Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Hotelstreit in Rostock: Friedemann Kunz beendet Zusammenarbeit mit Radisson

Ein bedeutender Konflikt im Hotelgewerbe bahnt sich in Rostock an. Der renommierte Unternehmer Friedemann Kunz, Gründer des Fertighausanbieters Scan Haus Marlow, hat die Zusammenarbeit seiner Hotels mit dem internationalen Hotelkonzern Radisson einseitig beendet. Kunz, der seine Hotelbeteiligungen, Immobilien und weitere Geschäfte in der Friedemann-Kunz-Familienstiftung zusammengefaßt hat, ist offenbar zu der Überzeugung gelangt, die größten Hotels der Stadt – das bestehende Haus mit 251 Zimmern und ein fast fertiggestelltes Hotel auf der Silohalbinsel – zukünftig besser ohne Radisson führen zu können. Dies stellt eine Abkehr von üblichen Managementverträgen dar, die in der Branche oft zehn Jahre oder länger laufen. Die Auseinandersetzung hat bereits sichtbare Formen angenommen: Das Radisson-Logo wurde bereits demontiert. Ab dem 16. Juli sollen die Hotels unter der neuen Marke „Scanhotels“ firmieren, deren Name sich an das erfolgreiche Fertighausunternehmen von Kunz anlehnt. Auch der fast bezugsfertige Neubau werde unter dieser neuen Eigenmarke betrieben. Radisson war zwar schon länger über Abwanderungsgedanken informiert, gab sich jedoch sichtlich überrascht, aus der Presse von der Demontage des eigenen Logos erfahren zu haben. Konzernsprecher Simon Riegler-Kern erklärte auf Anfrage, man betrachte die einseitige Kündigung der Managementverträge als unwirksam. Radisson gehe weiterhin davon aus, daß beide Hotels unter ihrer Marke geführt werden, und kündigte umfassende rechtliche Schritte an, um vertragliche und markenbezogene Rechte zu wahren. Solche Managementverträge sind in der Hotelbranche rechtlich komplex und ihre einseitige Kündigung führt fast immer zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten. Hansjörg Kunze, Sprecher der Friedemann-Kunz-Familienstiftung, bestätigte die vollständige Übernahme des Betriebs in Eigenregie. Die FH Rostocker Hotelbetriebs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Familienstiftung,

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Air-India-Absturz: Treibstoffzufuhr unterbrochen als mögliche Ursache

Der Absturz einer Boeing 787 der Air India im vergangenen Monat, bei dem 241 Insassen und 19 Personen am Boden ums Leben kamen, scheint auf eine unterbrochene Treibstoffzufuhr zu den Triebwerken zurückzuführen zu sein. Dies geht aus einem vorläufigen Bericht der indischen Behörde zur Untersuchung von Flugunfällen (Aircraft Accident Investigation Bureau, AAIB) hervor. Demnach seien die Kontrollschalter für die Treibstoffzufuhr kurz nach dem Start fast gleichzeitig von der Position „run“ (offen, läuft) auf „cutoff“ (geschlossen, abgeschaltet) gesprungen. Dieses plötzliche Ereignis im Cockpit führte zu sofortigem Schubverlust und einem raschen Höhenverlust des Flugzeuges. Der AAIB-Bericht offenbart eine bemerkenswerte Verwirrung im Cockpit unmittelbar nach dem Vorfall. Auf dem geborgenen Stimmenrekorder sei zu hören, wie einer der Piloten den anderen gefragt habe, warum er den Kraftstoffregler umgelegt habe. Die Antwort des zweiten Piloten lautete, er habe dies nicht getan. Beide Piloten galten als erfahren und verfügten zusammen über rund 19.000 Flugstunden, davon mehr als 9.000 auf dem Flugzeugtyp Boeing 787, auch bekannt als „Dreamliner“. Ein Notruf sei noch abgesetzt worden, bevor die Maschine am 12. Juni kurz nach dem Start im westindischen Ahmedabad in ein Wohngebiet stürzte und in Flammen aufging. Lediglich ein Passagier – ein Brite – überlebte die Katastrophe, während das Flugzeug auf dem Weg nach London war. Das Umlegen der Treibstoffschalter unterbricht die Zufuhr von Kerosin zu den Triebwerken nahezu augenblicklich. Dies geschieht normalerweise nur zum Abschalten der Triebwerke nach der Ankunft am Flugsteig oder in Notsituationen, wie etwa einem Triebwerksbrand. Der vorläufige Bericht deutet jedoch nicht darauf hin, daß

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Kerosinverbrauch deutscher Fluggesellschaften auf Rekordtief

Der durchschnittliche Kerosinverbrauch deutscher Fluggesellschaften hat im Jahre 2024 einen neuen Tiefstwert erreicht. Laut Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) sank der Verbrauch auf 3,38 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Dies ist der niedrigste jemals gemessene Wert und setzt den langjährigen Trend zur Effizienzsteigerung in der deutschen Luftfahrt fort. Seit 1990 konnte der Verbrauch nach Angaben des Verbandes um 46 Prozent reduziert werden, was die fortlaufenden Bemühungen der Branche um Betriebsoptimierung unterstreicht. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, führt diese positive Entwicklung maßgeblich auf die konsequente Modernisierung der Flugzeugflotten zurück. Er betont, daß der Ersatz eines älteren Flugzeuges durch ein neues Modell den Kerosinverbrauch sofort um bis zu 30 Prozent senke. Neben der Effizienzsteigerung werde dadurch auch die Lärmbelastung reduziert, was sich besonders in Flughafennähe bemerkbar mache. Aktuell betreiben deutsche Fluggesellschaften eine Flotte von insgesamt 830 Maschinen. Die Branche plant, bis zum Jahre 2034 weitere 482 neue Flugzeuge in Empfang zu nehmen. Die entsprechenden Bestellungen oder Vormerkungen belaufen sich auf einen Listenwert von rund 82 Milliarden Euro, was die Investitionsbereitschaft und das Engagement der deutschen Airlines verdeutlicht. Besonders sparsam zeigen sich dabei die neuesten Langstreckenflugzeuge der deutschen Airlines. Diese Maschinen erreichen, abhängig von ihrer Konfiguration, Verbrauchswerte zwischen 2,1 und 2,5 Litern Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer. Diese Werte liegen deutlich unter dem aktuellen Flottendurchschnitt und versprechen weiteres Einsparpotenzial mit der Auslieferung zukünftiger Modelle. Allerdings sieht sich die Branche derzeit mit Herausforderungen konfrontiert: Anhaltende Lieferverzögerungen seitens der Flugzeughersteller behindern die geplante Flottenerneuerung. Ohne diese Engpässe wäre der durchschnittliche Verbrauch

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Azul Linhas Aéreas: Gericht genehmigt Sanierungsplan und Milliardenkredite

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas Brasileiras  hat einen entscheidenden Schritt in ihrem finanziellen Sanierungsprozeß getan: Ein US-amerikanisches Konkursgericht hat die Restrukturierung des Unternehmens im Rahmen des Chapter 11-Verfahrens genehmigt. Diese wichtige Entscheidung ermöglicht der Airline nicht nur die Fortsetzung ihres Betriebs, sondern sichert auch über 1 Milliarde US-Dollar an sogenannten Debtor-in-Possession-Krediten (DIP-Finanzierungen). Seit der Einreichung des Chapter 11-Antrags im späten Mai 2025 zur Eliminierung von über 2 Milliarden US-Dollar an Schulden hat Azul bereits mehrere strategische Maßnahmen ergriffen, um ihre finanzielle Zukunft zu konsolidieren und sich langfristig am Markt zu positionieren. Der lange Weg zur finanziellen Gesundung: Chapter 11 als Rettungsanker Azul Linhas Aéreas Brasileiras, eine der größten Fluggesellschaften Brasiliens, befand sich in den letzten Monaten in einer tiefgreifenden finanziellen Krise, die das Unternehmen dazu zwang, Schutz unter dem US-amerikanischen Chapter 11-Konkursrecht zu suchen. Dieser Schritt, der Ende Mai 2025 erfolgte, zielte darauf ab, über 2 Milliarden US-Dollar an finanzierten Schulden abzubauen und eine nachhaltige Unternehmensstruktur zu schaffen. Das Chapter 11-Verfahren ist in den Vereinigten Staaten ein etabliertes Instrument, das es finanziell angeschlagenen Unternehmen ermöglicht, sich unter gerichtlicher Aufsicht zu reorganisieren, während sie ihren Geschäftsbetrieb fortführen. Es bietet einen Rahmen für Verhandlungen mit Gläubigern, um Schulden zu reduzieren oder umzustrukturieren, ohne daß das Unternehmen liquidiert werden muß. Die nun erfolgte Genehmigung der Restrukturierung durch das US-amerikanische Konkursgericht ist ein zentraler Meilenstein für Azul. Sie validiert den Sanierungsplan der Fluggesellschaft und ermöglicht die weitere Umsetzung der finanziellen Neuausrichtung. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Genehmigung ist die Sicherstellung von über 1 Milliarde

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Flughafen Innsbruck trotzt Widrigkeiten: Rekordergebnis 2024 trotz Frankfurt-Ausfall

Die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH hat auf ihrer Generalversammlung am 7. Juli 2025 eine beeindruckende Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 gezogen. Trotz des wiederholten Ausfalls der wichtigen Frankfurt-Strecke konnte der Flughafen Innsbruck einen Gesamtumsatz von knapp 42 Millionen Euro erwirtschaften und das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Mit über 6,2 Millionen Euro beweist der Flughafen eine sehr gute Unternehmensentwicklung. Auch das laufende Jahr 2025, in dem der Flughafen sein 100-jähriges Bestehen feiert, zeigt sich nach einem starken ersten Quartal stabil, wenngleich der erneute Wegfall der Frankfurt-Verbindung weiterhin eine Herausforderung darstellt. Geschäftsjahr 2024: Robustes Wachstum trotz externer Einflüsse Das Geschäftsjahr 2024 war für den Flughafen Innsbruck von bemerkenswertem Erfolg geprägt, trotz der unerwarteten Herausforderung durch den Ausfall der wichtigen Frankfurt-Strecke zwischen April und Oktober. Dieser Ausfall führte im Gesamtjahr 2024 zu einem Passagierrückgang von 4,9%, was die Bedeutung dieser Verbindung für den Flughafen unterstreicht. Die Frankfurt-Route ist traditionell ein zentrales Drehkreuz für internationale Flüge und Geschäftsreisen, die über den Frankfurter Flughafen abgewickelt werden. Der Wegfall dieser Verbindung bedeutet für einen regionalen Flughafen wie Innsbruck eine spürbare Einschränkung der Konnektivität. Nichtsdestotrotz gelang es dem Flughafen, eine positive Entwicklung der Geschäftszahlen zu verzeichnen. Der Gesamtumsatz belief sich auf knapp 42 Millionen Euro, was einer beachtlichen Steigerung von 9,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Umsatzsteigerung ist umso bemerkenswerter, da sie trotz eines Rückgangs der Passagierzahlen erzielt wurde. Rund 80% der Einnahmen stammten aus dem Aviation-Bereich, also direkt aus der Abfertigung und dem Betrieb von Luftfahrzeugen. Die verbleibenden 20% wurden aus

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Belgien mustert NH90-Transporthelikopter aus: Hohe Kosten und Wartungsprobleme führen zu vorzeitigem Ende

Belgien hat am 10. Juli 2025 seine Entscheidung bekanntgegeben, die verbleibenden vier NH90 Tactical Transport Helicopters (TTH) bereits zum 1. September 2025 aus dem Dienst zu nehmen. Verteidigungsminister Theo Francken begründete diesen Schritt auf seinem X-Konto, ehemals Twitter, mit den exorbitant hohen Betriebskosten und bezeichnete den Kauf als „schlechte Investition“. Diese Entscheidung reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorgehensweisen anderer Betreiberstaaten ein und wirft erneut ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen das einstmals gefeierte europäische Helikopterprogramm zu kämpfen hat. Während die Landkomponente der belgischen Streitkräfte die TTH-Version ausmustert, behält die Marine die für Such- und Rettungsmissionen sowie U-Boot-Jagd ausgerüsteten NH90-Varianten im Dienst. Belgiens Entscheidung: Ein „schlechter Kauf“ und hohe Kosten Die Entscheidung Belgiens, seine vier NH90 Tactical Transport Helicopters (TTH) vorzeitig aus dem Dienst zu nehmen, ist ein deutliches Signal der Unzufriedenheit. Verteidigungsminister Theo Francken machte in einem scharfen Kommentar auf X, vormals Twitter, die hohen Betriebskosten des Helikoptertyps für die Entscheidung verantwortlich. Er bezeichnete den Kauf als einen „schlechten Kauf“ und die Wartung als „extrem teuer“. Diese direkten Worte unterstreichen die Frustration über die finanzielle Belastung, die der Betrieb dieser Hubschrauber für das belgische Militär darstellt. Als Ersatz sind neue Helikopter für 2026 vorgesehen, was auf eine schnelle Reaktion der belgischen Regierung auf die bestehenden Defizite hindeutet. Die nun betroffene Entscheidung bezieht sich ausschließlich auf die vier NH90 TTHs, die für landgestützte Missionen eingesetzt wurden. Die Marinekomponente der belgischen Streitkräfte wird ihre vier NH90 in der NHF-Version (NATO Frigate Helicopter), die für Such- und Rettungsaufgaben (SAR) und U-Boot-Jagd

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Urlaub und Krankheit: ÖGB klärt über Rechte auf

Mit dem Beginn der Hauptreisezeit und der damit verbundenen Urlaubswelle sehen sich zahlreiche Arbeitnehmer in Österreich mit einer unangenehmen Situation konfrontiert: Sie erkranken während ihres wohlverdienten Urlaubes. Angesichts der Verunsicherung unter den Beschäftigten bietet der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) wichtige Informationen und Ratschläge zum Umgang mit Krankheit im Urlaub, um Mißverständnisse zu vermeiden und die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen. Die korrekte Vorgehensweise ist entscheidend, um die nicht genossenen Urlaubstage gutgeschrieben zu bekommen. Verena Weilharter, Arbeitsrechtsexpertin des ÖGB, erläutert die gesetzlichen Bestimmungen: „Wird man während des Urlaubs krank und dauert der Krankenstand mehr als drei Kalendertage, dann werden keine Urlaubstage verbraucht.“ Es ist demnach unerläßlich, nicht nur den Arbeitgeber unverzüglich zu informieren, sondern auch eine ärztliche Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit einzuholen. Diese Bestätigung muß dem Arbeitgeber bei Dienstantritt vorgelegt werden, damit die betroffenen Urlaubstage erhalten bleiben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können. Die Regelung, daß der Krankenstand mindestens drei Kalendertage dauern muß, ist dabei von zentraler Bedeutung. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Erkrankt ein Arbeitnehmer in einer Fünf-Tage-Woche von Freitag bis einschließlich Montag, so liegen vier Kalendertage Krankheit vor, wodurch Freitag und Montag nicht als Urlaubstage gewertet werden. Wichtig ist jedoch zu wissen, daß sich der Urlaub durch die Krankheitstage nicht automatisch verlängert. Der Urlaub endet zum ursprünglich vereinbarten Datum und kann erst mit einer neuen Urlaubsvereinbarung nachgeholt werden. Diese Klarstellung ist entscheidend, um Irrtümer bezüglich der Urlaubsplanung zu vermeiden. Für Reisen ins Ausland gelten grundsätzlich dieselben Regeln, jedoch mit einer wichtigen Besonderheit: Erkrankt man im Ausland und sucht dort einen

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Finland: Einigung im Tarifstreit bei Luftfahrtdiensten

Im finnischen Luftfahrtsektor konnte eine Tarifauseinandersetzung beigelegt werden. Die Arbeitgeberorganisation Palta und die Finnische Luftfahrtgewerkschaft (IAU) haben am 13. Juli 2025 dem Vorschlag des staatlichen Schlichters zugestimmt, welcher die Grundlage für einen neuen Kollektivvertrag für Luftfahrtdienste bildet. Diese Einigung bringt Stabilität in einen wichtigen Wirtschaftszweig und verhindert die ursprünglich geplanten Streiks, die erhebliche Störungen im Flugverkehr Finnlands verursacht hätten. Der neue Kollektivvertrag wird für einen Zeitraum von etwa anderthalb Jahren gelten und am 15. Januar 2027 enden. Die vorgeschlagene Lohnlösung orientiert sich am allgemeinen Rahmen des finnischen Arbeitsmarktes. Diese Art der Einigung ist in Finnland üblich, wo die Sozialpartner oft umfassende Tarifverträge aushandeln, die längere Laufzeiten haben und auf breitere wirtschaftliche Rahmenbedingungen abgestimmt sind. Die Tarifverhandlungen umfaßten mehrere Sektoren innerhalb der Luftfahrt, darunter technische Dienste, Bordküchen und den Kundendienst am Flughafen. Infolge der erzielten Vereinbarung wurden die von der IAU angekündigten Streiks für den 16., 18., 21., 23. und 25. Juli abgesagt. Dies bedeutet, daß Finnair seine Flüge wie geplant durchführen kann und Reisende in der wichtigen Sommerreisezeit keine Beeinträchtigungen befürchten müssen. Jaakko Schildt, Chief Operating Officer bei Finnair, bedankte sich bei den Kunden für ihre Geduld während des langwierigen Arbeitskonfliktes. Er betonte, daß man sich nun auf den regulären Flugbetrieb konzentrieren könne, um die von den Kunden erwartete Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Die schnelle Beilegung des Konflikts ist für Finnair und den gesamten finnischen Luftfahrtsektor von großer Bedeutung, insbesondere während der Hochsaison des Sommerreiseverkehrs. Arbeitskämpfe in diesem Bereich können weitreichende Folgen haben, nicht nur für die Fluggesellschaften selbst, sondern auch

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Wizz Air verstärkt Präsenz in Bukarest: Umfassende Expansion und neue Routen an beiden Flughäfen

Wizz Air hat kürzlich eine umfassende Erweiterung ihres Flugangebots an den beiden internationalen Flughäfen von Bukarest, dem Henri Coandă International Airport (Otopeni, OTP) und dem Aurel Vlaicu International Airport (Baneasa, BBU), angekündigt. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die Bedeutung Rumäniens als größten Markt für die pan-europäische Billigfluggesellschaft und führt zur Einführung von insgesamt elf neuen Routen sowie einer Reorganisation bestehender Verbindungen. Die Expansion umfaßt die Stationierung eines zusätzlichen Flugzeugs in Baneasa und zielt darauf ab, die Konnektivität der rumänischen Hauptstadt mit wichtigen europäischen Destinationen zu verbessern. Otopeni im Fokus: Sechs neue Routen ab Herbst 2025 Der Henri Coandă International Airport in Otopeni, welcher der größte und verkehrsreichste der beiden internationalen Flughäfen der rumänischen Hauptstadt ist, wird im Zuge dieser Expansion eine deutliche Aufwertung erfahren. Ab dem 26. und 28. Oktober 2025 wird Wizz Air von Otopeni aus sechs neue Verbindungen aufnehmen. Diese umfassen Flüge zu den italienischen Städten Brindisi (BDS) und Pescara (PSR), welche die Anbindung Rumäniens an das südliche Europa weiter stärken. Italien ist traditionell ein wichtiger Markt für rumänische Reisende, sei es aus touristischen Gründen oder aufgrund der großen rumänischen Diaspora im Land. Darüber hinaus werden von Otopeni aus neue Dienste nach Köln (CGN) in Deutschland, Danzig (GDN) in Polen, Porto (POR) in Portugal und Bratislava (BTS) in der Slowakei aufgenommen. Die Aufnahme der Strecke nach Köln ist besonders bemerkenswert, da Deutschland ein zentraler Wirtschafts- und Tourismuspartner für Rumänien ist. Danzig und Porto erweitern die Auswahl an osteuropäischen und südwesteuropäischen Zielen, während Bratislava eine direkte Verbindung zur slowakischen Hauptstadt

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Flughafen Varna und Austrian Airlines feiern 20 Jahre Nonstopflüge

Am 9. Juli 2025 wurde am Flughafen Varna ein bemerkenswertes Jubiläum gefeiert: 20 Jahre Nonstopflüge von Austrian Airlines zwischen Wien und der maritimen Hauptstadt Bulgariens. Seit dem Jahre 2005 hat sich Austrian Airlines als eine entscheidende Brücke zwischen Varna und dem globalen Luftverkehrsnetz etabliert und bietet bequeme Verbindungen über das Drehkreuz Wien zu zahlreichen internationalen Zielen. Diese langjährige Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und dem bulgarischen Flughafen Varna ist ein Paradebeispiel für langfristiges Engagement und eine gemeinsame Vision in der Luftfahrt, die sich durch Zuverlässigkeit, Professionalität und eine kontinuierliche Förderung des Reiseverkehrs auszeichnet. Ein Festakt voller Emotionen und bulgarischer Tradition Die Jubiläumsfeier am Flughafen Varna war geprägt von positiven Emotionen, lebhaften Farben und bulgarischer Tradition. Die Passagiere des vollbesetzten Fluges aus Wien, welcher die symbolische Bedeutung dieser Verbindung unterstrich, wurden auf besondere Weise empfangen. Sie erhielten Muskatnüsse mit bulgarischem Lavendelöl – ein landestypisches Präsent –, wurden mit einer festlichen Wasserfontäne begrüßt, welche traditionell neue Flugrouten oder wichtige Jubiläen in der Luftfahrt ehrt, und erlebten eine Zeremonie zum Anschneiden einer eigens für diesen Anlaß kreierten, beeindruckenden Torte in der VIP-Lounge des Flughafens. Zusätzlich erhielt jeder Gast eine speziell gebrandete Sonnenbrille und handgemachte Kekse als Souvenirs zur Erinnerung an diesen freudigen Tag. Solche Gesten unterstreichen die Wertschätzung für die langjährige Treue der Passagiere und die Bedeutung der Route. Michael Reisch, Vorstandsvorsitzender von Fraport Twin Star Airport Management AD, dem Betreiber der Flughäfen Varna und Burgas, äußerte sich anläßlich der Feierlichkeiten: „Die Partnerschaft zwischen dem Flughafen Varna und Austrian Airlines ist ein hervorragendes Beispiel

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