Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Etihad Airways stockt Flugfrequenzen nach Zürich auf 16 wöchentliche Flüge auf

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, erweitert ihr Angebot in der Schweiz erneut und wird ab November dieses Jahres zusätzliche Flugfrequenzen auf der Strecke zwischen Zürich und Abu Dhabi einführen. Die Fluggesellschaft steigert die Anzahl ihrer wöchentlichen Verbindungen von aktuell 13 auf insgesamt 16. Dieser Ausbau des Streckennetzes unterstreicht die wachsende Bedeutung des Schweizer Marktes für Etihad und die fortgesetzte Strategie, das Drehkreuz Abu Dhabi stärker an wichtige europäische Städte anzubinden. Bereits in der Vergangenheit hatte Etihad Airways ihr Flugangebot in Zürich sukzessive ausgebaut. Von ursprünglich sieben wöchentlichen Flügen wurde die Frequenz zunächst auf zehn und später auf 13 Verbindungen erhöht. Mit den nun angekündigten zusätzlichen Frequenzen wird die Kapazität auf dieser wichtigen Route weiter gesteigert. Konkret wird Etihad Airways ab November montags, mittwochs und samstags jeweils einen dritten täglichen Flug anbieten. Dieser zusätzliche Flug trägt die Flugnummer EY139/140 und startet in Zürich um 15:15 Uhr, mit Ankunft in Abu Dhabi um 0:20 Uhr Ortszeit des Folgetages. Durch diese Aufstockung erhöht sich das wöchentliche Sitzplatzangebot von Etihad Airways auf der Strecke Zürich-Abu Dhabi auf insgesamt 3561 Plätze. Für die Flüge zwischen den beiden Städten kommen Flugzeuge der Typen Boeing 787 und Airbus A321LR zum Einsatz. Die Boeing 787, bekannt für ihre Effizienz und Langstreckenfähigkeit, bildet das Rückgrat der Flotte auf vielen internationalen Routen von Etihad. Der Airbus A321LR, eine Langstreckenversion des beliebten A321, ermöglicht es der Fluggesellschaft, auch auf Routen mit geringerer Nachfrage oder zur Ergänzung bestehender Dienste flexibel zu operieren. Der Ausbau der Verbindungen zwischen Zürich

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Air Arabia verbindet Schardsha und München ab Dezember 2025

Air Arabia, eine der großen Billigfluggesellschaften im Mittleren Osten, hat die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Schardsha (Sharjah) und München angekündigt. Ab dem 15. Dezember 2025 soll die Strecke täglich mit einem Flugzeug des Typs Airbus A320neo bedient werden. Für den Flughafen München bedeutet dies eine weitere Stärkung seiner Rolle im Verkehr von und zu den Golfstaaten, während München das erste deutsche Ziel sein wird, das Air Arabia direkt von Schardsha aus anfliegt. Schardsha, die Hauptstadt des gleichnamigen Emirats, liegt etwa eine halbe Stunde Fahrzeit von Dubai entfernt und ist als Kulturhauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bekannt. Die neue Direktverbindung eröffnet Reisenden aus dem süddeutschen Raum einen direkten Zugang zu dieser Region und ihren Sehenswürdigkeiten. Zudem bietet Air Arabia über Schardsha eine Vielzahl von weiteren Anschlussmöglichkeiten zu Reisezielen im Mittleren Osten und in Asien, was die Attraktivität der neuen Verbindung für Fernreisende erhöht. Oliver Dersch, Senior Vice President Aviation der Flughafen München GmbH, begrüßte die Ankündigung und betonte die Erweiterung der Reisemöglichkeiten für die Passagiere des Münchner Flughafens. Air Arabia, gegründet im Jahre 2003, hat sich als bedeutender Akteur im Segment der Billigfluggesellschaften in der arabischen Welt etabliert und bedient ein umfangreiches Netzwerk von Zielen. Die Entscheidung, München als erstes deutsches Direktziel aufzunehmen, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standortes als internationales Luftverkehrsdrehkreuz. Die Flüge sind bereits buchbar.

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KLM unterbreitet den Gewerkschaften neues Lohnangebot

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat den Arbeitnehmervertretungen ein neues Lohnangebot unterbreitet. Der Vorschlag beinhaltet eine Einmalzahlung von 1.000 Euro für das Jahr 2025 sowie eine strukturelle Gehaltserhöhung von bis zu 2,5 Prozent ab Juli 2026. Die Höhe der prozentualen Erhöhung ist dabei an die finanzielle Entwicklung des Unternehmens gekoppelt. Dieses Angebot bildet die Grundlage für die weiteren Verhandlungen zwischen der Fluggesellschaft und den beteiligten Gewerkschaften, die am 10. Juli 2025 wieder aufgenommen werden sollen. Das vorgelegte Angebot sieht einen neuen Tarifvertrag (Collective Labour Agreement, CLA) mit einer Laufzeit von 22 Monaten vor, der alle Arbeitnehmergruppen bei KLM umfassen soll. Kernpunkte des Vorschlags sind die bereits erwähnte Einmalzahlung von 1.000 Euro, die im Jahre 2025 an alle Mitarbeiter ausgezahlt werden soll. Die strukturelle Gehaltserhöhung ab dem 1. Juli 2026 ist an die operative Gewinnmarge von KLM im Jahre 2025 gebunden. Sollte KLM eine operative Gewinnmarge (COI-Marge) von 5,5 Prozent oder mehr erreichen, so würde die volle Erhöhung von 2,5 Prozent wirksam. Für den Fall, daß die Marge darunter liegt, ist eine Mindesterhöhung von 0,5 Prozent vorgesehen. Dieses Vorgehen, eine Gehaltserhöhung an die wirtschaftliche Leistung des Unternehmens zu koppeln, ist in der Luftfahrtbranche nicht unüblich und soll sowohl die Interessen der Arbeitnehmer als auch die finanzielle Stabilität der Gesellschaft berücksichtigen. Für KLM stellt dieser Vorschlag eine solide Basis für eine Einigung dar, welche die aktuellen Herausforderungen des Marktumfeldes und die langfristige Planung des Unternehmens widerspiegelt. Nach den turbulenten Jahren der Pandemie und der folgenden Erholung streben Fluggesellschaften nach stabilen Arbeitsbeziehungen, die eine

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Kroatische Regierung bereitet neue PSO-Ausschreibung für Inlandsflugrouten vor

Die kroatische Regierung bereitet eine neue Ausschreibung für Dienste von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (Public Service Obligation, PSO) vor, um die Finanzierung heimischer Flugrouten nach dem Auslaufen der aktuellen Verträge am 28. März 2026 zu sichern. Die sogenannten PSO-Regelungen ermöglichen die Bereitstellung europäischer Mittel für unrentable, zumeist inländische Flugstrecken, die jedoch für die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Region als unerlässlich erachtet werden. Der vorangegangene Zuschlag im November 2021 vergab die millionenschweren Aufträge für zwölf inländische Routen an Croatia Airlines und Trade Air, welche historisch die einzigen Empfänger staatlicher Fördermittel für Inlandsflüge waren. Mit einem neuen Ausschreibungsverfahren wird Ende 2025 oder Anfang 2026 gerechnet. Zu den Routen, die derzeit als PSO-Dienste aufrechterhalten und kompensiert werden, gehören Verbindungen wie Dubrovnik-Zagreb, Split-Zagreb, sowie verschiedene Routen, die Städte wie Zadar, Pula, Brač, Osijek und Rijeka anbinden. Es gibt jedoch Bestrebungen, die Liste der PSO-Routen zu überarbeiten. So argumentiert der Flughafen Rijeka, daß seine begrenzte Einbeziehung in das derzeitige System die regionale Konnektivität untergrabe und sein Potential zur Entwicklung ganzjähriger Flugdienste einschränke. Gleichzeitig werden Fragen aufgeworfen, ob Flüge von Zagreb nach Split und Dubrovnik tatsächlich unrentabel sind und somit den PSO-Richtlinien entsprechen. Die Diskussion um die Anpassung des Streckennetzes spiegelt die Bemühungen wider, die Effizienz und den Nutzen der Subventionen zu optimieren. Die irische Fluggesellschaft Ryanair, die bereits Basen in Zagreb, Dubrovnik und Zadar unterhält, hat ihr Interesse bekundet, an der kroatischen PSO-Ausschreibung teilzunehmen und gegebenenfalls Inlandsflüge im Land aufzunehmen. Ryanair kündigte eine eingehende Analyse der Ausschreibungsbedingungen an und erklärte, die Entscheidung werde primär von den

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Tallink Silja Line verzeichnet Passagierzuwachs im zweiten Quartal 2025

Die Fährgesellschaft Tallink Silja Line hat im zweiten Quartal des Jahres 2025 insgesamt 1.488.128 Passagiere auf ihren Schiffen befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein im Monat Juni stiegen die Passagierzahlen um 4,9 Prozent auf 598.977. Dieses Wachstum ist primär auf die positive Entwicklung auf der Route zwischen Estland und Finnland zurückzuführen. Paavo Nõgene, der Geschäftsführer der Tallink Grupp, kommentierte, daß der Anstieg der Passagierzahlen das Vertrauen der Kunden und die anhaltende Erholung der Reisenachfrage widerspiegele. Er äusserte sich optimistisch, daß die derzeitige positive Dynamik im noch bevorstehenden Grossteil der Sommersaison anhalten werde. Während sich das Passagiergeschäft erfreulich entwickelte, stellte das Frachtsegment weiterhin eine Herausforderung dar. Nõgene betonte, die Schwierigkeiten im Logistiksektor genau im Blick zu haben und bereit zu sein, das Frachtaufkommen deutlich zu erhöhen, sobald sich die allgemeinen wirtschaftlichen Aussichten verbessern. Das Passagierwachstum wurde insbesondere von der Strecke Estland-Finnland getragen, welche im zweiten Quartal einen Zuwachs von 4,9 Prozent und im Juni sogar einen Anstieg von 14,8 Prozent verzeichnete. Auch die Route Finnland-Schweden zeigte mit einem stetigen Wachstum von 2,8 Prozent im zweiten Quartal eine positive Entwicklung. Demgegenüber stand ein Rückgang der Passagierzahlen auf der Strecke Estland-Schweden um 10,9 Prozent. Dieser Rückgang ist teilweise auf Änderungen im Flotteneinsatz und des Fahrplans zurückzuführen. Im zweiten Quartal 2025 ging das Volumen der beförderten Frachteinheiten um 22,8 Prozent auf 67.038 Einheiten zurück. Die Zahl der beförderten Passagierfahrzeuge stieg jedoch um 1,4 Prozent auf insgesamt 212.782 Einheiten. Neben dem operativen Geschäft gab es auch Veränderungen in

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Edelweiss erweitert Flotte um zweiten Airbus A350

Der Schweizer Ferienflieger Edelweiss hat seinen zweiten Airbus A350 in Empfang genommen. Das Flugzeug mit der Registrierung HB-IHC landete am Dienstag, dem 1. Juli 2025, auf dem Flughafen Zürich und ist nun für den operativen Einsatz bereit. Dies stellt einen wichtigen Schritt in der Flottenmodernisierung der Fluggesellschaft dar, welche darauf abzielt, die Kapazitäten für Langstreckenflüge zu erweitern. Die Indienststellung des zweiten A350 folgt auf die erfolgreiche Einführung des ersten Modells dieser Baureihe bei Edelweiss. Der Airbus A350 gilt als ein modernes Langstreckenflugzeug. Für Edelweiss bedeutet der Zuwachs, die Möglichkeit, bestehende Routen zu verstärken oder neue Destinationen zu erschließen. Die Flottenerweiterung ist Teil einer strategischen Anpassung an die wachsende Nachfrage im Ferienflugsegment, insbesondere auf Interkontinentalstrecken. Nach der aktuellen Planung wird der neue Airbus A350 am Samstag, dem 5. Juli 2025, seinen ersten kommerziellen Flug als WK10 nach Vancouver antreten. Diese Verbindung unterstreicht die Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für Edelweiss. Die kontinuierliche Flottenerneuerung mit Flugzeugen wie dem A350 ist ein üblicher Vorgang in der Luftfahrt, um die Effizienz zu steigern und den Passagieren einen zeitgemäßen Reisekomfort zu bieten. Die Ankunft des zweiten A350 dürfte die Position von Edelweiss als wichtiger Akteur im Schweizer Ferienflugverkehr weiter festigen.

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Doll Airport Equipment startet Serienfertigung von Halbschnitt-Highloadern

Die Firma Doll Airport Equipment, ein führender Anbieter von Systemen für das Beladen und Reinigen von Flugzeugen sowie für medizinische Zwecke am Flughafen, hat die Serienfertigung ihrer Halbschnitt-Highloader aufgenommen. Mit diesem Schritt erhöht das Unternehmen seine Produktionskapazität und beabsichtigt, die Lieferzeiten für diese Spezialfahrzeuge zu verkürzen. Die Highloader, die für die Beladung von Flugzeugen eingesetzt werden, sollen dadurch nicht nur schneller verfügbar sein, sondern auch erhöhte Sicherheit und einen verbesserten Bedienkomfort bieten. Die Umstellung auf Serienfertigung beinhaltet einen standardisierten und dokumentierten Prozess. Renato Ramella, Managing Director bei Doll Airport Equipment, betonte, daß dieser industrielle Ansatz kürzere Durchlaufzeiten ermögliche und eine gleichbleibend hohe Qualität bei schnellerer Lieferung sicherstelle, auch bei Grossaufträgen. In der Vergangenheit erfolgte der Umbau der Fahrerkabinen in handwerklicher Einzelarbeit durch externe Dienstleister. Nun steuert Doll die gesamte Produktion, vom Umbau des Fahrerhauses über die Fertigung der Hubanlage bis zur Endmontage, nach klar definierten und präzise getakteten Abläufen. Der neue Doll-Halbschnitt-Highloader basiert auf einem Iveco Eurocargo-Chassis, dessen Beifahrerseite entfernt wird, um einen tieferen Hubaufbau und eine tiefere Transferbrücke zu ermöglichen. Diese Bauweise erlaubt die Abfertigung kleinerer Flugzeuge mit niedriger Übergabehöhe und verschafft dem Fahrer beim Andocken eine freie Sicht auf die Flugzeugtür. Die Sicherheit und Stabilität der halbierten Kabinen wurden vor Serienstart in einem umfangreichen ECE-Crashtest nachgewiesen. Das Fahrzeug erfüllt zudem alle Anforderungen der EU-weit geltenden General Safety Regulation GSR II. Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit sind die Fahrzeuge mit modernsten Assistenzsystemen ausgerüstet, darunter ein Spiegelersatz-Kamerasystem auf der fehlenden Beifahrerseite, das dem Fahrer drei Ansichten der rechten Fahrzeugseite auf

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Lufthansa setzt auf flexible Kapazitätsplanung: Brussels Airlines Vorreiter bei Wet-Lease und Saisonkräften im Sommer 2025

Die Deutsche Lufthansa AG verfolgt eine neue Strategie zur Bewältigung saisonaler Nachfrageschwankungen: Eine elastische Kapazitätenplanung soll es dem Konzern ermöglichen, flexibler auf die wechselnden Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Ein konkretes Beispiel für diese Strategie ist bereits bei Brussels Airlines sichtbar. Die kleinste Netzwerkfluggesellschaft im Lufthansa-Verbund verstärkt ihre Flotte und ihr Personal in der Hochphase des Flugsommers 2025 durch den Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen und Saisonkräften. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz steigern und gleichzeitig sicherstellen, daß die steigende Nachfrage während der Hauptreisezeit adäquat bedient werden kann. Brussels Airlines als Testfall: Mehr Flugzeuge und neues Personal Brussels Airlines, die belgische Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, zeigt sich als Vorreiter dieser neuen Flexibilitätsstrategie. Im Sommerflugplan 2025 wird die Airline bis zu 50 Flugzeuge einsetzen – sechs Maschinen mehr als im Sommer 2024. Diese Kapazitätserhöhung ist entscheidend, um das stark wachsende Passagieraufkommen während der Hauptreisezeit zu bewältigen. Die Flottenverstärkung erfolgt durch eine Kombination aus eigenen Neuzugängen und externen Lösungen. Neben jeweils einer neuen Airbus A320 und Airbus A330 werden vier Airbus A220 des Wet-Lease-Partners Air Baltic das Netzwerk von Brussels Airlines stärken, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Ein Wet-Lease bedeutet, daß ein Flugzeug zusammen mit seiner Besatzung (Piloten und Flugbegleiter), der Wartung und der Versicherung von einer anderen Airline gemietet wird. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, kurzfristig Kapazitäten zu erhöhen, ohne eigene Flugzeuge kaufen oder leasen und das Personal einstellen zu müssen. Die Anmietung von vier A220 von Air Baltic zeigt die enge Zusammenarbeit innerhalb des Lufthansa-Konzerns und mit strategischen Partnern. Der Airbus A220 ist bekannt für

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Dnata zieht sich aus Köln/Bonn zurück: Frachtgeschäft eingestellt, strategische Neuausrichtung im Fokus

Die Emirates-Tochter Dnata wird ihren deutschen Standort am Flughafen Köln/Bonn zum Jahresende aufgeben. Das Unternehmen beendet sein Frachtgeschäft und hat den Mietvertrag für das Betriebsgebäude zum 31. Dezember 2025 gekündigt, wie aus Branchenkreisen verlautet und von Dnata bestätigt wurde. Als Hauptgrund für den Rückzug nannte der Konzern eine umfassende Geschäftsanalyse, die ergeben habe, daß sich der Betrieb trotz erheblicher Investitionen nicht wie geplant entwickelt habe und die Marktbedingungen das Wachstumspotenzial begrenzten. Diese Entscheidung betrifft 90 Mitarbeiter am Standort Köln/Bonn, wirft aber gleichzeitig ein Schlaglicht auf die internationale Expansionsstrategie des weltweit agierenden Dienstleisters, der verstärkt auf Übernahmen in anderen Regionen setzt. Ein ambitionierter Start und ein unerwartetes Ende in Deutschland Dnatas Eintritt in den deutschen Markt erfolgte im Jahre 2022 durch die Übernahme von Wisskirchen Handling Services. Dieser Schritt war Teil einer breiteren Strategie des Konzerns, seine Präsenz in Schlüsselmärkten auszubauen und das globale Netzwerk zu stärken. Das erworbene Frachtzentrum am Flughafen Köln/Bonn verfügte über eine beeindruckende Fläche von 12.000 Quadratmetern und wickelte bisher jährlich mehr als 85.000 Tonnen Fracht ab. Der exklusive Betrieb dieser Anlage sollte den Grundstein für ein erfolgreiches Deutschland-Geschäft legen und Dnata als wichtigen Akteur im deutschen Luftfrachtmarkt etablieren. Die Hoffnungen, die mit dieser Akquisition verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Ein Sprecher von Dnata erklärte, daß sich der Betrieb trotz erheblicher Investitionen nicht wie geplant entwickelt habe. Die genauen Gründe für das Ausbleiben des erwarteten Wachstums wurden nicht detailliert genannt, doch verwies das Unternehmen auf Marktbedingungen, die das Wachstumspotenzial begrenzt hätten. Dies könnte auf verschiedene

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Lufthansa A380 muss Notlandung durchführen: Treibstoffmangel durch unerwartet lange Routenführung im überlasteten US-Luftraum

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von München nach Washington Dulles International Airport mußte am Montag, dem 30. Juni 2025, außerplanmäßig in Boston, Massachusetts, landen. Der Grund für die Umleitung des Airbus A380 war unzureichender Treibstoff, um die vorgesehene Zieldestination zu erreichen, nachdem das Flugzeug eine unerwartet lange Route nehmen mußte. Während die genaue Ursache für die irreguläre Routenführung noch unbekannt ist, wird die chronische Überlastung des nordöstlichen Luftraums der Vereinigten Staaten als ein wesentlicher Faktor in Betracht gezogen, da dieser Korridor bekanntermaßen anfällig für Verzögerungen und Engpässe ist. Glücklicherweise blieben Passagiere und Besatzungsmitglieder bei diesem Vorfall unversehrt, was die Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle und das professionelle Handeln der Flugbesatzung unterstreicht. Flug LH414: Eine transatlantische Reise mit unerwarteter Wendung Der betroffene Flug, Lufthansa Flug Nummer 414, war als regulärer Dienst zwischen dem Drehkreuz der Fluggesellschaft am Flughafen München und dem Washington Dulles International Airport vorgesehen. Laut den Daten von Flightradar24 hob das Flugzeug, ein Airbus A380, um etwa 10:59 Uhr Eastern Standard Time (EST) in der bayerischen Hauptstadt ab und begann seinen planmäßigen Transatlantikflug. Solche Überquerungen des Atlantiks sind für moderne Großraumflugzeuge Routine, erfordern jedoch präzise Planung und ständige Überwachung. Als sich der Gigant der Lüfte jedoch der Küste Neuenglands näherte, zeigten Gespräche zwischen der Flugzeugbesatzung und der Flugverkehrskontrolle an, daß die Treibstoffsituation kritisch wurde. Berichten zufolge hatte die Maschine eine längere Routenführung als erwartet erhalten. Dies ist in dicht frequentierten Lufträumen nicht ungewöhnlich; Fluglotsen leiten Maschinen oft um, um Gewitterzellen zu umfliegen, Verkehrsstaus zu entlasten oder militärischen Luftraum zu meiden. Eine solche

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