Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Alaska Airlines präsentiert Boeing 737 im „The Princess and the Frog“-Design

Die amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat in Kooperation mit dem Disneyland Resort eine neue Flugzeugsonderlackierung vorgestellt. Die Boeing 737-800 der Airline, die am Portland International Airport enthüllt wurde, ist von Disneys Animationsfilm „The Princess and the Frog“ inspiriert und feiert die neue Attraktion „Tiana’s Bayou Adventure“ im Disneyland Park in Anaheim, Kalifornien. Das aufwendig gestaltete Flugzeug zeigt Prinzessin Tiana sowie weitere Charaktere aus dem Film wie Louis den Alligator, Mama Odie und Prinz Naveen. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden mehr als 2000 Arbeitsstunden in das detaillierte Design investiert. Der Jungfernflug der Maschine führte von Portland nach Santa Ana in Kalifornien, in unmittelbarer Nähe zum Disneyland Resort. Diese Sonderlackierung ist bereits die neunte, die im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen Alaska Airlines und dem Disneyland Resort entstanden ist und die erste, die eine Disney-Prinzessin zeigt. Die Enthüllung des Flugzeugs fällt in die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des Disneyland Resorts, die am 17. Juli 2025 beginnen und bis zum Sommer 2026 andauern sollen. Die Attraktion „Tiana’s Bayou Adventure“, die die Inspiration für die Lackierung lieferte, wurde bereits im Juni 2024 im Magic Kingdom in Walt Disney World eröffnet und ersetzte dort die beliebte „Splash Mountain“-Bahn. Die Attraktion entführt die Besucher in die Welt des Films und erzählt die Geschichte von Prinzessin Tiana nach den Ereignissen des Films. Die Sonderlackierung soll die Passagiere von Alaska Airlines auf ihren Reisen verzaubern und auf das neue Erlebnis im Disneyland einstimmen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierungsnummer N596AS wird in den kommenden Jahren

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Condor halbiert Verluste und plant Flottenwachstum trotz Lieferengpässen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat im vergangenen Geschäftsjahr 2023/24 deutliche Fortschritte bei der operativen Leistung erzielt und ihren Konzernverlust im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Wie Finanzchef Björn Walther bekannt gab, belief sich der Jahresfehlbetrag auf 62 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte der Umsatz um rund 16 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Firmenchef Peter Gerber äußerte sich zwar vorsichtig bezüglich einer konkreten Prognose für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September 2025, signalisierte jedoch aufgrund des positiven operativen Trends eine „positive Erwartung“. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte der Verlust noch bei 122 Millionen Euro gelegen, und im Jahr 2021/22 belief er sich sogar auf knapp 321 Millionen Euro. Diese signifikante Reduzierung des Verlustes deutet auf eine erfolgreiche Restrukturierung und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der Airline hin. Trotz der Herausforderungen im Luftverkehrssektor konnte Condor im abgelaufenen Geschäftsjahr eine erfreuliche Steigerung der Passagierzahlen verzeichnen. Bei einer hohen Platzauslastung von 91,6 Prozent flogen rund 8,5 Millionen Passagiere mit der Airline, was einem Zuwachs von knapp acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie die DPA meldet. Diese hohe Auslastung zeigt, dass die Nachfrage nach den Flugangeboten von Condor weiterhin stark ist und die Flugzeuge gut gefüllt sind. Die Attraktivität der angebotenen Destinationen und die Preisgestaltung scheinen bei den Reisenden Anklang zu finden. Flottenausbau abhängig von Airbus-Lieferungen Condor betreibt derzeit eine Flotte von rund 60 Flugzeugen und plant, diese sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke mittelfristig spürbar zu erweitern. Firmenchef Peter Gerber betonte jedoch, dass dieses Wachstum maßgeblich von den Lieferkapazitäten

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Nationaler Streik legt belgischen Flugverkehr teilweise lahm

Ein für Dienstag, den 29. April 2025, angekündigter nationaler Streiktag in Belgien wird erhebliche Auswirkungen auf den Flugverkehr des Landes haben. Während der Flughafen Brüssel-Zaventem mit einer Reduzierung der Flüge um 30 Prozent rechnet, wird der Flughafen Brüssel-Süd-Charleroi für alle abfliegenden Flüge komplett geschlossen bleiben. Ankommende Flüge sollen in Charleroi zwar stattfinden, es wird jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hier zu Ausfällen kommen. Die landesweite Arbeitskampfmaßnahme wird von den Gewerkschaften ACV/CSC und ABVV/FGTB organisiert. Sie protestieren damit gegen die Politik der föderalen Regierung unter Premierminister Alexander De Croo. Neben den Streiks sind im ganzen Land Demonstrationen geplant, die weitere Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens erwarten lassen. Der Streik betrifft nicht nur den Luftverkehr, sondern voraussichtlich auch andere Bereiche wie den öffentlichen Nahverkehr und möglicherweise auch Teile der Verwaltung und Industrie. Der Flughafen Brüssel-Süd-Charleroi begründete die vollständige Schließung für Abflüge mit Personalmangel aufgrund des Streiks. Passagiere, die von diesem Flughafen abfliegen wollten, werden von ihren Fluggesellschaften bezüglich Umbuchungen oder Rückerstattungen kontaktiert. Der Brüsseler Flughafen Zaventem forderte die Fluggesellschaften auf, ihr Flugangebot um 30 Prozent zu reduzieren und warnte ebenfalls vor möglichen Verspätungen und Ausfällen auch bei ankommenden Flügen. Reisende werden dringend gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Flughafen über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren und gegebenenfalls mehr Zeit für die Abfertigung einzuplanen. Dieser nationale Streiktag ist nicht der erste in Belgien in diesem Jahr und unterstreicht die anhaltenden sozialen Spannungen im Land. Bereits in den vergangenen Wochen gab es Streiks in verschiedenen Sektoren, die das öffentliche Leben beeinträchtigten. Die Auswirkungen

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Tiroler Tourismus zieht durchwachsene Winterbilanz

Der Tiroler Tourismus verzeichnet für die laufende Wintersaison ein leichtes Minus bei Ankünften und Übernachtungen, nachdem eine starke erste Hälfte durch eine schwächere zweite Periode ausgeglichen wurde. Laut der Zwischenbilanz per Ende März liegen die Ankünfte um 0,8 Prozent und die Übernachtungen um 1,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Verschiebung des Ostertermins in den April lässt jedoch erwarten, daß die Saison insgesamt ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen wird. Für den kommenden Sommer zeigen sich die Branchenvertreter zuversichtlich und betonen die weiterhin bedeutende Rolle des Tourismus für die Tiroler Wirtschaft. Die Wintersaison, die noch bis zum 30. April dauert, zeigte von November bis Jänner eine sehr positive Entwicklung. Die zweite Hälfte wurde jedoch durch geringen Naturschnee, eine verhaltene Nachfrage auf den Märkten und das Fehlen eines Schalttags beeinträchtigt, was trotz guter Pistenbedingungen zu einem leichten Rückgang führte. Nach fünf von sechs Monaten wurden 24,1 Millionen Übernachtungen und 5,5 Millionen Ankünfte registriert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb bei 4,4 Tagen konstant. Tourismuslandesrat Mario Gerber hob das große Engagement der Branche hervor, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und die Nebensaison durch Veranstaltungen zu beleben. Eine erste Wertschöpfungsberechnung des MCI Tourismus für die Wintersaison 2024/25 ergab 3,6 Milliarden Euro, was inflationsbereinigt nur minimal unter dem Vorjahr liegt. Das saisonale Tourismusbarometer zeigte, daß 60 Prozent der Beherbergungsbetriebe mit dem wirtschaftlichen Ergebnis zufrieden sind. Die Entwicklung auf den wichtigsten Herkunftsmärkten war gemischt: Während die Übernachtungen deutscher Gäste um 4,7 Prozent auf 12,0 Millionen sanken, gab es Zuwächse aus den Niederlanden (+4,2%) und Österreich (+2,2%). Bei den Unterkünften verzeichneten

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Cargolux erhält Entschädigung von der Europäischen Kommission

Die Luxemburger Frachtfluggesellschaft Cargolux hat eine Entschädigung in Höhe von 9.167.720,98 Euro von der Europäischen Kommission erhalten. Dies geht aus einem Entwurf der Änderungen zum EU-Haushalt 2025 hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde. Der Betrag entspricht der Erstattung von Zinsen auf Kartellstrafen, die gegen die Fluggesellschaft verhängt wurden, deren Höhe jedoch im Nachhinein reduziert oder aufgehoben wurde. Der Fall hat eine lange juristische Geschichte, die bis ins Jahr 2010 zurückreicht und auf die praktizierte illegale Praxis von Frachtfluggesellschaften zurückzuführen ist. Doch die Rückzahlung der Zinsen stellt einen Schlussstrich unter einen langwierigen Streit zwischen Cargolux und der Europäischen Kommission dar. Die Ausgangslage: Das Kartellverfahren und die Strafen Im Jahr 2010 verhängte die Europäische Kommission eine Sammelstrafe von insgesamt 799 Millionen Euro gegen elf Luftfrachtgesellschaften, darunter auch Cargolux, wegen der Beteiligung an einem Kartell. Dieses Kartell hatte von 1999 bis 2006 Preissurkosten für Luftfracht in Europa koordinierte. Konkret ging es um illegale Absprachen bei der Festlegung von Zuschlägen für die Luftfrachtpreise. Die betroffenen Fluggesellschaften, darunter prominente Namen wie Lufthansa, Air France-KLM und Cargolux, wurden wegen dieser wettbewerbswidrigen Praktiken zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt. Cargolux erhielt damals eine Geldbuße in Höhe von 79,9 Millionen Euro (rund 90,5 Millionen US-Dollar). Allerdings konnte das Unternehmen die Höhe der Strafe nicht sofort anfechten, da die Kommission die rechtlichen Schritte und den Hintergrund des Verfahrens als ausreichend belegbar einstufte. Dennoch gab es über die Jahre hinweg verschiedene rechtliche Herausforderungen und Berufungen, die das Urteil teilweise infrage stellten. Der Weg zur Entschädigung: Ein jahrelanger Rechtsstreit Die Auseinandersetzungen zwischen Cargolux und

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Boeing schließt „Schattenfabrik“ in Everett und konzentriert sich auf den Produktionshochlauf der 787 in Charleston

Im April 2025 machte Boeing eine bedeutende Entscheidung im Zusammenhang mit der Produktion des Langstreckenflugzeugs 787 Dreamliner. Nach jahrelangen Qualitätsproblemen und einer Verlagerung der Endmontage in das Werk in Charleston, South Carolina, hat der Flugzeugbauer nun das Stammwerk in Everett, Washington, endgültig aus dem Produktionsprozess der 787 entfernt. Die sogenannten „Schattenfabrik“-Aktivitäten, bei denen in Everett noch weiterhin Nacharbeiten und Qualitätsprüfungen an der 787 durchgeführt wurden, gehören nun der Vergangenheit an. Boeing konzentriert sich nun vollständig auf die Endmontage und den Produktionshochlauf im Werk Charleston, was einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Unternehmens darstellt. Bereits seit 2021 wird die Endmontage der Boeing 787 ausschließlich im Werk in Charleston durchgeführt. Der Standort in South Carolina hatte die Produktion nach und nach übernommen, während in Everett noch weiterhin Personal und Anlagen für Qualitätsprüfungen und Korrekturarbeiten an der 787 vorgehalten wurden. Diese Übergangsphase, die von vielen als „Schattenfabrik“ bezeichnet wurde, war notwendig, um die Fertigungslinien in Charleston zu stabilisieren und zu optimieren, nachdem die 787-Produktion aufgrund von Qualitätsproblemen ins Stocken geraten war. Boeing-CEO Kelly Ortberg bestätigte nun, dass das Unternehmen die letzten 787-Montagen in Everett abgeschlossen hat. „Mit der Überprüfung der letzten 787 in Everett sind wir nun in der Lage, die Schattenfabrik zu schließen und die darin gebundenen Mitarbeiter und Anlagen neuen Aufgaben zuzuweisen“, sagte Ortberg in einer Erklärung nach der Vorlage der Quartalsbilanz des Unternehmens. Dies bedeutet, dass Boeing nun auch die letzte Brücke zwischen der alten Produktionsstätte in Everett und dem neuen Hauptproduktionsstandort in Charleston abgebaut hat. Qualitätsprobleme und ihre

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Bike Aid startet bei der Tour of Türkiye

Das deutsche Radsportteam Bike Aid, gesponsert von Corendon Airlines, nimmt erneut an der 60. Ausgabe der Tour of Türkiye teil, die vom 27. April bis zum 4. Mai 2025 ausgetragen wird. Die anspruchsvolle Rundfahrt erstreckt sich über acht Etappen und mehr als 1.100 Kilometer, beginnend in Antalya und endend in Izmir. Für Bike Aid ist es eine weitere Gelegenheit, sich im internationalen Radsport zu beweisen. Corendon Airlines ist seit 2020 Hauptsponsor des Teams Bike Aid und unterstützt den Verein nicht nur bei seinen sportlichen Ambitionen, sondern auch bei sozialen Projekten. Bike Aid ist mit über 1.250 aktiven Mitgliedern der größte Radsportverein Deutschlands und setzt sich für Chancengleichheit im Leistungssport ein. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung afrikanischer Sportler, denen das Team Plattformen bietet, sich in internationalen Rennen zu etablieren und so zu mehr Vielfalt im Radsport beizutragen. Neben der Partnerschaft mit Bike Aid engagiert sich Corendon Airlines in verschiedenen anderen Sportarten und unterstützt mehrere Mannschaften und Veranstaltungen. Dazu gehören der türkische Fußballverein Alanyaspor, der englische Club Hull City, das Lauf-Event Cappadocia Ultra-Trail sowie das türkische Basketballteam Anadolu Efes. Darüber hinaus ist die Fluggesellschaft in Sportarten wie Tennis, Rudern und Segeln aktiv und betreibt in Antalya eigene Trainingszentren für Tennis und Fußball. Die Teilnahme von Bike Aid an der Tour of Türkiye unterstreicht die sportliche Ausrichtung des Teams und die fortwährende Unterstützung durch Corendon Airlines. Für die Fahrer bedeutet die Rundfahrt eine bedeutende Herausforderung und eine Chance, sich mit internationaler Konkurrenz zu messen. Die Streckenführung von der Mittelmeerküste bis zur

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Air Astana nimmt Direktflug Atyrau-Baku auf

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Streckennetz weiter aus und bietet ab dem 31. Mai 2025 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Atyrau im Westen Kasachstans und Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, an. Die Fluglinie wird die Strecke dreimal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 und A321 bedienen und damit die bestehenden Verbindungen zwischen Almaty und Baku ergänzen. Die neue Flugverbindung soll die Reisezeit zwischen den beiden Städten deutlich verkürzen. Laut Flugplan startet Flug KC277 montags und samstags um 18:30 Uhr in Atyrau und erreicht Baku um 18:55 Uhr Ortszeit nach einer Flugdauer von einer Stunde und 25 Minuten. Mittwochs erfolgt der Abflug in Atyrau um 21:35 Uhr mit Landung in Baku um 22:00 Uhr. Der Rückflug KC278 verlässt Baku montags und samstags um 19:55 Uhr und kommt um 22:30 Uhr in Atyrau an. Die Verbindung am Mittwoch startet um 23:00 Uhr in Baku und erreicht Atyrau am folgenden Tag um 01:35 Uhr. Die Aufnahme dieser neuen Direktverbindung unterstreicht das Bestreben von Air Astana, die Konnektivität zwischen Kasachstan und den Nachbarstaaten in der Region zu verbessern. Atyrau ist eine bedeutende Industriestadt in Kasachstan, insbesondere im Bereich der Öl- und Gasförderung, während Baku ein wichtiges politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Aserbaidschans darstellt. Die neue Flugstrecke dürfte somit sowohl für Geschäftsreisende als auch für den touristischen Austausch von Bedeutung sein. Air Astana bietet bereits bestehende Flugverbindungen von Almaty, der größten Stadt Kasachstans, nach Baku an, welche während der Sommermonate ebenfalls dreimal wöchentlich durchgeführt werden. Die neue Direktverbindung von Atyrau erweitert das Angebot für

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Fortsetzung der KI-Workshopreihe für Niederösterreichs Tourismus

Die erfolgreiche Weiterbildungsreihe „KI IM TOURISMUS“, eine Initiative der Niederösterreichischen Werbung und des Hauses der Digitalisierung, wird ab Juni 2025 fortgesetzt. Ziel der kostenfreien Workshops ist es, Tourismusbetriebe in Niederösterreich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen, damit diese KI-gestützte Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen können. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit für Tourismusbetriebe, digitale Entwicklungen sinnvoll zu integrieren, und hob hervor, daß die Workshopreihe hierbei Orientierung und Anreize zur aktiven Auseinandersetzung mit KI-Potentialen biete. Seit dem Start der Reihe haben bereits über 440 Teilnehmer aus allen sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs das Angebot genutzt. Die Rückmeldungen zeigten ein großes Interesse an praxisnahen Inhalten. Die neue Staffel der Workshops wurde in Zusammenarbeit mit Philipp-Thomas Müller, einem Experten für datenbasiertes Marketing mit Schwerpunkt auf KI-gestützter Angebotsentwicklung und Marketing, weiterentwickelt. Die Veranstaltungen sollen konkrete Antworten auf Fragen der Betriebe liefern, beispielsweise zur Verbesserung von Buchungsprozessen, zum Einsatz von KI im Gästeservice und zur Effizienzsteigerung in der Kommunikation. Das Haus der Digitalisierung unterstreicht die Relevanz von KI im touristischen Alltag und die Wichtigkeit, daß Unternehmen den wirkungsvollen Einsatz von KI erlernen. Die Workshops vermitteln sowohl Basiswissen als auch den Umgang mit spezifischen KI-Werkzeugen. Ein wichtiger Bestandteil ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Betrieben sowie die Betreuung durch Fachleute. Die kostenfreien Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in Niederösterreich statt: am 4. Juni im Haus der Digitalisierung in Tulln, am 5. Juni im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen an der Ybbs, am 18. Juni im Schloss Haindorf in Langenlois und am 23. Juni an

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Southwest Airlines präsentiert positive Quartalsergebnisse – doch Herausforderungen bleiben

Southwest Airlines, einer der größten Billigfluggesellschaften der Vereinigten Staaten, hat am 23. April 2025 seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2025 vorgelegt. Trotz spürbarer Verbesserungen bei Umsatz und Verlusten warnt das Unternehmen vor anhaltenden Turbulenzen in einem von Unsicherheiten geprägten wirtschaftlichen Umfeld. Vor dem Hintergrund eines globalen Handelskrieges und zunehmender Rezessionssorgen in den Vereinigten Staaten zeigt sich die Airline zugleich optimistisch und vorsichtig. Der Bericht legt ein solides Fundament, birgt aber auch Hinweise auf die wachsenden Herausforderungen der kommenden Monate. Finanzielle Ergebnisse im Überblick Southwest Airlines erwirtschaftete im ersten Quartal 2025 einen Umsatz von 6,4 Milliarden US-Dollar, davon 5,8 Milliarden US-Dollar aus Passagiererlösen. Dies entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellt einen neuen Rekord für die Airline dar. Dennoch wies das Unternehmen einen operativen Verlust von 223 Millionen US-Dollar aus, der unter Ausschluß von Sondereffekten auf 128 Millionen US-Dollar reduziert werden konnte. Der Nettoverlust verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal 2024 erheblich: Von 231 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum sank er auf 149 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung deutet auf eine wirksame Kostenkontrolle und erste Erfolge bei den eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen hin. Kostensenkungen und Personalmaßnahmen Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Betriebskosten um 1,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2024 – trotz Ausgaben in Höhe von 6,6 Milliarden US-Dollar, einschließlich Abfindungskosten von 62 Millionen US-Dollar. Im Februar 2025 hatte Southwest erstmals in seiner 57-jährigen Firmengeschichte Entlassungen angekündigt, mit dem Ziel, in diesem Jahr 210 Millionen US-Dollar und im Jahr 2026 sogar 300 Millionen US-Dollar einzusparen. Diese Maßnahme, so

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