Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Studie enthüllt Europas zeitsparendste Reiseziele und Flughäfen für Urlauber

Der Autovermieter Avis hat in einer aktuellen Studie europäische Städte und Flughäfen untersucht, um Urlaubern bei der Planung ihrer Reisen wertvolle Informationen zur Zeiteffizienz zu bieten. Die Analyse beleuchtet, in welchen Städten Reisende am wenigsten Zeit mit Warten am Flughafen oder an Sehenswürdigkeiten verlieren und welche Flughäfen die kürzesten Wartezeiten aufweisen. Die Ergebnisse der Studie bieten somit eine nützliche Orientierung für Reisende, die ihre Urlaubszeit optimal nutzen möchten. Die Studie identifizierte die zeiteffizientesten Flughäfen Europas. Hier führt der Flughafen Rom-Fiumicino die Liste mit einer Bewertung von 4,25 von 5 Punkten an. Dies ist vor allem auf die schnelle Anbindung an das Stadtzentrum durch den Leonardo Express zurückzuführen. Die Flughäfen von Ankara und Budapest folgen dicht dahinter mit jeweils 4 von 5 Punkten. Ein wesentlicher Faktor für die gute Bewertung dieser Flughäfen scheint das im Vergleich zu großen Drehkreuzen geringere Passagieraufkommen von unter 15 Millionen Fluggästen pro Jahr zu sein. Dies ermöglicht reibungslosere Abläufe und kürzere Wartezeiten für die Reisenden. Am anderen Ende der Skala finden sich die Flughäfen von Athen, Nizza und Krakau, die in puncto Zeiteffizienz am schlechtesten abschneiden. Athen belegt mit lediglich 2,25 von 5 Punkten den letzten Platz. Als ein möglicher Grund hierfür wird das deutlich höhere Passagieraufkommen genannt, das zu längeren Wartezeiten bei der Gepäckausgabe, den Sicherheitskontrollen und anderen Abläufen führen kann. Luxemburg, Vilnius und Stuttgart als Top-Städte für Zeitsparer Die Studie untersuchte auch, welche europäischen Städte Reisenden die Möglichkeit bieten, ihre Urlaubszeit am effizientesten zu nutzen. Hierbei schnitten Luxemburg, Vilnius und Stuttgart am besten ab.

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Friedrichshafen plant weitere Millionenstütze für Bodensee-Airport

Die Stadt Friedrichshafen beabsichtigt, den finanziell angeschlagenen Bodensee-Airport weiterhin mit erheblichen Mitteln zu unterstützen. Der Gemeinderat der Stadt fasste in seiner Sitzung am Montagabend einen entsprechenden Beschluß, wie eine Stadtsprecherin bekanntgab. Die Unterstützung erfolgt jedoch teilweise unter Vorbehalt und bedarf noch der Zustimmung der EU-Kommission. Konkret soll ein bereits genehmigter Investitionszuschuss von bis zu 2,5 Millionen Euro in einen Betriebskostenzuschuß für den Flughafen umgewidmet werden, um dessen aktuelle finanzielle Schieflage abzufedern. Diese Umwidmung ist jedoch noch von der Genehmigung durch die EU-Kommission abhängig. Zusätzlich plant die Stadt Friedrichshafen, dem Bodensee-Airport in den Jahren 2026 bis 2030 einen jährlichen Investitionszusschuß von 1,5 Millionen Euro zu gewähren. Diese Zahlung ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Der Flughafen muß seine jährlichen Fluggastzahlen auf mindestens 290.000 Passagiere steigern. Im vergangenen Jahr nutzten rund 227.000 Passagiere den Flughafen Friedrichshafen. Im Jahr 2023 lag diese Zahl noch bei über 300.000. Die finanzielle Belastung des Bodensee-Airports wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter gestiegene Energiepreise, die Inflation und Kapazitätsengpässe bei Fluggesellschaften, die zur Streichung von Strecken führten. Ein bedeutender Faktor war auch der Rückzug der Lufthansa von Verbindungen ab Friedrichshafen. Der Bodensee-Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und bietet Verbindungen zu Zielen wie Palma de Mallorca und Antalya. Die geplanten finanziellen Hilfen sollen den Fortbestand des regional wichtigen Flughafens sichern.

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Einigungsempfehlung im Tarifstreit der Bodenverkehrsdienste erzielt

Im Tarifkonflikt für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste an deutschen Flughäfen haben die Tarifparteien im Schlichtungsverfahren eine Einigungsempfehlung erzielt. Wie die beteiligten Parteien mitteilten, wurde eine „für beide Seiten tragfähige Lösung gefunden“. Die Schlichterin Yvonne Sachtje erklärte, daß die Tarifparteien der Empfehlung noch zustimmen müssen, was für den Beginn der kommenden Woche geplant sei. Die Einigungsempfehlung sieht vor, das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen auf die rund 30.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste zu übertragen. Dieses Ergebnis beinhaltet eine Laufzeit bis Ende März 2027. Die Löhne sollen in zwei Stufen steigen: ab April 2025 um drei Prozent, mindestens aber um 110 Euro, und ab Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent. Zudem sollen Zulagen für Schichtarbeit eingeführt werden, und es sind zwei Sonderzahlungen von je 200 Euro für dieses und das kommende Jahr sowie ein zusätzlicher Urlaubstag vorgesehen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor die Übernahme dieses Tarifergebnisses gefordert und im März zu Warnstreiks an 13 deutschen Flughäfen aufgerufen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs führte. Die nun erreichte Einigungsempfehlung könnte weitere Streiks der Bodenverkehrsdienste in den kommenden zwei Jahren verhindern, sofern beide Tarifparteien zustimmen. Schlichterin Sachtje betonte, daß Flugreisende im Falle einer Annahme mit einem reibungslosen Flugbetrieb rechnen könnten. Yvonne Sachtje, die seit 2018 als Landesschlichterin in Nordrhein-Westfalen tätig ist, übernahm in diesem festgefahrenen Tarifstreit die Vermittlerrolle. Ihre Funktion als neutrale Vermittlerin zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften soll zur Beilegung von Tarifkonflikten beitragen. Vor ihrer Tätigkeit als Landesschlichterin war Sachtje viele Jahre bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten beschäftigt. Die Position der Landesschlichterin

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Luftraumsperrung über Pakistan macht Wien zur Air-India-Tankstelle

Die jüngste Eskalation der Spannungen in Kaschmir, die in einer Massenerschießung gipfelte, hat weitreichende Folgen, die nun auch den internationalen Luftverkehr betreffen. Als Reaktion auf die Ereignisse hat Pakistan indischen Fluggesellschaften mit sofortiger Wirkung und vorläufig bis zum 23. Mai 2025 die Überflugrechte für sein Staatsgebiet entzogen. Diese Maßnahme zwingt die betroffenen Fluglinien zu kostspieligen und zeitaufwendigen Umwegen, was zu längeren Flugzeiten, einem erhöhten Treibstoffverbrauch, steigenden Betriebskosten und zusätzlichen logistischen Herausforderungen führt. Ausländische Fluggesellschaften sind von dieser Sperrung nicht betroffen und genießen somit einen temporären Wettbewerbsvorteil durch schnellere und potenziell günstigere Flugverbindungen. Air India besonders betroffen – Zwischenlandungen in Europa notwendig Die indische Fluggesellschaft Air India, die zahlreiche Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten und nach Kanada unterhält, ist von der pakistanischen Luftraumsperrung besonders stark betroffen. Aufgrund der nun verlängerten Flugstrecken müssen viele dieser Routen außerplanmäßige Zwischenstopps in europäischen Städten wie Kopenhagen oder Wien einlegen, um Treibstoff nachzutanken und gegebenenfalls die Flugbesatzung zu wechseln. Air India nutzt bereits die Drehkreuze dieser beiden Städte, da sie Mitglieder der Star Alliance sind. Das Unternehmen verfügt dort über freie Kapazitäten (Slots), um die zusätzlichen Flüge abzufertigen, muss jedoch wettbewerbsfähige Landegebühren anbieten. Die Sperrung betrifft einige der längsten Nonstop-Passagierflüge der Welt, die üblicherweise direkt zwischen Indien und Nordamerika verkehren. Die Umsetzung der Umleitungen gestaltet sich komplex und führt zu einer unübersichtlichen Situation für Passagiere. Nicht alle Flüge auf denselben Strecken legen Zwischenstopps ein. Dies scheint von Faktoren wie der Flugrichtung und dem aktuellen Gewicht der Maschine abzuhängen. So kommt es vor, dass auf derselben Verbindung

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Lufthansa Technik erzielt Rekordergebnis im ersten Quartal

Lufthansa Technik hat im ersten Quartal 2025 das beste Ergebnis für ein erstes Quartal in der Unternehmensgeschichte verbucht. Der Weltmarktführer für flugzeugtechnische Dienstleistungen erwirtschaftete ein Adjusted EBIT von 161 Millionen Euro, eine Steigerung von 49,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (108 Millionen Euro). Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 18,4 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten Streiks in Deutschland das Ergebnis des ersten Quartals maßgeblich beeinträchtigt. Trotz des erfreulichen Starts ins Jahr weist der Vorstandsvorsitzende Sören Stark auf bestehende Herausforderungen hin. Dazu zählen die anhaltenden Schwierigkeiten in der Materialversorgung sowie überproportionale Kostensteigerungen in der Branche. Zudem beobachtet das Unternehmen mögliche Auswirkungen erhöhter Zölle. Trotz dieser Rahmenbedingungen strebt Lufthansa Technik aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr an. Die Adjusted-EBIT-Marge erreichte im ersten Quartal 8,0 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent), liegt aber noch unter dem langfristig angestrebten Wert von 10 Prozent. Positiv hervorzuheben ist die anhaltend hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen von Lufthansa Technik weltweit. Im ersten Quartal konnten 176 neue Verträge abgeschlossen werden, nachdem im Vorjahr bereits über 900 Verträge mit einem Volumen von fast acht Milliarden Euro akquiriert wurden. Dazu zählt beispielsweise ein bedeutender Vertrag mit der kanadischen Fluggesellschaft WestJet über die Triebwerkswartung und den Aufbau eines neuen Standorts in Calgary. Das Unternehmen setzt weiterhin auf den Ausbau seiner globalen Präsenz und hat mit der Rekrutierung von Mitarbeitern an den neuen Standorten in Kanada und Portugal begonnen. Weltweit beschäftigt Lufthansa Technik derzeit 22.135 Mitarbeiter. Seit dem 1. Mai

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Dr. Richard Gruppe verpasst sich Aufsichtsrat und neues Managementteam

Mit der Einrichtung eines Aufsichtsrats und der Berufung eines neuen Managementteams setzt die Dr. Richard Gruppe einen weiteren bedeutenden Schritt in der Neuausrichtung ihrer Unternehmensstruktur. Das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen der Branche und stellt sich für die kommenden Jahre breiter und moderner auf. Der Fokus liegt klar auf dem Ausbau alternativer Antriebe und der Digitalisierung – zwei Bereiche, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Anfang April 2025 wurde innerhalb der Dr. Richard Bus GmbH ein Aufsichtsrat etabliert, der beratende und unterstützende Aufgaben übernimmt. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Reorganisation, die darauf abzielt, die verschiedenen Busbetriebe unter dem Dach einer Holdinggesellschaft effektiver zu steuern. Die Zusammensetzung des neuen Aufsichtsrats spiegelt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen externen Fachleuten, Arbeitnehmervertretern und der Eigentümerfamilie wider. Auf der Seite der Arbeitnehmer vertreten Thomas Stiller, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats, sowie Siegfried Seltenhammer, Angestelltenbetriebsrat, die Interessen der Beschäftigten. Die Kapitalvertreterseite wird maßgeblich durch Dr. Ludwig Richard, Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender, sowie KR Dkfm. Dr. Karl L. Richard vertreten. Ergänzt wird das Gremium durch Mag.a Silvia Kaupa-Götzl, eine erfahrene Mobilitätsexpertin aus dem ÖBB-Konzern, sowie den auf Verkehrs- und Gesellschaftsrecht spezialisierten Anwalt Dr. Martin Neuwirth. Neues Führungsteam nimmt Kurs auf Modernisierung Parallel zur Einrichtung des Aufsichtsrats wurde auch ein neues Führungsteam vorgestellt, das die operative Steuerung der Gruppe übernimmt. Nach dem Rückzug von Dr. Ludwig Richard aus der aktiven Geschäftsführung im Mai 2024 setzen nun Lukas Hackl, MSc, Mag. Markus Sax, MBA, und DI Ulrike Schandl die Leitlinien für die Zukunft. Lukas Hackl bringt

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Indien: Vertrag über 26 Rafale-M-Kampfflugzeuge mit Frankreich abgeschlossen

Am 28. April 2025 unterzeichneten Indien und Frankreich ein umfassendes Rüstungsabkommen, das den Erwerb von 26 Rafale-M-Kampfflugzeugen für die indische Marine vorsieht. Der Vertrag, dessen Volumen auf etwa 7,4 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, markiert einen weiteren Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Staaten und unterstreicht Indiens Ambitionen, seine militärische Präsenz im Indischen Ozean erheblich auszubauen. Das Abkommen wurde in Anwesenheit des indischen Verteidigungssekretärs Raj Kumar Singh, des Vorsitzenden und Generaldirektors von Dassault Aviation, Éric Trappier, sowie des französischen Botschafters in Indien, Thierry Mathou, offiziell unterzeichnet. In einer Stellungnahme betonte Trappier die lange Tradition der Zusammenarbeit zwischen Indien und Dassault Aviation, die über sieben Jahrzehnte zurückreicht. Er sprach von einer „unerschütterlichen Entschlossenheit“, Indien bei der Wahrnehmung seiner souveränen Interessen zu unterstützen. Die Bestellung umfasst 22 einsitzige Rafale-M-Jets sowie vier doppelsitzige Trainingsflugzeuge. Letztere sind jedoch nicht für den Einsatz auf Flugzeugträgern vorgesehen. Ursprüngliche Pläne für eine trägerfähige Doppelsitzerversion, bekannt als Rafale N oder Rafale BM, wurden aufgrund technischer und wirtschaftlicher Herausforderungen frühzeitig aufgegeben. Die Doppelsitzer werden somit ausschließlich für landgestützte Ausbildungsaufgaben eingesetzt. Einsatz auf dem Flugzeugträger INS Vikrant Die neuen Rafale-M-Kampfflugzeuge werden künftig auf der INS Vikrant stationiert sein, Indiens erstem selbstgebauten Flugzeugträger, der im Jahr 2022 in Dienst gestellt wurde. Der Träger verfügt über eine sogenannte Ski-Jump-Rampe, die den Start von Flugzeugen ohne Katapultsystem ermöglicht. Während der Evaluationsphase setzte sich die Rafale M gegen Boeings F/A-18 Super Hornet durch, insbesondere nach erfolgreichen Ski-Jump-Tests, welche die Tauglichkeit der Maschinen für den Einsatz auf der INS Vikrant bestätigten. Mit dieser Beschaffung

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Lufthansa Technik erweitert Vorstand

Der Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG hat den Vorstand des Unternehmens erweitert und zwei neue Mitglieder berufen. Dr. Christian Leifeld wird ab dem 1. Mai 2025 die Position des Finanzvorstands übernehmen, während Dr. Janna Schumacher zur Personalvorständin und Arbeitsdirektorin ernannt wurde. Beide wurden zunächst für drei Jahre bestellt. Dr. Christian Leifeld, der derzeit das Konzerncontrolling der Lufthansa leitet, folgt auf Dr. William Willms und wird neben den Finanzen auch die Bereiche Einkauf, Infrastruktur und Digital Fleet Services verantworten. Der promovierte Ökonom verfügt über umfangreiche Erfahrung im Finanzbereich und war vor seinem Eintritt in die Lufthansa Group in leitenden Positionen bei E.ON und dem Start-up InterNations tätig. Dr. Janna Schumacher übernimmt das neu geschaffene Ressort Personal und Recht und wird den Geschäftsbereich Original Equipment and Special Aircraft Services verantworten. Die promovierte Juristin ist seit 2014 bei Lufthansa Technik tätig und leitet aktuell die Rechtsabteilung des Unternehmens. Zuvor arbeitete sie in der Konzernrechtsabteilung der Lufthansa und bei der internationalen Großkanzlei Allen & Overy. Die Erweiterung des Vorstands von drei auf vier Mitglieder wird von der Aufsichtsratsvorsitzenden Grazia Vittadini als wichtiger Schritt für Lufthansa Technik gewertet. Sie äußerte die Erwartung, daß die Expertise der neuen Vorstandsmitglieder zur Umsetzung der strategischen Ziele des Unternehmens beitragen werde. Lufthansa Technik ist ein weltweit führender Anbieter für flugzeugtechnische Dienstleistungen mit über 22.000 Mitarbeitern an zahlreichen Standorten weltweit.

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Bosnien sichert Finanzierung der Flugsicherung trotz Schiedsurteils

Der Ministerrat von Bosnien und Herzegowina hat eine Notfinanzierung von bis zu 30,7 Millionen Euro für die bosnische Flugsicherungsorganisation BHANSA bewilligt. Diese Maßnahme dient dazu, den Betrieb der Flugsicherung bis zum dritten Quartal dieses Jahres aufrechtzuerhalten. Hintergrund ist ein Schiedsgerichtsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt. Dieses hatte Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags für ein Wasserkraftwerksprojekt erfolgreich verklagt. Infolge des Urteils wurden Mittel von Eurocontrol, über die sich BHANSA hauptsächlich finanziert, blockiert. Obwohl BHANSA nicht direkt in den Rechtsstreit involviert war, führte die Kontenblockade zu einer ernsten finanziellen Krise für die Organisation und gefährdete den reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs über Bosnien und Herzegowina. Die nun genehmigte Notfinanzierung wird als Darlehen gewährt und soll zurückgezahlt werden, sobald Eurocontrol die Blockierung der Gelder für BHANSA wieder aufhebt. Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnte bereits vor einem möglichen Zusammenbruch der Flugsicherung, falls keine Mittel zur Deckung der laufenden Kosten wie Treibstoff, Wartung und Gehälter bereitgestellt würden. Die Notfinanzierung durch den Ministerrat ist somit ein wichtiger Schritt, um die unmittelbare Handlungsfähigkeit von BHANSA zu sichern und größere Störungen im Luftraum zu verhindern. Die Regierung Bosnien und Herzegowinas steht nun vor der Aufgabe, mit Eurocontrol und dem Unternehmen Viadukt eine Lösung zu finden, um die Freigabe der blockierten Mittel zu erreichen und die langfristige finanzielle Stabilität der Flugsicherungsorganisation zu gewährleisten. Die Abhängigkeit von Eurocontrol-Zahlungen macht BHANSA anfällig für externe finanzielle Streitigkeiten des Staates.

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Sommer-Charterflüge starten in Innsbruck mit neuer Türkei-Verbindung

Am vergangenen Wochenende begann am Flughafen Innsbruck die Sommer-Charterflugsaison mit dem ersten Flug nach Korsika am Sonntag, den 27. April 2025. Das diesjährige Sommerflugprogramm ab Innsbruck umfaßt insgesamt 15 Sonnenziele. Neu im Angebot ist eine wöchentliche Verbindung in die Türkei, die im Auftrag von TUI Österreich durchgeführt wird. Während die Verbindung nach Korsika mit dem Reiseveranstalter Rhomberg Reisen den Auftakt der Saison bildet, wird das Angebot an Urlaubsflügen in den kommenden Wochen sukzessive erweitert. Eine bedeutende Neuerung stellt die Direktverbindung an die türkische Riviera nach Antalya dar, die TUI Österreich ab dem 23. Mai jeweils freitags einmal wöchentlich anbietet. Ergänzt wird das TUI-Angebot durch Flüge nach Kalabrien, Mallorca sowie zu den griechischen Inseln Karpathos, Kos, Kreta und Rhodos. Der Tiroler Reiseveranstalter Idealtours steuert im Sommer 2025 die griechischen Regionen Kalamata, Kefalonia, Lesbos, Lefkas/Epiros und Chalkidiki sowie Kalabrien in Süditalien an. Sardinien ist das Spezialgebiet von Christophorus Reisen, während Stoll Reisen von Anfang Mai bis Anfang Juni Flüge nach Mallorca im Programm hat. Zusätzlich werden exklusiv über Tiroler Seniorenvereinigungen Kurzreisen nach Rhodos und Dalaman angeboten. Somit haben die langjährigen Partner-Reiseveranstalter ein vielfältiges Sommerflugprogramm zu gut erreichbaren Urlaubszielen ab Innsbruck zusammengestellt. Die 15 verschiedenen Destinationen richten sich an Familien, Sonnenhungrige und Gruppenreisende, die die Vorteile eines Flughafens mit kurzen Wegen schätzen. Für Städtereisen stehen über den Sommer die Destinationen Birmingham, Manchester und Edinburgh sowie ganzjährig London, Amsterdam und Wien zur Verfügung.

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