Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air Baltic zwischen wirtschaftlicher Neuaufstellung und regionaler Verantwortung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic steht im Frühjahr 2025 an einem entscheidenden Wendepunkt. Nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende Martin Gauss abgesetzt wurde, die Airline einen massiven Verlust verzeichnete und der geplante Börsengang erneut verschoben wurde, rücken nun politische Differenzen innerhalb der baltischen Staaten in den Vordergrund. Während Lettland auf die Unterstützung seiner Nachbarn setzt, distanzieren sich Estland und Litauen bislang von konkreten finanziellen Verpflichtungen. Die Diskussion um eine mögliche Beteiligung an Air Baltic offenbart unterschiedliche Vorstellungen über Verantwortung, nationale Interessen und wirtschaftliche Perspektiven im Ostseeraum. Der estnische Ministerpräsident Kristen Michal machte unlängst in einem Interview deutlich, daß seine Regierung keine Absicht habe, sich finanziell an Air Baltic zu beteiligen. „Politische Unterstützung kann sich auch in Sympathie und Zusammenarbeit äußern – es muß nicht zwangsläufig Geld fließen“, sagte Michal. Gleichwohl würdigte er die Rolle von Air Baltic bei der Sicherstellung der Flugverbindungen für Estland. Damit erteilte Estland den latenten Erwartungen Lettlands eine klare Absage, was eine Beteiligung an der Nationalfluglinie betrifft. Lettlands Erwartungen an regionale Solidarität Die lettische Ministerpräsidentin Evika Siliņa hatte zuvor betont, daß Lettland auf eine „breitere regionale Verantwortung“ hoffe. Man wünsche sich nicht nur symbolische Unterstützung, sondern langfristig auch eine Einbindung Estlands und Litauens in den Unternehmenserfolg von Air Baltic. Der lettische Verkehrsminister Atis Švinka erklärte kürzlich, daß verschiedene Optionen geprüft würden, um die Airline auf stabile Beine zu stellen – unter anderem auch durch Kapitalbeteiligungen benachbarter Staaten. Bislang jedoch ohne greifbares Ergebnis. Am 7. April 2025 wurde Martin Gauss, der Air Baltic seit 2011 geleitet hatte, nach einer

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Neu: Nonstopflüge von Erfurt-Weimar zu griechischen Zielen

Der Reiseveranstalter „Momento by sz-Reisen“ bietet für Sommer und Herbst 2025 zwei neue exklusive Direktflugverbindungen ab Erfurt-Weimar zu den griechischen Zielen Chalkidiki und Santorin an. Dies ermöglicht Reisenden aus der Region einen komfortablen Start in den Urlaub ohne lange Anreise. Vom 4. bis 11. Juni 2025 wird die Halbinsel Chalkidiki angeflogen, die mit türkisblauem Wasser, feinen Sandstränden und einer Mischung aus Natur und Geschichte lockt. Die siebentägige Reise ist ab 799 Euro pro Person buchbar, wobei auch ein reines Flugangebot ab 349 Euro pro Person verfügbar ist. Chalkidiki liegt etwa 700 Kilometer südöstlich von Erfurt und ist bekannt für ihre drei „Finger“ genannten Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos, die eine abwechslungsreiche Landschaft und zahlreiche Bademöglichkeiten bieten. Ein weiteres Ziel ist Santorin, die Kykladeninsel, die vom 21. bis 28. Oktober 2025 direkt von Erfurt-Weimar erreichbar ist. Santorin ist berühmt für ihre weißen Häuser mit blauen Kuppeln und die malerischen Sonnenuntergänge. „momento by sz-Reisen“ verspricht dabei eine vielfältige Hotelauswahl, persönliche Betreuung vor Ort und individuelle Ausflugsmöglichkeiten. Geschäftsführerin des Flughafens Erfurt-Weimar, Susanne Hermann, begrüßt die Kooperation und betont die erweiterte Urlaubsvielfalt und den Komfort für die Reisenden in der Region. Santorin liegt etwa 1800 Kilometer südöstlich von Erfurt und ist vulkanischen Ursprungs, was der Insel ihre charakteristische Caldera-Landschaft verleiht. Die neuen Direktflüge unterstreichen die Bemühungen des Flughafens Erfurt-Weimar, sein Angebot an Direktverbindungen zu attraktiven Urlaubszielen zu erweitern und den Bedürfnissen der regionalen Bevölkerung entgegenzukommen.

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Graz:  Mykonos neu im Angebot von Springer Reisen

Der Reiseveranstalter Springer Reisen hat kurzfristig eine neue Direktflugverbindung von Graz nach Mykonos eingerichtet. Ab dem 25. August bis zum 6. Oktober 2025 wird die griechische Kykladeninsel jeden Montag mit einer Dash 8-400 der Fluggesellschaft Avantiair angeflogen. Diese neue Verbindung ergänzt das Angebot von Springer Reisen für den Spätsommer, das auch zusätzliche Kapazitäten für die Insel Naxos beinhaltet. Besonders attraktiv ist die Direktverbindung laut Geschäftsführerin Andrea Springer für Reisende, die die Kykladen außerhalb der Hauptsaison entspannt erkunden möchten. Von Mykonos aus besteht die Möglichkeit, bequem per privatem Schiffstransfer nach Naxos weiterzureisen. Auf Wunsch können Kunden ihre Reise auch mit einem Abstecher zu den Inseln Tinos oder Syros kombinieren. Wer Mykonos bereits vor dem 25. August besuchen möchte, kann die Insel weiterhin mit einem Flug ab Graz über Paros erreichen. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Graz Airport, freut sich über die neue Verbindung, die das Griechenland-Angebot ab Graz auf insgesamt neun Ziele erweitert. Er betont die anhaltende Beliebtheit Griechenlands als Urlaubsland und die nunmehr rund 35 direkt erreichbaren Destinationen ab dem Flughafen Graz. Mykonos, bekannt für sein türkisblaues Meer, feine Sandstrände, weiß gekalkte Häuser und ein lebhaftes Nachtleben, gilt als attraktives Ziel für einen abwechslungsreichen Urlaub. Die neue Direktverbindung bietet somit eine bequeme Reisemöglichkeit für Urlauber aus der Steiermark und Umgebung, die die griechische Inselwelt der Kykladen entdecken möchten. Die Flugzeit von Graz nach Mykonos beträgt mit Direktflug etwa zweieinhalb Stunden.

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Istanbul schreibt Luftfahrtgeschichte: Erster dreifacher unabhängiger Start in Europa durchgeführt

Am 17. April 2025 ereignete sich am Flughafen Istanbul ein bisher in Europa einzigartiges Manöver: Drei Verkehrsflugzeuge der Turkish Airlines hoben zur selben Zeit von drei parallelen Startbahnen ab. Damit gelingt es erstmals einem europäischen Flughafen, einen sogenannten „dreifachen unabhängigen Startvorgang“ umzusetzen – ein Vorhaben, das bislang nur ausgewählte internationale Großflughäfen in den Vereinigten Staaten und Ostasien durchführen konnten. Diese Neuerung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des europäischen Luftverkehrs und bestätigt Istanbuls Anspruch, sich als einer der bedeutendsten globalen Luftfahrtknotenpunkte zu etablieren. Technische Pionierleistung mit globaler Signalwirkung Die Fähigkeit, drei Flugzeuge gleichzeitig unabhängig voneinander starten zu lassen, setzt ein hohes Maß an technischer Infrastruktur, Koordination und sicherheitsrelevanter Feinabstimmung voraus. Es bedarf dafür nicht nur exakt paralleler Startbahnen mit ausreichendem Abstand zueinander, sondern auch eines komplexen Managements im Bereich der Flugüberwachung. Nur wenige Flughäfen weltweit verfügen über diese Möglichkeit. Dazu zählen etwa der Hartsfield–Jackson Atlanta International Airport in den Vereinigten Staaten oder der Hongkong International Airport, der solche Operationen seit November 2024 durchführt. Istanbul ist somit der erste Flughafen Europas, der den technischen Nachweis für dieses anspruchsvolle Verfahren erbracht hat. Istanbul auf dem Weg zum Weltflughafen Seit der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Großflughafens im April 2019 hat sich Istanbul rasch zu einem der am stärksten frequentierten Flughäfen der Welt entwickelt. Mit über 90 Millionen Passagieren im Jahr 2024, mehr als 300 Reisezielen und einem dichten Takt an internationalen Umsteigeverbindungen ist der Flughafen bereits jetzt ein zentraler Verkehrsknoten zwischen Europa, Asien und Afrika. Mit der Einführung der dreifachen Startvorgänge wird

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Saisonstart für Waldviertelbahn und Reblaus Express mit Kindertarif-Tag

Die Waldviertelbahn und der Reblaus Express starten am 1. Mai mit einem gemeinsamen „Kennenlerntag“ in die neue Saison. An diesem ersten Betriebstag des Jahres 2025 können alle Fahrgäste zum ermäßigten Kindertarif reisen. Niederösterreichs Verkehrslandesrat Udo Landbauer betont die Bedeutung der nostalgischen Bahnen als Kulturgut und attraktive Ausflugsmöglichkeit für Familien, Sportbegeisterte und Eisenbahnliebhaber, die eine bequeme und sichere Art der Freizeitgestaltung und Erkundung der Region darstellen. Auch in der Saison 2025 stehen für Vielfahrer und Stammgäste Saisonkarten für beide Bahnen bereit. Bei einem Kauf bis zum 31. Mai wird ein Frühbucherrabatt von 50 Prozent auf den Normalpreis gewährt. Die Geschäftsführer der NÖVOG, Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, weisen zudem auf ermäßigte Tarife für Inhaber des KlimaTickets, vergünstigte Kombitickets und gut abgestimmte Anschlussverbindungen hin, die den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr in der Freizeit erleichtern sollen. Die Waldviertelbahn im nördlichen Niederösterreich bietet unter dem Motto „Eine Entdeckungsreise für die ganze Familie“ bis zum 26. Oktober ein vielfältiges Ausflugsprogramm. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren die Nostalgiegarnitur (gezogen von Diesel- oder Dampflok) oder der Goldene Triebwagen zwischen Gmünd, Groß Gerungs und Litschau. Im Juni und September gibt es zusätzliche Mittwochsfahrten, in den Sommerferien sogar tägliche Verbindungen. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos, eine Stellplatzreservierung jedoch erforderlich. Ein Höhepunkt der Saison ist das Jubiläum „125 Jahre Gmünd-Litschau“ vom 29. Mai bis 1. Juni mit Sonder- und Fotozügen sowie einem Bahnhofsfest. Weitere Attraktionen sind der „Zauberkünstler Magic Leo“ am 14. Juni und der kulinarische „Mohnnudelzug“ am 22. Juni. Der Reblaus Express, ein nostalgischer Wein- und Genusszug, verkehrt

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Russland hofft auf Flugzeugdeal mit Boeing im Gegenzug für Waffenstillstand in der Ukraine

Angesichts fehlenden Zugriffs auf Hunderte Milliarden US-Dollar an Auslandsvermögen seiner Zentralbank erwägt Russland einem Medienbericht zufolge einen ungewöhnlichen Deal mit den Vereinigten Staaten. Der Kreml spekuliert darauf, Flugzeuge beim US-amerikanischen Hersteller Boeing zu erwerben und diese aus den derzeit noch gesperrten Auslandskonten zu bezahlen. Diese Initiative folgt Berichten, wonach China im Handelskrieg mit den USA alle Flugzeuglieferungen von Boeing gestoppt hat und Russland in Washington eine mögliche Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehungen seiner Fluggesellschaften zu Boeing angefragt haben soll. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 sind Geschäfte westlicher Flugzeugbauer wie Airbus und Boeing mit russischen Airlines durch Sanktionen strikt untersagt. Moskau hatte im Jahr 2022 etwa 400 bis 500 Flugzeuge westlicher Bauart, hauptsächlich von Leasinggebern, unter seine Kontrolle gebracht und in der Folge nur vereinzelt Maschinen aus Leasingverträgen herausgekauft. Nun lotet Russland laut Informationen von Nachrichtenagenturen einen direkten Deal mit Washington aus, der den Kauf von Boeing-Flugzeugen mit eingefrorenen Zentralbankguthaben vorsieht. Als wesentliche Bedingung für die Freigabe der Konten und die Aufnahme von Flugzeuglieferungen wird in dem Bericht ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg genannt. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA stellte gegenüber „Bloomberg“ jedoch klar, dass die Vereinigten Staaten keine wirtschaftlichen Lockerungen in Erwägung ziehen werden, solange kein Waffenstillstand erreicht ist. Westliche Staaten haben Schätzungen zufolge rund 300 Milliarden US-Dollar an russischen Reserven blockiert, davon allein 210 Milliarden Euro in der Europäischen Union. Drei Jahre nach Beginn des Krieges verschärfen sich bei russischen Fluggesellschaften wie Aeroflot die Engpässe bei Flotten und Ersatzteilen, zumal die Entwicklung rein russischer Flugzeugprogramme

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Polen verbietet Foto- und Videoaufnahmen kritischer Infrastruktur, auch Flughäfen betroffen

In Polen sind seit dieser Woche neue, strengere Regeln für das Anfertigen von Foto- und Videoaufnahmen bestimmter Objekte und in ausgewiesenen Zonen in Kraft getreten. Dieses Verbot dient der Spionageabwehr und umfasst explizit auch Aufnahmen, die rein zu privaten Zwecken erstellt werden. Betroffen sind neben Regierungsgebäuden und militärischen Anlagen auch kritische Infrastrukturen wie Brücken, Tunnel, Züge, Poststellen, Kraft- und Umspannwerke, Hafenanlagen sowie Flughäfen. Die neuen Bestimmungen sehen bei Verstößen empfindliche Strafen vor. Neben hohen Geldstrafen drohen Zuwiderhandelnden sogar Haftstrafen. Zudem können die zur Aufnahme verwendeten Geräte, im Zweifelsfall also auch Mobiltelefone, von den Behörden beschlagnahmt werden. Die betroffenen Gebiete und Objekte sind durch weithin sichtbare Schilder gekennzeichnet, die auf das bestehende Aufnahmeverbot hinweisen. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Novelle des Gesetzes zur Landesverteidigung und zur Spionageabwehr und reagiert auf die in Europa gestiegenen Sicherheitsbedenken. Es wird angenommen, dass das Gesetz darauf abzielt, sensible Infrastruktur besser vor potenziellen Spionageaktivitäten zu schützen. Die neuen Regeln könnten insbesondere Reisende und Bürger betreffen, die sich unwissentlich in den Verbotszonen aufhalten und dort Aufnahmen machen. Für professionelle Fotografen und Journalisten besteht unter Umständen die Möglichkeit, eine spezielle Genehmigung für Aufnahmen in den betroffenen Bereichen zu beantragen. Die zuständigen Behörden haben für die Bearbeitung solcher Anträge eine Frist von 14 Tagen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Bestimmungen im Alltag auswirken und wie konsequent die Einhaltung des Verbots durchgesetzt wird.

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China Southern Airlines stoppt Verkauf ihrer Boeing-787-8-Flotte

China Southern Airlines, eine der drei großen staatlichen Luftverkehrsgesellschaften der Volksrepublik China, hat überraschend den geplanten Verkauf ihrer gesamten Boeing-787-8-Flotte zurückgezogen. Noch im November 2024 hatte das Unternehmen angekündigt, sich von sämtlichen zehn Maschinen dieses Typs sowie zwei zugehörigen Ersatztriebwerken des Modells GEnx-1B70/P2 trennen zu wollen. Die Flugzeuge wurden im ersten Quartal 2025 auf der Börse für Staatsvermögen und Unternehmensbeteiligungen in Shanghai zum Verkauf ausgeschrieben. Die Entscheidung zum Verkaufsstopp wurde am 11. April 2025 publik – nur vier Tage vor einer bedeutsamen Ankündigung der chinesischen Regierung, die weitere Auslieferungen von Boeing-Maschinen an chinesische Fluglinien untersagt. Flottenanpassung aus betriebswirtschaftlicher Sicht Die ursprüngliche Verkaufsabsicht der Boeing-787-8-Flotte ergab sich aus einer internen Flottenanalyse, bei der betriebswirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund standen. Die 787-8 stellt die kleinste Variante innerhalb der Boeing-787-Familie dar und wurde seit ihrem operativen Einsatz von mehreren internationalen Fluggesellschaften als weniger wirtschaftlich eingestuft als ihre größeren Schwestermodelle 787-9 und 787-10. China Southern Airlines betreibt derzeit eine Mischung dieser Typen, wobei die 787-9 aufgrund höherer Reichweite und größerer Passagierkapazität zunehmend bevorzugt wird. Zwischen 2013 und 2014 ausgeliefert, näherten sich die betroffenen Flugzeuge dem Zeitpunkt umfangreicher struktureller Wartungszyklen, welche mit hohem Kostenaufwand verbunden sind. Die Veräußerung der Flotte hätte dem Unternehmen ermöglicht, sich auf jüngere und effizientere Flugzeugtypen zu konzentrieren, insbesondere da auf dem chinesischen Markt auch heimische Hersteller wie Comac zunehmend an Bedeutung gewinnen. Politische Einflüsse auf unternehmerische Entscheidungen Der Rückzug vom Verkauf fiel in eine Phase verschärfter geopolitischer Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten. Bereits seit mehreren Monaten überziehen sich beide

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Iberia überrascht mit nächtlicher Transatlantikverbindung: Neue Winterflugzeiten nach Dallas/Fort Worth

Die spanische Fluggesellschaft Iberia nimmt für den Winterflugplan 2025 eine markante Änderung ihrer Verbindung zwischen Madrid und Dallas/Fort Worth vor. Ab dem 26. Oktober 2025 wird der Flug viermal wöchentlich um 00.55 Uhr Ortszeit in Madrid abheben und bereits um 05.30 Uhr Ortszeit in Texas landen – eine für den Passagierverkehr zwischen Europa und Nordamerika höchst ungewöhnliche Flugzeit. Mit dieser Strategie will Iberia ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und ihre Marktanteile in Nordamerika ausbauen. Die meisten Linienflüge von Europa in die Vereinigten Staaten starten traditionell vormittags oder am frühen Nachmittag, um eine Ankunft am Nachmittag oder Abend zu ermöglichen. Iberia durchbricht dieses Muster mit einer Nachtverbindung, wie sie sonst eher für Flüge nach Südamerika typisch ist. Der neue Flugplan sieht vor, daß der Airbus A330-300 um 00.55 Uhr in Madrid startet und um 05.30 Uhr in Dallas/Fort Worth ankommt – nach einer Flugzeit von rund elf Stunden und 35 Minuten. Diese außergewöhnliche Taktung hat praktische Gründe: Durch den späten Abflug am Hauptstadtflughafen Madrid-Barajas können zahlreiche Zubringerflüge aus Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten berücksichtigt werden. Die frühe Ankunft in Texas wiederum eröffnet Passagieren eine breite Palette an Anschlußflügen mit dem Partner American Airlines – ein entscheidender Vorteil in einem stark umkämpften Markt. Zusammenarbeit mit American Airlines von zentraler Bedeutung Die Verbindung nach Dallas/Fort Worth wird im Rahmen der transatlantischen Partnerschaft zwischen Iberia, American Airlines, British Airways und Finnair angeboten. Diese Kooperation innerhalb der Luftfahrtallianz Oneworld erlaubt eine enge Abstimmung der Flugpläne und gemeinsame Tarifgestaltung. Iberia profitiert dabei vom dichten inneramerikanischen Streckennetz der

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Osterreiseverkehr startet an Mitteldeutschen Flughäfen

Zum Beginn der Osterferien in Sachsen verzeichnen die Mitteldeutschen Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden regen Flugverkehr. Zwischen Karfreitag und Ostersonntag heben insgesamt 101 Passagiermaschinen ab, davon 65 vom Flughafen Leipzig/Halle und 36 vom Flughafen Dresden. Die Flugziele umfassen sowohl beliebte Urlaubsregionen am Mittelmeer, Atlantik und Roten Meer als auch europäische und innerdeutsche Metropolen. Vom Flughafen Leipzig/Halle starten zum Ferienauftakt 43 Flugzeuge zu verschiedenen Urlaubszielen und 22 Linienflüge. Besonders stark nachgefragt sind Antalya mit 13 Abflügen, Mallorca mit zehn und Hurghada mit neun. Weitere Urlaubsziele im Flugplan sind Las Palmas, Heraklion, Rhodos, Faro, Teneriffa und Fuerteventura. Zudem werden 19 Linienflüge zu wichtigen Drehkreuzen angeboten, darunter zwölf Verbindungen der Lufthansa nach Frankfurt. Austrian Airlines bedient die Strecke nach Wien zweimal, Turkish Airlines fliegt dreimal nach Istanbul, und WIZZ Air steuert jeweils einmal Tirana und Bukarest an. Über diese Drehkreuze bestehen zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten weltweit. Der Sommerflugplan des Flughafens Leipzig/Halle umfasst insgesamt 29 Ziele in 13 Ländern, bedient durch 27 Fluggesellschaften mit bis zu 222 wöchentlichen Abflügen. Auch ab Dresden ist zum Ferienbeginn ein erhöhtes Flugaufkommen zu verzeichnen. Hier starten 21 Linien- und 15 Urlaubsmaschinen. Antalya ist mit sechs Abflügen das beliebteste Urlaubsziel, gefolgt von Mallorca mit fünf. Jeweils zwei Flüge sind nach Hurghada und Heraklion geplant. Lufthansa ist die Fluggesellschaft mit den meisten Starts ab Dresden und bedient neunmal täglich die Drehkreuze Frankfurt und München. SWISS verbindet Dresden zweimal mit Zürich, und Eurowings fliegt einmal nach Düsseldorf. Über die Drehkreuze Frankfurt, München und Zürich sind ebenfalls weltweite Umsteigeverbindungen möglich. Der Sommerflugplan des Flughafens

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