Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Österreich feiert erstes Kinofest mit Einheitspreis

Am Samstag, 13. September 2025, findet in Österreich zum ersten Mal das Kinofest statt. Die Veranstaltung, die vom Fachverband der Kinos der Wirtschaftskammer Österreich organisiert wird, bietet Kinotickets an diesem Tag zum Einheitspreis von 5,90 Euro an. Die Initiative orientiert sich am Erfolg ähnlicher Formate in Deutschland und dient als Auftakt in die kommende Herbst- und Wintersaison. Alle Standorte der Kinokette Cineplexx nehmen an der Aktion teil. Für die Besucher stehen verschiedene Filmgenres zur Auswahl. Zu sehen sind unter anderem Familienfilme wie „Die Gangster Gang 2“ und Horrorfilme wie „Conjuring 4“. Das Programm umfaßt zudem Komödien wie „Kanu des Manitu“ sowie Dramen und Romanzen. Die Veranstaltung soll die Vielfalt des Kinos hervorheben. Der Vorverkauf für das Kinofest hat bereits begonnen.

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Hahnair erweitert globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines

Der Ticketingdienstleister Hahnair hat sein globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines erweitert. Die neuen Partner verteilen sich auf verschiedene Kooperationsmodelle. Das Unternehmen arbeitet nun mit mehr als 350 Fluggesellschaften zusammen und ermöglicht diesen den Ticketvertrieb über 100.000 Reisebüros in 190 Märkten. Hahnair fungiert als Zwischenhändler für Airlines, die auf diesem Weg in Regionen ohne eigene Vertretung Flugtickets verkaufen wollen. Acht der neuen Fluggesellschaften haben Interline-Vereinbarungen mit Hahnair geschlossen. Neun Airlines sind über den Codes X1 in den globalen Buchungssystemen verfügbar. Drei Unternehmen nutzen eine Dual-Partner-Lösung, die beide Vertriebswege umfaßt. Der Ausbau des Partnernetzwerks soll den Fluggesellschaften neue Vertriebskanäle eröffnen.

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Skyguide meldet deutlichen Gewinn und steigende Verkehrszahlen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide, verantwortlich für die sichere und effiziente Lenkung des Luftverkehrs über den Alpen, hat ein beeindruckendes Comeback hingelegt. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren, die durch externe Faktoren wie die globale Reisekrise stark beeinflußt waren, meldet das Unternehmen für das erste Halbjahr des laufenden Jahres ein positives Nettoergebnis von acht Millionen Schweizer Franken. Diese Zahl ist nicht nur ein Indikator für die wirtschaftliche Erholung des Unternehmens, sondern auch ein Zeichen für die allgemeine Belebung des Flugverkehrs. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Skyguide sogar mit einem Nettogewinn von mehr als 40 Millionen Schweizer Franken, was die Stärke des Aufwärtstrends unterstreicht. Parallel zur wirtschaftlichen Genesung hat die Flugsicherung auch operativ Bestleistungen erzielt, indem sie in den ersten sechs Monaten des Jahres über 868.000 Flüge sicher und pünktlich durch den Schweizer Luftraum geleitet hat. Die jüngsten Zahlen spiegeln nicht nur die Rückkehr der Reisenden wider, sondern auch die Fähigkeit der Organisation, mit den steigenden Anforderungen fertig zu werden und in strategische Bereiche zu investieren. Finanzieller Höhenflug: Das erste positive Halbjahr und optimistische Prognosen Die finanzielle Erholung von Skyguide ist bemerkenswert, wenn man die jüngste Vergangenheit des Unternehmens betrachtet. Während der Pandemie brach der Luftverkehr nahezu vollständig zusammen, was die Einnahmen der Flugsicherung massiv einbrechen liess. Im Jahr 2021 mußte Skyguide noch einen dreistelligen Millionenverlust verkraften, der nur durch staatliche Kredite und Beihilfen abgefedert werden konnte. Der nun vorliegende Gewinn von acht Millionen Franken im ersten Halbjahr des Jahres 2025 ist somit mehr als eine rein positive Zahl – er steht symbolisch für

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LOT Polish Airlines präsentiert Kabinendesign für Airbus A220

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat Entwürfe für die Kabinen ihrer neuen Airbus A220-Flugzeuge vorgestellt. Die neuen Maschinen sollen ab 2027 in Dienst gestellt werden. Die A220-Flotte wird in einer Zweiklassen-Konfiguration betrieben, wobei die Sitzanordnung 2-3 beträgt. Die vom Hersteller RECARO gelieferten Sitze sollen 18 Zoll breit sein und über USB-C-Ladeanschlüsse verfügen. Das Kabinenkonzept sieht geringere Geräuschpegel und größere Stauräume für das Handgepäck vor. Zudem werde die Kabine mit einem dynamischen LED-Lichtkonzept und größeren Fenstern ausgestattet. Die Airline plant, WLAN an Bord anzubieten. Die Einführung des A220 gilt als ein Meilenstein in der Modernisierung der LOT-Flotte. Die Flugzeuge sollen künftig auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingesetzt werden.

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Yakovlev MS-21-310 nimmt die finale Hürde der Bodentests

Ein zentraler Schritt im ehrgeizigen Programm zur Entwicklung eines modernen Passagierflugzeugs auf heimischer Basis ist vollzogen: Die russische Fluggesellschaft Yakovlev hat am Standort Irkutsk die komplexen Bodentests für die zweite Ausführung der MS-21 abgeschlossen, die vollständig mit inländisch gefertigten Komponenten ausgestattet ist. Die Prüfung, die essentielle Systeme wie die Stromversorgung, die Hydraulik, die Steuerung und die Bordelektronik umfaßte, gilt als ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Zulassung des Flugzeugs. Mit diesem Fortschritt rückt das Projekt, das die russische Zivilluftfahrt modernisieren und von ausländischen Zulieferern unabhängiger machen soll, einen entscheidenden Schritt voran. Die erfolgreichen Frequenztests stellen sicher, daß die Struktur des Flugzeugs allen Belastungen des Flugbetriebs standhält und keine gefährlichen Resonanzen entwickelt. Dieser Erfolg unterstreicht das Engagement des Staatskonzerns Rostec und der daran beteiligten Unternehmen, das strategisch wichtige Vorhaben zur Gänze mit eigener Technologie zu realisieren. Die Strategie der Eigenständigkeit: Warum die heimische Fertigung im Fokus steht Das Projekt der MS-21 (Magistralny Samoljot 21. weka, zu Deutsch: Passagierflugzeug des 21. Jahrhunderts) hat eine lange und bewegte Geschichte. Ursprünglich als Gemeinschaftsprojekt mit internationalen Partnern konzipiert, sah der erste Prototyp eine breite Palette an westlicher Technologie vor, darunter Triebwerke des amerikanischen Herstellers Pratt & Whitney und Avionik von Rockwell Collins. Die ersten Flugzeuge wurden mit diesen Systemen ausgestattet und absolvierten bereits umfangreiche Flugtests. Ziel war es, ein Flugzeug zu schaffen, das mit den etablierten Modellen von Airbus und Boeing konkurrieren kann. Doch der Zugriff auf westliche Komponenten und Bauteile wurde durch geopolitische Entwicklungen massiv erschwert. Dies zwang die russische Luftfahrtindustrie zu

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Durchwachsene Bilanz der Freibäder in Niederösterreich

Die rund 140 Bäderbetriebe in Niederösterreich ziehen eine nüchterne Bilanz der abgelaufenen Saison. Laut Harald Gölles, Sprecher der Bäderbetriebe in der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), verzeichneten die Bäder einen durchschnittlichen Rückgang von 20 Prozent bei den Besucherzahlen und im Umsatz. Die Besucherzahlen sind demnach vor allem wegen des verregneten Wetters im Mai und Juli stark eingebrochen. Einige Betriebe mußten einen Rückgang von bis zu 44 Prozent hinnehmen. Die Betriebe haben versucht, die Einbußen durch Preisanpassungen von fünf bis 25 Prozent teilweise auszugleichen. Der Bäderbesuch bleibe aber weiterhin leistbar. Die Bäderbetriebe sind neben den Wetterbedingungen auch mit hohen Energiekosten und Personalengpässen konfrontiert, besonders bei Aufsichtspersonal. Zur Kostenreduktion wurden bauliche Maßnahmen und Einsparungen vorgenommen. Die WKNÖ fordert kreative Konzepte und finanzielle Unterstützung, um den Erhalt der Bäder zu sichern. Ein Großteil der Bäder schließt mit Schulbeginn. Die Wirtschaftskammer NÖ verweist auf die Bedeutung der Bäder als öffentliche Aufgabe für Schwimmausbildung und Gesundheitsförderung und schlägt unter anderem interkommunale Kooperationen als Modell vor.

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Flughafen Zürich sammelt Spenden mit Charity Wasser

Durch den Verkauf von Charity Wasser am Flughafen Zürich sind im ersten Halbjahr 2025 Spenden in Höhe von 198.635 Schweizer Franken zusammengekommen. Der Erlös wurde an die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft übergeben. Die Flughafen Zürich AG und das Reisehandelsunternehmen Avolta (ehemals Dufry) führen das Spendenprojekt seit 2014 durch. Pro verkaufter Flasche Mineralwasser werden 50 Rappen an eine wechselnde gemeinnützige Organisation gespendet. Die MS-Gesellschaft war von Januar bis Juni 2025 die begünstigte Organisation. Sie plant, die Spende für die Unterstützung von rund 18.000 Betroffenen in der Schweiz einzusetzen. Von Juli bis Dezember 2025 geht der Erlös an die Stiftung allani Kinderhospiz Bern, das erste Kinderhospiz der Schweiz. Die MS-Gesellschaft ist die zehnte Organisation, die im Rahmen des Projektes unterstützt wurde. Zu den früheren Empfängern gehören unter anderem die Stiftung Wisli und das Kinderspital Zürich.

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Das Königreich am Horizont: Riyadh Air rüstet sich für den Start

Die neue nationale Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Riyadh Air, nähert sich mit großen Schritten ihrem offiziellen Start. In einem symbolträchtigen Schritt hat das Unternehmen nun Bilder ihres ersten eigens gebauten Großraumflugzeugs veröffentlicht, einer Boeing 787-9, die in der Endmontagehalle in Charleston, South Carolina, zu sehen ist. Die Maschine trägt bereits das unverwechselbare Logo der Fluggesellschaft auf dem Leitwerk und signalisiert damit, dass die Vorbereitungen für den geplanten Betriebsstart im vierten Quartal 2025 auf Hochtouren laufen. Mit einer ambitionierten Flottenstrategie und einer luxuriösen Kabinenausstattung positioniert sich die Airline als neuer Player im internationalen Flugverkehr, der das Königreich als globalen Knotenpunkt etablieren soll. Der Aufbau einer modernen Flotte Die Fotos, die am 26. August 2025 auf dem offiziellen X-Account (ehemals Twitter) der Fluggesellschaft veröffentlicht wurden, zeigen das Flugzeug in einem weit fortgeschrittenen Zustand der Fertigstellung. Obwohl dies die erste Maschine ist, die direkt für Riyadh Air gebaut wurde, ist sie nicht die erste Boeing 787-9 im Design der neuen saudi-arabischen Fluggesellschaft. Bereits im Januar 2025 hatte Riyadh Air einen von Oman Air übernommenen Dreamliner erhalten. Dieses Flugzeug diente in den vergangenen Monaten als Trainings- und Schulungsplattform für die Crew und wurde auch bei verschiedenen Werbeveranstaltungen und auf internationalen Luftfahrtmessen, wie der Paris Air Show 2025, eingesetzt. Die Wahl der Boeing 787-9, auch bekannt als Dreamliner, ist ein strategischer Schachzug. Das Flugzeug ist für seine Wirtschaftlichkeit und Reichweite bekannt, was es ideal für Langstreckenflüge macht. Riyadh Air hat fest fixe Orders für 39 dieser Maschinen bei Boeing platziert und sich zusätzlich Optionen für 33 weitere

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DRF Luftrettung stattet Hubschrauber mit Rettungsbojen aus

Die DRF Luftrettung hat alle ihre 31 Hubschrauberstationen in Deutschland mit einer neuen Rettungsboje ausgestattet. Der aufblasbare Schwimmkörper mit dem Namen Restube automatic kann bei Wasserrettungseinsätzen gezielt aus der Luft abgeworfen werden, um ertrinkenden Personen sofortigen Auftrieb zu verschaffen. Die Boje soll als lebensrettende Soforthilfe dienen, bis Wasserrettungskräfte eintreffen. Laut Udo Laux, Flottenchef Region Ost, sei das System besonders sinnvoll für Hubschrauber, die nicht über eine Rettungswinde verfügen. Das System kann in diesen Fällen eine aktive Rettungsmaßnahme aus der Luft ermöglichen. Die Restube automatic-Boje wird griffbereit auf der linken Cockpitseite verstaut. Beim Kontakt mit der Wasseroberfläche bläst sich die Boje dank einer integrierten CO2-Patrone automatisch auf. Die DRF Luftrettung sieht die flächendeckende Ausstattung ihrer Flotte als einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Notfallversorgung und zur Optimierung der Rettungskette. Die DRF Luftrettung ist eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Filderstadt leistete im Jahr 2024 über 35.000 Einsätze und wird durch Fördermitglieder unterstützt.

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Ryanair friert Wachstum in Belgien ein und kritisiert EU-Luftverkehrspolitik

Die Fluggesellschaft Ryanair hat bekanntgegeben, ihr Wachstum in Belgien im Winterflugplan 2025 einzufrieren. Als Grund nannte das Unternehmen höhere Flughafengebühren in Zaventem und eine erhöhte Luftverkehrssteuer in Belgien. Die Airline wird 119 Strecken in Belgien anbieten. Gleichzeitig werden drei neue Routen ab Brüssel-Süd Charleroi nach Katowice, Salerno und Volos eingeführt. Im Gegenzug wird der Verkehr am Flughafen Zaventem um sechs Prozent reduziert. Die Erhöhung der Luftverkehrssteuer von zwei auf fünf Euro pro Passagier wird von Ryanair als weiterer Grund für die Entscheidung angeführt. Die Ankündigung nutzte Ryanair-Chef Michael O’Leary für eine Kritik an der Luftverkehrspolitik der Europäischen Union. Er warf der EU-Kommission vor, bei der Reform der Flugverkehrskontrolle nicht entschieden genug zu handeln. Als Beispiel nannte er die Flugausfälle im Juli 2025 infolge eines Streiks der französischen Fluglotsen, welche auch Überflüge betroffen hätten. Ryanair fordert von der Kommission die Reform der Flugverkehrskontrolle, insbesondere den Schutz von Überflügen während Streiks. Der Airline-Chef rief auch dazu auf, eine Angleichung der Abgaben an internationale Regeln vorzunehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften zu sichern.

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