Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Dortmund: Wizz Air nimmt Flüge nach Niš wieder auf

Der Dortmund Airport freut sich über die Wiederaufnahme einer ehemals beliebten Flugstrecke: Ab dem 5. Januar 2026 können Reisende wieder zweimal wöchentlich direkt in die südostserbische Stadt Niš fliegen. Die Verbindung wurde bereits von 2016 bis Januar 2024 bedient, jedoch temporär aus dem Flugplan genommen. Nun wird die Strecke durch die Fluggesellschaft Wizz Air wieder aufgenommen und jeweils montags und freitags angeboten. Diese Entscheidung belebt eine wichtige Route für Reisende aus der Region, die familiäre oder geschäftliche Verbindungen nach Serbien pflegen. Die Stadt Niš, mit rund 250.000 Einwohnern, ist ein bedeutendes Zentrum im Südosten Serbiens. Der dortige Flughafen Niš-Konstantin der Grosse ist der zweitgrösste Flughafen des Landes und liegt etwa 250 Kilometer südöstlich der serbischen Hauptstadt Belgrad sowie rund 160 Kilometer westlich der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Die strategische Lage des Flughafens macht ihn zu einem wichtigen Einfallstor für Reisende in diese Balkanregion. Niš selbst zählt zu den ältesten Städten des Balkans und blickt auf eine sehr reiche Geschichte zurück, die massgeblich von römischen und osmanischen Einflüssen geprägt ist. Sie war unter dem Namen Naissus eine wichtige römische Stadt und ist bekannt als Geburtsort des römischen Kaisers Konstantin des Grossen. Später stand die Stadt fast 500 Jahre unter osmanischer Herrschaft, was sich bis heute in der Architektur und Kultur widerspiegelt, wie beispielsweise in der gut erhaltenen Festung von Niš. Die Stadt wird vom Fluss Nišava durchflossen und ist umgeben von Gebirgen, dichten Wäldern und eindrucksvollen Wasserfällen, was sie auch für Naturfreunde attraktiv macht. Die Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Niš durch Wizz

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Skyalps peilt Frankfurt-Verbindung an: Südtiroler Airline will Lücke am Flughafen Innsbruck schließen

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps hat ihr verstärktes Interesse an der Wiederaufnahme einer Flugverbindung zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main bekundet. Das Unternehmen sieht in dieser und ähnlichen Strecken ein deutliches Marktpotential und befindet sich bereits in Gesprächen mit namhaften Airline-Partnern. Dieser Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, da die Lufthansa Group die wichtige Verbindung zwischen ihrem Hauptdrehkreuz Frankfurt und der österreichischen Alpenstadt im kommenden Winterflugplan 2025/26 nicht wieder aufnehmen wird. Skyalps plant zudem, eine eigene Basis in Innsbruck zu eröffnen, was die Bedeutung des Flughafens für die Expansion der Südtiroler Airline unterstreicht. Eine begehrte Strecke: Frankfurt und die Alpenregion Die Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Innsbruck ist von erheblicher Bedeutung, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen. Frankfurt, als eines der größten Luftfahrtdrehkreuze Europas, bietet Zugang zu einem globalen Netzwerk an Destinationen. Innsbruck hingegen ist als Tor zu den Tiroler Alpen bekannt und ein beliebtes Ziel für Wintersportler sowie Sommerurlauber. Die Anbindung an ein so wichtiges Drehkreuz wie Frankfurt ist für den Flughafen Innsbruck, der im Jahre 2025 sein 100-jähriges Jubiläum feiert, von entscheidender Wichtigkeit. Die Lufthansa hatte die Strecke Frankfurt-Innsbruck im Jahre 2024 aufgrund von Kapazitätsengpässen temporär eingestellt. Obschon es für den Winterflugplan 2024/25 eine vorübergehende Wiederaufnahme gab, ist nun klar, daß Lufthansa die Verbindung im Winter 2025/26 nicht fortsetzen wird. Dies schafft eine Lücke im Flugplan des Flughafens Innsbruck und bietet Anbietern wie Skyalps eine Gelegenheit, in den Markt einzusteigen. Lufthansa selbst hat gegenüber Medien bestätigt, daß eine Wiederaufnahme der Linie weder im Sommerflugplan 2025 noch im Winter

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Kopenhagener Flughafen verzeichnet besten Sommerstart der Geschichte

Der Flughafen Kopenhagen (CPH) hat im Juni des laufenden Jahres einen neuen Rekord verzeichnet: Über 3.1 Millionen Passagiere wurden abgefertigt, was den geschäftigsten Sommerstart in der Geschichte des Flughafens darstellt. Dies entspricht einem Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr und spiegelt eine robuste Nachfrage nach Urlaubsreisen sowie ein wachsendes Aufkommen des Einreiseverkehrs wider. Spanien erwies sich als die beliebteste Destination für ausgehende Flüge, während Griechenland den Chartermarkt dominierte. Insbesondere Spanien zog im Juni rund 240.000 Reisende an, wobei Ziele wie Malaga, Mallorca und Barcelona zu den Spitzenreitern gehörten. Im Charterflugsegment entfielen über 50 Prozent aller Flüge ab Kopenhagen auf Griechenland, wobei insbesondere die Inseln Kreta und Rhodos stark frequentiert wurden. Ein bedeutender Anteil der Passagiere, nämlich 37 Prozent, waren internationale Touristen. Hierbei stellten Reisende aus dem Vereinigten Königreich mit 18 Prozent die grösste Gruppe, gefolgt von Besuchern aus den Vereinigten Staaten von Amerika mit 12 Prozent; beide Länder verzeichneten ein signifikantes Wachstum der Passagierzahlen. Dänische Reisende machten ein Drittel aller Passagiere aus, während Schweden 15 Prozent der Gesamtzahl stellten. Das Streckennetz des Kopenhagener Flughafens umfaßt derzeit 317 Direktrouten zu 171 Destinationen in 52 Ländern. Für die aktuelle Sommersaison wurden 13 neue Routen hinzugefügt. Zu den bemerkenswerten Ergänzungen zählen Verbindungen nach Nuuk (SAS), Chișinău (FlyOne), welche die erste direkte Flugverbindung nach Moldawien seit dem Jahre 2019 darstellt, sowie Seattle (SAS) und Minneapolis (Delta) in Nordamerika. Diese Erweiterungen tragen dazu bei, die Konnektivität Kopenhagens als bedeutendes nordeuropäisches Drehkreuz weiter zu stärken. Angesichts des starken Anstiegs des Reiseaufkommens haben die Verantwortlichen

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Etihad Airways erweitert Sommerflugplan 2026 um Krakau und Salalah

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, erweitert ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 um zwei neue saisonale Destinationen: Krakau in Polen und Salalah im Oman. Diese Erweiterung des Streckennetzes unterstreicht die Wachstumsstrategie der Airline und bietet Reisenden zusätzliche Verbindungen über das Drehkreuz Abu Dhabi. Die neuen Routen sollen sowohl den Tourismus als auch die Konnektivität zu wichtigen Regionen fördern. Ab dem 15. Juni 2026 wird Etihad Airways dreimal wöchentlich Flüge nach Krakau anbieten. Die Verbindung zur historischen polnischen Stadt ist bis Anfang September geplant. Krakau, bekannt für seine reiche Kultur, gotische Architektur und die Nähe zum Tatra-Gebirge, ist nach der kürzlichen Aufnahme von Warschau die zweite polnische Destination im Streckennetz von Etihad. Dies markiert eine weitere Stärkung der Präsenz der Fluggesellschaft in Mittel- und Osteuropa. Die Flüge nach Salalah beginnen bereits am 21. Mai 2026 und verbinden Reisende mit den monsungekühlten Landschaften des Omans während der sogenannten Khareef-Saison. Diese spezielle Jahreszeit, die von Ende Juni bis Anfang September dauert, verwandelt die normalerweise trockene Region in eine grüne Oase mit Nebel, Regen und kühleren Temperaturen. Die Route zielt primär auf Familien aus den Golfstaaten sowie internationale Besucher ab, die eine Sommerflucht in ein milderes Klima suchen. Salalah ist in dieser Zeit ein beliebtes Reiseziel innerhalb der Golfregion, zieht aber zunehmend auch internationale Touristen an, die das einzigartige Naturphänomen erleben möchten. Antonoaldo Neves, der Geschäftsführer von Etihad Airways, erklärte, daß die neuen Destinationen das Ziel der Airline widerspiegeln, mehr Orte mit Abu Dhabi zu verbinden und die Vereinigten Arabischen

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Tragischer Vorfall an Bord von Emirates-Flug EK412: Passagier verstirbt auf Langstrecke nach Sydney

Ein Emirates-Flug von Dubai nach Sydney wurde am 1. Juli 2025 von einem tragischen Vorfall überschattet: Ein 66-jähriger Passagier ist während des etwa 14-stündigen Fluges EK412 verstorben. Trotz sofortiger medizinischer Maßnahmen des Kabinenpersonals konnte der Mann nach der Landung auf dem Sydney Kingsford Smith International Airport nicht wiederbelebt werden. Die australische Bundespolizei (AFP) und die Ambulanz von New South Wales (NSW) wurden zum A380-Flugzeug gerufen, um den Vorfall zu untersuchen. Der tragische Todesfall führte zu einer kurzzeitigen Verzögerung bei der Ausschiffung der Passagiere und beeinflußte auch den Weiterflug der Maschine. Der tragische Flug: Details zum Vorfall Der Flug EK412 der Fluggesellschaft Emirates startete planmäßig am 30. Juni 2025 um 10:30 Uhr Ortszeit vom Dubai International Airport (DXB) und erreichte Sydney am 1. Juli 2025 gegen 06:30 Uhr Ortszeit. Die Langstrecke über mehr als 12.000 Kilometer zählt zu den längsten Nonstop-Flügen weltweit und ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen dem Nahen Osten und Australien. Während des rund 14-stündigen Fluges erlitt einer der Passagiere, ein 66 Jahre alter Mann, einen medizinischen Notfall. Die Umstände des medizinischen Problems wurden nicht näher erläutert, doch deutet die Schwere des Vorfalles darauf hin, daß es sich um eine plötzliche und schwerwiegende gesundheitliche Komplikation handelte. Ein Sprecher der Emirates bestätigte gegenüber lokalen Medien, daß ein Passagier an Bord des Fluges EK412 von Dubai nach Sydney am 1. Juli 2025 bewußtlos aufgefunden wurde. Das geschulte Kabinenpersonal leitete umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen (CPR) ein, um das Leben des Mannes zu retten. Trotz dieser sofortigen und professionellen Bemühungen konnte der Passagier jedoch

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Zürichs Flughafen baut riesige Energiezentrale: Fundament für effiziente Versorgung

Der Flughafen Zürich, in seiner Komplexität oft mit einer eigenen Stadt verglichen, unternimmt einen bedeutenden Schritt zur Optimierung seiner Energieversorgung. Zwischen dem Parkhaus 6, dem Hotel Radisson Blu und dem Operation Center 1 entsteht derzeit eine neue Energiezentrale von der Größe einer Dreifachturnhalle. Dieses monumentale Bauvorhaben ist ein zentrales Element eines umfassenden Energiekonzeptes, das darauf abzielt, den hohen Wärme- und Kältebedarf der Flughafenliegenschaften zukünftig effizienter zu decken. Die unterirdische Bauweise sichert dabei die weitere Nutzung des oberirdischen Platzes, während im Inneren hochmoderne Wärmepumpen und Kältemaschinen mit einer Gesamtleistung von 12 bis 15 Megawatt installiert werden. Diese Kapazität soll mittelfristig rund zwei Drittel des gesamten Wärme- und Kältebedarfs der Terminals und der benachbarten Gebäude am Flughafenkopf abdecken. Die Bauarbeiten werden mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen, mit einer geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2027. Ein gigantisches Vorhaben unter der Erde: Dimensionen und Technik Der Energiebedarf eines Flughafens wie Zürich ist immens. Unzählige Gebäude, Terminals, Büros und technische Anlagen müssen das ganze Jahr über beheizt und gekühlt werden, um einen reibungslosen Betrieb und Komfort für Millionen von Passagieren und Tausenden von Mitarbeitern zu gewährleisten. Diese permanente Anforderung erfordert eine leistungsstarke und zuverlässige Energieinfrastruktur. Die neue Energiezentrale des Flughafens Zürich stellt hierfür eine grundlegende Neuausrichtung dar. Die Entscheidung für eine unterirdische Bauweise der Energiezentrale ist strategisch. Sie ermöglicht es, den knappen und wertvollen Raum oberirdisch weiterhin für andere Zwecke zu nutzen, sei es für die Entwicklung weiterer Infrastruktur oder für Grünflächen. Diese Integration in die bestehende Flughafenstruktur erfordert präzise Planung und Ausführung, insbesondere in

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Ryanair fordert EU-Maßnahmen gegen französische Fluglotsenstreiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, dringend aufgefordert, Maßnahmen zur Reform der Flugsicherungsdienste in der Europäischen Union zu ergreifen. Anlass ist ein weiterer Streik der französischen Flugsicherung, der am Donnerstag und Freitag (3. & 4. Juli) zu 170 Flugstreichungen bei Ryanair führte und über 30.000 Passagiere beeinträchtigte. Diese Streichungen fallen erneut mit dem Beginn der europäischen Sommerferien zusammen, einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Die Auswirkungen des Streiks beschränken sich nicht nur auf Flüge von und nach Frankreich, sondern betreffen auch alle Überflüge über französischem Luftraum.2 Ryanair kritisiert das anhaltende Versäumnis Frankreichs, Überflüge während nationaler Flugsicherungsstreiks zu schützen. Dies führt dazu, daß die Mehrheit der betroffenen Passagiere nicht direkt Frankreich ansteuert, sondern lediglich französisches Gebiet überfliegt, beispielsweise auf dem Weg von Grossbritannien nach Griechenland oder von Spanien nach Irland. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß der europäische Luftraum nicht wiederholt lahmgelegt werden dürfe, nur weil französische Fluglotsen „Freizeitstreiks“ abhalten. Michael O’Leary, der Geschäftsführer von Ryanair, äusserte sich kritisch zur Situation. Er bezeichnete es als inakzeptabel, daß europäische Familien durch streikende französische Fluglotsen in Geiselhaft genommen werden und Flüge auf dem Weg zu ihrem Reiseziel gestrichen oder verspätet sind. Er forderte Ursula von der Leyen auf, dringend Reformen der EU-Flugsicherung anzustossen. Konkret schlägt Ryanair zwei Maßnahmen vor: erstens, die vollständige Besetzung der Flugsicherungsdienste für die erste Welle täglicher Abflüge und zweitens, den Schutz von Überflügen während nationaler Flugsicherungsstreiks. Laut Ryanair könnten diese beiden einfachen, aber wirkungsvollen Reformen 90 Prozent aller Flugsicherungs-bedingten Verspätungen und Flugstreichungen beseitigen. Dies würde

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Flughafen Bremen erweitert Sommerflugplan um Monastir und Pristina

Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot für die Sommermonate um zwei neue Direktverbindungen. Ab Freitag, dem 4. Juli 2025, können Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands auch direkt die tunesische Küstenstadt Monastir und die kosovarische Hauptstadt Pristina anfliegen. Diese neuen Destinationen sollen das touristische und ethnische Reiseangebot des Bremer Flughafens stärken und zusätzliche Reisemöglichkeiten für die Region schaffen. Die Verbindung nach Pristina wird von der Fluggesellschaft GP Aviation bedient. Die Flüge starten zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, und sollen Reisende aus Bremen und Umgebung direkt in die Hauptstadt der Republik Kosovo bringen. Diese Route wird bis einschliesslich September aufrechterhalten. Pristina ist ein wichtiges Ziel für Besucher mit Familienbezug in der Region sowie für Geschäftsreisende, da die kosovarische Diaspora in Deutschland sehr groß ist und Direktverbindungen eine hohe Nachfrage erfahren. Für Reisende, die eine Mittelmeerdestination suchen, bietet Sundair einmal wöchentlich Flüge nach Monastir an. Jeden Freitag geht es per Direktflug an den Golf von Hammamet, eine beliebte Küstenregion Tunesiens. Diese Route ist ebenfalls für die Dauer der Sommersaison vorgesehen. Monastir ist bekannt für seine historischen Stätten, wie das Ribat, und seine Strände, die Besucher aus ganz Europa anziehen. Die tunesische Tourismusbranche bemüht sich, nach den Einschränkungen der letzten Jahre wieder stärker auf dem deutschen Markt Fuss zu fassen. Die Aufnahme dieser beiden Destinationen ist Teil der Strategie des Flughafens Bremen, sein Streckennetz kontinuierlich an die Nachfrage anzupassen und somit die Konnektivität des nordwestdeutschen Raumes zu verbessern. Der Flughafen Bremen hat sich in den letzten Jahren als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt etabliert, der

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Fallen im Auslandsurlaub: Versteckte Kostenfalle bei Kartenzahlung und Bargeldabhebung

Wer sich auf die Bequemlichkeit von Plastikkarten im Auslandsurlaub verläßt, riskiert, tief in die Tasche greifen zu müssen. Ein aktueller Test der Arbeiterkammer (AK) in Österreich hat die oft versteckten Gebühren und ungünstigen Wechselkurse bei der Nutzung von Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten in Nicht-Euro-Ländern sowie am Bankomaten im Euro-Raum aufgedeckt. Allein beim Abheben von 400 Euro in der Türkei können bis zu 20 Euro an Spesen anfallen, noch bevor Kursdifferenzen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Tests zeigen: Vorsicht ist geboten, denn die Kosten können je nach Kartenart, Bank und Land erheblich variieren, und selbst im heimischen Euro-Raum lauern unerwartete Gebührenfallen. Die Kostenfalle im Nicht-Euro-Land: Türkei und Großbritannien als Beispiele Gerade in Ländern außerhalb der Eurozone, wie der Türkei oder Großbritannien, wird die Nutzung von Plastikkarten zu einem teuren Vergnügen. „In Nicht-Euro-Ländern zahlen Konsumenten beim Bezahlen oder Abheben immer Spesen“, warnt Michaela Kollmann, Konsumentenexpertin der AK. Diese Gebühren setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und können sich schnell summieren. Beim Bezahlen mit Debitkarte fallen im Schnitt 0,75 Prozent des Betrages plus 1,09 Euro an. Wird hingegen mit der Debitkarte Bargeld abgehoben, belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 0,75 Prozent des abgehobenen Betrages plus 1,82 Euro. Für eine Abhebung von 400 Euro in der Türkei bedeutet dies zum Beispiel, je nach Bank, Spesen zwischen 4,82 Euro (BAWAG PSK, easybank, Hypo NÖ, Oberbank, Volksbank Wien) und 6,16 Euro (Erste Bank). Noch teurer wird es oft mit der Kreditkarte. Beim Einkauf fallen hier Gebühren zwischen 1,65 Prozent und zwei Prozent des Einkaufswertes an. Besonders

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Reisebranche im Tarifstreit: Verdi droht mit Arbeitskampf

Nachdem die fünfte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Tarifkommission des Deutschen Reiseverbandes (DRV-T) vergangene Woche ergebnislos endete, steht die deutsche Reisebranche am Scheidewege. Verdi hat eine Umfrage unter ihren Mitgliedern gestartet, die bis zum 7. Juli andauert und die Bereitschaft zu Aktionen und Streiks ausloten soll. Dies deutet auf eine bevorstehende Eskalation des Konfliktes hin, da die Gewerkschaft das jüngste Angebot der Arbeitgeberseite als völlig unzureichend kritisiert. Insbesondere die Tatsache, daß weite Teile der Belegschaft in den Reisebüros selbst nach den vorgeschlagenen Erhöhungen weiterhin unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes verbleiben würden, stößt auf harsche Kritik und unterstreicht die tiefe Kluft zwischen den Verhandlungsparteien. Verhandlungsmarathon ohne Ergebnis: Die unzureichenden Angebote der DRV-T Der Tarifkonflikt, der die Arbeitsbedingungen für Tausende von Beschäftigten in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern in Deutschland regelt, zieht sich bereits seit geraumer Zeit hin. Die Hoffnungen auf einen Durchbruch in der fünften Verhandlungsrunde wurden enttäuscht, als die Gespräche ohne eine Einigung endeten. Verdi wirft der Tarifkommission des DRV-T vor, ein Angebot vorgelegt zu haben, welches die Erwartungen der Arbeitnehmer bei weitem nicht erfüllt. Laut einem detaillierten Schreiben von Verdi an ihre Mitglieder umfaßte das Angebot der Arbeitgeberseite folgende Punkte: Verdi sieht in diesen Zugeständnissen kaum eine Verbesserung gegenüber früheren Angeboten. Die Bundestarifkommission von Verdi äußerte in ihrem Schreiben große Skepsis, wie auf dieser Basis überhaupt noch ein „fairer Tarifabschluß“ erzielt werden könne. Dies verdeutlicht, daß die Gewerkschaft das Angebot nicht als Grundlage für weitere konstruktive Gespräche betrachtet. Kritik am Kern: Unter dem gesetzlichen Mindestlohn Der gravierendste Kritikpunkt seitens

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