxe erschwinglich, da sich die Reisenden den Privatjet mit anderen Passagieren teilen. Maximal sind jedoch acht Fluggäste an Bord, was in den aktuellen Zeiten für ein zusätzliches Sicherheits- und Komfortgefühl sorgt. Sieben Tage Mallorca inklusive Premium-Hotel, Flug im Privatjet mit Luxus-Catering und zwei Transfers sind so ab München beispielsweise bereits ab 2.320 Euro pro Person buchbar. „Gerade jetzt, wo sich so viele Menschen aufgrund der Entbehrungen durch Corona besonders nach ihrem nächsten, wohlverdienten Urlaub sehnen,

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Gegen Gebühr: Emirates bietet leere Sitzplätze an

Mit Wirksamkeit zum 3. März 2021 erhöht Golfcarrier Emirates Airline die Frequenzen zwischen Wien und Dubai auf sechs Rotationen pro Woche. Neu ist ein Umlauf am Verkehrstag Mittwoch, der diese Woche wieder angeboten wird. Gegen Aufpreis können Passagiere dieser Fluggesellschaft auch bis zu drei Nebensitze buchen, die dann während der Reise freibleiben. Damit will der Carrier Personen, die mehr Abstand zu Mitreisenden haben wollen, ansprechen. Pro leerem Sitzplatz fallen – exklusive Steuern – zwischen 55 und 165 U.S.-Dollar verlangt. Die Buchung und die Bezahlung können vorerst nur am Check-In-Schalter erfolgen. Emirates teilt dazu mit, dass die Verfügbarkeit von der Auslastung abhängig ist. Das kostenpflichtige Extra steht Reisenden in der Economy-Class zur Verfügung. Die Buchung des „Leersitzes“ kann auch genutzt werden, um beispielsweise mehr Platz für Kleinkinder zu haben.

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Malta Air weiterhin im Clinch mit dem Arbeitsamt

Der „Clinch“ zwischen der deutschen Bundesagentur für Arbeit und Malta Air geht in die nächste Runde. Sowohl die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit als auch das von David O’Brien geleitete Unternehmen fordern Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter. Der Hintergrund ist ein wenig kompliziert, denn ursprünglich gab das deutsche Arbeitsamt in Form eines Bescheids grünes Licht. Dieser wurde aber unter dem Hinweis, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handelt, zurückgezogen. Malta Air zog dagegen vor Gericht und bekam zumindest vorläufig die Kurzarbeit zugesprochen. Unter anderem entschieden die Richter, dass der Bundesagentur für Arbeit schon allein aufgrund des Namens hätte klar sein müssen, dass die Fluggesellschaft einen Auslandsbezug haben könnte. „In einer Zeit, in der andere Fluggesellschaften staatliche Beihilfen in Milliardenhöhe erhalten, sollte die deutsche Regierung Piloten und Crews bei Malta Air nicht im Stich lassen, indem sie Sozialversicherungsleistungen verweigert. Die Covid-19-Krise hat der Luftfahrtindustrie extrem zugesetzt und obwohl wir hart daran gearbeitet haben, die Arbeitsplatzverluste in Deutschland so gering wie möglich zu halten, benötigen die Piloten und die Crews die Unterstützung ihrer Regierung in Form dieser Leistungen, zumal sie alle deutsche Steuern und Sozialabgaben zahlen. Malta Air ist einer der größten Arbeitgeber im Luftverkehr in Deutschland mit über 1.000 Piloten und Crew-Mitgliedern an unseren deutschen Basen. Es ist wichtig, dass sich die deutsche Regierung für den Schutz dieser essenziellen Arbeitskräfte einsetzt und die außerordentlichen Herausforderungen berücksichtigt, denen die Luftfahrtindustrie derzeit gegenüber steht. Gemeinsam mit der Vereinigung Cockpit fordern wir sowohl die Kölner Agentur für Arbeit als auch die Bundesregierung auf, diese diskriminierende Nichtgewährung

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Kassel: Rhein-Neckar Air fliegt wieder nach Sylt

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, wird im Sommer 2021 Nonstop-Flüge zwischen Kassel-Calden und Sylt anbieten. Sämtliche Flüge dieses Anbieters werden operativ von der bayerischen MHS Aviation durchgeführt. Rhein-Neckar Air wurde vor einigen Jahren vom Flughafen Mannheim, lokalen Unternehmern und MHS Aviation ins Leben gerufen, um für regelmäßige Linienflüge auf dem kleinen Airport sorgen zu können. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dornier 328. Das Liniennetz aus Mannheim besteht aus den Zielen Berlin, Hamburg und Sylt. Letzteres Ziel wird saisonal auch ab anderen Airports, beispielsweise Kassel-Calden, angeboten. Die Corona-Pandemie machte auch für dem Mannheimer Flughafen nicht Halt. Deshalb ist das Angebot stark reduziert bzw. vorübergehend eingestellt. Ab Kassel-Calden will die Sylt-Strecke wieder ab 12. Mai 2021 anbieten. Bis Ende Oktober 2021 will man einmal pro Woche fliegen. Die Durchführung erfolgt ab der Homebase nach dem Muster Mannheim-Sylt-Kassel Calden-Sylt-Mannheim.

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Air Asia X parkte sich tief in die roten Zahlen

Der Langstrecken-Billigflieger Air Asia X verzeichnete im vierten Quartal 2020 einen Verlust in der Höhe von 43 Millionen U.S.-Dollar. Im Gesamtjahr 2020 lag der Fehlbetrag bei etwa 330 Millionen U.S.-Dollar. Vor der Corona-Pandemie expandierte die Air Asia Group durchaus aggressiv. Die Langstrecke war allerdings ein „Zuschussgeschäft“, denn in den letzten Jahren flog man in diesem Segment stets Verluste ein. Die Krise brachte die Firmengruppe ordentlich unter Druck. So wurde der Betrieb des japanischen Ablegers endgültig eingestellt. Die indische Beteiligung wurde von Tata aufgefangen. Laut Medienmitteilung konnte Air Asia X im vierten Quartal des Jahres 2020 rund 860.772 U.S.-Dollar mittels Charter einnehmen. Der Frachtbereich erzielte 954.249 U.S.-Dollar. Keinerlei Einkünfte gab es aus den linienmäßigen Passagierflügen. Der Großteil der Flotte ist seit April 2021 abgestellt. Nur wenige Maschinen kommen punktuell für Charter- und Cargoflüge zum Einsatz. Das schlägt sich auch beim Umsatz nieder, denn dieser soll – so Air Asia X – im vierten Quartal 2020 bei nur 13,5 Millionen U.S.-Dollar gelegen haben. Dem stehen Wartungskosten in der Höhe von 28.338.643 U.S.-Dollar gegenüber. Das Unternehmen erklärt dazu, dass in dieser Summe sowohl die Kosten für die Instandhaltung der geparkten Flugzeuge als auch größere Checks, die man an einem Teil der aus 22 Airbus A330-300 bestehenden Flotte durchgeführt hat, enthalten sind.

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KLM Cityhopper stellt E195-E2 am 1. März 2021 in Dienst

Der KLM-Regio-Ableger Cityhopper hat den ersten von insgesamt 25 bestellten Embraer 195-E2 übernommen. Heuer sollen noch sechs weitere Exemplare ausgeliefert werden. Der kommerzielle Ersteinsatz soll bereits am 1. März 2021 erfolgen. KLM Cityhopper hat den neuen Regionaljet mit 132 Sitzen bestuhlen lassen. Die Flotte des Carriers besteht momentan aus 32 E190, 17 E175 und eben dem fabrikneuen E195-E2. Vor einigen Jahren noch war die KLM-Tochter ein reiner Fokker-Operator. Bedingt dadurch, dass der niederländische Flugzeugbauer in den 1990er-Jahren in den Konkurs schlitterte, konnte man keine Maschinen aus heimischer Produktion kaufen. Cityhopper sattelte daher schrittweise auf Embraer um. „Die 195-E2 ist nicht nur ein wirtschaftlich attraktives Flugzeug, sondern passt auch perfekt zu unserem Nachhaltigkeitsansatz von Fly Responsibly. Dies wird es KLM ermöglichen, seine eigenen Aktivitäten und den gesamten Sektor nachhaltiger zu gestalten. Mehr denn je setzen wir uns dafür ein, die Auswirkungen auf unsere Umgebung und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Derzeit leistet die Flottenerneuerung den größten Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen“, so Warner Rootliep, Geschäftsführer von KLM Cityhopper. Noch vor Beginn der Sommerflugplanperiode wird die Regionalfluggesellschaft die Teilflotte auf vier E195-E2 aufstocken. Diese sollen im europäischen Netzwerk im Auftrag der Muttergesellschaft KLM zum Einsatz kommen. Weitere Flugzeuge werden in diesem Jahr folgen, die restlichen 18 werden in den kommenden Jahren ausgeliefert. KLM hat auch eine Option auf weitere 10 195-E2. Cityhopper ist mittlerweile der größte Kunde des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer in Europa. „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir mit KLC in den letzten Jahren einen so großen Beitrag zur Entwicklung

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Betriebsübergang: Germanwings-Flugbegleiter klagen

Die Schließung der Lufthansa-Tochter Germanwings hat nun ein juristisches Nachspiel, denn zahlreiche Flugbegleiter klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs. Ein Kernargument dafür ist, dass die Piloten weiterbeschäftigt werden sollen, jedoch das Kabinenpersonal zum 31. Jänner 2021 gekündigt wurde. Auch bei der Konzernschwester SunExpress Deutschland, die im Zuge der Corona-Pandemie aufgelöst wurde, ziehen ehemalige Mitarbeiter vor Gericht und wollen erreichen, dass ein Betriebsübergang auf die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover festgestellt wird. Hier wird unter anderem damit argumentiert, dass die zuvor von SunExpress für Eurowings erbrachten ACMI-Dienstleistungen quasi Eins zu Eins auf Eurowings Discover „geklont“ wurden. Das Personal blieb jedoch auf der Strecke. Germanwings führte im März 2020 zumindest offiziell den letzten Flug durch. AOC und Betriebsbewilligung sind weiterhin aktiv und um die Zertifikate nicht in Gefahr zu bringen, werden regelmäßig Leer- und Frachtflüge unter dem 4U-Code durchgeführt. Auch dieser Umstand spielt nun eine gewisse Rolle. Das Portal Airliners.de zitiert Rechtsanwalt Martin Leufgen, der eigenen Angaben nach 43 Germanwings-Flugbegleiter vertritt mit den Worten: „Wofür sollte Eurowings in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation mehr Piloten brauchen, wenn diese nicht den Betrieb der Germanwings im neuen Gewand fortführen? Die Frage muss man stellen“. Lufthansa sieht die Angelegenheit gänzlich anders und verweist darauf, dass der Flugbetrieb seit fast einem Jahr ruht. Auch verwest man auf einen Sozialplan, der im Herbst mit den Gewerkschaften abgeschlossen wurde. Der Umstand, dass die Piloten (noch) nicht gekündigt wurde, soll sich allein aus dem Konzerntarifvertrag ergeben.

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