Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair verkürzt kostenlosen Online-Check-In-Zeitraum

Ohne Ankündigung hat die Billigfluggesellschaft Ryanair die maximale Vorlaufzeit, in der der verpflichtende Web-Check-In öffnet, von 48 auf 24 Stunden verkürzt. Möchte man die Bordkarte früher aufs Smartphone oder zum Selbstausdrucken erhalten, so ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Ryanair und andere Billigfluggesellschaften lassen den Internet-Check-In beim Kauf einer Sitzplatzreservierung schon einige Wochen vor dem Abflug zu. Das ermöglicht Reisenden, dass sie beispielsweise auf eine Urlaubsreise ihre Bordkarten für den Hin- und Rückflug zu Hause ausdrucken können oder aber auf das Smartphone laden können. Wer jedoch nicht für die optionale Reservierung eines Wunschsitzes bezahlen möchte, kann jetzt nur noch ab 24 Stunden vor dem Abflug einchecken. Der Billigflieger pocht auf den Internet-Check-in und verlangt am Flughafen eine Gebühr von 55 Euro, wenn der Schalter ohne den Ausdruck oder Barcode auf dem Smartphone aufgesucht wird. Hat man den Prozess abgeschlossen, jedoch die Bordkarte vergessen, so werden für den Ausdruck am Schalter stolze 20 Euro fällig.  Gerichte untersagten Check-In-Gebühren Immer wieder beklagen Passagiere, dass sie während ihrem Urlaub keine Möglichkeit hatten den Internet-Check-in zu nutzen. Dies ist jedoch nur bei wenigen, die über kein Smartphone verfügen tatsächlich begründet. Allerdings ist die Höhe der Check-In-Gebühr absurd hoch, wie auch der Oberste Gerichtshof in Sachen der Tochter Laudamotion festgestellt hat. Ein deutsches Gericht erklärte diese bei Ryanair in erster Instanz für unzulässig. Problematisch erweist sich für viele Passagiere immer wieder, dass in Urlaubsländern wie Marokko keine Handy-Bordkarten akzeptiert werden. Das liegt nicht an Ryanair, sondern an den lokalen Vorschriften, die auf Papier-Bordkarten pochen. Hotelgäste können

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VC stemmt sich gegen Single Pilot Operations

Vor einigen Jahren sorgte Ryanair-Chef Michael O’Leary mit der Forderung, dass Passagierflugzeuge künftig nur noch von einem Piloten geflogen werden sollen, für ordentlich Wirbel in der Branche. Damals gab es von allen Seiten – auch von anderen Fluggesellschaften – eine Absage für das Vorhaben. Doch auf Herstellerseite wird das Konzept weiterverfolgt. Hintergrund ist, dass zahlreiche Fluggesellschaften durchaus Interesse daran haben, wenn ein Pilot pro Flug eingespart werden kann. Die Diskussion erinnert stark an jene Zeit, in der die ersten größeren Maschinen, die ohne Flugingenieur zu fliegen waren, auf den Markt gekommen sind. Damals gab es starke Sicherheitsbedenken und beispielsweise Ansett Australia hat in die Boeing 767, die eigentlich ohne Ingenieur zu fliegen ist, extra Arbeitsplätze für diese einbauen lassen und flog diese einige Zeit mit Dreimann-Cockpit. Heute sind diese nur noch in älteren Maschinen anzutreffen, denn die Flightdeck-Besatzung Kapitän und Erster Offizier ist weltweiter Standard. Die technische Weiterentwicklung hat also den meisten Flugingenieuren den Job gekostet. Angesichts des Umstands, dass mittlerweile Flugtaxis entwickelt werden, die völlig automatisch ganz ohne Piloten von A nach B fliegen sollen, ist es nicht verwunderlich, dass die Branche neuerlich darüber nachdenkt nur noch einen Flugzeugführer ins Cockpit zu setzen. Die große Sicherheitsfrage ist aber; Was ist, wenn dem Mann oder der Frau, die alleine vorne sitzt, etwas passiert? Es muss reichen ja schon Übelkeit oder ein kleines Nickerchen? Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit lehnt den jüngsten Vorstoß von EASA-Chef Patrick Ky, dass es Lockerungen für die Reiseflugphase geben soll und in einigen Jahren ein Pilot

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Lauda-Chef warnt Mitarbeiter vor Wien-Schließung

Jene Mitarbeiter, die mit den Beschäftigungskonditionen von Lauda Europe unzufrieden sind, werden von Firmenchef David O’Brien aufgefordert ihre Kündigung einzureichen und das Unternehmen zu verlassen. Dies geht aus einem Aviation Direct vorliegenden Anschreiben an die Besatzungen der Basis Wien hervor. Hintergrund des von O’Brien unterschriebenen Briefs ist, dass einige Lauda-Europe-Mitarbeiter die Bezahlung laut Kollektivvertrag von Laudamotion einfordern. Auch ist eine von der Arbeiterkammer organisierte Klage auf Feststellung eines Betriebsübergangs gerichtlich anhängig. Laut Gewerkschaft hätte ein Urteil zu Gunsten der Arbeitnehmer zur Folge, dass der Kollektivvertrag Laudamotion fortwirkt, Lauda Europe diesen anwenden muss und obendrein auch Nachzahlungen leisten muss. Das in der Sache zuständige Landesgericht Korneuburg hat jedoch noch nicht entschieden. Im Frühjahr 2020 wollte die Geschäftsleitung der damaligen Laudamotion unter großem öffentlichen Druck einen neuen Kollektivvertrag durchsetzen. Gedroht wurde mit der Schließung der Basis Wien. Auch hat man die Airbus-A320-Jets öffentlichkeitswirksam ausgeflogen. Die Sozialpartner einigten sich zwar und unterzeichneten ein Eckpunktepapier, jedoch kam es nicht zum formellen Abschluss eines Kollektivvertrags, denn der Kontakt zum Unternehmen soll abgerissen sein. Die Laudamotion-Geschäftsleitung forderte alle Mitarbeiter der Basis Wien zur Akzeptanz des “neuen Kollektivvertrags” auf. Wer die Zustimmung nicht erteilte oder ein vom Betriebsrat vorgeschlagenes Wording verwendete, erhielt kurz darauf in der ersten Kündigungswelle den “blauen Brief”. Nur wenige Tage später stellte Lauda-Geschäftsführer David O’Brien den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd vor. Dieser übernahm ab September 2020 schrittweise den Flugbetrieb der österreichischen Laudamotion, die im Oktober 2020 ihren letzten Flug durchgeführt hat. Im Dezember 2020 wurden das AOC und die Betriebsbewilligung an die

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Sundair-Eigentümer gründet Airline in Kroatien

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair bekommt in Kroatien eine Schwestergesellschaft. Eigentümer Marcos Rossello gründete unter dem Projektnamen “Fly Air 41” eine zweite Airline, die sich bereits im Zulassungsverfahren befindet. Die neue Fluggesellschaft soll unter AOC und Betriebsbewilligung Kroatiens fliegen. Rossello bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass sich “Fly Air 41”, so der vorläufige Projektname, um die Zertifikate bemüht. Es wird damit gerechnet, dass seitens der kroatischen Zivilluftfahrtbehörde die Zulassung Ende April oder Anfang Mai 2021 erteilt wird. “Die Fluggesellschaft in Kroatien ist kein Ersatz für Sundair und auch keine Tochtergesellschaft. Der Eigentümer ist ident und das ist auch schon die einzige Gemeinsamkeit”, so Rossello. “Der Markenname steht noch nicht fest und auch über mögliche Strecken wurde noch nicht final entschieden”. Der Manager betonte im Gespräch mit Aviation Direct, dass die Aktivitäten in Kroatien keine Auswirkungen auf Sundair haben werden. “Sundair bekennt sich zum Standort Deutschland. Derzeit gehen wir davon aus, dass das Schutzschirmverfahren Ende April 2021 verlassen werden kann”, so Rossello. “Derzeit werden drei Flugzeuge bei Croatia Airlines gewartet. Diese werden für Sundair fliegen und es besteht kein Zusammenhang mit der Neugründung in Kroatien. Croatia Airlines ist seit einigen Jahren unser zuverlässiger Wartungspartner”. Sundair erhielt keine Staatshilfe Der Ferienflieger hat im Gegensatz zu Lufthansa und Condor keine Staatshilfe erhalten. Dennoch war man von der Corona-Pandemie stark betroffen. Mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens, das auch Condor und nun der Flughafen Friedrichshafen beantragt hatten, packte Sundair eine Neuausrichtung an. Diese Verfahren habe Sundair geholfen zahlreiche Verträge neu verhandeln zu können und sich neu aufstellen zu

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JetBlue-Piloten stemmen sich gegen Kooperation mit American

Die Billigfluggesellschaft JetBlue und American Airlines wollen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft kooperieren. Nun lehnen die Piloten von JetBlue eine vorläufige Vereinbarung, die die Umsetzung der Kooperation erleichtern sollte, ab. Die U.S.-amerikanische Gewerkschaft ALPA fordert vom Management weitgehende Arbeitsplatzzusicherungen. Befürchtet wird, dass aufgrund der Zusammenarbeit zahlreiche Cockpitstellen gestrichen werden könnten. Die Jobgarantie ist ein Hauptanliegen der Piloten, betonen die Arbeitnehmervertreter. Ein Sprecher der betroffenen Fluggesellschaft erklärte in einer ersten Reaktion, dass man sich vom Abstimmungsergebnis unter den Piloten enttäuscht zeigt. Auch betonte der Medienreferent, dass JetBlue und die Gewerkschaft ALPA bei der Erstellung der vorläufigen Vereinbarung eng zusammengearbeitet hätten. Auch American-Gewerkschaft hat Bedenken Auch bei der Gewerkschaft APA, die die Flugzeugführer der American Airlines vertritt, hat man Bedenken. Ein Sprecher erklärt, dass bei American noch nie eine Codeshare-Vereinbarung zu mehr Arbeitsplätzen geführt habe. Man befürchtet, dass die Kooperation mit JetBlue zumindest Auswirkungen auf den Inlandsstrecken haben wird und dort weniger American-Airlines-Piloten benötigt werden. Das Management betont allerdings, dass der Umfang der Partnerschaft jenem entsprechen soll, der auch schon jetzt von Dritt-Airlines durchgeführt wird. Eine kartellrechtliche Genehmigung liegt noch nicht vor. Die U.S.-Wettbewerbsbehörde prüft die geplante Zusammenarbeit von JetBlue und American Airlines. Die zuletzt genannte Airline hofft, dass durch zusätzliche Zubringerflüge, die durch Codesharing mit dem Billigflieger entstehen, die Auslastung der international Verbindungen, insbesondere auf der Langstrecke verbessert werden kann. Die JetBlue-Piloten haben offensichtlich massive Bedenken, dass ihre Jobs auf dem Spiel stehen oder gar ihr Arbeitgeber in American Airlines aufgehen könnte.

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Aeromexico schrieb zwei Milliarden Dollar Verlust

Der Aeromexico-Konzern schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 2,1 Milliarden U.S.-Dollar. Das Unternehmen meldete Ende Juni 2020 in den Vereinigten Staaten ein Chapter-11-Verfahren an.  Die Firmengruppe ist davon überzeugt, dass man heuer den Turnaround schaffen wird. Allerdings dürfte sich dies aufgrund der anhaltenden Coronakrise durchaus schwierig gestalten. Im Vorjahr reduzierte Aeromexico die Kapazität um 50 Prozent und verzeichnete eine um 61,3 Prozent verringerte Nachfrage. Die Auslastung lag laut Mitteilung bei 70,3 Prozent. Befördert wurden 9,8 Millionen Reisende, also elf Millionen weniger als im Jahr 2019. Den Cash-Bestand per 31. Dezember 2020 gibt die Fluggesellschaft mit 399 Millionen U.S.-Dollar an und betont, dass die Durchführung der Flüge auch während des Chapter-11-Verfahrens sichergestellt ist. Das EBITDAR war mit 6,8 Milliarden U.S.-Dollar tiefrot.

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Air Corsica verkauft ATR72-500

Die französische Fluggesellschaft Air Corsica veräußerte eine Maschine des Typs ATR72-500 an ACIA Aero. Zuvor war die F-GRPK im Rahmen von Dry-Lease-Verträgen an CSA und Air Serbia vermietet. Seit dem 9. April 2020 ist das Turbopropflugzeug nicht mehr im Einsatz gewesen, ehe es am 24. November 2020 von Air Corsica selbst reaktiviert wurde. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass der Verkauf der F-GRPK nicht im Zusammenhang mit der Coronakrise steht. Man habe bereits seit über zehn Jahren zumindest eine Maschine zu viel in der Flotte. Bislang konnte man diese über Dry-Leaseverträge an andere Carrier verleasen.  Bis inklusive 3. Jänner 2021 setzte Air Corsica die nun verkaufte ATR72-500 im eigenen Netzwerk ein. Mittlerweile wurde das Flugzeug zu Wartungszwecken ins französische Toulouse überstellt. Die Maschine soll vorerst in Frankreich registriert bleiben, wobei noch nicht bekannt ist an welche Airline der Käufer das Turbopropflugzeug künftig vermieten wird. Die Flotte von Air Corsica besteht nun aus fünf ATR72-500, vier Airbus A320-200, zwei A320neo und einer ATR42-400. An andere Fluggesellschaften hat man keine Maschinen mehr vermietet und zog sich mit dem Verkauf der F-GRPK aus diesem Segment zurück. Im Sommer 2021 wird der Carrier im Rahmen von Charteraufträgen auch nach Österreich fliegen.

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Nordica fliegt künftig unter eigenem Code „ND“

Die Fluggesellschaft Nordica wird ab August 2021 unter eigenem Code fliegen. Zugeteilt wurde dem Carrier, der erst gegen Ende 2020 AOC und Betriebsgenehmigung erhalten hat, der IATA-Two-Letter-Code “ND”. Zuvor wurden – bis zur Einstellung des eigenen Linienangebots – alle Flüge unter LO von Lot durchgeführt.  Nordica startete nach dem Kollaps von Estonian Air als so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Am Anfang kooperierte man mit der mittlerweile nicht mehr existierenden Adria Airways. Später wechselte man zur polnischen Lot, die sich auch mit 49 Prozent an der operativen Nordica-Tochter Regional Jet (heute Xfly) beteiligte. Diese Kapitalverflechtung wurde im Dezember 2020 aufgelöst. Seither ist Xfly eine 100-prozentige Tochter von Nordica, die nun auch eigene Zertifikate erteilt bekam. Damit ist der einstige virtuelle Carrier aus rechtlicher Sicht eine Fluggesellschaft. Es ist geplant, dass ab Tallinn das einstige Nordica-Netz reaktiviert wird. Mit LOT wird man aber nur noch punktuell zusammenarbeiten, denn alle Flüge sollen unter dem ND-Code durchgeführt werden. Die Trennung zwischen Vertrieb und operativer Durchführung soll jedoch beibehalten werden, denn die ab 1. August 2021 geplanten Nordica-Flüge sollen weiterhin von der Tochter Xfly durchgeführt werden. Das betrifft auch die Strecke Strecke Stockholm-Arlanda-Gällivare, die derzeit noch unter dem LO-Code bedient wird. Spätestens per 1. August 2021 soll diese auf den Nordica-Designator umgestellt werden. Ob die Trennung zwischen Nordica (Linie) und Xfly (ACMI und Charter) langfristig beibehalten wird oder ob die beiden Betriebe zusammengelegt werden, ist noch offen. Die Regierung Estlands will jedenfalls einen starken Homebasecarrier unter staatlicher Führung aufbauen. Im ACMI-Segment ist Xfly unter anderem für

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Prag: Gericht ordnet Freigabe zweier CSA-ATR72-500 an

Das Bezirksgericht Prag VI ordnete die Freigabe jener beiden ATR72-500 von CSA an, die durch den sich indirekt im Staatseigentum befindlichen Wartungsbetrieb Czech Airlines Technics wegen unbezahlter Rechnungen an die Kette gelegt wurden. Die beiden Unternehmen haben – abgesehen von der Geschäftsbeziehung und den ähnlichen Firmennamen – keine Gemeinsamkeiten. CSA Czech Airlines befindet sich im Eigentum der Smartwings Group und der Wartungsbetrieb gehört über Zwischengesellschaften der Tschechischen Republik. Wegen offener Forderungen verweigerte man die Herausgabe der beiden ATR72-500. CSA musste deshalb kurzfristig Flüge streichen, jedoch verwies der Wartungsbetrieb darauf, dass die Smartwings Gruppe dies auch mit anderen Maschinen hätte kompensieren können. Laut Sprecherin Vladimíra Dufková gab das Gericht dem Einwand von CSA, dass Luftfahrtunternehmen aufgrund einer staatlichen Anordnung besonders geschützt sind, statt. Czech Airlines Technics wurde auch untersagt in der Zukunft ähnliche Maßnahmen zu setzen. Ausgestanden ist die Sache allerdings noch nicht, denn der MRO-Betrieb kündigte bereits ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung in erster Instanz an.

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Lufthansa-Flugschule: VC verurteilt Bremen-Schließung

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hält die Schließung der praktischen Pilotenausbildung in Bremen für “einen Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiter”. Lufthansa verkündete am Mittwoch, dass diese künftig in Rostock-Laage durchgeführt werden soll. „Die Entscheidung der Lufthansa ist ein Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen. Wir halten sie für einen schweren Fehler, da der Konzern damit einen ungeheuren Qualitäts- und Kompetenzverlust erleidet, den man nicht mehr einfach wett machen kann. Es ist uns völlig unverständlich, warum man diese – im besten Sinne des Wortes – Kaderschmiede nun so ausbluten lässt”, so Markus Wahl, Vorsitzender der VC. “Die aktuelle Krise ist aber nicht der eigentliche Beweggrund, sondern nur ein Vorwand für das Vorgehen der Lufthansa. Hier wird gerade alles für eine Tarifflucht getan, die unabhängig von der Corona-Krise gegen die Beschäftigten durchgedrückt werden soll. Wir sehen die vom Unternehmen so gern und oft beschworene Tarifpartnerschaft mit Füßen getreten und verurteilen dieses Vorgehen aufs Schärfste”. Weit über 100 Flugschüler haben bereits eine Klage gegen Lufthansa eingereicht. Auch bei der Cargotochter knirscht es mittlerweile, denn diese soll verkleinert werden, jedoch gleichzeitig ist vorgesehen, dass die Beteiligung Aerologic wachsen könnte. Der Wechsel vom Fracht-Cockpit in jene der Passagier-A340 wird höchstwahrscheinlich nicht möglich sein, da dieses Muster keine lange Zukunft haben wird. “Es ist eine Konzernstrategie, dass zu jedem Tarifbetrieb eine nicht-tarifierte Plattform in Konkurrenz aufgebaut wird. Das sehen wir nicht nur in der Pilotenausbildung, sondern auch im Projekt Ocean für Passagierflüge und im Frachtbereich, in dem Aerologic neben Lufthansa Cargo

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