Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Israir erhält vorläufige Genehmigung für Flüge in die USA

Das US-Verkehrsministerium hat der israelischen Fluggesellschaft Israir eine vorläufige Genehmigung für die Aufnahme von Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten erteilt. Diese befristete Genehmigung ist für einen Zeitraum von zwei Jahren gültig. Israir zeigte sich optimistisch, die endgültige Genehmigung bis Juni dieses Jahres zu erhalten. Die Fluggesellschaft plant, die Strecke zwischen Tel Aviv und New York zu bedienen und hierfür Flugzeuge des Typs Airbus A330 einzusetzen. Mit diesem Schritt erweitert Israir ihr Streckennetz über Europa und den Nahen Osten hinaus und erschließt einen bedeutenden transatlantischen Markt. Die Aufnahme von Direktflügen zwischen Israel und der Ostküste der Vereinigten Staaten wird sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen neue Reisemöglichkeiten bieten. Bisher wurde die Direktflugverbindung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten hauptsächlich von der israelischen Fluggesellschaft El Al und verschiedenen US-amerikanischen Fluggesellschaften bedient. Die Genehmigung für Israir könnte somit zu einem verstärkten Wettbewerb auf dieser wichtigen Route führen und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Flugpreise haben. Es bleibt abzuwarten, ob Israir plant, weitere Ziele in den Vereinigten Staaten in Zukunft anzusteuern. Die Ankündigung von Israirs Plänen kommt in einer Zeit, in der die Nachfrage nach internationalen Flugreisen stetig wächst. Die neue Verbindung zwischen Tel Aviv und New York könnte auch die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten weiter stärken.

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Musikalischer Reigen in Niederösterreich: Vielfalt an Klängen und Darbietungen

Niederösterreich präsentiert in den kommenden Tagen ein reichhaltiges Spektrum an musikalischen und darstellenden Künsten. Von klassischen Konzerten über Jazz und Weltmusik bis hin zu Theateraufführungen für Kinder und Erwachsene spannt sich ein weiter Bogen kultureller Ereignisse in verschiedenen Städten und Regionen des Bundeslandes. Den Auftakt bildet am heutigen Mittwoch die Beethoven Philharmonie im Congress Center Baden mit Werken von Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Schubert. Zeitgleich entführen Diknu Schneeberger und Christian Bakanic in Baden mit ihrem Quartett in die Welt des Gypsy-Swing und Jazz. Am Donnerstag folgen zahlreiche weitere Veranstaltungen, darunter das Albert Reifert Trio in Baden mit Jazz-Interpretationen und Eigenkompositionen, Cellist Lukas Lauermann im Festspielhaus St. Pölten, Gitarrist David Strbac im Haus der Kunst Baden sowie das Blechreiz Brassquintett mit einem breit gefächerten Repertoire in Horn. Auch für junges Publikum wird einiges geboten: So führt Gernot Kranner im Stadttheater Wiener Neustadt in Johann Strauss’ „Die Fledermaus“ ein, während in Rohrau ein Mitmachkonzert zu „Des Kaisers neue Kleider“ einlädt. Das Wochenende hält weitere Höhepunkte bereit, darunter Jubiläumskonzerte, Auftritte von Mundart-Musikern und Singer-Songwritern sowie Oratorienkonzerte in sakralen Räumen. Den Abschluss der Woche bilden Konzerte mit Electro-Pop in Krems und klassischen Klängen Mozarts in St. Pölten. Die Vielfalt der Veranstaltungsorte, von renommierten Konzerthäusern bis zu intimen Bühnen, unterstreicht die lebendige Kulturszene Niederösterreichs und bietet für jeden Geschmack und jedes Alter ein passendes Angebot.

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Boeing verkauft Teile der digitalen Sparte für Milliardenbetrag

Der angeschlagene US-Flugzeugbauer Boeing veräussert einen bedeutenden Teil seines Geschäfts mit digitalen Dienstleistungen an die Software-Investmentfirma Thoma Bravo. Der Verkauf umfasst Geschäftsbereiche der Sparte Digital Aviation Solutions im Wert von 10,55 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 9,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Arlington bekanntgab. Zu den veräusserten Einheiten gehören Jeppesen, Foreflight, Aerdata und Ozrunways. Boeing behält hingegen jene Bereiche der digitalen Sparte, die sich auf spezifische Daten von Flugzeugen und Flotten konzentrieren. Dies soll es dem Konzern weiterhin ermöglichen, seine Kunden im zivilen und militärischen Sektor in den Bereichen Wartung, Diagnose und Reparaturen zu unterstützen. Der Verkauf wird von Boeing-Chef Kelly Ortberg als wichtiger Schritt zur Fokussierung auf das Kerngeschäft und zur Stärkung der finanziellen Lage des Unternehmens bezeichnet. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer schwierigen Phase für Boeing. Nach zwei schweren Abstürzen von 737-Max-Flugzeugen und einer Reihe weiterer technischer Probleme hat der Konzern bereits sechs Jahre mit Verlusten hinter sich. Analysten prognostizieren auch für das laufende Jahr 2025 erneut rote Zahlen für den US-amerikanischen Flugzeugbauer. Der Verkauf der digitalen Geschäftsteile könnte somit einen Beitrag zur Sanierung des Unternehmens leisten.

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Chinas Luftfahrtindustrie plant Umgehung von Strafzöllen – Airbus soll helfen

Im Spannungsfeld internationaler Handelsbeziehungen steht die chinesische Luftfahrtindustrie derzeit vor einer schwierigen Herausforderung: Die chinesische Regierung erwägt, den europäischen Flugzeugbauer Airbus in die Lieferung von Triebwerken für den neuen Passagierjet C919 einzubeziehen. Dies könnte es dem staatlichen Flugzeughersteller COMAC (Commercial Aircraft Corporation of China) ermöglichen, eine Reihe von US-amerikanischen Strafzöllen zu umgehen, die im Handelskonflikt zwischen den USA und China eine wichtige Rolle spielen. Der C919, ein Passagierflugzeug der nächsten Generation, das von COMAC entwickelt wird, soll die chinesische Luftfahrtindustrie von westlichen Herstellern wie Boeing und Airbus unabhängiger machen. Der C919 wird als Chinas Flaggschiff in der Luftfahrtindustrie gehandelt und soll in direkter Konkurrenz zum Airbus A320neo und Boeing 737 MAX stehen. Die erste Lieferung des C919 ist für 2025 geplant, und COMAC hat bereits große Bestellungen von chinesischen Fluggesellschaften wie Air China und China Eastern Airlines erhalten. Die Herausforderung, die sich dabei stellt, betrifft jedoch die Triebwerke des Flugzeugs. Der C919 wird derzeit ausschließlich mit dem LEAP-1C-Triebwerk von CFM International ausgestattet, einem Gemeinschaftsunternehmen von General Electric (GE) aus den USA und Safran aus Frankreich. Inmitten des anhaltenden Handelsstreits zwischen den USA und China sind die Triebwerke von CFM International jedoch Ziel von hohen Strafzöllen, die von der chinesischen Regierung auf US-Produkte erhoben wurden. Dies hat zu erheblichen Unsicherheiten bei der Versorgung mit den Triebwerken geführt, da COMAC und die chinesische Luftfahrtindustrie auf eine ausreichende Lieferung angewiesen sind, um die Produktion des C919 sicherzustellen. Strategischer Plan zur Umgehung von Zöllen Um diese Hürde zu überwinden, denkt die chinesische Regierung nun

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Heftige Turbulenzen über den Philippinen – Verletzte auf United-Airlines-Flug UA1

Ein Zwischenfall auf einem Langstreckenflug von San Francisco nach Singapur lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf Risiken durch Turbulenzen in südostasiatischen Lufträumen. Fünf Personen wurden verletzt, als eine Boeing 787-9 Dreamliner der United Airlines am 27. März 2025 über der Insel Mindanao von heftigen Luftbewegungen erfaßt wurde. Flug UA1 startete in der Nacht des 27. März 2025 um 00:39 Uhr vom San Francisco International Airport mit Ziel Singapur. An Bord befanden sich 174 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder. Die eingesetzte Boeing 787-9 Dreamliner mit der Kennung N27958 befand sich während des Zwischenfalls auf Reiseflughöhe von 40.000 Fuß (etwa 12.000 Meter), als sie über Butuan City im Osten der Insel Mindanao in den Philippinen flog. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA und des Aviation Herald kam es während dieses Abschnitts der Route zu einem plötzlichen und heftigen Turbulenzereignis. Innerhalb weniger Sekunden wurde das Flugzeug stark durchgeschüttelt. Augenzeugen berichten von herumfliegenden Gegenständen und geöffneten Gepäckfächern. Eine Flugbegleiterin, die sich zu diesem Zeitpunkt im Kabinengang befand, wurde durch die Erschütterungen gegen die Kabinendecke geschleudert und erlitt einen Armbruch sowie eine Gehirnerschütterung. Drei weitere Personen, darunter ein Passagier und zwei Mitglieder der Crew, wurden leicht verletzt. Entscheidung für Fortsetzung des Fluges Trotz des Vorfalls entschied sich die Flugbesatzung, den Flug fortzusetzen. Der betroffene Dreamliner landete planmäßig gegen 07:40 Uhr Ortszeit am Flughafen Singapur-Changi. Medizinisches Personal stand bereits bereit, um sich um die Verletzten zu kümmern. Die schwer verletzte Flugbegleiterin wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, während die übrigen Verletzten vor Ort versorgt werden konnten und keiner stationären

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Air India plant Übernahme „chinesischer“ Boeing 737 Max: Handelskonflikt eröffnet neue Möglichkeiten

Inmitten zunehmender geopolitischer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China hat die indische Fluggesellschaft Air India ihr Interesse an mehreren Boeing 737 Max-Flugzeugen bekundet, die ursprünglich für chinesische Fluggesellschaften vorgesehen waren. Da diese Maschinen infolge politischer und wirtschaftlicher Differenzen nicht ausgeliefert werden, prüft Air India nun die Möglichkeit, kurzfristig auf diese Flugzeuge zuzugreifen, um die eigene Flotte zu erweitern. Ziel ist es insbesondere, die Expansion der Billigflugtochter Air India Express zu beschleunigen und im Wettbewerb mit regionalen Konkurrenten wie IndiGo aufzuholen. Die Vereinigten Staaten und China befinden sich seit Jahren in einem komplexen wirtschaftlichen Konflikt, der unter anderem zu gegenseitigen Zöllen und handelspolitischen Restriktionen geführt hat. Zuletzt wurde chinesischen Fluggesellschaften faktisch untersagt, neue Boeing-Flugzeuge zu übernehmen. Das betrifft insbesondere Maschinen des Typs 737 Max, die sich bereits in der finalen Fertigstellung befanden. So kehrten am 22. April 2025 zwei Flugzeuge dieses Modells vom Boeing-Werk nahe Seattle zurück, obwohl ihre Übergabe an chinesische Kunden geplant war. China hatte als Reaktion auf US-Massnahmen umfangreiche Gegenzölle auf amerikanische Produkte eingeführt, darunter auch auf Luftfahrttechnik, mit Sätzen von bis zu 125 Prozent. Dies hat nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, sondern führt auch zu einem Stau bei der Auslieferung fertiger Flugzeuge, die nun zum Teil ungenutzt auf amerikanischen Werksgeländen stehen. Strategische Überlegungen bei Air India Für Air India, im Eigentum der Tata Group, ergibt sich hieraus eine strategische Gelegenheit. Das Unternehmen befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess, der eine Modernisierung und deutliche Vergrösserung der Flotte vorsieht. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Tochtergesellschaft

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Rechnungshof deckt Unregelmässigkeiten bei Kärntner Flughafen unter Lilihill auf

Der Kärntner Landesrechnungshof hat in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht erhebliche Auffälligkeiten und fragwürdige Vorgänge in der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft (KFBG) während der Zeit von 2018 bis 2023 festgestellt. In diesem Zeitraum befand sich die Mehrheit der Gesellschaft im Besitz der Lilihill Aviation City Beteiligung GmbH. Die Ergebnisse des Rechnungshofes bestätigen in wesentlichen Punkten die internen Untersuchungen der KFBG. Seit der Rückführung des Flughafens in öffentliches Eigentum im Juli 2023 hat eine umfassende Restrukturierung und Neuausrichtung begonnen. Ein Zeichen des wiedergewonnenen Vertrauens ist die Rückkehr internationaler Fluggesellschaften wie Eurowings nach Klagenfurt. Dies spiegelt sich in steigenden Strecken- und Passagierzahlen wider, so verzeichnete der Flughafen im ersten Quartal 2025 ein Passagierwachstum von 25 Prozent. Der Rechnungshof lobte ausdrücklich die raschen und entschlossenen Massnahmen, die nach dem Rückkauf im zweiten Halbjahr 2023 eingeleitet wurden und bereits zu einer Reduzierung drohender Verluste führten. Die KFBG plant nun, unrechtmäßige und überhöhte Leistungen, die dem früheren Mehrheitseigentümer Franz Peter Orasch und seinen Unternehmen verrechnet wurden, geltend zu machen. Dies beinhaltet auch den Einsatz von Flughafenmitarbeitern für private Zwecke, wie beispielsweise bei der Weinlese. Die Gesellschaft behält sich rechtliche Schritte vor, falls die Zahlungen ausbleiben sollten. Zukünftig sollen die Empfehlungen des Rechnungshofes umgesetzt werden, um durch strukturelle Anpassungen Transparenz zu gewährleisten und benachteiligende Vorgänge zu verhindern.

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Swiss zieht positive Osterbilanz mit deutlicher Pünktlichkeitssteigerung

Die Fluggesellschaft Swiss blickt auf ein erfolgreiches Osterreiseverkehrswochenende zurück. Zwischen Karfreitag und Ostermontag beförderte das Unternehmen über 220.000 Passagiere sicher an ihre Destinationen. Dabei konnte eine Pünktlichkeit von rund 79 Prozent erreicht werden. Dies stellt eine deutliche Verbesserung von mehr als sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr dar, während die Passagierzahl gleichzeitig um fast neun Prozent anstieg. Im Detail absolvierte Swiss während der viertägigen Osterperiode rund 1.700 Flüge, was einer Erhöhung um einhundert Flüge im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die hohe Flugplanstabilität von 97 Prozent trug dazu bei, kurzfristige Änderungen im Flugplan auf ein Minimum zu reduzieren. Laut Oliver Buchhofer, dem Chief Operating Officer von Swiss, zeige die signifikante Verbesserung der Pünktlichkeit bei gleichzeitiger Zunahme der Passagierzahl, dass sich die getroffenen Vorbereitungen ausgezahlt hätten. Er hob zudem den Einsatz der Mitarbeitenden während der intensiven Ostertage hervor. Besonders gefragt bei den Reisenden waren europäische Städtereisen wie London, München und Berlin. Auf den Langstreckenverbindungen erfreuten sich Destinationen in den Vereinigten Staaten, namentlich New York, Miami und Chicago, großer Beliebtheit. Swiss sieht sich mit der erreichten Pünktlichkeit weiterhin auf Kurs, das selbstgesteckte Jahresziel von 70 Prozent zu erreichen und bereitet sich bereits intensiv auf den bevorstehenden Sommerflugplan vor, um den Fluggästen weiterhin ein verlässliches Reiseerlebnis zu bieten.

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Swissport verbucht deutlichen Umsatzanstieg und Rekord bei Passagier- und Frachtabfertigung

Der weltweit tätige Flughafenlogistikdienstleister Swissport International AG hat im Jahr 2024 ein starkes Wachstum verzeichnet. Das Unternehmen gab bekannt, einen Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro erzielt zu haben, was einer Steigerung von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieses Ergebnis wurde durch ein deutliches Wachstum in allen Geschäftsbereichen getragen. Neben dem signifikanten Umsatzplus konnte Swissport auch bei den Abfertigungszahlen neue Höchstwerte erreichen. Die Anzahl der weltweit abgefertigten Passagiere stieg um 6,5 Prozent auf 247 Millionen. Dies ist die höchste Passagierzahl, die Swissport seit dem Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, abfertigen konnte. Auch im Bereich der Frachtabfertigung verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 6,4 Prozent auf über fünf Millionen Tonnen, was ebenfalls einen neuen Rekordwert darstellt. Diese positiven Zahlen unterstreichen die Erholung und das Wachstum der globalen Luftfahrtindustrie im Jahr 2024. Swissport profitierte dabei von der gestiegenen Reisetätigkeit und dem anhaltend hohen Frachtaufkommen. Das Unternehmen betreibt ein umfassendes Netzwerk an 117 Luftfrachtzentren weltweit und ist an zahlreichen Flughäfen auf allen sechs Kontinenten tätig. Neben der Passagier- und Frachtabfertigung betreibt Swissport auch die Aspire Executive Lounges, die im Jahr 2024 mit über 5,9 Millionen Gästen ebenfalls einen neuen Rekord verzeichneten.

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EU bremst russische Flugpläne in die USA aus

Russlands Vorschlag, im Zuge von Waffenstillstandsverhandlungen die Direktflugverbindungen in die Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen, stößt innerhalb der Europäischen Union auf erheblichen Widerstand. Wie das Nachrichtenportal Politico berichtet, brachte Moskau diese Idee während der Friedensgespräche in Saudi-Arabien zur Sprache. EU-Beamte halten jedoch entschieden an den seit dem Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 verhängten Luftraumsanktionen fest und äußern gravierende Sicherheitsbedenken hinsichtlich des russischen Luftfahrtsektors. Die Sanktionen der EU und der USA umfassen ein Flugverbot für russische Fluggesellschaften sowie Beschränkungen beim Zugang zu Ersatzteilen und Wartungsleistungen. Dies hat dazu geführt, dass ein Großteil der Flotte der russischen Fluggesellschaft Aeroflot stillgelegt ist. Versuche, diese Beschränkungen zu umgehen, haben die Besorgnis über die Verwendung von möglicherweise gefälschten oder minderwertigen Ersatzteilen verstärkt, was die Lufttüchtigkeit russischer Flugzeuge in Frage stellt. Selbst wenn diese Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden könnten, warnt die EU vor einem weiteren Problem: Viele Flugzeuge der russischen Flotte wurden von westlichen Leasinggebern unrechtmäßig zurückgehalten und könnten bei einer Landung in Europa beschlagnahmt werden. Trotz der Forderungen einiger Wirtschaftsverbände nach einer Aufhebung der Luftverkehrssanktionen aus humanitären Gründen bleibt der Widerstand in Europa stark. Die EU verweist auf die erheblichen rechtlichen und logistischen Hürden, die einer Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Wege stehen. Die Haltung der EU unterstreicht die fortgesetzte Ablehnung der russischen Aggression in der Ukraine und das Festhalten an den getroffenen Sanktionsmaßnahmen.

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