Jan Gruber

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Jan Gruber

Geplanter KLM-Streik abgesagt – Verhandlungen werden fortgesetzt

Der für den Mittwoch angekündigte Streik beim niederländischen Luftfahrtunternehmen KLM Royal Dutch Airlines wird vorerst nicht stattfinden. Die Fluggesellschaft und die Hauptgewerkschaften FNV und CNV, welche das Bodenpersonal vertreten, haben sich darauf geeinigt, die geplanten Arbeitsniederlegungen auszusetzen. Die Parteien wollen in den Tarifverhandlungen einen sogenannten „Pause-Knopf“ drücken, um die festgefahrenen Gespräche wieder in Gang zu bringen. Die KLM und die Gewerkschaften einigten sich darauf, die Diskussionen unter der Leitung eines noch zu benennenden, unabhängigen Mediators wieder aufzunehmen, um mögliche Lösungen für den aktuellen Stillstand zu erkunden. Als Frist für das Erreichen eines Fortschritts setzten sich die Verhandlungspartner den 1. November dieses Jahres. Die Absage des Streiks bringt somit eine vorübergehende Entspannung für den Flugbetrieb der KLM und für die Passagiere, welche von den drohenden Störungen am Flughafen Amsterdam Schiphol betroffen gewesen wären. In die nächste Phase der Verhandlungen werden auch die drei weiteren Gewerkschaften des Bodenpersonals einbezogen, mit denen die KLM bereits zuvor eine vorläufige Einigung erzielt hatte. Die FNV und CNV fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für das Bodenpersonal, während die KLM angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen und des Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr auf moderate Lohnanpassungen drängt. Die KLM ist die nationale Fluggesellschaft der Niederlande und ein zentrales Mitglied der Air France-KLM Gruppe.

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Geplanter Fluglotsenstreik in Griechenland abgesagt – Flüge planmäßig

Die ursprünglich für Mittwoch, den 1. Oktober 2025, in Griechenland erwarteten massiven Störungen des Flugverkehrs bleiben aus. Die Fluggesellschaften Aegean und Olympic Air informierten ihre Passagiere, daß alle Flüge im Inlands- und internationalen Streckennetz planmäßig durchgeführt werden können. Grund hierfür ist die Aufhebung des angekündigten Streiks des Fluglotsenpersonals. Der Streik, der im Rahmen eines 24-Stunden-Generalstreiks der Gewerkschaft Adedy vorgesehen war, wurde kurzfristig abgewendet. Solche kurzfristigen Streikankündigungen des Fluglotsenpersonals haben in Griechenland in der Vergangenheit regelmäßig zu erheblichen Beeinträchtigungen im nationalen und internationalen Luftverkehr geführt. Die Aufhebung der Arbeitsniederlegung bewahrt die griechischen Flughäfen, insbesondere das Drehkreuz Athen-Eleftherios Venizelos, vor einem Stillstand an einem hochfrequentierten Reisetag. Trotz der Streikabsage halten Aegean und Olympic Air an ihrer zuvor kommunizierten Kulanzregelung fest. Passagiere, welche ihre Tickets bereits vor der Streikabsage gebucht hatten, haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Flugscheine kostenfrei umzubuchen. Für Umbuchungen und weitere Informationen stehen die telefonischen Service-Stellen der beiden griechischen Airlines zur Verfügung. Die Aegean und die ihr assoziierte Olympic Air sind die wichtigsten Akteure im griechischen Luftverkehr.

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Air Baltic führt gestaffeltes Group Boarding ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic führt mit Wirkung zum 6. Oktober ein neues Verfahren für das Boarding ihrer Flüge ein, das sogenannte Group Boarding. Das System soll den Einsteigevorgang für alle Passagiere reibungsloser, schneller und komfortabler gestalten. Künftig erfolgt das Betreten des Flugzeuges in klar definierten Gruppen, deren Nummer auf der Bordkarte jedes Reisenden ausgewiesen ist. Das neue Verfahren wurde nach dem Vorbild branchenweit bewährter Methoden führender Fluggesellschaften entwickelt und soll die Überlastung und das Gedränge am Gate reduzieren sowie einen ruhigeren Start jedes Fluges ermöglichen. Passagiere werden gebeten, ihre Gruppennummer zu überprüfen und erst dann einzusteigen, wenn ihre Gruppe aufgerufen wird. Laura Vecvanaga-Puķīte, Senior Vice President Ground Operations und Customer Care bei Air Baltic, betonte, daß das neue System die Effizienz steigern und die Pünktlichkeit verbessern soll. Der Ablauf des gestaffelten Boardings sieht vor, daß vor allen anderen Passagieren das Pre-Boarding für Familien mit kleinen Kindern, unbegleitete Minderjährige und Reisende mit besonderem Betreuungsbedarf stattfindet. Es folgen die Business Class-Passagiere und die VIP- und Executive-Mitglieder des Air Baltic Club in Gruppe 1. Gruppe 2 umfaßt Reisende mit Economy FLEX-Tickets, Geschäftsreisende und Passagiere mit vorab bezahltem schwerem Handgepäck. Anschließend steigen die Gruppen 3 bis 5 gestaffelt entsprechend ihrer Sitzplatzzuweisung ein. Die lettische Fluggesellschaft verbindet die baltischen Staaten mit rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion.

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Airbus weiht hochautomatisierte Halle für A321XLR-Tanks in Augsburg ein

Airbus hat an seinem Standort in Augsburg eine neue, hochautomatisierte Produktionshalle eingeweiht, die eine zentrale Rolle bei der Fertigung des Rear-Centre-Tanks (RCT) für das neue Langstreckenflugzeug A321XLR (eXtra Long Range) spielen wird. Die Eröffnung fand im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und lokaler Würdenträger statt. Die neue Halle ist Teil einer umfassenden Modernisierungs- und Digitalisierungsstrategie des Airbus-Konzerns und soll die Kapazitäten zur A320-Familienproduktion bis zum Jahre 2027 auf 75 Flugzeuge pro Monat steigern. Der Augsburger Standort wird damit zu einem Schlüsselstandort für die Realisierung der erweiterten Reichweite der A321XLR, einem Verkaufsschlager mit derzeit über 500 Bestellungen. Augsburg als Technologiezentrum für die A321XLR Der Airbus-Standort Augsburg nimmt mit der neuen Fertigungsstätte eine Schlüsselposition innerhalb des Airbus-Verbundes ein. André Walter, Chef der zivilen Flugzeugproduktion von Airbus in Deutschland, betonte die strategische Bedeutung der Investition: „Der Airbus-Standort Augsburg ist maßgeblich an der Fertigung der A321XLR beteiligt. Mit unserer neuen hochmodernen Fertigungshalle für den RCT bauen wir nun die Kapazitäten zur Herstellung von A321-Flugzeugrümpfen aus und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung unseres Ratenhochlaufs.“ Die neue Produktionshalle erstreckt sich über nahezu 12.000 Quadratmeter und bietet Arbeitsplätze für mehr als 250 Beschäftigte. Sie ist mit modernster Technologie, einem hohen Grad an Automatisierung und Digitalisierung ausgestattet. Hier werden vorgefertigte Unterbaugruppen zu einem vollständigen RCT-Modul verbunden und abgedichtet. Anschließend erfolgt die Installation von elektrischen Komponenten, dem Kraftstoffsystem, der Hydraulik, Pumpen und Ventilen, bevor das Modul einem Dichtigkeitstest unterzogen wird. Der fertige RCT wird danach zum Airbus-Standort Hamburg transportiert, wo er fest in die hintere Sektion

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Ryanair kritisiert hohe Standortkosten in Deutschland scharf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat anläßlich der Veröffentlichung ihres deutschen Verkehrsupdates für August erneut die hohen Zugangskosten am Standort Deutschland scharf kritisiert. Die Airline bezeichnete Deutschland aufgrund der exorbitanten Luftverkehrssteuer sowie der hohen Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren als den „am schlechtesten abschneidenden Luftverkehrsmarkt in Europa“. Die Zahlen für August belegten laut Ryanair, daß der deutsche Luftverkehr weiterhin deutlich unter dem Vor-Krisen-Niveau liege. Besonders teure Flughäfen wie Dresden (minus 62 Prozent unter Vorkrisenniveau), Berlin (minus 72 Prozent) und Leipzig (minus 77 Prozent) befänden sich im Sinkflug. Der gesamte deutsche Luftverkehrsmarkt erreichte 2025 nur eine Erholung von 91 Prozent im Vergleich zu 2019. Dies stehe in starkem Gegensatz zu Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die ihre Luftverkehrssteuern abgeschafft und die Zugangskosten gesenkt hätten, um das Wachstum nach der Covid-Krise zu fördern und in denen die Verkehrserholung über 100 Prozent liege. Die Fluggesellschaft moniert das anhaltende Versäumnis der Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag zugesagte Senkung der Zugangskosten umzusetzen. Ryanair fordert die Bundesregierung erneut dringend auf, das Luftverkehrssystem in Deutschland durch die Abschaffung der schädlichen Luftverkehrssteuer und die Senkung von Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren zu sanieren. Der Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, Dara Brady, kündigte an, daß die Fluggesellschaft andernfalls gezwungen sei, die Kapazität im Winter 2025 weiter zu reduzieren, was die Anbindung und Erholung des Tourismus zusätzlich schwächen werde. Sollte die Regierung jedoch handeln, stellte Ryanair eine Verdoppelung des Verkehrsaufkommens in Aussicht, verbunden mit einer Investition von drei Milliarden US-Dollar in neue Flugzeuge und Strecken.

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Leiche in Flugzeugfahrwerk am Flughafen Charlotte entdeckt

Am Sonntagmorgen, den 28. September 2025, wurde am Flughafen Charlotte Douglas International im Bundesstaat North Carolina, USA, eine Leiche im Fahrwerkschacht eines Langstreckenflugzeuges der American Airlines entdeckt. Der Jet war zuvor aus Europa eingetroffen. Die genaue Flugnummer sowie der europäische Abflugort der Maschine wurden von den Behörden nicht genannt. American Airlines fliegt Charlotte aus mehreren europäischen Großstädten, darunter Frankfurt, München, London-Heathrow, Madrid und Rom, an. Die Entdeckung machten die Wartungsteams des Flughafens gegen 9 Uhr. Die gerufene Polizei von Charlotte-Mecklenburg erklärte die Person noch an Ort und Stelle für verstorben. Die Behörden hielten sich mit weiteren Angaben zur Identität des Toten und den genauen Umständen der Tragödie zurück. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, um die Herkunft der Person und die genauen Umstände ihres Todes zu klären. Es wird vermutet, daß es sich bei dem Toten um einen sogenannten Flugzeugblinden Passagier handelt. Fälle, in denen Menschen versuchen, sich im Fahrwerksschacht von Flugzeugen zu verstecken, um in ein anderes Land zu gelangen, sind zwar selten, stellen jedoch ein extrem hohes Risiko dar. Die Überlebenschancen sind durch die extrem niedrigen Temperaturen und den Mangel an Sauerstoff in Reiseflughöhen von über zehntausend Metern äußerst gering. Die Entdeckung in Charlotte Douglas, einem der größten Drehkreuze der American Airlines, wirft erneut Fragen zur Sicherheit und zu den Kontrollen an den europäischen Abflughäfen auf.

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Swiss beschäftigt 400 Flugbegleiter im Überschuß

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) beschäftigt nach einem Pressebericht derzeit rund 400 Flugbegleiter mehr, als sie für ihren aktuellen Flugbetrieb benötigt. Dies entspricht in etwa jedem zwölften Mitarbeiter in dieser Berufsgruppe. Die Zeitung Schweiz am Wochenende berichtete unter Berufung auf interne Informationen der Lufthansa-Tochter über den Personalüberschuß. Der Überschuß resultiert dem Bericht zufolge aus einer Diskrepanz zwischen der hohen Zahl neu rekrutierter Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren und der gleichzeitigen Reduzierung des Flugprogramms. Die Airline mußte ihren Flugplan in den vergangenen Monaten aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Piloten einschränken. Die Besatzungsmitglieder in der Kabine wurden jedoch in Erwartung eines vollständigen Wiederanlaufs des Flugbetriebes weiterhin eingestellt. Laut einer Sprecherin der Swiss sind derzeit keine Entlassungen des Kabinenpersonals vorgesehen. Um den Personalstand an die momentane Betriebssituation anzupassen, nimmt die Fluggesellschaft jedoch aktiv Anträge der Mitarbeiter für Pensumreduktionen und unbezahlte Ferien entgegen. Dieses Vorgehen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Methode, um Personalüberhänge in administrativen oder operativen Bereichen ohne Kündigungen zu bewältigen und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die Swiss hat als Teil der Lufthansa Group in der Schweiz eine Schlüsselrolle inne.

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Wirtschaftlicher Druck in Sachsen: Lufthansa zieht Bodenpersonal aus Leipzig und Dresden ab

Die Lufthansa-Gruppe vollzieht einen harten Einschnitt an den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden und entläßt ihr gesamtes Bodenpersonal an diesen Standorten. Von der Maßnahme sind rund 130 Mitarbeiter der Konzerntöchter Airport Services Leipzig GmbH (ASL) und Airport Services Dresden GmbH (ASD) betroffen. Als Hauptgrund nannte die Fluggesellschaft die wirtschaftlich unrentable Situation, welche durch hohe Betriebskosten und eine unzureichende Erholung des innerdeutschen Flugverkehrs nach den Belastungen der vergangenen Jahre bedingt sei. Mit dem Wechsel zum Winterflugplan Ende Oktober sollen die Aufgaben der Lufthansa-Tochterfirmen an zwei Unternehmen der Mitteldeutsche Flughafen AG übergehen. Der Schritt wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Rahmenbedingungen des Luftverkehrsstandortes Deutschland. 130 Mitarbeiter vor dem Verlust des Arbeitsplatzes Die Entscheidung der Lufthansa, das Bodenpersonal an den beiden sächsischen Airports abzuziehen, wurde von der Konzernsprecherin Anja Lindenstein bestätigt, nachdem bereits regionale Zeitungen wie die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Sächsische Zeitung“ darüber berichtet hatten. Die betroffenen Angestellten der ASL und ASD waren bisher für die Abfertigung der Lufthansa-Maschinen sowie für die Flugzeuge der Konzerngeschwister Eurowings, Austrian Airlines und Swiss zuständig. Diese Dienstleistungen umfaßten unter anderem die Gepäckabfertigung, die Einweisung der Flugzeuge und verschiedene logistische Aufgaben auf dem Rollfeld. Der Verlust von rund 130 Arbeitsplätzen in der Region ist ein empfindlicher Schlag für die betroffenen Familien und die lokale Wirtschaft. Die Lufthansa hat zwar zugesichert, daß für die betroffenen Beschäftigten ein „sozial fairer und überdurchschnittlicher Ausgleich für den Verlust ihrer Arbeitsplätze“ vereinbart wurde. Zudem bestehe die Möglichkeit, sich auf freie Stellen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu bewerben, was laut Lindenstein bereits in Teilen

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Flughäfen fordern Entlastung für Reisende und mehr Flugziele

Anläßlich des Welttourismustages am 27. September 2025 haben die deutschen Flughäfen die Bundesregierung zu einer drastischen Senkung der staatlichen Standortkosten aufgerufen. Der ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) betont, daß bezahlbares Reisen für Familien gesichert werden müsse. Die steigenden Kosten würden das Reisen für viele Menschen zunehmend erschweren, obwohl touristische Mobilität eine essentielle Rolle für Millionen von Bürgern spiele. Die Analyse der beliebtesten Flugziele der Deutschen im Sommer 2025 zeigt, daß Reisen über die reine Urlaubsreise hinausgeht. Neben klassischen Ferienregionen wie Palma de Mallorca, Antalya, Heraklion und Hurghada stehen auch Städte mit starken familiären Bindungen im Vordergrund, darunter Istanbul und Sofia. Die ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach unterstrich, daß der Tourismus nicht nur ein Wirtschaftsfaktor sei, sondern auch eine gelebte Verbindung zwischen Kulturen, Generationen und Herzen darstelle. Neben der Forderung nach finanzieller Entlastung verlangen die deutschen Flughäfen eine stärkere Konnektivität. Eine mutige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik sei notwendig, um dem Luftverkehr die Möglichkeit zu geben, am internationalen Wachstumsmarkt teilzuhaben. Die Stärke der direkten Anbindung an die Welt sei ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Tourismus und Wirtschaft in Deutschland. Die Flughäfen sehen sich als das Rückgrat dieser Verbindungen und fordern, daß das Angebot an Flugzielen und Strecken nicht weiter reduziert werden darf. Der Welttourismustag, der seit 1980 von der Welttourismusorganisation (UNWTO) begangen wird, dient der Bewußtseinsstärkung für die vielfältige Bedeutung des Tourismus, welche die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aspekte umfaßt. Die Forderungen des ADV spiegeln die Sorge der Branche wider, im internationalen Wettbewerb zurückzufallen, wenn die Rahmenbedingungen, insbesondere die staatlichen Abgaben, nicht zugunsten

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Azul und GOL begraben Pläne für brasilianischen Mega-Carrier

Die brasilianische Luftfahrtlandschaft wird nicht durch die Entstehung eines Mega-Carriers umgekrempelt. Azul Linhas Aéreas hat die kommerziellen Gespräche über eine Fusion mit der Abra Group-Tochter GOL Linhas Aéreas Inteligentes offiziell beendet. Die Verhandlungen, die auf einer unverbindlichen Vereinbarung vom Januar 2025 basierten, wurden am 25. September 2025 eingestellt. Dieser strategische Bruch wird durch die gleichzeitige Beendigung der im Mai 2024 geschlossenen Codeshare-Vereinbarung unterstrichen. Während Azul, die größte Fluggesellschaft Brasiliens nach Flugfrequenz und bedienten Städten, sich primär auf die finanzielle Restrukturierung im Rahmen des Chapter 11-Verfahrens konzentriert, bleibt GOL durch die Abra Group offen für zukünftige Gespräche. Die Folge ist eine intensivierte Konkurrenz auf dem heimischen Markt, von der möglicherweise der Wettbewerber LATAM Airlines profitieren könnte. Das Ende eines Mega-Carrier-Traumes Die geplante Fusion von Azul und GOL hätte zur Entstehung des größten Inlands-Carriers Brasiliens und eines der größten in Lateinamerika geführt. Die kombinierte Flotte hätte rund 330 Flugzeuge umfaßt und beinahe 300 nationale und internationale Ziele bedient. Ein Zusammenschluß dieser Größenordnung hätte jedoch nicht nur die Marktstruktur Brasiliens drastisch verändert, sondern auch eine Konzentration von etwa 75 Prozent der gesamten Kapazität in den Händen von nur zwei großen Fluggesellschaften (dem fusionierten Unternehmen und LATAM) bedeutet. Ein solches Ausmaß hätte unweigerlich eine intensive Prüfung durch die brasilianischen Kartellbehörden nach sich gezogen. Nach der Einreichung der Mitteilung über das Ende der Fusionsgespräche begründete Azul den Schritt damit, daß man sich weiterhin auf die Stärkung der Kapitalstruktur konzentrieren müsse. Azul befindet sich seit Mai 2025 im US-amerikanischen Insolvenzverfahren nach Chapter 11. GOL äußerte sich

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