Jan Gruber

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Jan Gruber

Rücknahme der Luftverkehrssteuer verzögert sich bis 2027

Die Bundesregierung hat die Hoffnungen der Luftfahrtbranche auf eine baldige Rücknahme der erhöhten Luftverkehrssteuer enttäuscht. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, sind im Bundeshaushalt 2026 noch keine finanziellen Spielräume für die Senkung der Abgabe vorhanden. Eine konstruktive Einsetzung für eine Reduzierung werde erst im Haushaltsaufstellungsverfahren für 2027 angestrebt. Die Luftverkehrssteuer war im Mai 2024 von der Vorgängerregierung je nach Distanz um 2,50 Euro bis 11,40 Euro pro Ticket angehoben worden. Dies führte zu einer Verteuerung der Flugpreise ab deutschen Flughäfen. Die Branche fordert seit der Erhöhung die Rücknahme der Maßnahme und verweist auf die im europäischen Vergleich ohnehin hohen Standortkosten in Deutschland. Zwischen 2019 und 2024 stiegen die Steuern, Gebühren und Entgelte an deutschen Flughäfen um 38 Prozent, während der europäische Durchschnitt lediglich bei 26 Prozent lag. Als kleine Entlastung stellte das Bundesverkehrsministerium eine mögliche Reduzierung der Flugsicherungsgebührensätze für 2026 in Aussicht, deren Handlungsspielraum aktuell geprüft werde. Eine wesentliche Auswirkung auf den einzelnen Ticketpreis erwarten Experten jedoch nicht. Die Branche kritisierte die Verschiebung der Steuerentlastung scharf. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) äußerte sich enttäuscht, da die Regierung Entlastungen für den Luftverkehr angekündigt hatte, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts wiederherzustellen. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, mahnte, die Situation für den Luftverkehrsstandort Deutschland sei bereits kritisch. Die Branche beklagt, dass Fluggesellschaften wegen der hohen Kosten vermehrt deutsche Flughäfen meiden, was die internationale Anbindung der Wirtschaft beeinträchtigt. Eine Senkung der Luftverkehrssteuer wäre aus Sicht der Verbände ein wichtiges Signal zur Stärkung des Standorts gewesen.

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Griechische Sky Express startet Nonstop-Flüge von Hamburg nach Athen

Der Hamburger Flughafen hat die griechische Fluggesellschaft Sky Express als neuen Partner begrüßt. Mit einem Erstflug am vergangenen Freitag wurde eine neue Nonstop-Verbindung zwischen der Hansestadt und Athen in Betrieb genommen. Die Route wird dreimal wöchentlich, jeweils montags, freitags und sonntags, mit modernen Flugzeugen vom Typ Airbus A320neo bedient. Die Flugzeit beträgt rund drei Stunden. Mit der Aufnahme von Hamburg erweitert Sky Express ihre Präsenz in Deutschland weiter, nachdem die Airline kürzlich bereits Strecken von Athen nach Berlin und Düsseldorf aufgenommen hat. Auch die Verbindungen nach München und Frankfurt bestehen weiterhin. Hamburg Airport sieht in der neuen Verbindung eine Stärkung der touristischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Griechenland. Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport, betonte, dass die Strecke die Frequenz zu einem beliebten Reiseziel erhöhe und neue Möglichkeiten für Städtereisen, Inselhopping und Geschäftsreisen biete. Sky Express ist bekannt für ihr umfangreiches Inlandsnetzwerk. Ab ihrem Drehkreuz in Athen bietet die Airline Anschlussflüge zu 33 Zielen in ganz Griechenland. Dies ermöglicht Reisenden aus Norddeutschland, die griechische Hauptstadt als Ausgangspunkt für Weiterflüge zu populären Inseln wie Mykonos, Santorini, Naxos, Kreta und anderen Zielen im Ägäischen Meer zu nutzen. Die neue Flugverbindung zwischen Hamburg und Athen wurde pünktlich zum Start des Winterflugplans 2025/2026 am Hamburg Airport in das Programm aufgenommen. Die Flüge starten montags und freitags am späten Nachmittag um 18:15 Uhr sowie sonntags bereits am frühen Nachmittag um 14:15 Uhr. Die Expansion nach Norddeutschland unterstreicht das Engagement der griechischen Fluggesellschaft, ihre internationale Präsenz kontinuierlich auszubauen.

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EuGH stärkt Pauschalurlauber: Volle Erstattung bei schwerwiegenden Mängeln

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Pauschalreisenden gestärkt und entschieden, dass bei schwerwiegenden Mängeln während des Aufenthalts eine vollständige Erstattung des Reisepreises möglich ist – auch wenn bestimmte Leistungen erbracht wurden. Das Urteil (C-469/24) präzisiert die Pauschalreiserichtlinie und klärt, wann ein Reisearrangement als zwecklos anzusehen ist. Anlass des Urteils war der Fall zweier polnischer Urlauber, die einen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel in Albanien gebucht hatten. Dort wurden sie am Tag nach der Ankunft von Baulärm geweckt, da mit dem Abriss der Schwimmbecken, der Strandpromenade und des gepflasterten Abstiegs zum Meer begonnen wurde. Die Arbeiten dauerten mehrere Tage an. Zusätzlich begannen in den letzten drei Tagen des Aufenthalts neue Bauarbeiten zur Aufstockung des Hotels. Des Weiteren war die Essensversorgung im Hotel eingeschränkt, was zu langen Warteschlangen vor den Mahlzeiten führte. Die Kläger forderten vor einem nationalen polnischen Gericht die vollständige Erstattung des gezahlten Reisepreises und Schadensersatz. Der EuGH stellte klar, dass ein Anspruch auf volle Erstattung besteht, wenn die mangelhafte Erbringung der Leistungen so schwerwiegend ist, dass die Pauschalreise für den Reisenden objektiv ihren Sinn verliert und das Interesse daran entfällt. Damit reicht der bloße Umstand, dass etwa der Flug durchgeführt wurde oder ein Dach über dem Kopf bestand, nicht automatisch aus, um den Erstattungsanspruch zu begrenzen. Darüber hinaus befasste sich der Gerichtshof mit der Frage der Haftung des Reiseveranstalters. Die Richter urteilten, dass ein Erstattungsanspruch nur dann nicht besteht, wenn ein Dritter für die Mängel verantwortlich ist und diese weder vorhersehbar noch vermeidbar waren. Insbesondere bei behördlichen Anordnungen

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Mariazellerbahn zum schönsten Platz Österreichs gekürt

Die Mariazellerbahn hat in der diesjährigen ORF-Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ den Titel „Schönster Platz Österreichs 2025“ errungen. Die längste Schmalspurbahn des Landes, die für Niederösterreich ins Rennen ging, setzte sich in der Livesendung am 25. Oktober sowohl beim Publikumsvoting als auch bei der Jurywertung gegen ihre acht Mitbewerber aus den anderen Bundesländern durch. Dieser Erfolg markiert den ersten Sieg für Niederösterreich in der zwölften Auflage des Formats. Die 84 Kilometer lange Mariazellerbahn verbindet die Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell und gilt als ein wichtiges Kulturgut. Sie verkehrt auf einer Spurweite von 760 mm und ist die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt, deren Betrieb auf der Gesamtstrecke bereits 1911 vollständig elektrifiziert wurde. Die Bahn nutzt dabei eine spezielle Frequenz von 25 Hertz Bahnstrom, der über Umformerwerke und Kraftwerke bezogen wird. Die Strecke führt durch das Dirndltal und das beeindruckende Ötscher-Reich, wobei besonders die Bergstrecke ab Laubenbachmühle mit ihren Viadukten, Tunneln und engen Bögen als Meisterwerk der Ingenieurskunst aus dem frühen 20. Jahrhundert gilt. Der Erfolg der Bahn basiert auf ihrer Kombination aus historischem Charme und moderner Mobilität. Der tägliche Pendler- und Schülerverkehr wird mit den modernen Himmelstreppen-Garnituren abgewickelt, die seit 2013 im Einsatz sind und Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen. Für den Freizeitverkehr bietet die Mariazellerbahn verschiedene Erlebnisangebote: Dazu zählen der Erlebniszug Ötscherbär mit liebevoll aufgearbeiteten Nostalgie-Waggons und Speisewagen, die Panoramawagen mit erstklassigem Komfort und kulinarischem Service sowie der Nostalgie-Dampfzug, der an ausgewählten Terminen mit der Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908) verkehrt. Die steigende Beliebtheit

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Rettung der Regionalfluglinien: Australische Rex vor Verkauf an Air T, Gläubiger gehen leer aus

Die Zukunft der australischen Regionalfluggesellschaft Rex – Regional Express scheint gesichert, jedoch zu einem hohen Preis für die Gläubiger. Nach der Insolvenz der Airline im Juli 2024 und einer 15-monatigen Verwaltung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, steht Rex kurz vor der Übernahme durch die US-amerikanische Luftfahrtholding Air T. Die Transaktion, deren Abschluss bis Ende 2025 erwartet wird, konzentriert sich in erster Linie auf die Aufrechterhaltung des wichtigen regionalen Flugbetriebs in Australien und die Rückzahlung der besicherten Schulden. Dies führt dazu, dass die rund 4.800 ungesicherten Gläubiger mit ausstehenden Forderungen in Höhe von geschätzten 500 Millionen australischen Dollar (etwa 325 Millionen US-Dollar) voraussichtlich keine Rückzahlungen erhalten werden. Die Administratoren von EY haben die Gläubiger über den Verkauf informiert und klargestellt, dass weder für die Aktionäre noch für die breite Masse der ungesicherten Gläubiger eine Ausschüttung der Verkaufserlöse zu erwarten ist. Die Erlöse dienen primär den besicherten Kreditgebern sowie der Fortführung des Flugbetriebs. Diese strategische Entscheidung, die von der australischen Regierung maßgeblich unterstützt wird, unterstreicht die systemische Bedeutung von Rex für die Anbindung abgelegener und ländlicher Gebiete, in denen die Airline oft der einzige Anbieter ist. Die Übernahme ermöglicht es Rex, zu ihren Wurzeln zurückzukehren und ihren Regionalbetrieb zu stabilisieren. Gescheiterte Expansionsstrategie als Ursache der Krise Die finanzielle Notlage von Rex, die zur Insolvenz führte, ist das direkte Ergebnis einer gescheiterten Expansionsstrategie. Über viele Jahre hinweg hatte sich Rex als zuverlässiger Betreiber regionaler Routen mit ihrer Flotte von Saab 340b Turboprops etabliert und dabei eine wichtige Rolle im nationalen Verkehrsnetz gespielt. In einem

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Starke Quartalsergebnisse bei Fluggesellschaften und Herstellern signalisieren Erholung

Die Luftfahrt- und Raumfahrtbranche hat das dritte Quartal des Jahres 2025 mit einer bemerkenswerten Stärke abgeschlossen, was auf eine signifikante Erholung über alle Segmente hinweg hindeutet. Ungeachtet der noch ausstehenden Berichte der großen Flugzeughersteller Boeing und Airbus, die für den 29. Oktober 2025 erwartet werden, zeichnet eine Reihe von über den Erwartungen liegenden Ergebnissen wichtiger US-Fluggesellschaften und Technologiekonzerne ein überwiegend positives Bild. Das dritte Quartal, das traditionell die Hauptreisezeit umfasst, belegt eine anhaltend robuste Passagiernachfrage und eine Verbesserung der Betriebsabläufe, während gleichzeitig die Hersteller von der steigenden Produktion und stabilen Staatsaufträgen profitieren. Die Branche scheint, trotz anhaltender Herausforderungen wie steigender Betriebskosten und geopolitischer Unsicherheiten, auf einen „Zurück zur Normalität“-Kurs eingeschwenkt zu sein. Die positiven Finanzmeldungen kommen unter anderem von großen Akteuren wie der Alaska Air Group, United Airlines sowie den Schwergewichten der Fertigungsindustrie wie General Electric (GE) Aerospace, Honeywell und der RTX Corporation (Muttergesellschaft von Pratt & Whitney und Raytheon). Diese Dynamik im Zeitraum Juli bis September 2025 deutet auf eine solide Basis für das Schlussquartal hin und unterstreicht die fundamentale Widerstandsfähigkeit des gesamten Sektors. Robuste Nachfrage und höhere Umsätze bei US-Fluggesellschaften Die US-amerikanischen Luftfahrtunternehmen haben im dritten Quartal mehrheitlich starke Leistungsdaten vorgelegt, was auf eine konsolidierte und anhaltende Reiselust hindeutet. Die Alaska Air Group meldete einen Nettogewinn von 73 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 3,77 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das in Seattle ansässige Unternehmen hob hervor, dass die Nachfrage sowohl im Geschäftsreise- als auch im Freizeitsegment hoch blieb. Allerdings belasten

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Riyadh Air nimmt Betrieb auf und fordert die etablierten Golf-Airlines heraus

Mit dem Jungfernflug von Riad nach London Heathrow am 26. Oktober 2025 hat Saudi-Arabien offiziell seinen ambitionierten Vorstoß in den globalen Luftfahrtmarkt gestartet. Die neue staatliche Fluggesellschaft Riyadh Air, unterstützt durch den saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), markiert einen zentralen Pfeiler der „Vision 2030“ des Königreichs. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren, den Tourismus massiv auszubauen und Riad als bedeutendes globales Drehkreuz für Verkehr und Logistik zu etablieren. Die Aufnahme des Flugbetriebs, beginnend mit einer Schlüsselverbindung in Europa, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem ehrgeizigen Ziel: ein Netzwerk von über 100 Destinationen innerhalb der nächsten fünf Jahre aufzubauen. Damit positioniert sich Riyadh Air unmittelbar als ernstzunehmender Konkurrent zu den etablierten Golf-Riesen wie Emirates und Qatar Airways. Der Premierenflug RX401 startete in den frühen Morgenstunden in Riad und landete nach einer Flugzeit von sechs Stunden und 48 Minuten in London. Die Passagiere dieses historischen Fluges bestanden ausschließlich aus Mitarbeitern von Riyadh Air und des PIF sowie geladenen Partnern und Gästen. Dieses Verfahren einer internen Inbetriebnahme soll Berichten zufolge auch für die nächsten Flüge beibehalten werden, um Prozesse zu optimieren und das Personal weiter zu schulen. Die Strecke zwischen Riad und der britischen Hauptstadt soll künftig täglich bedient werden. Als nächste internationale Destination ist Dubai vorgesehen, was die regionale Konkurrenzsituation zusätzlich verschärfen dürfte. Gigantische Flottenaufträge als Basis des Wachstums Die rasante Expansion von Riyadh Air basiert auf einer in der Luftfahrtgeschichte beispiellosen Größenordnung an Flugzeugbestellungen für einen neuen Betreiber. Die Flotte, mit

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Donau-Schifffahrt in der Wachau verzeichnet Zuwachs

Die DDSG Blue Danube verzeichnet im Linienverkehr durch die Wachau eine positive Bilanz für das laufende Jahr 2025. Nach Angaben der DDSG-Geschäftsführung wurden von Jahresbeginn bis Ende September fünf Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr befördert. Die UNESCO-Welterberegion zwischen Krems und Melk, bekannt für ihre Weinberge und historischen Stätten, erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Schiffe MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria verkehren in der Saison täglich bis zu viermal. Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, betonten die Rolle der Schifffahrt als wichtiges touristisches Angebot, das besonders heimische Gäste zur Entdeckung einer der schönsten Regionen Österreichs einlädt. Die Routen führen mehrmals täglich zu sehenswerten Orten entlang der Donau. Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, hob die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Wachau hervor, die ganzjährig zu Kurzurlauben einlädt und in unmittelbarer Nähe zu Wien liegt. Der reguläre Linienverkehr ist noch bis zum 2. November 2025 aktiv, bevor die Flotte in die kurze Winterpause geht. Bis dahin werden weiterhin Spezialfahrten wie der wöchentliche „Wachaubrunch“ angeboten. Bereits in der Adventszeit wird der Betrieb wieder aufgenommen: Am 7. Dezember 2025 startet eine Tagesfahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth von Wien aus zum Christkindlmarkt nach Dürnstein, inklusive eines kulinarischen Angebots an Bord. Die DDSG Blue Danube, die als Nachfolgeunternehmen der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft im Jahr 1995 etabliert wurde, bietet mit einer Gesamtflotte von neun Schiffen neben den Fahrten in der Wachau auch Routen im Raum Wien und Verbindungen bis nach Bratislava an.

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Flughafen Berlin-Brandenburg beruft neuen Geschäftsführer Personal

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) hat in seiner Sitzung am 17. Oktober 2025 Axel Eschment zum neuen Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor ernannt. Eschment, der die neue Position im Frühjahr 2026 antreten wird, wird in der Geschäftsführung auch für die Bereiche Schallschutz, Umwelt und Umlandarbeit zuständig sein. Die Berufung des Managers soll die Führungsriege der FBB komplettieren und das Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen ausrichten. Axel Eschment wechselt von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), wo er derzeit als Bereichsleiter für Businesspartner Personal fungiert. Er war bei der BVG auch als Geschäftsführer des Ausbildungscampus sowie als Prokurist tätig und verfügt über Erfahrung in der Führung von Mitarbeitern und Organisationsentwicklung. Zuvor war der gebürtige Berliner unter anderem bei der Sparkasse KölnBonn für Personalcontrolling, Unternehmensberatung, Strategie und Prozesse verantwortlich. Eschment ist diplomierter Betriebswirt (BA) und Certified Finance Expert. Die Bestellung von Herrn Eschment wird von der FBB-Führung als strategisch wichtiger Schritt bewertet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Simon hob Eschments Expertise in der Organisationsentwicklung, im Personal-Controlling sowie als Fachmann für die Belange eines öffentlichen und international tätigen Verkehrsunternehmens hervor. Die Vorsitzende der Geschäftsführung, Aletta von Massenbach, betonte mit Blick auf den demografischen Wandel und den drohenden Verlust von Arbeitskräften auf dem deutschen Markt, dass die FBB die Entwicklung gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer als Chance nutzen wolle, um sich zukunftsfähig und effizient aufzustellen. Axel Eschment selbst äußerte, seine Priorität sei die Stärkung der FBB als attraktiver und zukunftssicherer Arbeitgeber. Er kündigte an, sich auf die Gewinnung junger Menschen durch fundierte Ausbildung sowie auf die Weiterentwicklung der

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Niederösterreichischer Weinherbst: Eine Erfolgsgeschichte touristischer Saisonausdehnung

Der Weinherbst in Niederösterreich begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und manifestiert sich einmal mehr als die „fünfte Jahreszeit“ der Region. Bis Ende November verbindet das umfangreiche Programm aus Kulinarik, Kultur und regionalem Brauchtum das tief verwurzelte Traditionsbewusstsein des Weinbaus mit modernen touristischen Angeboten. Dieses Konzept dient nicht nur der Pflege der regionalen Identität, sondern trägt maßgeblich zur Verlängerung der touristischen Herbstsaison und zur Steigerung der Auslastung in Hotellerie und Gastronomie bei. Die Initiative erstreckt sich über die acht Weinbaugebiete Niederösterreichs – vom Weinviertel über die Donau-Regionen bis in den Wienerwald – und bietet Besuchern authentische Einblicke in die Weinerzeugung und das gesellschaftliche Leben der Region. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor und bezeichnete sie als jährlichen Fixpunkt, der die einzigartige Stimmung in den Kellergassen und Rebzeilen erlebbar mache. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich den touristischen Mehrwert, indem er betonte, dass der Weinherbst ideal mit einem Kurzurlaub verbunden werden könne – sei es durch Wanderungen oder den Besuch spannender Ausflugsziele. Die Erfolgsformel des Weinherbstes liegt in der gelungenen Inszenierung der Weinlese als kulturelles und genussvolles Großereignis. Regionale Vielfalt: Weinviertel setzt auf Kultur und Kulinarik Das Weinviertel, als größtes Weinbaugebiet Niederösterreichs, profiliert sich mit einem besonders facettenreichen Programm. Ein Höhepunkt ist der „wein.lese.herbst“, der Kulinarik, Literatur und Wein zu einem anspruchsvollen Erlebnis verschmilzt. Hier kreieren Spitzenköche herbstliche Menüs, die von Wild und Kürbis dominiert werden, während zwischen den Gängen Lesungen regional bekannter Autoren wie Jimmy Schlager, Michael Staribacher und Martin Neid dargeboten werden. Neben diesen

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