Der Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, Lilihill Group, wollte die Anteile aufstocken und befand sich dazu mit der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten in Verhandlungen. Nun sollen diese zumindest vorläufig gescheitert sein, berichtet der Österreichische Rundfunk unter Berufung auf Verhandlerkreise. Offiziell bestätigen will die Berichterstattung des ORF (noch) niemand, allerdings gelten die Fronten zwischen öffentlicher Hand und dem privaten Investor bereits seit einiger Zeit als verhärtet. Lilihill kündigte vor etwa 1,5 Jahren große Investitionen, die auch den Neubau des Terminals vorgesehen haben, doch umgesetzt wurde nicht viel. Zwei in die Jahre gekommene Hangars wurden aus statischen Gründen dem Erdboden gleich gemacht und ein ehemaliger Laudamotion-Manager wurde für das Airline-Marketing angestellt. Bereits vor der Corona-Pandemie war in Klagenfurt nicht sonderlich viel los. Ganzjährig wurden nur die Ziele Köln/Bonn und Wien bedient. Temporär gab es immer wieder saisonale Linien- und Charterstrecken, doch ansonsten war es ruhig an Kärntens Flughafen. Die Krise führte nun dazu, dass der Airport erneut überhaupt keine regelmäßigen Flüge hat und abermals die Betriebszeiten, auf die beispielsweise die General Aviation angewiesen ist, stark ausgedünnt hat. Zukunft der Wien-Anbindung offen Die Rückkehr von Eurowings gilt als nicht gefährdet, jedoch sieht es im Fall der Austrian Airlines ein wenig anders aus. Die österreichische Lufthansa-Tochter wird mit Ende März 2021 den Betrieb des einzigen Turboprop-Musters, DHC Dash 8-400, beenden. Das kleinste Muster wird dann der Embraer 195 sein. Die Kosten für den Einsatz des Regionaljets auf dieser Ultrakurzstrecke liegen deutlich über jenen der Dash. Dass die Nachfrage auf Klagenfurt-Wien in den letzten